Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 27. JUNI 2026)

27.06.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 27. JUNI 2026)

München: DIE WALKÜRE: Einige Szenenfotos zur Neuinszenierung

Halbzeit an der Bayerischen Staatsoper in München für den Tobias Kratzer-„Ring“ mit einer fast werktreu inszenierten Psycho-„Walküre“ und dem traumatisierten Wälsungenpaar im Fokus. Vladimir Jurowski wagt extreme Dynamikbrüche im Dienst der Textverständlichkeit. Nicholas Brownlee (jetzt in unserem aktuellen Titelinterview) entwickelt sich zum idealen Wotan, Miina-Liisa Väreläs Brünnhilde hätte noch Reserven, die Walküren galoppieren durch Münchens Englischen Garten.

walk1

ZU INSTAGRAM mit Szenenfotos

 

Bayerische Staatsoper
5,26Walküre in München – Tobias Kratzer setzt seinen „Ring“ fort
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs. (5,46 Minuten)

Deutschlandfunk.de.audio
_______________________________________________________________________________________________

SUOR ANGELICA: Finalsequenz aus der MET Produktion-Renata Scotto

Aus aktuellem Wiener Anlass

suor

https://www.facebook.com/share/v/1Nyt9zc8AZ/
___________________________________________________________________________________

KULTUR.SOMMER.SEMMERING: Das Eröffnungswochenende bringt ein Feuerwerk an Erstaufführungen 

kultu

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Treffsicher und mitten ins Herz getroffen – so fühlt es sich an, wenn es an die Auswahl der Vorstellungen des diesjährigen Kultur.Sommer.Semmering-Programms geht. Schon das kommende Eröffnungswochenende bietet ein Feuerwerk an Neu- und Erstaufführungen mit Starbesetzung.

Donnerstag, 2. Juli | 18.00 Uhr
Erstaufführung 
Sibylle Luig – „Das Prinzip der Unlustvermeidung“
Mit Caroline Peters & Klaus Paier am Akkordeon

peter

Den Auftakt macht die Burgschauspielerin und ehemalige Salzburger Buhlschaft Caroline Peters mit einem eigens für den Semmering verfassten Werk. „Das Prinzip der Unlustvermeidung“ – eine herrliche Geschichte, so, wie sie eben nur das Leben schreiben kann.Beim Besuch des Freud Museums in Wien entdecken zwei Freundinnen ihren Lieblingsschauspieler in den Ausstellungsräumen. Begeistert stellen sie fest, dass er beim Kultur.Sommer.Semmering eine literarische Lesung zu Freud geben wird, für die sie sofort Karten erwerben. Doch je mehr sich die beiden in Vorbereitung ihrer Kulturreise zum Semmering mit Freuds Thesen – vom Lustprinzip bis zum Todestrieb – auseinandersetzen, desto weiter entfernen sie sich voneinander. Bis es bei der Eröffnungsfeier des Festivals zum Eklat kommt.

Samstag, 4. Juli | 15.00 Uhr
Erstaufführung
Anaïs Nin & Henry Miller | Briefe einer Leidenschaft
Martina Ebm & Michael Dangl

Ein inbrünstiger Briefwechsel zweier Ikonen der literarischen Moderne: Anaïs Nin und Henry Miller unterhalten sich schriftlich über Liebe, Begehren, Kunst und Freiheit. Dieser poetische und radikal ehrliche Austausch gibt tiefe Einblicke in eine Verbindung von einzigartiger emotionaler Intensität. Die beiden österreichischen Schauspieler Martina Ebm und Michael Dangl verleihen diesen faszinierenden Texten Stimme und lassen dabei eine außergewöhnliche Affäre lebendig werden, in der Schriftverkehr zur existenziellen Notwendigkeit wurde. Eine Zeitreise voller Sinnlichkeit, geistiger Funken und literarischer Seelenverwandtschaft – intim, intellektuell und zutiefst berührend.

Samstag, 4. Juli | 19.00 Uhr
Erstaufführung – maßgeschneidert für das Grandhotel Panhans
Das Theater-Gala-Dîner: „Frau Josephine, den Zimmerschlüssel bitte!“
Chris Pichler – Text, Chansons & Schauspiel
Kulinarik: Jürgen Steinbrecher

Das Format Theater & Dîner ist so alt und beliebt wie der Kultur.Sommer.Semmering selbst. Die abendlichen kulturellen Gaumenfreuden gehören mittlerweile zum sommerlichen Inventar. Serviert wird ein 5-gängiges Gourmetmenü des Spitzenkochs Jürgen Steinbrecher. Es ist ein lukullischer Genuss auf höchstem Niveau, gewürzt mit einer Prise Amüsement, serviert im großen Salon des historischen Grandhotel Panhans, wo einst Gustav Mahler, Alma Werfel und Max Reinhardt gespeist haben.
„Man wird von Freuden für alle Sinne umhüllt. Das ist Superfood für die Seele“, sagt eine Besucherin, die sich als Fan Nummer eins outet. „Wir kommen jedes Jahr wieder.“ Frau Josefine ist das Faktotum des Hotels. Mit kaiserlich-weiblichem Vornamen und in Namensgleichheit mit einer seiner berühmtesten Gäste, Josephine Baker, managt sie das Panhans mit diskreter Souveränität. Sie weiß alles, sieht alles und schweigt. Meistens.
Doch heute, beim Gala-Dîner, packt sie aus.
Ein humorvolles Kabinett-Kabarettstück – ein Meisterwerk im Kleinformat über das Grandhotel Panhans der goldenen Jahre, gewürzt mit kulinarischen Delikatessen sowie Chansons aus den 20er-Jahren.

Sonntag, 5. Juli | 16.00 Uhr
Erstaufführung am Semmering

Maya Hakvoort honoring Barbra Streisand
Ein vokales Feuerwerk
Doppelte Frauenpower am Semmering. Zwei grandiose Diven, einzigartige Stimmen und starke Frauen vereinen sich an diesem Abend auf 1000 Metern Seehöhe zu einem vokalen Feuerwerk. Mit Songs von Barbara Streisand, Ikone des Showbusiness, begibt sich die holländische Grand Dame des Musicals, Maya Hakvoort, auf eine musikalische Reise quer durch das Leben der Sängerin. Mit großer Hingabe, Tiefgang und einer ganz persönlichen Note interpretiert Hakvoort die unvergesslichen Hits von Barbara Streisand und wird dabei von Pianist und Komponist Martin Wöss am Klavier begleitet.

Der Kultur.Sommer.Semmering mit neun Wochen Spielzeit beginnt am 2. Juli und endet am 6. September. Das gesamte Programm finden Sie unter www.kultursommer-semmering.at.

KARTEN
Erhältlich im Tourismusbüro Semmering
Hochstraße 1
2680 Semmering
Tel.: +43 2664 200 25
tickets@kultursommer-semmering.at

LINKS

www.kultursommer-semmering.atwww.floriankrumpoeck.com

Alle Fotos privat, keine Rechte vorhanden. 

________________________________________________________________________________________

Dirigent Thomas Fey gestorben

Nach langer Krankheit stirbt Thomas Fey im Alter von 65 Jahren. Im Jahr 1999 startete er beim Label hänssler CLASSIC mit der Veröffentlichung der ersten Haydn – Sinfonien auf CD, 2024 wurde die Komplett-Einspielung der Sinfonien abgeschlossen; Thomas Fey  durfte noch die Vollendung des Projekt miterleben. Er selbst konnte ab 2014 nach einem schweren Unfall nicht mehr dirigieren

Thomas Fey studierte Klavier und Dirigieren an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim und „Aufführungspraxis der Alten Musik“ bei Nikolaus Harnoncourt am Salzburger Mozarteum. Im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals nahm er an Dirigierkursen bei Leonard Bernstein teil.

Schon während seines Studiums gründete er den Heidelberger Motettenchor (1985) und das Schlierbacher Kammerorchester (1987), aus dem 1993 die Heidelberger Sinfoniker hervorgingen, die – mit Schwerpunkt „Wiener Klassik“ – mittlerweile von der internationalen Fachpresse zur Spitze historisch orientierter Klangkörper der Gegenwart gezählt werden.

Im gleichen Jahr gründete Thomas Fey im Hinblick auf das Mozart-Jubiläum 2006 das Mannheimer Mozartorchester. Hunderte von Konzerten führten Thomas Fey mit seinen Ensembles in viele deutsche Städte, europäische Länder, in die USA, nach Südamerika und Japan.

Viele seiner CD-Einspielungen, mit Sinfonien von Haydn, Mozart und Beethoven, erhielten internationale Auszeichnungen, bis hin zu einer Nominierung für den begehrten Cannes Classical Award. Im Jahre 2011 wurde Thomas Feys zweite Aufnahme von Werken Antonio Salieris mit dem Mannheimer Mozartorchester für den Grammy nominiert. Produktionen für Rundfunk und Fernsehen runden seine musikalische Tätigkeit ab.

Thomas Feys Repertoire reicht von Bach bis Brahms. Im Mittelpunkt seiner interpretatorischen Arbeit stehen die Sinfonien und Solokonzerte von Haydn, Mozart, Beethoven und Mendelssohn. Mit Vorliebe widmet er sich auch der Musik Georg Friedrich Händels, den Ouvertüren Rossinis, den großen Walzern von Johann Strauß sowie der Wiederentdeckung von Werken Antonio Salieris.
______________________________________________________________________________________________

KONZERT in der Redaktion des Online-Merker: (Mahlers „Kindertotenlieder“ mit Maryna Lopez und Adolpho Lopez-Gomez)

Es war ein anspruchsvolles Programm, Aber nach den „Kindertotenliedeern“ wurde es – wie bei uns durchaus üblich – ein auch gemütlicher Abend

Leicht getrübt hat ihn nur die anschießende Übertragung des Weltmeisterschaftsspieles Deutschland-Ecuador“. Die meisten Besucher waren doch im Lager der Deutschen!

mello
Renate Cupak mit Maryna und Adolfo Lopez-Gomez

melo

merk1
Maryna Lopez mit einem Freund aus Wiener Tagen! . Foto: Sylvia Giesl

merk2
Adolpho und Maryna Lopez-Gomez. . Foto: Sylvia Giesl

merk3
Maryna Lopez mit Wiener Freunden. . Foto: Sylvia Giesl

merk4
. Foto: Sylvia Giesl

______________________________________________________________________________________________

Internationale Hugo Wolf-Akademie/ Stuttgart. Donnerstag, 9. Juli 2026, 19.30 Uhr . Humboldt-Saal, Deutsches Literaturarchiv Marbach 

ZEITKAPSEL: MÖRIKE IN LIEDERN

CHRISTINA GANSCH, Sopran
STEPHAN LOGES,
Bariton
SHOLTO KYNOCH,
Klavier
GUNILLA ESCHENBACH,
Moderation
NATASHA LOGES,
Moderation
ERNST LEOPOLD SCHMID,
Mörike-Zeitkapsel

möru

Lieder und Briefe von Hugo Wolf und Pauline Viardot u. a.

Bei Mörike-Vertonungen denkt man sofort an Hugo Wolf. Immerhin hat dieser mit seinen 53 Mörike-Liedern wahre Meisterwerke hinterlassen. Dass es aber auch von der französischen Komponistin Pauline Viardot ein ganzes Dutzend an fantastischen Mörike-Liedern gibt, ist kaum bekannt. Nun kommen diese Mörike-Lieder erstmals in Gänze zur Aufführung (darunter ist sogar eine wahrhaftige Uraufführung). Die Musikwissenschaftlerin und Viardot-Expertin Prof. Dr. Natasha Loges gibt dabei einen interessanten Einblick in das spannende Künstlerinnenleben von Pauline Viardot. 

In einer Mörike-Zeitkapsel stellt Dr. Gunilla Eschenbach vom DLA Marbach neben Briefen von Pauline Viardot aus der Mörike-Sammlung Berge das frisch erweiterte »Familienarchiv der Musikerfamilien Schmid und Kauffmann« vor, in dem sich u. a. Handschriften des Tübinger Universitäts-musikdirektors Emil Kauffmann befinden, der sowohl zu Eduard Mörike als auch zu Hugo Wolf ein freundschaftliches Verhältnis pflegte.

Eine Zusammenarbeit zwischen der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie 
und dem Deutschen Literaturarchiv Marbach

KARTEN & INFOS 
www.ihwa.de; www.dla-marbach.de 
____________________________________________________________________________________________________

 

 

Diese Seite drucken