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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 18. OKTOBER 2026)

18.10.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 18. OKTOBER 2026)

Wien/ Musiktheater an der Wien: „Der fliegende Holländer“ . Kurzvideo/ ein erster Einblick

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Foto: Youtube

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Foto: Youtube

Zum Trailer (1 Minute)
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Wien: Verfassungsgerichtshof schmettert die Mozartverkäufer ab

Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Es gibt Berufungsmöglichkeiten!

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Wiener Staatsoper: Heute DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL. Alles gedoppelt

Weitere Vorstellungen: 21. und 23. Oktober

Die Vorstellung ist weitestgehend ausverkauft
Restkarten

Wien/ Staatsoper
Mozarts „Entführung“ in der Staatsoper: In diesem Serail sieht man alle doppelt (Bezahlartikel)
Eine Stimme von besonderer Wärme und Reinheit: In der oft aufgesetzt wirkenden Inszenierung von Hans Neuenfels sorgte Nikola Hillebrand als (singende) Konstanze für Begeisterung.
DiePresse.com.mozarts.entfuehrung

Ein guter  Start in die Aufführungsserie der Inszenierung der Entführung aus dem Serail – das zu erleben war dem verstorbenen Altmeister Hans Neuenfels leider nicht mehr vergönnt. Die 1998 für Stuttgart entstandene und damals als „ikonisch“ gefeierte Produktion sorgte sorgte in der Premierenserie für heftige Kontroversen. Ein Beweis dafür, dass es Formkrisen nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Publikum geben kann.

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Bassa Selim Marcus Bluhm
Konstanze: Nikola Hillebrand
Konstanze – Schauspielerin: Katharina Pichler
Blonde: Ilia Staple
Blonde – Schauspielerin: Fabia Matuschek
Osmin: David Steffens
Osmin – Schauspieler: Wolfram Rupperti
Belmonte: Sebastian Kohlhepp
Belmonte – Schauspieler: Christian Natter
Pedrillo: Matthäus Schmidlechner
Pedrillo – Schauspieler: Ludwig Blochberger

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Musikalische Leitung: Constantin Trinks
Inszenierung: Hans Neuenfels
Bühne: Christian Schmidt
Kostüme: Bettina Merz
Licht: Stefan Bolliger
Dramaturgie und Regiemitarbeit: Henry Arnold

DIGITALES PROGRAMMHEFT

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Verleihung des Deutschen Theaterpreises DER FAUST 2026 im Hessischen Staatstheater Wiesbaden!

 

 Die Gala findet am Samstag, den 14. November 2026 um 19 Uhr im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt.

 

Bereits um 15 Uhr findet im Kleinen Haus im Rahmen von DER FAUST extra eine Panel-Diskussion statt,

  zu der der Regisseur der aktuellen Wiesbadener Inszenierung „Wem gehört die Stadt?“, Helge Schmidt, lädt. Angelehnt an dieses Motto diskutieren mit ihm der WIesbadener Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Susanne Heeg, Professorin für Geographische Stadtforschung an der Universität Frankfurt und Christoph Dittrich, Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz. Gibt es Ideen für die Orte, an denen wir leben, jenseits der beklagten politischen Polarisierung und klammer Kommunen?

 

Gerne weisen wir Sie auch darauf hin, dass am Vorabend der Preisverleihung (Fr., 13. November 2026, 19:30 Uhr) die aktuelle mottogebende Inszenierung von FAUST-Preisträger Helge Schmidt (2019 für „Cum-Ex Papers“) „Wem gehört die Stadt?“ (UA) im Kleinen Haus zu erleben ist: www.staatstheater-wiesbaden.de/spielplan/kalender/wem-gehoert-die-stadt-26-27/2379/

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CD-PRÄSENTATION am Dienstag, 5. November um 18,30 h im Bösendorfer-Salon (Canovagass4, 1010 Wien). Eintritt frei!

Christina Baader (Mezzosopran), Ingrid Marsoner (Klavier)

WAS WILLST DU FRAGEN ?

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Lieder von Mandyczewski, Pejačević und Schumann

Veröffentlichungsdatum: 04.10.2026
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643993723
Bestellnummer: 99372
WAS WILLST DU FRAGEN?
Die aus Oper und Konzert bekannte Mezzosopranistin Christina Baader und die feinsinnige Wiener Pianistin Ingrid Marsoner stellen ein ungewöhnliches Programm vor: neben Robert Schumanns berühmtem Liederzyklus “Frauenliebe und -leben” erklingen hier Lieder nach Texten des gleichen Textdichters (Adelbert von Chamisso) in den Kompositionen des legendären Brahms-Freundes, -Nachlassverwalters und -Herausgebers Eusebius Mandyczewski – eine Textzeile des 6. Liedes lautet „Was willst du fragen?“ und enthält für Christina Baader das Herzstück ihres Programms: Die Frauen- und Mädchengestalten der eingespielten Lieder haben viel zu erzählen. Ebenso werden zwei weitere Liederzyklen der hervorragenden, nach ihrem frühen Tod lange vergessenen und jetzt wiederentdeckten kroatischen Komponistin Dora Pejačević vorgestellt, wovon einer auf Gedichte Rainer Maria Rilkes, den sie 1916 in Wien traf, verfasst ist. Pejačević war im Kulturleben und den Musikkreisen Mitteleuropas verwurzelt und bekannt, sodass sie zahlreiche Aufführungen ihrer Werke erleben konnte. Schumanns “Frauenliebe und -leben” entstand 1840, dem Jahr, in dem er endlich Clara Wieck heiraten konnte und nicht weniger als 140 Lieder komponierte. Dies ist der unbeschwerte Hintergrund für die Liederfolge, die einen Bogen von früher Liebe zum Tod des Mannes zieht. Es ist eine durchaus selbstbewusste und starke Frau, die ihn erzählt, zugleich bleiben hier die Geschlechterrollen im Rahmen des bürgerlichen Milieus des 19. Jahrhunderts angesiedelt.
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Am 5. November 2026 erscheint der neue Roman der Autorin, Musikerin und Komponistin Serafina Campestrini, „ICHael-Michael mit dem zweiten Namen Papageno“, als E-Book.

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Ausgangspunkt ist eine Figur, die in der Rezeptionsgeschichte der „Zauberflöte“ zwar zu den unmittelbarsten und menschlichsten gehört, deren Weg jedoch gewöhnlich im Schatten der großen Prüfungen Taminos steht: Papageno.

Serafina Campestrini kehrt diese Perspektive um. Sie macht nicht den idealisierten Helden, sondern den Zweifler, Verdränger und lebensnahen „Kasper“ zur zentralen Figur und stellt die Frage, was geschieht, wenn gerade dieser Papageno gezwungen ist, seine Mutlosigkeit zu überwinden und Verantwortung zu übernehmen.

In der Gegenwart begegnet er uns als Michael Papageno Kaineder, Datenanalyst beim „Green Ecologic Institute“. Als er erkennt, dass Unterlagen manipuliert werden, die eine existenzielle Bedrohung unserer Erde belegen, gerät sein eigenes Leben aus den Fugen. Sein Freund und Vorgesetzter Adrian bringt ihn schließlich in eine psychiatrische Einrichtung – und wie Papageno in Mozarts Oper soll auch Michael durch ein sinnbildliches „Schloss vor dem Mund“ zum Schweigen gebracht werden.

Doch dieser Papageno entscheidet sich, seiner Geschichte einen anderen Ausgang zu geben.

Michael, der sich sein Leben lang eher durch Verdrängung als durch Heldentum ausgezeichnet hat, steht plötzlich vor der Frage, ob ausgerechnet er fähig sein könnte, den Drachen tatsächlich zu töten. Nach und nach verschränken sich die Gegenwart und die Welt der „Zauberflöte“ zu einem eigenen Zeitgewebe – bis aus Michael, ICHael und Papageno eine Figur entsteht, die versucht, durch das „Ewige Lied“ die Wahrheit auszusprechen.

Dabei bleibt die Beziehung zu Mozart nicht auf der literarischen Ebene. Musik ist ein wesentlicher Bestandteil der Konzeption des Romans. Sämtliche Liedtexte und Kompositionen stammen von Serafina Campestrini; die Liedtexte sind im Buch zusätzlich in englischer Übersetzung enthalten. Das zum Roman gehörende Album ist bereits auf Spotify, Apple Music und YouTube zugänglich.

Gerade die Verbindung von Mozarts „Zauberflöte“, ihrer interpretatorischen Fortschreibung, einer zeitgenössischen Erzählung und eigenständiger neuer Musik ist der Grund, weshalb wir das Projekt gerne dem Online Merker vorstellen möchten.

Vielleicht bietet sich die Möglichkeit einer Rezension, Buchvorstellung oder redaktionellen Betrachtung. Ebenso wäre ein Gespräch mit Serafina Campestrini über ihre Sicht auf Papageno, die Übertragung der „Zauberflöte“ in unsere Gegenwart und das Verhältnis von Literatur und Musik in ihrem Schaffen möglich.

Serafina Campestrinis eigener Lebensweg ist seit jeher eng mit Musik und Kultur verbunden. Sie studierte in Österreich und New York Musik, Kulturmanagement und Literatur, darüber hinaus Klavier, Gesang und Komposition.

Im Rahmen ihrer Zugehörigkeit zum diplomatischen Korps der Republik Österreich wirkte sie in Europa und den Vereinigten Staaten unter anderem am Aufbau eines Dirigierprogramms an der Yale University mit und war Mitbegründerin des Franz Schubert Orchestra, das unter anderem in der Carnegie Hall auftrat.

In Österreich gehörte sie zu den Wegbereiterinnen der HDTV-Übertragung kultureller Aufführungen – darunter auch „Die Zauberflöte“ unter der Leitung von Sir Georg Solti – und wirkte maßgeblich am Aufbau des staatlichen Musikschulwesens mit.

Derzeit arbeitet sie an dem englischsprachigen Auftragswerk „Legend“ über Antonio Stradivari, in dem Musik und Erzählung wiederum unmittelbar ineinandergreifen.

„ICHael-Michael mit dem zweiten Namen Papageno“ erscheint am 5. November 2026 und wird in mehr als 300 Online-Shops erhältlich sein, darunter Amazon, Apple, Google Play sowie die Partner der Tolino-Allianz wie Thalia.

Vielleicht liegt gerade in der Umkehrung der vertrauten Perspektive – Papageno nicht länger als Begleiter des Helden, sondern als einen Menschen zu betrachten, der selbst vor seiner entscheidenden Prüfung steht – ein Ansatz für eine nähere Betrachtung im Online Merker.

Musik zum Buch

Spotify: https://open.spotify.com/intl-de/album/52qcJMoVh56X92j38ueLUU?si=ZlZ_D5uuS4mIcgvihwsPug 

Apple Music: https://music.apple.com/at/album/ichael-michael-mit-dem-zweiten-namen-papageno/6783795753 

YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=PpHRxALUSe4&list=PLDr1OAyyMJ1Y

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