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13. MÄRZ 2026 – Freitag

13.03.2026 | Tageskommentar

Scherbenhaufen Österreich – Der ORF und die Salzburger Festspiele

Das Desaster beim ORF bewegt den Durchschnittsösterreicher zwar mehr als jenes bei den Festspielen, bei uns hat es jedoch Vorrang (zweifelhafte Ehre). Zum ORF gelangen wir weiter unten zwangsläufig sowieso!

Salzburg
Ärger bei das Salzburger Festspielen: Scherbenhaufen in Aussicht
Öffentlich ausgetragener Ärger bei den Salzburger Festspielen. Die Protagonisten: Intendant Markus Hinterhäuser und das Kuratorium. Die Zeichen deuten auf einen Machtkampf hin, bei dem es nur Verlierer gibt. Eine Analyse. Derzeit sieht alles danach aus, als müsste Markus Hinterhäuser seinen Posten als Intendant der Salzburger Festspiele deutlich früher räumen als gedacht: vermutlich 2027, möglicherweise aber schon nach dem bevorstehenden Festspielsommer. Grund dafür ist ein anhaltender Clinch mit einem seit seiner Vertragsverlängerung in wesentlichen Teilen neu besetzten Kuratorium. Ein Machtkampf, bei dem es nur Verlierer gibt.
BR-Klassik.de.aktuell.news

Leserin W.B. zum Thema:Da liest man mal wieder, wie gezieltes Weglassen, massive Unkenntnis und Wegschauen zur Publikums-Verdummung eingesetzt werden.Allein die Behauptung, das Kuratorium sei nun „politisch“ besetzt, ist blankes Unwissen. Die Verweise auf die Regierung und Person Kurz soll wohl die selbstbewußt auftretende Landeshauptfrau diskreditiert. Man erkennt die Absicht und ist verstimmt! Wer hat je etwas aus Mitarbeiterkreisen der Festspiele gehört, was auch nur annähernd in Richtung einer positiven Äußerung zu Herrn H. interpretiert werden könnte? Nur „Freunderln“ von anderswoher stellen ihren mehr oder weniger prominenten Namen zur Verfügung. Mich wundert, dass die Ablösezahlungen an das erst von H. engagierte und dann Knall auf Fall gekündigte Jedermann-Team und die geschasste Schauspieldirektorin noch nicht öffentlich geworden sind. Allein diese Akut-Handlungen mit schweren finanziellen Folgen für die Festspiele gebieten das Entfernen des Intendanten! Er selbst war ja im Hinauswerfen ziemlich strikt, nun kommt es auf ihn zu. Zitat Ende)

Vor dem Showdown (oder Shutdown?): Markus Hinterhäuser kämpft offenbar nun mit allen Mitteln für seinen Verbleib an der Salzach. Alle Mittel bedeutet vor allem: juristisch. Das Festspielkuratorium muss sich wohl auf eine erneute Konfrontation gefasst machen. Die Expertise eines Insiders dazu: die Chancen stehen recht gut für ihn.

Ein Insider( Zitat Ende)

Komitee stellt Erweiterung des Salzburger Festspielbezirks in Frage
Es wird Kritik geäußert an mangelnder Transparenz und hohen Kosten. Der Gemeinderat habe die Minimalvariante nicht gekannt. In Salzburg hat sich dieser Tage ein Komitee Neuer Festspielbezirk gebildet. Die Gruppe rund um den Salzburger Gemeinderat Christoph Ferch (Liste Salz) kritisiert die hohen Kosten für die geplante Modernisierung und Erweiterung der Festspielhäuser und fordert eine Redimensionierung. Es herrsche zu wenig Transparenz, meinte Ferch am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.
DerStandard.at.story.gemeinderat

Wiener Staatsoper: 11.3.2026:  DON PASQUALE: Tenorglanz unter rosa Palmen

Foto: Wikiwand

Gut zehn Jahre hat die Erfolgsproduktion der Ära Meyer von Irina Brook „auf den Palmen“, und sie erfreut sich beim Publikum nach wie vor großer Beliebtheit, was daran liegt, dass die Anglo-Französin und Tochter des Theatergiganten Peter Brook ein Setting auf die Bühne gezaubert hat, das gleichermaßen allgemeingültig wie ästhetisch, humor- und temperamentvoll das Treiben der koketten Norina zur Düpierung des alten Hagestolz Don Pasquale in Szene setzt…

…Der italienische Dirigent Francesco Ivan Ciampa war schon mehrmals an der Wiener Staatsoper im Einsatz und überzeugt mit feinen belcantesken Tönen ebenso wie mit genügend Drive, der das Handlungsgeschehen vorantreibt. Auch der Chor der Wiener Staatsoper punktet mit zur Schau getragener Heiterkeit.

Die Sängerkrone des Abends gebührt dem österreichisch-russischen Tenor Dmitry Korchak, der als Ernesto nach seinem mehr als geglückten Ausflug ins Wagnerfach nun neben seinen hervorragenden Piani, die immer schon sein Markenzeichen waren, viel Attacke und Dramatik zur Schau stellt, ohne dabei sein Gespür für Kantilenen und das Strahlen seiner Höhen zu verlieren. Eine erstklassige Leistung, die hoffentlich in vielen weiteren Engagements an der Staatsoper ihre Fortsetzung finden wird. Daneben hat es seine Bühnenpartnerin Nina Minasyan, Armenierin und an der Staatsoper bereits unter anderem als Adina und Gilda zu hören, als Norina schwer, an dieses allerhöchste Niveau anzuschließen. Im Auftreten (auf-)reizend und charmant fehlt es ihrer Stimme insbesondere am Ende des zweiten Aktes an Dramatik. Dort, wo auch nur ein wenig Attacke gefragt ist, ist Minasyan viel zu leise, die tieferen Lagen sind gar nicht hörbar, der Klang bleibt allgemein zu soubrettenhaft.

Zum Bericht von Sabine Längle

Zu Zusammenhängen ORF und Wiener Staatsoper:  In oe24.at wurde gestern mehrmals Dr. Bogdan Roscic als ORF-General mit Außenseiterchancen genannt. Die politische Ausrichtung stimmt bei ihm, Managerqualitäten sind ihm nicht abzusprechen. Leider ist er, wie erwähnt, nur Außenseiter. Bessere Chancen hat da seine Schwester Dorothea („Dodo“), zumal sich Kulturminister Babler eine Frau als ORF-Chefin wünscht. Derzeit leitet zwar  Ingrid Thurnherr („Frau Turnschuh“, wie sie von Otto Waalkes bei dessen legendären ZIB-Auftritt genannt wurde), den ORF, aber das soll nur interimistisch sein (sie will angeblich in den Ruhestand wechseln). Bliebe nur Lisa Totzauer (die schon einmal bei der Bewerbung gescheitert ist ) und eben „Dodo“ Roscic. Tatsächlich bringt sie „Heute.at “ ins Spiel. Was mich betrifft würde ich eine Messe lesen lassen, wenn es Bogdan Roscic wird (im Interesse der Staatsoper), aber das wird vermutlich auch nicht helfen. Aber träumen wird man wohl noch dürfen! 

München/ Bayerische Staatsoper
Der neue Münchner Rigoletto: Gilda, Rigoletto und der Chor wirken stark in mir
Den größten Schlussapplaus heimsen Bariton Ariunbaatar Ganbaatar als Rigoletto und Sopran Serena Sáenz als Gilda vollkommen zu Recht ein. Der Chor ist an diesem Abend die dritte Wirkmacht, die mich überzeugt.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Berlin/ Deutsche Oper
Villazóns Regie degradiert Rossinis “Italiana in Algeri” zu billigem Klamauk
Rolando Villazón inszeniert sich in seinem Künstlerleben gern als Clown. Diese Einstellung versucht er auch immer wieder in seine Operninszenierungen einzubringen, meistens mit nicht sehr großem Erfolg. Auch so an der Deutschen Oper Berlin, wo er Rossinis Dramma giocoso “L’Italiana in Algeri” inmitten mexikanischer Wrestler gnadenlos abwürgt.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

BÜHNE BADEN: HEUTE PREMIERE „Das ist die Berliner Luft“

Mariella Hofbauer, Dennis Hupka und Ensemble. Foto: Christian Husar

 Was tun, wenn das Leben in Berlin zu eintönig und die Luft zu Hause zu dick wird? Den Mond besiedeln natürlich! Die drei durchgeknallten, aber durchwegs liebenswerten Freunde Steppke (Dennis Hupka), Lamberthofer (Simon Stockinger) und Pannecke (Ricardo Frenzel Baudisch) brechen in Paul Linckes burlesk-phantastischer Revueoperette FRAU LUNA auf zu einer besonderen Mission: Sie wollen den Mann im Mond sprechen und mit ihm gemeinsam an einer besseren Zukunft feilen. Doch als sie mit ihrem selbst gebastelten Raumschiff auf dem frisch polierten und glitzernden Mond landen haben sie nicht nur irrtümlicherweise die vorlaute Frau Pusebach (Sigrid Hauser) mit im Gepäck, sondern müssen auch feststellen, dass auf dem Mond eine Frau herrscht – und was für eine! Frau Luna (Julia Koci) ist nicht nur bildschön und betörend, sondern noch dazu bitter enttäuscht von der Männerwelt. Den intergalaktischen Playboy Prinz Sternschnuppe (Maximilian Mayer) lässt sie schon seit tausenden Jahren eiskalt abblitzen – und der kann sich so gar nicht damit anfreunden, dass es im Universum eine Frau gibt, die seine Avancen nicht erwidert. Zu seinem Unmut zeigt sich die schöne Herrscherin dafür sehr interessiert an Steppke, der aber nach seinem Mondabenteuer eigentlich nichts lieber will als zurück zu seiner irdischen Marie (Mariella Hofbauer). Und auch auf dem Mond herrschen allerlei amouröse Verstrickungen: So hat der umtriebige Haushofmeister (Ramesh Nair) alle Hände voll zu tun, seine einstigen Liebesabenteuer vor seiner Angebeteten, der schönen Stella (Anna Rosa Döller) zu verheimlichen, zumal unerwartet eine seiner Verflossenen beim Mondball auftaucht. Jede Menge Arbeit also für das allgegenwärtige Überwachungssystem Mondgroom (Maria Gschwandtner), das sich vergeblich bemüht, für Ordnung auf dem Mond zu sorgen… 

Premiere ist am 13. März 2026 um 19.30 Uhr im Stadttheater
Weitere Vorstellungstermine: 14., 19. & 28. März 2026  
1., 2., 4., 11., 16., 17., 23., 24. & 25. April 2026 

MEHR INFOS

Mehr darüber in den „Infos des Tages“ 

Herzliche Einladung zur März-Soirée der Wiener Volksopernfreunde am Freitag, dem 13.März 2026 im „Lechner“ Heute
(Wilhelm-Exner-Gasse 28, 1090 Wien) ab 16:30 Uhr mit Überraschungsgast!

Die Royal Opera bringt Die Zauberflöte ab 21. April weltweit ins Kino

 

 Im April bringt die Royal Opera David McVicars Inszenierung von Die Zauberflöte weltweit auf die Kinoleinwand. Die Produktion ist ab Dienstag, 21. April, in Kinos zu erleben.

 Mozarts Die Zauberflöte gehört zu den beliebtesten Werken des Opernrepertoires. In einer fantastischen Welt folgen wir Tamino und Pamina auf ihrer Suche nach Liebe, Weisheit und innerer Reife. Mozarts Musik enthält einige der bekanntesten Arien der Opernwelt, darunter die berühmte „Der Hölle Rache“, gesungen von der Königin der Nacht.

Mehr darüber (mit ausführlicher Besetzung) in den „Infos des Tages“

München
Münchner Philharmoniker mit Buchbinder: Beethoven als Lebensaufgabe
Das Programm? Klassiker! Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 und Brahms vierte Symphonie. Was den Abend mit den Münchner Philharmonikern besonders macht: Die unterschiedlichen Temperamente von Pianist Buchbinder und Dirigent Lahav Shani.
BR-Klassik.de.aktuell.lavavshani

So wird die Saison 2026/27: Gute Laune bei den Philharmonikern
Gute Stimmung bei den Münchner Philharmonikern: Sie freuen sich auf die kommende Saison mit ihrem neuen Chefdirigenten Lahav Shani. Für den gibt es von Seite der Musikerinnen und Musiker großes Lob. Ein Motto? Gibt es nicht. Dafür selten gespielte Werke und ungewohnte Kombinationen.
BR-Klassik.de.philharmoniker

Intime Schubert-Lieder im Orchesterkleid
Julian Prégardien erkundet mit dem BRSO Schuberts Lieder in Orcheseterfassung und Liszts selten aufgeführte „Faust-Symphonie“. Im Interview erzählt der Sänger, was die Werke besonders macht und was ihn daran fasziniert. Die Konzerte finden am 12. und 13. März im Herkulessaal in München statt.
BR-Klassik.de.aktuell

MEDIEN/ ORF
„Krone“-Kommentar: Was beim ORF massiv zum Himmel stinkt
Nein, nicht alle ORF-Mitarbeiter sind Schweinderln. Ganz und gar nicht. Man darf davon ausgehen, dass die allermeisten Damen und Herren, die für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk aktiv sind, ordentliche Arbeit leisten und sich öffentlich-rechtlichen Maßstäben entsprechend zu benehmen wissen. Aber wenn es an so vielen Ecken und Enden und besonders auch ganz weit oben stinkt – dann werden die vielen Anständigen mit in den Dreck gezogen. Da muss es nicht nur um sexuelle Belästigungen von Mitarbeitern gehen. Da wäre längst das höchst grenzwertige, oft auch grenzüberschreitende Nebenjob-Unwesen abzustellen. Denn da reicht manchen TV- und Radio-Stars das aus unser aller Haushaltsabgaben und durch Werbegelder finanzierte Gehalt nicht, und sie kassieren für Auftritte bei Unternehmen und Institutionen, über die sie mitunter in ihrem Hauptjob unabhängig berichten sollten, ein fettes Körberlgeld.
https://www.krone.at/4074769

ORF
Nach Weißmann-Aus
Fix: Thurnher (63) übernimmt vorläufig ORF-Ruder
Die Stiftungsratssitzung im ORF-Zentrum in Wien zur Causa Weißmann hat Donnerstagvormittag begonnen. Schon vorab hat Peter Westenthaler, der FPÖ-Vertreter im Stiftungsrat, scharfe Kritik am Vorgehen der Protagonisten geübt: „Am Küniglberg ist die Diktatur ausgebrochen!“ Fix ist inzwischen: Ingrid Thurnher ist neue interimistische ORF-Chefin.
https://www.krone.at/4075072

ORF
Wird Weißmann gekündigt? Darüber muss Ingrid Thurnher entscheiden
Der Stiftungsratschef verspricht, dass die Causa Weißmann umfassend, „in allen Facetten“ aufgeklärt wird. Intrigen sind wohl mit gemeint. Ingrid Thurnher, die am Donnerstag offiziell die Agenden des zurückgetretenen ORF-Chefs übernehmen soll, muss die genaue Aufgabe für eine „Task Force“ zur Unternehmenskultur festlegen.
DiePresse.com.orf.skandal

ORF
Nach Chef-Rücktritt nun Analyse: ORF muss sich vom Stiftungsrat trennen
Nicht die beste Werbung für sich machte der Stiftungsrat, das Aufsichts- und Kontrollorgan des ORF. Eine erste Aufarbeitung des „Falls Weißmann“ fand seinerseits nur in ORF-Medien statt. Eine geplante Pressekonferenz mit anderen Medien wurde vom Vorsitzenden (von der SPÖ entsandt) und seinem Stellvertreter (von der ÖVP entsandt) erst verschoben, dann abgesagt und letztlich verschoben. Was dahintersteckt? Die Erarbeitung einer gemeinsamen Strategie oder nur das Warten auf politische Signale, die da aus der Regierung kommen werden?
https://www.krone.at/4073663

Westenthaler: „Strobls Pension wird ein Fall für die Gerichte“
Mit scharfer Kritik an den Chefs des ORF-Stiftungsrates sowie an ORF-Manager Pius Strobl meldete sich FPÖ-Mann Peter Westenthaler nach der Sitzung des höchsten ORF-Gremiums zu Wort.
oe24.at.strobl.gehalt

Sprechtheater. Wien/ Josefstadt. Spitzentöne: Die Josefstadt nach Föttinger
Die hiesigen Kulturmenschen wollen es dringlich wissen, aber das Programm der neuen Josefstadt-Direktion soll erst in Monaten bekannt werden. Die spielentscheidenden Details sickern aber schon. Lesen Sie also die Eckdaten. Und zürnen Sie mit mir dem Salzburger Festspielkuratorium.
https://www.news.at/menschen/spitzentoene-direktion-josefstadt-neu-roetzer-2026

Schön sein und an der Sonne liegen in Antonio Fians Dramolettwelt
Das Klagenfurter Ensemble präsentiert die nächste Sammlung der Security-Dramolette von Antonio Fian
DerStandard.at.schönsein202603

Bregenz
Kritik an Umgang mit Vorarlbergs Landestheater-Intendantin Gräve
Land hatte überraschend Neuausschreibung der Intendanz ab 2028 verkündet. Grüne, SPÖ und Neos orteten mangelnden Respekt für Stephanie Gräve und ihr Haus
DerStandard.at.story.3000000neuausschreibung

Film der Woche

Filmstart: 12. März 2026 
NOUVELLE VAGUE
Frankreich  /  2025
Drehbuch und Regie: Richard Linklater
Mit: Guillaume Marbeck, Zoey Deutch, Aubry Dullin u.a.

Film über Film – wunderbar!

 

Wie jeder Filmfreund weiß: Die „Nouvelle Vague“ gab es als Bewegung, damals, als im Frankreich der Fünfziger. Sechziger Jahre in der Redaktion der „Cahiers du cinéma“ eine Handvoll junger Redakteure saß, die in ihre Schreibmaschinen  Kritiken klimperten, aber alle von einem neuen Kino träumten – und es schließlich machten: François Truffaut, Claude Chabrol, Éric Rohmer, Jacques Rivette und nicht zuletzt Jean-Luc Godard. Mit seinem Film „Außer Atem“ im Jahr 1960 schrieb er Filmgeschichte. Wie er es gemacht hat – das erfährt man jetzt.

Godard hat später, dreißig Jahre nach „Außer Atem“, selbst einen Film gedreht, der den Titel „Nouvelle Vague“ trug (mit Alain Delon on der zentralen Rolle), aber wenn es nun wieder einen gleichnamigen Film des Amerikaners Richard Linklater gibt, erzählt dieser die Entstehungsgeschichte von „Außer Atem“ (dem Film, in dessen Erscheinungsjahr er selbst geboren wurde…) Und er tut es mit so viel Liebe, Feinfühligkeit, Ironie aber auch tiefem Humor, dass Film-Aficionados nur in Entzücken ausbrechen können.

Die Filmwelt war damals vorwiegend schwarzweiß, so ist auch dieser Film. Und er gibt sich dokumentarisch – er versammelt die damalige Filmelite (die meisten noch in ihren Anfängen) und weist sie beim ersten Erscheinen mit Namensnennung aus. Nicht nur die späteren Berühmtheiten, sondern alle, die mit der Entstehung eines Films zu tun hatten. Eine ungeheure Menge an Menschen und Meinungen.

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Wenn in Israel eine Rakete einschlägt, steigt die Spezialeinheit von Uri Yashpe in die Trümmer; Sein Ziel sei es, jeden Vermissten zu finden – lebendig oder tot. Im Gespräch erklärt der Major, warum auch andere Armeen von Israel lernen können.
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Der Iran-Krieg rückt die palästinensische Frage an den Rand: Die strategische Ordnung des Nahen Ostens verändert sich. Die iranische Unterstützung für die islamistische Hamas bröckelt. Derweil geraten Initiativen für den Gazastreifen ins Wanken.
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 Duell um Marseille: In Frankreichs zweitgrösster Stadt könnten bald die Nationalisten regieren: Marseille ist kosmopolitisch und hip, aber gleichzeitig bitterarm und von Drogengewalt geprägt. Die Zweiteilung zeigt sich auch in der Politik: Bei den Kommunalwahlen duellieren sich die Linke – und erstmals das Rassemblement national.
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Als deutsche Ministerin befürwortete Ursula von der Leyen den Atomausstieg: Jetzt fordert sie eine europaweite Renaissance der Kernkraft. An einer Konferenz hat die EU-Kommissions-Präsidentin den Atomausstieg als Fehler bezeichnet. Ihre Meinung zur Atomkraft schwankte aber im Laufe ihrer Karriere, und genau diese Haltung erschwert eine Wiedergeburt dieser Energie.
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In Nepal dürfte ein 35-jähriger Rapper neuer Ministerpräsident werden: Wer ist Balendra Shah?: Nepals Jugend setzt ihre Hoffnung auf einen Politiker, der sich in seinem Auftreten klar absetzt von den alternden Parteiführern, die über Jahrzehnte die Politik dominiert haben. Doch es gibt auch Zweifel an seiner Eignung, das Land zu führen.
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«Ich sterbe hier» und «Habe ich jemals eine Frau sexuell angegriffen? Nein»: Harvey Weinstein gibt sein erstes grosses Interview seit seiner Verhaftung 2018Der Mann, der einst Hollywood dirigierte, sitzt in einem New Yorker Gefängnis und versucht noch einmal, die Regie zu führen – die Verantwortung für seine Taten will er hingegen nicht übernehmen.
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Die Meinungsfreiheit ist unter Beschuss: Was ist Meinung, was ist Hetze? Und sollen Beleidigungen strafbar sein?: Die meisten sind für die freie Meinungsäusserung. Bis jemand etwas sagt, was ihnen nicht passt. Ronen Steinke zeigt, wie die Justiz das Grundrecht einschränkt.
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Der Schweizer ESC-Beitrag «Alice» von Veronica Fusaro ist eine rockige Ballade mit wichtiger Message. Reicht das für den Final?: So klingt der Schweizer Beitrag für den diesjährigen Wettbewerb.
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Eine Kapitulation, die Mailand aufwühlt: «La Hoepli» löst sich auf: Schweizer Wurzeln und eine grosse Geschichte: Das traditionsreiche Mailänder Verlagshaus mit Buchhandlung wird liquidiert. Dahinter steckt auch ein Familienstreit.
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Vom Hochstapeln und Blitzeschleudern: Auch grosse Dichter fangen oft sehr klein an: Die aufgetauchten Notizen von Heiner Müller, der Maturaufsatz von Max Frisch, frühe Gedichte von Ingeborg Bachmann oder Rainer Maria Rilke – nicht immer ist das Talent von Anfang an erkennbar.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Österreich
Ab Montag: Regierung untersagt Tankstellen tägliche Preissteigerung
Nach Explosion der Rohölpreise: Die Bundesregierung hat sieben Punkte vorgelegt, mit denen sie die Energie- und Treibstoffpreise stabilisieren will.
Kurier.at.tankstellenpreise

Was soll das? Wird der Sprit deswegen billiger? Dann wird der Preis eben jeden zweiten Tag kräftiger angehoben!

Fiskalratschef Badelt: Höheres Pensionsalter ist notwendig, weil Gesundheitsausgaben „explodieren“
Laut dem Fiskalratspräsidenten sind weitere Sparmaßnahmen unumgänglich, um das Budget zu konsolidieren. Es brauche auch ein höheres Pensionsantrittsalter. Aber nicht, um das Pensionssystem zu stabilisieren, sondern um Einnahmen für die hohen Kosten der Pflege zu lukrieren. Auch eine Erbschaftssteuer sollte „vernünftig diskutiert“ werden, wenn im Gegenzug die Besteuerung von Arbeit reduziert wird.
DiePresse.com.fiskal.chef.badelt

Tirol: Rasender Ex-SPÖ-Chef: Dornauer muss seinen Führerschein abgeben
Es war Donnerstagvormittag um 10.40 Uhr, als die Autobahnpolizei Seewalchen auf der „West“ im Gemeindegebiet von Tiefgraben (OÖ) in Fahrtrichtung Salzburg ein viel zu schneller Mercedes E-300 auffiel. Die Lasermessung zeigte in der aus Sicherheitsgründen neu installierten 100er-Zone auf der Autobahn – nach Abzug der Messtoleranz – exakt 152 km/h an. Pech: Denn mit mehr als 50 Kilometer pro Stunde ist der Führerschein weg. Bei der Kontrolle des Rasers staunten die Beamten nicht schlecht: Denn am Steuer der Limousine mit Stern saß niemand Geringerer als Georg Dornauer. Seines Zeichens langjähriger Tiroler SPÖ-Chef.
https://www.krone.at/4075642

Postauto geht in Flammen auf – was zum Vorfall in Kerzers bekannt ist
Ein Linienbus brannte am Dienstagabend in Kerzers (FR) vollständig aus. Die Polizei spricht von einer «mutwilligen Tat», bestätigt Meldungen über eine Brandstiftung aber noch nicht.
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Flugverkehr in Not: Kriege erschweren den Weg nach Asien

Gesperrte Lufträume über Russland und jetzt dem Mittleren Osten machen es zunehmend schwierig, Routen für Passagierflüge Richtung Asien zu finden.
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Die USA vernichten die iranischen Minenleger. Doch die Gefahr einer Blockade der Strasse von Hormuz ist noch nicht gebannt
Die Amerikaner wollen verhindern, dass das Mullah-Regime das Nadelöhr im Persischen Golf verminen kann. Dem Schiffsverkehr drohen aber auch noch andere Gefahren.
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Heuer gleich dreimal
Zahlen zeigen: Mehr Unfälle am Freitag, dem 13.
Die Zahl 13 gilt für viele als Unglückszahl – besonders dann, wenn sie auf einen Freitag fällt. Flugzeuge, Hotels und ganze Stockwerke umgehen sie oft vorsichtshalber. Neue Zahlen und historische Einordnungen zeigen, warum sich der Mythos bis heute so hartnäckig hält – und was tatsächlich dahintersteckt.
https://www.krone.at/4073417

Heute ist Freitag, der 13. Passen Sie daher besonders auf! Meinen Unfall hatte ich bereits am Montag den 9.März. Ich bin an einem Gehsteig hängen geblieben und kopfüber auf das Pflaster geknallt. Passanten verständigten sofort die Rettung, die mich erstversorgte. Derzeit schaue ich aus wie Quasimodo, Schürfwunden in der linken Gesichtshälfte. Schrecklich. Hoffentlich gegegnen mir nicht Leute, die mich kennen!

Also Vorsicht – und einen schönen Tag!

A.C. 

 

 

 

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