Metropolitan Opera announcing the 2026/2027-Saison
Announcing the 2026â27 Season đ€© The spectacular lineup includes: đ Five new productions, including a world premiere and a Met premiere đ
Wiener Staatsoper am 18.2. 2026:Â Solistenkonzert ANNA NETREBKO
Die Frau, die (fast) alles kann.
Die Primadonna assoluta lĂ€dt zum Solistenkonzert: Sie gibt dabei nicht etwa einen Arien- und/oder Liederabend, sie inszeniert sich als Gesamtkunstwerk inmitten ihrer Entourage und unterhĂ€lt dabei blendend: Ihr zur Seite, ihr langjĂ€hriger Klavierpartner Pavel Nebolsin, der zumeist als (nahezu) gleichwertiger Begleiter agiert, der junge Violonist Kurt Mitterfellner und ihre sehr geschĂ€tzte BĂŒhnenpartnerin, Mezzosopranistin Elena Maximova. In einem abwechslungsreich zusammengestellten Programm zeigt sie, dass sie als vielbegehrte Abigaille und Turandot auch noch ein kleines romantisches MĂ€dchen auf der Suche nach dem groĂen GlĂŒck geblieben ist.
Anna Netrebko startet bĂŒhnentauglich als Adriana Lecouvreur und legt mit âIo son lâumile ancellaâ gleich einen groĂen Auftritt mit Cape und Maske hin, lĂ€sst sich an einem bereit gestellten Rokokotischchen nieder und spielt die BĂŒhnendiva.
Es folgt ein wenig vom russischen Liedgut â mit Tschaikowski, der auch im zweiten Teil des Abends eine bedeutende Rolle spielt, hat sie insgesamt ihre stĂ€rksten Momente: Alles, was dieser Komponist an Leid, Dramatik, Emotion in seine Musik gelegt hat, ist in ihrer Stimme angelegt und wird zum Ausdruck gebracht. Es ist vor allem die DĂŒsterkeit, das Unentrinnbare, das nachklingt…
Zum Bericht von Sabine LĂ€ngle
18.2.2026- Solokonzert Anna Netrebko- Wiener Staatsoper
âDie Musik ist die erhabenste Kunst, weil sie jede Seele zu erschĂŒttern vermagâ.
Quelle: Ladyzone.bg
https://ladyzone.bg/laifstail/artbox/superzvezdata-anna-netrebko-specialen-gost-na-vienski-bal-v-muzikferajn.html
Mit einem fulminanten Solokonzert begeisterte die phĂ€nomenale Anna Netrebko an der Wiener Staatsoper! Ihre ĂŒberragende BĂŒhnenprĂ€senz, hohe MusikalitĂ€t, stimmtechnische Versiertheit und AuthentizitĂ€t waren ĂŒberwĂ€ltigend.
Netrebkos dunkel timbrierte Stimme, die zuweilen wie ein pastoser Alt mit ausgeprÀgter, starker Tiefe klang, fesselte auch mit enormer FlexibilitÀt, Weichheit und Glanz in der Sopranlage. Zu der obligatorischen Begleitung des Klaviers (Pavel Nebolsin) wÀhlte Anna Netrebko zuweilen auch eine Kombination mit Solovioline (Kurt Mitterfellner). Beide exzeptionellen Instrumentalisten kamen auch solistisch zum Einsatz.
Ausdrucksstark mit groĂer EmotionalitĂ€t begann der auĂergewöhnliche Abend mit der Arie der Adriana Lecouvreur aus dem ersten Akt von Adriana Lecouvreur âDel sultano Amuratte⊠Io son lâumile ancellaâ von Francesco CilĂša. Enorme IntensitĂ€t sowie pointierter dramatischer Impetus prĂ€gten, mit dem Text von Arturo Colautti, die Faszination der Interpretation von Anna Netrebko…
Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen
Wien
Anna Netrebko solo an der Wiener Staatsoper: Leidenschaft in schönsten Tönen
Spielfreudiger Opernstar wurde anhaltend behubelt.
Kurier.at.netrebko
Netrebko in der Staatsoper: DrauĂen eine kleine Demo, drinnen groĂer Jubel
Erstaunlich lyrisch legten Anna Netrebko und Freunde ihren groĂen Lieder- und Arienabend in der Wiener Staatsoper an. Warum man musikalisch trotzdem nicht durchwegs glĂŒcklich wurde.
DiePresse.com.netrebko.in.der.staatsoper
Wiener Bundestheater-Holding: Christian Kircher besorgt: âDann ist es eben unwiderruflich vorbeiâ (Bezahlartikel)
Christian Kircher prÀsentiert exzellente Kennzahlen und warnt eindringlich vor den massiven Folgen der Spargesinnung
Kurier.at.bundestheater.holding
Brief von BrĂŒggi
Lieber Christian Kircher, zum 1. April verlassen Sie eines der schönsten und gröĂten BĂŒros der Wiener Kulturlandschaft und geben das Amt des GeschĂ€ftsfĂŒhrers der Ăsterreichischen Bundestheater-Holding ab. Einige Male haben Sie mich freundlich »vorgeladen«, um mir bei Kaffee und Croissant Ihre Sicht der Dinge aufzutischen. Sie sind ein Guter. Ein Fels in der Schlangengrube von Eitelkeiten. Einer, der nichts zu verlieren hat, weil Sie mit beiden Beinen in der Steiermark stehen und sich am liebsten bei Ihren Fischteichen vom Haifischbecken der Kulturpolitik ausruhen.
https://backstageclassical.com/lieber-christian-kircher/
Dresden/Semperoper: PrÀsentation der neuen Spielzeit 2026/27 und Verkaufsbeginn
 Am 3. MÀrz prÀsentiert die Semperoper Dresden die neue Saison 2026/27. Das vollstÀndige Programm ist ab 11 Uhr online.
Das vollstĂ€ndige Programm der SĂ€chsischen Staatskapelle Dresden wird am 5. MĂ€rz vorgestellt und ist ab 13 Uhr online. Der  Kartenvorverkauf  fĂŒr Abonnent*innen beginnt am 10. MĂ€rz um 10 Uhr. Der allgemeine Vorverkauf beginnt am Mittwoch, dem 25. MĂ€rz, um 10 Uhr online und an den Kassen.Â
semperoper.de-.single-news
BrĂŒssel: JosĂ© van Dam gestorben: Ein Gentleman der Stimme
José van Dam. Foto: Opera des Paris
Der belgische Bassbariton JosĂ© van Dam ist im Alter von 85 Jahren in BrĂŒssel gestorben. Ăber fĂŒnf Jahrzehnte prĂ€gte er die OpernbĂŒhnen Europas â mit klanglicher Noblesse, stiller AutoritĂ€t und groĂer Menschlichkeit.
https://backstageclassical.com/ein-gentleman-der-stimme/
José van Dam gestorben
https://www.operadeparis.fr/en/artists/jose-van-dam
José van Dam was one of the most famous and interpreters of the bass-baritone repertoire
He since his debut at Paris Opera in The Trojans, he is regularly invited to the most important opera houses and festivals all over the world (e.g. Opéra de Paris, Covent Garden Opera, Scala di Milano, Vienna State Opera, Deutsche Oper Berlin, Metropolitan Opera New York, Teatro Colon in Buenos Aires, Salzburg Festival (Easter and Summer), Festivals of Aix-en-Provence, Orange und Saito Kinen (Japan) etc.
https://artistsman.ch/roster/jose-van-dam/
Nachruf
Der belgische OpernsÀnger José van Dam im Alter von 85 Jahren verstorben
âBelgien verliert seinen gröĂten Botschafter der Opernkunst. Die Welt verliert eine Legende, die die Operngeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts auf brillante Weise geprĂ€gt hatâ, erklĂ€rte die Königin Elisabeth-Musikkapelle in einer Mitteilung. âWir aber, die Music Chapel, verlieren vor allem einen Mentor, eine Vaterfigur und eine unerschöpfliche Quelle kĂŒnstlerischer IntegritĂ€t.â Der Bassbariton war seit 2004 mit der Königin Elisabeth-Musikkapelle verbunden, wo er die Leitung der Gesangsabteilung ĂŒbernahm. Er wird 2023 in den Ruhestand treten, bleibt der Musikinstitution in Waterloo aber als Master Emeritus verbunden.
vrt.de.van.dam
Wien/Rabenhof-Theater: Ernst Moldens neues Wien-Singspiel âDöbling Burningâ: Abrechnung mit Schnöseln
Der Abgesang auf den Bezirk, in dem der Musiker selbst aufgewachsen ist, lÀuft ab Donnerstag im Rabenhoftheater in Wien
DerStandard.at.story.ernst molden
ZĂŒrich
Opernhaus ZĂŒrich: âCardillacâ â Premierenbericht
100 Jahre nach der UrauffĂŒhrung 1926 in der Semperoper Dresden, konnte man im Opernhaus ZĂŒrich eine ĂŒberzeugende Neuinszenierung dieses Werks erleben. (Rezension der Premiere vom 15. Februar 2026)
https://opernmagazin.de/opernhaus-zuerich-cardillac-premierenbericht/
ZĂŒrich: âCardillacâ, Paul Hindemith
Es ist schon erstaunlich: Da wĂ€hlen mitten in der angesagten Zeit der âneuen Sachlichkeitâ der 1920er Jahre ein Komponist (Paul Hindemith) und ein Autor (Ferdinand Lion) ein Sujet fĂŒr eine neue Oper aus (Cardillac), das aus der tiefsten Schauerromantik stammt (E.T.A. Hoffmanns DAS FRĂULEIN VON SCUDERI). Doch die 18 prĂ€gnanten, knapp und stringent gehaltenen Szenen, die Ferdinand Lion entwarf, enthalten keinen Bezug mehr zur Romantik, sind nicht im Wagnerschen Sinne durchkomponiert und durch Leitmotive verknĂŒpft. Nein, die Musik Hindemiths ist rein instrumental gehalten, selbst der Duktus der StimmfĂŒhrung scheint instrumental zu sein.
Von Kaspar Sannemann
https://deropernfreund.de/opernhaus-zuerich/zuerich-cardillac-paul-hindemith/
Klassikmarkt
Wie die Oper zum Medium wird
Nach der Phonoindustrie torkeln nun auch die Klassik-Medien in eine Krise. Man könnte das Schwarzmalen beginnen, aber die Zukunft hat gerade erst begonnen â und auch die Suche nach neuen Finanzierungsmodellen. Ein Essay.
https://backstageclassical.com/wie-die-oper-zum-medium-wird/
TTT Kommentar zu: Wie die Oper zum Medium wird, BrĂŒggemann:BrĂŒggemann ignoriert mit seiner Selbstmystifizierung gem, âAnton aus Tirol â Syndromâ in verzerrter RealitĂ€t Basis der gesamten BRD Klassik in ĂŒber 140 Theatern, 120 Orchestern, nĂ€mlich deren i. d. R. 10 Milliarden ⏠Subventionen p.a., fĂŒr 3,5 % der Bevölkerung. Die dargestellten darbenden gewinnorientierten Firmen sind doch bisher nichts anders als ausnutzende Schmarotzer der Ergebnisse dieser 10 Milliarden ⏠zur eigenen Gewinnoptimierung. Entscheidende Frage kann nicht deren Standing sein, sondern Lösung in Gesamtperspektive, die bei schrillen 10 Milliarden ⏠– Subventionen beginnt. BrĂŒggemann verlegt sich mit seinen Texten i. d. R. auf leichtfĂŒĂige Boulevard â Themen. Das ist gut so, da er sich mit kĂŒnstlerischen Avancen auf Glatteis begibt, dem er selten genĂŒgen kann, wie spĂ€testens mit seiner Inszenierung der  Mozart Oper âEntfĂŒhrung aus dem Serailâoffenbar ist, eine Regietheater â Klitsche in ostdeutscher abgetakelter Dönerbude im mĂŒhseligen Trash und antiquiertem konventionellem Realismus.â …doch wirklich scharf ist … nichts, mag auch das halbe StĂ€dtchen mit Plakaten gepflastert sein, mit schlagzeilen – trĂ€chtigem Musikjournalisten BrĂŒggemann als Regie-DebĂŒtanten. Wirklich aufgeht Verlegung ⊠in den örtlichen Dönerladen samt fuĂballerischem Lokalkolorit nicht. FĂŒr ein schlĂŒssiges Konzept reicht es nicht, stattdessen herrscht reichlich Rampengestehe auf der Imbiss-BĂŒhne (aus Rondo â Kritik 22.11.2025). Der ostdeutsche Dönerladen wird nach BrĂŒggemannn zum Ort kultureller tĂŒrkischen Aneignung? Das kann ja nur heiĂen: âLeute lasst den Döner, sonst vergeht ihr euch an BrĂŒggemanns moralischem Kompass. Nach BrĂŒggemann wird Döner â Verzehr zum rassistischen Sakrileg!â (Zitat Ende)
Zukunft der Klassik: Konzertgestaltung beeinflusst Musikerlebnis
Saalgestaltung, Art der Moderation und visuelle Elemente beeinflussen, wie Musik bei klassischen Konzerten auf das Publikum wirkt. Eine neue Studie bestĂ€tigt diese Effekte. Durchdacht gestaltete Konzerte könnten kĂŒnftig immer hĂ€ufiger zu erleben sein.
https://science.orf.at/stories/3234239/
Schubertiade Wieden: Die Schubertiade Wieden setzt ihre fĂŒnfte Saison im prachtvollen Haus der Ingenieure fort und widmet sich diesmal der faszinierenden Epoche âWien 1900â.
Zu Gast ist die Sopranistin Ekaterina Protsenko, die gemeinsam mit Alejandro PicĂł-LeonĂs am Klavier ein fein abgestimmtes Programm mit Liedern und Klavierwerken von Alexander Zemlinsky, Arnold Schönberg, Alban Berg und Erich Wolfgang Korngold prĂ€sentiert.
Unter anderem erklingen Zemlinskys Walzer-GesĂ€nge und die Dehmel-Fantasien fĂŒr Klavier solo, Schönbergs Lieder op. 4 sowie Bergs Sieben frĂŒhe Lieder. Das Programm zeichnet damit ein musikalisches Panorama der Wiener Jahrhundertwende, einer Epoche zwischen spĂ€tromantischer KlangfĂŒlle und dem Aufbruch in die Moderne.
Do. 26.02.26 19:30 Uhr l Haus der IngenieureÂ
Mehr darĂŒber in den „Infos des Tages“
Sprechtheater: Spitzentöne: Magie des Theaters â Wiederkehrs Niederlage
Ein feines, der Literatur verpflichtetes Wiener Theater schlieĂt, aber ein anderes ist gerettet. Dabei haben Alexander Waechter und Gernot Kranner gemeinsam, dass sie ohne Subvention arbeiten mussten bzw. mĂŒssen. Und: Noch einmal zu Latein. Das wird ein trauriger Tag, aber auch einer der schönen Erinnerungen. Ich schaue sicher vorbei, wenn der Schauspieler und Impresario Alexander Waechter am Samstag (21. Februar, ab 14 Uhr) sein Theater franzjosefskai21 schlieĂt. Vielleicht sehe ich Sie dort? Es gibt Souvenirs zu erwerben, auch jenseits derjenigen, die unsereins schon in der Herzensvitrine mit den sentimentalen Nippes verwahrt hat.
https://www.news.at/menschen/theater-franzjosefskai21-schliessung
WIEN / Leopold Museum / Erstes UntergeschoĂ: GUSTAVE COURBET
REALIST UND REBELL
 Vom 19. Februar 2026 bis zum 21, Juni 2026Â
Spiegelungen eines Ichs
Gustave Courbet (1819-1877) wurde schon zu seinen Lebzeiten in Wien ausgestellt, fand damals aber wenig Zustimmung. Zu Kaisers Zeiten sah man in ihm eher den politischen Rebellen als den interessanten Maler. Es ist sehr viel spĂ€ter, wenn das Leopold Museum nun endlich  mit unendlicher MĂŒhe eine 128 Objekte umfassende GroĂausstellung zusammen tragen konnte, wobei 40 Kuriere die Werke von 68 Leihgebern nach Wien brachten. Keine Frage, dass nun der KĂŒnstler Courbet im Mittelpunkt steht und seine WĂŒrdigung erfĂ€hrt. Und â es geht um ein berĂŒhmtes Skandal-Bild.Â
Gustave Courbet  1819 in einer sehr kleinen Stadt im Arrondissement Besançon geboren und 1877 im Schweizer Exil gestorben, gleicht manches an Courbets Ă€uĂerem Lebensweg jenem seines Zeitgenossen HonorĂ© Daumier (1808 -1879), dessen Werk derzeit in der Albertina zu besichtigen ist â ein vermutlich zufĂ€lliges, aber fĂŒr den Kunstinteressenten faszinierendes Zusammentreffen. Das Frankreich des 19. Jahrhunderts konnte sich von den Wirren der Napoleonischen Ăra nicht erholen, und MĂ€nner wie Courbet und Daumier, die an die Republik glaubten, gerieten mit den neuen König- und Kaiserreich-Bestrebungen schwer in Konflikt. Beide saĂen GefĂ€ngnisstrafen ab, beide mussten am Ende ihres Lebens in die Schweiz flĂŒchten.
Courbet hat sich als KĂŒnstler frĂŒh definiert: Er wollte keiner Schule, keiner Kirche, keiner Institution, keiner Akademie und insbesondere keinem Regime angehören. âAausgenommen dem Regime der Freiheit.ââ Entsprechend vielseitig ist sein Werk, dem das Leopold Museum in allen Facetten nachspĂŒrt.
Zum Ausstellungsbericht von Renate Wagner
Wien/ Leopold-Museum
Endlich ist sie da: Das kann die groĂe Courbet Ausstellung im Leopold Museum
Gustave Courbet ist der Urtyp des KĂŒnstlers als Rebell. Wien musste 150 Jahre lang auf sie warten. Das Leopold Museum entschĂ€digt uns dafĂŒr groĂzĂŒgig mit fast 90 GemĂ€lden, darunter Hauptwerken wie âLâOrigine du Mondeâ und âBonjour, Monsieur Courbetâ.
DiePresse.com.leopold.museum
Wien
Stephansdom: Arnulf Rainers Werk lÀsst sich nicht vereinnahmen
Obwohl Arnulf Rainer sich zeitlebens gegen diese Ausstellung im Stephansdom ausgesprochen hat, wurde sie Dienstagabend sogar in Anwesenheit des Bundeskanzlers Christian Stocker eröffnet. Voller Respekt, aber auch ohne schlechtes Gewissen von Toni Faber und Sammler Werner Trenker.
DiePresse.com.arnulf.rainer
Arnulf Rainer im Stephansdom: 77 Kreuze als Zeichen, das bleibt
Die Domkirche St. Stephan in Wien zeigt von 18. Februar bis 7. Juni 2026 Arbeiten in Kreuzform aus der Sammlung Werner Trenker, darunter erstmals geschlossen alle 70 Kaltnadelradierungen. Eröffnet wurde die Ausstellung am 17. Februar mit Bundeskanzler Christian Stocker, Dompfarrer Toni Faber, Erzbischof Josef GrĂŒnwidl und Initiator Werner Trenker.
News.at.rainer
Wissenswertes aus „Neue ZĂŒrcher Zeitung
Eine gewaltige Armada und Hunderte von Kampfflugzeugen: Die USA machen sich bereit fĂŒr einen möglichen Angriff auf Iran: In den vergangenen Tagen haben die USA die Verlegung von Kriegsmaterial in die Golfregion nochmals beschleunigt. Dies könnte ein Hinweis sein, dass eine MilitĂ€raktion schneller als erwartet erfolgt.
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 Frauenverachtung, LĂŒgen, GefĂ€lligkeiten: Norwegens Selbstbild zerbricht an der Wirklichkeit
Die Epstein-Dokumente bringen Oslos sozialdemokratische Politikerelite und das Königshaus in Verruf. Es geht um weit mehr als um Verfehlungen Einzelner. Im norwegischen System haben offenkundig alle Kontrollen versagt.
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Donald Trumps Friedensrat fĂŒr den Gazastreifen: Wer ist dabei? Wie funktioniert er?: Am Donnerstag versammelt der amerikanische PrĂ€sident erstmals sein «Board of Peace» zu einer Sitzung. Kritiker werfen ihm vor, damit eine neue Uno schaffen zu wollen. Ein Ăberblick.
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 Im Gazastreifen beginnt die «Phase 2» von Trumps Friedensplan â doch wer soll die Hamas entwaffnen?: Der amerikanische PrĂ€sident Donald Trump drĂ€ngt darauf, die nĂ€chste Phase seiner diffusen PlĂ€ne fĂŒr Gaza umzusetzen. Doch immer deutlicher zeigt sich, dass seinem Friedenskonzept das Fundament fehlt.
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 «Schwierige, aber wichtige GesprĂ€che» in Genf: Der Donbass bleibt der grösste Streitpunkt zwischen den Kriegsparteien:Anderthalb Tage haben die Delegationen aus der Ukraine, Russland und den USA ĂŒber die Voraussetzungen fĂŒr ein Ende des Krieges verhandelt. Wolodimir Selenski schlĂ€gt ein Treffen mit Wladimir Putin in Genf vor.
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 Etliche Milliarden Dollar fĂŒr Gaza, dazu eine internationale Sicherheitstruppe: Beim ersten Treffen des Board of Peace macht Donald Trump luftige Versprechen: Der amerikanische PrĂ€sident verlor sich in einer ausufernden Rede. Zu einem möglichen Angriff auf Iran gab er ein Zeitfenster.
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Trumps Friedensrat fĂŒr Gaza ist Indonesiens Chance auf mehr Einfluss in der Welt
Indonesien bereitet 8000 Soldaten fĂŒr die Friedenssicherung im Gazastreifen vor. Das KalkĂŒl des PrĂ€sidenten Prabowo Subianto ist riskant, aber es könnte aufgehen.
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Epstein-Skandal: Polizei nimmt frĂŒheren Prinzen Andrew fest â wegen dringenden Verdachts auf ungetreue AmtsfĂŒhrung: König Charles III. distanziert sich von seinem jĂŒngeren Bruder. Dennoch kommt die Festnahme auch fĂŒr die Königsfamilie einem Tiefpunkt gleich.
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«ZĂŒge von Genozid»: Die Uno verwendet im Sudan-Krieg erstmals den Völkermord-Begriff
Mehr als 60 000 Menschen könnten nach der Einnahme der Stadt al-Fashir durch die Miliz RSF ermordet worden sein. Ein neuer Uno-Bericht beschreibt die Greueltaten.
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«Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen» â Robert Duvall, der unerschĂŒtterlichste Nebendarsteller Hollywoods, ist tot. Er sprach den berĂŒhmtesten Satz aus «Apocalypse Now» und blieb doch stets der Mann im Hintergrund. Robert Duvall machte aus ZurĂŒckhaltung eine Kunst und prĂ€gte das amerikanische Kino ĂŒber sechs Jahrzehnte hinweg. Nun ist er mit 95 Jahren gestorben.
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HĂ€sslich gilt als gut â Schönheit ist in der Architektur schon lange kein Kriterium mehr. Dass unsere VorstĂ€dte oft unansehnlich wirken, ist kein Zufall. Die Architektur hat sich von der Ăsthetik verabschiedet. Eine fatale Entwicklung.
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«Ich möchte sagen, dass ich am Leben bin». In ihren Memoiren schreibt GisĂšle Pelicot ĂŒber den Mann, den sie 50 Jahre lang liebte. Und der ihr das Leben zur Hölle machte. Das Buch ist kein Trost, es ist eine Herausforderung.
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Zwei Prediger sollen junge Frauen aus bester Gesellschaft zur Unzucht animiert haben: Christopher Clark zeigt, wie haltlose GerĂŒchte im alten Preussen einen Skandal provozierten: Eine Sekte, obskure Lehren und haltlose GerĂŒchte: Der «Muckerprozess» in Königsberg 1835 fĂŒhrte zu einem Aufruhr, der ĂŒber Preussen hinaus Wellen schlug.
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Nonchalante KĂŒnstlerinnen geben den Ton an im Deutschrap. Den aggressiven Jargon der Macker kontern sie mit einer kruden Vaginal-Rhetorik
Der grösste deutsche Pop-Trend zurzeit ist der sogenannte «Fotzenrap». Schlimmer Begriff, aber guter Sound. Und die Texte provozieren auf eine neue, raffinierte Art.
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 Als Hochstaplerin im Irak â Nussaibah Younisâ Roman ĂŒber eine ĂŒberforderte Uno-Mitarbeiterin: Die Nahost-Kennerin Younis hat ein rasantes Buch ĂŒber die absurden ZustĂ€nde in internationalen Hilfsorganisationen vorgelegt. Es ist eine literarische Verarbeitung ihrer eigenen Erfahrungen.
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Putin nutzt KĂ€lte als Waffe. Doch die Ukrainer wissen sich zu helfen: Trotz Friedensschalmeien lĂ€sst Putin bei EiseskĂ€lte die ukrainische Energie- und Heizinfrastruktur bombardieren. Im vierten Kriegswinter aber beherrschen die Ukrainer die Kunst zu ĂŒberleben, schreibt der Schriftsteller Sergei Gerasimow aus Charkiw.
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 Heisse Sonne, kaltes Herz: François Ozon verfilmt Camusâ «LâĂtranger» sinnlich-unterkĂŒhlt:Ein Mann erschiesst am Strand einen Fremden â und wirkt ungerĂŒhrt. François Ozon macht aus dem Klassiker von Albert Camus ein scharf konturiertes Drama ĂŒber Entfremdung und Kolonialismus.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue ZĂŒrcher Zeitung“
Politik Ăsterreich_ Minister Wiederkehr: Ăsterreichs Schulen bekommen âMittleres Managementâ
Pflichtschulen erhalten mehr UnterstĂŒtzungspersonal. Ab MĂ€rz will die Regierung zudem an einer FachkrĂ€ftestrategie arbeiten. Eine FachkrĂ€ftestrategie und ein mittleres Management fĂŒr Schulen: Sozialministerin Korinna Schumann (SPĂ), Bildungsminister Christoph Wiederkehr und Finanz-StaatssekretĂ€rin Barbara Eibinger-Miedl (ĂVP) haben am Mittwoch im Ministerrat zwei neue MaĂnahmen prĂ€sentiert.
Kurier.at.minister
Van der Bellen spricht sich fĂŒr WehrdienstverlĂ€ngerung aus, zu möglicher Volksbefragung schweigt er
Alexander Van der Bellen ist als BundesprÀsident auch Oberbefehlshaber des Bundesheeres und nimmt erstmals Stellung zur Wehrdienstdebatte . Zu einer möglichen Volksbefragung bezieht er aber keine Stellung.
DiePresse.com.wehrdienst
Sport: Olympische Winterspiele Olympia-Gold im Slalom: Das VermÀchtnis von Mikaela Shiffrin
Es war das Finale auf der Tofana: Die Karriere von Mikaela Shiffrin gipfelt in einem einzigen Rennen. Fair ist das nicht, aber die Amerikanerin gewann mit einer Machtdemonstration. Mikaela Shiffrin hat es geschafft. Die Amerikanerin gewann Gold im Slalom, feierte auf der Tofana in Cortina einen groĂen Triumph. Es ist ihre zweite Slalom-Goldene nach Sotschi 2014, sie gewann auch einmal im RTL. nach acht medaillenlosen Rennen steht sie nun wieder ganz oben, es ist eine Meisterleistung. Silber geht mit 1,5 Sekunden RĂŒckstand an Camille Rast (SUI), Bronze an die Schwedin Anna Swenn-Larsson.
DiePresse.com.olympiagold
Warnstufe VIOLETT! Ăsterreich versinkt im Schnee
Eine heftige Schnee-Walze ĂŒberrollt am Freitag Ăsterreich! Der Wetterdienst hat fĂŒr gleich drei BundeslĂ€nder die höchste Warnstufe ausgegeben. Das schneebringende Italientief zieht am Freitag nach Osten ab, aus Westen kommt jedoch bereits am Samstag die Warmfront eines Atlantiktiefs auf. Sie leitet eine primĂ€r nördlich der Alpen recht unbestĂ€ndige, zeitweise windige und vor allem landesweit deutlich mildere Westwetterlage ein, die uns bis zum Beginn der neuen Woche begleiten wird.
Heute.at.warnstufe violett
Die Schneelage: Bei mir in Meidling etwa 10 Zentimeter (gemessen am Balkon) . In der AuĂenstelle Mauerbach im Wienerwald (dort fand vor vielen Jahren sogar ein Weltcup-Slalom statt) muss sich meine Frau mit fast 30 cm herumschlagen. Ich habe nicht geglaubt, dass ich in diesem Leben noch einmal echten, ergiebigen Schneefall erlebe! Aber zum Wochenende wird es in Wien mit der weissen Pracht wieder vorbei sein – die Temperaturen steigen!
Passen Sie auf sich auf, rutschen Sie nicht aus. Auch ich muss den Weg von der Wohnung in die Redaktion erst einmal unbeschadet ĂŒberstehen. Mit dem Auto bin ich bei Schnee souverĂ€n unterwegs, aber der Wagen steht in der Garage!Â
Einen schönen Tag wĂŒnscht
A.C.

