Metropolitan Opera New York. Foto: Metopera
Kulturförderung vom Golf
Die Met in New York hofft auf Saudi-Arabien, die Salzburger Osterfestspiele rechnen mit Katar. Aber sind die Golfstaaten wirklich eine Rettung?
Die Summen sind schwindelerregend: Der Saudi-arabische Club Al Nassr soll dem Fußballspieler Cristiano Ronaldo allein für die letzte Saison 240 Millionen Euro überwiesen haben – das wären 4,5 Millionen Euro pro Woche! Der nationale Staatsfonds des Golfstaates hält Beteiligungen an Unternehmen wie Nintendo oder BlackRock, und saudische Geldgeber finanzieren Sportvereine wie Newcastle United. Ähnlich verhält es sich mit den internationalen Beteiligungen aus Katar. Der Staatsfonds des Wüstenstaates hält Anteile an Volkswagen, der Credit Suisse oder am London Stock Exchange. Außerdem liegen nach Berechnungen französischer Medien 20 Prozent der Pariser Champs-Élysées in den Händen von Katarern – ebenso wie die Fußballvereine Saint-Germain in Paris oder der portugiesische Club Braga. ..
… Die Länder am Golf scheinen eine ähnliche Strategie zu verfolgen wie einst auch China: Mit Investitionen in Schlüsselwirtschaften anderer Länder hebt man den eigenen, internationalen Einfluss. Und die Kultur bildet bei diesen »Shoppingtouren« keine Ausnahme. Westliche Institutionen zahlen nicht nur auf das weltoffene Image der Scheichs ein, sondern setzen auch ein strategisches Zeichen: Das eigene kulturelle Erbe, dass die USA oder Europa kaum noch selber stemmen können, ist angewiesen auf Hilfe aus vom Golf.
Katar kooperiert unter andrem mit der Art Basel oder der Biennale in Venedig, Saudi-Arabien will über 50 Millionen Euro in die Renovierung des Centre Pompidou investieren. Im Bereich der Klassik unterstützt Katar seit einem Jahr die Salzburger Osterfestspiele als Hauptsponsor, und Saudi-Arabien hat angekündigt, sich gegenüber der Metropolitan Opera in New York mit vielen Millionen verpflichten zu wollen. Doch die Strategie ist gefährlich, besonders für die Kulturinstitutionen – nicht nur durch den aktuellen Krieg in Nahost.
https://backstageclassical.com/kulturfoerderung-vom-golf/
Wien/ Staatsoper: Künstlerisch geht’s steil bergab (Bezahlartikel)
Mit Wolfgang Amadé Mozarts „La clemenza di Tito“ unterschreitet an der Wiener Staatsoper szenisch, sängerisch und dirigentisch weit das Niveau, für das dieses Haus einmal berühmt war.
FrankfurterAllgemeine.net.steil.bergab
Das veröffentlicht die Frankfurter Allgemeine, also eine Zeitung von zumindest einstiger Weltgeltung! Nach der neuerlich nicht voll gelungenen Premiere des „Tito“ muss man sich als jemand, der die Wiener Staatsoper liebt, ernsthaft Sorgen um deren internationale Reputation machen. Der Direktor schwächelt und verkauft sich selbst am besten. Mit unserem Steuergeld!
Leserin W.B. zweifelt die Weltgelung der FAZ an: Das war einmal, die FZ ist mittlerweile ein ideologisch gesteuertes Provinzblatt, ähnlich wie die PRESSE in Österreich… Zitat Ende
Heute im Staatsoper.Stream
9.3.26, „La clemenza di Tito“, Staatsoper, Premiere Wenig Glanz verbreitete die Neuinszenierung von „La clemenza di Tito“ an der Wiener Staatsoper.
Die mit tänzerischem Aktionismus übertünchte „Insuffizienz“ der Inszenierung von Jan Lauwers sowie mäßige Gesangsleistungen summierten sich zu einem langweiligen Premierenabend.
Foto: Youtube
Mit dem Titus ist es so eine Sache: Seine Milde ist mehr Utopie als gelebte Wirklichkeit. Als politische Handlungsanleitung ist sie mit großer Vorsicht zu genießen und kann leicht als Naivität ausgelegt werden. Trotzdem – und das dürfte die Quintessenz der ganzen Geschichte sein – appelliert sie an den Charakter des absoluten Herrschers, seinen Emotionen die Zügel der Vernunft anzulegen. Solche Botschaft ist für eine „Krönungsoper“ nur angemessen und Mozarts „La clemenza di Tito“ ist auch zum ersten Mal 1791 aus Anlass der Krönung von Kaiser Leopold II. zum König von Böhmen erklungen…
http://www.operinwien.at/werkverz/mozart/atitus11.htm
Dominik Troger/ www.operinwien.at
Mozart mit Attacke: Pablo Heras-Casado bürstet „Titus“ gegen den Strich
Reduzierte Bilder, offene Bühne, satter Klang. Bei der Neuproduktion von Mozarts „La clemenza di Tito“ setzt Regisseur Jan Lauwers an der Wiener Staatsoper auf viel Freiraum. Dirigent Pablo Heras-Casado formt die Musik mit Kraft. Das Sänger-Ensemble ist solide, ohne große Sternstunden. Dass die Neuproduktion von Mozarts „Titus“ kein Aufreger wird, war im Vorfeld klar. Regisseur Jan Lauwers knüpft bei seiner Arbeit an bereits von ihm bekannte Inszenierungen an. Große freie Fläche bis weit nach hinten in den Bühnenraum, ein Parkettboden, kaum Requisiten. Im Mittelpunkt des Regisseurs steht der Ausdruck, den er in Form von Tanz bewältigen lässt.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
Wiener Staatsoper: 11.03.2026 SO „Don Pasquale“
Das Wiener Opernleben erlebt soeben eine sehr positive Phase: Nach der gelungenen „Opera Seria“ im Theater an der Wien hat die Staatsoper mit einer ebenso (jedenfalls musikalisch) gelungenen Aufführung des „Don Pasquale“ geantwortet. In der mittlerweile schon arrivierten Inszenierung von Irina Brook, die ein Kaffeehaus als Background für die Oper wählte, gab es viele Lichtblicke. Nicola Alaimo war in der Titelrolle eine Klasse für sich, er brachte das gescheiterte Liebeswerben des alten Gockels mit viel Komödiantik auf die Bühne. Im Unterschied zu manchen Fach- und Rollenkollegen brachte er stimmlich noch das volle Stimmvolumen mit. Besonders imposant das „Rache-Duett“ mit Malatesta. Dieser wurde von Stefan Astakhov hervorragend dargestellt und gesungen. Auch hier war das Stimmvolumen mächtig. Dmitry Korchak sang den Ernesto bravourös, mit klarer, sauberer Höhe und schönen Lyrismen. Man könnte ihn ob seiner Stimmkraft einen „lyrischen Kraftlackel“ nennen – ein Ausdruck, der als Kompliment gedacht ist. Als Einspringerin für Pretty Yende reüssierte Nina Minasyan als Norina. Nach vorsichtigem Beginn war sie stimmlich bestens geeignet, die Rolle der erst schüchternen, dann despotischen „Braut“ zu verkörpern. Strahlende und sicher gesetzte Spitzentöne waren ihre Stärke. Das bestens disponierte Orchester sorgte unter der Leitung des fach-sicheren Dirigenten Francesco Ivan Ciampa für optimale Begleitung des Ensembles.
Das Publikum bejubelte einen sehr gelungenen Opernabend.
Johannes Marksteiner
New York/Metropolitan Opera
New York: Lise Davidsens Isolde-Show sorgt für Gänsehaut
Lise Davidsen. Foto: Metopera
An der Met füllt Lise Davidsens Leuchtkraftstimme Ränge und scheinbar Theaterkassen, Yannick Nézet-Séguins Dirigat begeistert Opernneulinge wie erfahrene Wagnerianer und Yuval Sharons Regie reiht sich in eine Serie an nichts aussagenden Met-Inszenierungen ein. Die sieben Tristane? Alle ausverkauft!
Von Johannes Karl Fischer
WIEN / Steinway & Sons, Flagship Store: MARGARITA GRITSKOVA / MARIA PRINZ. Präsentation der CD „Donizetti Songs“
„Der alternative Donizetti“
WIEN / Steinway & Sons, Flagship Store: MARGARITA GRITSKOVA / MARIA PRINZ
Präsentation der CD „Donizetti Songs“
Label: Naxos
10. März 2026
Die Wiener sind froh, dass man die herrliche Stimme der Margarita Gritskova in der Stadt hat, freuen sich auf ihren sommerlichen Auftritt als Dalila in Klosterneuburg, und am Ende beantwortete Thomas Dänemark, der souverän und humorvoll durch den Abend geführt hatte, seine Eingangsfrage, wer noch CDs kaufe? Musikfreunde, etwa als ideales Ostergeschenk – für Musikfreunde…
Renate Wagner
Milano: „DER RING DES NIBELUNGEN“ – Serie im Teatro alla Scala Milano, 01. – 07. 03.2026
Opernzyklus in einem Vorabend und drei Hauptabenden von Richard Wagner
Vor „Rheingold“. Foto: Petra und Helmut Huber
Es sollte eine Produktion mit Christian Thielemann werden, aber eine orthopädische Operation kam dazwischen … somit griff man zur Rettung des Projektes (die Liste der in Mailand abgesagten Ring-Inszenierungen ist lang) in Hinblick auf schon fixierte anderwärtige Verpflichtungen auf ein musikalisches Leitungspaar zurück: Simone Young und deren seinerzeitigem Assistenten in Hamburg, Alexander Soddy. Der gebürtige Brite, „eines der eminentesten Dirigiertalente in der Oper der letzten Jahre“ (Salzburger Nachrichten), hat vor allem in deutschen Opernhäusern einige Wagner-Produktionen, auch einen „Ring“ (Mannheim) verantwortet, und ist in seiner aktuellen Heimat Österreich spätestens seit seiner Chefposition in Klagenfurt (2013 – 2016, die er also mit 31 Jahren angetreten hat) gut bekannt. Die beiden Komplettringe im heurigen März werden von jeweils einem der Premierenleiter dirigiert – wir sahen die Serie unter Soddy, die zweite wird Simone Young anführen…
Zum Bericht von Petra und Helmut Huber
Kompakte und starke Argumente gegen das Verbot des Straßenverkaufs von Konzerttickets in Wien
Es gibt auch starke Argumente für die sogenannten „Mozartverkäufer in der Wiener Innenstadt. Bekanntlich sollen diese ja von ihren besten Standorten in der Innenstadt verbannt werden. Was das bringen soll, erschließt sich mir nicht. Erstens hängen viele Arbeitsplätze daran, zweitens vermitteln sie auch internationale Musikpräsenz und Touristik-Feeling. In Wien leben unzählige Musiker davon. Und das Argument, dass man Leute in Konzerte bringt, die dafür einen gewissen Anstoß brauchen, ist durchaus stichhaltig. Ich habe noch nie von Übergriffen gehört, was soll also das Verbot? Es muss doch die Möglichkeit gaben, die Szene zu überwachen, bevor man sie Verbannt.
Das letzte Wort sollte diesbezüglich noch nicht gesprochen sein!
Straßenverkäufer in Mozartkostümen prägen und beleben auch das Stadttbild. Foto: ORF
- Spontane Entdeckung klassischer Musik
Viele Touristen planen kein klassisches Konzert im Voraus. Sie suchen nicht aktiv danach im Internet, weil sie zunächst keinen Bezug zur klassischen Musik haben. Erst durch Verkäufer in historischen Kostümen – etwa als Mozart oder Strauss II – werden sie im ersten Bezirk, besonders rund um den Stephansdom und den Stephansplatz auf die Wiener Musiktradition aufmerksam.
Viele lassen sich spontan auf ein Konzert ein – insbesondere junge Menschen, die bislang kaum Kontakt zur klassischen Musik hatten.
- Begeisterung und positive Rückmeldungen
Besucher, die spontan über Straßenverkäufer ein Konzert buchen, sind häufig tief beeindruckt. Kaum ein Konzert endet ohne Standing Ovations oder begeisterte Rückmeldungen. Der Straßenverkauf ermöglicht somit kulturelle Erlebnisse, die sonst gar nicht stattfinden würden.
- Sichtbare Wiener Musiktradition im öffentlichen Raum
Wien ist weltweit als Musikstadt bekannt. Die Präsenz von Mozart- oder Strauss-Figuren, historischen Kostümen und Musikangeboten macht die Tradition im Stadtbild sichtbar und spürbar. Ohne diese lebendige Präsenz würde die Stadt steriler wirken, besonders der erste Bezirk und Stephansplatz, die kulturelle Identität und Atmosphäre der Stadt verlieren.
- Zugang für neue Zielgruppen, besonders junge Menschen
Viele junge Besucher, die keine Erfahrung mit klassischer Musik haben, entdecken diese erstmals durch die Straßenverkäufer. Der spontane Kontakt macht klassische Musik zugänglich und erlebbar – ein wesentlicher Beitrag zur Förderung der kulturellen Bildung…
Mehr Argumente in den „Infos des Tages“
Foto: Apollonia T. Bitzan
WIEN / Volkstheater Bezirke: STATE OF THE UNION von Nick Hornby
Premiere: 13. Februar 2026,
besucht wurde die Vorstellung am 11. März 2026 in der VHS Meidling, Längenfeldgasse
Reden bringt uns nicht recht weiter…
Foto: Apollonia T. Bitzan
Szenen einer Ehe? Offene Zweierbeziehung? Zimmerschlacht? Bei Nick Hornby heißt das Problem „State of the Union“, nur dass die „Lage der Nation“ hier jene einer Ehe ist. „Zehn Sitzungen“ gilt es zu absolvieren, wobei man das Ehepaar nicht gemeinsam mit der Psychiaterin (sie heißt drolligerweise „Canyon“) erlebt, sondern davor, gewissermaßen im Warteraum, wo sie sich ihre Vorgefechte liefern…
Seit den besten Zeiten des „Volkstheaters in den Außenbezirken“, wie es damals noch hieß, hat man die Vorstadt-Häuser nicht so ausverkauft erlebt. Man fragt sich, was das Publikum von dem Abend erwartet, denn die Theaterbesucher von Hernals bis Meidling (und in anderen Bezirken) wird es nicht so schrecklich aufregen, dass Direktor Jan Philipp Gloger diesmal selbst inszeniert hat und dass Ex-Burgtheater-Star Johanna Wokalek die weibliche Hauptrolle spielt: Sie wurde (und wird) zwar von der Kritik hoch geschätzt, aber ein typischer Publikumsliebling war sie nie. Was also? Vermutlich erwartet man sich eine Ehe-Komödie. Und das ist es, trotz ein paar Bosheits-Pointen, nicht.
Sie ist Ärztin, er war einmal Journalist im Milieu der Pop-Welt, hat aber mittlerweile keinen Job mehr. In der Ehe (die beiden Kinder werden nur marginal erwähnt) scheint es aus den üblichen Gründen zu krachen – der arbeitslose Mann, die erfolgreiche Frau, der frustrierte Gatte, der keine Lust mehr auf Sex hat, die Gattin, die sich eine kurze Affäre leistet, was das Gefüge offenbar so ins Wanken bringt, dass man professionelle Hilfe sucht…
…Wollte man am Ende sagen, wie sinnvoll die Entwicklung dieser lauen Selbsterforschung gelaufen ist, es fiele einem wenig ein. Aber was soll’s – ein einst berühmter Autor und eine gute Besetzung, auch wenn sie diskret unter ihren Möglichkeiten bleibt, füllen die Häuser. Und um nichts anderes geht es letztendlich am Theater.
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Trump gerät in den Sog des Iran-Krieges und hat keinen klaren Ausweg: Nach rund zehn Tagen Krieg im Nahen Osten zeichnet sich ab: Einen kräfteschonenden K.-o.-Sieg gegen das iranische Regime wird es für die USA kaum geben. Zudem dürfte es für Donald Trump aus drei Gründen nicht einfach sein, einen Triumph nach Punkten für sich zu reklamieren.
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Der Krieg gegen Iran verringert Russlands Geldsorgen und bringt das Land wieder als Erdgaslieferant ins Spiel
Je länger der Krieg die Rohstoffmärkte aufwühlt, desto mehr profitiert der Kreml. Präsident Putin nutzt die Situation auch als Druckmittel gegenüber den Europäern.
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Ist der Krieg in Iran zu Ende? Oder hat er erst begonnen? Mit widersprüchlichen Aussagen verwirrt Trump Freund und Feind
Der Präsident spürt Druck aus der eigenen Partei, die Angriffe einzustellen. Vor den Zwischenwahlen können sich die Republikaner keinen hohen Ölpreis leisten. Doch womöglich hat Trump noch andere Prioritäten.
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«Wir haben kein Interesse an einem endlosen Krieg»: Plötzlich kritisiert Friedrich Merz das Vorgehen von Israel und den USA in Iran: Zunächst unterstützte der Bundeskanzler den amerikanisch-israelischen Militäreinsatz gegen das Regime in Teheran. Nun beklagt er eine fehlende Strategie.
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Tucker Carlson behauptet, eine Gruppe von ultraorthodoxen Juden orchestriere im Geheimen den Krieg in Iran: Mit der wilden Verschwörungstheorie setzt der rechte Podcaster einen neuen Tiefpunkt. Nun ist sogar Donald Trump von ihm abgefallen.
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Der Kölner Gerichtsbeschluss macht ein AfD-Verbot unwahrscheinlicher. Jetzt geraten die Landesverbände ins Visier: Das Verwaltungsgericht Köln bremst den Verfassungsschutz aus und untersagt vorläufig die Einstufung der AfD als «gesichert rechtsextremistisch». Das hat Folgen für die politische Debatte.
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Zerstört, überflutet, verstrahlt – jetzt kehren wieder Menschen nach Futaba zurück. Warum?: Nach dem schweren Reaktorunfall im AKW Fukushima vor 15 Jahren wurde der japanische Küstenort zum Sperrgebiet. Ein ehemaliger Radprofi sucht dort seine Vergangenheit, eine junge Familie ihre Zukunft.
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Deutschland kann nur mit Satelliten kriegstüchtig werden – und hat ambitionierte Ziele: Kaum eine Truppenbewegung bleibt den Trabanten verborgen, wie die öffentliche Dokumentation von amerikanischen Basen im Iran-Krieg zeigt. Die Bundeswehr will indes ein eigenes Kommunikationsnetz im Erdorbit schaffen. Das ist wichtig – und dennoch dürfte es dort bald noch enger werden.
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Seelenreise zu sich selbst: das Leben der surrealistischen Künstlerin Leonora Carrington als Film: Sie stand lange im Schatten ihrer männlichen Kollegen Salvador Dalí und Max Ernst. Heute zählt sie auf dem Kunstmarkt mit Frida Kahlo und Georgia O’Keeffe zu den teuersten Künstlerinnen. «Leonora im Morgenlicht» gibt der britischen Surrealistin nun auch die längst verdiente Anerkennung auf der Kinoleinwand.
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Leonora Carrington: Malerin der seelischen Abgründe und psychischen Krisen: Ihre traumähnlichen Landschaften und Bildräume zeichnen sie aus als grosse Surrealistin weit über die Epoche der französischen Künstlergruppe hinaus. Nun zeigt das Pariser Musée du Luxembourg eine dichte Retrospektive zur englischen Künstlerin.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
ORF: Es geht ums liebe Geld: ORF-Beben: Das fordert Belästigungsopfer noch Bezahlartikel
Die Schockwellen nach dem ORF-Beben mit dem unfreiwilligen Abgang von Generaldirektor Roland Weißmann wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung sind noch immer zu spüren. Neben dem Rücktritt gibt es aber noch zwei zentrale Forderungen des mutmaßlichen Belästigungsopfers. Es geht ums liebe Geld – aber anders als erwartet …
https://www.krone.at/4072685
Missstände im ORF: Weitere Frauen belasten Roland Weißmann
Nach dem ersten mutmaßlichen Belästigungsopfer des bereits zurückgetretenen ORF-Generaldirektors sollen sich bei der Whistleblower-Hotline des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mehrere Frauen zu ähnlichen Fällen gemeldet haben.
https://www.krone.at/4074322
Die geheimnisvolle Berichterstattung über die Weißmann-Affäre ist mir mittlerweile zu blöd. Ich steige wieder ein, wenn Fakten vorliegen!
Politik: Wahlergebnis in Baden-Württemberg: Merz erklärt die FDP für politisch tot
»Sie wird keine Rolle mehr spielen«: Bundeskanzler Merz verabschiedet die Liberalen in den Ruhestand. Für FDP-Wähler in Rheinland-Pfalz, wo in zwei Wochen gewählt wird, hat er eine Empfehlung. Das Schicksal der Liberalen ist bundesweit besiegelt, so sieht es CDU-Chef Friedrich Merz. Bei der Wahl in Baden-Württemberg war die Partei aus dem Landtag geflogen. »Die FDP ist nun seit gestern endgültig sozusagen von der politischen Bühne in Deutschland verschwunden. Sie wird keine Rolle mehr spielen«, sagte Merz in Berlin nach Beratungen der Führungsgremien der CDU.
DerSpiegel.de
Steiermark: Förderanträge wieder möglich: Steiermark erneuert Kultur- und Kunstförderung, Sorge bleibt
Nach Monaten der Unsicherheit in der freien Kulturszene reagierte das Land Steiermark kürzlich mit neuen Regeln für die Kunst- und Kulturförderung und zwei neuen Ausschreibungen für Projektförderungen. Eine neue Richtlinie soll Verfahren vereinfachen, klare Einreichfristen schaffen und mehr Planbarkeit bringen. In der freien Kunst- und Kulturszene bleibt die Sorge um die Zukunft dennoch bestehen
mein.bezirk.at.steiermark
Österreich: Spesenabrechnung der Regierung: Steuerzahler zahlten auch Badetücher und Fußballtickets
Insgesamt 9,7 Millionen Euro hat die Regierung in nur drei Monaten für Spesen ausgegeben. In der Liste finden sich auch jede Menge kuriose Posten.Mehr als 60.000 Euro für Verpflegung bei Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ), fast 500.000 Euro Ausgaben für Werbung bei Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) und Ähnliches. Die Regierung hat im vierten Quartal 2025 fast zehn Millionen Euro für Spesen aller Art springen lassen – natürlich auf Kosten der Steuerzahler („Heute“ berichtete). Sportminister Andreas Babler (SPÖ) ließ sich das WM-Qualifikationsspiel zwischen Österreich und Bosnien-Herzegowina nicht entgehen. Als „Promi-Gast“ hatte er den bosnischen Vizepremierminister Zukan Helez eingeladen. Die Steuerzahler kostete dieser Matchbesuch sportliche 3.700 Euro. Beim Empfang für die Europameister im American Football machten alleine die Fotos 672 Euro aus. Hungrig waren die Herren offenbar auch. Das Catering verschlang 5.317 Euro.
heute.at.regierungsspesen
Fukushima: Jahrestag des Unglücks in Fukushima – 15 Jahre nach der Atomkatastrophe
Am heutigen 11. März jährt sich der Reaktorunfall von Fukushima zum 15. Mal. Ein TU-Experte erklärt, warum der GAU anders verlief als in Tschernobyl. Für den Radiochemiker Georg Steinhauser von der TU Wien ist der Vergleich mit Tschernobyl (heuer 40. Jahrestag) klar: Die beiden Unglücke seien „eine andere Preisklasse an Unfall“, so der Forscher zur APA. Während 1986 in Tschernobyl rund 5.300 Peta-Becquerel Radioaktivität freigesetzt wurden, waren es in Fukushima etwa 520 Peta-Becquerel – also nur rund ein Zehntel.
heute.at.fukushima
Ich wünsche einen schönen Tag“
A.C.

