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19. DEZEMBER 2024 – Donnerstag

19.12.2024 | Tageskommentar

 

Kulturmetropolen im Vergleich: Der Sieger heißt Wien, der Verlierer Berlin
Berlin? Verkomme zum „preußischen Truppenübungsplatz ohne jeglichen Appeal“, sagt eine prominente Burgschauspielerin. Wie es richtig geht, weiß sie aus eigener Anschauung. Denn Wien investiert mehr, nicht weniger in Kultur. Und entwickelt so Strahlkraft für Investoren…

Unterschiedlicher als in Berlin und Wien könnte die Stimmung in der Kultur gerade nicht sein: In der deutschen Hauptstadt herrscht Angst und Schrecken. Die kurzfristigen und krassen Kürzungen von 130 Millionen Euro allein im nächsten Jahr könnten für einige Kultureinrichtungen der Anfang vom Ende sein, muss man befürchten. Als „herzlos und geistlos“ hat die ehemalige Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) die Pläne des Berliner Senats kürzlich in einem Interview bezeichnet – eine scharfe Kritik auch an der eigenen Partei, die mit der SPD koaliert. Berlin als eine Stadt im kulturellen Niedergang.
DieWelt.de.Kultur

Sollen sich die Wiener darüber freuen, dass in Wien das Geld lockerer sitzt als in Berlin? Diese Art von Ranking halte ich für kindisch. Für mich ist Wien kein Sieger und Berlin kein Verlierer, wie auch früher Berlin nicht der Nabel der Kulturwelt und Wien bloß ein Anhängsel war. Derartige Rankings werden gestreut, um die Berliner Politiker zum Umdenken bei ihrem „Streichkonzert“ zu bewegen. Die Absicht ist nur zu klar erkennbar. 

Im Newsletter der Wiener Staatsoper heißt es:

„Im NEST habt ihr die Möglichkeit, nach der Vorstellung bei einem Glas Sekt, Bier, Limo etc. selbst zu tanzen. Von den Hits der 90er über afghanische Popmusik, Rap und Funk bis zu den aktuellen Charts: alles ist im Rahmen von Tanzkaraoke möglich. Zu den Songs gibt es immer eine leicht zu lernende Choreographie, die ihr versuchen könnt nachzutanzen – oder ihr entwickelt eure ganz eigenen Moves. Es sind alle eingeladen zu tanzen, bei einem Getränk zu entspannen oder andere beim Tanzen anzufeuern und zu feiern.“

Na da sind die Steuermittel doch bestens genutzt, insbesondere da sich dieses ganz außerordentlich mit dem kulturpolitischen Auftrag der Bundestheater deckt. Zur Erinnerung, dieser lautet in §2 des Bundestheaterorganisationsgesetzes wie folgt:

„ 1. Pflege der klassischen deutschsprachigen und internationalen Theaterkunst und Kultur.

2.Förderung des Zeitgenössischen und innovativer Entwicklungen unter besonderer Berücksichtigung österreichischen Kunstschaffens und dessen Stärkung im internationalen Vergleich.“

Tu felix Austria…

E.A.L.

Leserin WB dazu mit einem interessanten Denkansatz: „Tu felix Austria“ ist ja zum Glück auch DEUTSCH……( oder will der ewige Meckerer mit seinen Sprachkenntnissen prahlen?)
Wenn er die Wiener Staatsoper so hasst, soll er doch bitte seine Nerven schonen und andere Häuser frequentieren…

Apropos „Wiener“ Staatsoper: die Bezeichnung ist unzutreffend; der richtige Name sollte heißen „Österreichische Staatsoper„, denn die Kosten tragen auch die 8 anderen Bundesländer und das Gesetz heißt völlig richtig „Bundestheatergesetz“. Da wäre eine Korrektur-Initiative mal angebracht! Zitat Ende

Replik von E.A.L.: „In der Tat besuchen wir zahlreiche andere Opernhäuser, im Jahr 2024 waren es alleine 15 verschiedene (worüber wir meist im Onlinemerker berichten). Diese befinden sich nicht nur in Österreich, sondern auch in Ländern wie Italien und Deutschland, Staaten die ebenfalls eine intensive Pflege der Kunstform Oper betreiben. Dies lässt umfangreiche Vergleiche in Bezug auf die Qualität zu. Unserer Meinung nach hat das Haus unter der jetzigen Führung massiv an Qualität eingebüsst, was letztlich dazu führte, dass wir bei insgesamt 26 Opernbesuchen im Jahr 2024 lediglich vier mal die Wiener Staatsoper besuchten. Das wäre also alles ganz unproblematisch und im Sinne von Leserin W. B. Nur gibt es da einen Haken: Da die Wiener Staatsoper sich nicht selbst durch ihre Einnahmen trägt, wird sie mittels der Basisabgabe auch durch Steuergelder in umfangreicher Höhe finanziert. Sprich: Selbst wenn wir nicht hingehen, zahlen wir trotzdem. Und zwar JEDER Steuerzahler in Österreich. Entsprechend ist ein genauer Blick auf die Finanzen des Hauses nicht nur mehr als zulässig, sondern geboten. Aber vielleicht sollte Frau W. B. im Team von Bogdan Roščić arbeiten wenn sie ihn so liebt?“ Zitat Ende!

BÜHNEN GRAZ: Weihnachten steht vor der Tür 🎄

Foto: Samuel Kuro

Tauchen Sie ein in die vielfältige, festliche Stimmung unserer Häuser und erleben Sie zauberhafte Momente, die (nicht nur) die Weihnachtszeit zu etwas ganz Besonderem machen. 

Schenken Sie Kultur und unvergessliche Erlebnisse! 
Sie sind noch auf der Suche nach dem idealen Weihnachtsgeschenk? Dann dürfen wir Sie auf 2 Highlights aufmerksam machen: 

🎭 Die Bühnen Graz Card: Ein Geschenk, das Kulturvielfalt und Freude verbindet! Genießen Sie 30 % Ermäßigung auf ausgewählte Vorstellungen in der Oper Graz, im Schauspielhaus Graz und im Next Liberty. Zudem warten exklusive Specials wie 10 % Rabatt auf die Opernredoute – perfekt für alle Kulturfans!

💃 Opernredoute 2025: Ein Highlight der Extraklasse! Der legendäre Ball in der Oper Graz bietet eine unvergessliche Nacht voller Eleganz und Glanz – ein unvergessliches Weihnachtsgeschenk!
Erleben Sie zahlreiche weitere festliche Höhepunkte auf all unseren Bühnen und machen Sie diese Zeit zu etwas ganz Besonderem. Wir freuen uns darauf, Sie bald bei uns willkommen zu heißen und Ihnen unvergessliche Momente zu schenken…

Weiterlesen (weitere Angebote) in den heutigen „Infos des Tages“! 

Klosterneuburg
operklosterneuburg 2025: Intendant Peter Edelmann im Gespräch: Oper als Geschenk
meinbezirk.at.klosteneuburg

Tiroler Festspiele Erl/ Winter 2024/25. Bachs Weihnachtsoratorium

 

Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen

Hermes Phettberg und Dietmar Constantini starben am gleichen Tag!

Hermes Phettberg (links) und Didi Constantini – Tod am gleichen Tag!

Ein Video: Hermes Phettberg trifft Didi Constantini .
Beide sin am gleichen Tag gestorben
Youtube-Video

Hermes Phettberg ist tot
Der ehemalige ORF-Talkmaster, Kolumnist und Künstler Hermes Phettberg ist am Mittwochabend im Alter von 72 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung verstorben. Breite Bekanntheit erlangte er durch seine Rolle als Moderator der Talkshow „Phettbergs Nette Leit Show“ Mitte der 90er Jahre. Jahrelang schrieb er für die Wiener Stadtzeitung „Falter“ die Kolumne „Phettbergs Predigtdienst“. Mit der Frage „Frucade oder Eierlikör?“ wurde der gebürtige Niederösterreicher, der mit bürgerlichem Namen Josef Fenz hieß, bei „Phettbergs Nette Leit Show“ zur Kultfigur. Es war jene Entscheidungsfrage, die er den Gästen aus Wissenschaft, Kultur und Prominenz zu Beginn stets stellte. In den Gesprächen zeigte sich dann seine unnachahmliche Art – gepaart mit Wortwitz, Ironie und Intelligenz.
https://orf.at/stories/3379380/

München
Opernproduktionen 2024: Die besten bayerischen Musiktheater-Premieren
BR-Klassik.de

Landestheater Niederbayern: Elisa Gogou wird Generalmusikdirektorin
BR-Klassik.de

Dresden
Besuchern wird übel: Rettungseinsatz an der Semperoper
Während eines Konzerts in der Dresdner Semperoper klagen mehrere Besucher über Übelkeit und Schwindel. Daraufhin rückt die Feuerwehr an. Plötzlich wird auch einigen Einsatzkräften schlecht…
…Die Ursache für den Vorfall ist unklar. Kriminaltechniker der Polizei haben noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung dauern an.

Bei der Vorstellung am Dienstag spielte die Sächsische Staatskapelle unter Leitung von Dirigent Philippe Herreweghe Werke von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart. Wie das Veranstaltungshaus mitteilte, findet der Spielbetrieb an diesem Mittwoch ohne Einschränkungen statt.

DieWelt.de

New York
Strauss: Die Frau ohne Schatten at Metropolitan Opera
New York Yannick Nézet-Séguin leads a captivating revival of Herbert Wernicke’s iconic production
gramophone.co.uk

Graz: „SILK STOCKINGS“ –  Opernhaus, 14.12. 2024 (Premiere)

Nina Weiss/ Ballett Graz und Chor der Oper Graz. Foto: Werner Kmetitsch

 Cole Porter (1891-1964), der geniale Songwriter, ist im deutschen Sprachraum vor allem durch sein Musical „Kiss Me, Kate!“ sowie durch viele Songs, die zu Evergreens wurden bekannt. Der aus einer reichen Familie stammende Komponist führte viele Jahre lang ein mondänes Leben in Luxus und lebte viele Jahre in Paris, in Venedig und an der Riviera. Später pendelte er zwischen New York, wo seine erfolgreichen Musicals liefen, und Hollywood, wo er für viele Filme die Musik schuf. Ein schwerer Reitunfall im Jahr 1937 veränderte sein Leben dann grundlegend. Er musste infolge dieses Unfalls in den nächsten 20 Jahren mehr als 30 Operationen über sich ergehen lassen und dennoch musste schließlich 1958 sein rechtes Bein amputiert werden. Danach wurde er zunehmend depressiv und verlor nach und nach den Lebenswillen…

Zum Bericht von Walter Nowotny

Graz: „DIE WUNDERBARE REISE DES NILS HOLGERSSON“ –  Familienmusical von Thomas Zaufke – Opernhaus, 16.12.2024

Nicolai Schwab und Daniel Große Boymann. Foto: Barbara Palffy

 „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ ist der Titel eines Romans der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerlöf (1858-1940), zuerst erschienen 1906/1907. Sie schrieb das Buch als Lesebuch für die Schule, um den Kindern die Landeskunde Schwedens nahezubringen. Das bekannte Kinderbuch wurde auch schon mehrmals vertont: der norwegische Komponist Bjørn Howard Kruse hat 1986 eine Oper geschrieben, deren Libretto auf dem Buch beruht, und 2022 wurde „Nils Holgersson – ein Orchestermärchen für Sprecher und großes Orchester“ des deutschen Komponisten Andreas N. Tarkman uraufgeführt. Nunmehr schuf im Auftrag der Grazer Oper der deutsche Komponist Thomas Zaufke ein Familienmusical, das Libretto stammt von Henry Mason, der auch die Uraufführung in Szene gesetzt hat. (Premiere war am 24. November 2024.)..

Zum Bericht von Walter Nowotny

„radio klassik Stephansdom“ sendet weiter
550.000 Euro Spenden von mehr als 2000 Hörerinnen und Hörern gesammelt – Geschäftsführer Gerner: Spendenkampagne bleibt auch 2025 wichtiges Finanzierungsstandbein
https://www.katholisch.at/aktuelles/151450/radio-klassik-stephansdom-sendet-weiter

Filme der Woche

 

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 19. Dezember 2024
FREUD – JENSEITS DES GLAUBENS
Freud’s Last Session  /  USA,  GB  /  2023
Regie: Matthew Brown
Mit: Anthony Hopkins, Matthew Goode, Liv Lisa Fries: u.a.

Freud, Lewis und der liebe Gott

Anthony Hopkins ist mit Sicherheit einer der faszinierendsten Schauspieler der Leinwand. Ob er den gerissensten Mörder aller Zeiten (Hannibal Lecter) spielt oder den Mann, der Hunderte jüdischer Kinder aus Nazi-besetzten Gebieten rettete (in „One Life“), einen dementen alten Vater oder einen klugen alten Papst… Man glaubte dem Verwandlungskünstler ebenso Richard Nixon wie Picasso oder Alfred Hitchcock, und nun schlüpft er mit aller Überzeugungskraft in die Optik und Persönlichkeit des alten Sigmund Freud.

Hopkins, der am 31. Dezember seinen 87. Geburtstag feiern wird, ist die Imagination des alten Sigmund Freud in seinem Todesjahr 1939 (er war damals 83 Jahre alt). Die Nazis hatten ihn und einen Teil seiner Familie ausreisen lassen, seitdem lebte er in London unter der Obhut seiner absolut aufopfernden Tochter Anna, die gewissermaßen nicht wagte, neben ihm auch noch ein eigenes Leben zu haben – obwohl sie mit Dorothy Burlington in jeder Hinsicht verbunden war (und später ihr ganzes Leben mit ihr zusammen verbrachte).

Der Film versetzt den Zuschauer in das Freud-Haus in Maresfield-Gardens (heute noch zu besichtigen samt dem Original der berühmten „Couch“ und den vielen Götterfiguren, die Freud gesammelt hat, ohne je an Götter oder gar Gott zu glauben – nur an Mythen, die sich die Menschen zurecht zimmern). Man weiß, dass Freud in seinen letzten Tagen vor seinem gewählten Selbstmord (bei dem ihm sein Arzt half) einen Mann aus Oxford empfangen hat. Man weiß nicht, wer es war…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Der ukrainische Geheimdienst schlägt in Moskau zu – das jüngste Attentat trifft einen berüchtigten russischen General. Igor Kirillow ist bei einer Bombenexplosion ums Leben gekommen. Der Getötete war als Verbreiter abstruser Theorien und als Verantwortlicher für Chemiewaffen ein bekanntes Gesicht der russischen Aggression.
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 Eskalation im Zollstreit mit Trump: Kanada droht, den USA den Strom abzustellen: Trumps Ankündigung, Importe aus Kanada mit Zöllen von 25 Prozent zu belegen, sowie seine Demütigung von Premierminister Justin Trudeau lösen heftige Reaktionen aus. Der Konflikt führt aber auch zu Rissen in der kanadischen Regierung.
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 In einem der berüchtigtsten Gefängnisse der USA gibt es keine Spiegel, dafür jede Menge psychische Probleme und Drogen – eine Reportage: Das Cook County Jail in Chicago ist eines der grössten und berüchtigtsten Gefängnisse der USA. In den letzten Jahren haben sich die Bedingungen verbessert. Doch ein Besuch hinterlässt ein beklemmendes Gefühl von Ausgeliefertsein.
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 Ekel, Wut und Hoffnung – vier Personen erzählen, was der Fall Pelicot bei ihnen ausgelöst hat Das Schicksal der über Jahre von ihrem Mann und fremden Männern vergewaltigten Rentnerin Gisèle Pelicot hat niemanden kaltgelassen. Ab Donnerstag sollen die Urteile über ihre Peiniger gesprochen werden.
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 Ein chinesischer Spion infiltrierte die britische Königsfamilie – und versetzt die Politiker damit in helle Aufregung: Ein zweifelhafter chinesischer Geschäftsmann freundete sich mit Prinz Andrew an und stieg in die höchsten Etagen der britischen Gesellschaft auf. Dann schlugen die Geheimdienste Alarm.
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 Wirtschaft, Klimaschutz und die Sorgen vom «Küchentisch»: Robert Habeck stellt das Wahlprogramm der Grünen vor: In dem Programm haben sich die Schwerpunkte gegenüber 2021 verschoben. Ungewohnte Härte zeigt der Kanzlerkandidat der deutschen Grünen beim Kampf gegen Clan-Kriminalität, doch im Übrigen schweigt er weitgehend zur Migrationsfrage.
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 Das westafrikanische Bündnis Ecowas zerfällt: Die Putsch-Regierungen in den Sahelstaaten Burkina Faso, Mali und Niger wollen mit ihren Nachbarn nichts mehr zu tun haben. Das gefährdet den für die Entwicklung der Region so wichtigen freien Personen- und Warenverkehr.
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 Was tun, wenn man Starlink braucht, aber Elon Musk nicht traut? Taiwan sucht eine Antwort auf diese Frage: Im Kriegsfall könnte Taiwan von der Aussenwelt abgeschnitten werden. Denn China könnte die Unterseekabel sabotieren. Ein eigenes Satellitensystem soll künftig als Back-up dienen.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik

Attentat auf russischen General: Verdächtiger in Moskau festgenommen
Einen Tag nach dem tödlichen Anschlag auf den russischen Generalleutnant Igor Kirillow und seinen Assistenten vor einem Wohnhaus in Moskau ist laut dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB ein Verdächtiger festgenommen worden. Der 1995 geborene usbekische Staatsbürger habe gestanden, „von ukrainischen Spezialkräften rekrutiert“ worden zu sein. Bisher unbestätigten Medienberichten zufolge wurde ein weiterer Verdächtiger festgenommen.
https://orf.at/stories/3379289/

Österreich
Warnung im ORF
In allen drei Parteien gibt es Sprengmeister“
Die neue Regierung lässt weiter auf sich warten, neue Infos werden aus Prinzip nicht verkünden. Im ORF sollten zwei Experten die Lage analysieren.
Heute.at

Österreich/ Burgenland: Land unter Doskozil kaufte 200.000 Flaschen Luxus-Sekt
Der Versuch der burgenländischen Landesregierung unter Hans Peter Doskozil, eine Sektkellerei zu retten, scheiterte kläglich.
Die Sektkellerei A-Nobis in Zurndorf (Bez. Neusiedl/See) hat am Mittwoch beim Landesgericht Eisenstadt einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung gestellt. Die Gesamtverbindlichkeiten betragen mehr als sechs Millionen Euro.
oe24.at

Das war eine zwar gut gemeinte, aber letztlich unglückliche Aktion des Landeshauptmanns „Gut gemeint“ ist meistens das Gegenteil von gut. Wieso eine Landesregierung mit Steuergeldern eine Sektkellerei retten muss, ist mir nicht ganz begreiflich. Die Firma hat gestern trotzdem Konkurs angemeldet, nun sitzt die Landesregierung auf 200 000 Flaschen „Luxussekt“. Ob es nach der Landtagswahl im Jänner soviel zu feiern gibt? Optimistisch ist er schon, der Herr Landeshäuptling!

Ich wünsche einen schönen Tage!

A.C.

 

 

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