Copyright: Coco Wasabi
125 Jahre Wiener Symphoniker
Endlich! Die Wiener Symphoniker befinden sich im Finale ihres Jubiläumsjahres. Am 29. und 30. Oktober feiert das Orchester seinen 125. Geburtstag und setzt damit den glanzvollen Höhepunkt einer Jubiläumssaison, die sich intensiv mit der Geschichte des Ensembles auseinandersetzte. Pünktlich zum großen Jubiläum erschien gestern eine eigene 100-Euro-Goldmünze und das von Otto Biba im Bärenreiter-Verlag herausgegebene Buch Wie funktioniert ein klassisches Orchester? Zahlreiche Autoren und Weggefährten des Orchesters schreiben über ihren Blick auf die Arbeit vor und hinter den Kulissen.
Am 29. und 30. Oktober ist es dann endlich so weit: Am Gründungsort des Orchesters, im Musikverein Wien, dirigiert Chefdirigent Petr Popelka das große Jubiläumskonzert mit der Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller und der Pianistin Anna Vinnitskaya. Auf dem Festprogramm stehen Werke von Mozart, Ravel, Berg und Wagner, die zur historischen DNA des Orchesters gehören.
Und das ist noch nicht alles: Die Wiener Symphoniker feiern auch den 200. Geburtstag von Johann Strauss. Am 25. Oktober spielt das Orchester eine Hommage an Johann Strauss im Musikverein Wien. Dirigent Manfred Honeck und Geigerin Anne-Sophie Mutter präsentieren unter anderem zwei Uraufführungen: Three Dances von Max Richter und John Williams‘ When the World was waltzing…
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Neue Oper Wien im Museumsquartier Halle E : Manfred Trojahn Eurydice Die Liebenden, blind – 16.10.2025 (Österreichische Erstaufführung)
Copyright: Armin Bardel
In seiner 2022 in Amsterdam uraufgeführten siebenten Oper Eurydice – Die Liebenden, blind widmet sich Manfred Trojahn einem zeitlosen Thema: der Frage, ob die Liebe den Tod überwinden kann. Die Oper greift den Mythos von Orpheus und Eurydice auf, aber aus der Perspektive von Eurydice. Bereits wenige Jahre zuvor hatte Matthew Aucoin (1990*) den Stoff auf ein Libretto von Sarah Ruhl nach deren gleichnamigem Schauspiel „Euridice“ aus dem Jahr 2003 vertont, das am 1. Februar 2020 an der Los Angeles Opera uraufgeführt wurde. Bei Trojahn ist Eurydice eine Schauspielerin, die sich auf ihre letzte Reise begibt. Auf ihrem Weg begegnet sie alten und neuen Bekannten. Orphée, der sich leidenschaftlich in sie verliebt, tritt urgewaltig in ihr Leben. Eurydice aber erinnert sich an ihr früheres Leben, verkörpert durch Männer, die sie einmal kannte, wie den Schaffner, den Kellner Augustin und den Dichter Olivier… Sie alle aber sind Pluton, nach dem sie sich verzehrt. Durch Proserpines Fürsprache gelingt ein erneutes Wiedersehen zwischen ihr und Orphée mit ungewissem Ausgang. In der klassischen Mythologie stirbt Eurydike durch einen Schlangenbiss. Orpheus steigt in die Unterwelt hinab, um sie zurückzuholen. Unter der Bedingung, dass er sich auf dem Weg zurück nicht nach ihr umblickt, darf er Eurydike an die Oberwelt führen. Im letzten Moment aber schaut er sich um, und Eurydike wird für immer in die Unterwelt zurückgezogen. Statt die Tragödie der Trennung zu betonen, thematisiert Trojahn in seiner Oper den Prozess des Kennenlernens der beiden. Der Untertitel „Die Liebenden, blind“ verweist darauf, dass die Liebe nicht immer klar und unproblematisch ist, sondern auch von Missverständnissen und Hindernissen geprägt sein kann. Ausgehend von der griechischen Sage hat Manfred Trojahn für sein Libretto auch vier Gedichte von Rainer Maria Rilke aus den „Sonetten an Orpheus“ verwendet. Den Zusehenden präsentierte sich an diesem Abend ein psychologisches Drama, musikalisch genährt aus traditionellen Quellen zeitgenössischer Tonalität und verführte und entführte in einen ausdrucksstarken Kosmos voller Formenvielfalt und Sinnlichkeit…
Zum Bericht von Harald Lacina
Wien/ Museumsquartier
Eurydice und Orphée als seltsames Opernpaar im Museumsquartier
Die Neue Oper Wien bringt Manfred Trojahns Oper „Eurydice – Die Liebenden, blind“ gehaltvoll ins Museumsquartier. Präzise Regie von Juana Inés Cano Restrepo
DerStandard.at.story.3000012
Neue Oper Wien: Ist diese Eurydice jetzt glücklich? (Bezahlartikel)
Walter Kobéra dirigiert nach dreißig Jahren seine letzte Produktion als Intendant der Neuen Oper Wien. In „Eurydice – Die Liebenden, blind“ hinterlässt Manfred Trojahn mit seinem Libretto einen weitaus nachhaltigeren Eindruck als mit seiner Musik.
https://www.diepresse.com/20209052/neue-oper-wien-ist-diese-eurydice-jetzt-gluecklich
Wien/ Staatsoper
Wiener Staatsopern-„Così“: Mit diesen Damen wäre mehr möglich gewesen (Bezahlartikel)
Vier neue Stimmen in Barrie Koskys Inszenierung von Mozarts „Così fan tutte“, die nur Zynismus und Ungewissheit kennt – und ein trotz Adam Fischer eher solides als inspiriertes Orchester: gemischte Eindrücke im Repertoire.
DiePresse.com.cosi
Wien
Milo Raus Festwochen als Tribüne einseitiger Agitation – Bezahlartikel
Die Aussagen des Intendanten sind unerträglich. Die Grünen stellten nun pointierte Fragen an die Kulturstadträtin.
Kurier.at
Jetzt fordern sogar die Grünen Konsequenzen. Von der Kulturstadträtin werden vermutlich keine gezogen werden, denn Milo Rau ist ihre „Erfindung“ – und an der will sie festhalten. Dass Rudolf Scholten sich von diesen Festwochen als „Aufsichtsat“ zurückgezogen hat, hat zwar offiziell mit der „20-Jahr-Rücktritts-Gepflogenheit“ zu tun, ist aber für ihn sicher ein Glücksfall. Scholten berät nun Kulturminister Andreas Babler – ehrenamtlich, wie es heißt! Spesen werden wohl vergütet werden!
Auszug aus NEWS.at. Heinz Sichrovsky zu Milo Rau
Rau in Bedrängnis
Viel enger darf es für den Intendanten Milo Rau nicht werden nach der Veröffentlichung des Manifests „Aufruf zum Widerstand gegen die Kriegsverbrechen in Gaza“. Dass sich das anti-israelische Pamphlet nach wie vor auf der Homepage der Festwochen findet, ist eine Unverschämtheit.
Dass die FPÖ Raus Abberufung fordert, ist dabei unerheblich, nicht einmal als Zwangsverpflichtung zur Solidarität verwendbar. Aber dass Monika Helfer, Michael Köhlmeier, Doron Rabinovici, Gerhard Ruiss dem Pamphlet scharf entgegentreten – das ist nicht nichts. Und dass sich ihnen Elfriede Jelinek anschließt, lässt die Causa für Rau bedrohlich werden.
Für die Wiener Kulturstadträtin auch, die kürzlich erklärt hat, sämtliche Kultursubventionen, nur nicht die der Festwochen, stünden zur Disposition. Es stimmt schon, dass Rau unter ihren Personalentscheidungen solitär herausleuchtet. Aber 1) ist das keine Kunst und 2) sollen die Festwochen das Agitprop-Geschrei insgesamt auf das ihm zukommende Maß reduzieren. 20 Prozent Politkrawall sind genug – und auch die nur von Könnerhand, etwa der des Intendanten. Dem ich hiemit noch eine geräumige Amtszeit im Zustand des Lernens und des Zulassens herausragender Theater- und Opernaufführungen wünsche…
Mehr darüber in der Zeitschrift „NEWS“
München/ Bayerische Staatsoper: Welcome back mit dem Oper für alle BMW Classics Konzert
AAm Freitag, 24. Oktober 2025 um 19.00 Uhr, findet im Rahmen von Oper für alle das BMW Classics Konzert im BMW Park, einer der Spielstätten des FC Bayern Basketball, statt. Andrea Battistoni dirigiert, es singen Ailyn Pérez und Jonathan Tetelman.
Mit dem BMW Classics Konzert im Rahmen von Oper für alle verlässt die Bayerische Staatsoper ihre gewohnte Spielstätte im Nationaltheater in München, um Kunst und Kultur allen Bürger:innen zugänglich zu machen.
Das BMW Classics Konzert wird ab 18.45 Uhr live auf Staatsoper.tv übertragen.
Die Moderation im Vorfeld des musikalischen Auftakts übernimmt Teresa Vogl, die bereits für das Format Unter 6 Augen an der Bayerischen Staatsoper tätig war.
Unter 6 Augen
Hier treffen in jeder Folge zwei Persönlichkeiten aus dem „Kosmos Staatsoper“ zu einem Gespräch in der Rheingoldbar aufeinander. Zusammen mit der Bayerischen Staatsoper möchten die Freunde des Nationaltheaters mit der Reihe Unter 6 Augen dem Publikum die Möglichkeit geben, unabhängig von den Premieren und dem Spielzeitmotto, das Kaleidoskop Nationaltheater mit seinen vielen Gesichtern und Persönlichkeiten zu erleben.
ZUR KOLLEKTION
Wien/ Musikverein im November 2025
Liebe Stützen des Wiener Musiklebens!
Allerhand, was sich im November im Musikverein zuträgt: Während Allerheiligen mit dem Orchester Wiener Akademie im Zeichen der Klassik steht, treffen zu Allerseelen mit Clara Iannotta und Chaya Czernowin gleich zwei „Komponist:innen im Fokus“ des Musikvereins in einem Konzert des Arditti Quartet aufeinander – die ehemalige und die aktuelle.
In Chaya Czernowins Werk verdichten sich Biografie, Gesellschaft und Geschichte zu einem unverwechselbaren Ausdruck. Bis zum 25. November, dem Tag der österreichischen Erstaufführung von „Immaterial“ im Großen Musikvereinssaal, stehen – in bewährter Kooperation mit Wien Modern – mehrere ihrer Werke auf dem Programm…
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Sommereggers Klassikwelt 295: Hommage an Sir Charles Mackerras zum 100. Geburtstag
In wenigen Wochen könnte Sir Charles Mackerras seinen 100. Geburtstag feiern, allerdings starb er bereits im Jahr 2010, mit 84 Jahren. Seine außergewöhnliche Laufbahn, und die Spuren die er in der musikalischen Welt hinterlassen hat, sind Anlass für zahlreiches Erinnern an ihn und Neuauflagen seiner Tonträger anlässlich des runden Geburtstages. Sir Alan Charles MacLaurin Mackerras, so sein vollständiger Name, wurde am 17. November 1925 als Kind australischer Eltern im Staat New York geboren. Als er zwei Jahre alt war, kehrten seine Eltern nach Australien zurück, wo er mit sechs Geschwistern aufwuchs.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Hohe Auszeichnung für die diesjährigen Herbsttage Blindenmarkt: BR-KLASSIK hat ihren ersten „Operetten-Frosch“ für die Spielzeit 2025/26 vergeben, und der ging an die Erfolgsproduktion „Der Schokoladensoldat“ in der Regie von Marcus Ganser.
Oscar Straus‘ Operette „Der Schokoladensoldat“ nach einer Vorlage von George Bernhard Shaw war bislang wohl nur eingefleischten Operettenliebhaber hierzulande bekannt. Es gehörte also schon ein gewisser Mut dazu, gerade diese Operette bei den diesjährigen Herbsttagen Blindenmarkt herauszubringen. Intendant Michael Garschall hatte diesen Mut, und der Erfolgt gibt ihm recht: Die ersten Aufführungen (Premiere war am 3. Oktober 2025) waren restlos ausverkauft, und mit dem von BR-KLASSIK vergebenen „Operetten-Frosch“ konnte er auch gleich eine erste hohe Auszeichnung einfahren. „Das Team vom BR-KLASSIK-Operetten-Boulevard ist begeistert und gratuliert den Herbsttagen Blindenmarkt zu großem Operettenmut“, heißt es denn auch in der Laudatio für den Preis…
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BR-Klassik vergibt den ersten Operetten-Frosch für die Spielzeit 2025/2026 an die Herbsttage Blindenmarkt
Der erste Frosch geht an die Herbsttage Blindenmarkt für „Der Schokoladensoldat“ von Oscar Straus
BR-Klassik.de.themen
Berlin/Festspiele: Musiktheater von William Kentridge Odyssee der heimatlosen Denker
Endlich ist William Kentridges karibische Oper „The Great Yes, The Great No“ in Berlin zu sehen. Herausragende afrikanische Musiker:innen treffen auf die heimatlosen Vordenker des 20. Jahrhunderts.
rbb24.de.william
WIEN / Volkstheater: KOMÖDIE MIT BANKÜBERFALL
von Jonathan Sayer, Henry Lewis & Henry Shields
(Mischief Theatre Company)
Österreichische Erstaufführung
Premiere: 17. Oktober 2025
Brutalo-Nonsens mit Musik
Foto: Marcello Ruiz-Cruz
Im Theater übersetzt man nicht nur Texte. Theater anderswo hat auch andere Traditionen, die oft gar nicht so leicht in andere Mentalitäten zu übertragen sind. Die Briten haben in ihrer Inselwelt einiges Seltsame entwickelt, und die 2008 gegründete Mischief Theatre Company zählt zweifellos dazu. Das Volkstheater von Jan Philipp Gloger versucht nun, in bunter Vielfalt seines Angebots, die dritte Produktion der Truppe auf seine Bühne zu bringen. Es gelingt nicht ganz.
Stil, Stil, Stil. Spaß und Übermut. Slapstick und überbordender Unsinn. Akrobatik und ironische Filmzitate. Brutalo-Komik, die nichts für zarte Gemüter ist (wenn einem Darsteller endlos auf den Kopf geschlagen wird, möchte man schon „Hört doch endlich auf!“ rufen). Dauerndes lautes Stakkato-Geschrei und Gezappel von marionettenartigen Akteuren, wobei die Männer sehr oft die Hosen fallen lassen müssen (sie tragen wenigstens Unterhosen… bei uns wären sie angesichts so vieler exhibitionistischer Darsteller vielleicht nackt).
Da man einen Teil des Textes durch dessen Schnelligkeit und Lautstärke gar nicht versteht, ergibt sich auch keine Handlung, und da die Darsteller mehrere Rollen spielen, ist Verständnis offenbar auch gar nicht angestrebt. Kurz, Nonsens, der einen Abend lang fast zweieinhalb Stunden immer gleich läuft. Altmodische Schlagermusik kuschelt sich in die Ohren der Theaterbesucher – witziger Gegenpol zur szenischen Schrille…
…Am Ende stellt sich die Frage, wie viele Volkstheater-Besucher diese Stilübung, die hierzulande keine Tradition hat, unterhaltend finden, oder angesichts der ewig gleichen, überzogenen Mittel schlicht und einfach genervt sein werden.
Zum Premierenbericht von Renate Wagner
Wien/ Burgtheater
Kardinalrote „Auslöschung“ Thomas Bernhards am Burgtheater Jagdtrophäen, Heiligenbilder, Dirndlkleid:
Therese Willstedt arrangiert die Symbole des Herkunftskomplexes aus Bernhards Roman zu einer gelungenen Inszenierung
DerStandard.at.3000012924
Bernhards „Auslöschung“ im Burgtheater: Über dem Abgrund wird einem schwindelig (Bezahlartikel)
Kurier.at.Kultur.burgtheater
Entsetzlich, gut: „Auslöschung“ von Thomas Bernhard im Burgtheater (Bezahlartikel)
Große Übertreibungskunst, auch dramatisch: Therese Willstedt bringt Thomas Bernhards letztes großes Prosawerk „Auslöschung. Ein Zerfall“ auf die Bühne. Kein Verriss.
DiePresse.com.entsetzlich.gut
„Auslöschung“: Bernhard im reißenden Gedankenstrom
Die schwedische Regisseurin Therese Willstedt verwandelt Thomas Bernhards letzten Roman in ein sprachwütiges Oratorium – für acht großartige Schauspieler.https://www.krone.at/3930884
Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“
Die Drohnen über Flughäfen machen klar: Europa befindet sich im hybriden Krieg mit Russland: Die richtige Antwort auf die russischen Provokationen zu finden, ist schwierig. Ein Grund dafür: Europa verdrängt, dass es bereits Teil eines verdeckten Kriegs ist.
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Eine Belagerung wie im Mittelalter: Kostjantiniwka ist fast völlig von der Aussenwelt abgeschnitten
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Die lebensgefährliche Rettung der ukrainischen Verwundeten: Evakuationen von der Front werden immer schwieriger: Russische Drohnen stellen nicht nur für Soldaten eine ständige Gefahr dar, sondern auch für medizinische Notfallteams. Ein deutscher Unfallchirurg berichtet über seine Einsätze in Frontnähe und darüber, woran es den Ukrainern am meisten fehlt.
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Trump will Putin erneut treffen – die beiden Präsidenten wollen in Ungarn über einen Frieden in der Ukraine reden: Der amerikanische und der russische Präsident kündigen nach einem «produktiven» Telefonat, einen Tag bevor Selenski im Weissen Haus empfangen wird, ein weiteres Gipfeltreffen an.
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Attentat auf bekannten TV-Journalisten in Italien
Sigfrido Ranucci hat sich mit seiner Sendung auf RAI viele Feinde geschaffen. Doch in der Empörung über den Anschlag rückt Italien zusammen.
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Afghanistan ist wieder online, doch neue Filtertechnologie verhindert den Zugriff auf viele Websites: Die Taliban haben die zweitägige Abschaltung des Internets offenbar genutzt, um neue Filtertechnologie zu installieren. Facebook, Instagram und X sind nur noch begrenzt nutzbar. Die Hardliner wollen aber noch viel weiter gehende Beschränkungen.
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Nikita Chruschtschow empörte er, der polnische Geheimdienst wollte ihn abwerben: Der Publizist Bohdan Osadczuk alias Alexander Korab schrieb jahrzehntelang für die NZZ und setzte sich unermüdlich für Verständigung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ein – gegen Widerstände aus Moskau, Warschau und Kiew.
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Die gute Fee Monetotschka gegen den bösen Zaren Putin: Die Pop-Sängerin und Poetin Monetotschka ist in Russland als «ausländische Agentin» angeklagt. Jetzt reist sie durch die Welt und schwört ihre Fans in der russischen Diaspora auf Frieden ein.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik
Nach Selenskyj-Besuch
Trump: „Krieg dort beenden, wo beide jetzt stehen“
Schon zum dritten Mal in diesem Jahr ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus vorstellig geworden, um US-Präsident Donald Trump dazu zu bringen, für ein Kriegsende zu sorgen – am besten, indem die USA der Ukraine Tomahawk-Raketen liefern. Doch Trump schwebt offenbar ein anderer Weg vor.
https://www.krone.at/3931507
Ungarn
Per Haftbefehl gesucht: Das droht Putin in Ungarn
Ein internationaler Haftbefehl wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in der Ukraine schränkt Wladimir Putins Bewegungsfreiheit massiv ein. Doch nun reist er bald für ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump nach Ungarn. Ein Risiko für den Kremlchef? …„Wir erwarten auch Präsident Wladimir Putin mit Respekt“, ergänzte Ungarns Außenminister Peter Szijjarto Szijjarto. Ungarns Regierung garantiere dem russischen Präsidenten eine ungehinderte Ein- und Ausreise aus Ungarn sowie die erfolgreiche Durchführung seiner Verhandlungen. Hierzu sei keine Abstimmung mit irgendjemandem erforderlich, „da wir ein souveränes Land sind“, sagte der Minister weiter.
https://www.krone.at/3931050
Ganz sicher droht Putin in Budapest kein Ungemach, außer das erwartete Scheitern der Verhandlungen. Österreich hat sich mit seiner Außenministerin als traditioneller Verhandlungsort selbst aus dem Spiel genommen – wohl für immer und ewig!
Österreich
In der SPÖ brodelt es – Babler intern schwer in der Kritik
Am Samstag will Andreas Babler mit einem „Themenrat“ intern punkten – doch vor dem Parteitag im Frühjahr brodelt es in der SPÖ gewaltig. Es hätte eine gute Woche für Andreas Babler werden können: Zunächst wurde bekannt, dass es beim Parteitag im kommenden Frühjahr keinen Gegenkandidaten – bzw. eine Kandidatin – geben wird, niemand hat die nötigen 1.500 Unterschriften zusammengebracht. Am Freitag dann sollte Babler in Amsterdam weilen, um zum Vizepräsidenten der europäischen Sozialisten und Sozialdemokraten (SPE) gewählt zu werden. Doch Babler ist erkrankt und musste die Amsterdam-Reise absagen. Zum großen SPÖ-Themenrat am Samstag in Wien will Babler aber kommen.
oe24.at
GB
Tiefpunkt in Skandal: Prinz Andrew verzichtet auf alle königlichen Titel
Der britische Prinz Andrew hat alle seine königlichen Titel niedergelegt, darunter den des Herzogs von York. Am Freitag wurde eine entsprechende Erklärung veröffentlicht. Er habe mit der Königsfamilie gesprochen, der Monarch sei mit dem Schritt „zufrieden“.
https://www.krone.at/3931428
Östereich
„Der Un-Fall Pilnacek“ – Wie viel Mord steht hinter Selbstmord? | Die große oe24.TV-Dokumentation
Video
Oe24.at
In dieser durchaus sehenswerten Doku ist viel Verschwörungstheorie drin. Tatsächlich ist vieles in dieser Sache unklar – aber Christian Pilnacek war auch kein einfacher Zeitgenosse, wenngleich brillant! In Österreich hat es bereits die mysteriösen Todesfälle Lütgendorf und Amry gegegeben, ob auch Pilnacek dazugehört, werden wir wohl nie erfahren. Der Untersuchungsauschuss ist „zum Krenreiben“, verschwendeter Steuergeld!
Wien
Mitten im Herbst! Die ersten Weihnachtskugeln in Wien hängen bereits
15 Grad im Freien, ruhiges Herbstwetter und die Stadt bereitet sich schon langsam auf Weihnachten vor. Mitten im Herbst ist in der Wiener City bereits die erste Weihnachtsbeleuchtung montiert. Dabei sind es noch fast zehn Wochen bis zum Heiligen Abend.
https://www.krone.at/3929871
Testament sorgt für Aufsehen: Hund von Diane Keaton erbt Millionen
In ihrem Testament überrascht die Oscar-Preisträgerin mit einer besonderen Geste: Fünf Millionen Dollar gehen an ihren Hund Reggie – und an den Tierschutz. Diane Keaton starb am 11. Oktober 2025 im Alter von 79 Jahren. Nun sorgt ihr letzter Wille für Aufsehen: Die Schauspielerin hat ihrem Golden Retriever Reggie fünf Millionen US-Dollar hinterlassen. Das Geld fließt laut Shuter Scoop in einen Treuhandfonds, der die Versorgung des Hundes sichern soll.
Kleine Zeitung.at
Einen ähnlichen Fall habe auch ich erlebt. Eine in meinem Haus wohnende Dame hat mir das Versprechen abgenommen, mich nach ihrem Tod um ihre Boxerhündin zu kümmern (extra im Testament als Bedingung erwähnt) – und mich deshalb zum Erben eingesetzt. Leider war die Dame Mindestrentnerin und hatte sogar noch Schulden. Das Erbe habe ich deswegen nicht angetreten, der Hund hat es aber dennoch einige Jahre bis zu seinem Tod bei mir sehr gut gehabt. Tierliebe ist keine Geldfrage – zumindest nicht bei mir!
Womit ich einen schönen Tag wünsche!
A.C.

