INFOS DES TAGES (SOONTAG, 26. JULI 2026
SALZBURGER FESTSPIELE: CARMEN. Heute Premiere

_______________________________________________________________________________________________________________
»Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«
Die »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich ― Musik am Ursprung« feiern von 30. August bis 1. November 2026 zum 66. Mal den Genius Loci von elf mit be-
rühmten Musikerpersönlichkeiten verbundenen Schauplätzen

Fotos (v.l.): Schloss St. Peter/Au©Johannes Zinner; Valer Sabadus©schneiderphotography; Schloss Atzenbrugg/Konzert©Richard Marschik; Camilla
Nylund©Shirley Suarez; Annely Peebo©zVg; Rafael Fingerlos©Theresa Pewal; Clemens Unterreiner©Ulrik Hoelzel; Hagar Sharvit©Andrej Grilc; Ehem. Synagoge St.
Pölten©Pfoser ZT/Herfert.
30.08., 18 Uhr: Carl-Zeller-Serenade, Schloss St. Peter/Au
06.09., 16 Uhr: Schubert-Serenade, Schloss Atzenbrugg
13.09., 19 Uhr: Schloss-Serenade, Schlosstheater Laxenburg
19.09., 18 Uhr: Gottfried von Einem-Serenade, Kirche zur Hl. Katharina Oberdürnbach
27.09., 16 Uhr: Beethoven-Serenade, Haus der Kunst Baden
04.10., 17 Uhr: Randhartinger-Serenade, Festsaal Ruprechtshofen
11.10., 18 Uhr: Hugo-Wolf-Serenade, Burg Perchtoldsdorf
16.10., 19:30 Uhr: Schönberg-Serenade, Schönberghaus Mödling
18.10., 19 Uhr: Joseph-Haydn-Serenade, Haydn Geburtshaus Rohrau
25.10., 18:30 Uhr: Serenade des Exils, Ehemalige Synagoge St. Pölten
01.11., 17 Uhr: Krenek-Serenade, Salon Krenek Krems
Die 66. Ausgabe der »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«, der ältesten, durchgehend bestehenden Konzertreihe des Bundeslandes, bietet von 30. August bis 1. November 2026 »Musik am Ursprung« an insgesamt elf, meist mit berühmten Musikerpersönlichkeiten verbundenen Orten in Niederösterreich. Im Zentrum jedes Serenadenkonzerts steht das klassische Lied ― ergänzt von Instrumentalmusik und inhaltlich passenden Lesungen oder Rezitationen, präsentiert von hervorragenden, international gefragten Interpretinnen und Interpreten.
Mit Musikern eng verbundene Orte in Niederösterreich sind beispielsweise St. Peter in der Au und Rupprechtshofen ― die Geburtsorte Carl Zellers sowie Benedict Randhartingers, das Schubert Schloss Atzenbrugg, die Sommer-Residenzen Hugo Wolfs in Perchtoldsdorf, Arnold Schönbergs in Mödling oder Ludwig van Beethovens in Baden sowie das ehemalige, zum Museum umgestaltete Wohnhaus Gottfried von Einems und Lotte Ingrischs in Oberdürnbach bei Maissau. Seit 2025 ist die „Ehemalige Synagoge St. Pölten“ Schauplatz eines Serenadenkonzerts, um an jene niederösterreichische Komponisten zu erinnern, die aufgrund ihrer jüdischen Abstammung emigrieren mussten.
Bühne frei für internationale Stars und vielversprechende Nachwuchstalente der Klassikszene
Die »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich« 2026 bieten eine Bühne sowohl für ausgezeichnete, international erfolgreiche Künstlerinnen und Künstler als auch für junge, aufstrebende Nachwuchstalente:

Camilla Nylund. Foto: Shirley Suarez
Zu erleben sind renommierte Vokalistinnen und Vokalisten wie Rebecca Nelsen, Camilla Nylund, Annely Peebo, Hagar Sharvit, Thomas Ebenstein, Rafael Fingerlos, Daniel Gutmann, Valer Sa-
badus, Jörg Schneider und Clemens Unterreiner. Unter den vielversprechenden Gesangstalenten der jungen Generation sind der Salzburger Bariton Benjamin Sattlecker, u.a. Gewinner des 4. Internationalen Haydn-Gesangswettbewerbs 2022, sowie Tenor Kieran Carrel, Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und „Rising Star“ der internationalen Opern- und Konzertwelt
KARTEN & INFORMATION:
+43 (0) 2742/9005–4999 | serenadenkonzerte@noel.gv.at | www.serenadenkonzerte.at
sowie direkt vor Ort bei den einzelnen Veranstaltern
Programmänderungen vorbehal
________________________________________________________________________________
LEHÁR FESTIVAL BAD ISCHL

DER GÖTTERGATTE von Franz Lehár
Premiere: Fr., 14. August 2026, 19:30 Uhr
Im Kongress & TheaterHauses Bad Ischl
DER GÖTTERGATTE
ist eine seltene Perle des Operettenrepertoires, eine Kuriosität. Mit leichtfüßigem Witz und Lehárs musikalischem Esprit vergreifen sich hier der Komponist und seine Librettisten an der griechischen Mythologie. Die Uraufführung 1904 wurde umjubelt.
Auf der Suche nach einer spektakulären Geschichte für ein neues Theaterstück spricht Theaterdirektor Mäandros bei Gottvater Jupiter höchst persönlich vor. Dieser ist schnell überzeugt – er will den Stoff für die Theatersensation selber erleben und mischt sich mit Merkur heimlich unter die Sterblichen, nur um letztendlich von keiner geringeren als seiner eigenen Gattin Juno verführt zu werden.
Das Lehár Festival bringt dieses hinreißende Kleinod halbszenisch erstmals auf die Bad Ischler Bühne. Freuen Sie sich auf ein vergnügliches Gefühlschaos, umrahmt von Lehárs berührenden, einfallsreichen Kompositionen.
________________________________________________________________________________
„Apropos“ von Renate Wagner

Durchstehen, Aussitzen, Widerstand?
Es wäre ein Denkfehler zu meinen, dass Kulturjournalisten zu anderen Themen den Mund halten sollen (weil sie ja nichts davon verstehen). Man ist schließlich ein denkender Mensch, man lebt in einer Umwelt, über die jeder reflektiert, also hat man eine Meinung. Auch zur Causa Walter Ruck.
Natürlich ist es besonders schwer, weil unsicher, darüber zu schreiben, weil sich jede Minute etwas ändern kann und alles, was man gedacht hat, obsolet wird. Und es ist auch schwer, wenn man abseits des Mainstreams denkt. Aber auch solche Leute muss es geben…
Also, Herr Ruck hat natürlich Unrecht. Es gibt mit Sicherheit auch Frauen, die mit in den Weinkeller gehen und dort auf Augenhöhe mitzechen (er ist ihnen bloß noch nicht begegnet). Und es gibt wohl auch – nicht viele, aber doch -, die sich mit ihrer adipösen Figur abgefunden haben, auf Cholesterin pfeifen und bei einer Stelze mithalten. Weil Herr Ruck möglicherweise nur ganz braven Damen begegnet ist, sollte er keine allgemeinen Urteile fällen.
Aber – was geht es uns an, wenn ein gestriger Macho gestrige Ansichten über Frauen hat? Soll er doch, wir sind nicht die Gedanken- und Meinungspolizei. Machen wir doch nicht ein solches Theater um alles!!! Das berührt uns doch nicht, macht die Frauen von heute nicht kleiner. Ihn jetzt wegen „misogyner Aussagen“ in den Orkus zu schicken, zeigt, wie die moralinsaure Wokeness bereits die ganze Gesellschaft durchdrungen hat.
Ich bin überzeugt, dass durchaus nicht jeder, der in der ÖVP für den Partei-Ausschluß von Ruck mitgestimmt hat, innerlich dieser Meinung ist. Aber sie machen sich in die Hose vor den Sozialen Medien. Was für einen Shitstorm es gegeben hätte, wenn sie ihn nicht ausgeschlossen hätten! Undenkbar (zumal bei den gegenwärtigen Umfragewerten).
Wann werden wir endlich aufhören, vor jedem Klick und Furz der Sozialen Medien in die Knie zu gehen? Wissen wir nicht, dass all diese Dinge in ein paar Tagen wieder weg sind, „wenn die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird“, wie Thomas Birkmeir (ein Betroffener) es einmal so schön formulierte?
Was ist denn schon geblieben von den Mega-Aufregungen? Der Burger-Sager von Karl Nehammer, der Stadtbild-Sager von Friedrich Merz, weil man diese Dinge immer wieder gegen sie verwenden kann. Wer redet heute noch von Florian Teichtmeister, den man einst verbrennen wollte, oder auch von der Affäre Roland Weißmann, die scheinbar „die Republik“ erschüttert hat? Was waren das für Aufstände in den Sozialen Medien! Ja und, was ist geblieben? Wozu sich also aufregen?
Walter Ruck weiß, dass das alles in ein paar Tagen oder (wenn „Profil“ sich festbeißt) erst in ein paar Wochen vorbei ist, aber wenn Spezi Michael Ludwig durchhält (und der hat jedes persönliche Interesse daran), kann ihm eigentlich nichts passieren. Parteiausschluss – na, nebbich. Seine Macht als Wiener Wirtschaftskammer-Präsident wird davon im Moment nicht beschädigt. Sicher, sein eigener Nachfolger wird er nicht mehr sein.
Aber wer weiß, wie lange er sich noch hält (man kennt ja solche Konstrukte auch bei Andreas Babler, den nicht einmal die eigenen Leute los werden könnten, wenn sie es wollten).Und für sein Durchstehen, Aussitzen und Widerstand leisten hat Ruck ja ein gutes negatives Vorbild: Hätte Heinz-Christian Strache bei Ibiza nicht sofort den Hut genommen (ich nehme fast an, aus Anstand, um die Partei und die Regierung nicht zu schädigen) – er wäre nicht in ein Leben der Rechtlosigkeit, der Prozesse, des Paria-Daseins gestoßen worden. Er hätte nur warten müssen, ob aus der besoffenen Geschichte irgendetwas Rechtsrelevantes heraus kommt (was nicht der Fall war). Die Konsequenzen dieser Entscheidung muss man in Österreich niemanden erzählen. Wir leben alle damit.
Nun glaube ich allerdings, dass Walter Ruck, auch wenn er noch so entschlossen ist, sich nicht kleinkriegen zu lassen, doch zu „erwischen“ wäre, denn wenn man die ganzen Postenschacher-Affären vor Gericht brächte, ergäbe das vermutlich eine ganz schöne Korruptionsanklage (es sind Leute wegen Geringerem verurteilt worden). Aber wer es wagt, Ruck vor Gericht zu bringen, weiß, dass er Michael Ludwig in den Untergang mitzieht. Und das traut sich in Österreich keiner.
Also hat der Mann mit der miesen Moral und dem schrägen Frauenbild (das ist mir wurscht, die miese Moral nicht so sehr, auch wenn sie in Österreich leider weit verbreitet ist) doch gute Chancen, den Skandal auszusitzen. Wenn er die Nerven behält.
Abgesehen davon, dass es zum Kotzen ist, dass man sich immer umschauen muss, ob vielleicht jemand private Gespräche mitschneidet. Ist das nicht eigentlich ein Strafdelikt? Auch wenn man es (wie im Fall Strache) mit dem „allgemeinen öffentlichen Interesse“ umschifft? Da sind die Kläger im Grunde nicht besser als der Beklagte – für den ich nichts, aber schon gar nichts übrig habe.
Ich finde nur einfach gut, wenn jemand sich nicht dem Druck einer Welt beugt, die sich ach so woke-moralisch gibt und selbst so viel Dreck am Stecken hat. Künstliche Entrüstung, Doppelmoral, mieseste Hexenjagd-Instinkte. Wollte man sich da auf eine Seite stellen, wäre das die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Renate Wagner
________________________________________________________________________________________________________________________
Mina Albich: Krimiautorin

Ein Fernsehauftritt, ein redigierter Tatort und eine Frage, die dich bis zur nächsten Ausgabe nicht loslässt.
Liebe Mitermittlerin, lieber Mitermittler,
diese Ausgabe von Minas Mord und Musenküsse kommt mit allem, was einen guten Fall ausmacht: einem Auftritt vor laufender Kamera, frisch gesicherten Spuren am Schreibtisch, einem Termin, den du dir eintragen solltest, und einem Verbrechen, das noch ungeklärt ist. Schnall dich an – oder besser: hol dir einen Kaffee, das hier ist keine Sache für zwischendurch.
Tatort FERNSEHSTUDIO in Seekirchen
Meine Lesung in Seekirchen (anlässlich der CRIMINALE / Doppellesung mit Herbert Dutzler) wurde aufgezeichnet – und ist jetzt im Salzburger Lokalfernsehen zu sehen!
Wart ihr an dem Abend dabei? Dann antwortet einfach auf diese Mail und erzählt mir, welcher Moment euch am besten in Erinnerung geblieben ist – ich lese jede Antwort.
Spurensicherung am Schreibtisch:

Wie ihr vielleicht noch wisst, habe ich im Mai am Workshop der KRIPO teilgenommen. „Spurensicherung / Materialanalyse“
Der Fall ist ganz klar: Beim Redigieren des Malta-Krimis nimmt mein strengster Lektor seinen Job sehr ernst: Und wacht darüber, dass kein Satz ungeprüft durchkommt..
Ganz schön „rot“ nach der sorgfältigen Katerkontrolle.
Was meint ihr: Sollte Tier-Arbeit verboten werden? 😂
Terminsache: SCHREIBATELIER BADEN – 5. September 2026
Das erste Badener Schreibatelier zeigt euch den Weg von der Idee bis zum Buch. Hier der Text in der NÖN:
„Bestsellerautorin Gabriele Hasmann gestaltet den Workshop gemeinsam mit den Krimiautorinnen Anja Rauter und Mina Albich. Das Schreibatelier richtet sich an Hobbyautorinnen und Hobbyautoren ebenso wie an Menschen mit einer konkreten Buchidee oder alle, die ihre Kreativität entfalten möchten.“
Die Teilnahmegebühr beträgt 199 Euro und beinhaltet Workshopunterlagen, die Betreuung durch alle drei Autorinnen (und Gabis entzückendem HUND 🐕)sowie die Pausenverpflegung (exklusive Mittagessen). Informationen und Anmeldung: gabrielehasmann@gmail.com
Auf Reisen: Zurück nach Malta
Anfang August geht’s noch einmal nach Malta – nicht zum Entspannen, sondern für die letzten Fine-Tuning-Recherchen, die man eben nur vor Ort klären kann. Manche Details lassen sich einfach nicht am Schreibtisch in Wien erledigen.
Habt ihr selbst schon einmal etwas erlebt, das nur „vor Ort“ auffiel, egal wie gut man sich vorbereitet hat? Schreibt’s mir gern.
🔍 Cold Case: Mdina
Die aufregendsten Geschichten schreibt das Leben. Von einem kuriosen Fall hat mir ein maltesischer Historiker bei meiner März-Reise berichtet.
Das bringt mich auf eine GEWINNFRAGE in dieser Ausgabe:
Was geschah in Mdina, nachdem Catarina den aufdringlichen Ritter erstach, der sie bedrängte?
Ich sammle eure Theorien – die wildeste, klügste oder die, die der Wahrheit am nächsten kommt, wird im MÄRZ 2027 mit einem signierten Exemplar meines Malta-Krimis belohnt. Die Auflösung selbst gibt’s in nächsten Newsletter!
Akte vorerst geschlossen
Das war’s für diese Runde – aber die Ermittlungen laufen weiter. Bis zur nächsten Ausgabe, bleibt neugierig!
Herzlich,
Eure Mina
P.S.: Antworten auf diese Mail lese ich wirklich alle – auch die mit den Mdina-Theorien.
Wer von euch ebenfalls auf Urlaub fährt:
Gute Erholung! Wo geht’s hin? Was sind eure Lieblingsplätze?
Für Anfragen zu Meldungen oder Fotomaterial meldet euch bitte unter mina.albich(at)gmx.at
Folgt meinen Social Media Kanälen, wenn ihr weitere Informationen benötigt.
_________________________________________________________________________________________________

