NEU: Das Musiktheater an der Wien ist bei den International Opera Awards 2025 als Opernhaus des Jahres ausgezeichnet worden. Die österreichische Bühne, die bis vor einigen Jahren als Theater an der Wien bekannt war, erhielt die Ehrung am späten Donnerstagabend in Athen. (Zitat Ende)
Wiener Staatsoper: Der Stehplatz. Foto: Michaelis
Erinnerungen an frühere Stehplatzzeiten in der Wiener Staatsoper drehen sich oft um eine einzigartige Tradition, die lange Warteschlangen, das „Schal-Werfen“ zur Reservierung des Platzes und eine ganz besondere, kommunikative Atmosphäre umfasste.
Lange Warteschlangen: Es war üblich, sich oft Stunden vor Vorstellungsbeginn anzustellen, um einen der begehrten, preisgünstigen Stehplätze (Parterre, Balkon oder Galerie) zu ergattern.
Das „Schal-Werfen“: Eine ikonische Tradition war es, den eigenen Schal oder ein anderes persönliches Tuch über die Brüstung zu hängen, sobald man eingelassen wurde, um den ergatterten Platz für die Dauer der Vorstellung zu „reservieren“.
Kommunikative Atmosphäre: Der Wartebereich und die Stehplätze selbst galten als Treffpunkt für Opernbegeisterte aller Schichten. Hier wurden Erfahrungen ausgetauscht, über Inszenierungen diskutiert und nicht selten internationale Kontakte geknüpft. Die Stimmung war oft sehr leidenschaftlich und direkt.
Leidenschaft des Publikums: Das Stehplatzpublikum war bekannt für seine Kennerschaft und Begeisterungsfähigkeit. Es herrschte eine lebendige „Zweiklassengesellschaft“ im Haus, bei der die Stehplatzbesucher oft die enthusiastischsten und kritischsten Zuhörer waren.
Das war früher – und es war fü die „Stehplatzler! umständlich. Aber es war eine wohl einzigartige Stimmung. Heute ist es bequemer, einfacher. Aber ist die Begeisterung des Publikums wie früher? Alles was zu einfach ist, verliert seinen Reiz!
Heinz Sichrovsky erinnert sich in seiner News-Glosse über seine Stehpltzzeit: Ich habe auf dem Stehplatz mehr für den Beruf gelernt als in Jahren des Studiums. Als ich meine erste professionelle Kritik schrieb, konnte ich mich aus dem Fundus von 1.000 Vorstellungen bedienen (das war früher Voraussetzung, Karl Löbl, Franz Endler, der Jungspund Karlheinz Roschitz – keiner wäre ohne diese Art Ausbildung in Berufsnähe gelangt).
Auf dem Stehplatz habe ich meine erste Partnerin und meine Künstlervernarrtheit gefunden. Und der junge Redakteur Paul Flieder, später ein unterschätzter Opernregisseur, hat mich beim Anstellen gefragt, ob ich, Inhaber eines hyperaktiven Mundwerks, nicht einmal eine Glosse für die Arbeiterzeitung versuchen will.
Spitzentöne: Wenn Kulturpolitik verstimmt – und die Wiener Staatsoper den Ton hält
Während Bablers Ministerium den Bedürftigen unter den Künstlern Unterstützung zusichert, streicht Wien die oft existenzentscheidende Weihnachtsbeihilfe. Der Großteil dieser Kolumne gehört allerdings der jubilierenden Staatsoper, die meinem Leben die Richtung gewiesen hat…. Als ich meine erste professionelle Kritik schrieb, konnte ich mich aus dem Fundus von 1.000 Vorstellungen bedienen (das war früher Voraussetzung, Karl Löbl, Franz Endler, der Jungspund Karlheinz Roschitz – keiner wäre ohne diese Art Ausbildung in Berufsnähe gelangt). Auf dem Stehplatz habe ich meine erste Partnerin und meine Künstlervernarrtheit gefunden. Und der junge Redakteur Paul Flieder, später ein unterschätzter Opernregisseur, hat mich beim Anstellen gefragt, ob ich, Inhaber eines hyperaktiven Mundwerks, nicht einmal eine Glosse für die Arbeiterzeitung versuchen will.
https://www.news.at/menschen/wiener-staatsoper-jubilaeum-2025
Zitat Ende
Ja, so war es früher. Da sagte einem eine Opernkritik noch etwas, die „großen Kritiker“ wurden teils verehrt, teils bekämpft, teils sogar vor Gericht gezerrt. Opernkritik allein war oft bereits Kunst. Heute hat man oft das Gefühl, dass die Zeitungen jene an Opernkritiken ranlassen, die gerade anderswo nicht einsetzbar und verlässlich unkritisch sind – sogenannte „Jubelperser“ eben. Man will sich keine Scherereien einhandeln – und verlässlich kostenlose Pressekarten zugestanden bekommen.
Beim Onlinemerker ist leider auch nicht alles Gold, was glänzt (oft glänzt es nicht mal). Es wird immer schwieriger Rezensenten für Besuche in der Wiener Staatsoper zu finden und ich möchte nochmals betonen, dass die Redaktion nicht mit jeder Kritik im Gleichklang geht. Aber bei uns herrscht das freie Wort – auch mit all seinen Nachteilen! Übrigens: kostenlose Pressekarten hat der „Online-Merker“ in der Wiener Staatsoper nie bekommen – das war auch unter früheren Direktionen so.
Wien/ Staatsoper: Mattia Olivieri: Von Pavarotti, Popträumen & Gänsehaut in der Oper
Der italienische Bariton Mattia Olivieri erobert gerade die Opernbühnen der Welt. Am Sonntag tritt er erstmals als böser Bruder Enrico in Donizettis „Lucia di Lammermoor“ in Wien auf. Wir trafen ihn während der Proben an der Staatsoper zum Interview. „Für mich war es ein Traum, den Don Giovanni hier in Wien zu singen“, strahlt Mattia Olivieri, kurz nach seinem akklamierten Rollendebüt an der Staatsoper. Nach dem Figaro in Rossinis „Barbiere di Siviglia“, mit dem er im Juni 2022 sein Haus-Debüt gab, und dem Lescaut in Massenets „Manon“, ist Mozarts großer Verführer hier die dritte Rolle des 1984 geborenen Baritons. Die vierte, Lucia di Lammermoors böser Bruder Enrico, folgt am Sonntag. Eine Partie, die er soeben an der Seite von Lisette Oropesa in der Titelrolle auch auf CD vorgelegt hat.
Mattia Olivieri – Von Pavarotti, Popträumen & Gänsehaut in der Oper | krone.at
Buch von Bogdan Roscic: Kritischer Blick zurück: Die Wiener Staatsoper erinnert sich
Der 70. Jahrestag der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper, der 1955 zeitnah mit dem endgültigen Abzug der Alliierten aus Österreich zusammenfiel, markierte auf kulturellem Gebiet ebenfalls die Rückkehr zur staatlichen Eigenständigkeit und wurde gebührend gefeiert. Pünktlich zu diesem Jubiläum erscheint eine vom gegenwärtigen Staatsoperndirektor herausgegebene Publikation, die in ihrer inhaltlichen Vielfalt sowohl für Zeitzeugen, als auch die jüngere Generation interessant ist.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Bregenz
Bregenzer Festspiele gehen mit „La traviata“ und Singalong in ihr 80. Jahr
Erstmals wird Giuseppe Verdis „La traviata“ auf der Seebühne gespielt, Leos Janaceks „Ausflüge des Herrn Broucek“ kommt ins Festspielhaus. Das Burgtheater kann doch gastieren. Mit Giuseppe Verdis Oper „La traviata“ auf der Seebühne und Leoš Janáčeks gesellschaftskritischer Oper „Die Ausflüge des Herrn Broucek“ gehen die Bregenzer Festspiele 2026 in ihren 80. Sommer. Gefeiert wird das Jubiläum auch bei einem „Singalong am See“ am 1. August, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Die Festspiele verkörperten eine Idee, die aktueller sei denn je, so Intendantin Lilli Paasikivi bei der Programmpräsentation: Kunst ist für alle da.
Kurier.at.bregenzseebuehne
WIEN/ JUGENDSTIL THEATER/ SIRENE OPERNTHEATER/ WIEN MODERN : ABENDSONNE von Kristine Tornqvist und Tomasz Skweres
Das Medium bei der Séance. Foto: Andreas Friess/ sirene-Operntheater
Gut geschrieben. Gut komponiert. Gut besetzt. Gut gespielt. Gut inszeniert. Theater kann doch manchmal so einfach sein…
Liebe leidgeprüfte Wiener Musikfreunde, vergessen Sie die Verkaufte Braut in der Staatsoper, vergessen Sie die Nacht in Venedig in der Volksoper und vergessen Sie auch die Eurydice der Neuen Oper Wien…Pilgern Sie stante pede ins Jugendstiltheater am Steinhof, wo derzeit (noch bis 17.11.) ABENDSONNE läuft, die seit langem beste und rundum gelungenste Opernproduktion in dieser Stadt !
Zum Bericht von Robert Quitta
WIEN/ Jugendstiltheater: „ABENDSONNE“ – Kammeroper von Tomasz Skweres (*1984) am 10.11.2025
Die Senkrecht-Schlafenden. Copyright: Andreas Friess
Tomasz Skweres (*1984) präsentierte am 10.November 2025 seine Kammeroper „ABENDSONNE“ als Uraufführung im Jugendstiltheater Wien für Wien Modern. Das Auftragswerk entstand für das sirene Operntheater nach Text und Regie von Kristine Tornquist. Skweres studierte Komposition und Violoncello an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. ..
Zum Bericht von Harald Lacina
Nicht von dieser Welt … In Paris setzen Pablo Heras-Casado und Calixto Bieito ihren Ring mit der „Walküre“ fort (Bezahlartikel)
Ringzeit ist eigentlich immer. In Bayreuth wird es im nächsten Jubiläumssommer nicht nur zum ersten Mal einen „Rienzi“ im Festspielhaus geben. Ebenso interessant dürfte das Experiment eines szenischen KI-Rings werden. Wenn man sich in der Premiumetage der übrigen Wagnerhochburgen umsieht, dann könnte man fast meinen, dass Calixto Bieito und Tobias Kratzer in einen Ring-Wettbewerb auf beiden Seiten des Rheins getreten sind. Kratzer wird neben der Herkulesaufgabe, den Tanker Staatsoper Hamburg als regieführender Intendant flottzumachen und auf Kurs zu halten, in München an seinem Ring weiter basteln.
NeueMusikzeitung.nmz.de.oper
Hamburg
Siegerentwurf für neue Oper in Hamburg;: Grüne Gärten auf „Opernschiff“
Ein spektakuläres Opernhaus mit grüner, begehbarer Dachlandschaft: So sieht der Siegerentwurf für die neue Oper in Hamburgs Hafencity aus. Erstellt hat ihn das dänische Architekturbüro Bjarke Ingels Group. Baubeginn soll 2030 sein.
BR.klassik.de.architektengefunden
Entwurf der Bjarke Ingels Group gewinnt Wettbewerb für neue Oper
Der Sieger des Architektur-Wettbewerbs für das neue Opernhaus in Hamburg steht fest: Der Entwurf des Architekturbüros Bjarke Ingels Group aus Kopenhagen überzeugte die Jury. Bjarke Ingels stellte seinen Entwurf am Donnerstagvormittag in der Hafencity vor.
ndr.de.kultur.musik.hamburg
Der Entwurf gefällt mir! Ob er zur Umsetzung kommt?
Bayerisches Staatsballett: Aufzeichnung World Ballet Day 2025, neue Folgen der Reihe HINTER DEM VORHANG . AUFZEICHNUNG WORLD BALLET DAY 2025
Zum jährlichen World Ballet Day am 12. November öffneten renommierte Compagnien weltweit ihre Studiotüren und ermöglichten einzigartige Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Ab 13. November 2025, ist der Mitschnitt des Trainings des Bayerischen Staatsballetts exklusiv kostenfrei auf Staatsoper.tv zu sehen. Anmoderiert von den ersten Solist:innen Violetta Keller und Jakob Feyferlik, übernimmt Ballettmeister Laurent Guilbaud die Leitung des morgendlichen Trainings. Simon Murray begleitet die etwa 75-minütige Einheit am Klavier.
Das Bayerische Staatsballett wurde kürzlich vom Fachmagazin tanz aus Berlin als „Glanzlicht des Jahres 2025“ ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt die technische Brillanz, den künstlerischen Ausdruck und die Strahlkraft der Compagnie unter der Leitung von Ballettdirektor Laurent Hilaire. Sie bestätigt zugleich die herausragende künstlerische Entwicklung des Ensembles, das in der Saison 2024-25 Publikum und Kritik gleichermaßen überzeugt hat.
„In München hat Laurent Hilaire seit 2022 eine Compagnie versammelt, die von der Spitze bis ins Corps de ballet glänzt und strahlt und leuchtet!“
– Dr. Dorion Weickmann, tanz – Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance
WORLD BALLET DAY 2025 – TRAINING
Deutsche Oper am Rhein: Axel Kober kehrt für Katja Kabanova an die Deutsche Oper am Rhein zurück
Sylvia Hamvasi als Katja Kabanova, inszeniert von Tatjana Gürbaca an der Deutschen Oper am Rhein. FOTO: Sandra Then.
In der hochgelobten Inszenierung von Tatjana Gürbaca feiert das Meisterwerk von Leoš Janáček am Sonntag, 7. Dezember 2025, um 18.30 Uhr Premiere im Opernhaus Düsseldorf.
Als die Deutsche Oper am Rhein im März 2022 im Theater Duisburg eine Neuinszenierung von Leoš Janáčeks Katja Kabanova präsentierte, war die Resonanz überaus positiv: „Großartiges Musiktheater“, titelte die Rheinische Post; in Szene gesetzt von „Tatjana Gürbaca, die die Geschichte um Liebe, Treue und Tod zu einem fesselnden Psychodrama verdichtet“ (nmz – neue musikzeitung). Am Pult der Duisburger Philharmoniker hatte Axel Kober „Janáčeks so differenzierte, schillernde Musik feinnervig und mit großem Gefühl für ihre dramatische Kraft“ (Theater Pur) erlebbar gemacht.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Giuseppe Verdi: La forza del destino • Opernhaus Zürich • Vorstellung: 12.11.2025
Ja, man muss Leonora di Vargas ein Sturmgewehr in die Hand drücken! Ausgerechnet beim Eintritt ins Kloster! Warum? Dazu gleich mehr.
Auch vor der dritten Vorstellung von «La forza del destino» protestiert ein kleines Grüppchen von Aktivisten vor dem Opernhaus Zürich und verteilt Handzettel.
Handzettel der Aktivisten
Mit den Aktivisten lässt es sich ruhig unterhalten. Die Frage, ob sich Netrebko genügend distanziert habe, wird immer umstritten bleiben und bildet daher den Endpunkt jeder Unterhaltung…
Zum Bericht von Jan Krobot
Giuseppe Verdi: Macbeth • Opernhaus Zürich • Vorstellung: 11.11.2025
«Kammerdrama für zwei Personen»
Die Wiederaufnahme von Barry Koskys «Macbeth» zeigt einmal mehr, wie akribisch am Opernhaus Zürich unter der neuen Intendanz übernommene Produktionen wieder einstudiert werden. Szenisch wie musikalisch vermag der Abend zu überzeugen.
Foto© Monika Rittershaus
Zum Bericht von Jan Krobot
Wien: Performances im studio brut: Huggy Bears mit starken Charakteren
Huggy Bears Days im studio brut, der Spielstätte der freien Wiener Szene. Huggy Bears? Seit 2016 wird unter dieser Bezeichnung eine innovative Perfomancekunst vom Bund in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen gefördert. Und, wertvoll: Die beiden an einem Abend gezeigten Performances aus diesem Förderungsprojekt bieten keine oberflächlichen Shows. Beide haben Tiefgang, sind wohl eher für ein Fachpublikum gedacht, beide warten mit ausgepielten Überlängen auf. Und beide sind von starken Charakteren gezeichnet.
François-Eloi Lavignac „Fifth position“ © Iris Writze
Vor dem Sommer ist der 30jährige Franzose Francois-Eloi Lavignac noch als Halbsolist des Staatsballetts auf der Bühne der Wiener Staatsoper gestanden. Fünf Saisonen lang. Der zuletzt vollzogene Direktionswechsel hat eine ungemein große Fluktuation in der Kompanie mit sich gebracht. Und da im rund hundertköpfigen Opernballett fast keine Österreicher mehr engagiert sind, so sind einige bestens bewährte ausländische TänzerInnen auf Wiener Boden wohl eher hart gelandet. Lavignac zählt zu diesen. Und mit Hilfe von Huggy Bears hat er sich in Wien unter die freien Choreographen gereiht. „Fifth Position“ ist dieses Solo betitelt. Und es ist, ohne in Sentimentalität zu fallen, die tragische Reflexion über jugendliches Lebens, über die Träume, die angestrebte Karriere, die Erwartungen und ständigen Enttäuschungen eines perfekt ausgebildeten Ballerinos zwischen den Geschlechtern. Hilflos in der Sinnsuche, immer wieder sich verschämt versteckend, dann sich doch hoffnungsfroh den vorgegeben Attitüden und der fifth position im Ballettsaal hingebend. Höchst eindringlich dargestellt, nur von spärlichen Musikeinblendungen untermalt. Lavignac zeigt hier das wahre Gesicht des heutigen Kulturbetriebes mit all den Facetten menschlicher Probleme…
Zum Bericht von Meinhard Rüdenauer
Schauspiel
Salzburg: Deleila Piasko hört auf: Der Jedermann hat 2026 eine neue Buhlschaft
Philipp Hochmair bleibt – und darf sich frisch verlieben: Die Salzburger Festspiele kündigten eine Nachfolgerin für Deleila Piasko an.
Kurier.at.salzburgerfestspiele.deleila
Wien: Emilie Flöge und ihre Fledermauskleider im Hamakom-Theater
Der für die Bühne adaptierte Roman „Auf Freiheit zugeschnitten“ von Margret Greiner bleibt im Korsett eines Sitztheaters stecken
DerStandard.at.story3000000256079
Historischer Nachhilfeunterricht im Nestroyhof Hamakom (Bezahlartikel)
„Auf Freiheit zugeschnitten“ im Theater Nestroyhof Hamakom erzählt die gleichnamige Biografie der Modeschöpferin und Klimt-Gefährtin Emilie Flöge nach, nur mit ein bisschen mehr Humor.
DiePresse.com.at.historischer
Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“
Stark im Krieg, aber schwach im Kampf gegen die Korruption: Präsident Selenski zahlt den Preis für seine Versäumnisse: Nach Rückschlägen an der Kriegsfront erschüttert nun auch ein Korruptionsskandal die Ukraine. Präsident Selenski versucht, sich davon reinzuwaschen, aber vollständig wird ihm das kaum gelingen.
Jetzt lesen
Neue Epstein-E-Mails: Trump «verbrachte Stunden» mit einem Opfer im Haus des Sexualstraftäters: Während der Shutdown in den USA zu Ende geht, ist der Fall von Jeffrey Epstein zurück in den Schlagzeilen: Die Demokraten veröffentlichten am Mittwoch mehrere E-Mails aus seinem Nachlass. Sie suggerieren, dass Donald Trump mehr weiss, als er sagt.
Jetzt lesen
Die längste Shutdown-Krise aller Zeiten war ein kostspieliges und törichtes Polittheater: Nach der Beilegung des Haushaltstreits in den USA kann die Regierung weiterarbeiten. Aber der Kongress hat der Bevölkerung einmal mehr vorgeführt, wie unfähig er ist, seine Arbeit zu erledigen.
Jetzt lesen
Die AfD ringt um ihren Kurs: Alice Weidel kündigt Konsequenzen wegen Plänen zur Reise nach Russland an: Während sich die AfD-Parteichefin Alice Weidel lieber mit J. D. Vance und Elon Musk umgibt, liegen dem Co-Parteichef Tino Chrupalla die Kontakte zu Moskau immer noch am Herzen. Die Nähe zu Russland wird für die Partei immer problematischer.
Jetzt lesen
Ein ehemaliger Nachtportier mit deutschen Wurzeln könnte Präsident von Chile werden. «Eine spinnerte Geschicht», sagt Johannes Kaiser
Der deutsch-chilenische Libertäre sagt über sich selbst, er sei reaktionär. Nun hat er Chancen, Präsident des Andenlandes zu werden. Ein Porträt.
Jetzt lesen
Eklat an Genfer Hochschule: Professoren mobben indischen Nachwuchsforscher: Zwei Dozenten stellen einen Kollegen bloss und desavouieren ihn mit einer geschmacklosen Fotomontage. Der Grund: Er hat einen Preis gewonnen, der von einer israelischen Stiftung gesponsert ist.
Jetzt lesen
Während Hitler seine Pistole reinigt, zeigt ihm Albert Speer seine Pläne für den Reichsparteitag der NSDAP: Im Roman «Der Architekt und sein Führer» schildert Jean-Noël Orengo das Verhältnis zwischen Adolf Hitler und seinem jungen Architekten. Es geht ihm vor allem um die erotische Spannung zwischen den ungleichen Nazi-Figuren.
Jetzt lesen
Ein neues Museum in Nigeria hätte Benin-Bronzen zeigen sollen. Doch bei der Eröffnung kommt es zum Eklat: Ein Prestigeprojekt in Benin City erhielt unter anderem von Deutschland mehr als 8 Millionen Euro. Doch der traditionelle Herrscher ist unzufrieden, und Demonstranten versuchen, das Gebäude zu stürmen.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Österreich
Druck zu groß: WKO-Boss Harald Mahrer tritt zurück. Er beklagt Populismus
Der Druck wurde zu groß, jetzt zieht Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer die Konsequenzen. Am späten Nachmittag verkündete er mit einem persönlichen Video (siehe unten) seinen Rücktritt. Er wird interimsmäßig an seine Vizepräsidentin Martha Schultz übergeben.
https://www.krone.at/3957060
Alternativlos – nicht nur der Rücktritt Mahrers
Donnerstag um 17 Uhr passierte das, was seit Tagen als alternativlos galt: Harald Mahrer kündigte seinen Rückzug aus Wirtschaftskammer und Wirtschaftsbund an. Er war nicht mehr an der Spitze der Kammer zu halten, zu viele Fehler waren dem ansonsten so eloquenten Kommunikationsprofi in den letzten eineinhalb Wochen unterlaufen.
Wobei der größte Fehler schon Wochen davor passiert war: 4,2 Prozent Gehaltsplus für die Mitarbeiter der Wirtschaftskammer abzunicken, das war der Kardinalsfehler. Dieses fette Plus dann zunächst zu verteidigen, dann vermeintlich zu halbieren – das brachte das Fass zum Überlaufen.
https://www.krone.at/3957181
Harald Mahrer ist an seiner Arroganz gescheitert. Mir wurde von meinem Vater eingetrichtert: „Halte nie andere für dümmer, als du selbst bist“ Ich habe mich daran gehalten, der Wirtschaftsboss nicht! In seiner Abschiedsrede hörte man kein Wort des Bedauerns, nur Wehleidigkeit!
Ukraine
Korruptionsskandal im Selenskij-Umfeld: Wird ihm das gefährlich? Bezahlartikel
Einer der langjährigen Wegbegleiter des Präsidenten soll Kopf eines Verbrecherrings sein, der sich an staatlichen Gelder bereichert hat. Für Selenskij könnte das zum Problem werden.
Kurier.at.politik.ausland
Selenskij und die Korruption war immer schon ein Thema. Aber er wird in der EU wie ein Heiliger verehrt – also kann an den Gerüchten nie und nimmer etwas dran sein!
Deutschland
Ex-Finanzminister Lindner hat einen neuen Job
„Dass es die Autobranche ist, wird niemanden überraschen, der meine persönlichen Leidenschaften kennt“, teilte Lindner weiter mit. Konkret wird der ehemalige Politiker ab Jänner 2026 stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Autoland AG. Der Konzern hat ungefähr 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an mehr als 30 Standorten. Die Zentrale liegt in Sandersdorf-Brehna in Sachsen-Anhalt.
https://www.krone.at/3955558
Alterung Schutz gegen Krebs? Das erstaunliche Geheimnis grauer Haare (TTT)
Graue Haare könnten der Preis sein, den unser Körper zahlt, um uns ein langes Leben zu ermöglichen. Nun zeigt eine Studie, wie graue Haare und Krebsabwehr zusammenhängen. Können wir für die Silberlocken sogar dankbar sein? Die Forschenden glauben, einen Schutzmechanismus entdeckt zu haben, der Zellen mit schädlichen Mutationen, die zu Krebszellen werden könnten, aussortiert.
https://www.geo.de/wissen/gesundheit/graue-haare–schutzmechanismus-gegen-krebs–36300150.html
Somit wünsche ich einen schönen Tag!
A.C.

