INFOS DES TAGES (SONNTAG, 11. JÄNNER 2026)
BUPAPEST: Verdi-Requiem mit Anna Netrebko
Verdi-Reqiem mit Anna Netrebko (Freitag 9.1.2026

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83. Ball der Wiener Philharmoniker am 22. Jänner 2026 im Wiener Musikverein

Copyright: Richard Schuster
Traditionell wird der Ball von den Wiener Philharmonikern im Großen Saal des Wiener Musikvereins um 22:00 Uhr feierlich eröffnet.
Nach der Wiener Philharmoniker-Fanfare, op. 109 von Richard Strauss und der Ausseer Fanfare von Gottfried Freiberg wird Maestro Daniel Harding die Balleröffnung mit dem Walzer Rosen aus dem Süden, op. 388 von Johann Strauß (Sohn) dirigieren.
Die Eröffnung wird im ganzen Haus auf Screens übertragen, um möglichst vielen Gästen einen Blick auf das Geschehen im Großen Saal zu ermöglichen.
Auch dieses Jahr wird ein unterhaltsames und musikalisch breit gefächertes Rahmenprogramm unter dem Motto „Märchen“ präsentiert.
Beim Einlass um 21 Uhr spielen die jungen Musikerinnen und Musiker der Orchesterakademie im Eingangsfoyer des Musikvereins.
Im PORR Spiegelsaal lädt eine sehenswerte Fotoausstellung über die Konzertmeister der Wiener Philharmoniker von einst und heute zum Verweilen ein. Im Erste Bank Ball Foyer werden die Ballgäste auf eine genussvolle Reise durch die zauberhafte Weinlandschaft Österreichs geführt. Im Makart-Atelier erleben Sie ein schwungvolles und kontrastreiches Musikprogramm unserer philharmonischen Ensembles mit ihren besonderen Gästen.
Steinmetz-Bundy Privatsalon kreiert zum ersten Mal als offizieller Hairstyling-Partner des Balls der Wiener Philharmoniker den Look der Debütantinnen mit einer bewegten Hochsteckfrisur im Undone-Stil.
Das in Gold gehaltene Debütantinnen-Diadem für den Ball wurde von Christof Cremer entworfen. Im Zentrum thront die Lyra, deren Saiten mit einem freischwingenden tropfenförmigen Kristall in Fuchsia ersetzt wurden. Die Lyra wird umkränzt von Zweigen, die mit Beeren verziert sind. Das Diadem nimmt das Logo der Wiener Philharmoniker auf.
Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt am Montag, 12. Jänner 2026 um 9:30 Uhr im Kartenbüro der Wiener Philharmoniker.
Weitere Informationen auf www.wienerphilharmoniker.at
Das genaue Programm ist ab sofort am Link zum Download verfügbar.
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Berlin/ Staatsoper Unter den Linden: Tagestipps „Tosca“ und „Lohengrin“
Puccinis Tosca an der Staatsoper Unter den Linden erzählt von Leidenschaft, politischer Verfolgung und Machtmissbrauch im Rom des Jahres 1800. Floria Tosca gerät zwischen die Fronten, als ihr Geliebter Mario Cavaradossi einem politischen Flüchtling hilft und der Polizeichef Scarpia ihre Eifersucht für seine Zwecke instrumentalisiert.

„Tosca“. Foto: Hermann und Clärchen Baus
Puccini verbindet eine straff geführte Dramaturgie mit ausgeprägtem musikalischem Realismus. Die Oper zeichnet zentrale Schauplätze Roms – von Sant’Andrea della Valle bis zur Engelsburg – mit jeweils eigenem klanglichen Profil. In der Inszenierung von Alvis Hermanis entfaltet sich die Handlung als psychologisch konzentrierte Erzählung, visuell geprägt durch ein Graphic-Novel-Konzept von Kristīne Jurjāne.
Die Staatskapelle Berlin musiziert unter der Leitung von Giuseppe Mentuccia. In den Hauptpartien sind Sonya Yoncheva (Tosca), Vittorio Grigolo (Cavaradossi) und Christopher Maltman (Scarpia) zu erleben.
Besetzung
Musikalische Leitung: Giuseppe Mentuccia
Inszenierung: Alvis Hermanis
Szenische Einstudierung, Spielleitung: José Darío Innella
Bühne, Kostüme: Kristīne Jurjāne
Licht: Gleb Filshtinsky
Einstudierung Chor: Gerhard Polifka
Tosca: Sonya Yoncheva
Cavaradossi: Vittorio Grigolo
Scarpia: Christopher Maltman
Angelotti: Carles Pachon
Mesner: Hanseong Yun
Spoletta: Florian Hoffmann
Sciarrone: Irakli Pkhaladze
Kerkermeister: Manuel Winckhler
Hirt: Solist des Kinderchors der Staatsoper
Orchester: Staatskapelle Berlin
Chor: Staatsopernchor & Kinderchor der Staatsoper
Zum Werk Tosca
Puccinis Melodramma in drei Akten verhandelt Macht, Leidenschaft und Verrat. Die Oper spielt im Rom der frühen 1800er Jahre und zeichnet ein intensives Bild politischer und persönlicher Konflikte, in denen Liebe und Loyalität auf tödliche Probe gestellt werden. Hermanis’ Inszenierung verlegt die Handlung in die Entstehungszeit der Oper um 1900, während die Bühne durch einen Graphic Novel die historischen Schauplätze auf monumentale Architektur projiziert und die psychologische Dichte der Figuren verstärkt.
Termine
15. Januar 2026, 19:30 Uhr
17. Januar 2026, 19:30 Uhr
21. Januar 2026, 19:30 Uhr
24. Januar 2026, 19:30 Uhr
28. Januar 2026, 19:30 Uhr
30. Januar 2026, 19:30 Uhr
8. Februar 2026, 18:00 Uhr
11. Februar 2026, 19:30 Uhr
13. Februar 2026, 19:30 Uhr
Wagners Lohengrin an der Staatsoper Unter den Linden erzählt von Vertrauen, Verrat und dem Wunsch nach Gerechtigkeit. Elsa von Brabant wird des Brudermords beschuldigt, bis ein unbekannter Ritter erscheint, der für sie kämpfen will – unter der Bedingung bedingungslosen Vertrauens.
Die 1850 in Weimar uraufgeführte Oper verhandelt den Konflikt zwischen gesellschaftlicher Realität und utopischem Ideal, in dem Liebe und Wahrhaftigkeit über Macht und Gehorsam stehen. Die Staatskapelle Berlin musiziert unter der Leitung von Simone Young. In den Hauptpartien sind unter anderem Eric Cutler als Lohengrin und Elza van den Heever als Elsa von Brabant zu erleben.
Lohengrin
Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung: Calixto Bieito
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Caroline Staunton
Bühne: Rebecca Ringst
Kostüme: Ingo Krügler
Licht: Michael Bauer
Video: Sarah Derendinger
Einstudierung Chor: Dani Juris
Heinrich der Vogler: René Pape
Lohengrin: Eric Cutler
Elsa von Brabant: Elza van den Heever
Friedrich von Telramund: Wolfgang Koch
Ortrud: Anja Kampe
Heerrufer des Königs: Arttu Kataja
Orchester: Staatskapelle Berlin
Chor: Staatsopernchor
Zum Werk Lohengrin
In einer Zeit der revolutionären Umbrüche schrieb Wagner seine 1850 unter der Leitung von Franz Liszt in Weimar uraufgeführte Oper Lohengrin. Er thematisiert darin das Bedürfnis, der gesellschaftlichen Realität eine utopische Wirklichkeit entgegenzusetzen, die sich weigert Liebe, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit in den Dienst des unhinterfragten zivilen Gehorsams zu stellen. Als Vorlage verwendete Wagner Wolfram von Eschenbachs Parzival-Epos, Sagen der Brüder Grimm sowie verschiedene Märchensammlungen. Aus einem „Geist der Gegenwärtigkeit“ führt der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito das Publikum durch seine Arbeiten und präsentiert sich erstmals mit einer großen romantischen Oper an der Staatsoper Unter den Linden

Foto: Monika Rittershaus
Termine
18. Januar 2026, 17:00 Uhr
25. Januar 2026, 17:00 Uhr
1. Februar 2026, 17:00 Uhr
7. Februar 2026, 17:00 Uhr
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal.
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Heinz Sichrovsky in „News“: Die Freie Bühne ist gerettet
Jahresausblickstechnisch würde ich Sie gern auf den 26. Februar einschwören: Da wird die Freie Bühne Wieden unter neuer Leitung wiedereröffnet, nachdem sich Direktorin Michaela Ehrenstein zu Silvester in den Ruhestand begeben hat. Übernommen hat der Opern-, Operetten- und Musical-Buffo, Charakterschauspieler, Regisseur und Impresario Gernot Kranner, der 2022, mit dem Antritt der Direktorin Lotte de Beer, die Volksoper verlassen musste. Er war nicht der Einzige, und er fehlt (auch nicht als Einziger). Er hat damals nicht resigniert, sondern sich mit Phantasie, Energie und Durchsetzungswillen unentbehrlich gemacht. Seine Kinderprogramme sind besuchenswert, als Regisseur verantwortet er demnächst „My Fair Lady“ in Liechtenstein.
Und nun übernimmt er die Freie Bühne, mit der ich aus meiner Anfängerzeit die theaterhistorischen Auftritte der Direktorin Topsy Küppers verbinde. Er will dort etwas Unverwechselbares im Unterhaltungs-Genre aufbauen, dabei jungen Autoren, Komponisten und Schauspielern in die Karriere helfen.
Subvention bezieht er (anders als die Vorgängerin) keine, er muss erst den Leistungsnachweis erbringen. Dazu braucht er allerdings einen Vertrauensvorschuss in Spendengestalt:
Verein Theater in Aktion, AT56 1200 0514 0262 6001.
Sich hier verdient zu machen, sollte kein Fehler sein.
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Halle (Saale): Fabrice Bollon bleibt Generalmusikdirektor und Chefdirigent an den Bühnen Halle

v. l. Fabrice Bollon, Beigeordnete für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt und TOOH-Geschäftsführer Klaus Dörr bei der Unterzeichnung des neuen Dienstvertrags© Stadt Halle (Saale)/Thomas Ziegler
Halle (Saale), 09.01.2026 – Der Aufsichtsrat der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle hat einstimmig die Verlängerung des Vertrags von Fabrice Bollon als Generalmusikdirektor und
Chefdirigent der Staatskapelle und Oper Halle beschlossen. Der neue Dienstvertrag beginnt zur Spielzeit 2027/2028 und gilt bis zum 31.07.2032.
Dr. Alexander Vogt, Oberbürgermeister: »Ich freue mich sehr, dass wir die Arbeit mit Fabrice Bollon fortsetzen können. Die Vertragsverlängerung unterstreicht das vertrauensvolle Miteinander. Sie ist Beweis für die Qualität und Leistungsfähigkeit unseres Generalmusikdirektors. Als ausgewiesener, international bekannter Künstler, Komponist und Musiker wird Fabrice Bollon an der Spitze unserer Staatskappelle die Reputation der Stadt Halle (Saale) als Musik- und Kulturstadt weit über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus stärken und ihr Ansehen weiter steigern.«
Fabrice Bollon ist seit der Spielzeit 2022/2023 Generalmusikdirektor der Staatskapelle Halle. Er prägt das Profil des Orchesters mit einem Repertoire zwischen sinfonischem Kernbestand, Oper und zeitgenössischen Akzenten. Neben seiner Arbeit am Pult setzt er Impulse für neue Konzertformate und publikumsnahe Zugänge zur klassischen Musik, etwa mit erfolgreichen Lounge- und Salonkonzerten.
Auch als Komponist und international gefragter Dirigent ist Bollon regelmäßig präsent. Fabrice Bollon: »Die Arbeit als Chefdirigent und Generalmusikdirektor der Staatskapelle und der Oper
Halle ist für mich eine wunderbare Aufgabe. Die künstlerische Leistung, die Motivation und die damit verbundenen Möglichkeiten der 115 Musikerinnen und Musiker sind einmalig. So ist es nicht nur Freude, sondern zugleich auch eine große Ehre, die Verantwortung für diesen Klangkörper übertragen zu bekommen. Gemeinsam werden wir unseren eingeschlagenen Weg weiter gehen und als Orchester der Stadt Halle und des Landes Sachsen-Anhalt vielfältige Konzerte und Projekte auf höchstem Niveau realisieren, sowie unsere Arbeit in der Oper vertiefen. Ich danke dem Aufsichtsrat der Theater, Oper und Orchester GmbH für das mir entgegengebrachte Vertrauen durch die Verlängerung meines Mandats. Halle ist Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts und die Staatskapelle ihr wichtigster musikalischer Botschafter.«
Fabrice Bollon
Der 1965 in Paris geborene Dirigent ist seit Spielzeit 2022/2023 Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Staatskapelle Halle.
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Wien/ Leopold-Museum: VERBORGENE MODERNE. FASZINATION DES OKKULTEN UM 1900

FERDINAND HODLER, Blick ins Unendliche III (Detail), 1903/04 © Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne. Erworben 1994 | Foto: Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne
Bereits über 100.000 Besucher*innen haben sich von unserer Sonderausstellung VERBORGENE MODERNE. FASZINATION DES OKKULTEN UM 1900 begeistern lassen, die nur bis Sonntag, 18.01.2026, zu sehen ist. Um die Jahrhundertwende erstarkte das Bedürfnis nach einem Leben im Einklang mit der Natur und gleichermaßen nach Spiritualität. Angeregt durch theosophisches Gedankengut, Spiritismus und neue Tanzformen, vermittelten Künstler*innen ein mystisches Lebensgefühl.
Nur eine Woche später, am Sonntag, 25.01.2026, gehen die Ausstellungen KOWANZ. ORTNER. SCHLEGEL sowie WEGE ZUR WIRKLICHKEIT. VON WALDMÜLLER BIS ROMAKO zu Ende. Nutzen Sie die Gelegenheit diese drei Ausstellungshighlights noch zu sehen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
NUR NOCH BIS 18.01.2026
Erstmals wird in Wien in einer großen Überblicksschau die Suche nach dem Neuen Menschen thematisiert. Die dunklen Aspekte dieses magischen Denkens werden dabei nicht ausgeklammert, das Projekt Verborgene Moderne leistet somit auch einen Beitrag zur Kritik der Gegenwart.
- „Eine Bergtour in höhere Sphären:
Ausstellung zeigt Esoterik in Wien um 1900.“
Kurier, 04.09.2025 - „Umfangreiche Recherchen präsentieren Wien erstmals als Knotenpunkt der okkult-reformerischen Internationale.“
Falter, 04.09.2025 - „Das reformistische Milieu um 1900 brachte viele okkulte Kunstströmungen hervor – das Leopold Museum erschliesst sie neu.“
Neue Zürcher Zeitung, 25.11.2025 ________________________________________________________________________________________________

