Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 1. FEBRUAR 2026)

01.02.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 1. FEBRUAR 2026)

Wien/ Staatsoper: LA TRAVIATA, Tenor Anduaga und die Requisite

Heute: LA TRAVIATA: Bisanti; Sierra; Anduaga, Rucinski (1./3./6..2.2026)

anduagna1

andua2

ZU FACEBOOK mit Kurzvideo
________________________________________________________________________________

Linz: „AMOR & PSYCHE?“ – Premiere im Musiktheater des Landestheaters Linz, Großer Saal, 31. 01.2026

Tanzstück von Jeroen Verbruggen, Musik von Lukas Foss, Jimmy Lopez, Thomas Ades, Gabriel Fauré, Johann Paul von Westhoff (Outhere Music), Ralph Vaughan Williams, Stamatis Kraounakis, Charles Ives
Eine Produktion des Nationaltheaters Mannheim 2022

Die Geschichte von Amor und Psyche wurde im Märchenroman Der goldene Esel bzw. Metamorphosen des Apuleius aus dem Jahre 170 n. Chr. überliefert.

Zusammenfassung (nach www.planet-wissen.de): Das Erdenmädchen Psyche ist von so atemberaubender Schönheit, dass Venus aus lauter Neid ihren Sohn Amor auf sie ansetzt, damit sie an einen recht hässlichen Mann ihr Herz verliere. Doch Amor lässt sich einmal von den eigenen Pfeilen verwunden und verliebt sich in Psyche, wie sie sich in ihn. Doch erbittet er von ihr, dass sie ihn niemals zu sehen bekommen dürfe, damit sie nicht erfahre, wer er sei. Psyche bemüht sich ernsthaft darum, es ihrem Geliebten in allen Dingen recht zu machen, doch ihre Schwestern reden auf sie ein, bis sie eines Nachts ihre Neugierde nicht mehr zügeln kann und eine Lampe an Amors Gesicht hält. Entzückt von seiner Schönheit und erschüttert von ihrem großen Fehler lässt sie die Lampe los und Amor erwacht. Zu beider Entsetzen muss deshalb Amor Psyche für immer verlassen. Nach vielen Mühen findet sich im Himmel ein Gönner der beiden: Jupiter, der seinen Liebesboten Amor wegen dessen Verdienste um seine erotischen Umtriebe ins Herz geschlossen hat, beschließt ein gutes Ende der Geschichte. Amor und Psyche finden sich wieder. Schließlich gebiert Psyche Amor eine wunderschöne Tochter, welche den Namen Voluptas (Vergnügen, altgriech. Hedone) erhält.

verelenasofia
Elena Sofia Bisei. Foto: Philip Brunader

Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber

___________________________________________________________________________________________________________

Stuttgart: Gauthier Dance Juniors (Theaterhaus)

„RADICAL CLASSICAL“ 30.1. (Premiere 23.1.) – Klassisch geht auch anders

gau1
LASCILO PERDERE: Unendlicher Zungenkuss – Ashton Benn und Giuseppe Iodice. Copryright: Jeanette Bak

Zeitgenösssische Choreographien zu klassischer Musik sind keine grundlegend neue Erscheinung, aber ein Großteil heutiger Tanzschöpfer greift doch vermehrt zu Unterhaltungsmusik allerlei Art, zu Collagen verschiedener Stilrichtungen oder eigenen Auftrags-Kompositionen. Warum die Kombination klassischer Klänge und moderner Tanzformen kein Paradoxon darstellen muss, hat das dritte Programm der vor zwei Jahren als Ergänzung zur Haupt-Compagnie aufgebauten Junior-Gruppe bewiesen. Bewusst sollte es wie der Titel besagt radikal auf diese Musikrichtung konzentriert sein und damit auch gezielt jungen Tänzern und einem jungen Publikum die Gelegenheit geben, ein für sie weithin unbekanntes musikalisches Terrain kennen zu lernen und dabei hoffentlich festzustellen, dass es dazu keines überwiegend klassisch verankerten Tanzes bedarf…

Zum Bericht von Udo Klebes

_____________________________________________________________________________________________________________

TOPAKTUELL IN ORF III: Heute „THE GREAT VOICE“ PIOTR BECZAŁA AUS LINZ!

becz
Foto: Johannes Ifkovits

20.15 Uhr
WELTSTAR PIOTR BECZAŁA AUS DEM MUSIKTHEATER LINZ
Musikalische Leitung Marco Boemi
Mit Piotr Beczała
Bruckner Orchester Linz
Musiktheater Linz 2026
Sie ist mit Sicherheit eine der schönsten Stimmen unserer Tage – der gleichzeitig samtige und stählerne Tenor von Piotr Beczała adelt Opern- und Konzertabende rund um die Welt!
Von Wien bis an die Met, von Berlin bis Barcelona – der international gefeierte Sänger wirkt in den berühmtesten Spielstätten der Welt. Was viele nicht wissen: Seine Karriere begann 1992 in
Linz, wohin er für ein Konzert zurückkehrt und mit dem Bruckner Orchester Linz und Marco Boemi am Pult einen Abend mit seinen schönsten Arien und „Hits“, die ihn durch seine Karriere begleitet haben, zum Besten gibt. ORF III bringt mit „Great Voices“ dieses Konzert als TV-Premiere in Ihr Wohnzimmer!

___________________________________________________________________________________

Opera Carlo Felice di Genova: Tristan und Isolde  (13. Februar 2026)

genu

Gentile amica, gentile amico

La stagione artistica 2025-2026 della Fondazione Teatro Carlo Felice di Genova prosegue con il quinto appuntamento in programma: Tristan und Isolde azione in tre atti di Richard Wagner, è in scena da venerdì 13 febbraio alle ore 18.30 (repliche domenica 15 alle ore 15.00, venerdì 20 alle ore 18.30 e domenica 22 alle ore 15.00).

Sul podio ci sarà Donato Renzetti alla guida dell’Orchestra e del Coro (diretto da Claudio Marino Moretti) del Teatro Carlo Felice. Personaggi e interpreti: Tilmann Unger (Tristan); Evgeny Stavinsky (König Marke); Marjorie Owens (Isolde); Nicolò Ceriani(Kurwenal); Saverio Fiore (Melot), Daniela Barcellona (Brangäne); Andrea Schifaudo (Ein Seemann/Ein Hirt); Matteo Peirone (Ein Steuermann).

Ti ricordiamo che i titolari di abbonamento o biglietto per le opere 2025-2026, 45 minuti prima di ciascuna recita, possono accedere in Sala Paganini e partecipare a una conferenza di presentazione a cura degli allievi del Conservatorio “Niccolò Paganini”.
 

PRIMA RAPPRESENTAZIONE
Venerdì 13 febbraio 2026
ore 18.30
Teatro Carlo Felice
____________________________________________________________________________________________________________

Herbert von Karajan — Genie oder Opportunist? Warum Herbert von Karajan nicht zur Beerdigung seiner ersten Frau ging
In dieser Dokumentation enthüllen wir die ganze Wahrheit über den mächtigsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts.

karas

Video: warum herbert vonarajan nicht zur Beerdigung seiner ersten Frau ging

__________________________________________________________________________________________________________

Wien/ Ehrbar-Saal: Schöne Stimmen!

erb
Foto: Ruth Bruckner

Oh ja, ich weiß!
Das ist viieel zu flach gesagt. 
Wenn es um ausgebildete Sänger:innen geht.

Aber – ist es nicht trotzdem so?
Auch das, worum es geht: schöne Stimmen?

Und zwar, wenn’s wie heute, um Liederabende geht:
Im doppelten Wortsinn? 

1.) Die schöne lyrische Stimme des Dichters, der Dichterin
2.) Die schöne Stimme des Sängers, der Sängerin

Es ist das, was mich immer fasziniert: Was für eine multidimensional vertiefte Beschäftigung braucht es, um sich in der Welt der Kunstlieder und Kunstliedinterpretation wirklich zurechtzufinden! Wo sich in den Texten, hoch kunstvollen lyrischen Werken, schon genügend Interpretationsspielraum auftut und Rezeptionskompetenz gefragt ist, kommen noch die musikalischen und historischen Ebenen dazu. 

Das ist eine besondere Reichhaltigkeit, nicht?

Kommende Woche finden gleich zwei Liederabende in mir statt.
Ich feiere das so richtig!

PROGRAMM

Herzlich
Ihr
Ehrbar Saal
_________________________________________________________________________________

Neue CD von „Sony“:Olivia Belli:“ Daimon“

Die Neoklassik-Komponistin Olivia Belli veröffentlicht ihr estes Klavierkonzert Daimon sowie weitere Werke auf ihrem neuen Album bei Sony-Classical

Am 20. Februar escheint das neue Album „Daimon“von Pianistin und Komponistin Olivia Belli bei Sony Classical. Im Zentrum des Albums steht Bellis gleichnamiges erstes Klavierkonzert. Das klangmalerisch geschriebene Wek in drei Sätzen hat Olivia Bellimit dem Deutschen Kammerorcheter Berlin und John Metcalfe als Dirigent aufgenommen. Daneben steht die Klaviersuite „Ithaka“, in der die Cellistin Raphaela Gromes, die Violinistin Eldbjorg Hemsing, Saxophonistin Jess Gilliam und das Canea-Quartett als Gäste auftreten. Darüber hinaus ist die neue dreisätzigeKomposition für Soloklavier „Sonatina fot Nausicaa“ auf dem Album enthalten

belli

Whether Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin, Philip Glass or Arvo Part– the works of these composers have inspired Olivia Belli, one of the most captivating voices in the neoclassical scene. Equally, art and literature open new worlds for her, fueling her creativity as a composer. The starting point for her album Daimon, to be released on February 20 by Sony Classical, was Homer’s Odyssey. “It was Odysseus’ fate to return to his homeland Ithaca,” says Olivia Belli. “That’s where his wife and son were – everything that defined him.”

The idea that every life is essentially a journey, one that inevitably leads us toward our true purpose, deeply fascinated the Italian artist from the picturesque Marche region. From this concept emerged the piano concerto Daimon – recorded with a string orchestra and inspired by Italian Baroque music. It consists of three movements: The Departure, The Journey, and The Return. The second movement, The Journey, stands out in particular. It reflects the trials, hardships, and suffering faced not only by Odysseus but also by Olivia Belli herself on her path to catharsis. These emotional highs and lows unfold in strikingly epic soundscapes.

Olivia Belli consciously wove her own biography into the concerto. Daimon spans her life from adolescence to the present. As the daughter of a bank manager, she moved frequently as a child. Despite discovering exciting cities, she always felt something was missing – though she couldn’t quite name it.

That changed at age 14, when an accident left her bedridden for several months. “During that time, I was thrown back on myself. With no distractions, I realized what I truly needed: music and nature.” She had reached the point Socrates once described: “You must know who you are before you go out into the world.” In other words, Olivia Belli had found what the Greek term daimon expresses – her calling. Since then, she has never lost sight of her purpose.

Olivia Belli studied with distinguished pianists and pedagogues including Alexander Lonquich, Jörg Demus, Franco Scala, and Piero Rattalino, and also pursued composition studies, enriching her artistic identity. She has performed at acclaimed events such as the Piano Nights in Amsterdam, the Montreal Jazz Festival, and the Steinway & Sons Piano Series at the Royal Albert Hall (Elgar Room). Olivia Belli has also composed works for various artists, including Norwegian violinist Mari Samuelsen, French cellist Gautier Capuçon, and British organist Anna Lapwood. Above all, she has continually embarked on sonic explorations for her own recordings – often inspired by nature or Greek mythology. Her latest creative phase, especially with the piano concerto Daimon, has produced something truly exceptional for a neoclassical artist. Rather than relying on force and orchestral grandeur, this work calls for sensitivity – expressed in Olivia Belli’s unmistakable musical language. She favors gentleness, nuanced emotion, and pastel tonal colors.

Following Daimon, her recording continues with the Ithaca Suite, another musical journey into ancient Greece. This piece portrays the characters Odysseus encounters upon his return – including his father Laertes and his son Telemachus. In these Rencontres, cellist Raphaela Gromes, violinist Eldbjørg Hemsing, and saxophonist Jess Gillam shine as guest musicians. Olivia Belli not only contributes her musical signature but also embraces the collaborative spirit with her fellow artists. Her openness to shared creative processes and her refined sense for musical dialogue make her a sought-after partner – both as a pianist and composer. This artistic connection is also reflected in Olivia Belli’s own compositions, where she interweaves personal themes with universal emotions.

Odysseus’ wife Penelope is honored by Olivia Belli with a piano solo at the heart of the Ithaca Suite, its melody gently oscillating between melancholy and hope. “There is no Odysseus without Penelope,” the musician reflects. “Knowing you’re not alone is essential. We exist above all thanks to the people by our side.”

The album concludes with a sonata that openly reveals its unpretentious beauty: the Sonatina for Nausica. Nausicaa was the daughter of the Phaeacian king. She did not shy away when she found the shipwrecked Odysseus on the shore, but instead offered him clothes and food. “Nowadays, few would invite a homeless person into their home,” Olivia Belli observes. “For many, a person’s worth is measured primarily by success or money. Yet we all have our own unique calling.”

______________________________________________________________________________

 

Diese Seite drucken