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15. DEZEMBER 2025 – Montag

15.12.2025 | Tageskommentar

 

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Zur Wiener Staatsopernproduktion „Fidelio“

Über das Puppenspiel: Manuela Linshalm erzählt, was Puppen besser können als menschliche Darsteller.

In der aktuellen »Fidelio«-Produktion kommen auch Puppen zum Einsatz. Leonore und Florestan werden gedoppelt – beziehungsweise aufgespalten. Warum macht das die Produktion reicher und klarer?

Eine Pup­pe ist im­mer wahr­haf­tig. Sie spielt kei­ne Rol­le, son­dern sie ist die Rol­le, die wir ihr zu­schrei­ben. Da­durch kann sie ab­so­lut über­zeu­gend sein, oh­ne je­de per­sön­li­che Schran­ke. Wenn al­so ei­ne Pup­pe stirbt, dann stirbt sie bes­ser als je­de Schau­spie­le­rin oder je­der Sän­ger. Denn die Dar­stel­ler ste­hen wie­der auf, ver­beu­gen sich, schwit­zen. Ei­ne Pup­pe, die von der Spie­le­rin ge­löst ist, ist tot. Und das mit ei­ner sol­chen Wir­kungs­kraft, dass es ei­nem schier das Herz bre­chen kann. Viel­leicht kön­nen Pup­pen man­ches an Mi­mik nicht zei­gen, sie lö­sen aber die ent­spre­chen­den Emo­tio­nen und Ge­dan­ken bei den Zu­schau­ern aus. Das Pu­bli­kum kom­plet­tiert al­so, was wir spie­len. Denn: Pup­pen sind ge­wal­ti­ge Pro­jek­ti­ons­flä­chen. Das setzt vor­aus, dass sie nicht nur gut ge­spielt, son­dern auch gut ge­baut sein müs­sen, ver­gleich­bar mit ei­nem Mu­sik­in­stru­ment…

https://www.wiener-staatsoper.at/magazin/detail/ueber-das-puppenspiel/

Was können Puppen besser als Menschen? Auf die Schnelle fällt mir nichts ein, außer dass Puppen nicht krankheitsbedingt ausfallen können. Aber hoffentlich erfahre ich bei der „Fidelio“ – Premiere, was die Puppenspielerin und der Regisseur meinen.  Als Stream ist die Neuproduktion am 19. Dezember zu erleben! 

Wiener Volksoper: Premiere Staatsballett mit MARIE ANTOINETTE am 20. Dezember

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ZUM TEASER (30 Sekunden)

Mehr darüber morgen!

Liederabend zum 80. Geburtstag von Helmut Deutsch« am 12. Jänner 2026

 

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Kleine Form und große Hingabe
Ein Liederabend voller Gefühl: Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch interpretieren Schumanns »Dichterliebe« – Heinrich Heines zeitlose Geschichte unerfüllter Liebe. Seit Kaufmanns Studienzeiten musikalisch verbunden, bilden der Tenor und der Liedbegleiter heute ein gefeiertes Duo. Zum 80. Geburtstag von Helmut Deutsch widmen sie sich Schumanns Meisterwerk-Sammlung und Liedern von Franz Liszt – mit großer Hingabe, feiner Textausdeutung und all den Zwischentönen menschlicher Emotionen.

Jonas Kaufmann
»Liederabend zum 80. Geburtstag von Helmut Deutsch«
Mo, 12/01/26, 19.30 Uhr, Großer Saal
→  Karten

 

Gender-Indoktrination im Theater – auf Kosten des Publikums?
Gender-Belehrungen im Kulturschaffen sind für viele ein Ärgernis. Es gibt praktisch keine Produktion mehr, in der nicht ein Nonbinärer oder zumindest eine Transperson über die Bühne huscht. Letzten Freitag erhielten die Premierengäste in der Operette «Im weissen Rössl» bei Theater Orchester Biel Solothurn gleich eine 15-minütige Unterweisung in Sexualpädagogik und wie sich eine transfluide Person fühlt. Die Kultur wird zur fragwürdigen Erfüllungsgehilfin einer heftig umstrittenen Ideologie.

Der Mann im Kleid oder mit Rock gehört längst zum Standard einer Theateraufführung, sei es im Schauspiel oder im Musiktheater. Das Spiel mit den Geschlechtern ist zwar so alt wie das Theater selbst, und das reicht bis in die Antike. Heute wird damit allerdings eine penetrante Ideologie verknüpft, bei der Kritiker bemängeln, dass sie «top-down» von einer pseudoprogressiven Minderheit verordnet wird und dass dieses beharrliche Einfordern alles andere als «grassroots» gewachsen ist.

Seit dem 1. Januar 2022 kann jeder in der Schweiz selbst wählen, welchem Geschlecht er/sie sich zugehörig fühlt – für 75 Franken wird aus Herrn Meier ganz «unbürokratisch» und ohne medizinische Nachweise Frau Meier – unabhängig davon, ob sich Peter oder Petra am Morgen rasiert oder geschminkt hat. Wenn aber persönliches Empfinden entscheidet und vorschreibt, was andere denken sollen, fällt eine Gesellschaft hinter die Zeit der Aufklärung zurück, in der der Glaube das Mass aller Dinge war.

Kommentar – Gender-Indoktrination im Theater – auf Kosten des Publikums?

Der Kulturjournalist Walter Weidringer hat einen längeren Bericht über seinen  „Presse“-Ahnherrn Eduard Hanslick gemacht
und dafür mit Alexander Wilfing von der ÖAW gesprochen:
https://oe1.orf.at/player/20251208/816320

Walter Weidringers Berichte lese ich gerne, er ist kompetent und kein Jubelperser. Einen Hanslick freilich kann es in der heutigen Zeit nicht mehr geben, der war sozusagen sein eigenes Programm und als Kritiker ein Monument. In Wien wandelten Karl Löbl und Franz Endler mit Abstrichen auf seinen Spuren – aber selbst diese beiden „Kapazunder“ wären bei den heutigen Strukturen chancenlos! Wo findet man heute einen Chefredakteur  oder Herausgeber, der vor Interventionen nicht in die Knie geht und echte Meinungsmacher gewähren lässt?  

Anda Louise Bozga, die große Verdi-Sopranistin, ist gestorben
Zemřela Anda-Louise Bogza, emeritní sólistka opery Národního divadla
Anda-Louise Bogza (27 February 1965 – 13 December 2025) was a Romanian opera soprano. In 1994, she won both the First Prize and the Audience Prize at the Vienna International Singing Competition. In 2007, she was honored with the Thalia Award.
Zemřela Anda-Louise Bogza, emeritní sólistka opery Národního divadla – Seznam Zprávy

Frankfurt
Punch and Judy – Birtwistles Musik-Horror-Kasperltheater in Frankfurt
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,02 Minuten)
deutschlandfunk.de

Wien
Alois Mühlbacher: Vom Wunderkind zum Klassik-Held
Alois Mühlbacher aus Hinterstoder baut seine Karriere als Countertenor weiter aus; ab Sonntag singt er die Titelpartie in der Familienoper „Ich bin Vincent“ im MusikTheater an der Wien. Im „Krone“-Talk verrät er mehr über sich….Seine natürliche Stimme wäre jetzt in Bassbariton-Lage: „Ich könnte sogar den tiefen Sarastro singen!“ Manchmal tut er das, aber nur „zum Spaß“, denn eines ist klar: „Man muss sich entscheiden, welchen Weg man geht. Man kann nicht einmal hoch oder einmal tief auf höchstem Niveau singen.“ Und Mühlbacher will nach oben.
https://www.krone.at/3986256

Cecilia Bartoli im Musikverein: Opernglück mit Glucks „Orfeo“ (Bezahlartikel)
Jubelstürme für eine halbszenische, aber vollgültige Aufführung von Glucks „Orfeo ed Euridice“ mit Cecilia Bartoli, Mélissa Petit und Les Musiciens du Prince – Monaco unter Gianluca Capuano: Musik und Theater im berührendsten Einklang.
https://www.diepresse.com/20404108/cecilia-bartoli-im-musikverein-opernglueck-mit-glucks-orfeo

Bonn: Seth Schultheis gewinnt die mit 50.000 € dotierte Telekom Beethoven Competition 2025.

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Copyright: Norbert Ittermann

Seth Schultheis (USA) hat sich am Samstagabend im Telekom Forum gegen Amir Ron (Israel) und Jonas Stark (Deutschland) im Finale der Telekom Beethoven Competition in Bonn durchgesetzt. Der Publikumspreis ging an Amir Ron. 

Schultheis aus den USA ist der Gewinner der diesjährigen Telekom Beethoven Competition (TBC). Schultheis konnte sich damit im Finale gegen den zweitplatzierten Amir Ron aus Israël und den drittplatzierten Jonas Stark aus Deutschland durchsetzen. Schultheis überzeugte mit seiner Interpretation von Ludwig van Beethovens Zweitem Klavierkonzert, begleitet vom Beethoven Orchester Bonn unter Oksana Lyniv. Alle Finalisten können sich über Preisgelder in Höhe von 50.000 € (1. Platz), 25.000 € (2. Platz), 10.000 € (3. Platz) sowie Konzertengagements freuen, unter anderem beim Beethovenfest Bonn.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“ 

Baden
Musical „Matilda“ feiert deutschsprachiges Debüt in Baden
Die Bühne Baden hat am Freitagabend das Musical „Matilda“ zum ersten Mal in deutscher Sprache in einer Neuinszenierung aufgeführt. Damit holt der neue künstlerische Leiter Andreas Gergen den nächsten internationalen Hit nach Baden.
https://noe.orf.at/stories/3333936/

Konzerthaus: Rückblick auf die Jugend im vorgerückten Alter (Bezahlartikel)
Johannes Maria Staud holt mit dem Klangforum Wien Schuberts „Müllerin“ in die Gegenwart.
Kurier.at.konzerthaus

Wien/Konzerthaus
Martin Grubinger und seine Superband rockten Wien
Musikschule einmal anders: Percussionist-Star Martin Grubinger trommelte eine 150 Mann-und-Frau-starke „Superband“, bestehend aus Schülerinnen und Schülern seiner Online-Musikschule „My Groove“ im Wiener Konzerthaus zusammen – ein ambitioniertes Vorzeigeprojekt, das zu Recht bejubelt wurde.
https://www.krone.at/3987807

Schwerin/Mecklenburgisches Staatstheater – M-Halle
„Ein bösartiger Ratgeber ist die Leidenschaft“ – Monteverdis „Krönung der Poppea“ in Schwerin ist ein Fest der Stimmen
„Zustände wie im Alten Rom!“ – angesichts der Intrigen, Lügen, Mord- und Suizidaufträge, vor allem aber der Gier nach Macht in Claudio Monteverdis Oper „Die Krönung der Poppea“, liegt der Ausruf nahe. Und in der Tat – einige der schrecklichen Vorkommnisse sind historisch belegt, anderes ist hinzugedichtet. Schlimm genug. Umso dankbarer kann man aber sein, wenn diese ganzen entsetzlichen Geschichten in zauberhafte Musik verpackt sind und dann noch meisterhaft präsentiert werden.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Berlin/Konzerthaus
Der Dresdner Kreuzchor bringt mit seinem Weihnachtsprogramm höchstselbst den Frieden in die Welt
Was haben ein griechischer Reihentanz und Bachs Weihnachtsoratorium gemeinsam? Genau: Beides sehr populär, jedenfalls in ihren jeweiligen Heimatländern. Und außerdem? Im Idealfall grooven sich die Hörer so in die Musik ein, dass sie mit den Musikern mitatmen, mitwippen, mittanzen. Wie heuer beim Weihnachtskonzert des Dresdner Kreuzchores. Obwohl ich den Menschen links neben mir nicht kenne, gibt es plötzlich dieses gemeinsame Einatmen, Einhalten, Eintreten in die so wohlbekannten Töne und Worte
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

Filme der Woche – Derzeit bei Netflix
WAKE UP DEAD MAN
A KNIVES OUT MYSTERY
USA  /  2025
Drehbuch und Regie: Rian Johnson
Mir: Daniel Craig, Josh O’Connor, Glenn Close, Josh Brolin u.a.

film knives out plakat 2

Mit Blondhaar und Schmachtlocke

Gibt es ein Leben nach James Bond? Diese Frage hat sich schon einigen Schauspielern gestellt, aber im Grunde konnte nur Sean Connery sie positiv beantworten.  Für Roger Moore kam nicht mehr viel nach, für Pirece Brosnan gab und gibt es nur einige elegante Alt-Herren-Rollen. Und Daniel Craig, Jahrgang 1968, also derzeit in zweiten Hälfte seiner fünfziger Jahre? Was tun, wenn seine Bond-Serie nach fünf Filmen auslief?

Schon davor hatte Daniel Craig sich einverstanden erklärt, eine andere Krimi-Figur zu kreieren, den Privatdetektiv Benoit Blanc, in einer beliebig fortzusetzenden Serie, die den Übertitel „Knives Out“ trug. Der erste Teil, „Mord ist Familiensache“, 2020 in den Kinos, war zwar kein Meisterstück, aber gut besetzt und finanziell erfolgreich genug, dass Netflix zwei Fortsetzungen kaufte. „Glass Onion“ folgte 2022, und nun kann Netflix im Weihnachtsprogramm von 2025 mit „Wake Up Dead Man“ den dritten Teil anbieten, immer noch mit Daniel Craig als Zugpferd, aber auch hier, wie die vorigen Male, noch ein paar bekannte Namen zusätzlich in der Besetzung.

Nicht allerdings der Mann, um den es geht, aber das macht nichts, denn Josh O’Connor als Reverend Jud Duplenticy ist so sympathisch, dass er als Hauptperson mühelos den Film trägt – der immerhin zweieinhalb Stunden ist und es schafft, dabei so gut wie nie langweilig zu sein. Immerhin eine Leistung von Rian Johnson, der schon zum dritten Mal als Drehbuchautor und Regisseur verantwortlich zeichnet.  

Dieser Reverend war einst Boxer, hat aus Versehen einen Gegner im Ring erschlagen, fühlte aus Reue die Berufung und wurde Priester. Zweifellos ein guter und überzeugter, er gibt uns keine Minute lang die Möglichkeit, daran zu zweifeln. Nur mit der Emotionskontrolle steht es nicht zum besten, also wird er in eine ausgesprochene Problemkirche in Upstate New York versetzt.  Das Problem ist der alte, sture, wilde, alle tyrannisierende Priester Monsignore Wicks, den Josh Brolin als herrlichen Wirrkopf zeichnet…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“ 

Wahlniederlagen, interne Revolten und lausige Umfragen: Die Republikaner sind verunsichert: In Miami gewann diese Woche erstmals seit vielen Jahren eine Demokratin die Bürgermeisterwahl. In Indiana widersetzen sich die Republikaner einer von Trump gewünschten Wahlkreisreform. Auch ein Streit um die Gesundheitskosten treibt Risse in die konservative Partei.
Jetzt lesen
 Leaks sind scharfe Waffen im politischen Kampf. Aber oft bleibt unklar, was Enthüllung und was Fälschung ist: Schon Bismarck manipulierte Telegramme, um in den Krieg zu ziehen. Auch heute fürchten Diplomaten, dass ihre Berichte in falsche Hände gelangen – und sei es nur in die von böswilligen Kollegen.
Jetzt lesen
 Die Opium-Produktion in Afghanistan ist auf einem Tiefpunkt – dafür steigt nun der Anbau in den Nachbarländern: Die Taliban setzen ihr Verbot des Mohnanbaus weiter rigoros durch. Laut der Uno ist die Produktion von Opium und Heroin dieses Jahr erneut um 30 Prozent gefallen. In Europa gibt es dennoch keinen Mangel. Dies hat verschiedene Gründe.
Jetzt lesen
Trumps Wirken in Honduras: Steckt die Tech-Elite hinter Donald Trumps Begnadigung des Ex-Präsidenten Juan Orlando Hernández?
Zum Bericht
Kauf von F-35-Kampfjets: Finnland hat es cleverer gemacht als die Schweiz – es hat beim Kampfjet-Kauf vom sinkenden Dollarkurs profitiert und spart Geld.
Zum Bericht
Fragwürdiger Umgang mit Gefährder: Ein junger Mann droht mit einem Anschlag auf den Eurovision Song Contest in Basel. Die Schweizer Behörden schieben ihn nach Frankreich ab. Schufen sie damit eine noch grössere Gefahr?
Zum Bericht
Bizarrer Rechtsstreit zu Ende: Der Promi-Gastronom Michel Péclard erleidet vor Gericht eine empfindliche Niederlage gegen einen Luxushotelier aus Arosa.
Zum Bericht
Tarifsenkung auf Kosten der Kleinsten: Kinderspitäler erhalten für die Behandlung von Geburtsgebrechen noch weniger Geld. Wegen des finanziellen Drucks befürchten sie Qualitätseinbussen.
Zum Bericht
Europa im Sandwich: Die USA und China betreiben auf verschiedenen Kanälen die Spaltung des alten Kontinents. Aber viele Europäer haben das immer noch nicht begriffen – inklusive mancher Regierungschefs.
Zum Editorial des «NZZ am Sonntag»-Chefredaktors Beat Balzli
 Jeffrey Epsteins Spuren in die Schweiz: Auch die Schweiz war ein Knotenpunkt im weltweiten System des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, das junge Frauen mit Modelträumen köderte und dann in Abhängigkeit und Missbrauch trieb. Agenturchefs berichten von engen Kontakten zum Modelagenten Jean-Luc Brunel, und die ehemalige Miss-Schweiz-Finalistin Beatrice Keul erzählt, wie sie einst von Epstein bedrängt wurde. Zudem geraten zwei Schweizer Banken im Epstein-Skandal erstmals ins Visier der amerikanischen Politik.
Zum Bericht
Die Polen lernen für den Kriegsfall: Seit diesem Herbst bietet die polnische Armee Zivilisten Überlebenskurse an, damit sie sich bei einem Angriff durch Russland zu helfen wüssten und Widerstand leisten könnten. Die Kurse sind ausgebucht, vor allem im Grenzgebiet zur Ukraine.
Zum Bericht

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Ukraine-Friedensplan
Selenskyj in Berlin – das ist seine erste Forderung
In Berlin suchen Selenskyj, US-Unterhändler und europäische Staaten nach Wegen zu einem möglichen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Sonntag zu den mit Spannung erwarteten Gesprächen über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs in Berlin angekommen. Das hat Präsidentenberater Dmytro Lytwyn vor Journalisten bestätigt. Selenskyj selbst erklärte vor seiner Ankunft, er wolle die US-Unterhändler bei dem Treffen davon überzeugen, die Frontlinie in der Ukraine einzufrieren. In Berlin sollen sich die ukrainischen Vertreter unter anderem mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff treffen.
Heute.at,friedensplan

Selenskyj nennt Kompromisse – Kreml erwartet „kaum Gutes“
Auf einem NATO-Beitritt der Ukraine besteht Präsident Selenskyj nicht mehr – und plädiert für einen Waffenstillstand entlang der Front. Doch der Kreml bewegt sich nicht und erwartet „kaum Gutes“ von dem Berlin-Treffen.
Tagesschau.de.ukraine

„Europa wird sich dem Trumpismus annähern“
Die renommierte Historikerin Marlène Laruelle analysiert, wie die liberale Ordnung gerade untergeht, ohne sich zu wehren. Sie ruft zum ideologischen Wettkampf auf und erklärt, warum das Weltbild des US-Präsidenten attraktiv ist für Europäer. Und wir die USA nicht mehr verstehen.
DiePresse.com.trumpismus

Tote nach Schüssen an US-Eliteuni Brown
Bei Schüssen an der US-Eliteuniversität Brown im Bundesstaat Rhode Island sind am Samstag (Ortszeit) zwei Studenten getötet und neun Personen verletzt worden. Das teilte der Bürgermeister der Stadt Providence, Brett Smiley, mit. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Am Sonntag meldete die Polizei die Festnahme eines Tatverdächtigen.

https://orf.at/stories/3414377/

Sidney
Terror von Sydney: Attentäter sind Vater und Sohn!
Rund um die beiden Attentäter vom Bondi Beach in der australischen Metropole Sydney gibt es nun erste Details. Nach neuesten Erkenntnissen der Polizei handelt es sich bei den beiden nämlich um Vater und Sohn. Unterdessen ist die Zahl der Toten auf 16 angestiegen – darunter ein erst zehnjähriges Kind.
https://www.krone.at/3987980

Starten Sie gut in die neue Woche! Das wünscht

A.C. 

 

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