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15. APRIL 2026 – Mittwoch

15.04.2026 | Tageskommentar

 

12.4.2026, „Tosca“, Staatsoper. TOSCA GIBT DEN TON AN! 
Anna Netrebko beherrschte die erste von vier angesetzten „Tosca“-Vorstellungen im Haus am Ring mit üppigem Sopran und starker Bühnenpräsenz.

Ihre erste Wiener Tosca hat Anna Netrebko bereits vor fünfeinhalb Jahren gesungen – wegen coronapandemischer Maßnahmen vor leeren Sitzreihen in einer für das Publikum gesperrten Staatsoper. Diese Aufführung wurde am 13. Dezember 2020 gestreamt. Schon damals haben ihr Auftreten und ihr dunkler, breiter Sopran die Figur mit starker Bühnenpräsenz versehen – und ihr Sopran ist seither noch eine Spur breiter geworden, fließt wie dunkelrotgoldene Ölfarbe durch die Partitur und ebnet die Nuancen ein. Diese Tosca hat Saft und Kraft. Sie  verhandelt mit dem bösen Baron gleichsam „auf Augenhöhe“ und dessen Nachstellungen versickern ein wenig in dieser satten, kämpferischen „Tosca-Melodie“.

Netrebkos Tosca ist außerdem keine Tosca, die sich in eine leidende „Opferrolle“ drängen lässt. Zwar zaubern im Finale des „Vissi d’arte“ einige (über)lang gehaltene, in guttural-rotweintimbrigen Flausch gepackte Töne doch so etwas wie lyrische Betroffenheit ins Auditorium – und Netrebko gewinnt das Publikum quasi im Handstreich für sich – aber es bleibt insgesamt kaum Raum für psychologische Raffinesse. Der Tod ihres Geliebten im dritten Akt reißt ihr heroisch das „Herz“ aus dem Leib – und schon nahen sich die Häscher. Netrebko ließ bei ihrem Abgang den Mantel „links“ liegen und kümmerte sich erst gar nicht um die Schlusschoreographie (Mantelwurf auf der Treppe etc.).

http://www.operinwien.at/werkverz/puccini/a40tosca.htm

Dominik Troger/ www.operinwien.at 

Wien
Zwischen Protest und Applaus: Netrebko als Tosca
Puccinis „Tosca“ an der Wiener Staatsoper mit souveräner Sopranistin und vitaler Tenorassistenz. Vor der Wiener Staatsoper Transparentproteste mit der Aufschrift „Russland, ein Terrorstaat“, drinnen minutenlanger Applaus für Anna Netrebko nach Toscas Arie Vissi d’arte, vissi d’amore. Der übliche seltsame Kontrast. An sich selbst gemessen wirkt Netrebko an diesem Abend zunächst nicht ganz souverän; ihre Stimme durchzieht in der Tiefe leichte Fragilität.
DerStandard.at.3000000.story.staatsoper

Wegen seiner Herkunft?
Israelischer Dirigent in der Staatsoper ausgebuht. Der israelische Maestro Daniel Oren leitete das Orchester und die Sänger souverän, musste aber dennoch lautstarke Kritik einstecken. „Seine Arbeit an dem Abend war makellos. Der Mann ist Israeli. Das ist widerlich“, schreibt Journalist Christian Ortner auf X erbost über die Reaktionen. Der aufs italienische Fach spezialisierte Maestro, der schon Luciano Pavarotti in der „Tosca“ dirigierte, soll demnach wegen seiner Herkunft antisemitisch angegriffen worden sein. Er wäre nicht der erste Musiker, der aufgrund des Nahost-Konflikts attackiert wurde. Im Herbst wurden etwa die Münchner Philharmoniker wegen des israelischen Maestros Lahav Shani vom Flanders Festival in Ghent ausgeladen – „aus politischen Gründen“. Auch die Teilnahme Israels beim Song Contest spaltete bekanntermaßen die Nationen.
Heute.at.toscainder.staatsoper

Ich glaube das ganz einfach nicht! Wegen seiner Herkunft? Auf so ein Publikum bräuchte sich der Direktor nichts einbilden. Aber so sind wir nicht!  Außerdem es waren ja nur ganz wenige Besucher, die sind also keineswegs repräsentativ für das Publikum. Anderseits soll und darf  aber auch die Herkunft nicht vor Kritik schützen. Die Buhrufe haben die Staatsoper in eine eine heikle Situation gebracht!!

Cav. Michael Tanzler („Amici-Chef“ )war bei dieser Vorstellung: Ich war ja in der Tosca auf Galerie rechts, da haben seitlich rechts zwei gebuht,  sehr nahe , aber hab niemand ausgenommen, wer es war. Zwei , drei Rufe kamen auch von gegenüber…. Dass das „politische“ Gründe gehabt hätte,  kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen! Ein Herr in meiner unmittelbaren Nähe meinte auch, Oren nehme über weite Strecken keine Rücksicht auf die Sänger. Das kann ich absolut nicht nachvollziehen!   Ich kenne Oren aus Italien schon seit Jahrzehnten – er verlangt immer viel von den Solisten, ist von einigen deshalb gefürchtet,  aber einer der“intensivsten“ Maestri der letzen Dekaden, der praktisch immer spannungsgeldene Aufführungen bietet!  Ich kann mich an keine „fade“ von ihm geleitete Aufführung erinnern…  Ich habe auch kräftig „contra“gegeben und ein lautes „Bravo Maestro“ losgelassen.   Kommt bei mir seeeeeehr selten vor! Zitat Ende

Wien/ Voksoper
Volksoper: Ein gar nicht papierener „Zarewitsch“ aus Papier (Bezahlartikel)
Steef de Jong zeigt einen live-animierten Low-Tech-Trickfilm, Alfred Eschwé lässt Lehárs Sentiment erblühen, stimmlich bleiben deutlich Wünsche offen.
DiePresse.com.volksoper

Der Zarewitsch“ an der Volksoper: Verbotene Liebe in Kussland (Bezahlartikel)
So hat man Operette wohl noch nie gesehen: Handgemachter Bastelcharme und viel Liebe lädt die auf queer gedrehte Story mit Bühnenzauber auf.
Volksoper.wien.at

GRAZ/ Musikverein für Steiermark: wir dürfen Sie auf unser kommendes Festkonzert am Sonntag, 26.04.2026 hinweisen:

Juan Diego Floez. Foto: Gregor Hohenberg

• Veranstalter:  Musikverein Graz
• Was: Festkonzert
Juan Diego Flórez, Tenor
Cécile Restier, Klavier
• Wann: Sonntag, 26. April 2026, Beginn 19.30 Uhr 
• Wo: Musikverein Graz, Stefaniensaal (Congress Graz)
• Tickets: Musikverein Graz, tickets@musikverein-graz.at, +43-316-822455,Sparkassenplatz 3, 8010 Graz

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Berlin
Brief von Brüggi:
Liebe Künstlerinnen und Künstler, dieses Mal war es das Berliner Boulevard-Blatt BZ, das die Kosten-Rechnung aufgemacht hat. Dieses Mal war es das Berliner Boulevard-Blatt BZ, das die Kosten-Rechnung aufgemacht hat: Während man in der Hauptstadt durchschnittlich 62,20 Euro für ein Opernticket hinblättert, zahlt der Staat für jedes verkaufte Ticket noch mal 251,60 Euro drauf! Das ist Deutschland-Rekord. Und, klar: Es weckt den Neid. Wie kann es sein, fragt das Blatt mit den großen Buchstaben, dass eine Kunstform, die so wenige Menschen anspricht, so saftig von allen Steuerzahlern mitfinanziert wird? Für einen Schwimmbad-Besuch zahlt der Berliner schließlich nur 11,33 Euro drauf, für einen Zoobesuch nur 8,86 Euro! Die Forderung liegt auf der Hand: Teurere Tickets für Berlins Opern und weniger staatliche Unterstützung.

https://backstageclassical.com/liebe-kuenstlerinnen-und-kuenstler/

Was die Wiener Opernkarten im Durchschnitt kosten, weiß ich nicht, in jedem Fall aber mehr als 62,20 Euro. Den staatlichen Zuschuss in Österreich kenne ich auch nicht, vermute aber, dass er zumindest mit den Berliner Zuschüssen mithalten kann. Vom Niveau her sind die Berliner Opernhäuser durchaus mit Wien vergleichbar. Seien wir also froh, dass sich „Brüggi“ nicht Wien zu Vergleichszwecken hernimmt, sonst könnte es sein, dass er zum Schluss kommt, dass in Berlin keineswegs schlechter  gewirtschaftet wird.  Was Wien betrifft beruhigt mich, dass für das „Nest“ keine Steuermittel zugeschossen werden, der Spielbetrieb der Spielstätte wird – laut Direktor – vom „Freundeskreis“ finanziert. 

Neuer Intendant – Aviel Cahn: Mehr Kunst als Stars für die Deutsche Oper Die großen Sänger-Namen sucht man im Programm der nächsten Saison an der Deutschen Oper fast vergeblich. Der neue Intendant Aviel Cahn (51) setzt mehr auf ungewöhnliche Formate als auf Stars.
BZ.Berlin.de.avielcahn

München
Sanierung des Münchner Nationaltheaters: „Wir wollen eine Zukunft haben“
inbrechende Abozahlen, schwindende Sponsoren und eine junge Generation, die ohne Oper aufwächst und später nie mehr danach fragt – all das könnte passieren, wenn das Münchner Nationaltheater sanierungsbedingt für viele Jahre die Pforten schließen muss.
BR.klassik.de-umbau

Hamburg
„Frauenliebe und -sterben“ zeigt Patriarchat in seiner Erbärmlichkeit
Als Intendant der Hamburgischen Staatsoper möchte Tobias Kratzer neu definieren, was Oper sein kann. Auch sein neues Projekt zu einem hochaktuellen Thema sorgt für Aufmerksamkeit. Dafür hat er gleich mehrere Stücke zusammengefügt.
NDR.de.Kultur

Frauenliebe und -sterben – In Hamburg landen Männer auf der Psychocouch (Bezahlartikel)
imone und Bianca führen eine moderne Ehe. Keine Tragödie, wenn sich die eine oder der andere aushäusig vergnügt. Als sich aber der Prinz von Florenz im Bett der Gattin fläzt, brennen in dem erfolglosen Handlungsreisenden die Sicherungen durch. Er tötet den Nebenbuhler. Über der Gewalttat verschlingt sich das Ehepaar mit lüsternen Blicken. Tobias Kratzer inszeniert Alexander Zemlinskys Einakter „Eine florentinische Tragödie“ an der Hamburgischen Staatsoper mit leichter Hand und starkem Sängerteam.
nmz.de.kritikoper

Frankfurt
Oper Frankfurt: Triumph des Regietheaters (Bezahlartikel)
Eisig, stimmig, gut: An der Oper Frankfurt entschieden sich Andrea Breth und Thomas Guggeis dafür, Giacomo Puccinis „Turandot“ unvollendet zu belassen.
FrankfurterAllgemeine.net.unvollendet

Die ganze Welt ist ein Gefängnis (Bezahlartikel)
Andrea Breth inszeniert in Frankfurt Puccinis „Turandot“ – und hat sich für ihre Inszenierung von Berichten aus Nordkorea inspirieren lassen. Ihre Bilder sind brillant, aber es fehlt etwas Wichtiges.
Sueddeutsche.Zeitung.kultur.turandot

Köln/ Schauspiel: Jonathan Meese im Talk mit Lars Eidinger

Copyright: Studio Meese.jpg

Nach dem Start von Jonathan Meeses Talk-Reihe „The World Heavy-Talk Championships“ im November am Schauspiel Köln lädt der Künstler nun zum zweiten Mal ins Depot 1 auf dem Carlswerk-Gelände ein. Am kommenden Sonntag, 19. April, empfängt er gemeinsam mit Moderator und Ringrichter Henning Nass den deutschen Schauspieler Lars Eidinger. Alle, aber auch wirklich alle offenen Fragen werden in dieser Talk-Reihe verhandelt. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr. Tickets gibt es an der

Vorverkaufskasse in den Opernpassagen, unter www.splkln.de oder 0221/22128400.

 

Zuversicht als Klang – Internationale Begegnungen. Der Vorverkauf für Young Euro Classic 2026 startet am 16. April

Foto: Kai Bienert

 Zum 27. Mal öffnet Young Euro Classic im Berliner Kultursommer seine Türen: Vom 31. Juli bis 16. August 2026 zeigt das internationale Jugendorchesterfestival im Konzerthaus Berlin, dass die Zukunft der klassischen Musik längst Gegenwart ist. Junge Musiker:innen aus Europa, Amerika und Asien bringen mit, was sie ausmacht – ihre Klänge, ihre Geschichten, ihre Neugier. Sie zeigen, dass Musik Verbindungen schafft und zugleich Einzigartigkeit bewahren kann. 17 Tage lang gestalten 14 Jugendorchester, zwei Jazz-Formationen, ein junger Chor und fünf Ensembles das Programm. Internationale Begegnungen und neue Perspektiven auf das musikalische Repertoire unserer Zeit stehen im Zentrum. Dabei treffen bekannte Orchester wie das European Union Youth Orchestra und das Bundesjugendorchester, das die Saison eröffnet, auf spannende Debütanten – mit einem besonderen Fokus auf dem Klavier sowie auf Virtuos:innen an den Tasten und am Dirigentenpult.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Münster
Theater Münster: „A Midsummer Night’s Dream“, Benjamin Britten
William Shakespeares A Midsummer Night’s Dream inspirierte viele Komponisten zu einer die abwechslungsreiche Handlung des Bühnenstücks vertiefenden Musik. In Deutschland ist am bekanntesten Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik zum Sommernachtstraum. Benjamin Britten komponierte 1960 eine Oper darüber, für die er zusammen mit Peter Pears ein Shakespeares Stück verkürzendes Libretto verfaßte, das insbesondere den am Hofe des Herzogs Theseus in Athen spielenden ersten Akt ausläßt, dafür aber etwa Szenen der Feen, und solche, die im Wald spielen, vor allem der Musik zuliebe etwas stärker betont.
Von Sigi Brockmann
DerOpernfreund.de.theater.muenster

Nürnberg
Staatstheater Nürnberg: „Der Freischütz“, Carl Maria von Weber

So das hätten wir auch überstanden“. Der Stoßseufzer des Besuchers, der nach dem für Sänger und Orchester großen, für das Regieteam zurückhaltenden bis ablehnenden Schlussapplaus das Haus verließ, blieb nicht vereinzelt. Manch Besucherin sehnte sich vernehmlich nach dem „alten“, so „schönen“ Freischütz zurück – was das Nürnberger Publikum nun serviert bekam, war nicht deshalb zweifelhaft, weil „wieder einmal alles anders gemacht“ wurde, wie die populäre bis populistische Formel lautet. Das Ännchen zu Agathes anderem Ich zu erklären und die meisten Dialoge nicht live, sondern über eine Tonkonserve in den Raum zu bringen, ist nicht per se falsch, könnte sogar „funktionieren“ (wie das andere Zauberwort lautet) – wenn’s nicht, um das Gefühl vieler Besucherinnen und Besucher, auch des Autors dieser Zeilen, auf den Punkt zu bringen, so gefühllos, ergo: schlicht und einfach langweilig wäre, weil Sergio Morabito und Jossi Wieler es zusammen mit den Sängern nicht verstanden, so etwas wie Menschen auf die Opernbühne zu bringen.
Von Frank Piontek
DerOpernfreund.de.freischuetz.nuernberg

Stuttgart/ Neues Schloss: Träume /Internationale Hugo Wolf-Akademie:  Alpträume ANDRÈ SCHUEN, Bariton, DANIEL HEIDE, Klavier

Freitag, 24. April 2026, 19.30 Uhr
Weißer Saal, Neues Schloss Stuttgart 
Träume / Alpträume
ANDRÈ SCHUEN, Bariton
DANIEL HEIDE, Klavier

Lieder von Richard Strauss, Alexander Zemlinksky und Richard Wagner

Lüttich
Jessica Pratt brilliert in Donizettis „Lucrezia Borgia“
Lucrezia Borgia war eine historische Figur in Italien am Anfang des 16. Jahrhunderts. Ihre schillernde Persönlichkeit hat Schriftsteller zu Romanen und Komponisten zu Opern inspiriert, und die Version von Gaetano Donizetti steht diese Woche in Lüttich auf dem Spielplan der Königlichen Oper der Wallonie – mit Jessica Pratt in der Hauptrolle.
https://brf.be/kultur/2067236/

Jubiläum
Barbara Bonney 70: Kunstvoll natürlich (Bezahlartikel)
Aus Liebe zur Musik lässt sie Mozarts Arien blühen und steht staunend, aber nicht naiv, vor den großen Fragen bei Richard Strauss. Heute wird die Sopranistin Barbara Bonney siebzig Jahre alt.
FrankfurterAllgemeine.net.bonney

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Seeblockade gegen Iran: Donald Trump testet die Schmerzgrenzen aus: Da die Verhandlungen keine Einigung gebracht haben, erhöht Trump den Druck auf Teheran mit einer kompletten Seeblockade. Die Islamische Republik droht, nun auch die Zufahrt zum Roten Meer zu schliessen. Auf den Luftkrieg folgt die wirtschaftliche Eskalation.
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 «Es ist schwer vorstellbar, dass die Gespräche zwischen Libanon und Israel erfolgreich verlaufen», sagt der Hizbullah-Experte: Am Dienstag beginnen erstmals seit Jahrzehnten direkte Friedensverhandlungen zwischen Israel und Libanon. Im Gespräch erklärt der Hizbullah-Spezialist Nicholas Blanford, warum alles an den Waffen der Schiitenmiliz hängt.
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 Wahl in Ungarn: Sieben Gründe erklären Peter Magyars Triumph: Wegen der strukturellen Vorteile seiner Partei galt Viktor Orban bei Wahlen als schwer zu besiegen. Ausgerechnet einem politisch unerfahrenen Aufsteiger ist das nun doch gelungen. Wie hat er das geschafft?
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Terroranschläge in Algerien – eine Papstreise im Schatten von Christenverfolgung und Trump-Kontroverse: Algerien gilt als Wiege des westlichen Christentums. Doch die algerischen Christen leiden unter Repression. Vielen Kritikern ist Papst Leo nicht mutig genug. Auch Trump wirft dem Kirchenoberhaupt Einseitigkeit vor.
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 Die Parsen haben Indien geprägt, doch nun steht die einzigartige Gemeinschaft vor dem Verschwinden: Die zoroastrische Minderheit dominierte einst den Seehandel und die Textilindustrie in Bombay. Doch ihre Zahl geht seit Jahrzehnten zurück. Ein Grund ist ihr Beharren auf ethnischer Reinheit.
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Kunstbiennale Venedig: Russlands Comeback provoziert Proteste: Die Ukraine wehrt sich gegen die Rückkehr des russischen Länderpavillons. Die EU droht mit der Streichung von Geldern. Aber der Präsident des bedeutendsten Kunstanlasses Europas will niemanden ausschliessen.
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Hohe Gewinne und Corona-Gelder: So kassiert das Kuba-Regime am Tabakgeschäft in der Schweiz mit.
Zum Bericht
Leo XIV. und die Technologie-Debatte: Bald dürfte die erste Enzyklika des Papstes zum Thema KI erscheinen.
Zum Bericht
Beziehung in Krisenmodus: In mehreren EU-Ländern sehen inzwischen mehr Menschen die Vereinigten Staaten als Bedrohung als China. Wie konnte es so weit kommen?
Zum Editorial des stellvertretenden «NZZ am Sonntag»-Chefredaktors Daniel Foppa

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik Österreich: „Wenig bis gar nichts“. Anzeige gegen Schmid kann schwere Folgen haben
Eine neue Anzeige bringt den ehemaligen Generalsekretär im Finanzministerium, Thomas Schmid, weiter unter Druck. Im Raum steht der Verdacht, dass er vor Gericht die Unwahrheit gesagt haben könnte.
https://www.krone.at/4103186

Niederösterreich SPÖ: Königsberger-Ludwig fordert Hergovich heraus
Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig hat in einem Schreiben an die Parteimitglieder und den Landesparteivorstand angekündigt, dass sie für den Vorsitz der SPÖ Niederösterreich kandidieren möchte. Damit wird sie gegen Amtsinhaber Landesrat Sven Hergovich antreten.
https://noe.orf.at/stories/3349780/

ORF
Das erstaunliche Verhalten des Viktor Orbán als Thema in der „ZiB 2“
Der Konkurrent siegt haushoch und Viktor Orbán gratuliert? „Das hat uns alle überrascht“, sagt Politologin Melanie Barlai. Und räumt ein: Noch habe der scheidende Premier das Feld nicht geräumt.
DiePresse.com.orban

Magyar stürzt Orbán:. „Ungarn bekommt Europas rechtestes Parlament!“
Ungarn steht vor einem Regierungswechsel: Viktor Orbán und seine Partei Fidesz sind am Sonntag nach 16 Jahren abgewählt worden. Doch wie sieht das neue Ungarn aus? Bei Tanja Pfaffeneder sprechen Paul Lendvai, Gabor Agardi und Kurt Seinitz darüber. Außenexperte Seinitz meint, das künftige Parlament könnte politisch das rechteste in Europa werden.
https://www.krone.at/4107282

Ungarn
Ungarn rechnet mit dem System Orbán ab und bleibt mit Magyar rechts der Mitte

Frustriert von wirtschaftlicher Stagnation, Inflation und Korruption, wählten die Ungarn Viktor Orbán krachend ab. Sie hoffen auf einen Aufschwung und eine pro-europäische Wende mit Péter Magyar, einem ehemaligen Gefolgsmann des Langzeitpremiers. Ungarn hat nun eine Chance auf einen Neuanfang. Doch es wäre verfrüht, Orbán abzuschreiben.
DiePresse.at.ungarn

Ungarn-Experte: „Magyar wird überhaupt nicht pflegeleicht“
In Ungarn steht ein politischer Umbruch bevor. Doch Orban bleibt noch rund einen Monat im Amt. In dieser Zeit könnte die scheidende Regierung theoretisch weitreichende verfassungsrechtliche Änderungen vornehmen, so Ungarn‑Experte Daniel Hegedüs. Er schätzt auch ein, was von Nachfolger Magyar zu erwarten ist
ntv.de.mediathek

USA: „Dachte, es wäre ich als Doktor“: Trump löscht Bild von sich als Jesus
US-Präsident Donald Trump hat ein auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social verbreitetes Bild von sich als Jesus Christus gelöscht. Am Abend war das Bild auf dem Account des US-Präsidenten nicht mehr abrufbar. Trump bestätigte aber, dass er dieses selbst veröffentlicht hatte: „Ich habe es gepostet“. Angeblich hat er selbst nicht erkannt, dass es sich dabei um eine Jesus-Darstellung handelt. „Ich dachte, es ginge um mich als Arzt und hätte etwas mit dem Roten Kreuz zu tun“, so Trump. Er behauptete, dass nur die „Fake-News-Medien“ auf die Idee kommen könnten, dass dies ihn als Jesus zeigen könnte.
ntv.de.politik.trumploescht

Österreich: „Sprit zu teuer“: Kabarettist geht 270 Kilometer zu Fuß
Jetzt ist klar, warum es in letzter Zeit so ruhig um den Kabarettisten wurde. Gery Seidl ist den Jakobsweg nach Santiago de Compostela gepilgert. Mit der Weihnachtskomödie „Aufputzt is“ landete Gery Seidl im vergangenen Winter einen echten Kino-Hit: Mehr als 450.000 Besucher strömten in die Säle – ein Erfolg, der den Film zum zweiterfolgreichsten österreichischen Streifen seit Beginn der Aufzeichnungen machte. Umso überraschender war es, dass es danach plötzlich still wurde um den beliebten Kabarettisten.
Heute.at.pilgerreise

Ist das die Lösung? Hilft uns der Jakobsweg aus der Krise? Sollte sich die Regierung auch auf den Weg machen? Warten wir, ob Gery Seidl etwas damit erreicht. Mein Tipp an  die Regierung: Lassen Sie die Wanderschuhe noch eingepackt“

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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