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Von » blackfacing «, Gutmensch*innenden und der alltäglichen Diskriminierung

 

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Von » blackfacing «, Gutmensch*innenden und der alltäglichen Diskriminierung
30. Juli 2022
Von Thomas Prochazka

Die Gutmensch*innenden, die Sozialen Netzwerke und das » blackfacing «. Dreimal Schielen nach der Macht.

Eine aus dem Ruder gelaufene » blackfacing «-Debatte führt zum überstürzten Rückzug der auf die Diskussion aufgesprungenen afroamerikanischen Sängerin aus den Sozialen Netzwerken. Eine andere Sängerin ist verdammt müde; — aber (leider) nicht zu müde, einer Kollegin im Internet » blackfacing « vorzuwerfen. Ein sich in der Rolle des investigativen Journalisten Gefallender nützt seine Kommentare für ähnliche Äußerungen. Nebenbei moderiert er Pseudo-Diskussionen mit Gleichgesinnten und zitiert eine Duz-Freundin mit den Worten: „Wenn bei Otello geblack­faced wird, habe ich keine Lust mehr, über die musi­ka­li­sche Qualität zu berichten. „

Die Gutmensch*innenden, die Sozialen Netzwerke und das » blackfacing «: eine für manche unheilvolle Trias?

» Blackfacing «: die Verwendung von Schminke auf dem Theater zwecks Darstellung einer Figur mit laut Libretto oder Partitur dunklerer Hautfarbe, als sie in der lokalen Bevölkerung üblich ist.

Zu welchem Zweck? Weil Autoren Figuren hervortreten lassen wollten; aus verschiedensten Gründen…

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http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=8BA435F7-F87F-58F1-D66E768D9CC8A67C

Thomas Prochazka, www.dermerker.com.de

 

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