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INFOS ES TAGES (MITTWOCH, 15. APRIL 2026)

15.04.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 15. APRIL 2026)

Wiener Staatsoper: Spielplan September 2026

September 2026: DON CARLO : Morandi, Stikhina, Hubeaux, Staple; Groissböck, Grigolo, Dupuis, Anger, Dumitrescu (4./7./10./13./16.), KARUSSELL nach Jaques Offenbach- ein Operntraum zum Mitfahren für die Familie (4.Premiere./(5.76./9./10./11./12./13./17./18./19./20.), ADRIANA LECOUVREUR: Armiliato; Jaho. Garanca; Ganci, Frontali (5./Wiederaufnahme/8./11./14.), OPEN AIR im Burggarten: Kober, Grigorian; Beczala, Florez, Tezier (6. – Eintritt frei), LE NOZZE DI FIGARO: Hahn; Dreisig, Carroll, Neuhaus; Sempey, Fassi (9./12./15./17.), LIVING LEGACIES (Ballett): Coleman; Wiener Staatsballett (18./19./25./28.), Einführungsmatinee EINE FLORENTINICHE TRAGÖDIE/HERZOG BLAUBARTS BURG: Roscic (20.vm), LA CLEMENZA DI TITO: Meister; Müller, Zamecnikova. Lindsey, Nolz; Mokhoabane, Kellner (20./23./26./29.), SOLOKONZERT GÜNTHER GROISSBÖCK/ MALCOLM MARTINEAU (22.), MACBETH: Ciampa; A. Bartoli; Dupuis, Vinogradov, Mavlyanov (24./27.), MATINEE DES OPERNSTDIOS (27.vm), TOSCA: Bisanti; Byström; Tetelman, Maestri (30.)

Oktober 2026: MACBETH: Ciampa; A. Bartoli; Dupuis, Vinogradov, Mavlyanov (1./4.), TOSCA: Bisanti; Byström; Tetelman, Maestri  (2./5.). EINE FLORENTINISCHE TRAGÖDIE/ HERZOG BLAUBARTS BURG: Altinoglu; Markhatov; Grigorian, Golovnin, Maltman, Boesch (3. Premiere/6./8./10./12.), IL BARBIERE DI SIVIGLIA: Sini; Lindsey/Hietala; Sekapagne, kiria, Di Matteo, Plachetka, Wendelin (9./13./16./19.), GEIMMISSION ZAUBERFLÖTE von Nina Blum / Uraufführung (11./18./20./25./26./31.), DAS OPERNQUIZ mit Georg Nigl (im „Nest 10.), Einführungsmatinee zu NIJINSKY (11.vm), CARMEN: Nanasi; D’Oustrac/ Bondarenko; Alagna/Sly (11./14./17.), DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL: Trinks; Hillebrand, Staple, Kohlhepp, Schmidlechner, Cerny, Pichler, Roberts, Natter, Blochberger (15./18./21./23.), DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK (im „Nest, 16./premiere – 18./19./21./23.), NIJINSKY – Ballett von John Neumeier, Brock/ Staatsballett, 20.Premiere/22./24./27./30.), LÒRFEO: Gottfried; Karazyna, Ilie, Plummer: Villazon,  Franca, Bankl, Amako, Iushkevich (25./WA/28./31.), OTELLO: de Billy; Car, Sushkova, Kaufmann, Salsi, Odor, Osuna, Neiva (26./29.)

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GRAZ/ Musikverein für Steiermark: wir dürfen Sie auf unser kommendes Festkonzert am Sonntag, 26.04.2026 hinweisen:

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Juan Diego Floez. Foto: Gregor Hohenberg

• Veranstalter:  Musikverein Graz
• Was: Festkonzert
Juan Diego Flórez, Tenor
Cécile Restier, Klavier
• Wann: Sonntag, 26. April 2026, Beginn 19.30 Uhr 
• Wo: Musikverein Graz, Stefaniensaal (Congress Graz)
• Tickets: Musikverein Graz, tickets@musikverein-graz.at, +43-316-822455,Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
• Rubrik: Klassik, Festkonzert
• Programm:  Arien von Rossini, Donizetti, Verdi, Massenet
 • Information zum Musikvereins-Konzert:

Seine neun hohen Cs in Donizettis Fille du Régiment sind legendär, die Encores ganzer Arien in Vorstellungen an der MET oder Scala ebenso. Juan Diego Flórez, der große Belcanto-Tenor, ist 2026 mit Pianistin Cécile Restier und Arien vom Rossini bis Massenet im Musikverein Graz zu erleben. „Mühelose Spitzentöne, perfekte Phrasierungen, Geschmeidigkeit und Leichtigkeit bis zur siebenten (!) Zugabe: Das macht Juan Diego Flórez so rasch keiner nach.“ (Die Presse)

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Bühnen Graz: Lachen gegen die Angst – nur noch heute!
Abgründig, absurd und erschreckend aktuell: In »Karl Valentin | Ich kenne keine Furcht, es sei denn, ich bekäme Angst« trifft Karl Valentin auf Liesl Karlstadt und Daniil Charms. Ein irrwitziger Theaterabend zwischen Komik und Kontrollverlust, der dem Schrecken mit Lachen begegnet – und morgen, am 15.04.2026, zum letzten Mal zu erleben ist, also jetzt noch schnell Tickets sichern!
 
 ZUM LETZTEN MAL

»Karl Valentin | Ich kenne keine Furcht, es sei denn, ich bekäme Angst«
Eine komische Panikattacke mit Texten von Karl Valentin & Liesl Karlstadt & Daniil Charms

 15.04.2026, 19.30 Uhr 
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Stuttgart/ Neues Schloss: Träume /Internationale Hugo Wolf-Akademie:  Alpträume ANDRÈ SCHUEN, Bariton, DANIEL HEIDE, Klavier

Freitag, 24. April 2026, 19.30 Uhr
Weißer Saal, Neues Schloss Stuttgart 
Träume / Alpträume
ANDRÈ SCHUEN, Bariton
DANIEL HEIDE, Klavier

Lieder von Richard Strauss, Alexander Zemlinksky und Richard Wagner

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Zwischen Sehnsucht und Abgrund, zwischen zarter Verheißung und existenzieller Bedrohung entfaltet sich das Liedprogramm „Träume/Alpträume“, mit dem der Bariton Andrè Schuen und der Pianist Daniel Heide am Freitag, den 24. April 2026 endlich einmal wieder nach Stuttgart zurückkehren. In einer fein durchdachten Dramaturgie widmen sich die beiden Künstler den vielschichtigen Facetten innerer Erlebniswelten – jenen Momenten, in denen das Unbewusste zur Sprache kommt und sich Emotionen in ihrer intensivsten Form offenbaren. Im Zentrum stehen Lieder von Richard Strauss, Alexander Zemlinsky und Richard Wagner, deren Werke die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit auf eindringliche Weise ausloten

KARTEN & INFOS www.ihwa.de

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Köln/ Schauspiel: Jonathan Meese im Talk mit Lars Eidinger

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Copyright: Studio Meese.jpg

Nach dem Start von Jonathan Meeses Talk-Reihe „The World Heavy-Talk Championships“ im November am Schauspiel Köln lädt der Künstler nun zum zweiten Mal ins Depot 1 auf dem Carlswerk-Gelände ein. Am kommenden Sonntag, 19. April, empfängt er gemeinsam mit Moderator und Ringrichter Henning Nass den deutschen Schauspieler Lars Eidinger. Alle, aber auch wirklich alle offenen Fragen werden in dieser Talk-Reihe verhandelt. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr. Tickets gibt es an der

Vorverkaufskasse in den Opernpassagen, unter www.splkln.de oder 0221/22128400.

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Zuversicht als Klang – Internationale Begegnungen. Der Vorverkauf für Young Euro Classic 2026 startet am 16. April

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Foto: Kai Bienert

 Zum 27. Mal öffnet Young Euro Classic im Berliner Kultursommer seine Türen: Vom 31. Juli bis 16. August 2026 zeigt das internationale Jugendorchesterfestival im Konzerthaus Berlin, dass die Zukunft der klassischen Musik längst Gegenwart ist. Junge Musiker:innen aus Europa, Amerika und Asien bringen mit, was sie ausmacht – ihre Klänge, ihre Geschichten, ihre Neugier. Sie zeigen, dass Musik Verbindungen schafft und zugleich Einzigartigkeit bewahren kann. 17 Tage lang gestalten 14 Jugendorchester, zwei Jazz-Formationen, ein junger Chor und fünf Ensembles das Programm. Internationale Begegnungen und neue Perspektiven auf das musikalische Repertoire unserer Zeit stehen im Zentrum. Dabei treffen bekannte Orchester wie das European Union Youth Orchestra und das Bundesjugendorchester, das die Saison eröffnet, auf spannende Debütanten – mit einem besonderen Fokus auf dem Klavier sowie auf Virtuos:innen an den Tasten und am Dirigentenpult.

Zugleich lebt das Festival vom Dialog und Begegnungen: in besonderen Abendkonzerten mit bi- und multinationalen Orchestern sowie in der Reihe „FUTURE NOW Musical Diaries“, in der sich insgesamt fünf Ensembles in genre- und traditionsübergreifenden Konzertformaten präsentieren. Ergänzt wird das Festivalprogramm durch den „NEXT GENERATION Kindertag“, der mit Kinderkonzerten und Mitmachaktionen den jüngsten Zuhörer:innen gewidmet ist.

Begegnungen, die in Erinnerung bleiben

Das Festivalprogramm überrascht in diesem Jahr mit einem besonderen Highlight: Zum allerersten Mal übernimmt ein Chor die Gestaltung eines gesamten Konzertabends bei Young Euro Classic. Aus Estland gastiert der Estonian National Opera Boys‘ Choir (15.08.) und beschert dem Publikum mit der faszinierenden Tradition des estnischen Chorgesangs ein ganz besonderes Konzerterlebnis.

Einen unvergesslichen Jazzabend verspricht das Jakob Manz & Karthik Mani Project (11.08.), das auf Initiative von Young Euro Classic südindische Musik und zeitgenössischen Jazz miteinander ins musikalische Gespräch bringt. Das Projekt ist zugleich eine Hommage an die Zusammenarbeit der Sängerin R.A. Ramamani, Mutter von Karthik Mani, mit Altsaxophonist Charlie Mariano in den 1980er Jahren. Mit einem energiegeladenen Programm aus brasilianischen und kubanischen Rhythmen begeistert in diesem Jahr das niederländische Jong Metropole Symphonic Jazz Orchestra (06.08.) unter der Leitung des portugiesisch-amerikanischen Dirigenten Jacomo Bairos. Und Pedro Carneiro und das Jovem Orquestra Portuguesa (07.08.) nehmen das Publikum mit auf eine Reise in die heimatliche Klangwelt der Saudade.

Das European Union Youth Orchestra (03.08.) feiert in diesem Jahr Jubiläum: Seit 50 Jahren verkörpert es in besonderer Weise den europäischen Gedanken – den Gründungsimpuls von Young Euro Classic selbst. Rachmaninows Symphonie Nr. 2 und Brahms’ Violinkonzert mit Solistin María Dueñas, einem aufstrebenden Stern der klassischen Musikwelt, machen dieses Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker (14.08.) hat bei ihrem Konzert Anneleen Lenaerts als Solistin an der Harfe zu Gast, die gemeinsam mit den hochtalentierten Nachwuchsmusiker:innen aus aller Welt das Harfenkonzert in Es-Dur von Reinhold Glière erklingen lässt.

Dass Young Euro Classic ein Raum für besondere Begegnungen ist, zeigt außerdem der Auftritt des Ulster Youth Orchestra (12.08.). Seit seiner Gründung 1993 – noch zu Zeiten des Nordirlandkonflikts – vereint das Jugendorchester die talentiertesten jungen Musiker:innen Nordirlands unabhängig von Religion oder sozialer Herkunft und gilt als wichtigster Kulturbotschafter der Region, weit über deren Grenzen hinaus.

Das Orchestra of the Americas und das Penderecki Youth Orchestra (10.08.) bringen das musikalische Zusammenspiel auf die nächste Stufe, indem beide Orchester in einer mehrtägigen Probenphase in Polen sowohl europäische als auch lateinamerikanische Werke gemeinsam erarbeiten. Auf dem Programm bei Young Euro Classic steht u.a. das Werk „Antrópolis“ der dreifachen Grammy-Gewinnerin Gabriela Ortiz, das als deutsche Erstaufführung zu hören ist.

Nach mehrjähriger Pause kehrt eine beliebte Tradition von Young Euro Classic zurück: Für ausgewählte Konzertabende finden wieder Konzerteinführungen statt. Renommierte Expert:innen geben Einblicke in die musikalischen Werke und ihre jeweilige Geschichte.

Vielseitigkeit des Klaviers

Das Programm dieser Saison nimmt die Vielfalt des Klaviers in den Blick. Schon beim Eröffnungskonzert des Bundesjugendorchesters (31.07.) kommt das Publikum in den Genuss von Rachmaninows hinreißendem Dritten Klavierkonzert in d-Moll. Interpretiert wird es vom aufstrebenden 25-jährigen Georgier Giorgi Gigashvili, der gemeinsam mit dem auch erst 25-jährigen Aurel Dawidiuk am Pult den Auftritt zu einer ganz besonderen Festivaleröffnung macht. Auch die beiden folgenden Konzerte des Eröffnungswochenendes erfreuen mit Klavierkonzerten: Trotz des Krieges in seiner Heimat ist das Youth Symphony Orchestra of Ukraine (01.08.) mit seiner Gründerin und Dirigentin Oksana Lyniv erneut zu Gast. Gemeinsam mit dem Pianisten Illia Ovcharenko spielt es Johannes Brahms‘ Erstes Klavierkonzert. Einen Tag später erklingt Rachmaninows „Rhapsodie über ein Thema von Paganini”, gespielt von Joseph Moog, der als Solist beim Konzert des Orchestre National des Jeunes du Luxembourg (02.08.) auftritt. Auch das National Youth Orchestra of the United States of America (04.08) hat mit George Gershwins vom Ausnahmetalent Kirill Gerstein dargebotenen Klavierkonzert in F-Dur eher ein der Tradition angelehntes Stück im Repertoire, genau wie die vom renommierten Dirigenten Cem Mansur gegründete und dirigierte Nationale Jugendphilharmonie der Türkei (08.08.), die mit Özgür Ünaldı als Solist Tschaikowskis Klavierkonzert Nr. 1 auf die Bühne bringt.

Neue Perspektiven auf das Klavier eröffnet das Konzert „Er Huang“ des Komponisten Chen Qigang mit dem Orchester des Zhejiang Conservatory of Music (05.08.), das fernöstliche Klangwelten mit einer opulenten Klangsprache verbindet. Auch das Youth Symphony Orchestra of Turkmenistan (09.08.) verknüpft im Konzert für Klavier und Orchester von Chary Nurymov die Musik seiner turkmenischen Heimat mit der zeitgenössischen Musik des 20. Jahrhunderts.

Debüts bei Young Euro Classic

Das chinesische sowie das turkmenische Orchester gehören genau wie das schon zuvor genannte Orchester aus Luxemburg zu denjenigen, die ihr Debüt bei Young Euro Classic geben. Das von Teresa Satalino angeleitete italienische AYSO – Accademia Youth Symphony Orchestra (16.08) präsentiert bei seinem Debüt ein komplett italienisch geprägtes Konzert – mit Werken von italienischen Komponisten wie Giuseppe Martucci und Ottorino Respighi sowie von Italien inspirierten Stücken aus William Waltons und Piotr Tschaikowskis Feder. Ein weiteres Debüt feiert das Slovenian Youth Orchestra (13.08.), das mit Beethovens Fünfter und der deutschen Erstaufführung von „Entropia“, einem Konzert für E-Bass und Orchester von und mit dem finnischen Metal-Bassisten Lauri Porra, selbst Großenkel von Jean Sibelius, für einen außergewöhnlichen Festivalmoment sorgt.

„FUTURE NOW Musical Diaries” – Das Festival im Festival

Bereits zum vierten Mal blickt Young Euro Classic mit seinem Festival im Festival über den Tellerrand der europäischen klassischen Orchestertradition hinaus. Unter dem Titel „FUTURE NOW Musical Diaries“ präsentieren sich in diesem Jahr Ensembles aus Argentinien, Marokko, Vietnam, Tadschikistan und das FUTURE NOW-Ensemble &ñịoن, in dem verschiedene musikalische Welten aufeinandertreffen. Die Konzerte finden an den Festivalwochenenden jeweils am späten Nachmittag vor den Abendkonzerten statt.

Das Mohiron Ensemble (01.08) aus Duschanbe verbindet traditionelle sowie moderne tadschikische Musik mit internationalen Werken auf traditionellen Instrumenten wie Rubab, Ney und Ghichak. Im Programm „Lách Tách“ (02.08.) begegnen sich die vietnamesische Klangkünstlerin Lương Huệ Trinh und Sängerin Vũ Thị Thuỳ Linh. Hier trifft Elektrosound auf Ả Đào, eine jahrtausendealte, als Weltkulturerbe anerkannte Musiktradition. Aus Marokko kommt das Ensemble JISR //جسر // BRÜCKE (08.08) und schlägt eine Brücke zwischen Europa und Nordafrika: Traditionelle arabisch-andalusische Musik trifft auf zeitgenössische Kompositionen, wobei u.a. Gesang, Gembri, Qanun, Perkussion leuchtende Klangfarben entstehen lassen. Das ni-va Music Ensemble (15.08.) aus Buenos Aires schafft in einer Live-Improvisation völlig neue Sounds mit Synthesizern, Algorithmen und Sampling. Das FUTURE NOW-Ensemble &ñoن vereint in Berlin lebende Musiker:innen aus Ägypten, Argentinien, Deutschland und Vietnam (16.08.). Dabei entsteht Musik aus einem gemeinsamen Prozess heraus, jenseits kultureller Zugehörigkeiten.

NEXT GENERATION – ein Kindertag voller Experimente und Abenteuer

Mit dem Juniorprogramm NEXT GENERATION setzt sich Young Euro Classic seit 2019 gezielt für die musikalische Frühförderung ein: Durch altersgerechte und spielerische Formate werden bereits die Jüngsten an die Welt der Musik herangeführt. Das Programm des diesjährigen Kindertags am Sonntag, 09.08.2026, spricht Experimentierfreude und Abenteuerlust an. Suli Puschban & die Kapelle der guten Hoffnung bringen die Bühne zum Beben und laden Kinder ab 5 Jahren zum Abrocken ein. „Mäuse auf dem Mond“ ist eine musikalische Weltraumreise des Sängers und Perkussionisten Ravi Srinivasan für Kinder ab 3 Jahren, bei der getanzt, geklatscht und getrommelt wird. Mit dem Musikstudio Blockbox können neugierige Kinder ab 5 Jahren erleben, wie es wäre, in einer Band zu spielen und den eigenen Song aufzunehmen. Und das Klingende Museum bietet Workshops an, in denen Kinder ab 3 Jahren verschiedene Musikinstrumente ausprobieren können.

Europäischer Kompositionspreis

Der Europäische Kompositionspreis setzt jedes Jahr ein starkes Zeichen für die zeitgenössische Musikszene: Der Regierende Bürgermeister von Berlin ehrt mit dem Preis alljährlich Komponist:innen für ihre innovativen Werke. Auch diesmal liegt die Entscheidung über den renommierten Preis für die beste Ur- oder deutsche Erstaufführung in den Händen einer Publikumsjury.

Danksagungen

Ohne den Rückhalt und das Vertrauen der wichtigen und langjährigen Partner:innen ist Young Euro Classic nicht durchführbar. Der Veranstalter dankt dem Bund, dem Land Berlin, dem Hauptstadtkulturfonds, der KfW sowie den Volksbanken und Raiffeisenbanken und der GVL, dem Konzerthaus Berlin, der Firma Ströer, der Stiftung am Grunewald, der Karl Schlecht Stiftung, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, den Medienpartner:innen, den zahlreichen Unterstützer:innen, Spender:innen und dem großartigen Young Euro Classic-Publikum. Das Festival im Festival „FUTURE NOW Musical Diaries“ wird von der Berliner LOTTO-Stiftung gefördert.

Für die Ermöglichung von NEXT GENERATION dankt das Festival dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Hier spielt die Zukunft!

Young Euro Classic. Festival der besten Jugendorchester der Welt
Juli bis 16. August 2026 im Konzerthaus Berlin

Alle Abendkonzerte beginnen um 19 Uhr, alle Konzerte von „FUTURE NOW“ um 16:30 Uhr. Zu ausgewählten Abendkonzerten finden Konzerteinführungen ab 18 Uhr im Werner-Otto-Saal statt.

Das ausführliche Festivalprogramm ist ab dem 16. April abrufbar unter: www.young-euro-classic.de

Preiskategorien 39 € / 27 € / 16 € (plus Vorverkaufsgebühr).

Berechtigte Personen erhalten für alle Preiskategorien 30 % Teilhabe- und Bildungsermäßigung. Details finden Sie auf unserer Webseite im Servicebereich. 

Tickets gibt es über die Young Euro Classic-Webseite, die Ticket-Hotline  (+49 / (0)30 / 8410 8909, erreichbar Montag–Sonntag: 10–18 Uhr) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Festival im Festival „FUTURE NOW“: alle Karten 18 €
Festival Pass für alle fünf „FUTURE NOW“-Konzerte: 70 €
Festival Pass für eine Auswahl von drei „FUTURE NOW“-Konzerten: 45 €
Karten für den „NEXT GENERATION Kindertag“: 8 € für Kinder, 10 € für Erwachsene

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SONY präsentiert neue CD:  Arcadi Volodos: Schubert – Klaviersonate  850/Schumann – Kinderszenen

Nach längerer Pause gibt es wieder ein neues Album vom Poeten und Klangmagier Arcai Volodos. Neben einer weiteren großen Schubert-Sonate, der „Gasteiner“ in D-Dur, D 850, stehen die „Kinderszenen mit der berühmten „Täumerei“ auf dem Progamm es Ausnahmepianisten. 

Das Schwierigste an Schubert ist seine Reinheit, seine absolute Transparenz„, sagt der Pianist. “ Seine Persönlichkeit und geistige Welt zeigen sich auch in der Stille„. Genau an dieser Stelle der leisen Töne und Zwischentöne beginnt für den Interpeten Volodos die eigentliche Abeit, denn „das verlangtEinfachheit und Tiefe

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New Sony Classical Album by Pianist Arcadi Volodos

Schubert: Piano Sonata No.17 In D Major, D.850
Schumann: Kinderszenen Op.15

Kinderszenen, Op.15/VII. Träumerei
Out Today – Listen Here

Album Release Date: May 1, 2026
Pre-Order Available Now

A musician known for conjuring up magical sounds on the piano is back. Seven years after his last album, the exceptionally gifted Arcadi Volodos is releasing a new and long-awaited Sony Classical album on May 1, 2026, recorded live at Fondation Louis Vuitton in Paris. And again, he is devoting himself to the music of Franz Schubert as well as Robert Schumann’s Kinderszenen. Accompanying today’s announcement is the first single, Kinderszenen, Op.15/VII. Träumerei – listen here.

“The great difficulty with Schubert”, says Volodos, “is the basic outline, the absolute transparency. It is in silence that the personality and the spirituality of the interpreter shine through.” For Volodos as an interpreter, it is here, in this world of stillness and half-tones, that his real work begins, since “this demands simplicity and depth”.

Volodos’s earlier Schubert recordings have included the great sonatas in G major (D 894, released in 2002) and in A major (D 959, first issued in 2019). He is now turning his attention to the D major Sonata D 850, a work sometimes known as the “Gastein” Sonata since Schubert composed it during the summer of 1825, when he was taking the waters at Bad Gastein to the south of Salzburg.

Arcadi Volodos draws particular attention to the “extreme sensibility” of Schubert’s music, which explains why he favours a freedom of approach that allows for flexible tempos.

“It is absurd to want to fix the tempo by means of a metronome,” he argues, because “music is a language, not an equation.” It is very much the many incomparable transition passages, the melodies and the gently changing harmonies that make Schubert’s music so unmistakably his own. And this is all the more true when they are performed by a pianist as exceptional as Arcadi Volodos.

The second work on his new album is Robert Schumann’s Kinderszenen, a set of thirteen priceless miniatures for the piano, the best known of which is the famous “Träumerei”.

“I think that it is only when you grow older that you understand these pieces better and better,” says Volodos, referring obliquely to the fact that Schumann did not write them for children. What matters more, as Volodos explains, is “It is a question of rediscovering within oneself the child’s sense of wonderment, this pure and sincere understanding of a world that one spends an entire lifetime trying to rediscover.”

To that extent this recording of Kinderszenen seems like a summation of Volodos’s whole life as an artist: each piece is a little jewel that allows the piano to radiate with light and to shine in all its colours and nuances. One could argue that this profundity is accessible only to those artists who, like Volodos, have a relatively manageable repertory at their command, at least in terms of their public appearances. “I like it when the works come to life inside me and become a part of me.” The present recording attests to the truth of this comment in many different ways.

Arcadi Volodos was born in St Petersburg and it was there, too, that he studied. He first became famous for his highly virtuosic piano arrangements of Romantic orchestral works but since his international breakthrough in the late 1990s he is now invariably numbered among the finest pianists currently before the public. He appears in all the leading concert halls and at festivals all over the world. His relatively few recordings have regularly garnered the most prestigious international awards.

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 schoepfblog – Programm der 16. Kalenderwoche vom 13.04.2026 bis zum 19.04.2026

Montag:
Apropos: Die Mobilität steckt uns in den Genen. Anders ist der Wahn des Osterreiseverkehrs nicht zu erklären. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Literatur: Andreas Pavlic tariert seinen Roman „Selige Unruhe“ klug aus zwischen stromlinienförmiger Unterhaltung und biedermeierlicher Gesellschaftskritik. (Helmuth Schönauer)
Film: Alles gleitet an uns vorüber, entwickelt aber mit der Zeit doch einen Sog und macht uns neugierig: Helmut Schiestl über den Film „Sehnsucht in Sangerhausen“.

Mittwoch:
Weltpolitik: Die Neu-Vermessung der Welt. Eine Achse der Obszönität zwischen Washington, Moskau und Jerusalem. (Reinhold Knoll)
Literarische Korrespondenz: Ein sündteures Innsbruck-Monopoly-Spiel erweist sich als ein für Kinder vollkommen ungeeigneter billiger Werbeprospekt. (Gerlinde Busse)

Donnerstag:
Beziehungskiste:  Susanne Weinhöppel sinniert über die Vor- und Nachteile der romantischen Liebe bzw. der arrangierten Ehen nach.

Freitag:
Literaturkritik: Kein Protest nützte gegen den unsäglichen Denis Scheck, der Bücher in seiner Sendung „Druckfrisch“ in den Müll schmeißt. Bis endlich die Opfer-Frauen zuschlugen. (Alois Schöpf)

Samstag:
Gott: Drei religiöse Anrufungen anlässlich der Selbstüberhebung des amerikanischen Präsidenten zu Jesus Christus bzw. zum universellen Heiler. (Elias Schneitter)

Sonntag:
Metapher: In der Tragödie des gestrandeten Wals spiegelt sich unser aller Zustand wider: hilflos, traurig, und müde sehen wir uns bei Sterben zu.  (Helmuth Schönauer)

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