INFOS DES TAGES (SONNTAG, 13. SEPTEMBER 2026)
Anja Silja zur Oper und Kunst generell ( 8.9,.2026)

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Komische Oper Berlin: Vor der Premiere „LEAR“

Copyright: Komische Oper
Es wird stürmisch, wenn Barrie Koskys Inszenierung Lear den Hangar 4 im Flughafen Tempelhof erobert. In einer packenden Auseinandersetzung mit Familie, Machtgeilheit und Wahrheitssuche wird der Hangar gleichzeitig zur monumentalen und doch klaustrophobischen Bühne, auf der sich das Drama entfaltet. Getragen von instrumentaler und stimmlicher Ausdruckskraft avanciert der Klassiker des modernen Musiktheaters zu einer raumeinnehmenden Performance, die das Publikum in den Bann zieht. Bereits am Mittwoch, den 16. September feiert die Produktion Premiere – sichern Sie sich jetzt Karten für einen der nur neun Termine!
Ungestüme Grüße
Ihre Komische Oper Berlin
König Lear schleppt sich dem Tod entgegen. Sein Reich will er unter seinen drei Töchtern aufteilen, wobei jene den größten Teil erhalten soll, die den Vater am meisten liebt. Während Goneril und Regan einander in Liebesschwüren übertrumpfen, kämpft Cordelia, die jüngste, nicht um ihren Anteil. Sie, die den Vater ehrlich liebt, verweigert den Wettstreit und trifft ihn gerade damit schwer.
Aribert Reimanns überwältigende Klassiker-Vertonung Lear kehrt zurück an die Komische Oper Berlin, wo schon Harry Kupfer und Hans Neuenfels den großen Stoff vom alten König inszenierten. Die 1978 uraufgeführte Oper verdichtet Shakespeares monumentales Drama in elf Szenen zu einem zeitlosen Meisterwerk von unvergleichlicher stimmlicher und instrumentaler Ausdruckskraft. Im Flughafen Tempelhof zeigt nun Barrie Kosky bildgewaltig, wie sich über Shakespeares erschütternder Vaterfigur ein Gewitter der Machtgeilheit entlädt.
lear
Aribert Reimann
Premiere am 16. September @Flughafen Tempelhof Hangar 4
Weitere Termine nur am 18. / 20. / 22. / 24. / 26. / 29. Sep, 1. / 3. Okt
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Theater Münster: THE ADDAMS FAMILY
Buch von Marshall Brickman & Rick Elice
Musik und Songtexte von Andrew Lippa
Basierend auf Figuren erfunden von Charles Addams
Deutsch von Anja Hauptmannn
PREMIERE Samstag, 19.09.2026, 19.30 UHR / Großes Haus
Seit ihrer Uraufführung im Jahr 2009 erobert die Musicalkomödie THE ADDAMS FAMILY die Herzen des Publikums auf der ganzen Welt. Mit Songs wie „Bist du ein Addams“, „Neue Wege“, „Der Tod wartet um die Ecke“ und „Richtig-Falsch“ schuf Andrew Lippa nicht nur moderne Musicalklassiker, sondern verlieh auch jedem Mitglied dieser skurrilen Familie eine unverwechselbare musikalische Handschrift.
Einmal im Jahr versammelt sich die gesamte Addams-Familie – auch jene Familienmitglieder, die längst verstorben sind. Doch diesmal wartet auf die Ahnen eine ganz besondere Aufgabe: Sie sollen Wednesday dabei helfen, ihre Beziehung zum Erfolg zu führen. Wednesday Addams und Lucas Beineke begegneten sich zufällig im Central Park. Seit diesem Tag bringt dieser Junge aus einer vollkommen normalen Familie die makabre Tochter mit einem Mal zum Träumen. Um ihre Familien miteinander bekannt zu machen, laden die beiden zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Als die Beinekes im ungewöhnlichen Zuhause der Addams eintreffen, prallen zwei Welten aufeinander und das Chaos ist vorprogrammiert. Während einige alles daransetzen, das junge Paar auseinanderzubringen, und andere die Liebe der beiden unterstützen, ahnt kaum jemand, welchen wahren Plan Wednesday und Lucas mit diesem Abend verfolgen und welches Geheimnis sie verbergen …
Nach dem Erfolg ihrer La Bohème kehrt EFFI MÉNDEZ ans THEATER MÜNSTER zurück und übernimmt die Regie dieser temperamentvollen Musicalkomödie. Mit ihrem ausgeprägten Gespür für Humor und komödiantisches Timing schafft sie lebendige, energiegeladene Szenen voller Dynamik. An ihrer Seite lässt Choreografin Kati Heidebrecht die Lebenden, Untoten und Unentschlossenen in großen Ensemble- und Tanznummern ihre Skelette schwingen. Das Bühnenbild von Tina Carstens fängt nicht nur die düstere Ästhetik der Addams-Familie ein, sondern verleiht der Münsteraner Inszenierung zugleich eine eigene visuelle Identität. Raffinierte Spezial- und Illusionseffekte unterstreichen dabei den skurrilen Humor und die übernatürliche Atmosphäre der Geschichte. Die Kostüme stammen von Philipp Winkler.
Ob im Fernsehen, auf Netflix oder im Kino – die vom Cartoonisten Charles Addams geschaffenen Figuren begeistern seit Jahrzehnten Generationen von Zuschauerinnen und Zuschauern. Nun bringt ein hochkarätiges Ensemble von Musicaldarstellerinnen und -darstellern, unter der musikalischen Leitung von THORSTEN SCHMID-KAPFENBURG, die Addams Family auf die Bühne des THEATER MÜNSTER. Die Inszenierung lädt mit Charme, viel Humor und mitreißenden Stimmen dazu ein, einer ebenso einfachen wie spannenden Frage nachzugehen: Was bedeutet es eigentlich, normal zu sein?
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Neue CD von Sony: Sol Gabetta veröffentlicht „Saint Saens & Lalo: Cello Concertos“ mit Lies Siècles

- Sol Gabetta
- Les Sicles
Cello Concertos
19,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Auf ihrem Album »Saint-Saëns & Lalo: Cello Concertos« präsentiert Sol Gabetta drei Schlüsselwerke des romantischen Konzertrepertoires: Gemeinsam mit dem französischen Orchester Les Siècles, das auf historischen Instrumenten spielt, interpretiert die Cellistin Camille Saint-Saëns’ zwei Cellokonzerte sowie Édouard Lalos Cellokonzert in d-moll.
Mit der Verbindung eines historisch informierten Orchesterklangs und ihrer eigenen unverwechselbaren musikalischen Handschrift erkundet Sol Gabetta die kontrastierenden Klangwelten dieser Werke. Saint-Saëns’ erstes Cellokonzert und Lalos Konzert, die innerhalb weniger Jahre entstanden, rücken das Orchester stark in den Mittelpunkt und schaffen einen lebendigen Dialog zwischen Solistin und Ensemble. Im Gegensatz dazu präsentiert sich Saint-Saëns’ zweites Cellokonzert – rund drei Jahrzehnte später komponiert – als hochvirtuoses, strukturell weit ausgreifendes Werk, das der Solistin außergewöhnliche technische und expressive Möglichkeiten abverlangt.
Sol Gabetta, bekannt für ihre Ausdruckskraft und interpretatorische Klarheit, formt jedes dieser Werke mit ausgeprägtem Sinn für Dramaturgie und Klangfarbe. Sie betont ihre lyrischen Qualitäten und arbeitet zugleich die individuellen Charaktere der Kompositionen heraus. Die Zusammenarbeit mit Les Siècles verleiht der Aufnahme eine zusätzliche Dimension: Der Klang des Orchesters spiegelt die stilistische Ästhetik des späten 19. Jahrhunderts wider und bleibt dabei unmittelbar und farbenreich.
Sol Gabetta, Cellistin und künstlerische Leiterin des SOLsberg-Festivals Die Cellistin Sol Gabetta wurde 1981 in Cordoba, Argentinien, als Tochter französisch-russischer Eltern geboren. Bereits als Zehnjährige gewann sie einen ersten Wettbewerb in Argentinien und erhielt seitdem diverse Auszeichnungen, unter anderem beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau, den Natalia-Gutman-Preis und beim ARD-Wettbewerb in München. 2004 erregte sie internationales Aufsehen, als sie bei den Luzerner Festspielen als Gewinnerin des „Crédit Suisse Young Artist Award“ ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev gab. Von 1992 bis 1994 war Sol Gabetta Stipendiatin an der „Escuela Superior de Musica Reina Sofia“ in Madrid und wechselte anschließend in die Schweiz, um ihre Studien bei Ivan Monighetti an der Musikakademie Basel zu intensivieren. Ihr Konzertexamen machte sie im Jahr 2006 nach weiteren Studienjahren bei David Geringas an der Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin. Sol Gabetta spielt mit renommierten Orchester u.a. dem Israel Philharmonic, den Münchner Philharmonikern, dem Amsterdam Concertgebouw Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra oder BBC Philharmonic Orchestra und Dirigenten wie Zubin Mehta oder Lorin Maazel. Eine enge Zusammenarbeit pflegt sie mit dem Kammerorchester Basel, u. a mit den Dirigenten Paul McCreesh, Andris Nelsons und Giovanni Antonini. Sie spielt regelmäßig bei wichtigen Festivals wie dem Rheingau Musikfestival, in Verbier, beim Menuhin Festival in Gstaad, beim Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen, dem Beethovenfest Bonn, dem Schleswig Holstein Musik Festival, der Schubertiade Schwarzenberg und dem Saratoga Festival. Sie hat ein eigenes Kammermusikfestival mit dem Namen „Solsberg“ in der Schweiz gegründet, dort konzertiert sie mit ihren Kammermusikpartnern, darunter Henri Sigfridsson, Mihaela Ursuleasa, Baiba und Lauma Skride sowie Patricia Kopatschinkskaja.
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