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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 2. AUGUST 2026)

02.08.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 2. AUGUST 2026)

ERLEBNIS BÜHNE/ HEUTE: TASTEN-VIRTUOSITÄT AUS ÖSTERREICH IN GRAFENEGG UND ATHEN!

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Lorenzo Viotti. Foto: Danielle van Couverden, Rudolf Buchbinder: Foto: Maco Borggreve
20.15 Uhr
BUCHBINDER SPIELT BRAHMS
Dirigent Lorenzo Viotti
Klavier Rudolf Buchbinder
Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino
Grafenegg 2021
Beim Grafenegg Festival 2021 traf der
Klavier-Virtuose Rudolf Buchbinder auf Shooting-Star Lorenzo Viotti. Viotti trat ans Pult des Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino. Buchbinder spielte den Solopart im abwechslungsreichen ersten Klavierkonzert von Johannes Brahms. Als Finale erklang Ludwig van Beethovens sechste Symphonie, die „Pastorale“, die sich mit ihrem starken
Naturbezug besonders gut in die malerische Kulisse des Wolkenturms in Grafenegg eingliederte.

21.45 Uhr
LUKAS STERNATH IN ATHEN
Dirigent Constantinos Carydis
Klavier Lukas Sternath
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Athen 2026
Tastenzauber vor einzigartiger, antiker Kulisse: Der junge österreichische Pianist Lukas Sternath ist ein aufsteigender Stern am Klassikhimmel!
Mit der weltberühmten Akropolis im Hintergrund gibt er in Athen ein Konzert mit einem beliebten Meisterwerk: Ludwig van Beethovens 5. Klavierkonzert in Es-Dur. Es spielt die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung des international gefragten Dirigenten Constantinos Carydis.

22.25 Uhr
LEOŠ JANÁČEK: DIE AUSFLÜGE DES HERRN BROUČEK

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Dirigent Robert Jindra
Inszenierung Yuval Sharon
Mit Peter Hoare (Matěj Brouček)
Prager Philharmonischer Chor
Wiener Symphoniker
Bregenz 2026
Die Hausoper der Bregenzer Festspiele ist seit Jahren ein unverzichtbarer Bestandteil des ORF-III-Kultursommers. In diesem Jahr steht die fantastische Oper „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ von Leoš Janáček auf dem Programm.
Herr Brouček unternimmt zwei spannende Reisen, die ihm Gelegenheit geben, dem Alltag zu entfliehen und mit Ironie über seine Mitmenschen zu reflektieren. Im ersten Teil der Oper fliegt der Protagonist auf den Mond, im zweiten findet er sich im 15. Jahrhundert wieder.
Die Titelpartie übernimmt in Bregenz der britische Tenor Peter Hoare. Robert Jindra dirigiert die Wiener Symphoniker und den Prager Philharmonischen Chor. Für die Inszenierung zeichnet Yuval Sharon verantwortlich – eine Produktion, die für ihren Witz und ihre Intelligenz
bejubelt wurde!
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Der Sommer bei Ildar Abdrazakov (einer der auf den westlichen Opernbühnen besonders fehlt

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Der August im Wiener Leopold-Museum

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Copyright: Herbert Boeckl Nachlass Wien

Entdecken Sie in unserer neuen Sonderausstellung HERBERT BOECKL – HANS JOSEPHSOHN. ARCHETYPEN DES FIGURALEN zwei herausragende Künstlerpersönlichkeiten. Ausgewählte Gemälde des österreichischen Malers Herbert Boeckl treten in einen spannungsgeladenen Dialog mit Skulpturen des Schweizer Bildhauers Hans Josephsohn. DER SOMMER IM LEOPOLD MUSEUM
Wir erweitern im August unsere Öffnungszeiten und haben täglich für Sie geöffnet. Unsere angenehm temperierten Ausstellungsräume sorgen für Abkühlung, die Café Leopold Wasserbar und Libelle-Rooftop-Bar laden zum anschließenden After-Museum-Drink ein.

Weiters bieten wir im August jeden Samstag um 11 Uhr englischsprachige Führungen zu WIEN 1900. AUFBRUCH IN DIE MODERNE an. Immer verfügbar sind unsere Audiotouren – auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Koreanisch und Ukrainisch.
 

AUSSTELLUNGEN
Dauerpräsentation:

WIEN 1900
AUFBRUCH IN DIE MODERNE
Sonderausstellungen:

Bis 10.01.2026:
HERBERT BOECKL – HANS JOSEPHSOHN
ARCHETYPEN DES FIGURALEN
Bis 11.10.2026:
PREMIERE!
DIE SAMMLUNG DER OESTERREICHISCHEN NATIONALBANK
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 Auszug aus „News“: Der Headhunter, der Mateschitz für verrückt hielt
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­ Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Von anderen zu lernen heißt nicht, ihre Entscheidungen zu kopieren. Interessanter ist, wie sie denken: Woran erkennen sie Chancen? Wie gehen sie mit Irrtümern um? Wann halten sie an einer Idee fest – und wann lassen sie sie fallen? Bei einer NEWS-Masterclass hatte ich Gelegenheit, darüber mit Hans Jorda zu sprechen. Der Headhunter hat Tausende Kandidatinnen und Kandidaten interviewt, Karrieren entstehen und scheitern sehen und einige der prägendsten Unternehmer des Landes aus nächster Nähe erlebt.

Die beste Geschichte des Abends handelte von Dietrich Mateschitz – und davon, wie gründlich selbst ein erfahrener Menschenkenner danebenliegen kann. Mitte der Achtzigerjahre suchte Hans Jorda einen Geschäftsführer für Coca-Cola Österreich. Damals war das einer der begehrtesten Marketingjobs des Landes. Über eine Empfehlung kam er mit einem jungen Manager namens Dietrich Mateschitz ins Gespräch.

Das Telefonat dauerte rund 45 Minuten. Mateschitz war klug, charmant und ein hervorragender Kandidat. Gegen Ende erklärte er allerdings, dass er den Job nicht wolle. Er habe etwas anderes vor. Jorda war fassungslos. Sein damaliger Gedanke, wie er bei der NEWS-Masterclass freimütig erzählte: Was ist das bitte für ein Volltrottel? Ein halbes Jahr später meldete sich Mateschitz wieder. Hans Jorda solle nach Salzburg kommen, er wolle ihm seine Idee vorstellen.

Dort erwarteten ihn ein kleines, schäbiges Büro in der Alpenstraße, ein gebrauchter BMW mit deutschem Kennzeichen und die Vision eines neuartigen Energy-Drinks. Hans Jorda dachte zunächst an Isostar. Mateschitz erklärte ihm ziemlich deutlich, dass er gar nichts verstanden hatte. Dann legte er seinen Fünfjahresplan vor: zuerst hohe Marketingausgaben und kaum Umsatz, im fünften Jahr eine Milliarde Schilling Erlös.

Die erste Kostprobe machte die Sache für Hans Jorda nicht glaubwürdiger. Er hätte das Getränk gerne wieder ausgespuckt. Bis heute, sagte er, schmecke ihm Red Bull nicht. Auf der Heimfahrt fragte er sich ernsthaft, ob Mateschitz später überhaupt sein Honorar bezahlen könne. Er konnte.

Jorda begann für ihn zu arbeiten. Denn auch wenn er das Produkt nicht verstand, erkannte er die Energie des Mannes dahinter. Mateschitz sei charmant, klug und geradezu besessen von seiner Idee gewesen. Wie ein Wanderprediger habe er seinem Gegenüber das Gefühl gegeben, dass hier etwas Großes entstehe. Später suchte Jordas Team Hunderte Mitarbeiter für Red Bull. Hans Jorda selbst half beim Aufbau des Teams in den USA.

Von Mateschitz lernte Hans Jorda nicht nur, was Charisma und eine starke Marke bewirken können. Er lernte auch etwas, das vielen Führungskräften schwerfällt: aufhören. Kurz nach dem Start von Red Bull arbeitete Mateschitz nämlich an einem zweiten Produkt namens Red Brewster. Es gab bereits ein Logo mit einem roten Hahn, die Personalsuche hatte begonnen und viel Geld war investiert. Dann bemerkte Mateschitz, dass das neue Produkt seine Mitarbeiter ablenkte und den Markt verwirrte. Er stoppte das Projekt. Einfach so. Keine weiteren Millionen, nur weil bereits Millionen ausgegeben worden waren. Kein verzweifelter Versuch, eine schlechte Idee doch noch irgendwie zu retten.  Beeindruckt hat Hans Jorda noch etwas anderes. Mateschitz sei nach seinem Erfolg im persönlichen Umgang derselbe geblieben. Er diskutierte auf Augenhöhe, interessierte sich für sein Gegenüber und ließ niemanden spüren, dass er inzwischen der reichste Mann im Raum war.

Was lässt sich – unabhängig von der Person Dietrich Mateschitz – von einem Headhunter lernen, der Tausende Karrieren begleitet hat? Zum Abschluss der NEWS-Masterclass bat ich Hans Jorda deshalb um kurze Antworten auf 7 große Fragen:

Karrieren scheitern am häufigsten an?
Ego.
Der größte Karrierekiller ist?
Ego.
Ein CEO muss vor allem können?
Zuhören.
Macht wird gefährlich, wenn?
Man nur noch Ja-Sager um sich hat.
Österreich könnte erfolgreicher sein, wenn?
Wir uns mehr trauen.
Erfolg bedeutet für mich heute?
Zufriedenheit.
Welchen Satz sagen Sie jungen Führungskräften am häufigsten?
Tu das, was du gerne machst.
 

Bereits einige Wochen vor der Masterclass sprach Hans Jorda im NEWS-Interview darüber, warum sich Karrieren weit weniger planen lassen, als viele glauben. Titel und Abschlüsse hält er für überschätzt – entscheidender seien Haltung, Leistungswille, Chancen und der Umgang mit Niederlagen.
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