INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 25. APRIL 2026)
Wiener Staatsoper: „Der fliegende Holländer“
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Pablo Meier-Schomburg entwirft Must-have-Damenspende für den Viennese Opera Ball New York

Silvia Frieser, Pablo Meier-Schomburg, Daniel Serafin. Foto: Leisure
Der auf 250 Stück limitierte Fächer greift das Jubiläums-Ballmotto „A Magical Night“ in einer klaren, modernen Bildsprache auf und verbindet Wiener Eleganz mit einem zeitgemäßen künstlerischen Zugang. Wiener Künstler ist der kulturellen Visitenkarte Österreichs im Big Apple bereits seit drei Jahren eng verbunden.
– Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Viennese Opera Ball New York setzt der Wiener Künstler und Gastronom Pablo Meier-Schomburg ein besonderes künstlerisches Statement: Er zeichnet heuer für die Gestaltung der Damenspende verantwortlich und interpretiert eine traditionsreiche Wiener Geste neu – in Form eines exklusiven Fächers, der das märchenhafte Ballmotto aufgreift.
„Der Fächer hat eine lange Geschichte in der Wiener Ballkultur und steht für Eleganz, Stil und auch ein Stück Inszenierung. Diese Tradition im Jubiläumsjahr wieder aufzugreifen und ihr eine zeitgemäße Form zu geben, war für mich besonders reizvoll“, so Meier-Schomburg.
Der glanzvolle Ball, der am 8. Mai 2026 unter dem Motto „A Magical Night“ im Cipriani 42nd Street stattfindet, gilt als eine der bedeutendsten kulturellen Brücken zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten. In enger Abstimmung mit den Sponsoren und als Auslandskorrespondent für die Damenspenden entwickelte Meier-Schomburg ein Objekt, das Tradition, Kunst und Zeitgeist verbindet.
Wiener Tradition in zeitgenössischer Interpretation
Zum runden Jubiläum wurde bewusst eine historische Wiener Balltradition aufgegriffen: Erstmals seit vielen Jahren ist ein kunstvoll gestalteter Fächer Teil der Damenspende. Meier-Schomburg übersetzt diese klassische Geste in seine unverkennbare Bildsprache und verleiht dem Accessoire eine moderne, farbintensive Handschrift.
Der Fächer nimmt Bezug auf das diesjährige Ballthema „A Magical Night“ und reflektiert die Verbindung von zeitloser Eleganz und kultureller Strahlkraft. Die Komposition lebt von dynamischen Farbwelten eines Sonnenuntergangs, charakteristisch für das Werk des Künstlers, der für seine kraftvolle, positive Bildsprache bekannt ist.
Limitierte Edition mit Sammlerwert
Der Fächer ist streng limitiert und unterstreicht damit seinen exklusiven Charakter. Ursprünglich ausschließlich den Ballgästen vorbehalten, wird der Fächer in einer limitierten Auflage auch extern erhältlich sein – zum Preis von 70 Euro als Hommage an das 70-jährige Jubiläum.
Letzte Tickets sind noch erhältlich für den Auftritt am New Yorker Tanzparkett
Tickets für den 70. Viennese Opera Ball New York sind noch ab 850 US-Dollar (rund 722 Euro) auf vienneseoperaball.com erhältlich. Eintrittskarten für den Charity-Ball sind in den Vereinigten Staaten nach Section 501 (c) (3) steuerlich begünstigt (Non-Profit Association).
Gäste aus Österreich kommen mit Austrian Airlines komfortabel über den Atlantik. Die österreichische Lufthansa-Tochter fliegt mehrmals wöchentlich die Flughäfen John F. Kennedy (JFK) und Newark (EWR) in New Jersey an.
Weitere Informationen auf vienneseoperaball.com und Instagram sowie Facebook
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Saison 26-27 der Wiener Symphoniker: Der Stoff, aus dem Musik ist

Die Wiener Symphoniker starten mit einer neuen künstlerischen Partnerin und einer programmatischen Vielfalt in die Saison 2026/27. An der Seite von Chefdirigent Petr Popelka wird die Dirigentin Elim Chan künftig als Artistic Partner wirken und folgt damit auf Marie Jacquot, die das Orchester drei Jahre lang als Erste Gastdirigentin mit geprägt hat.
Popelka setzt seine Arbeit an zentralen Werken des Repertoires fort. Im Mittelpunkt stehen die Fortsetzung des Mahler-Zyklus sowie ein Schwerpunkt auf den Symphonien Ludwig van Beethovens. Insgesamt bestreitet das Orchester mehr als 50 Konzerte unter seiner Leitung. Neben Gustav Mahlers Symphonien Nr. 5 und 9 erklingen unter anderem Werke von Robert Schumann, Franz Schubert und Dmitri Schostakowitsch. Auch Beethovens Symphonien Nr. 3 und 5 sowie die Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 sind geplant.
Ergänzt wird das Programm durch Solokonzerte mit international gefragten Künstlerinnen und Künstlern, darunter Yuja Wang, María Dueñas, Gidon Kremer, Rudolf Buchbinder und Lise de la Salle. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Werke des 20. Jahrhunderts, etwa von Samuel Barber, sowie zeitgenössische Kompositionen – darunter eine Komposition Popelkas.
Elim Chan setzt in ihren ersten Konzerten auf eine Verbindung von klassischem Repertoire und selten gespielten Werken. Zum Auftakt im Oktober 2026 stehen Kompositionen von Sofia Gubaidulina, Alfred Schnittke und Sergej Prokofjew auf dem Programm. Weitere Akzente folgen im Dezember mit Musik von Igor Strawinski, Benjamin Britten und Claude Debussy. Ein Höhepunkt ist das Adventskonzert im Wiener Stephansdom.
Die Saison steht unter dem Motto „Der Stoff, aus dem Musik ist“. Intendant Jan Nast verweist dabei auf die Jahreskampagne, die Muster und Stoffe aus dem Backhausen-Archiv aufgreift. „Der Stoff, den unser Orchester webt, entsteht immer in der Gegenwart und ist eng mit Wien verbunden“, sagte Nast. Neben Popelka und Chan stehen zahlreiche weitere Dirigenten am Pult, darunter Philippe Jordan, Manfred Honeck und Ádám Fischer. Zudem sind mehrere Debüts geplant.
Auch abseits der großen Konzertzyklen im Musikverein Wien und im Wiener Konzerthaus setzt das Orchester seine etablierten Formate fort. Dazu zählen die Beisl-Konzerte, das Prater-Picknick, die Filmmusik-Reihe Cinema:Sound, das Konzert zum Vienna City Marathon sowie Vermittlungsangebote für Kinder und Familien. Popelkas moderiertes Format Hör-Bar im Gläsernen Saal wird ebenfalls weitergeführt.
Als Opernorchester sind die Wiener Symphoniker unter anderem im MusikTheater an der Wien mit Produktionen wie Wagners Der fliegende Holländer und Beethovens Leonore zu hören. Bei den Bregenzer Festspielen stehen die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis La Traviata und Leos Janáceks Opern-Satire Die Ausflüge des Herrn Brouček auf dem Programm.
International führen Tourneen das Orchester durch mehrere europäische Länder sowie nach Asien. Zudem wird das Frühlingsfestival Primavera da Vienna in Triest fortgesetzt.
Weitere Informationen und Pressefotos
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Stiftung für das Richard-Wagner-Museum Bayreuth errichtet

Foto: Bayreuth/Wagner Museum
Pünktlich zum 50-jährigen Bestehen stiftet das New Yorker Ehepaar Jeffrey und Nadežda Brinck sein beträchtliches Vermögen für die Arbeit von Museum und Archiv Jeffrey und Nadežda Brinck sind enthusiastische Liebhaber der europäischen Kultur, der Oper und vor allem der Werke Richard Wagners. Viele Jahre lang besuchten sie auch die Bayreuther Festspiele und das Richard-Wagner-Museum im Haus Wahnfried.
Jeffrey Brinck ist überdies leidenschaftlicher Sammler und hatte dem Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth bereits 2011 42 Briefhandschriften aus seiner bemerkenswerten Wagner-Sammlung als Schenkung überlassen.
Obwohl infolge der Covid-Pandemie und aus Altersgründen das Reisen für sie schwieriger wurde, verfolgten Jeffrey und Nadežda Brinck die Arbeit von Museum und Archiv in freundschaftlicher Verbundenheit mit Direktor Dr. Sven Friedrich stets mit großer Aufmerksamkeit und Sympathie, insbesondere auch die Sanierung, Erweiterung und Neugestaltung zwischen 2010 und 2015. In der Folge beschlossen sie, ihre Sammlung und ihr Vermögen im mittleren siebenstelligen Bereich testamentarisch dem Museum und Archiv zu vermachen.
Auf Friedrichs Anregung wurde hierzu nun am 17. April die „J & N Brinck-Foundation“ mit Sitz in Bayreuth als Begünstigte des Vermächtnisses errichtet. Zweck der Stiftung ist laut Satzung die
anteilige Förderung des Erwerbs wertvoller Ergänzungen des Archivs, der Erhaltung und Pflege seiner Sammlungen, die Einführung verbesserter Mittel und Technologien zwecks Erleichterung
der Verbreitung der Sammlung in der Öffentlichkeit und der Finanzierung von Instandhaltung und Betrieb des Museums. Den Vorstand bilden Museumsdirektor Friedrich und Stefan Seewald,
Geschäftsführer der Oberfrankenstiftung.
Jeffrey Brinck erklärte nach Unterzeichnung der Stiftungsurkunde in deutscher Sprache: „Mit aller angemessenen Demut möchte ich sagen, dass meine Frau und ich entzückt sind und, ja, auch stolz darauf, uns solch vornehmen Gönnern Wagners anzuschließen, wie zum Beispiel König Ludwig II., Otto Wesendonck, Franz Liszt, Julie Ritter, Eliza Wille, Hans von Bülow, Peter Cornelius, Theodor Apel, Theodor Uhlig, Wilhelm Fischer, Ferdinand Heine, Napoleon III., Fürstin Pauline Metternich, Anton Pusinelli, Ernst Benedikt Kietz, Gottfried Anders, Samuel Lehrs, Joseph Alois Tichatschek, Wilhelmine Schröder-Devrient, unter Übergehung von Friedrich August II. von Sachsen, Kaiser Wilhelm I. und seinem Minister Otto von Bismarck, um Richard Wagners vormaligen Lebensunterhalt und heutiges künstlerisches Erbe zu unterstützen.Wir wissen mit Gewissheit, dass Wagner, lebendig oder tot, diese Achtung für seine Kunst wertschätzen würde.“
Der geschäftsführende Vorstand der neuen Stiftung, Museumsdirektor Friedrich, zeigte sich hocherfreut und sagte: „Die überaus großherzige Entscheidung unserer hochgeschätzten Freunde und Gönner Jeffrey und Nadežda Brinck aus New York, ihr gesamtes beträchtliches Vermögen testamentarisch der heute von ihnen errichteten Stiftung zugunsten von Museum und Archiv zu vermachen, beweist gerade im Jahr des 150-jährigen Jubiläums der Bayreuther Festspiele und des 50-Jährigen Bestehens des Richard-Wagner-Museums nicht nur die ungebrochene internationale Wirkung Richard Wagners, sondern ist auch eine nachgerade anrührende Anerkennung und Wertschätzung unserer Arbeit. Gerade auch in wirtschaftlich immer schwierigeren Zeiten wird die „J & N Brinck-Foundation“ künftig einen Beitrag zur Zukunftssicherung von Museum und Archiv leisten können. So gilt Jeffrey und Nadežda Brinck auch ganz persönlich großer Dank für das in uns gesetzte Vertrauen. Es wird uns stets Ansporn sein, Museum und Archiv auch künftig in bewährter Weise weiterzuentwickel“
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OPER FRANKFURT: BASSBARITON SIMON BAILEY BESTREITET SIEBTEN LIEDERABEND DER SPIELZEIT 2025/26
Der siebte Liederabend der Spielzeit 2025/26 wird bestritten von dem britischen

Simon Baily. Copyright: Edmund Choo
Simon Bailey am Dienstag, dem 5. Mai 2026, um 19.30 Uhr im Opernhaus.
Über viele Jahre zählte Simon Bailey als Ensemblemitglied zu den Frankfurter Publikumslieblingen. In dieser Spielzeit sprang er bei der zweiten Vorstellung in Rudi Stephans Oper Die ersten Menschen ein. Sein hiesiges Repertoire umfasst Partien wie Peter (Hänsel und Gretel), Mr. Redburn (Billy Budd), Gunther (Götterdämmerung), Klingsor (Parsifal), Gelone (L’Orontea), Don Magnifico (La Cenerentola), Orest (Elektra), Křeneks Adam Ochsenschwanz (Schwergewicht) und die Titelpartie von Herzog Blaubarts Burg. Gastengagements brachten den britischen Bassbariton etwa als Achilla (Giulio Cesare in Egitto), Don Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Mozarts Figaro, Leporello (Don Giovanni), Kutusow (Krieg und Frieden), Méphistophélès (La damnation de Faust), die vier Bösewichter (Les contes d’Hoffmann), Jochanaan (Salome), Balstrode (Peter Grimes) und Der Totenrichter (Die Verurteilung des Lukullus) u.a. an die Opernhäuser in Wiesbaden, Stuttgart, Basel, Straßburg, Brüssel, London und Mailand. Seit seinem Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl zählt auch Wotan / Wanderer (Der Ring des Nibelungen) zu den Paraderollen des Gewinners des Wales Theatre Award 2018. Wotan sang er zuletzt in Dortmund (Das Rheingold), Luzern und Dresden (Die Walküre), den Wanderer (Siegfried) in Wiesbaden, Dortmund, Dresden und Versailles.
Begleitet von Anne Larlee am Klavier präsentiert Simon Bailey Songs of travel and transformation unter dem Motto „Dort, wo Du nicht bist“ von Ralph Vaughan Williams, Franz Schubert, Jacques Ibert und Henri Duparc.
Karten zum Preis von € 16 bis 109 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im
telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
Letzter Liederabend dieser Saison:
Dagmar Manzel, Gesang 02. Juni 2026
Die Reihe wird in der kommenden Spielzeit 2026/27 fortgeführt.
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IPG – Internationale Ignaz Joseph Pleyel-Gesellschaft in Ruppersthal/NÖ: Konzertabsage
ABSAGE! des Konzerts am kommenden Sonntag, 26. April 2026
Aufgrund von mangelnden Voranmeldungen für das Konzert am kommenden Sonntag, dem 26. April 2026 mit Andrea Linsbauer müssen wir die Veranstaltung leider absagen!
Das Konzert am Sonntag, dem 03. Mai 2026 um 16 Uhr mit dem weltbekannten Janacek Quartett, wozu wir Sie schon jetzt gerne einladen, findet wie geplant statt.
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Neue CD von GRAMOLA Winter & CO: : THE LOVERS/ DUO EDLBAUER KUZO
CD 19,90 €

The Lovers
Das Thema des Albums „The Lovers“ des Duos Edlbauer Kuzo (Andrea Edlbauer, Saxophon und Oksana Kuzo, Klavier) dreht sich um Liebe, Liebende und die Beziehungen zwischen Menschen – die Zustände, in denen wir gemeinsam und alleine leben. Die Musik versetzt die Hörer:innen in verschiedene emotionale Stimmungen und lässt sie eine Vielfalt an Gefühlen und Ausdrucksformen erleben. Auf diesem Album findet sich eine Kombination aus Werken, die Kenner des Saxophon-Klavier-Repertoires bereits schätzen und lieben, wie die Sonate von Robert Muczynski oder der „Grand Tango“ von Astor Piazzolla in einer Bearbeitung für Saxophon und Klavier, aber auch völlig neue Stücke, die für das Duo komponiert wurden. Diese neuen Werke zeichnen sich durch eine musikalische Sprache aus, die unmittelbar berührt und die Herzen der Zuhörer:innen erobert, so das Werk „The Moment You Lost Your Love“ der jungen österreichischen Komponistin Viola Hammer, die stimmungsvolle Musik „Monody“ des in Österreich lebenden Komponisten Theodor Burkali sowie das leidenschaftliche, temperamentvolle und facettenreiche Werk „The Lovers“ des amerikanischen Komponisten Steve Bryant. Weiters zu hören sind die drei Bagatellen für Klavier des ukrainischen Komponisten Valentin Silvestrov sowie die Cantilena von Theodor Burkali.
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