INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 26. SEPTEMBER 2026)
LISZT-ZENTRUM RAIDING

Liebe Liszt Freunde!
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Liszt Zentrums Raiding widmet ORF 2 unserem Haus eine Ausgabe der Reihe „Erlebnis Österreich“.
Die Dokumentation erzählt, wie sich rund um das Liszt Festival ein ganzjähriger Museums- und Konzertbetrieb entwickelt hat. Auch Franz Liszt selbst kehrt nach Raiding zurück: Schauspieler Michael Dangl besucht in seiner Rolle als Komponist das Liszt Zentrum – 20 Jahre nach dessen Eröffnung.
Sonntag, 27. September 2026 um 16:30 Uhr | ORF 2
Nach der Erstausstrahlung ist die Sendung auch auf ORF ON abrufbar.
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Wiener Volksoper: Chicago. Ein Musical-Vaudeville von John Kander, Fred Ebb & Bob Fosse
Premiere am 24. Oktober 2026

Buch von Fred Ebb & Bob Fosse | Musik von John Kander | Liedtexte von Fred Ebb
Nach dem Theaterstück Chicago von Maurine Dallas Watkins
Deutsch von Erika Gesell und Helmut Baumann
Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin
CHICAGO is presented by special arrangement with Samuel French, Inc., New York
Mörderinnen, die durch Lügen zu Heldinnen werden, ein sensationsgieriges Publikum und Menschen, die nichts mehr wollen, als 15 Minuten im Licht der Scheinwerfer zu stehen. Chicago ist eine Geschichte über die Verlockungen der Showbiz-Welt, mit weltbekannten Songs – allen voran „All That Jazz“ – und mitreißendem Tanz.
Am 24. Oktober 2026 feiert der Musicalklassiker Chicago von John Kander, Fred Ebb & Bob Fosse Premiere an der Volksoper Wien. Regisseurin Lotte de Beer richtet den Blick dabei auf die Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie und die Frage, welche Version einer Geschichte geglaubt wird. Denn in Chicago geht es nicht nur darum, gesehen zu werden – sondern darum, wer die eigene Geschichte erzählen darf. Die musikalische Leitung übernimmt der renommierte britische Dirigent und Musical Director Gareth Valentine, der bereits an zahlreichen Produktionen im Londoner West End, u. a. mit John Kander, gearbeitet hat. Myrthes Monteiro verkörpert Velma Kelly, Bettina Mönch ist als Roxie Hart zu erleben und Katia Ledoux übernimmt die Rolle der „Mama“ Morton. Gemeinsam mit Lionel von Lawrence als Billy Flynn, Jakob Semotan als Amos Hart und einem hochkarätigen Ensemble aus Musicalsänger:innen, Balletttänzer:innen des Wiener Staatsballetts und Chorsänger:innen bringen sie die glamouröse und zugleich schonungslose Welt von Chicago auf die Bühne.
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Servus Media und WELLE 1 starten neuen Radiosender Servus Radio

Copyright: Servus TV
Mit Servus Radio erweitert Servus Media sein Medienportfolio um ein eigenständiges Radioangebot und ist damit künftig in allen wesentlichen Mediengattungen vollumfänglich vertreten – von TV über Radio, Digital, Social Media und Podcasts bis Print. Die Kooperation verbindet dabei die Medien- und Contentkompetenz von Servus Media mit der langjährigen Radioexpertise des Salzburger Privatradiounternehmens WELLE 1, das für den rundfunkrechtlichen Betrieb verantwortlich ist.
„Mit Servus Radio erweitern wir unser Medienangebot um einen wichtigen zusätzlichen Kanal und machen unsere Qualitätsinhalte künftig österreichweit auch im Radio erlebbar. Der Einstieg in den Radiomarkt ist ein konsequenter Schritt unserer Audience- und Distributionsstrategie: Wir wollen unsere Inhalte dort verfügbar machen, wo Menschen Medien nutzen und damit unsere Relevanz und Reichweite über alle relevanten Plattformen und Mediengattungen hinweg weiter stärken. Gleichzeitig setzen wir damit ein klares Bekenntnis zum Medienstandort Österreich und stärken mit einem zusätzlichen österreichweiten Angebot Vielfalt und Wettbewerb in der heimischen Medienlandschaft“, so Dietmar Otti, Global Head of Media Red Bull.
Zum breit gefächerten Portfolio von Servus Media zählen unter anderem ServusTV, Digitalplattformen wie ServusTV On oder SPEEDWEEK.com, Magazinmarken wie Servus in Stadt & Land und Bergwelten sowie die Terra Mater Factual Studios und Red Bull Studios.
Stephan Prähauser, Geschäftsführer WELLE 1, ergänzt: „Mit WELLE 1 bringen wir langjährige Erfahrung im österreichischen Privatradiomarkt in die Partnerschaft ein. Gemeinsam mit Servus Media wollen wir ein unverwechselbares, modernes Radioprogramm entwickeln, das österreichweit verfügbar ist und die Stärken beider Partner verbindet.“
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Musikfest Berlin 2026 endet mit Publikumsrekord sowie mit Trost und Hoffnung

Rias Kammerchor. Foto: Fabian Schellhorn
Das 75. Musikfest Berlin wurde förmlich gestürmt, fast ständig war die Berliner Philharmonie total voll. 53.240 Besucher und Besucherinnen genossen 34 Veranstaltungen, die meisten in der Philharmonie, aber auch im Konzerthaus Berlin, in der Deutschen Oper Berlin und im Haus der Berliner Festspiele. Überall erlebten die Musikfans Spitzenorchester und auch mehrere Uraufführungen. Im jetzigen Jahr wurden 60 Werke von rund 40 Komponisten und Komponistinnen zu Gehör gebracht, darunter ebenfalls Uraufführungen..
Außerdem hat man 13 Konzerte zum Nachhören aufgezeichnet, z.B. in der Berliner Festspiele Mediathek.
Doch schon im Dezember 2026 gehen die ersten Konzert-Highlights in den Ticketvorverkauf. Das Gesamtprogramm wird dann im April 2027 veröffentlicht und startet am 28. August, berichtet die Berliner Festspiele Presse.
In diesem Jahr waren auch Ensembles aus Finnland, Spanien, den USA, der Schweiz, Österreich, Südafrika, England und Japan beim Berliner Musikfest zu Gast, und als Jordi Savall erneut kam, blieb kein Stuhl leer.
Und wie endete nun am 23. September 2026 das diesjährige Berliner Musikfest? Mit dem großartigen RIAS Kammerchor Berlin, mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, mit Jennifer Johnstons schönen Mezzosopran, mit Denis Comtet Orgel, Eamonn Dougan Choreinstudierung und dem fabelhaften und flinken Dirigenten Justin Doyle, den eigentlich alle kennen. Zu hören sind eigentlich erstaunlicherweise zwei Requieme, und beide benutzen intensiv die Orgel, aber ihr Klang ist extrem unterschiedlich. Den Anfang gestaltet Alfred Schnittke absichtlich brutal, und das ist seiner russisch-deutschen Lebensweise zuzuschreiben.
Denn geboren ist er 1934 in Engels, der Hauptstadt der damaligen Wolgadeutschen Republik. Er war der Sohn eines lettisch-jüdischen Vaters aus Frankfurt am Main und einer wolgadeutschen katholischen Mutter. Für diesen Sohn war das wohl Fluch und Segen, aber auch Bereicherung und Belastung, ist zu lesen. Er sah jüdisch aus und lebte in Russland. Später ist er katholisch geworden und dann 1990 mit Frau und Sohn nach Deutschland ausgewandert. Doch seine recht rabiate Musik zeigt sicherlich seine inneren Kämpfe, die er auch anderen, also den Zuhörenden, aufbürdet. Immerhin gönnt er schließlich den Toten den Satz: „Gib ihnen die ewige Ruhe“.
Diejenigen, die das alles singen, werfen jedenfalls viel an krasser Moderne in den Saal. Doch das kümmert sie vermutlich nicht, sie können das. Vor allem die Stimmen der Frauen sind zu bewundern und ebenso ist es der genaue Einsatz des Dirigenten Justin Doyle.
Doch wie anders klingt danach der Gesang des Franzosen Maurice Durufle. Nun sind gregorianische Weisen zu hören und zum Introitus aus dem Graduale Romanum wird sogleich gesungen: „Gott gebe Dir die ewige Ruhe“. Wunderbar schlicht singt das Jennifer Johnston mit ihrem schönen Mezzo.
Nun wird auch der schlanke Justin Doyle sozusagen ein anderer, ein echt liebevoller Mensch. Die Zuhörenden lächeln und klatschen schließlich heftig. Zufrieden gehen oder fahren sie vondannen. Insgesamt war das eine große Leistung am Ende dieses Berliner Musikfestes 2026.
Ursula Wiegand
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IPG – Internationale Ignaz J.Pleyel-Gesellschaft

Herzlich willkommen zur 654. Veranstaltung der Internationale Ignaz J. Pleyel Gesellschaft IPG
Konzert am Sonntag, dem 04.10.2026 um 17:00 Uhr im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums
Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll
KÜNSTLERINNEN:
Christiane Riedl, Mezzosopran
Karla Kriz, Violine
Kamelia Bayrov Dimov, Violoncello
Andrea Linsbauer, Klavier; Künstlerische Leitung
PROGRAMM:
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)
Duo für Violine und Violoncello in C-Dur, 1788, Ben 501
– Allegro moderato, – Andantino Allegretto
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)
Arie der Fee Urgele
Joseph Haydn (1732 – 1809)
O Tuneful Voice
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)
Trio für Klavier, Violine und Violoncello in C-Dur, 1783-84, Ben 428
– Adagio, – Allegro, – Rondo. Andante
PAUSE
Franz Schubert (1797 – 1828)
– Auf dem Strom
– Heidenröslein
– Im Frühling
Edward Elgar (1857 – 1934)
Chanson de Matin
Francis Poulenc (1899 – 1963)
Les Chemins de l’Amour
Fritz Kreisler (1875 – 1962)
Fairwell to Cucullain
Zugabe; Änderungen sind der IPG vorbehalten!
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Stadttheater Klagenfurt: Der Diener zweier Herren von Carlo Goldini

Il servitore di due padroni / Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni /
Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz
PREMIERE 08. Oktober 2026, 19.30 Uhr
In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der zu Unrecht beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät.
Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren, doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen,
Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren.
Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung …
In Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren, 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Gespielt wird die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u. a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt das phantastische Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge
allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee.
MATINEE 27. September 2026, 11.00 Uhr
Herbert Wochinz und »Der Diener zweier Herren«
Die Matinee zu Der Diener zweier Herren würdigt diesmal ausdrücklich den 2012 verstorbenen Kärntner Theatermacher Herbert Wochinz, beleuchtet sein Wirken als Schauspieler, Regisseur, Prinzipal. WeggefährtInnen wie etwa Elfriede Schüsseleder erinnern sich; die Komödienspiele Porcia grüssen musikalisch; und die beiden Publikumslieblinge Doris Hindinger und Alexander Jagsch, die in der Aufführung Smeraldina und Truffaldino, die lebensklugen, gewitzten Diener ihrer Herr*innen spielen, spannen einen Bogen durch Wochinz‘ Leben mit Zeugnissen von Samuel Beckett bis Erwin Ringel.
Und natürlich von Herbert Wochinz selbst, der für ein »humanistisches Theater« stand, dessen Programm er einmal in der französischen Tageszeitung Le Figaro so beschrieben hat: »Meine Aufgabe ist weder, das Gesicht unseres Planeten zu verändern noch die Menschheit zu retten. Ich will die Leute amüsieren und ihnen Freude bereiten und mein Ehrgeiz liegt darin, dass diese
Freude nicht von schlechter Qualität ist.«
REGIE Ronny Jakubaschk
BÜHNE Pascal Seibicke
KOSTÜME UND MASKEN Cornelius Reitmayr
MUSIK Manuel Thielen
DRAMATURGIE Hans Mrak
PANTALONE DE BISOGNOSI Dominik Warta
CLARICE, SEINE TOCHTER Bettina Schwarz
SMERALDINA, ZOFE DER CLARICE Doris Hindinger
DOTTORE LOMBARDI Rudi Widerhofer
SILVIO, DESSEN SOHN Vincent Lyssewski
BEATRICE RASPONI Raphaela Möst
FLORINDO ARETUSI, DEREN LIEBHABER Thomas Frank
BRIGHELLA, EIN GASTWIRT Arthur Klemt
TRUFFALDINO, DIENER DER BEATRICE UND DES FLORINDO Alexander Jagsch
Weitere Vorstellungen bis 04. Dezember 2026
Einführung vor jeder Vorstellung um 19.00 Uhr
KARTEN Euro 15,50 bis Euro 66,50
Volksbank U27 – JUNGES PUBLIKUM kostenlos ab der Preiskategorie V
Schulvorstellung 20. Oktober 2026
Altersempfehlung ab 12 Jahren
https://www.stadttheater-klagenfurt.at/produktionen/der-diener-zweier-herren/
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