
Oper Zürich spielt „Cardillac“
Am 15 Februar war die Premiere von Hindemiths «Cardillac». Ein Stargoldschmied kann sich nicht von seinen Schmuckstücken trennen – und geht dafür über Leichen. Kornél Mundruczó erzählt die Oper als Thriller in einer Shopping Mall, einem Konsumtempel des Begehrens, in dem Besitz zur Obsession wird. In der Titelrolle: Gábor Bretz. Am Pult: Fabio Luisi, der das Orchester der Oper Zürich durch Hindemiths rhythmisch aufgeladenen, schillernden Klang treibt.
Wiener Staatsoper: Heute zweite Vorstellung von „Luisa Miller“

Wiener Staatsoper: Der Opernball in Bildern
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Innsbruck: Wolfgang Amadeus Mozart: „IDOMENEO“ – 14.2.2026 Premiere. – Ein Psychodrama

Dovlet Nurgeldiyev (Idomeneo) & Chor © Barbara Palffy
Mozarts einzige „opera seria“, Idomeneo, ist am Tiroler Landestheater Innsbruck nur selten zu erleben – die Annalen verzeichnen Inszenierungen 1989 und zuletzt 2011. Nun liegt das Werk erneut in einer Produktion von Henry Mason vor. Er verdichtet diese barock anmutende, grandiose Nummernoper, die Mozart für die Münchner Karnevalsaison 1781 – zugeschnitten auf ein sehr spezifisches Sängerensemble und das herausragende Mannheimer Orchester – komponierte, zu einem Psychodrama. Dieser Zugriff ist durchaus werkadäquat: Mozart vertonte das Libretto des Salzburger Hofkaplans Giambattista Varesco in einer politisch vorrevolutionären Phase, in der sich gesellschaftliche Umbrüche bereits abzeichneten – und auch im Musiktheater ihren Widerhall finden.
Mozart verschmolz die Ästhetik der italienischen Barockoper – als Signatur des Absolutismus – mit Glucks Reformideen und Elementen der „tragédie lyrique“. Durch den oft nahtlosen Übergang zwischen Rezitativ, Arie und Ensemble gewinnt die Handlung an Spannung und Dynamik; auch der Orchesterpart bleibt nicht bei Begleitung und Affektmalerei stehen, sondern wird zum dramatischen Motor: In Klangfarben, Rhythmik und mitunter kühner Harmonik werden seelische Zustände wie Angst, Hoffnung, Rache, Freude, Glückseligkeit und Verzweiflung wirklichkeitsnah ausgeleuchtet. Auch die Chöre treten handlungstreibend hervor; das „Kollektiv“, das aus ihnen spricht, erzeugt an Schlüsselstellen packende Momente.
Zum Premierenbericht von Thomas Nußbaumer
Innsbruck/Landestheater: IDOMENEO
Ein Video/ Kurzbericht in Facebook

Facebook– Video
Ilia und Idamante im Gespräch. Ein Video
«Idomeneo»: Ilia & Idamante 🎙️ Anastasia Lermann spielt Ilia in «Idomeneo» und spricht über die Zusammenarbeit mit Camilla Lehmeier

ZU FACEBOOK – Gespräch als Video
Mozart-Oper in Innsbruck: Gekonnte Ausweitung der Kampfzonen (Bezahlartikel)
Die Oper „Idomeneo“ von Wolfgang Amadeus Mozart hat Samstagabend im Großen Haus des Tiroler Landestheaters in der Regie von Henry Mason und unter der musikalischen Leitung von Gerrit Prießnitz Premiere gefeiert. Die Inszenierung des etwas im Schatten der späten Mozartopern stehenden Werks verlegte den mythologischen Stoff sowie die Mozart-Ausschmückungen ebenjenes kurzerhand in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Das Publikum reagierte mit euphorischem Applaus und Stehovationen.
KleineZeitung.at.service
Graz
Oper Graz: Wen gruselt‘s nicht bei diesem „Wozzeck“? (Bezahlartikel)
Alban Bergs „Wozzeck“ mit Daniel Schmutzhard und Annette Dasch, als Fantasy-Horror inszeniert von Evgeny Titov: ein im besten Sinn schauderbarer Abend
DiePresse.vom.wozzeck
„Wozzeck“ an der Grazer Oper: Eine Hölle auf Erden (Bezahlartikel)
Musikalisch suggestiv mitreißender „Wozzeck“ von Alban Berg mit starken Bildern am Opernhaus Graz.
Kurier.at.einehoelle.auferden
INTERVIEW mit Marek Janowski zu seinem Abschied (Dirk Schauß)

Foto: Copyright by Diana Hillesheim
Fast auf den Tag genau zwei Jahre später – im Januar 2026, wie schon im Januar 2024 – trafen sich Dirk Schauß und Marek Janowski wieder im Proberaum des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Die Atmosphäre war vertraut: die gleichen Wände, das gleiche Licht, dieselbe konzentrierte Arbeitsstimmung, die Janowski so schätzt.
Beim ersten Gespräch vor zwei Jahren hatte der Dirigent am Ende mit seinem typischen, trockenen Humor gesagt: „Herr Schauß, ich kenne Sie jetzt – und sollte ich noch einmal nach Frankfurt kommen, dann machen wir noch ein Interview. Aber länger!“
Und so geschah es.
Diesmal war das Gespräch tatsächlich deutlich ausführlicher, persönlicher und in manchen Momenten auch nachdenklicher. Im Zentrum stand Marek Janowskis bewusste Entscheidung, Ende Dezember 2026 die Dirigentenlaufbahn endgültig zu beenden – ein Abschied, den er mit großer Klarheit, aber auch mit einer leisen Melancholie plant. Er spricht offen über die ersten spürbaren Zeichen des Alters, über die Sorge, zu spät aufzuhören, über die dramatischen Veränderungen in der Orchesterlandschaft durch Globalisierung und den weitgehenden Verlust individueller Klangidentitäten. Ebenso leidenschaftlich und pointiert äußert er sich zu den Komponisten, die ihm zeitlebens am nächsten standen – allen voran Bruckner, Beethoven, Mendelssohn, Schumann und Puccini – und zu jenen, die ihm trotz ihrer enormen Popularität immer etwas distanziert geblieben sind, wie Mahler und Schostakowitsch.
Es ist ein sehr direktes, ehrliches und in vielem auch berührendes Gespräch – ein intimer Blick auf das nahende Ende einer langen, außergewöhnlichen Karriere und zugleich ein leidenschaftliches Bekenntnis zu dem, was für Janowski Musik bis zum letzten Takt bedeutet.
München
Borodins Fürst Igor am Gärtnerplatztheater: flashed!
Wahnsinnschor! Emotional tiefschürfende Stimmen! Anrührender Tanz! Souveräner Orchesterklang! Funktionierendes Regiekonzept und Bühnenbild. Es wird szenengejubelt und am Ende gibt es Standing Ovations. Diese Produktion rockt mich und das ganze Publikum.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.at
Kritik – Borodins „Fürst Igor“ am Gärtnerplatztheater: Land in Trümmern
Alexander Borodins so düstere wie folkloristische russische Nationaloper zeigt einen russischen Machthaber, der von Feindbildnern besessen ist und darüber sein Land ruiniert. Mehr Aktualität ist schwerlich vorstellbar, was die Inszenierung von Roland Schwab eindrucksvoll deutlich macht.
BR-klassik.de.borodin
Russische Oper am Gärtnerplatztheater (Bezahlartikel)
Die Panzer rollen diskret Vielleicht der Spielzeithöhepunkt: Am Gärtnerplatztheater buchstabiert Regisseur Roland Schwab nichts aus in seiner Inszenierung der Kriegsoper „Fürst Igor“. Das macht sie umso stärker.
sueddeutscheZeitung.de.gaertnerplatz
SANTA CRUZ DE TENERIFE: ORFEO ED EURIDICE – Premiere
Musikalisch gut, szenisch zu flach

Foto: Klaus Billand
Die Ópera de Tenerife hat mit einer Neuinszenierung von „Orfeo ed Eurydice“ den großen Opernklassiker von Christoph Willibald Gluck vor einem ausverkauftem Auditorio Ádán Martín in Santa Cruz neuinszenieren lassen. Ein weiterer Premierenabend des mondänen Hauses unter der Leitung von Intendnat José Luis Rivero, der hier wahrhaftig ein Feuerwerk an neuen Stücken und Produktionen abzieht. Er stellt dabei auch diverse Inszenierungsstile vor, von traditionell, aber nie altbacken, über etwas modernere Ansätze, die aber stets unter der Schwelle zum Regietheater bleiben, sowie auch weniger opernhafte und schon ins Halbszenische weisende Regieformen.
Zum Premierenbericht von Klaus Billand
TTT Musiktheater Doktrin: Weisheit in Geist, Seele, Fleisch und Blut, Leben mit Kraft, Freude, Vertrauen in bedingungsloser Liebl! Fundamente menschenwürdigen Seins.
– ich spinne nicht rum, bin auf tatsächlichen weltbegründenden Pfaden, die Theater ablehnt, nicht will. Obwohl: „Zum Raum wird hier die Zeit“ schon im Parsifal auftaucht. Regisseur Serebennikov behauptete, dass niemand diesen Satz wirklich versteht- Mal sehen, was er in seinem Salzburger Ring nicht verstehen wird. … einst rein philosophischen Überlegungen sind inzwischen in den Bereich der Theorie, der Experimente und der Daten vorgedrungen. »Diese alten konzeptionellen Fragen tauchen nun unter einer neuen Perspektive auf«, … liefert das aktuelle und zukünftige Universum wertvolle Hinweise …
Was war vor dem Urknall?
https://www.spektrum.de/news/urknall-was-kam-vor-dem-urknall/2309290?utm_source=firefox-newtab-de-de
Bremen
Die Reise nach Reims: Krönungsoper als skurriler Krimi
Was hat Rossinis Stabat mater mit seiner „Cantata scenica“ Il viaggio a Reims zu tun? Wahrscheinlich ist man sich einig, dass die beiden Werke inhaltlich genauso wenig verbindet wie mit Rossinis Le Comte Ory, in dem er ja zumindest einen Großteil der Musik aus Il viaggio übernommen hat. Ursprünglich entstand Il viaggio a Reims für die Krönungsfeierlichkeiten des französischen Königs Karl X. und versammelte die Crème de la Crème der gefeierten italienischen Opernstars 1825 in Paris zu einer Art Gala, in der Belcanto in seiner Perfektion zelebriert wurde. Da die Handlung Bezug zur Krönung nahm, wurde das Stück nach nur drei Vorstellungen vom Spielplan genommen.
https://www.omm.de/veranstaltungen/musiktheater20252026/HB-die-reise-nach-reims.html
Meininigen: Kaltes Gold und feurige Brillanten (Cardillac)
In Paul Hindemiths Oper setzt Regisseurin Giulia Giammona die Psychologie der Titelfigur und der Massen in gleichermaßen Beklemmung und Grauen erregende Wechselwirkung. Auch musikalisch läuft dieser packende „Cardillac“ auf Hochtouren.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/staatstheater-meiningen-cardillac-13-2-2026/
Wenn die Liebe zur Kunst über Leichen geht … Paul Hindemiths Opernkrimi „Cardillac“ in Meiningen
Ums Künstlerego geht es in der Oper ja oft. Um Mord und Totschlag auch. In dem Werk, das Paul Hindemith (1895–1963) und sein Librettist Ferdinand Lion aus E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ gemacht haben, geht es um beides gleichzeitig. Ein Goldschmied kann sich nicht von seinen Werken trennen. Wenn er eins verkauft, bringt er den Käufer heimlich um und holt sich das Schmuckstück zurück. Auf die Dauer geht das natürlich nicht gut. Zumal der Bewerber um die Hand der Tochter sich nicht abhalten lässt, auch so ein Kunstwerk zu erwerben.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Wien: Absagen für Milo Rau
Kurz vor Beginn des dreitägigen Theaterprojekts Prozess gegen Deutschland am Hamburger Thalia Theater haben die Publizistin Leonie Plaar und der Philosoph und KI-Ethiker Rainer Mühlhoff ihre Teilnahme aus Protest gegen die Besetzung abgesagt. Die beiden kritisieren, dass sie erst wenige Tage vor dem Start erfahren hätten, dass auf der Bühne neben Juristinnen, Politikern und Expertinnen auch Akteure aus dem ultrarechten, demokratiefeindlichen und radikalisiert konservativen Spektrum auftreten sollen. Plaar erklärte, ihr sei im Vorgespräch mit Regisseur Milo Rau und dessen Team der Eindruck vermittelt worden, es werde sich um eine kontroverse, aber innerhalb des demokratischen Spektrums geführte Auseinandersetzung über ein mögliches AfD-Verbotsverfahren handeln. Von einer Teilnahme »handfester Faschist*innen« auf dem Podium sei damals keine Rede gewesen
https://backstageclassical.com/absagen-fuer-milo-rau/
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Die Dirigentin Nathalie Stutzmann: Ihre Kraft kommt aus dem Gesang: Die Französin hat es innert weniger Jahre an die Spitze geschafft. Im Sommer vertrauen die Bayreuther Festspiele ihr die Eröffnungspremiere an. Jetzt wurde ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper mit Gounods «Faust» zum Ereignis.
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Die Islamisten in Bangladesh stehen an der Schwelle zur Macht – die Freiräume für Frauen schrumpfen
Erstmals seit dem Umsturz im August 2024 wird am Donnerstag in Bangladesh gewählt. Die Jamaat-e-Islami könnte dabei an die Regierung gelangen. Nicht nur die alten Eliten, auch viele Frauen und Hindus sind alarmiert.
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Jeffrey Epstein soll mit «Honigfallen» Männer für den russischen Geheimdienst ausspioniert haben
Jeffrey Epstein wird unterstellt, für den russischen Geheimdienst ein «Honigfallen»-System betrieben zu haben, um kompromittierendes Material über mächtige Männer zu sammeln. Ob dies nun stimmt oder nicht: Schon die Sowjets setzten diese Praktik erfolgreich ein.
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Ein Philosoph der Vergeblichkeit: Der Schriftsteller Cees Nooteboom ist tot: Der Niederländer zählt zu den grossen europäischen Autoren der Nachkriegszeit. Nun ist er im Alter von 92 Jahren gestorben.
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Ein Hippie im Massanzug: neuer Dokumentarfilm über König Charles III. Die Amazon-Produktion «Finding Harmony – A King’s Vision» beleuchtet die lebenslange Beschäftigung des britischen Monarchen mit der Natur. Seine Ansichten, die früher als verschroben galten, sind Mainstream geworden.
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Brontë für die Gen Z: Dieser «Wuthering Heights» polarisiert heftig: Emerald Fennells freie Adaption des Klassikers wird Literaturpuristen vor den Kopf stossen und Kitschsüchtige verzücken. Zwischen Opulenz und Obszönität stellt der Film eine alte Frage neu: Wie viel Selbstzerstörung steckt in der romantischen Liebe?
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«Ich wasche meine Hände in Unschuld»: Monolog einer Serienmörderin: In «Ausreden» rekonstruiert Florian Klenk das Leben von Elfriede Blauensteiner. Das Buch erzählt zugleich von einem brutalisierten Österreich der Zwischenkriegszeit
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich: „Frei erfunden“? Hofburg bestätigt Kern-Treffen. Altkanzler dementierte
Der nach Christian Kerns Rückzieher im möglichen Duell um den Parteivorsitz eben nicht mehr geheim gebliebene Geheimplan sorgte für Wirbel. Die „Krone“ enthüllte die Überlegungen für den Fall der Machtübernahme in der SPÖ. Kern selbst wies all das als „frei erfunden“ zurück – was Brisanz birgt, da das Treffen des Ex-Kanzlers mit dem Bundespräsidenten in der Hofburg nun auch offiziell bestätigt wird.
https://www.krone.at/4047513
Sport
Olympische Spiele: Packender Olympia-RTL: Brignone rast zu Gold-Double, Scheib geht leer aus
Federica Brignone verblüfft die Sportwelt! Die Italienerin holte sich am Sonntag bei den Olympischen Spielen in Cortina den Sieg mit 0,62 Sekunden Vorsprung auf die Schwedin Sara Hector und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund, die sich Silber teilten.
https://www.krone.at/4045238
Skispringen: Saison-Dominatorin weint in den Armen ihres Vaters
Kaum zu glauben: Für die große Favoritin aus Slowenien enden die Skisprung-Einzelwettbewerbe bei den Olympischen Spielen ohne die so ersehnte Goldmedaille. Am Sonntag beim Springen von der Großschanzen kam Prevc „nur“ auf Rang drei.
https://www.krone.at/4047937
Österreichischer Fußball: Derbysieg! Austria schießt Rapid aus Top sechs
Derbysieg für Violett! Die Wiener Austria besiegte am Sonntag zum Abschluss der 19. Bundesliga Rapid mit 2:0 und schoss die völlig harmlosen Hütteldorfer damit aus den Top sechs der Tabelle.
https://www.krone.at/4044807
Unfassbare Szenen im Wiener Horr-Stadion. Erstmals durften bei Wiener Derbys wieder Fans der Gastmannschaft dabei sein, das „Experiment“ endete mit einem riesigen Wirbel , Spielunterbrechung, sogar ein Abbruch stand im Raum. Eine erneute „Gastbesucher-Sperre“ist wohl unumgänglich!
Wiener Behörden-Posse
Ausgegendert: Fürs Amt ist Waltraud wieder Walter
Es ist das vorläufige Ende einer Geschlechter-Posse: 60-Jährige(r) aus Deutschland führte österreichische Behörden vor, um zur Frau zu werden und damit früher in Pension gehen – bzw. eine Haftstrafe im Frauengefängnis absitzen zu können. Der „Krone“ liegt der Bescheid vor. Ausgeträumt ist der Traum jenes 60-jährigen, gebürtigen Deutschen, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die österreichischen Behörden vorzuführen. Eine selbst ernannte Rotlicht-Größe, „gefangen“ im falschen Körper – in dem eines Mannes. Der Rest der „Causa Waltraud“ ist bekannt. Er/sie/es schaffte es tatsächlich, mit einem – nennen wir es Sachverständigen-Schnellbefund – eine „Störung der Geschlechtsidentität/Transsexualismus“ attestiert zu bekommen.Knapp ein Jahr nachdem es P. geschafft hat, aufzuzeigen, wie absurd einfach es ist, Behörden zu täuschen und sich in einer Welt voller vorauseilendem, ideologischem Gehorsam, zur Frau zu machen, ist Schluss. Der muskulöse Glatzkopf ist wieder ein Mann. „Die ständige Rechtsprechung verlangt kein bestimmtes Aussehen wie z. B. Nagellack oder lange Haare“, heißt es darin. „Lediglich eine Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes in Richtung des Wunschgeschlechtes.“ Heißt: Die Person sollte annähernd weiblich aussehen.
https://www.krone.at/4047490
Dieses Kasperltheater ist vorbei. Die Behörde sollte aber auch daraus gelernt haben.
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

