Opernhaus Zürich Giulio Cesare in Egitto, Cecilia Bartoli (c) Monika Rittershaus
Händel meets Hollywood – spektakulärer Giulio Cesare in Zürich
Mit diesem opulenten Opernspektakel, kontrastierend zwischen Film und Theater, kunstvoll changierend zwischen Parodie und mörderischem Ernst, hat sich das Opernhaus Zürich einmal mehr selbst übertroffen: Man nimmt gerne die durch und durch großartige Version von David McVicar an der Met und der Royal Opera zum Maßstab, doch die in ihrer Originalität geradezu überwältigende Zürcher Produktion dieser zu Recht berühmtesten Oper Händels kann sich mit McVicars Inszenierung durchaus messen. In Zürich traten Weltstars wie die „Wahl-Zürcherin“ Cecilia Bartoli und die hervorragende Anne Sofie von Otter sowie der erstklassige Cesare des Carlo Vistoli auf. Vor allem aber wurde dem verwöhnten Zürcher Publikum eine bildgewaltige Krimikomödie als Oper, eine Synthese von Tragik, Sinnlichkeit und sprühendem Humor, treffsicher durchsetzt mit Ironie, Humor und perfekt eingesetzten parodistischen Elementen serviert.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de
„Kein Aprilscherz, oder doch?“ – Der Opernfreund – Viel Spass😂😂😁
Weichet des Handys Fluch. Zeichnung-Copyright: Peter Klier
Liebe Leser, eigentlich wollte ich einen Aprilscherz schreiben. Das ist nun rausgekommen. Was gestern noch (Auszüge aus einem15 Jahre alten Beitrag von mir) wie Fiktion und Alptraum klang, ist heute, 2026, übelste Realität geworden. Auch der Grund, warum ich immer weniger in die Oper gehe.
Der Opernfeund.de
Wiener Staatsoper: Heute, Mittwoch, 1. April, um 10 Uhr startet der Verkauf für alle Vorstellungen im Juni 2026. Sie können die Karten → online, aber auch in all unseren → Verkaufsstellen erwerben.
Berlin
Bilanz für 2025: Berliner Bühnen zählen erstmals wieder so viele Besucher wie vor Corona
Die Berliner Bühnen haben im vergangenen Jahr erneut mehr Tickets verkauft und erstmals wieder die Werte der Vor-Corona-Zeit übertroffen. Insgesamt wurden 3.328.615 Besucherinnen und Besucher in den institutionell geförderten Theatern und Orchestern der Stadt gezählt, wie die Kulturverwaltung am Montag mitteilte.Zum Vergleich: Im Jahr 2024 waren es 3.270.233 verkaufte Tickets. 2019 – im letzten Jahr vor der Pandemie – wurden 3.315.161 Besucherinnen und Besucher verzeichnet.
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Schlechter geht es anscheinend der Metropolitan Opera
New York
Leser Christopher Sch. hat nachstehenden Artikel gefunden und meint: „Wenn diese Zahlen stimmen, ist die Met am Ende„. Zitat Ende
Financial Forensics Report
Metropolitan Opera: The Math Behind the Collapse
Moody’s Ratings cut the Metropolitan Opera’s debt deeper into junk territory — lowering it to Caa1 from B3 with a negative outlook. Seven notches below investment grade. The agency cited a “pronounced structural deficit” and $120 million in endowment draws since fiscal 2023. The Met has $178 million in outstanding debt. Its bank line expires February 2027. Peter Gelb has been General Manager since 2006. He plans to retire in 2030.
The Metropolitan Opera Under Peter Gelb: A Factual Record of Decline | Cadenza
Innsbruck / Tiroler Landestheater
„MADAMA BUTTERFLY“ 28.3.2026 (Premiere) – Cio-Cio-Sans fataler „American dream“
Christiana Oliveira. Foto: Cordula Treml
Das Beste des Abends vorweg: Gastdirigent Enrico Calesso entlockte dem bestens disponierten Tiroler Symphonieorchester Innsbruck die ganze Klangpalette von Giacomo Puccinis meisterhafter Partitur. Aus dem Orchestergraben erklang ein brillantes Tongemälde ohne falsches Sentiment. Zurecht wurde diese herausragende Leistung nach Fallen des Schlussvorhanges besonders gewürdigt.
Auf der Bühne waren bewährte Kräfte des Hauses sowie zwei Gastsänger für die zentralen Rollen zu erleben. Mit stimmlicher Wärme und berührender Anteilnahme am Schicksal ihrer Herrin überzeugte Bernarda Klinar als Suzuki. Prägnant in Spiel und Gesang präsentierte sich Jacob Phillips als weltmännischer, in der Begegnung mit Butterfly auch einfühlsamer Konsul Sharpless. Mit Oliver Sailer (Standesbeamter und kaiserlicher Kommissär) und Johannes M. Wimmer (Onkel Bonzo) waren die kurzen, aber für die Handlung wichtigen Rollen trefflich besetzt. Federica Cassati (Kate Pinkerton), Elissophie Davli (Mutter), Ana Akhmeteli (Tante), Yejin Kang (Cousine), Michael Gann (Fürst Yamadori) sowie der schwach gezeichnete Goro des Jakob Nistler rundeten das Ensemble ab. Viel Zustimmung erhielten der wie immer von Michel Roberge bestens vorbereitete Chor des TLT sowie Milo Jaindl als Butterflys Sohn.
Der Pinkerton zählt bekannterweise nicht gerade zu den Sympathieträgern in der Opernliteratur. Der attraktive Adam Sánchez spielte den präpotenten „ugly American“ vorzüglich aus. Seine gesangliche Leistung war tadellos, ein wenig mehr an tenoral-sinnlichem Schwelgen hätten dem großen Liebesduett gut angestanden. Christiana Oliveira als tragische Titelheldin unterwarf sich mit Haut und Haar dem Regiekonzept und durchlebte die fordernde Partie mit beeindruckender Hingabe. Ihr farbenreicher, eher herb timbrierter Sopran erreichte nach der Pause ihre volle Wirkung…
Zum Premierenbericht von Dietmar Plattner
Salzburg
„Rheingold“ bei den Salzburger Osterfestspielen Das Orchester baut Wunderwelten jenseits von Afrika.
Dass das Gebotene vorzeigefähiges Format hat, liegt wie fast immer an den Sensationen im Orchestergraben. Die Berliner Philharmoniker, 2012 unter ihrem operndefizitären Musikchef Simon Rattle nach Baden-Baden entwichen, sind bei den Osterfestspielen zurück. Und zwar auf dem Niveau, auf dem sie 1967 Stilgeschichte schrieben, als sie das Höchstpreisfestival mit Karajan gründeten.
News.at.osterfestspiele
Salzburger Osterfestspiele mir „Das Rheingold“
Damals wie heute galt der Neuanfang dem Wagner’schen „Ring“. Karajan entschied sich für die spektakulärere „Walküre“, Festspielintendant Nikolaus Bachler und der Berliner Chefdirigent Krill Petrenko wählen nun den chronologischen Beginn mit „Rheingold“.
news.at.salzburg
Ballett / Tanz / Performance/ Wien/Staatsoper
Spitzenschuh und Sneaker: „Visionary Dances“ in der Staatsoper (Bezahlartikel)
Im Triple Bill „Visionary Dances“ zeigt das Wiener Staatsballett in der Staatsoper, wie vielfältig sich das klassische Ballettvokabular zeitgemäß denken lässt.
DiePresse.com.spitzenschuh
Bayerische Staatsoper: Save the Date – Preview zu den Apollon Foyers
PREVIEW APOLLON FOYERS
Freitag, 24. April 2026, ab 15.00 Uhr
Mit den Apollon Foyers entsteht ein lebendiger, einladender „Dritter Ort“ im Herzen der Stadt, der zum Austausch, Verweilen und Entdecken einlädt. Im Laufe der Spielzeit 2025/26 wird das Vorderhaus des Nationaltheaters Schritt für Schritt zugänglicher gemacht: Die prachtvollen Prunksäle, der Königssaal und die Ionischen Säle werden im Mai 2026 erstmals tagsüber für alle geöffnet. Das Ziel ist klar: den Münchner:innen und den Besucher:innen der Stadt neue Perspektiven zu eröffnen, kreative Erlebnisse zu teilen und durch aktives Mitgestalten die Gemeinschaft zu stärken.
Die Beisheim Stiftung hat das Förderprogramm „Dritte Orte“ als Pilotprojekt in München gestartet. Seit Sommer 2024 bzw. Januar 2025 unterstützt sie drei Münchner Kultureinrichtungen unterschiedlicher Sparten bei ihrer Transformation zu „Dritten Orten“: Die Schauburg – Theater für junges Publikum, das Haus der Kunst und die Bayerische Staatsoper. Auch die Pinakothek der Moderne macht sich auf den Weg zu einem „Dritten Ort“ und steht dazu mit der Beisheim Stiftung und den von ihr geförderten Kultureinrichtungen im Austausch. Neben der Begleitung durch das Beratungsunternehmen Syspons umfasst das Programm auch gemeinsame Netzwerktreffen und eine externe Evaluation.
Wien
Raphaël Pichon und Pygmalion: Atemberaubende Leidensgeschichte (Bezahlartikel)
Der französische Dirigent und sein Ensemble brillierten mit Bachs „Johannespassion“ im Wiener Konzerthaus
Kurier.at.pichon
La Seine Musicale Paris
Monteverdi Choir unter Laurence Equilbey: So klingt Bach von einem anderen Stern
Wenn man an Chöre denkt, vor allem an die besten, stolpert man unweigerlich über zwei Ensembles: den musicAeterna Chor von Teodor Currentzis oder den Arnold Schoenberg Chor. Dass der Monteverdi Choir hier um nichts nachsteht, hat das von Sir John Eliot Gardiner gegründete Ensemble nun in Paris bewiesen – unter dem Dirigat einer Französin.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
Georg Friedrich Händel: Aci, Galatea e Polifemo • Opernhaus Zürich • Vorstellung: 29.03.2026 nachmittags
(2. Vorstellung • Premiere am 20.03.2026)

Im Rahmen von Zürich Barock
Konzertante Aufführung. Erneut überragend!
Der letzte Tag des, so darf jetzt schon festgestellt werden, ausserordentlich erfolgreichen Festivals «Zürich Barock» (https://www.opernhaus.ch/spielplan/zuerich-barock/) beginnt mit einer weiteren Aufführung von «Aci, Galatea e Polifemo» vor fast ausverkauftem Haus.
Foto © Toni Suter
Stimmungsvoll eröffnen die ersten beiden Sätze (1. Largo – 2. Fuga, allegro) aus Händels Concerto grosso op. 3 Nr. 5 in d-Moll HWV 316 die Aufführung der Serenata a tre HWV 72. Das Orchestra La Scintilla musiziert hier wie auch in der Serenata unter musikalischer Leitung von Philippe Jaroussky überragend beseelt und farbenfroh mit prägnantem, luftig leichtem bis ätherisch schwebendem Klang. Die Musik von «Aci, Galatea e Polifemo» ist, in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um ein «Jugendwerk» handelt und der 23jährige Komponist «erst» 5 seiner 42 Opern aufgeführt hatte, als überaus exquisit zu bezeichnen, und von der überbordenden Frische und Phantasie der Jugend geprägt…
Zum Bericht von Jan Krobot
AMSTERDAM/Frascati Theatre: LES ENFENTS TERRIBLES – Premiere
Philip Glass mit drei Flügeln…
Paul Dargelos, Elisabeth und Gérard vlnr. Foto: Joost Milde
Im Rahmen der Teilnahme an der Opera Europa Spring Conference mit dem Titel „Creation and Opportunity“ an der Dutch National Opera & Ballet gab es neben drei weiteren Stücken die Möglichkeit, die Premiere der Oper „Les Enfants Terribles“ von Philip Glass am kleinen heimeligen Frascati Theatre in der Amsterdamer Altstadt zu erleben. Es war eine Koproduktion der Opera Zuid, der Nationaloper und der Nederlandse Reisopera in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Opernstudio und seine Partnern. Die Premiere an diesem Abend kam im Rahmen des Opera Forward Festivals an der Nationaloper & Ballett zustande…
Zum Bericht von Dr. Klaus Billand
“Imibungazo” im Nelson Mandela Theater ,Johannesburg – oder: es muss nicht immer ‘ Parzival’ sein !
Imibungazo bedeutet in der Zulu Sprache , etwas zu zelebrieren und eine schoene Feier war es obwohl das Gegenteil dessen, was ihr Endesgefertigter erwartet hatte. “Du sollst nicht”eine Einladung schlampig und in Eile lesen sondern die Informationen der Veranstalter sorgfaeltig lesen. Ihr Endesgefertigter erwartete ein Opernkonzert – aber durch sorgfaeltiges Lesen der erteilten allgemeinen Information erschliessbar – war es ein religioeses Konzert zur Karwoche in dem Gospels, Kirchenlieder und spirituelle Melodien durch einen (Damen)chor und eine gute Auswahl suedafrikanischer Sopranistinnen praesentiert wurden. Die Auffuehrung war eine Opernverehrung ( nicht sich selbst sondern Ostern von “Kreuz zur Krone’verehrend)in der klassische Oper, geheiligte Afrikanische Redewendungen und sakrale Formulierungen, grosser Chor und eine Buehnenerzaehlung in einer erzaehlung der erloesung harmonisch miteinander verbunden wurden. In der Auffuehrung wurden Musik, Schrifttum, Photos, Filme und Erzaehlung miteinander verwoben um die Karwoche vom Palmsonntag bis zur Auferstehung kuenstlerisch zu erzaehlen. So weit, so gut und es muss ja nicht immer “Parzival’ am Karfreitag sein. Nachdem ich meine Ueberraschung ueberwunden hatte war ich in der Lage, eine sehr professionell gestaltete Auffuehrung – man kann ruhig den Begriff “show’verwenden – mit erstens sehr beeindruckenden Choristen und zweitens wunderbaren und ueberragenden Sopranistinnen zu geniessen, die ihre beindruckenden Stimmen den religioesen Liedern, Gospels und dergelichen widmeten. Die 10 Sopranistinnen waren Busisiwe Ngejane – die bereits letztes Jahr fuer SITTOPERA auftrat & und von all den erwaehnten beeindruckenden und ausdrucksstarken Saengerinnen besonders erwaehnt werden darf – sowie Khumbuzile Dlamini, Nonzwakazi Maphumulo, Muhle Fulela, Bongiwe Nakani Mcetywa, Luleka Mabaso, Tina Mene, Letago Kekano, Neo Moatse und Siyanga Mbuyazwe Ngozi. Die kulturelle Reise dieser 10 Sopranistinnen began bereits 2013 mit einer derartigen ‘show”die nun neu entworfen und angepasst wurde. Produzentin war Sibongile Mngoma, selbst eine opernsaengerin von Rang. Regisseur der Auffuerung war Mapula Sethlako und die Erzaehlerin ( obwohl blind war dies nicht bemerkbar) war Lelethu Mahambehlala. ..
Zum Bericht von Dr. Harald Sitta/ Johannesburg
Forum Ludwigsburg wird nicht Interimsstandort für Oper Stuttgart
Das Forum in Ludwigsburg ist nicht der geeignete Ort für eine Zwischennutzung der Oper Stuttgart. Zu diesem Ergebnis sind die Städte und das Land nach einem Gespräch gekommen. Es sei am Montagabend über den Flächenbedarf sowie Investitions- und Betriebskosten diskutiert worden, teilte die Stadt Ludwigsburg dem SWR mit. Demnach wurde dabei deutlich, dass der Bedarf, den die Stuttgarter Staatsoper hat, beim Forum am Schlosspark nicht ausreiche. Für die Staatsoper in Stuttgart heißt das, dass ein neues Gebäude an den Stuttgarter Wagenhallen weiterhin als Ersatzspielstätte weiterhin in der Planung bleibt.
swr.de.ludwigsburg.interim
St. Gallen
Blind Date in der Oper
Così fan tutte im Theater St.Gallen – wir finden die passende Begleitung für Ihren Opernabend. Für die Vorstellungen von Così fan tutte am 2. und 22. Mai können Sie sich ein Ticket sichern und werden von uns mit einer anderen Person zusammengebracht.
https://toggenburg24.ch/articles/371581-blind-date-in-der-oper
Ausstellungen/ Kunst
Österreich/ KunsthistorischesMuseum
KHM-Causa: Ambras-Direktorin Veronika Sandbichler freigestellt
KHM-Direktor Jonathan Fine übernimmt Leitung von Schloss Ambras selbst. Sandbichler war mit Mobbingvorwürfen an die Öffentlichkeit gegangen.Veronika Sandbichler, die Direktorin des Innsbrucker Schlosses Ambras, ist seit Sonntag vom Dienst freigestellt. Der Generaldirektor des Kunsthistorischen Museumsverbandes, Jonathan Fine, leitet das Haus interimistisch selbst. Einen entsprechenden Bericht des ORF-„Kulturmontages“ bestätigte das KHM der APA. Sandbichler war vor einer Woche mit dem Vorwurf „toxischer Führungskultur“ gegen die KHM-Spitze an die Öffentlichkeit gegangen, was diese zurückweist.
Kurier.at.schlossambras.sandbichler
Medien/ ORF: 470.000 Euro Jahresgage: Angemessener Verdienst oder überzogenes Gehalt?
Gehaltsexperte Conrad Pramböck spricht im News-Interview über die ORF-Gehaltsdebatte, Neid, sinnlose Vergleiche und die Frage, was jemand wert ist.
News.at.ORFgehaelter
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Vom Militärdiktator zum Präsidenten: In Myanmar zieht Min Aung Hlaing zivile Kleider an. In Myanmar enden die umstrittenen Wahlen wie erwartet. Der Militärdiktator wird diese Woche zum neuen Präsidenten gewählt.
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Ein Israeli erzählt, dass sein Nachbar geköpft wurde, und wird ausgebuht. Ein Abend mit der Uno-Beauftragten Francesca Albanese. Obwohl sie von den USA sanktioniert wird, tritt Albanese in Berlin auf. Angesichts der Wut ihrer radikalen Anhänger wirkt sie fast milde.
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Ende einer Ära: In Rumänien und Bulgarien verstummt das «freie Europa». Der rumänische und der bulgarische Dienst von Radio Free Europe stellen auf Ende März ihren Betrieb ein. Für die ohnehin schwache Medienlandschaft der beiden südosteuropäischen EU-Staaten ist das ein weiterer Rückschlag.
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Iran vernichtet einen fliegenden Kommandoposten der amerikanischen Luftwaffe – ein erheblicher Verlust: Die Revolutionswächter treffen auf der Prinz-Sultan-Basis in Saudiarabien ein Awacs-Flugzeug. Das System ist veraltet. Die USA sind im Krieg gegen das Regime in Teheran auf australische Unterstützung angewiesen.
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Bloss kein Halt auf halber Strecke – für die Emirate ist der Krieg ein Schicksalskampf: Die Stammesföderation am Golf sieht ein angeschossenes Iran als tödliche Bedrohung und drängt Amerika daher, bloss nicht lockerzulassen. Doch der harte Kurs birgt Risiken.
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Pakistan ist der wichtigste Vermittler im Iran-Krieg. Warum gerade dieses Land zu Trumps Liebling wurde: Die Regierung in Islamabad ist im letzten Jahr stark in der Gunst des amerikanischen Präsidenten gestiegen. Dabei geholfen haben milliardenschwere Krypto-, Minen- und Hotelgeschäfte. Und auch der Friedensnobelpreis hat eine Rolle gespielt.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich. Unruhe bei Neos: „Fände es super, wenn man sich das eigene Parteiprogramm mal zu Gemüte führt“
In der kleinsten Regierungspartei brachen erneut Konflikte um Kompromisse mit Türkis-Rot aus, diesmal um Wehrpflicht und Lohnabgaben. Lohnt sich das alles überhaupt? Ein Blick auf die wichtigsten Ergebnisse der Neos bisher.
DiePresse.com.neos
Österreich: Krise bei Photovoltaik: Fördersystem am Prüfstand. Seit April 2025 gültig
Mit dem 31. März des Vorjahres wurde das für zwei Jahre angedachte Fördersystem für Photovoltaik-Anlagen, bei dem die Umsatzsteuer komplett entfiel, vorzeitig abgeschafft. Krone+ hat sich angesehen, wie das neue (ganz alte) Programm mit Fördercalls angenommen wird.
https://www.krone.at/4093181
Kärnten: Letzter Tag in Politik: LH Kaiser zum Abschied: „Bin kein Übermensch“
Nach 13 Jahren und vier Tagen als Landeshauptmann trat Peter Kaiser am Dienstag ab – Freunde, Familie, Wegbegleiter und Ehrengäste schickten ihn am Dienstag bei der Abschiedsfeier im Klagenfurter Konzerthaus in Pension.
https://www.krone.at/4094577
Österreich/ Fußball
Die Qual der Wahl … Diese Frage sorgt bei Rangnick für Kopfzerbrechen
Mit zwei Siegen ist Österreichs Fußball-Nationalmannschaft erfolgreich ins WM-Jahr gestartet. Eine Frage dürfte Ralf Rangnick dennoch bereits beschäftigen: Wen nimmt er mit nach Nordamerika?
https://www.krone.at/4095110
1:0 gegen Südkorea, so wirklich überzeugend war der Auftritt unserer Kicker gestern nicht. Vielleicht sollten wir die Erwartungen doch etwas runterschrauben!
ÖFB-U17 verpasst nach Silber nächste WM und EM
Wenige Monate nach dem sensationellen Vizeweltmeistertitel verpasst das U17-Nationalteam die Qualifikation für EM und WM. Bitterer Rückschlag! Das U17-Nationalteam musste am Dienstagnachmittag gegen Dänemark eine bittere 2:6-Pleite einstecken und verpasste damit in der Vierergruppe der EM-Quali sieglos als Dritter die Tickets für die EM und WM.
Heute.at.fußball
Wie schnell es mit der Vergänglichkeit des Ruhms gehen kann, beweisen unsere „U17-Helden“ – vor kurzem noch „Vizeweltmeister“ genannt und von den Politikern beginnend mit dem Bundespräsidenten hofiert. Nun sind sie bei WM und EM nicht einmal dabei – und kein Politiker lässt sich blicken! Schon gar nicht der Bundespräsident. Mit Verlierern will man nichts zu tun haben.
Steiermark
Volksbegehren: Wird Karfreitag wieder Feiertag? Erfolg für Steirer
9000 Unterschriften hätte man gebraucht, 19.600 wurden eingefahren! Damit wird die Frage, ob der Karfreitag wieder Feiertag – diesmal für alle – sein sollte, zum Volksbegehren. Von der steirischen Wirtschaft kommt Gegenwind.
https://www.krone.at/4094761
Ein „halber Feiertag“ ist der Karfreitag ohnehin. Ich hatte einen Mitarbeiter, der zwar noch nie eine Kirche von innen gesehen hat (außer vermutlich bei der Taufe), aber am Karfreitag – weil offiziell mit evangelischen Bekenntnis – unbedingt in die Kirche gehen musste. Hoffentlich hat er in diese überhaupt hingefunden. Ich habe mich nur gewundert, nicht einmal geärgert!
Was ist sonst noch passiert? Italien hat sich nicht für die Fußball-WM qualifiziert, gegen Bosnien im Penaltyschießen verloren
Wird in Italien deshalb der Staatsnotstand ausgerufen? Sicher nicht, die Italiener ersparen sich das US-Abenteuer und außerdem ist es in Italien zur WM-Zeit ohnehin schöner als in Trumps „Land zum Wundern“
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

