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Salzburger Festspiele 2022: Zauberflöte und Aida in Salzburg: Viermal mehr daneben gegriffen!

Zauberflöte und Aida in Salzburg: Viermal mehr daneben gegriffen!

Salzburgs Intendant Markus Hinterhäuser hat nun seine Misserfolge von 2017/18 zementiert (zweimal daneben), kann Inszenatoren-Vermögen nicht einschätzen, hat keine Ahnung von Inszenierungs – Qualitäten.

Den damaligen hilflosem Ergebnissen von Zauberflöte und Aida wollte er späte diesjährige Blüte angedeihen lassen, wohl weniger um der Welt die Talente der Inszenatoren*innen nachzuweisen.

Es geht um seine Reputation! Der permanenten bisherigen Beliebigkeit der Regie-Handschriften, die auf Ahnungslosigkeit schließen lässt, Kompetenz – Fundamente zu bauen, wurde zum erneuten Eigentor und szenischen Fiasko.

Somit hat er viermal daneben gegriffen, mit dem Nachweis von Unbelehrbarkeit aus Misserfolgen. Da nutzt auch Klammern über Jahre an Loy und Castellucci nichts, deren Inszenierungs-Ergebnisse auch immer schaler werden.

Jetzt soll es Kusej 2023 richten – aber dem ist die Fortune ja in letzter Zeit auch abhanden gekommen – Beispiel Tosca, Theater an der Wien.

Schon die aktuelle Zauberflöte habe ich als „revanchistisches Brücken bauen“ bezeichnet. Das wird nun durch die Aida – Wiederholung bestätigt.

Statt den schlechten Ergebnissen von 2017/18 Wege zur dichten, wirksamen Inszenierungen zu bereiten, damit negativen Eindrücke seiner Möglichkeiten zu begegnen, sich mit großen Würfen aus gleichen Quellen zu revanchieren – hat Markus Hinterhäuser nun erneut zweimal in kakophonische Fauna gegriffen. Viermal mit nur zwei Inszenieurngen in wenigen Jahren – das hat noch keiner geschafft.

Nikolaus Bachler wird’s freuen. Das wäre ihm nicht passiert. Seine Ambitionen auf die Intendanz der Sommerspiele erhalten Bodengrund.

Tim Theo Tinn 14.8.2022

 

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