Salzburg
Intendant Hinterhäuser: Frist verstrichen
Ungenutzt ist am Freitag die Frist des Kuratoriums der Salzburger Festspiele für Intendant Markus Hinterhäuser verstrichen, ob er ein weiteres Jahr im Amt bleibe. Das bestätigte am Montag der Sprecher von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP). Hinterhäusers Vertrag endet somit am 30. September. Seit zwei Wochen ist klar, dass der wochenlange Machtkampf zwischen Kuratorium und Intendanten ein vorzeitiges Aus der Ära Hinterhäusers zur Folge haben dürfte. Auch haben sich über das Wochenende die Anzeichen dafür verdichtet. Bis Freitag hätte er die Möglichkeit gehabt, das Angebot des Kuratoriums anzunehmen und ein weiteres Jahr als Intendant der Festspiele zu arbeiten.
https://salzburg.orf.at/stories/3346024/
Renate Wagner zum Thema: Einerseits ist der Fall Hinterhäuser schon ein klassisches Beispiel für „Hochmut kommt vor dem Falle“, denn selbstgerechter als dieser Herr hätte man sich nicht aufführen können.
Dennoch verstehe ich, dass er den Intriganten, die ihn loswerden wollten, etwas pfeift und auf ein weiteres Jahr „gnadenhalber“ verzichtet.
Irgendjemand in seiner Seilschaft-Welt wird ihn schon auffangen. Ähnliche Herrlichkeit wie die Intendanz der Salzburger Festspiele wird es allerdings wohl nicht werden.
Doch wer weiß – vielleicht ORF-Intendant?
Um Gottes Willen! (R.W.)
ORF Kulturmontag
kulturMONTAG: Höhepunkte der Oscar-Verleihung vom 16.03.2026/ Salzburg: Hinterhäuser
Ein Video
https://on.orf.at/video/14315494/kulturmontag-highlights-der-oscar-verleihung-vom-16032026
Klassik-Woche:: Klassik auf Wiedervorlage
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute müssen wir einige Nachrichten der letzten Tage noch einmal sortieren, vieles wurde uns auf Wiedervorlage gelegt: Salzburg, Karajan, Timothée Chalamet – und ein Brief an Rolando Villazón. Außerdem schauen wir nach Bonn, in den Nahen Osten und Wolfram Weimer auf die Finger.
Am 20. März wird das Kuratorium der Salzburger Festspiele erneut über die Zukunft von Markus Hinterhäuser beraten – bis dann wird auch eine Stellungnahme des Intendanten erwartet. BackstageClassical hat das Gerangel sehr lange und (zum Teil als betroffenes Medium) durchaus emotional begleitet. Um so wichtiger war es mir, auf der Zielgeraden noch einmal einen kühlen und sachlichen Blick auf die Situation zu werfen. Die Kultur-Ressortleiterin der Salzburger Nachrichten, Hedwig Kainberger, ordnet die Geschehnisse rund um die Festspiele in unserem aktuellen Podcast ein: analytisch, sachlich und perspektivisch. Sie macht vor allen Dingen klar: Es gibt keine politische Einflussnahme auf künstlerische Entscheidungen. Ich werde heute Abend dazu im KulturMontag des ORF sprechen. Derzeit gibt es unterschiedliche Varianten für kommenden Freitag: Entweder verlässt Hinterhäuser die Festspiele mit sofortiger Wirkung (also ab 21. März), oder er zieht sich nach dem Festspiel-Sommer zurück. Er könnte auch erst nach den Festspielen 2027 (die er wohl zum größten Teil schon geplant hat) zurücktreten, oder – auch das ist noch nicht ganz vom Tisch – sein Vertrag wird doch bis zum Ende weiterlaufen. Die letzten beiden Varianten halte ich persönlich allerdings für eher unwahrscheinlich. Hier geht es zur letzten Ordnung der Dinge vor dem Showdown. Und hier ein Überblick über die möglichen Nachfolgerinnen und Nachfolger.
https://backstageclassical.com/klassik-auf-wiedervorlage/
Wien/ Staatsoper
Wien/ Staatsoper
„Le Grand Macabre“ als abgesagter Opernuntergang
Prägnante Wiederaufnahme von György Ligetis legendärer Oper in der Inszenierung von Jan Lauwers an der Wiener Staatsoper Hereinspaziert, hereinspaziert – in den Endzeitzirkus! Hier verschlafen skurrile Artisten den Weltuntergang. Hier übersehen Beschwipste spektakulär, dass das Ende gar nicht stattfindet. Und sensationell: Der Möchtegern-Zirkusdirektor Nekrotzar, der – kometenunterstützt – dem saufenden Breughelland-Zirkus das Ende all ihrer Tage bescheren will, verpennt im Suff sein Vernichtungswerk. Im clownesken Morgenmantel des Todes verfällt er der Apathie.
Standard.at.stoy.opernuntergang
Wien/ Staatsoper
Le Grand Macabre
Oper von György Ligeti (Musik)
DieBuehne.at
Ligetis „Le Grand Macabre“ an der Wiener Staatsoper: Ein glanzvoller Abend
Rechtzeitig zu seinem 20. Todestag hat die Wiener Staatsoper György Ligetis einzige Oper „Le Grand Macabre“ wiederaufgenommen.
DiePresse.com.ligeti
Berlin/ Staatsoper Unter den Linden: „Das schlaue Füchslein“ begeistert in einer wirkungsvollen Inszenierung in Berlin
„Das schlaue Füchslein„. Foto: Monika Rittershaus
Der Janáček-Zyklus an der Staatsoper Unter den Linden findet mit „Das schlaue Füchslein“ einen berührenden Abschluss. Ted Huffmans Inszenierung konzentriert sich ganz auf die Dualität zwischen Mensch und Tier, das formidable Sänger-Ensemble wird getragen von der geradezu unheimlich guten Staatskapelle unter Leitung von Simon Rattle.
Von Arthur Bertelsmann
Klassik-begeistert.de
Bamberger Symphoniker Wie kann ein Profiorchester die nächsten 80 Jahre bestehen?
Die Bamberger Symphoniker feiern ihre Gründung vor 80 Jahren. An diesem Mittwoch (18. März) findet deshalb die Gala der International Classical Music Awards (ICMA) in Bamberg statt. Das Orchester ist weltweit gefragt, spielt mit Weltstars der Klassik, trägt den Titel Staatsphilharmonie – und doch weiß man, dass klassische Musik auf höchstem Niveau kein Selbstläufer mehr ist. Was also braucht es, damit die nächsten acht Jahrzehnte auch gut gelingen?
NeuePresseCoburg
15.3.2026 Oper Graz WOZZECK
Das Menschsein als Alptraum
Regiestar Evegny Titov, der kürzlich mit seiner Wiener Iolanta einen großen Erfolg feierte, kreiert für Alban Bergs 100 Jahre alten Wozzeck ein eigenes Universum: Erdhügel, Gestrüpp, vorbeiziehende Wälder (Bühne: Gideon Davey), dort tummeln sich allerlei Gestalten: Wozzeck selbst am Anfang nackt, später nur mehr seiner (Über-)hose beraubt, einfach, die anderen Protagonisten aus einer gothic-fantasy-Welt, in karikaturhaften schwarzen Latex-Kostümen (Kostüme: Klaus Bruns), der Chor und die Statisten zumeist von Pieter Breughel-Bildern inspiriert. Ein düsteres, beklemmendes, aber auch fratzenhaftes Setting – wie ein nicht enden wollender Alptraum. Die 15 Bilder des in 3 Akte gegliederten Werks werden durch schwarze Zwischenvorhänge voneinander abgegrenzt, so wird der Zuseher immer wieder in ein neues, aber doch ähnliches Setting geworfen. More of the same. Das Zusammenspiel zwischen den Charakteren ist ausgefeilt, vor allem die Arroganz von Doktor (als sein eigener potenzieller Patient offenkundig schwer adipös), Hauptmann und Tambourmajor (in silberner Glitzerrüstung) sind greifbar. Eine optische Wandlung macht nur Marie durch: Anfänglich als schwarz-goldene Latex-Queen mit Glatze Gewalt gegen Margret übend trägt sie in der Bibelszene ein einfaches Kleid – Läuterung? Teil von Wozzecks Welt? Wird sie „Mensch“ kurz vor ihrem Tod? Titov stellt Fragen und überlasst die Antworten seinem Publikum und dessen Phantasie – ein spannendes Miteinander…
Sabine Längle. Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/gaz-opernhaus-wozzeck-das-menschsein-als-alptraum/
Wien/ Volksoper
Mo., 16. März 2026: (Volksoper, Balkon-Foyer): „Das ist der Frühling in Wien“ – ein Abend in Gedenken an Robert Stolz
Obwohl der Frühling in Wien aktuell auf sich warten lässt, besuchte ich heute die Veranstaltung „Das ist der Frühling in Wien – ein Abend in Gedenken an Robert Stolz“ im Balkon-Foyer der Volksoper, und zwar deshalb, weil dort mehrere ins Herz geschlossene Volksopernsänger meiner Opern-Anfangszeit zu hören waren, die jetzt entweder im Altersfach singen oder in Pension sind. Als Stammbesucher baut man ja doch eine gewisse Beziehung zu den Sängern auf, auch wenn man sie nur von der Bühne kennt, und daher habe ich mich sehr gefreut, dass man heute neben dem Opernstudio-Mitglied Trevor Haumschilt-Rocha und dem Ensemblemitglied Julia Koci auch den Volksopernpensionisten Gerhard Ernst und die jahrzehntelangen Ensemblemitglieder Sebastian Reinthaller und Ulrike Steinsky erleben konnte. Letztere führte als Conférencieuse sehr charmant, unterhaltsam und unaufdringlich durch den Abend, indem sie ihre Kollegen vorstellte, die (thematisch sinnvoll gruppierten) Musiknummern ansagte und zwischendurch Robert Stolz’ Lebensgeschichte samt Anekdoten erzählte. Begleitet wurden die Musiknummern vom Solorepetitoren Eric Machanic, der auch zwei kurze Solonummern spielte.
forumconbrio.com
München/ Gärtnerplatztheater: Premiere der Operette »Der Graf von Luxemburg« im Staatstheater am Gärtnerplatz
Copyright: Staatstheater am Gärtnerplatz
März 2026; Am Freitag, 27. März um 19.30 Uhr findet im Staatstheater am Gärtnerplatz in München die Premiere der Operette »Der Graf von Luxemburg« von Franz Lehár statt. Die
erste Neuinszenierung nach über 70 Jahren übernimmt Regisseur Peter Lund, der das Werk durch behutsame Anpassungen in einer schwungvollen Fassung auf die Bühne bringt. Die Musikalische Leitung hat Michael Brandstätter, Erste Kapellmeister des Staatstheaters am Gärtnerplatz, inne.
Zum Inhalt
In Paris regiert der Karneval, und auch für zwei Neuankömmlinge geht es hoch her: DasCDienstmädchen Angèle möchte auf den Champs Élysées als Varietéstar groß herauskommen. René, Kammerdiener der Gräfin von Luxemburg, gibt sich kurzerhand als Graf aus, um rasch zu Geld zu kommen. Der Maler Armand und seine Liebste beschließen, arm aber glücklich zu sein. René dagegen lässt sich von Angèles »Mäzen« Basil zu einer Scheinehe mit ihr anheuern, um sie durch einen Adelstitel aufzuwerten. Schwelgerische Duette, heftige Kräche und ein zauberhaftes Happy End sind unvermeidlich!..
Weiterlesen in den „Infos des Tages“
Hamburg/Staatsoper: Die letzte Banane der Menschheit
Mozart meets Marthaler. In dem astralen Musiktheaterprojekt „Die große Stille“ von Regisseur Christopher Rüping und Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber.
nachtkritik.de.mozartmeetsmarthaler
Omer Meir Wellber foppt das Hamburger Publikum – Die Große Stille, eine Mozart-Premiere
Die ersten 40 Minuten ähnelten einer Oberstufen-Klassenaufführung, die gestandene Sängerinnen und Sänger unter die Knute des Mikrophons zwang. Aus Operngängersicht eigentlich eine Unverschämtheit. Der Orchestergraben war bis dato völlig verdeckt, so dass kaum eine Besserung zu erwarten war, was zum vorzeitigen Abgang einiger Zuschauer führte. Hätten sie Omer Meir Wellbers Fopperei doch abgewartet!!!
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
München/ Kammerspiele: In Herzog Blaubarts Burg wellt starke Energie von der Bühne in mich hinein
Das Kammerensemble ist voller explosiver Energie. Dirigent Daniel Grossmann baut eine konsequente, starke, anhaltende – grandiose! Spannung auf. Levante Páll als Blaubart und Andrea Brassói-Jörös als Judith arbeiten singend und spielend ein nervenaufreibendes Beziehungsspiel heraus.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Lübeck/ Theater
„Der Umgang mit Königen ist gefährlich“ – Monteverdis „Poppea“ wird in Lübeck gekrönt
Wie verändert die Gier nach Macht die Menschen? Wie weit gehen Despoten, um ihren Absolutheitsanspruch durchzusetzen? Leider sind das allzu aktuelle Fragen. Da bietet Claudio Monteverdis Oper „Die Krönung der Poppea“ ein sehr gutes Beispiel, um eine Brücke von Machiavellis 500 Jahre alten Ratschlägen an Fürsten zur Erlangung und Festigung von größtmöglicher Macht in die Jetztzeit zu schlagen. In seiner Inszenierung des Werks am Theater Lübeck mit Premiere am 14. März 2026 rekurriert Regisseur Johannes Pölzgutter auf eine mögliche Herrscherkritik des Komponisten.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de
Ladas Klassikwelt 116: Musikinspirierte Zeichnungen begründen eine schöne Freundschaft
Beide absolvierten ihre Hochschulausbildung in München. Friedrich Johann (Fritz) Sonnleitner (1920–1984), ein herausragender Geiger aus Altötting, schloss dort die Staatliche Akademie für Musik ab. Der gebürtige Münchner Blasius Spreng (1913–1987) war Maler, Bildhauer sowie Künstler für Glasfenster und Mosaikgestaltungen, insbesondere Dekorateur für Kunst am Bau. Er studierte klassische Malerei an der Akademie für Angewandte Kunst München und unternahm anschließend mehrere Bildungsreisen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen unter anderem der Fastnachtsbrunnen in Mainz, die gesamte künstlerische Gestaltung der Liederhalle in Stuttgart sowie des Staatstheaters in Kassel [1].
Von Jolanta Lada-Zielke
Klassik-begeistert.de
Feiert Premiere am Theater Pforzheim: Die Opera buffa „Il barbiere di Siviglia“
Pforzheim. Gioachino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ zählt auf allen Theaterbühnen der Welt zu den temporeichsten und komischsten Opern. Graf Almaviva ist in die Waise Rosina verliebt und will sie aus dem Haus ihres Ziehvaters Don Bartolo entführen. Figaro, der Barbier von Sevilla, soll ihm dabei helfen. Schaffen es die beiden jungen Männer, den ältlichen Doktor und seine Angestellten zu überlisten? Premiere feiert die Opera buffa am Theater Pforzheim am Samstag, 28. März um 19.30 Uhr im Großen Haus.
Die Neuinszenierung von Urs Häberli am Theater Pforzheim setzt auf eine temporeiche Interpretation, in welcher Querverweise zu den zwei weiteren Komödien um Figaro eingebaut sind. In ihnen übte am Ende des 18. Jahrhunderts Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais auf humorvoll-überzeichnete Weise offene Kritik am Adel des Ancien Regime. Ausstatterin Esther Bätschmann zitiert im Theater Pforzheim mit freigestehenden Portalen und einer Loggia mit Balkon Elemente der Shakespeare-Bühne. Bei den Kostümen spielt sie auf frech-fantasievolle Weise mit Formen des 18. Jahrhundert. So werden auch visuell die Stegreif-Komödien-Elemente in der Geschichte um den schlagfertigen Figaro, die quirlige Rosina und den verliebten Grafen Almaviva betont…
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Linz: Regula Mühlemann: „Die Hasen im Donaupark“
Es gibt Stimmen, die nicht nur singen, sondern sie wirken wie ein Leuchten, das den Raum erfüllt. Die international gefeierte Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann gehört dazu. Sie gab mit einem heftig umjubelten Konzert ihr Debüt im Linzer Brucknerhaus.
https://www.krone.at/4075266
Linz: Strauss‘ letzte Oper im Froschgraben (Bezahlartikel)
Linz bringt zwei vergessene Opern mit großem Potential zur Aufführung – und regt zumindest die Fantasie eines „Was wäre, wenn“ an.
https://www.diepresse.com/20675924/strauss-letzte-oper-im-froschgraben
Rohrau: Haydnregion: Über die Grenzen der Klassik
„Haydnregion Niederösterreich“ bietet unter dem Motto „Grenzenlos klassisch“ vom 15. März bis 13. Dezember rund 30 Veranstaltungen rund um das Haydn Geburtshaus in Rohrau (Bezirk Bruck a. d. Leitha). Das Programm ist von den Brüdern Josef und Michael Haydn inspiriert.
https://noe.orf.at/stories/3345867/
Sprechtheater
Wien/ Schauspielhaus: Ibsens „Nora“ am Kompost: Ben Yishais Stück im Schauspielhaus Wien
Die österreichische Erstaufführung von Sivan Ben Yishais preisgekröntem Text verquickt vergnügungsreich Kanonfragen und aufmüpfiges Figureneigenleben
DerStandard.at.story.ibsens.nora
Ausstellungen/ Kunst
Recherche über Banksy. Der geheimnisvollste Künstler der Welt ist wahrscheinlich enttarnt
Der Name Robin Gunningham macht seit Jahren die Runde. Die Spur beginnt bei einem Graffito in einem ukrainischen Dorf. Eine mehrmonatige Recherche der Nachrichtenagentur Reuters kommt zum Schluss, dass sich hinter dem Street-Art-Phänomen Banksy mit hoher Wahrscheinlichkeit der Brite Robin Gunningham verbirgt.
Tagesanzeiger.de
Medien
Nach Skandal beim ORF: Sind Sie gekommen, um zu bleiben, Frau Thurnher? Bezahlartikel
Sie übernimmt den ORF in seiner schwersten Krise: Mit Conny Bischofberger spricht die neue Generaldirektorin Ingrid Thurnher (63) über verstörende Nachrichten, Schadensbegrenzung für das Unternehmen, ihre Rolle als „Troubleshooterin“ und die alemannische Seele.
https://www.krone.at/4077600
Umgangston im ORF: „Am Gang schreit er dann ‚Heast, Oide!‘“ Bezahlartikel
Medien. Im ORF setzte sich die ehemalige Journalistin Brigitte Handlos lange für Frauenrechte ein: „Wir waren nicht erfolgreich genug“, sagt sie jetzt.
DiePresse.com.umgangston
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Donald Trump will die Strasse von Hormuz mit Kriegsschiffen öffnen – wie realistisch ist das?: Der amerikanische Präsident ruft verbündete Staaten und China dazu auf, Kriegsschiffe in die Meerenge zu schicken. Doch eine militärische Eskorte von Tankern könnte schwierig werden.
Jetzt lesen
Trumps Kriegsminister Pete Hegseth setzt auf martialische Rhetorik im Krieg gegen Iran: Er kämpfte im Irak-Krieg, moderierte eine Sendung auf Fox News und sieht sich auf christlicher Mission: Pete Hegseth. Im Krieg gegen Iran demonstriert er gnadenlose Härte.
Jetzt lesen
Die Weltsicht der Revolutionswächter: Im Krieg mit Amerika finden sie ihre Erfüllung: Der Kampf gegen die USA spielt eine zentrale Rolle im Denken der iranischen Hüter der Revolution. Er wird von ihnen religiös überhöht und rechtfertigt ihre Existenz. Noch wichtiger ist für sie jedoch etwas anderes.
Jetzt lesen
Das ist die amerikanische Antwort auf Irans Shahed-Drohne: Die USA haben eine der effektivsten Waffen des iranischen Militärs kopiert. Die sogenannte Lucas-Drohne soll massenhaft produziert werden und den Krieg deutlich günstiger machen.
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Bei Google kann die Polizei mitlesen – das ist einer Killergruppe des russischen Geheimdiensts zum Verhängnis geworden: Die USA haben ein Komplott zur Ermordung russischer Dissidenten in Europa aufgedeckt. Dabei half ihnen die Nachlässigkeit der Täter: Der gedungene Mörder kommunizierte mit seinem Führungsoffizier in einer Weise, bei der die Amerikaner mitlesen konnten.
Jetzt lesen
Kommunalwahlen in Frankreich: Marine Le Pen nimmt Anlauf auf die Rathäuser: Bei der ersten Runde der französischen Kommunalwahlen gewinnt das Rassemblement national von Marine Le Pen weiter an Boden. In den meisten Metropolen führen Linke und Konservative. Eine spektakuläre Ausnahme könnte jedoch Marseille werden.
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80 000 Italiener bewerben sich um EU-Topjobs – nun wollen die Deutschen das Ruder herumreissen: Das Personalamt der EU wird von Süd- und Osteuropäern überrannt: Es winkt eine stabile Stelle mit mehr als 6000 Euro Lohn. Wie aber erzielt man geografische Ausgeglichenheit?
Jetzt lesen
Beginnt Kubas Regime zu wanken? Demonstranten fordern «Freiheit» für die Insel: In Kuba fällt der Strom aus, es fehlt an Lebensmitteln. Erstmals seit 2021 protestieren nun die Kubaner gegen die Mangelwirtschaft des Regimes. Dieses gibt sich unbeugsam, bestätigt aber Gespräche mit den USA und dem Vatikan – und schickt ein Zeichen des guten Willens.
Jetzt lesen
China hat eine heimliche Hauptstadt der gleichgeschlechtlichen Liebe: China tut sich schwer mit Homosexualität – doch in Chengdu blühen versteckte Freiräume. Was macht die Stadt so besonders?
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Postautobrand in Kerzers: Immer mehr psychisch schwer Kranke landen auf der Strasse statt in der Psychiatrie.
Zum Bericht
Das Tegut-Fiasko: Die Migros gibt bekannt, dass sie sich von ihrer deutschen Supermarkttochter Tegut trennt. Führende Köpfe sind immer noch im Amt.
Zum Bericht
Srishti Gupta und der Novartis-Chef sind das Power-Paar der Schweizer Wirtschaft. Doch nun ist die Managerin an einem anderen mächtigen Ehepaar gescheitert. Die Amerikanerin Srishti Gupta muss nach weniger als neun Monaten den Hut als Chefin der Biotechfirma Idorsia nehmen. Sie konnte sich gegen den Patron Jean-Paul Clozel und seine Frau Martine Clozel nicht durchsetzen.
Jetzt lesen
Er wurde ab dem elften Lebensjahr von Mercedes gefördert – nun gewinnt das Wunderkind Antonelli seinen ersten Grand Prix: Auch beim GP von Schanghai belegt Mercedes die ersten zwei Plätze. Andrea Kimi Antonelli wird zum zweitjüngsten Sieger der Formel-1-Geschichte.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
USA
Jetzt auf einmal schreit Trump im Iran-Krieg nach Verbündeten
Der egomanisch auftretende US-Präsident hielt es nicht für nötig, die Europäer beim Vorgehen gegen Irans mörderisches Regime miteinzubeziehen. Jetzt verlangt er ihre Hilfe. Doch ob sie wollen oder nicht: Sie sitzen bereits mit im Boot.
DiePresse.com.trump.ruft
Dubai und der Moment der Verwundbarkeit
Raketenalarm, gesperrter Luftraum, gestrichene Flüge. Touristen sitzen fest, Influencer fordern lautstark ihre Evakuierung. Die glitzernde Welt Dubais wirkt plötzlich verletzlich. Ein Blick auf eine Stadt, die sich über Jahrzehnte als Ausnahme inszeniert hat – und auf den Moment, in dem diese Erzählung Risse bekommt.
News.at.dubai
Paralympics oder die Ski-Festspiele von Veronika und Johannes Aigner
Die Geschwister Veronika und Johannes Aigner reisen mit zusammen neun Medaillen von den Paralympics in Italien ab. Über den einzigartigen Weg von Gloggnitz bis an die Weltspitze im Para-Skifahren.
DiePresse.com.de.paralympics
Fußballerinnen des Iran
Nur zwei Fußballerinnen bleiben. Auch Irans Kapitänin Zahra Ghanbari macht Asylantrag rückgängig
Nach dem Ausscheiden der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei der Asienmeisterschaft verweigern mehrere Spielerinnen die Rückreise in den Iran. Sie bekommen Asyl in Australien – und einige machen das nun rückgängig. Die Kapitänin der iranischen Fußball-Nationalmannschaft, Zahra Ghanbari, soll dem Beispiel vier ihrer Teamkolleginnen gefolgt sein und einen ursprünglich geplanten Asylantrag in Australien zurückgezogen haben. Das berichteten iranische Staatsmedien am Sonntag. Sie soll in der Nacht zu Montag aus Australien abgeflogen sein. Eine Stellungnahme der australischen Behörden steht noch aus
ntv.de,sport.fußball.iran
Österreich
G‘riss um Eier: „Für Ostern rechtzeitig einkaufen“
Steirische Legehennenbetriebe kommen derzeit mit der Produktion kaum nach – und das liegt nicht nur an den nahenden Osterfeiertagen. Hochbetrieb herrscht derzeit am Hof der Familie Schlegl in Haselsdorf, südwestlich von Graz: Mehr als 14.000 gefiederte „Mitarbeiterinnen“ sorgen hier laufend für Nachschub. Nicht nur, weil Ostern naht, sondern weil den Legehennen-Bauern derzeit die Ware regelrecht aus der Hand gerissen wird.
https://www.krone.at/4079316
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

