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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 21. JUNI 2026)

21.06.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 21. JUNI 2026)

Oper Zürich: Vorverkauf für die Eröffnungspremieren der Saison 2026/27 gestartet

Der Saisonauftakt
Mit dem zweiteiligen Ballett «Oiseaux Rebelles»

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Ballett «Oiseaux Rebelles». Copyright: Oper Zürich

Nach einem Gastspiel beim Edinburgh International Festival mit Verdis «Un ballo in maschera» vom 26. bis 30. August startet die neue Spielzeit im Opernhaus am 11. September mit der Wiederaufnahme des zweiteiligen Ballettabends «Oiseaux Rebelles». In «Vestige» zeichnet die australische Choreografin Dani Rowe das Porträt eines Lebens, in dem Erinnerungen, Begegnungen und Erfahrungen zu einer Folge eindrucksvoller Bilder werden. Im zweiten Teil kehrt die gefeierte «Carmen» von Ballettlegende Mats Ek zurück auf die Bühne. Erzählt aus der Perspektive von Don José, rückt sie die Figuren jenseits bekannter Klischees in den Mittelpunkt und zeigt die berühmte Geschichte als vielschichtiges Drama um Freiheit, Begehren und Selbstbestimmung.

Weitere Informationen
Tickets: Fr 11 bis So 27 Sep 2026

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Die Eröffnungspremiere
Mozarts «Zauberflöte» eröffnet die Saison

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Copyright: Oper Zürich

Mit der Premiere von Mozarts «Zauberflöte» eröffnet das Opernhaus Zürich die neue Saison. Regie führt der Tessiner Theatermacher Daniele Finzi Pasca, dessen poetische Bildwelten Theater, Akrobatik und visuelle Effekte miteinander verbinden. Am Pult steht der finnische Dirigent Tarmo Peltokoski, der damit seine erste szenische Produktion am Opernhaus Zürich leitet. Als Pamina ist die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann zu erleben. Und auch die weiteren Premieren nach dem Saisonstart lassen aufhorchen: «Rachmaninow – Die drei Opern» bringt erstmals alle drei vollendeten Opern des Komponisten an einem Abend zusammen, zwei davon als Schweizer Erstaufführungen. Mit Richard Strauss’ «Elektra» kehren zudem Lorenzo Viotti und Lydia Steier nach Zürich zurück, während die finnische Sopranistin Miina-Liisa Värelä ihr Hausdebüt in der Titelpartie gibt.

Weitere Informationen zur «Zauberflöte»
Tickets: So 20 Sep 2026 bis Fr 23 Apr 2027

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Wien: JEUNESSE Ein Violinkonzert, das als unspielbar galt – im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.

drei Abende im Goldenen Saal des Musikvereins – vom Saisonauftakt im September bis in den Juni. Ein einst verschmähtes Violinkonzert, ein Duo am Beginn einer großen Karriere und eine Komponistin, die lange niemand auf dem Schirm hatte.
Alle drei können Sie  bis 30. Juni noch mit Vorverkaufsrabatt buchen.

Das Violinkonzert, das niemand spielen wollte
Als Tschaikowsky 1878 sein Violinkonzert vollendete, weigerte sich der Geiger, dem er es zugedacht hatte, es zu spielen – zu schwer, zu undankbar. Nach der verspäteten Uraufführung schrieb ein Wiener Kritiker, hier sei zum ersten Mal Musik zu hören, die man förmlich stinken höre.
Heute gilt genau dieses Werk als eines der Gipfelwerke der romantischen Violinliteratur. Maria Sotriffer, Featured Artist dieser Saison, stellt sich ihm im Goldenen Saal – begleitet vom Budapester MÁV Symphony Orchestra.
Wie aus einem verschmähten Konzert ein Publikumsliebling wurde, hört man am besten selbst.
Mi 2.6.2027, 19:30 Uhr · Musikverein, Großer Saal · Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur & Symphonie Nr. 4 · ab € 19 · U30 −50 %

Mehr Infos zum Konzert

Als sie für das Duo Argerich einsprangen
Im Bukarester Athenäum vertraten Tereza Gugg-Kalabova und Johannes Gugg kurzfristig das Duo Martha Argerich und Cristina Marton-Argerich. Die BBC holte die beiden als New Generation Artists 2026–2028 – als erstes Klavierduo überhaupt in der Geschichte dieses Programms.
Als Featured Artists eröffnen sie – privat ein Paar, als Duo einst von ihrer Professorin zusammengeführt – die Saison. Mit dem Wiener Jeunesse Orchester unter Patrick Hahn spielen sie Poulencs funkelndes Konzert für zwei Klaviere, dazu Lili Boulangers «D’un matin de printemps« – eines ihrer letzten Werke, komponiert kurz vor ihrem Tod mit nur 24.
Ein Auftakt, der gleich zeigt, worum es der Jeunesse geht.
So 20.9.2026, 19:30 Uhr · Musikverein, Großer Saal · Boulanger · Poulenc · Franck · ab € 15 · U30 −50 %

Mehr Infos zum Konzert

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Premiere für Verdis Il trovatore am 27. Juni im Opernhaus Düsseldorf

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Copyright:Oper am Rhein/Düsseldorf

 Mit Giuseppe Verdis Oper Il trovatore bringt die Deutsche Oper am Rhein zum Ende der Spielzeit eines der leidenschaftlichsten und dramatischsten Werke des italienischen Opernrepertoires auf die Bühne. 25 Jahre nach der letzten Vorstellung am Haus feiert Il trovatore am Samstag, 27. Juni 2026, um 19.30 Uhr in einer Neuinszenierung von Jens-Daniel Herzog Premiere im Opernhaus Düsseldorf. Antonino Fogliani übernimmt die musikalische Leitung.

 Der eigentlichen Handlung geht ein Ereignis voraus, dessen düstere Schatten bis in die Gegenwart reichen: Nachdem ihre Mutter als vermeintliche Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, schwört ihre Tochter Azucena, ihren Tod zu rächen. Zur Vergeltung entführt sie einen der Söhne des alten Grafen Luna, der für die Hinrich­tung verantwortlich ist. Im gleißenden Wahn der Rache erkennt sie jedoch nicht, dass sie nicht den Sohn des ver­hass­ten Grafen, sondern ihr eigenes Kind tötet. Aus diesem Trauma entspinnt sich eine Geschichte über Rivalität, Rache, Rausch und dunkle Familien­geheim­­nisse, die Verdi mit dramatischer Intensität, lebendig gezeichneten Charakteren und außerordent­lichem melodischem Reichtum entwickelt.

 „Die Oper erzählt vom Fanatismus auf beiden Seiten, aber gleichzeitig sind die Menschen immer noch Menschen mit ihrem Leben, ihrer Leidenschaft, ihren Bedürfnissen und Liebesgeschichten“, sagt Regisseur Jens-Daniel Herzog. Für die Protagonisten und den sehr präsenten Opernchor hat der Bühnen- und Kostüm­­bildner Johannes Schütz ein- und durchsichtige Räume entworfen, in denen das Private öffentlich verhandelt und Konflikte beschleunigt werden.

 Musikalisch ist die Oper, die mit Rigoletto und La traviata zu Verdis populärsten Werken gehört, bei Antonino Fogliani bestens aufgehoben: Er dirigiert die Düsseldorfer Symphoniker, den Chor der Deutschen Oper am Rhein (Leitung: Albert Horne) und ein hochkarätiges Ensemble, das mit Ramona Zaharia (Azucena), Bogdan Baciu (Graf von Luna), Bogdan Taloş (Ferrando), Luiza Fatyol (Leonora), Mara Guseynova (Ines) und Henry Ross (Ruiz) fast vollständig aus dem eigenen Haus besetzt ist. Als Manrico gastiert Irakli Kakhidze alternierend mit Andrea Shin.

 Weitere Informationen und alle Auffüh­rungstermine finden Sie hier auf operamrhein.de.

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Wiener Rathaus: Ein feiner Chopin-Reigen zum hundertsten Geburtstag  von Theodor Kanitzer (19.6.2026)

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Theodor Kanitzer mit Donka Agantschewa 2025 in der Kartause Gaming. Foto: Chopin-Gesellschaft

Ein rüstiger Hunderter …. Theodor Kanitzer, Prof., Dr., 1926 in Wien geboren, Begründer wie Jahrzehnte langer Präsident der Internationalen Föderation der Chopin-Gesellschaften IFCS wie der Österreichisch-Polnischen Gesellschaft. Seine Bestrebungen: Die Musik von Chopin, Chopin und nochmals Chopin zu fördern, sowie mit völkerverbindendem Einsatz für Frieden, Freiheit und gegen die Verfolgung von Minderheiten aufzuzeigen. Als ein weltweiter Vermittler. Zu seiner Ehrung sind österreichische wie internationale PaN-Freunde ( = Partner aller Nationen) in den großen Saal des Wiener Rathauses gekommen.

Und heimische Chopin-Interpretinnen der Extraklasse sind zum musikalischen Reigen angetreten. Die Nobelpianistinnen Donka Angatschewa und Natalia Rehling, Geigerin Lidia Baich, Klavierprofessor Manfred Wagner-Arzt und auch die singenden Damen Zoryana Kushpler und Sandra Pires. Klar und unpathetische sind Kanitzers Dankesworte gekommen. Noch nicht abgeschlossen scheint sein Lebenswerk zu sein. Somit gleich weiter mit Musikidol Frédéric Chopin: In das von Kanitzer ins Leben gerufene nun bereits 42. Chopin Festival in der Kartause Gaming im niederösterreichischen Mostviertel wird heuer von 13. bis 16. August gebeten. Auch als wiederholter Aufruf für Völkerverständigung und Freiheit gedacht. Mit Chopin, nicht nur, und Klavier- und Chormusik von historischem Prälatesaal und -hof über die Kartausenkirche aus dem 14.Jahrhundert bis zur Seebühne am Lunzer See.

Meinhard Rüdenauer
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Am 25.6. in der Galerie/ Redaktion  des ONLINE-MERKER. Maryna Lopez singt die Kindertotenlieder von Gustav Mahler (am Klavier Adolfo Lopez-Gomez)

Die Mezzosopranistin Maryna Lopez, derzeit am Theater Erfurt engagiert, lädt gemeinsam mit dem mexikanischen Konzertpianisten Adolfo Lopez Gomez zu einem besonderen Sommerkonzert ein.

📅 25. Juni 2026, 19:00 Uhr

📍 Galerie Online Merker

Zeleborgasse 20/Ecke Vivenotgasse, 1120 Wien

Auf dem Programm stehen die berührenden „Kindertotenlieder“ von Gustav Mahler.
Der Eintritt ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten.

Nutzen Sie diese besondere Gelegenheit, einen eindrucksvollen Konzertabend mit hochkarätigen Künstlern zu erleben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Online-Merker: Ecke Vivenotgasse/ Zeleborgasse in 1120 Wien. Erreichbar U 6, Station Bahnhof Meidling (Ausgang Wilhelmstraße, dann Vivenotgasse ca. 3 Minuten runtergehen)

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Bitte Termin vormerken. Eintritt und Büffet frei

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