
Wien
225 Jahre Theater an der Wien – Die neue Saison 2026/27
Am 13. Juni 1801 öffnete das neu errichtete Theater an der Wien seine Pforten. Zum 225-jährigen Bestehen dieses geschichtsträchtigen Hauses zeigt das MusikTheater an der Wien in der Saison 2026/27 seine bedeutende Rolle in der Entwicklung der allumfassenden Kunstform. Auch wenn das Haus in der kommenden Spielzeit mit Budgetkürzungen konfrontiert ist und die zweite Spielstätte des MusikTheaters an der Wien, die Kammeroper am Fleischmarkt, bis auf Weiteres nicht bespielt werden kann, bleibt der hohe künstlerische Anspruch unverändert. Ziel ist es, auf Augenhöhe mit dem Publikum neue Maßstäbe zu setzen.
https://www.wienholding.at/news/225-jahre-theater-an-der-wien-die-neue-saison-2026-27
Wiener Staatsoper: TOSCA am 15.4.

WIEN / Staatsoper:
TOSCA von Giacomo Puccini
668.Aufführung in dieser Inszenierung
15. April 2026
Forte, piu forte, fortissimo
„Piu forte“ befielt Scarpia den Folterern von Cavaradossi, und forte, piu forte, fortissimo verlief auch dieser „Tosca“-Abend der Wiener Staatsoper, wo diese wohl blutigste und brutalste Oper des Verismo zu einem prachtvollen Power-Play emporwuchs, wie man es selten erlebt. Es war der zweite Abend der diesjährigen Netrebko-Serie und die 668. Aufführung in dieser Wallmann-Inszenierung, die wohl auf der Welt das letzte Beispiel dafür ist, wie man „Tosca“ im klassischen Sinn „richtig“ macht. Nämlich, wie es für das Werk, für die Sänger, für das Publikum am besten ist. Dann spielt die Geschichte dort, wo sie erdacht wurde, im Rom 1800, wo in der Hitze der Napoleonischen Kriege purer Terror herrschte, wo man wie vorgesehen in der Kirche, im Palazzo, auf der Engelsburg ist. Und Tosca darf in Kostümen und Frisur jene Diva sein, wie sie für eine Sängerin zur höchsten Entfaltung kommen kann.
Womit man schon bei Anna Netrebko wäre, die wie eine Elizabeth-Taylor-gleiche schwarzhaarige Schönheit auf der Bühne stand, ausgestattet mit einer darstellerischen Leidenschaft, wie man sie sich von Sarah Bernhardt vorstellen könnte, für die Victorien Sardou einst das Theaterstück schrieb. Allein die Wildheit, mit der sie Scarpia ersticht und nochmals zusticht (mit diesem Widerling schlafen? Nie!), die Verzweiflung, mit der diese Tat die an sich so fromme Frau auf den Boden wirft… Leider bringt die Beleuchtung, die plötzlich aussetzt, sie darum, dass die „Kerzen“-Geschichte (die sie um die Leiche stellt) und ihr Abgang mit nachgeschlepptem Mantel zur rechten Geltung gekommen wäre. Da könnte die Abendregie noch feilen…
…Was Dirigent Daniel Oren betrifft, der seinen Power-Sängern einen kraftvollen Rahmen gab, so hatte sich offenbar herumgesprochen, dass die Buh-Rufe nach der ersten Vorstellung vermutlich nicht dem Dirigenten, sondern dem Israeli galten. Nun, das Publikum reagierte darauf, beklatschte den Dirigenten vor den drei Akten (schon zu Beginn) so ausführlich und laut, wie sonst nur die Spitzenstars mit Vorschusslorbeeren bedacht werden, und bejubelten ihn auch nach dem Abend. Also diesmal keine Antisemiten im Publikum, nur Opernfreunde.
Leser Karl S. zur ersten der Tosca-Vorstellungen( die mit den Buh-Rufen):Ich war in besagter erster Tosca Vorstellung. Herr Oren wurde am Anfang mit dem üblichen freundlichen Applaus bedacht. Auch vor dem 2. Akt. Wäre es eine politische Meinungsäußerung gewesen, so wäre das am Anfang passiert. Und erst vor dem 3. Akt kam es – mir durchaus verständlich – zu Mißfallenskundgebungen. Das war einzig der Qualität geschuldet. Dass das sofort instrumentalisiert wird, ist die übliche „Masche“.
6 Zitat Ende
Wien/ Staatsoper: Am Rande der Gesellschaft: Wozzeck an der Wiener Staatsoper
Alban Bergs Wozzeck ist weder Touristenmagnet noch Kassenschlager, was sich an diesem Samstagabend angesichts vieler leerer Plätze leider nicht leugnen lässt; dabei entgeht all jenen, die nicht an der Wiener Staatsoper dabei waren, ein szenisch sowie vor allem orchestral aufregender Opernabend. Simon Stone siedelt die Geschichte im modernen Wien an, wobei er nicht plakative Armut auf die Bühne bringt, sondern den Fokus auf soziale Spannungen legt
bachtrack.com.de.wozzeck
Wien/ Volksoper: „Der Zarewitsch“ in der Volksoper: Ein letztes schwules Bussi in Kussland
Franz Lehárs Operette wird in charmantem Outfit zum Publikumserfolg. Mitunter ist es ein Leichtes, einem alten Musiktheater-Schinken eine frische Regie-Note zu verpassen. Warum jagt der Zarewitsch aus Franz Lehárs gleichnamiger Wolga-Schmonzette keinen Frauenröcken hinterher? Weil er ein Feingeist ist, Traumtänzer und Fantastennarr? Mitnichten: Weil er so schwul ist wie der Tag hell, befindet Steef de Jong und erzählt die Geschichte an der Volksoper Wien entsprechend neu. In seiner Fassung wird der Zarensohn im Handlungszentrum nicht etwa vom Hof mit einem Ballettmädchen zwangsbeglückt, sondern macht sich selbst auf die Socken und entdeckt in einem Travestie-Theater sein Herzblatt. Gegen das interveniert – man kennt diese Wendung aus dem Original – im weiteren Verlauf der Großfürst. Nein, ein Zarewitsch hat seinem Reich zu dienen und folglich eine Prinzessin zu ehelichen. Dem fügt sich dann auch der Protagonist in de Jongs fiktivem Kussland. Und Schluss!
DerStandard.at.story,zarewitsch
Bayreuth
Wo bleibt Bayreuths neuer General Manager?
Seit Jahren ringen die Bayreuther Festspiele um eine neue, modernere Verwaltungsstruktur. Dazu sollte ein neuer General Manager auf den Grünen Hügel kommen. Aber wo bleibt der? Der Dienstantritt des neuen General Managers bei den Bayreuther Festspielen verzögert sich – und zwar deutlich. Erst nach den Jubiläumsfestspielen soll Matthias Rädel, der für den Posten vorgesehen ist, sein Amt antreten. Eigentlich war das schon für Anfang dieses Jahres geplant. Das bayerische Kunstministerium begründet die Verzögerung mit andauernden Entscheidungsprozessen bei der Einführung einer neuen Verwaltungsstruktur für die altehrwürdigen Festspiele, die in diesem Jahr 150. Jubiläum feiern.
mainwelle.de
Bayreuth
Dienstantritt von Bayreuths neuem General Manager verzögert sich
Aufgrund von Komplikationen bei der Einführung einer neuen Verwaltungsstruktur
DerStandard.at.story.generalmanager
Versailles
„Platée“ – Eine Neuinszenierung der Rameau-Oper im Schlosstheater von Versailles
Audio von Kirsten Liese (4,24.Minuten)
deutschlandfunk.de
Das Staatstheater am Gärtnerplatz stellte gestern das Programm der Saison 2026/2027 vor.

SPIELZEITPRÄSENTATION 26/27: Rubén Dubrovsky (Chefdirigent), Josef E. Köpplinger (Staatsintendant), Inka Albrecht (Geschäftsführende Direktorin), Karl Alfred Schreiner (Ballettdirektor)
© Anna Schnauss
Staatsintendant Josef E. Köpplinger, Chefdirigent Rubén Dubrovsky und Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner präsentierten neun Neuproduktionen aus den Genres Oper, Operette, Musical und Ballett. Als besonderes Highlight wurde für den 15. Mai 2027 der erste Münchner Opernball im Gärtnerplatztheater angekündigt – ein Fest für die Musik, die Kunst und das Leben unter dem Motto »Vive la Belle Époque!«.
Erstmalig wurde das Programm der Spielzeit zudem digital aufbereitet und soll so noch mehr Menschen für einen Theaterbesuch im Gärtnerplatztheater inspirieren, aufzufinden unter 2627.gaertnerplatztheater.de
Am 4. Juli beginnt der Vorverkauf für alle Termine von 20. September bis 30. November, darunter Vorstellungen von »La traviata«, »Les Misérables« oder »Drei Männer im Schnee«.
Mehr darüber – und vor allem das hochinteressante Premierenprogramm (das man sich auch anderswo wünscht) finden Sie in den „Infos des Tages“
Ein ungenannt bleiben wollender Leser kommentiert die Programmvorstellung wie folgt: So und nicht anders soll es sein….. der Gatte Jonas Kaufmann lässt den Intendanten Köpplinger in Erl Inszenieren und da waren „über Kreuz – Verträge“ immer schon eine förderliche Angelegenheit. Also inszeniert die Kaufmann Gattin Lutz nun auch beim Köpplinger in München. Die komödiantische Operette „Die Landstreicher“ von Carl Michael Ziehrer aus dem Jahr 1899 feiert im November 2026 Premiere, Christiane Lutz erste Inszenierung für das Gärtnerplatztheater. Die Inszenierung von Richard Wagners Der fliegende Holländer bei den Tiroler Festspielen Erl (Saison 2025/26) wird von Josef E. Köpplinger in Regie und Lichtgestaltung geleitet. Zitat Ende
Hand aufs Herz: Wahrscheinlich hätte ich das genauso gemacht. Leben und leben lassen – das gilt auch für Theater!
München/ Staatstheater am Gärtnerplatz: Spielzeit 2026/27: „Es gibt in Wahrheit kein letztes Verständnis ohne Liebe“
Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentieren Staatsintendant Josef E. Köpplinger, Chefdirigent Rubén Dubrovsky und Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner an diesem Mittag das Programm der kommenden Spielzeit 2026/27.Insgesamt stehen neun Premieren an. Die Opern-Lastigkeit erklärt sich mit dem Blick auf ein ausgeglichenes Repertoire der vier Sparten Oper, Operette, Musical und Ballett, so Köpplinger. Drei Uraufführungen sind dabei.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
DÜSSELDORF / Deutsche Oper am Rhein: ELEKTRA
12.4. 2026 (Werner Häußner)

Ingela Brimberg als Mechanikerin Elektra im Blaumann. Foto: Sandra Then
Das Beil! Bei Zeus, hat sie doch das Beil vergessen! Doch der Schreck Elektras ist unbegründet: Ihr Bruder Orest hat sich das Werkzeug selbst geschnappt, um seine mörderische Mutter abzumurksen. Elektras rachegefühlverursachter Demenzmoment ist zum Schmunzeln: Hatte sie doch das Beil erst kurz vorher aus einem Kofferraum geholt und an das Mäuerchen der Blumeninsel im Zentrum der Bühne gelehnt.
Ja, richtig, aus dem Kofferraum! In der Neuinszenierung von Richard Strauss‘ „Elektra“ an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf ist der Schauplatz, den Katja Hass der antiken Tragödie in musikalischer und literarischer Fin-de-Siècle-Einkleidung verordnet, der Innenhof einer Villa. Ziegelmauern und eine Betonbrüstung auf halber Höhe repräsentieren den Geschmack von Emporkömmlingen der siebziger Jahre: Im Hintergrund eine Garage oder ein Carport, aus dem das Heck eines aufgebockten Wagens aus bayerischer Qualitätsfertigung ragt. Freilich: Der Kofferraumdeckel schließt nicht mehr; Bremslichter, Blinker und Rückfahrleuchten brennen unentwegt gleichzeitig.
Da muss Automechanikerin Elektra ran. Die taucht im Blaumann auf, in der Hand einen monströsen Schraubenschlüssel, verfolgt von einer Doppelgängerin (Ulrike Schild), die eine Kamera draufhält. Schöne neue Regiewelt, längst abgelebt und ausgelaugt. Wer will die Videos noch sehen, die bedeutungshuberisch Gesichter, Münder, Augen und Nasen auf ein Stück Stoff projizieren. Das mag noch so sehr nach Selbstreflexion gieren – der Effekt ist längst dahin, der Mehrwert gleich Null.
Zum Bericht von Werner Häußner
operklosterneuburg: Bühne frei für die Stars von morgen
Junge Gesangstalente und ein Ballett-Nachwuchs: Die operklosterneuburg setzt 2026 wieder ein klares Zeichen für die Förderung der nächsten Künstlergeneration.

Peter Edelmann. Foto: Lukas Beck
(Klosterneuburg, am 15. April 2026) Namen wie Markus Werba, Florian Boesch, Daniela Fally und Günther Groissböck verbindet mehr als ihre internationale Karriere – sie alle standen in frühen Jahren auf der Bühne der operklosterneuburg. Die Förderung junger Gesangstalente ist kein Zufall, sondern Programm: Auch 2026 gibt das Festival wieder vielversprechenden Stimmen die Möglichkeit, sich in einer professionellen Produktion zu beweisen – Seite an Seite mit internationalen Stars im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg.
Nachwuchs als künstlerischer Auftrag
Intendant Peter Edelmann, selbst Professor für Sologesang an der mdw, verfolgt dieses Ziel mit besonderem Engagement. „Wien zählt mit seinen bedeutenden Musikuniversitäten zu den weltweit führenden Ausbildungszentren – und genau diese Qualität möchte die operklosterneuburg sichtbar machen und aktiv fördern, indem sie jungen Sängerinnen und Sängern erste Auftrittsmöglichkeiten ermöglicht“, so Edelmann. Mit „Samson und Dalila“ bietet die Produktion 2026 gleich fünf Nachwuchskünstlern eine solche Bühne.
Die Vorstellung der jungen Stimmen erfolgt in den heutigen „Infos des Tages“
Andrew Lloyd Webber schreibt ein „Mona Lisa“-Musical
Der Spezialist für Blockbuster-Musicals widmet sich dem spektakulären Diebstahl des Bildes im Jahr 1911. Details wollte der Komponist, der selbst auch als Kunstsammler bekannt ist, nicht preisgeben – er ziehe sich erst zum Schreiben zurück, wird Webber zitiert. Die Handlung wird sich jedenfalls im Jahr 1911 abspielen: Damals stahl Vincenzo Peruggia, ein Angestellter des Louvre, das Gemälde aus dem Museum. Erst 1913 wurde es wieder entdeckt, als der Dieb dem Händler Alfredo Geri in Florenz das Bild zum Kauf anbot.
Kurier.at.musical
Nationaltheater Mannheim: herzlich laden wir Sie zur Premiere von Giuseppe Verdis Drama lirico »Nabucco« am So, 25.04.2026 um 19.00 Uhr ins OPAL
Regisseur Christian von Götz, stellt sich mit dieser Inszenierung erstmalig dem Mannheimer Publikum vor. Die Produktion »Nabucco« ist zudem nach Ludwigsburg eingeladen, wo sie am 14.06.2026 in einer konzertanten Version die Schlossfestspiele eröffnen wird.
Wie klingt der Ruf nach Freiheit, der ein ganzes Volk bewegt? Mit »Nabucco« erschuf Verdi ein Meisterwerk, das historische Konflikte, familiäre Dramen und die Sehnsucht nach Erlösung in unvergessliche Musik verwandelte.
Ausführlicher in den „Infos des Tages“
Frankfurt:/ „Turandot“ Wahnsinn als Staatsraison
Regisseurin Andrea Breth, Thomas Guggeis und Lucia Ronchetti mit ihrem passend dazu komponierten Prolog machen aus Puccinis „Turandot“ eine beklemmende Studie über Gewaltherrschaft.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/oper-frankfurt-turandot-12-4-2026/
Oper Frankfurt: „Turandot“, Giacomo Puccini
Da geht’s ans Eingemachte“, hatte der Frankfurter Intendant Bernd Loebe bereits vor einem Jahr bei der Vorstellung des neuen Spielplans zur geplanten Neuinszenierung von Turandot angekündigt. Gerade war ihm vom Produktionsteam um Regisseurin Andrea Breth die Konzeption dazu vorgestellt worden. Man werde keinen „Postkartenkitsch“ und keine „Opulenz“ auf der Bühne wiederfinden, gab sich der für seine Puccini-Skepsis notorische Loebe zufrieden. Wer das im Hinterkopf hat, erlebt bei Öffnung des Vorhangs keine Überraschung: Zu sehen ist ein fensterloser, steriler weißer Raum. Am rechten Rand wird ein großer Stahlkäfig hereingeschoben, an der linken Seite befindet sich eine kleinere Version davon. Mit dem Weiß kontrastiert das Schwarz weniger funktionaler Möbel, eines Vorhangs am hinteren Bühnenrand, eines stilisierten Gongs, der am Ende des ersten Akts aus dem Schnürboden heruntergelassen wird, auf daß er von Calaf librettogerecht geschlagen werden kann.
Von Michael Demel
https://deropernfreund.de/oper-frankfurt/frankfurt-turandot-giacomo-puccini/
Nürnberg
Romantik im drohenden Schatten von Drohnen: Der Freischütz am Staatstheater Nürnberg
Auf die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg in den Wäldern Böhmens geht die Sage um den Freischütz zurück; Jahre, in denen die Menschen noch traumatisiert vom bedrohlichen Schießlärm gewesen sein müssen. In der Zeit der Romantik fanden der Komponist Carl Maria von Weber und sein Librettist Johann Friedrich Kind die im Wald spielende dörfliche Liebesgeschichte um den Schützen Max aufregend, den sein Trefferglück verlassen hatte und der Hilfe bei dunklen, dem Teufel nahestehenden Mächten sucht
bachtrack.com.de.derfreischuetz
Wien
Volkstheater-Chef Gloger: „Theater dienen der freien Meinungsbildung“
Die EU fördert neuerdings die Zusammenarbeit zwischen Theaterhäusern und Investigativ-Journalismus mit einer Million Euro. Das Volkstheater Wien ist dabei https://www.derstandard.at/story/3000000315638/volkstheater-chef-gloger-theater-dienen-der-freien-meinungsbildung
Ausstellungen/ Kunst
Winterthur
Wienerin wird Direktorin von renommiertem Fotomuseum Winterthur
Als erste Nicht-Schweizerin wird Sophie Haslinger eines der renommiertesten Museen für Fotografie in Europa leiten. Ein großer Karrieresprung.
DiePesse.com.winterthur
Medien/ ORF: Roland Weißmann klagt: Er will „Gerechtigkeit“ und vier Millionen Euro
Ex-Generaldirektor Roland Weißmann bricht sein Schweigen. Es habe für ihn „nie die Unschuldvermutung gegolten“, beklagt er. Eine Kündigung durch den ORF wolle er anfechten – und eine hohe Summe vor Gericht einklagen.
Kurier.at.weissmann
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Peter Magyar will die «Propagandamaschinerie» in Ungarn stoppen – der staatliche Sender schwenkt bereits um: Die regierungstreuen Medien in Ungarn haben den Tisza-Chef bisher ignoriert oder verleumdet. Nach seinem Amtsantritt will er die staatlichen Nachrichten vorerst aussetzen.
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Manager, Opernsängerinnen und ein General: Peter Magyars Mitstreiter verkörpern den angestrebten Wandel in Ungarn
Ungarns politische Umwälzung ist mehr als eine Ein-Mann-Show. Hinter dem Wahlsieger Peter Magyar steht eine bunt gemischte Schar mit internationalem Werdegang. Der Wille zur Veränderung eint sie. Die politische Erfahrung fehlt ihnen weitgehend.
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Die Ukraine kann bald auf die 90 Milliarden Euro von der EU zählen – vielleicht stimmt sogar Orban noch zu. Weil die Pipeline, über die russisches Öl nach Ungarn fliesst, demnächst repariert ist, könnte der noch amtierende Ministerpräsident den Widerstand aufgeben. Sonst wird es sein Nachfolger tun.
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Viktor Orban diente Rechtsnationalisten in Europa und in den USA als Vorbild. Nun verblasst die ideologische Leitfigur: Die Flüchtlingskrise machte das Ungarn von Viktor Orban zur nationalistischen Projektionsfläche. Orban war ein Pionier des anti-woken Kulturkampfs – und präsentierte ein Modell zur Zementierung politischer Macht.
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Blockierte Erdöllieferungen: Russland reicht China die helfende Hand: Sollte sich der Krieg in Nahost noch einige Wochen hinziehen, könnte in China das Erdöl knapp werden. Bei seinem Peking-Besuch verspricht der russische Aussenminister Sergei Lawrow nun, dem grossen Nachbarn auszuhelfen.
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Bitte keinen Krieg, aber auch keinen schlechten Frieden – die Golfstaaten stecken in der Zwickmühle: In den Petro-Monarchien löst der Waffenstillstand kaum Erleichterung aus. Zu gross ist die Furcht vor der Zukunft. Denn der Krieg wird am Golf in jedem Fall tiefe Spuren hinterlassen.
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Mit einem Bild von sich als Jesus erzürnt Donald Trump die Katholiken – und spielt den Unschuldigen: «Ich dachte, es stelle mich als Arzt dar» Zuerst legte sich der amerikanische Präsident mit Papst Leo an, dann brachte er sich mit einer religiös aufgeladenen KI-Illustration in Erklärungsnot. Generiert er Aufregung, um vom Iran-Krieg abzulenken?
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Hundert Tage Mamdani: Ist New York schon ein sozialistisches Paradies? «Er macht einen phantastischen Job», sagen seine Wähler. Auch der ehemalige Lieblingslehrer lässt nichts auf den Bürgermeister kommen. Seine Politik schade allen, meint hingegen die Luxusmaklerin. Reportage aus einer gespaltenen Stadt.
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«Die Brandmauer gegen die AfD wird zur neuen Berliner Mauer», sagt Rüdiger Safranski: Rüdiger Safranski scheut sich nicht, unbequeme Wahrheiten auszusprechen: Die CDU habe sich in die Geiselhaft der SPD begeben, kritisiert er. Und dass sich die Parteien nur noch auf den «Kampf gegen rechts» einigen können, hält er für Wahnsinn.
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«Der Jesus der Fotografie»: Joel Meyerowitz hielt als Einziger mit der Kamera fest, was am Ground Zero geschah: Jetzt wird Meyerowitz, Pionier der Farbfotografie und Ikone seines Fachs, in London für sein Lebenswerk gefeiert.
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«Mama, weshalb habe ich eine dunklere Haut als du?» – Aktenzeichen Rassismus, ungelöst: Um Kinder mit einem dunklen Teint dreht sich die neue Schauspielhaus-Produktion «Monster». Trotzdem bleiben sie Statisten dieses Stücks, das seine Themen kaum entfaltet.
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Ich-Projekt statt Kinderwunsch – warum die Kultur der Selbstverwirklichung keinen Ehering braucht: Junge gehen viel seltener verbindliche Beziehungen ein und verzichten auf Nachwuchs. Das liegt nicht an fehlendem Idealismus. Sondern die Optimierung aller Lebensbereiche betrifft auch Ehe und Familie.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Österreich: Wifo-Ökonom: Spritpreisbremse „gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht“
Die OMV könnte eine Preisreduktion „aus vorhandenen Gewinnen und Rücklagen“ bedienen, so Michael Böheim in der ZiB 2. Die Spritpreisbremse selbst erachtet er als „nicht zu Ende gedacht“.
Kurier.at.
ÖsterreichMillionenprozess Gusenbauer: „Ich war ein Aushängeschild der Signa“
Wo war Alfred Gusenbauers Leistung für René Benkos Signa-Gruppe? Nach der Fünf-Millionen-Euro-Klage des Masseverwalters wurde der Altkanzler über sieben Stunden lang am Handelsgericht befragt – unter anderem auch über Benkos „Baby“ sowie Treffen mit Wiens Michael Ludwig und Ex-Kanzler Christian Kern. Fortsetzung: im Mai.
https://www.krone.at/4108461
Nach Wirbel mit Trump: US-Vizepräsident will Papst Riegel vorschieben
Nach dem scharfen Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Oberhaupt der Katholischen Kirche hat sich jetzt auch JD Vance zu Wort gemeldet. „In manchen Fällen wäre es das Beste für den Vatikan, sich auf moralische Angelegenheiten zu konzentrieren“, meinte der US-Vizepräsident in einem Interview des Senders Fox News am Montag (Ortszeit). Am Wochenende hatte Leo erneut verlangt, die aktuellen Kriege zu beenden und an die Regierenden appelliert, Frieden einkehren zu lassen. Trump hatte ihm darauf vorgeworfen, eine „schreckliche“ Außenpolitik zu betreiben. Dass sich der Papst für die Dinge einsetze, die ihm wichtig sind, sei gut, aber die US-Politik solle er dem Präsidenten der Vereinigten Staaten überlassen, führte Vance im Fox-News-Gespräch aus.
https://www.krone.at/4106538
Österreich
Aufgedeckt: Grasser verschwieg Lebensversicherung
Im Schuldenregulierungsverfahren rund um den einstigen Star-Politiker Karl-Heinz Grasser gibt es eine brisante Enthüllung: Das ursprünglich vorgelegte Vermögensverzeichnis aus dem Mai 2025 war unvollständig. Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) in einer Aussendung mitteilte, stieß der Insolvenzverwalter auf eine Lebensversicherung, die Grasser nicht angegeben hatte.
Oe24.at.grasser
Ich wünsche einen schönen Tag
A.C.

