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11. FEBRUAR 2026 – Mittwoch

11.02.2026 | Tageskommentar

 

 

 

Ioan Holender bezieht Stellung zur „Salzburger Kompetenzaffäre“. Auszug aus „Die Presse)

Die Journalisten hängen immer noch andächtig an Ioan Holenders Lippen – und Holender fühlt sich in der Rolle des Befragten sichtlich wohl. Diese uns vorliegende Stellungnahme ist aber nicht unumstritten, denn es hat zu gelten, was zuvor vereinbart wurde. Herr Hinterhäuser ist nicht Eigentümer der Salzburger Festspiele – und wenn deren tatsächliche Eigentümer-Vertreter eine Ausschreibung verlangen, dann hat das eben zu gelten. Die Salzburger Festspiele werden rechtlich durch den Salzburger Festspielfonds getragen, eine Institution öffentlichen Rechts, die 1950 gegründet wurde. Eigentümervertreter ist das Kuratorium, das sich aus Vertretern der Republik Österreich, des Landes Salzburg und der Stadt Salzburg zusammensetzt. Es gibt keine privaten Eigentümer. Ich nehme an, dass Herr Hinterhäuser den Passus der Ausschreibung auch akzeptiert  und sich demnach daran zu halten hat. Ich war in meiner beruflichen Zeit ein „Ausschreibungsprofi“ und wundere mich daher, wie „patschert“ in der konkreten Ausschreibung vom Intendanten vorgegangen wurde. Hätte sich Frau Bergmann beworben, gäbe es die Probleme nicht – und alle wären voraussichtlich froh gewesen, eine derart kompetente Bewerberin zur Auswahl zu haben. Aber so geht es jetzt sozusagen „ums Prinzip“ – und da können sich die Eigentümervertreter nicht überrollen lassen. Welche Rolle spielt eigentlich die Festspielpräsidentin? Unter ihrer Vorgängerin wäre das vermutlich nicht passiert. 

Wie kann es nun weitergehen? Eine erneute Ausschreibung oder – falls das rechtlich möglich ist – nachträgliche Fristverlängerung des laufenden Procedere wird wohl unumgänglich sein, Herr Hinterhäuser wird den Fehler zerknirscht eingestehen  und eine „Kopfwaschung“ über sich ergehen lassen müssen. Dann erst könnten die Eigentümervertreter eine sich bewerbende Frau Bergmann vorschlagen. Dass der Intendant bestimmen kann, wen er will, geht bei dieser Konstruktion nämlich nicht! Da irrt nämlich auch ein Herr Holender! 

Leserin W.B. zur Thematik: Herr Holender irrt – und zwar auf ganzer Linie.. Dass er sich dem Herrn aus Sazburg verbunden fühlt, wundert nicht, aber die Zeiten haben sich geändert und in Salzburg zudem das politische Personal. Das wird auch der Intendant zu akzeptieren haben. Vergleich zu Fußball: wenn schon, dann ist der Intendant ein Trainer und wie schnell, oft über Nacht, die hinaus fliegen ist laufend zu beobachten…… Zitat Ende

Tiroler Landestheater Innsbuck: Facettenreich, klangstark & überraschend aktuell!
Wie facettenreich, klangstark und überraschend aktuell Musik- und Theatererlebnisse sein können, zeigt unser Programm der kommenden Wochen eindrucksvoll.

„Idomeneo“. Foto: Tioler Landestheater/ Barbara Palffy

Mit Idomeneo steht ab 14.2. Mozarts Lieblingsoper auf dem TLT-Spielplan – ein Werk von überwältigender musikalischer Kraft, das der Komponist mit nur 24 Jahren schuf. In der Titelpartie gibt der deutsch-turkmenische Tenor Dovlet Nurgeldiyev, der regelmäßig an renommierten Häusern wie der Bayerischen Staatsoper und der Berliner Staatsoper gastiert, bei uns sein Rollendebüt. 

Im Justman-Projekt Brechen wir aus! widmen sich Timna Brauer und ihre Musiker sowie die Schauspielensemblemitglieder Marion Reiser und Kristoffer Nowak am 19.2. & 22.3. in einer szenisch-musikalischen Lesung der bewegenden Lebensgeschichte von Leokadia Justman. Zudem steht mit Irreparabel ab 18.2. erstmals seit langer Zeit wieder eine Produktion speziell für Jugendliche in den Kammerspielen am Programm. Das Schauspiel von Sergej Gößner erzählt eine berührende Coming-of-Age-Geschichte über eine ungleiche Freundschaft, die ebenso Erwachsene anspricht.

Beim 4. Symphoniekonzert – Waldweben spannt sich unter der Leitung von Chefdirigent Gerrit Prießnitz der musikalische Bogen von Wagners monumentaler Klangwelt aus dem Ring des Nibelungen bis zu Johannes Brahms’ zweitem Klavierkonzert, interpretiert vom südkoreanischen Pianisten und Busoni-Preisträger Jaehong Park. Ergänzt wird das Konzertprogramm durch das Preisträgerkonzert des Prof. Ebert Klavierwettbewerbs mit der jungen Pianistin Sophie Neeb im Haus der Musik Innsbruck.

Weitere Informationen
Details zu den Produktionen des Tiroler Landestheaters sowie zu den Konzerten des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck finden Sie auf unserer Webseite – inklusive aller relevanten Infos

München
Opernpremiere von „Faust“: Ein neuer Pavarotti ist er nicht (Bezahlartikel)
Aber der Tenor Jonathan Tetelman zeigt in Charles Gounods „Faust“ an der Bayerischen Staatsoper, dass Großes in ihm steckt. Heimlicher Star des Abends ist trotzdem die Dirigentin Nathalie Stutzmann.
sueddeutscheZeitung.de.faustpemiere

Lotte de Beers „Faust“-Inszenierung in München: Ein düsteres Nachtstück (Bezahlartikel)
Kurier.at.muenchenfaust

Bayerische Staatsoper/ Umbesetzungen im Februar/März 2026
 Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren:
 
DIE VERKAUFTE BRAUT
 In der Vorstellung am 12. Februar 2026 übernimmt Mario Lerchenberger die Partie des Hans anstelle von Pavol Breslik.
 In den Vorstellungen am 14. und 17. Februar 2026 übernimmt Jinxu Xiahou die Partie des Springer von Kevin Conners.
 
SALOME
 In den Vorstellungen am 23. und 26. Februar sowie am 1. und 5. März 2026 übernimmt Jinxu Xiahou die Partie des 4. Juden anstelle von Kevin Conners.
 

 Mario Lerchenberger. Foto: Bayerische Staatsoper

Mario Lerchenberger
Der Tenor Mario Lerchenberger studierte Gesang, Lied und Dirigieren bei Tom Sol, Joseph Breinl und Johannes Prinz an der Kunstuniversität Graz. Von 2019 bis 2024 war er Ensemblemitglied der Oper Graz und u. a. als Alfred (Die Fledermaus), Steuermann (Der fliegende Holländer), Kudrjáš (Káťa Kabanová) und Macduff (Macbeth) zu erleben. Zu seinem Repertoire gehören außerdem Partien wie Jaquino (Fidelio), Narraboth (Salome), The Bridegroom / Tuomas (Innocence) und Nemorino (L’elisir d’amore). Gastengagements führten ihn u. a. zum Wiener Konzerthaus und zum Grazer Musikverein sowie zum Leipziger Bachfest und zum Internationalen Brucknerfest Linz. Seit 2024 ist er Ensemblemitglied der Semperoper Dresden. An der Bayerischen Staatsoper debütiert er 2026 als Hans (Die verkaufte Braut).
 
ZUR VORSTELLUNG

Muenchen/Gaertnerplatz
Wie Roland Schwab den „Fürst Igor“ am Gärtnerplatztheater inszeniert:
„Ich mag Geheimnisse im Leben und auf der Bühne“ Ein Pazifist, der ein Kriegsdrama vertont: „Fürst Igor“ war schon für den Komponisten Alexander Borodin eine Herausforderung. Regisseur Roland Schwab, der die Oper am Gärtnerplatztheater München inszeniert, findet jedoch nicht nur diese Schieflage reizvoll. Schon als kleiner Junge war Roland Schwab im Gärtnerplatztheater: als Siebenjähriger bei einem „Freischütz“. Später verdiente sich der gebürtige, heute wieder in seiner Heimatstadt lebende Münchner dort durch Kulissenschieben sein erstes Geld. Studium und Karriere fanden dann jedoch außerhalb Münchens statt, bei Götz Friedrich und Harry Kupfer. Schwab wurde aber auch von der legendären Opernregisseurin Ruth Berghaus, die er als Formalistin mit großer Poesie schätzte, stark geprägt.
sueddeutscheZeitung.de.gaertnerplatz

Brüssel/ La Monnaie
Die Brüsseler Erstaufführung der Oper “Benvenuto Cellini” von Hector Berlioz überzeugt musikalisch
Das Opernhaus “La Monnaie / De Munt” in Brüssel zeigt zum ersten Mal Hector Berlioz’ erste Oper “Benvenuto Cellini”. Heraus kommt eine musikalisch überzeugende Aufführung unter der Leitung des Chefdirigenten Alain Altinoglu. Die exzellente Sängerriege wird angeführt von John Osborn in der Titelrolle. Szenisch wirkt die Inszenierung von Regisseur Thaddeus Strassberger allerdings überfüllt, ermüdend.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

Wien/ Volksoper
Di., 10. Februar 2026: WIEN (Volksoper): Richard Strauss, Der Rosenkavalier
Heute nochmals der Volksoper einen Besuch abzustatten, war eine sehr gute Idee, denn die Qualität des heutigen „Rosenkavaliers“ lag noch deutlich über derjenigen von heute vor einer Woche, und die war schon hoch gewesen. In erster Linie zu verdanken ist die heutige Qualitätssteigerung zwei Faktoren, nämlich Hedwig Ritter und dem Orchester
forumconbrio.com

Wien
Ein Esel namens Bartók: Patricia Kopatchinskaja trumpft im Konzerthaus auf
Mit Witz und Virtuosität: Das Toronto Symphony Orchestra macht an dem Abend mit ihrer Geigen-Virtuosin respektable Figur
DerStandard.at.story.ein.esel.namens.bartok

Ausstellung in Wien  / Haus Hofmannsthal: 
EDITA GRUBEROVA
DIE NACHTIGALL DES BELCANTO
Ab 11. Februar 2026 das ganze Jahr geöffnet

„Das hätte der Richard Strauss hören sollen!“

 

Heuer am 23, Dezember 2026 wäre Edita Gruberova 80 Jahre alt geworden. Sie wird diesen Geburtstag nicht erleben, sie ist vor fünf Jahren, am 18. Oktober 2021, unter tragischen Umständen ums Leben gekommen. 2019 hatte sie eine Karriere, die 51 Jahre lang währte, beendet.

Das Haus Hofmannsthal widmet der aus Bratislava stammenden Künstlerin  nun eine seiner Sänger-Ausstellungen, die auf der Sammlung des im Vorjahr verstorbenen Erich Wirl beruhen. Wirl hat die großen Künstler von Theater und Oper über 65 Jahre hindurch begleitet, ihnen unermüdlich jeweils die aktuellen Fotos ihrer Karriere zwecks Unterschriften vorgelegt. Er war ein unermüdlicher Begleiter von vor allem Wiens Elite, wie es sich jeder von ihnen nur wünschen konnte.

 

 

So kommt es, dass Edita Gruberova (abgesehen von begleitendem Text-Material) in Schaukästen in fast allem zu sehen ist, was sie in ihrem langen Künstlerleben dem Publikum gezeigt hat – von den kleinsten Rollen (ein Page Tebaldo in „Don Carlos“ bei den Salzburger Festspielen) bis zu ihren größten Rollen, die dann in verschiedenen Inszenierungen (und Kostümen) durch die Welt gezeigt werden, etwa die Königin der Nacht, mit der sie zuerst berühmt wurde…

…In der Ausstellung im Haus Hofmannsthal kann man nun, dank der Sammlung von Erich Wirl, von Bild zu Bild die Karriere der Gruberova nach erleben und sich an so manches Schöne und Wunderbare erinnern.

Zum Ausstellungsbericht von Renate Wagner

Musikverein für Steiermark/ Graz: wir dürfen Sie auf das kommende Orchesterkonzert hinweisen:

Am Montag, den 23.02. und Dienstag, den 24.02.2026 findet das Orchesterkonzert mit Christian Schmitt (Orgel) und den Grazer Philharmonikern unter Vassilis Christopoulos statt!

Christian Schmitt. Foto: Uwe Arens

5. Orchesterkonzert
Montag, 23. Februar 2026     
Dienstag, 24. Februar 2026
19.30 – 21.30 Uhr
Stefaniensaal, Congress Graz

VASSILIS CHRISTOPOULOS
GRAZER PHILHARMONIKER
CHRISTIAN SCHMITT, Orgel

Würzburg: Für Initiative „Orchester des Wandels“: Versteigerung von privaten Kammerkonzerten startet am 22. Februar

 Zugunsten der Initiative „Orchester des Wandels“ werden fünf verschiedene private Kammerkonzerte mit Musikerinnen und Musikern des Philharmonischen Orchesters Würzburg versteigert. Gebote können vom 22. Februar bis 1. März abgegeben werden.

 

 

Die „Slawischen Komponisten“ mit Yuliia Bielitska, Yulim Kim, Ekaterina Zubkova, Lukas Barmann und Silvia Vassallo-Paleologo. Daneben gibt es noch weitere vier zu ersteigernde private Kammerkonzerte des Philharmonischen Orchesters. Foto: Anna Dyckers

 

Im Jahr 2022 haben sich die Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters Würzburg der Initiative „Orchester des Wandels“ angeschlossen, in der sie sich mit verschiedenen Projekten aktiv für den Klima- und Naturschutz einsetzen. Mit der Ersteigerung von privaten Kammerkonzerten können im Rahmen dieser Initiative Wiederaufforstungsprojekte in Madagaskar und Brasilien unterstützt werden.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Wien/ Opernball
Auch „Nanny“ Fran Drescher in Wien gelandet
Die beiden Superstars des Wiener Opernballs sind angekommen: Nach der US-Schauspielerin Sharon Stone ist am Montag auch „The Nanny“ Fran Drescher samt ihrem Ex-Mann Peter Marc Jacobson am Flughafen Schwechat gelandet.
https://www.krone.at/4040878

Who is Who am Parkett: Diese Promi-Paare eröffnen den Opernball 2026
Nur noch ein Flügelschlag bis zur glanzvollsten Nacht des Jahres: Im Gustav-Mahler-Saal der Wiener Staatsoper wurde bei der letzten Probe der Debütanten mit höchster Präzision an der Perfektion gefeilt. Das Tanzmeister-Geschwisterpaar Maria Angelini-Santner und Christoph Santner sowie Opernball-Organisatorin Susanne Athanasiadis beobachteten das Geschehen mit wohlwollender, aber strenger Präzision. Ihr Fazit: Die Choreografie sitzt, die Haltung ist makellos – und die kleine, sympathische Nervosität gehört zum guten Ton, bevor die jungen Damen und Herren das Parkett vor den Augen der Weltöffentlichkeit betreten. Besonderes Augenmerk liegt auch in diesem Jahr auf den Debütantenpaaren, die klangvolle Namen der österreichischen Gesellschaft, Wirtschaft und Kulturgeschichte repräsentieren. Es ist eine „Next Generation“, die Tradition sichtlich mit Stolz trägt:
Oe24.at.operball

Sargnagel am Opernball: Wenn der Busen „guck guck“ sagt  Bezahlartikel
Besser als der Opernball selbst: Stefanie Sargnagel zu Besuch bei der Hautevolee
https://kurier.at/kultur/buch/stefanie-sargnagel-opernball/403129855

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Ghislaine Maxwell ist der Schlüssel zur Aufklärung des Epstein-Skandals. Doch sie schweigt: Die Britin weiss vermutlich jedes Detail über Epsteins Verbrechen. Nun lässt sie einzig über ihren Anwalt ausrichten, dass Donald Trump und Bill Clinton sich nichts hätten zuschulden kommen lassen.
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 Starmer kommt noch einmal davon – das Kabinett rettete den britischen Premierminister im letzten Moment
In der grössten Regierungskrise seit dem Antritt der Labour-Regierung vor anderthalb Jahren ist es Keir Starmer gelungen, seine Absetzung abzuwenden. Die Unzufriedenheit mit ihm bleibt gross.
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 Der Stabschef ist schuld: Keir Starmer setzt in der Epstein-Affäre auf eine Sündenbock-Politik:Der britische Premierminister steht unter Druck wegen der Epstein-Verbindungen des früheren Botschafters in Washington. Nun ist sein Stabschef zurückgetreten. Ob das Bauernopfer Starmer rettet, ist unsicher.
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 Es ist ihnen unwohl mit den vielen Immigranten in Boston – aber sie brauchen sie In kaum einer anderen britischen Stadt ist der Ausländeranteil so hoch wie in Boston. Die Hochburg der rechten Partei Reform UK gilt als Paradebeispiel für misslungene Integration. Ein Besuch in der englischen Kleinstadt zeigt allerdings, dass sich die Wirklichkeit nicht auf Slogans reduzieren lässt.
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 «Wir nennen es das Maga-Gericht»: In ihrem Rechtskampf gegen Trump prallen die Demokraten auf den Supreme Court
Prodemokratische Rechtsgruppen wollen die Machtausdehnung der Trump-Regierung stoppen. Doch was hat die Klageflut gebracht? Eine Anti-Trump-Aktivistin und ein Rechtshistoriker ziehen Bilanz.
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 Einst Teenie-Idol, dann Antisemitismus-Skandal: Warum ausgerechnet Gil Ofarim das Dschungelcamp gewann:Der diesjährige König des Reality-Fernsehens ist derjenige Kandidat, der am heftigsten moralisch befragt und beurteilt wurde. Er gewinnt – weil das Publikum anders reagiert als erwartet. Was hier passiert ist, reicht weit über Reality-Fernsehen hinaus.
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 «Wir wählen Dates, wie wir Kleider kaufen» – was die Autorin Melissa Febos in einem Jahr ohne Sex über die Liebe gelernt hat: In der heutigen Dating-Kultur sind Beziehungen verfügbar geworden. Melissa Febos war süchtig nach der romantischen Liebe. Sie ging auf Entzug – und entdeckte das Begehren.
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Weibliches Wissen in Mailand: Anselm Kiefer spürt den vergessenen Wegbereiterinnen der modernen Wissenschaft nach:Im Palazzo Reale inszeniert der Gigant der deutschen Gegenwartskunst einen Zyklus mit Alchemistinnen, die zur Entwicklung des modernen Denkens beitrugen, aber von der Geschichte ignoriert wurden.
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Letzter Sprint eines Bürokraten: Robert Menasses brillant verknappte Novelle «Die Lebensentscheidung» Der österreichische Schriftsteller erzählt eine Geschichte über Abschied und Tod, Familie und die Europäische Union.
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Goldmedaille für die Schweiz: Der Skirennfahrer Franjo von Allmen gewinnt die Olympiaabfahrt in Bormio – und weitere Neuigkeiten von den Olympischen Winterspielen in Italien.
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Nazi-Verbindungen der Bank Hofmann: Die Zürcher Bank war dick im Geschäft mit den Nazis. Das wird nun zur Gefahr für die UBS.
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Julius-Bär-Chef fordert Register für fehlbare Banker: Von schärferen Sanktionen habe der ganze Finanzplatz profitiert, sagt der CEO Stefan Bollinger.
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Super Bowl 2026: Der puerto-ricanische Pop-Star Bad Bunny bestreitet in der Nacht auf Montag trotz Protesten aus rechten Kreisen die Halbzeitshow des Super Bowl 2026.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Wien/ Opernball
Nachfolge gesichert. Alle wollen jetzt der neue Richard Lugner sein
Wer jemals dachte, dass der Opernball nach Richard Lugner in eine Art des Star-Vakuums geraten würde, der irrte. Und zwar gewaltig. Denn heuer gibt es eine wahre Flut an Gastgebern, die mit ihren Logen-Reizen nicht geizen. Die „Krone“ hat für Sie den Überblick behalten – wobei eine Dame allen die Show stehlen könnte.
https://www.krone.at/4041807

Manchester United: Wie ein Flugzeugunglück die „Busby Babes“ auseinanderriss
„Busby Babes“ wurden die Fußballer von Manchester United genannt: jung, talentiert, erfolgreich. Am 6. Februar 1958 kam die Hälfte des englischen Teams ums Leben. Der Mannschaft von Manchester United gehörte die Zukunft, da waren sich Experten und Fans gleichermaßen einig. Die Spieler wurden die „Busby Babes“ genannt, nach ihrem Trainer Matt Busby, der aus vielen jungen, talentierten Fußballern ein eingeschworenes Team geformt hatte. In den letzten beiden Jahren hatten sie die Meisterschaft in England gewonnen, Erfolge auf internationaler Bühne schienen nur noch eine Frage der Zeit. Einen neuerlichen Schritt in diese Richtung hatte das Team von Trainer Matt Busby gerade getan, als es sich am 6. Februar 1958 auf dem Rückweg von Belgrad in die Heimat befand. Mit einem 3:3 bei Roter Stern hatte United das Halbfinale des Europapokals der Landesmeister erreicht, Manchester galt als Favorit auf den Pokal. Doch dieses 3:3 sollte das letzte Spiel dieses Teams gewesen sein, nach dem 6. Februar 1958 war bei Manchester United nichts mehr wie zuvor. Der British-European-Airways-Flug 609 musste zwischenlanden, die zweimotorige Maschine sollte am Flughafen München-Riem aufgetankt werden. Ein verhängnisvoller Zwischenstopp, ein tödlicher sogar, wie sich herausstellen sollte. Bei heftigem Schneetreiben schlugen die ersten beiden Startversuche fehl, beim dritten – gegen 15 Uhr – hob das Flugzeug nicht ab, ließ sich aber auch nicht stoppen. „Wir sind in ein Haus gekracht, und ich glaube, in ein paar andere. Hindernisse“, erinnerte sich der mit an Bord sitzende Sir Bobby Charlton 60 Jahre später.
stern.de.fussball

Warum US-Touristen Österreich treu bleiben
Während immer weniger Österreicher in die USA reisen, bemüht sich die heimische Tourismuswirtschaft weiter intensiv um ausgabefreudige Gäste aus den Vereinigten Staaten; verstärkt auch im Winter – bislang mit Erfolg, aber ungewissen Aussichten. Seit Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump haben die USA als Reiseziel für Europäer stark an Attraktivität verloren. Ruefa-Geschäftsführer Michele Fanton berichtet, dass die Verkehrsbüro Travel-Sparte im Vorjahr ein Minus von 20 Prozent bei USA-Buchungen hinnehmen musste. „Das wird sich heuer tendenziell fortsetzen; womit sich die USA-Umsätze bis 2027 gegenüber 2024 wohl halbieren werden.“ Auch Gottfried Math, Österreich-Chef des ­TUI-Konzerns spricht von einem Minus im zweistelligen Bereich bei Buchungen in die Vereinigten Staaten.
News.at.touristik

Österreich
Gärtner verrät: Corona-Jahre waren „die besten fürs Geschäft
Weil während der Pandemie viele die eigene Grünfläche verschönern ließen, blühten die Landschaftsgärtnereien auf. Den Floristen ging es hingegen weniger gut – dennoch sehen sich beide krisenfest. Die „Krone“ sprach mit den Vertretern der „grünen“ Branche.
https://www.krone.at/4040714

Bei Corona gab es – was die Firmen betrifft – weit mehr Sieger als Verlierer. Auch mein Nachfolger (der Mann, der meinen Kundenstock, nicht meine Firma übernommen hat), wunderte sich, was ihm da alles problemlos ins Haus geschneit ist. Für diese Großzügigkeit zahlen wir heute den Preis. Die Firmen gehen pleite, das Schlaraffenland ist zu Ende!

Ich wünsche einen schönen Tag!

 

 

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