Foto: Youtube
9.3.2026 Premiere LA CLEMENZA DI TITO
Möge die Milde walten
Das zuletzt sturmgebeutelte Opernhaus kann ein wenig Milde derzeit gut gebrauchen, und so war es an Mozarts letzter Oper La clemenza di Tito die aufgepeitschten Wogen, die sich da und dort aufgebäumt hatten, zu glätten. Der von Mozart vertonte und von Metastasio betextete historisch gar nicht so milde Titus ist es, der vorführt, was Verzeihen,Vergeben und Ent-Emotionalisieren bedeutet. Als Regisseur und Choreograph wurde Jan Lauwers gewonnen, der vor einigen Jahren mit einer von der Wiener Staatsoper aus Salzburg übernommenen Produktion der Incoronazione di Poppea für durchwegs positive Resonanz gesorgt hatte. So nahm er sich nunmehr dem Auftragswerk über die Herrschendenpreisung an. Er verortet das Geschehen in einem mit wenigen Stufen bestückten Niemandsland, in dem sich abgesehen von den vorgesehenen Protagonisten allerlei an Entourage tummelt, die das Geschehen in die eine oder andere Richtung verdeutlichen und verständlich machen soll. Insbesondere im 1. Akt findet ein ständiges Gewusel und Getanze statt, das von der musikalischen Darbietung in fast schon störender Weise ablenkt…
Zum Premierenbericht von Sabine Längle
Staatsoper: „La clemenza di Tito“ – barfuß auf Mozarts Spur am 9.3.2026
Foto: Youtube-Video
Von wo holt sich die Staatsoper die Regisseure, die kreativen Köpfe für ihre Neuinszenierungen? Das Eigenbau-Markenzeichen AUSTRIA gibt es schon länger nicht mehr. Nun, aktuell, Wolfgang Amadeus Mozarts „La clemenza di Tito“ ist in einer neuen Inszenierung wieder zu sehen. Und mit dem Belgier Jan Lauwers ist ein hier nicht bestens Bekannter, doch ein keineswegs Unbekannter der Wiener Oper beigestanden. Als Inszenator und sein eigener Bühnen- und Kostümbildner, assistiert von Helfern aus der von ihm 1986 gegründeten Brüsseler Needcompany (wiederholt erfolgreiche Gäste von ImpulsTanz)…
Zum Premierenbericht von Meinhard Rüdenauer
Wien/ Staatsoper
Rettungsaktion mit Mozart
Hollywood-Schauspieler Timothee Chalamet hat die Gattung Oper in einem öffentlichen Gespräch für irrelevant erklärt und damit vergangene Woche eine Welle der Empörung ausgelöst. Zahlreiche große Opernhäuser reagierten via Instagram und luden den Oscar-Anwärter in ihre ausverkauften Vorstellungen ein. Auch die Wiener Staatsoper machte bei der Aktion mit – und trat am Montagabend mit der Neuinszenierung von Mozarts „La Clemenza di Tito“ den Gegenbeweis an
https://orf.at/stories/3423327/
Staatsopern-Premiere
„La Clemenza“: Mörderischer, römischer Tanzboden
Alles rennt, rettet, flüchtet. Schon in der von Pablo Heras-Casado forsch abgespulten Ouvertüre wird gerauft, gebalgt, gekämpft: konfuse Turn- und Tanzstunden! Regisseur Jan Lauwers, dem die Staatsoper großartige Produktionen wie Monteverdis „Poppea“ verdankt, kann seine Leidenschaft für Tanz und Choreografie in seiner Inszenierung von Mozarts „La Clemenza di Tito“ nicht verleugnen. Die Spannung in den ständig wechselnden, subtilen Intrigenszenen um eine Heirat des Kaisers Tito bleibt aber bei so viel Trubel und Turbulenzen auf der Strecke. Soll Tito Vitellia, Tochter des gestürzten Vorgängers und Ausländerin, oder die beliebte Römerin Servilia zur Frau nehmen? Eine Polit-Katastrophe mit Mord und Revolte bahnt sich an.
https://www.krone.at/4072944
Mozarts „Clemenza“ an der Staatsoper: Das Gschnasfest beim Kaiser Titus
Für Spannung sorgt in Jan Lauwers stilistisch heterogener Neuinszenierung von „La Clemenza di Tito“ nur das hinzugefügte Ballett, worunter die Personenführung leidet. Gesanglich bleibt vieles Mittelmaß.
DiePresse.com
„La clemenza di Tito“ an der Staatsoper: So kann man Mozart nur verfehlen (Bezahlartikel)
Mit dieser Neuproduktion von Mozarts „La clemenza di Tito“ bleibt die Wiener Staatsoper weit unter den Erwartungen. In jeder Hinsicht. Uns erscheinen die Figuren der ‚Clemenza‘ tatsächlich darauf angelegt, die Opera seria ad absurdum zu führen. Nachzügler einer Gattung. Hier sind die Grenzen zwischen dem Erhabenen und dem Lächerlichen beinah verwischt“, liest man in Wolfgang Hildesheimers unterschiedlich rezipiertem Mozart-Buch. Fast scheint es, als habe er die jüngste Produktion dieses Mozarts an der Wiener Staatsoper vorausgeahnt. Dabei hatte man sich von ihr einiges erwartet.
DieFurche.at.kritik
Die Premiere von Mozarts „La Clemenza di Tito“ an der Wiener Staatsoper Regisseur Jan Lauwers langweilt mit Tanz- und Rampentheater.
Anlässlich der Krönung von Leopold II. zum König von Böhmen vertonte Mozart Metastasios Stück „La clemenza di Tito“ zur gleichnamigen Oper und brachte diese 1791 in Prag zur Uraufführung. Das Werk drückt die Sehnsucht nach einem milden Herrscher aus und basiert auf der Geschichte des realen römischen Kaisers Titus Flavius Vespasianus (39 – 81 nach Christus). Der kümmerte sich um sein Volk, sorgte für die Opfer, als der Vesuv ausbrach. Den Verschwörern, die ihn vom Thron stürzen wollten, vergab er. Regisseur Jan Lauwers verlegt die Geschichte auf einen schräg angehobenen Parkettboden. Ob man diesen als Tanzboden oder als Belag für einen Turnsaal sehen will, kann jeder für sich entscheiden. Denn geturnt wird in der Inszenierung sehr viel
https://www.news.at/menschen/premiere-mozart-la-clemenza-di-tito-wiener-staatsoper
„Tito“ an der Staatsoper: Ein Kaiserreich erstarrt
Mozarts „Tito“, neu an der Staatsoper: Ein achtbares Ensemble, angeführt von Katleho Mokhoabane, singt gegen die lähmende Wirkung von Jan Lauwers‘ Regie an
https://DerStandard.at.story.lähmende.regie
Schroffe Kanten im Spätwerk Mozarts herausgearbeitet (Bezahlartikel)
Mozarts „La Clemenza di Tito“ ist nicht leicht zum Leben zu erwecken. Der Staatsoper gelang es dank Jan Lauwers und Pablo Heras-Casado.
KleineZeitung.at.schroffe
Staatsopern-„Clemenza“: Um das Offensichtliche herumtanzen
Mozarts letzte Oper „La Clemenza di Tito“ passt letztlich in jede politische Epoche. Roms Kaiser Tito hat hier nach einem Putsch- und Attentatsversuch die Wahl: Vergeltungsschlag oder Milde (Clemenza) walten lassen. Für seine Neuinszenierung, die am Montagabend in der Wiener Staatsoper Premiere feierte, holte sich Regisseur Jan Lauwers einmal mehr Dirigent Pablo Heras-Casado ins Boot. Inszenatorisch lässt er bei seiner Modernisierung die offensichtlichen Ansätze aber aus.
SalzburgerNachrichten.at.clemenza
Soweit die bisher vorliegenden Pressekritiken. Die Rezensenten sind sich weitgehend einig, dass der große Befreiungsschlag nicht geglückt ist, der Regisseur aber abgeliefert hat, was von ihm zu erwarten war. Die Premiere regt niemand besonders auf, was auch nicht Sinn einer sündteuren Inszenierung sein kann. Etwas Aufregung sollte im Preis inbegriffen sein, wenn nicht der mir vor seinem „Opern-Sager“ völlig unbekannte Hollywood-„Star“ Timothee Chalamet bestätigt werden soll.
Auch bei dieser Neuinszenierung wird offenbar: Die Einführungsmatinee übertrifft die Premiere um Längen!
Olga Neuwirth: Monster’s Paradise • Opernhaus Zürich • Premiere: 08.03.2026
Koproduktion mit der Staatsoper Hamburg und der Oper Graz. Schweizerische Erstaufführung
Ein Abend, der im Gedächtnis bleibt
Das Opernhaus Zürich begeht den Weltfrauentag 2026 mit der Schweizerischen Erstaufführung von «Monster’s Paradise». Das Stück beeindruckt. Durch seine totale Reizüberflutung. Nicht durch seine Botschaft.
Foto © Monika Rittershaus
Was «Monster’s Paradise» bleibt, ist der Eindruck der totalen Reizüberflutung. Die Botschaft bleibt unklar. Geht es wirklich um den drohen Untergang der Welt? So nachvollziehbar verletzend und demütigend die persönliche Erfahrung der Mechanismen von Macht und Gier (in Form der früher die «Klassik-Welt» beherrschenden Männer) für die beiden Künstlerinnen (als, wie es Neuwirth in ihrem Interview mit dem Tages-Anzeiger (Bezahl-Artikel: https://www.tagesanzeiger.ch/olga-neuwirth-komponistin-zeigt-politgroteske-in-zuerich-511527294690) formuliert, «Geschichte der Absagen») war: von diesen Tatsachen (individuelle Abgründe der Macht) anhand des Werks auf die allgemeinen Abgründe der Macht zu schliessen, fällt schwer, da beide Ebenen, in der erwähnten totalen Reizüberflutung kulminierend, massiv überzeichnet sind.
Zum Premierenbericht von Jan Krobot
Berlin
Musik Top, Regie Flop: Rolando Villazón verhunzt Rossinis „Italienerin in Algier“
„Die Italienerin in Algier – im Wrestling-Ring. Foto: Eike Walkenhorst
Schade, dass es schwer möglich war, sich ganz allein auf die Musik zu konzentrieren, weil es in der Szene gar zu albern einherging. Was nützt die musikalische Transparenz in den großen angelegten Ensembleszenen, wenn es dazu auf der Bühne poltert und kracht. Mit einer anderen Regie hätte das ein grandioser Abend werden können. Bei weiten Teilen des Publikums kam die Produktion jedoch gut an.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de
Berlin
Was ein holdes Weib errungen… Caramba! Ring frei für Rossinis „L’Italiana in Algeri“ an der Deutschen Oper en mexicano (Bezahlartikel)
Könnte Rossinis „Italienerin“ als eine Parodie auf Beethovens „Fidelio“ durchgehen? Frau befreit Mann aus der Knechtung durch finstere Gesellen: „Nie wird es zu hoch besungen, Retterin des Gatten sein.“ Die Frau richtet es so oder so: „La donna la fa.“ Passt. So wie es passte, dass die stürmisch gefeierte Neuinszenierung dieser Oper an der Deutschen Oper Berlin just am 8. März, dem Internationalen Tag der Frau herauskam.
NeueMusikzeitung/nmz.de.mexikano
David gegen Goliath: Rossinis „L’Italiana in Algeri“ an der Deutschen Oper (Bezahlartikel)
Rossinis „L’Italiana in Algeri“ zieht aus politisch korrekten Gründen um in ein Wrestling-Studio. Eine mexikanisierte Inszenierung von Rolando Villazón mit dem denkbar besten Belcanto-Cast.
Tagesspiegel.de.Kultur
Frankfurt
Die Dunkle Seite der Erde: Written on Skin an der Oper Frankfurt
Immer wieder werden Stimmen laut, die das Genre Oper als veraltet oder irrelevant bezeichnen, etwas, das keinen Wert hat in der heutigen Zeit. Solchen Zweiflern kann man kein besseres Argument, als die Opern von Martin Crimp (Libretto) und George Benjamin (Musik) entgegensetzen. Seit 2006 haben die beiden an vier Opern zusammengearbeitet und damit ihren Platz im Kanon der Operngeschichte gesichert.
bachtrack.com.de.benjamin.witten
Amsterdam/Concertgebouw: Riccardo Chailly kehrt nach Amsterdam zurück
Endlich hat es geklappt! Und der Italiener beweist, dass sowohl er als auch das niederländische Orchester ein Händchen für russisches Repertoire haben. Die triumphale Aufführung zweier äußerst selten gespielter Werke Sergei Prokofjews gerät zur veritablen Sternstunde.
Von Dr. Btian Cooper
Klassik-begeistert.de
Berlin/Staatsoper: Sir Simon Rattle huldigt Gustav Mahler und wird Ehrendirigent der Staatskapelle Berlin
In seiner Zeit als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker hat Simon Rattle über die Jahre sämtliche Symphonien Gustav Mahlers aufgeführt, auch danach bilden sie einen Teil seines Repertoires. Im Rahmen des Symphoniekonzertes V der laufenden Saison setzte Rattle die 2., so genannte Auferstehungssymphonie auf das Programm.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Oper Frankfurt: Erste Wiederaufnahme TRISTAN UND ISOLDE am 22. März
Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner
Text vom Komponisten nach dem Versroman Tristan (um 1210) von Gottfried von Straßburg
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Isolde, Tristan und Brangäne. Foto: Barbara Aumüller
Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Katharina Thoma
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Tristan: Marco Jentzsch
Isolde: Miina-Liisa Värelä
König Marke: Andreas Bauer Kanabas
Brangäne: Claudia Mahnke
Kurwenal: Nicholas Brownlee
Melot: Taehan Kim
Hirte / Ein junger Seemann: Theo Lebow
Steuermann: Pete Thanapat
Herrenchor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
New York
Brillantes Singen in Tristan und Isolde an der Met, doch die Inszenierung steht der Musik im Weg
Was bekannte Opernkomponisten angeht, sticht Wagner aus mehreren Gründen hervor, nicht zuletzt, weil er ganz klare Vorstellungen – Überzeugungen – darüber hatte, was diese Kunstform eigentlich ausmacht. Und er brachte seine Ansichten über die Oper nicht weniger vehement zum Ausdruck, wenn sie sich gelegentlich ändern sollten. Tristan und Isolde hat das Privileg, den Wandel zu belegen, der sich nach Wagners Lektüre von Schopenhauer vollzog, einer Philosophie, die ihn von seiner früheren Ausrichtung auf das Gesamtkunstwerk abwandte und ihn dazu brachte, die Musik als das grundlegende Element der Kommunikation in der Oper anzuerkennen, das wichtiger ist als die Worte, die Handlung oder die Kulissen. Und doch macht Musik allein noch keine Oper aus.
bachtrack.com.de.tristanund isolde
Ein wahrer Alleskönner: Michael Spyres über Wien, Tristan und Verdi
Es ist geradezu unmöglich, Michael Spyres in eine Schublade zu stecken. Der amerikanische Tenor singt nicht nur ein Repertoire von Mozart bis Wagner, über Rossini und Donizetti, sondern wechselt als Baritenor mühelos ins Baritonfach. Mit Chanda VanderHart – die zwei langjährigen Freunde haben sich in einer Liedklasse von Carolyn Hague an der heutigen Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien kennengelernt – spricht Spyres über sein bevorstehendes Tristan-Debüt an der Metropolitan Opera, seine Liebe zu Wien und Otto Schenk, und seine Verdi-Ambitionen. Stellt sich nur die Frage, Otello oder Iago? Oder beide?
https://bachtrack.com/de_DE/interview-michael-spyres-wagner-tristan-wien-mearz-2026
WIEN/ Kinderoper: DIE ODYSSEE DES TELEMACHOS. Oper für junge Menschen von Martin Brandlmayr nach Homer
Liebe Opernfreunde!
Copyright: Kinderoper
Die Uraufführung im Oktober 2024 im Dschungel Wien war ein großer Erfolg und wurde von DER STANDARD und DIE PRESSE hochgelobt. Nun kehrt Telemachos auf die Bühne zurück:
DIE ODYSSEE DES TELEMACHOS
Oper für junge Menschen von Martin Brandlmayr nach Homer
Aufführungstermine
Samstag, 14. März 2026, 15:30 Uhr
Sonntag, 15. März 2026, 15:30 Uhr
Aufführungsort
DSCHUNGEL WIEN
Informationen & Karten
Medien/ ORF. Weißmann-Rücktritt trifft ORF mitten in der Krise der Öffentlich-Rechtlichen.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht in ganz Europa unter Druck. Der Rücktritt Weißmanns liefert potenziell Wasser auf die Mühlen der Kritiker. In der Schweiz wurde am Sonntag über eine Senkung der jährlichen Haushaltsabgabe abgestimmt. Zwar haben sich 62 Prozent gegen eine Reduktion des Beitrags von 335 auf 200 Franken ausgesprochen. Die Initiative, von der rechts-konservativen SVP unterstützt, hat dennoch ihre Spuren hinterlassen und die Schweizerische SRG wird sparen müssen: Der Bundesrat hat bereits eine schrittweise Senkung der Gebühr auf 300 Franken ab 2029 beschlossen. Auch der Leistungsauftrag der SRG soll präzisiert werden – speziell im Online-, Sport- und Unterhaltungsbereich ist mit einer Beschränkung zu rechnen.
Kurier.at.weissmann.ruecktritt
Intrigen & Schlammschlacht im ORF
Im Herbst wird es den ORF in der jetzigen Form nicht mehr geben“, zeichnet ein ORF-Mitarbeiter ein düsteres Bild. „Jetzt werden sämtliche Rechnungen beglichen werden und noch mehrere andere neben Roland Weißmann fallen“, behauptet ein weiterer ORF-Insider.
Oe24.at.shlammschlacht
Rücktritt von Weißmann – jetzt kommt alles ans Licht
Über den Kontakt zwischen der Mitarbeiterin und Weißmann gehen die Darstellungen auseinander. Laut Umfeld der Frau habe es zwar keinen körperlichen Übergriff gegeben, jedoch unangemessene Nachrichten mit sexualisiertem Inhalt in Bild, Ton und Text. Diese seien einseitig gewesen. Von ihr selbst soll lediglich eine kurze Geburtstagsgratulation gekommen sein. Ursprünglich habe man dem Generaldirektor persönlich nicht schaden wollen, sondern eine andere Unternehmenskultur anstoßen. Dass die Vorwürfe kurz vor der Wahl publik wurden, wird damit erklärt, dass die Frau eine zweite Amtszeit und ein mögliches Abhängigkeitsverhältnis gefürchtet habe.
Heute.at.weißmann-ruecktritt
Weißmann ist zurückgetreten. „Gedemütigter – ZIB-Star rechnet mit ORF-Chef ab
ORF-Chef Roland Weißmann ist nach Vorwürfen sexueller Belästigung zurückgetreten. Für Journalistin Sonja Sagmeister ist es ein „besonderer Tag“. Der Vorsitzende des Stiftungsrats, Heinz Lederer, erklärte, der Vorwurf verlange eine „rasche und transparente Aufklärung“. Gleichzeitig müsse der Schutz der betroffenen Person „oberstes Ziel“ sein. Lederer und sein Stellvertreter Gregor Schütze bedankten sich in der Aussendung auch bei Weißmann für seine Verdienste und seine rund 30-jährige Tätigkeit im ORF.
Heute.at.sonja.sagmeister
Ex-ORF-Chef Weißmann wirft Stiftungsratschef Lederer „Unwahrheiten“ vor
Konkret steht Aussage gegen Aussage darüber, ob Weißmann nach Vorwürfen sexueller Belästigung – die der Medienmanager bestreitet – freiwillig zurückgetreten ist oder zum Rücktritt gedrängt wurde.
DiePresse.com.lederrergegen weissmann
Totales Durcheinander bezüglich des kuriosen Weissmann-Rücktritts! Laut Umfeld der Frau habe es zwar keinen körperlichen Übergriff gegeben, jedoch unangemessene Nachrichten mit sexualisiertem Inhalt in Bild, Ton und Text. Diese seien einseitig gewesen. Von ihr selbst soll lediglich eine kurze Geburtstagsgratulation gekommen sein. Verstehe den Rücktritt unter diesen Aspekten, wer will. Zudem wird eine Journalistin in Zusammenhang gebracht, die offensichtlich nichts damit zu tun hat, sondern sich aus Rachegründen über den Rücktritt lediglich freuen darf.
Wissenswertes aus „Neue Zürcher-Zeitung“
Die Insel Kharg ist das Herz der iranischen Ölindustrie – warum greift Donald Trump nicht an?: Israel bombardiert Irans Energieinfrastruktur. Doch die USA treten auf die Bremse – und lassen eine strategisch wichtige Insel im Persischen Golf unberührt. Die Zurückhaltung hat gute Gründe.
Jetzt lesen
«Der Krieg in Iran wird ziemlich schnell vorbei sein»: Die fünf wichtigsten Punkte zu Trumps Rede: Donald Trump hielt am Montagabend eine ausserordentliche Pressekonferenz ab. Er stellt in Iran ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht. Teheran sieht die Lage jedoch ganz anders. Ein Überblick.
Jetzt lesen
Wenn in Israel eine Rakete einschlägt, steigt die Spezialeinheit von Uri Yashpe in die Trümmer: Sein Ziel sei es, jeden Vermissten zu finden – lebendig oder tot. Im Gespräch erklärt der Major, warum auch andere Armeen von Israel lernen können.
Jetzt lesen
Istanbuls ehemaligem Bürgermeister drohen 2340 Jahre Haft: Der Prozess gegen den Erdogan-Rivalen Imamoglu hat begonnen: Dem Politiker der grössten Oppositionspartei CHP werden unter anderem die Gründung und Leitung einer kriminellen Vereinigung sowie Bestechung und Geldwäscherei vorgeworfen. Die Oppositionspartei spricht von einem politisch motivierten Verfahren.
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Der Erdöl- und Benzinmangel auf Kuba wird immer gravierender – Trump rechnet mit dem raschen Zusammenbruch des Regimes: Nach einem Ölembargo gegen die Insel prüft die amerikanische Regierung nun Anklagen gegen die Führung des Regimes. In Kuba nehmen derweil die Stromausfälle zu, vereinzelt kommt es zu ersten schüchternen Protesten.
Jetzt lesen
Deutschland kann nur mit Satelliten kriegstüchtig werden – und hat ambitionierte Ziele: Kaum eine Truppenbewegung bleibt den Trabanten verborgen, wie die öffentliche Dokumentation von US-Basen im Irankrieg zeigt. Die Bundeswehr will indes ein eigenes Kommunikationsnetz im Erdorbit schaffen. Das ist wichtig – und dennoch dürfte es dort bald noch enger werden.
Jetzt lesen
CDU und Grüne Jugend setzen den Wahlsieger Cem Özdemir unter Druck: Grüne und CDU liegen nach der Wahl in Baden-Württemberg im neuen Landesparlament gleichauf. Die Christlichdemokraten versuchen deshalb, aus ihrer Niederlage noch einen Sieg zu machen. Auch die jungen Grünen wollen Özdemir das Leben schwer machen.
Jetzt lesen
Vorwurf der sexuellen Belästigung: Der ORF-Chef Roland Weissmann tritt zurück: Kurz vor der Ausrichtung des Eurovision Song Contest bringen Anschuldigungen einer Mitarbeiterin den wichtigsten Medienmanager Österreichs zu Fall. Dieser sieht einen Zusammenhang mit seiner angestrebten Wiederwahl im Sommer.
Jetzt lesen
Sudan: Die USA verhängen neue Sanktionen gegen die RSF-Milizen – in Afrikas Hauptstädten bleiben sie aber willkommen: Den RSF werden schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. In Ostafrika sind sie aber nicht isoliert, wie ein neuer Fall zeigt. Der Bruder des RSF-Führers Hemeti besitzt einen kenyanischen Pass.
Jetzt lesen
Zitat.Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich/ Wöginger-Prozess. Kronzeuge Schmid vor Gericht: „Wöginger sagte, ich soll mich kümmern“
Der Postenschacher-Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte ist am Montag in Linz fortgesetzt worden – mit der Einvernahme von Thomas Schmid. Die Verhandlung war gleich mehrfach unterbrochen worden – aus kuriosen Gründen. krone.at berichtete aus dem Gerichtssaal, unten können Sie den Tag nachlesen.
https://www.krone.at/4070735
Somit ist klar: Thomas Schmid ist ein Kümmerer!
Karin Kneissl: So gut verdient die Ex-Ministerin in Russland
Österreichs ehemalige Außenministerin lebt seit 2023 in St. Petersburg und leitet dort einen Thinktank. 22 Millionen Rubel oder umgerechnet rund 244.000 Euro soll Ex-Außenministerin Karin Kneissl bisher als Leiterin des Thinktanks „G.O.R.K.I“ erhalten haben. Das berichtet das russische Exilmedium Novaya Gazeta Europe in Kooperation mit dem Standard. Die Medien beziehen sich auf ein Leak von Zahlungsdaten des eigens für Kneissl an der Staatlichen Universität St. Petersburg geschaffenen Thinktanks. Es geht demnach um 25 Zahlungen zwischen September 2023 und Juli 2025. Zudem tritt Kneissl im russischen Staatsfernsehen auf. Für sechs Sendungen zwischen August 2024 und September 2025 soll sie rund 2.200 Euro pro Auftritt erhalten haben – also in Summe etwa 13.000 Euro. Es handelt sich um Auftritte auf Russlands größten TV-Sender, Wladimir Putins Propagandakanal Perwy Kanal.
Kurier.at.politik.kneissl
Schweiz
Schweizer Linienbus in Vollbrand: 6 Menschen tot! Mann zündete sich an“
Ein Linienbus ist am Dienstagabend in der Schweiz in Vollbrand geraten. Die Kantonspolizei Freiburg bestätigte in der Nacht, dass es sechs Tote und fünf Verletzte gab. Laut eines unbestätigten Augenzeugenberichtes soll sich ein Mann im Bus selbst angezündet haben.
https://www.krone.at/4073518
Schrecklich! Warum hat er sich nicht auf einer Wiese umgebracht?
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

