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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 20. SEPTEMBER 2026)

20.09.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 20. SEPTEMBER 2026

Kommentar zu „Neues aus dem EdStadl“

Dann noch ein Gerücht und das scheint schlüssig und nicht abartig zu sein. Deutlich wird ja nun eine theaterferne Figur, die sich über einen repräsentativen Einstieg  wohl rasch mit geltungssüchtigen Politikern verbündete, nun noch den wichtigen Herrn Crepaz raus ekelte. So schlagen also die Salzburger Uhren. Künstlerische Arbeit ist nachrangig, es bleibt Geltungsgeilheit theaterfremder Präsidentin und Politiker und ein offensichtlich demutsvoller arbeitsloser Neuintendant, der jetzt schon nur als Offizier weit hinter der Kapitänin Hammer gilt. Das ist ja ein Hammer, ein Hammer der die Musiktheaterszene eine weitere theaterfremde „Kapitänin“ aufbürdet. Und man verdient ja nicht schlecht in den Positionen – ob Kunst verödet ist schon lange nicht mehr relevant. Salzburgs Ruf als Schicki – Micki – Festival spiegelt sich nun deutlich in leitender Kapitänin.

Das Merkur-Porträt von Juli 2026 schrieb noch, sie sei „von vielen ungeliebt und als nur bedingt geeignet eingeschätzt“ – die Verlängerung war also keine Selbstverständlichkeit.

Kristina Hammer war bis zu ihrer Ernennung 2021/2022 Markenberaterin und Marketing-Managerin – ohne jegliche Theater- oder Opernerfahrung. Ihre Karriere verlief so:

1995–2000: Marketing-Direktorin bei der Gerngross Kaufhaus AG und Geschäftsführerin des Wiener Luxuskaufhauses Steffl

•           2000–2006/07: Sieben Jahre in London bei der Premier Automotive Group (Aston Martin, Jaguar, Land Rover) und Ford Motor Company – Markenkommunikation und -visualisierung

•           2007–2010: Leitung der globalen Marketing-Kommunikation von Mercedes-Benz Personenwagen in Stuttgart

•           ab 2010: Gründerin und Inhaberin der eigenen internationalen Markenberatung HammerSolutions (Sitz: Herrliberg bei Zürich), die sie bis 2021 betrieb

•           2013–2015: Verwaltungsrätin der Stöckli Swiss Sports AG

•           2020–2021: Vorstandsmitglied bei MAGNWALL

Ihr fachlicher Hintergrund war also durchgehend Marketing, Branding und kaufmännisches Management in der Auto- und Einzelhandelsbranche

gez. Anonymus (Name und Anrift der Redaktion bekannt!

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Wien/Staatsballett in der Staatsoper: LIVING LEGACIES. 

Drei Cho­reo­gra­fen, drei Hand­schrif­ten: »Living Legacies« zeigt, wie klas­si­sches Bal­lett über Ge­ne­ra­ti­o­nen le­ben­dig bleibt.

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https://www.wiener-staatsoper.at/kalender/detail/living-legacies/

Wiener Staatsballett: „Living Legacies“ – ganz in Blickrichtung Westen

(18.9.2026)

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Frederick Ashton: Rhapsody. Antonio Casalino und Ensemble. Foto: Wiener Staatsballett/Ashley Taylor

Alessandra Ferri, die Leiterin des Wiener Staatsballetts seit vorigem Jahr, konnte beweisen, dass sie ein teils neu formiertes Ensemble in kurzer Zeit tänzerisch zu formen versteht. Auch der erste Ballettabend in der neuen Saison mit dem Titel „Living Legacies“ mit drei höchst anspruchsvollen Beispielen klassischen Balletts in jeweils zeitgemässem Gewand ist zu einem Publikumserfolg geworden. Schöpfungen der beiden Choreographie-Genies des 20. Jahrhunderts haben funkelnde Klassizismus-Schönheit aber doch auch einen wohl eher aussagelosen Ballettabend geboten. Jahre zurück, nach New York, 1956: George Balanchine schuf „Divertimento Nr. 15“ zu Serenaden-Musik von Mozart. Oder vor über vier Jahrzehnten in London: Frederick Ashton mit Rachmaninows Paganini-Variationen, vertanzt als „Rhapsody“. Und als starker Mittelteil überzeugte ein ebenso brillantes „Within the Golden Hour“ (2008 für das Ballett von San Francisco choreographiert) des ungemein kreativen Christopher Wheeldon aus Somerset, Jahrgang 1973. Insgesamt zu gefallen vermochten die nach wie vor eher noch namenlos wirkenden nach Wien geholten exzellenten Solisten. Den stärksten Beifall hat das virtuose Paar Cassandra Trenary und Antonio Casalinho in „Rhapsody“ erhalten. Und dazu zu Saisonbeginn die Avancements: Die Halbsolist*innen Natalia Butchko, Alessandro Cavallo, Duccio Tariello und Rinaldo Venuti sind zu Solotänzer*innen ernannt worden.

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Christopher Wheeldon „Within the Golden Hour“. Foto: Wiener Staatsballett/ Ashley Taylor

Ferri hat auch in ihrer Programmgestaltung für die neue Saison ihren Blickwinkel, genau wie am Einleitungsabend, völlig in Richtung Westen gerichtet. Der Amerikaner John Neumeier wird sein 2000 in Hamburg kreiertes Erfolgsballett „Nijinsky“ präsentieren, der Engländer Wayne McGregor „Woolf Works“ als Kommentar zu Virginia Woolfs Leben und Schaffen. Und die Ballett-Gala 2027 ist Jerome Robbins gewidmet. Als einziger großer Ballettklassiker ist Tschaikowskis „Schwanensee“ an neun Abenden angesetzt. In der Volksoper bekommt neben diversen „Masterpieces for Two“ das langjährige Ensemblemitglied Eno Peci die Chance „Burden Loops“ zu Musik von – nicht gerade originell – Philip Glass zu choreographieren. Und in Eigenregie ist dem Staatsballett in der Volksoper nun auch bereits vor längerer Zeit eine köstliche getanzte Version von „Max und Moritz“ geglückt. Zum Kinderglück wird dieses übermütige Komödchen heuer zur Weihnachtszeit wieder ausgegraben.

Wiens Bürgermeister Ludwig muss in seinem Büro registrieren: An diesem Abend ist im großen tänzerischen Aufgebot keine einzige Person auf der Bühne gestanden, welche in Wien oder ganz Österreich geboren wurde. Das ist eine klare Aussage zu der nun schon andauernden erzieherischen wie künstlerisch problematischen Entwicklung in der Stadt. Dies gilt nicht nur für die Heranbildung im Opernballett. In der Theater-, der Musikszene sind ähnliche Tendenzen ganz offen gegeben. Die heimischen Politiker mit Kulturverantwortung gehen darüber hinweg, bleiben im Schönreden gefangen. Die Qualität ist in dieser Einkaufspolitik gegeben, doch von eigener  Kreativkraft oder einer zeitnahen „Puppenfee“ ist nichts mehr zu merken.

Meinhard Rüdenauer

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Arena di Verona 2026 schließt mit Rekordergebnis ab!

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Foto Ennevi

Die 103. Arena di Verona Opernfestspiele , die längste und jüngste Ausgabe in der Geschichte der Arena, gingen am 12. September zu Ende. Erstmals umfasste die Saison mehr als drei Monate Live-Aufführungen mit 51 Vorstellungen vom 5. Juni bis zum 12. September und erzielte mit 37 Millionen Euro den bisher höchsten Bruttoerlös – fast 1,5 Millionen Euro mehr als für 2025 erwartet. Davon wurden 27,9 Millionen Euro durch Online -Verkäufe generiert .

Die umsatzstärkste Einzelvorstellung war die von La Traviata am 13. Juni mit 1,79 Millionen Euro, womit der bisherige Rekord von Turandot aus dem Jahr 2024 übertroffen wurde. Die Neuinszenierung war zudem an sieben der 19 Vorstellungen der Saison ausverkauft . Die Kooperation zwischen der Arena di Verona und dem Moulin Rouge in Paris erreichte dank Aufnahmen von Rai Cultura und einer Dokumentation des deutschen Senders ARD, die zur Hauptsendezeit 1,3 Millionen Zuschauer erreichte, auch ein internationales Publikum. Während der Opernabende wurde in der Arena auch das Originalschwert ausgestellt, das Giovanni Zenatello 1913 in der Uraufführung von Aida als Radamès trug. Veranstaltungen zu Ehren des Tenors, des Gründervaters und ersten Schirmherrn der Festspiele, feierten und würdigten seinen 150. Geburtstag.

Die 103. Opernfestspiele der Arena di Verona lockten 416.600 Zuschauer an , 12.000 mehr als im Vorjahr. 11 % der Besucher waren unter 30 Jahre alt. Die Zahl der italienischen Besucher stieg um 24 %: 180.902 Italiener erwarben Tickets für die Festspiele, über 35.000 mehr als im Jahr 2025. Italienische Zuschauer stellten 43 % der Gesamtbesucherzahl und kamen aus allen 110 Provinzen Italiens. Zu den am stärksten vertretenen Städten zählten Verona mit 17.863 Zuschauern, Mailand mit 10.245 und Brescia mit 5.777 Zuschauern, gefolgt von Padua, Vicenza, Treviso, Bergamo, Rom, Turin und Bologna.

Ausländische Zuschauer machten 57 % der Gesamtzuschauerzahl aus und kamen aus 131 Ländern . Deutschland blieb mit 71.564 Zuschauern das Land mit den meisten ausländischen Besuchern. Großbritannien und die USA verzeichneten jeweils ein Wachstum von 14 % auf 24.529 bzw. 13.348 Zuschauer. Österreich legte um 20 % auf 20.905 Zuschauer zu, während Frankreich mit 11.315 Zuschauern stabil blieb. Auch Spanien (+13 %) und Polen (+32 %) konnten ihre Zuschauerzahlen steigern.

Die Saison verzeichnete zahlreiche ausverkaufte Vorstellungen : 19 ausverkaufte Vorstellungen, darunter sieben für die neue Traviata . Laut dem jüngsten SIAE-Bericht zählt das Arena Opera Festival auch 2025 hinsichtlich Ticketeinnahmen und Besucherzahlen zu den vier erfolgreichsten Opernaufführungen Italiens.

Zu den Neuerungen im Jahr 2026, die speziell für junge Menschen und Familien gedacht sind, gehörte, dass die Arena vor der Eröffnung des Festivals ihre Pforten für Familien und Kinder wieder öffnete und zum ersten Mal eine Oper für Kinder aufführte: Turandot Enigmas im Museum , am 9. Mai, mit 2.407 Kindern in Begleitung von Eltern, Familienmitgliedern und Lehrern.

Der Familienbereich wurde ebenfalls eingerichtet , mit einer voll ausgestatteten Kinderkrippe in Arcovolo 69 und einer Tribüne mit barrierefreiem Ein- und Ausgang. Die Pilotveranstaltung des Projekts lockte 3.055 Besucher an, darunter 1.584 Zuschauer unter 14 Jahren. Für junge Erwachsene unter 30 Jahren wurden Parkettkarten zum Preis von 30 € eingeführt: 2.010 junge Menschen nutzten dieses Angebot dank der Unterstützung von UniCredit.
Durch das Projekt „Arena Young – Scuola e Università all’opera“ erhielten 43.262 Zuschauer unter 30 Jahren Zugang zu speziellen Angeboten für Schulen und Universitäten aller Fachrichtungen.
Das Projekt „Arena per Tutti“ zur Barrierefreiheit wurde ebenfalls ausgebaut und um zwei neue Programme für Musik, Orchester und Tanz erweitert. 1.485 Menschen mit Behinderungen nahmen an den 19 multisensorischen Programmen und 26 Aufführungsabenden mit speziellen technologischen und digitalen Hilfsmitteln teil.

Im Bereich Kommunikation erreichte das Festival über 63 Millionen Online- Nutzer und gewann 34.000 neue Follower in den sozialen Medien . Darüber hinaus wurden weltweit 6.400 Artikel und Berichte veröffentlicht.

Arena di Verona

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Wien: Bewerbung für das „Konzert zum Marathon“ gestartet. 17. April 2027, Musikverein Wien

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© Das „Konzert zum Marathon“ 2027
 
 Die Zeit Läuft! Nach der erfolgreichen Premiere findet erneut das „Konzert zum Marathon“ statt. Am Samstag, 17. April 2027 bringen der Vienna City Marathon und die Wiener Symphoniker gemeinsam am Vortag des Vienna City Marathons musikalische Läufer*innen und Mitglieder der Wiener Symphoniker im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins zusammen.

Das Konzertprogramm ist der Dramaturgie und den Emotionen eines Marathonlaufs nachempfunden – vom euphorischen Start über die verschiedenen Etappen der Strecke bis zum Endspurt und Zieleinlauf. Werke von Beethoven, Dohnányi, Dvořák, Smetana, Brahms, Chabrier sowie Johann (Sohn) und Josef Strauss begleiten diesen musikalischen Marathon. Erstmals erklingt zudem Martin Rainers eigens für den Marathon komponierte Ouvertüre, die aus seiner VCM-Hymne weiterentwickelt wurde. Die musikalische Leitung übernimmt Jakub Przybycień.

Die Bewerbung ist ab sofort möglich: Zum Vienna City Marathon angemeldete Läuferinnen und Läufer können sich mit einem Video für einen Platz im Orchester bewerben. Eine Fachjury wählt die teilnehmenden Instrumentalisten  aus. Gleichzeitig ist der Ticketverkauf für das Konzert gestartet.
Bewerbungsschluss: 22. November 2026 

Konzertinformationen
Samstag, 17. April 2027, 11.00 Uhr
Goldenen Saal des Wiener Musikvereins
VCM-Läufer*innen und Wiener Symphoniker bilden gemeinsam ein Orchester
Jakub Przybycień, Dirigent
Programm
 
Weitere Informationen

Vienna City Marathon – Das Konzert zum Marathon

Wiener Symphoniker – Die Zeit läuft!

Wiener Musikverein – Tickets

Bewerbung „Konzert zum Marathon“ 2027

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