INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 24. JÄNNER 2026)
WIEN/ Volksoper: SONNTAG WIRD „DER ROSENKAVALIER“ WIEDER AUFGENOMMEN
Das neue Jahr beginnt an der Volksoper mit einem ganz besonderen musikalischen Meisterwerk, einem Muss für alle Liebhaber:innen großer Oper: Richard Strauss‘ Der Rosenkavalier kehrt in völlig neuer, großartiger Besetzung und unter der Musikalischen Leitung unseres Principal Guest Conductor Alexander Joel nach fünf Jahren zurück in den Spielplan!
Genau wie schon bei der Premiere 2021 erzählt die umjubelte Inszenierung von Josef Ernst Köpplinger das Werk in wunderschönen, atmosphärischen Bühnenbildern von Johannes Leiacker.

Hedwig Ritter (Die Feldmarschallin), Annelie Sophie Müller (Octavian). Copyright: Wiener Volksoper
Der Rosenkavalier
Wiederaufnahme am 25. Jänner 2026, 17:00 Uhr
Weitere Vorstellungen 29. Jänner, 1., 3., 10. und 14. Februar 2026
Das wienerisch-charmante Werk steckt voller Lebensklugheit – aber auch voller Witz. Die junge Sophie soll den grobschlächtigen Baron Ochs auf Lerchenau heiraten. Doch als der junge Graf Octavian als Brautwerber bei ihr auftaucht, verliebt Sophie sich in ihn – und umgekehrt. Bevor jedoch die heimliche Geliebte Octavians, die Feldmarschallin, den Grafen für die Verbindung zu Sophie freigibt, wird Baron Ochs in einem Vorstadtlokal nach Strich und Faden öffentlich blamiert…
Jugend und Alter, Geld und Adel, in dieser Oper prallen die Gegensätze aufeinander und geraten zu Richard Strauss‘ großartiger Komposition ins Tanzen.
Anlässlich der Premiere im Oktober 2021 schrieb der Kurier: „Die Volksoper hat sich erstmals in ihrer Geschichte über dieses Meisterwerk von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal getraut und damit einen musikalischen wie szenischen Erfolg verbucht. Szenisch, weil Regisseur Josef Ernst Köpplinger alles richtig macht. Er historisiert das Werk nicht, sondern verortet es im Jahr der Entstehung, also 1911, suggeriert aber zugleich völlige Zeitlosigkeit. Der einhellige Jubel war berechtigt.“
„Das muss man gesehen haben!“ (bachtrack)
Unter den Rollendebüts aus dem Ensemble sticht vor allem Hedwig Ritter hervor. Die Sängerin, die an der Volksoper in Operette und Oper ebenso begeistert – unter anderem in La bohème, Carmen, Die Fledermaus oder Orpheus in der Unterwelt – sollten Sie sich als Feldmarschallin nicht entgehen lassen. Als Baron Ochs erleben Sie Martin Winkler alternierend mit Albert Pesendorfer. Annelie Sophie Müller – umjubelt etwa als Carmen – wird als Graf Octavian zu sehen sein, Lauren Urquhart als Sophie.
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Opernhus Zürich: Hier spielt die Musik
in Song im Radio, ein paar Takte aus einem offenen Fenster, eine Melodie, die einem bekannt vorkommt – und schon verändert sich etwas in uns. Musik hat die Gabe, direkt in unsere Erinnerungen, Stimmungen und Sehnsüchte zu greifen. Unsere kommenden Konzerte führen von der Intensität eines Liederabends über farbenreiche Kammermusik bis zu grossen orchestralen Fantasien und öffnen im Familienkonzert auch für die Jüngsten ein Tor zu dieser Welt. Unterschiedliche Klangsprachen, unterschiedliche Geschichten, aber immer derselbe Kern: Musik, die etwas in Bewegung bringt.
Herzlich grüsst
Ihr Opernhaus-Team
Jussen & Rustioni
4. Philharmonisches Konzert

Foto: Oper Zürich
Neben Mozart und Mendelssohn hat auch Francis Poulenc grosse Kompositionen für Klavier geschaffen. Sein Konzert für zwei Klaviere und Orchester ist ein «poetisches Spiel mit dem Porträt Mozarts», wie er selbst sagte. Als Solisten sind die niederländischen Brüder Lucas und Arthur Jussen zu erleben, die seit ihrer Kindheit zusammen als Klavier-Duo auftreten. Danach folgt mit Hector Berlioz’ «Symphonie fantastique» ein Schlüsselwerk der Romantik, das mit seiner bildhaften Kraft neue Wege in der Orchestermusik eröffnete. Es dirigiert der vielfach ausgezeichnete Dirigent Daniele Rustioni.
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Tickets: So 08 Feb 2026, 19.30 Uhr
Asmik Grigorian
Liederabend

Asmik Grigorian. Foto: Oper Zürich
Asmik Grigorian zählt zu den eindrucksvollsten Sängerinnen unserer Zeit. Gemeinsam mit dem Pianisten Lukas Geniušas gestaltet sie einen ebenso feinsinnigen wie kraftvollen Liederabend mit Werken der russischen Spätromantik und des französischen Impressionismus. Im Zentrum steht Richard Strauss: Seine «Vier letzten Lieder» verleihen dem Abend einen besonders ergreifenden Akzent.
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Tickets: Mo 09 Feb, 19.00 Uhr
Festkonzert
Zum 85. Geburtstag von Ralf Weikert
Der österreichische Dirigent Ralf Weikert prägte das Opernhaus Zürich über viele Jahre hinweg. Als Musikdirektor des Hauses gestaltete er eine entscheidende Phase, in der auch das Orchester der Oper Zürich gegründet wurde. Unvergessen ist sein erster vollständiger «Ring»-Zyklus von Richard Wagner in der Regie von Claus Helmut Drese. Anlässlich seines 85. Geburtstags kehrt er für ein Festkonzert ans Pult zurück – mit Wagners «Wesendonck-Liedern», gesungen von Dorottya Láng, sowie Mozarts beliebter «Haffner»-Sinfonie.
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Tickets: So 22 Feb, 19.30 Uhr
Sonder-Kammerkonzert
Zur Premiere von «Cardillac»
Rund um die Premiere von Paul Hindemiths Oper «Cardillac» lädt dieses Kammerkonzert zu einer Entdeckungsreise in die farbige Welt der Bläserkammermusik ein. Leoš Janáčeks «Mládí» erzählt von Jugend, Erinnerung und der Sehnsucht, die Zeit kurz anzuhalten. Alexander von Zemlinskys feinsinnige «Humoreske» für Bläserquintett ergänzt das Programm als spätes Werk eines zentralen Wegbereiters der Moderne. Hindemiths «Septett für Blasinstrumente» schliesslich markiert seinen stilistischen Wandel hin zu klassischeren Formen – mit dem Berner «Bärenmarsch» im Finale als Erinnerung an seine Schweizer Jahre.
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Tickets: So 15 Feb, 11.15 Uhr
Olga Neuwirth
Portrait-Konzert
Mit «Monster’s Paradise» ist erstmals ein Musiktheaterwerk der österreichischen Komponistin Olga Neuwirth am Opernhaus Zürich zu erleben. Eine Woche vor der Premiere widmet sich das Ensemble Opera Nova in einem Kammerkonzert ihrem vielgestaltigen Œuvre. Neuwirths Musik bewegt sich zwischen gegenwärtiger Klangforschung, politischem Kommentar und spielerischer Grenzüberschreitung. Werke wie «Magic flu-idity» für Flöte und Olivetti-Schreibmaschine oder die «Hommage à Klaus Nomi» geben Einblick in unterschiedliche Schaffensphasen einer der markantesten Handschriften der Gegenwart.
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Tickets: Sa 28 Feb, 18.00 Uhr
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Staatstheater Mainz: Kostümverkauf am 31.1.2026

Copyright: Staatstheater Mainz
Pünktlich zur fünften Jahreszeit findet am Samstag, den 31.1. von 11:11 Uhr bis 16 Uhr im Foyer des Kleinen Hauses der beliebte Kostüm- und Vintageverkauf des Staatstheater Mainz statt.
Besucherinnen und Besucher erwartet eine bunte Mischung an Kleidung und Kostümen für Jung und Alt, darunter Alltagstaugliches und verschiedene Accessoires und Kopfbedeckungen. Vintage-, Damen-, Herren- und Kinderkleider, aber auch witzige, schräge, bunte, elegante Kreationen, die nicht mehr auf der Bühne benötigt werden, hat die Kostümabteilung aus ihrem
reichhaltigen Fundus herausgesucht.
Bei der riesigen Auswahl wird sicher jede*r fündig und man bekommt die außergewöhnliche Möglichkeit, sich ein Stück Theater mit nach Hause zu nehmen – vielleicht sogar von einer Produktion, die man selbst gesehen hat.
Die Kostüme können vor Ort in Umkleidekabinen anprobiert werden. Und wie immer ist auch für den kleinen Geldbeutel etwas dabei. Gezahlt werden kann ausschließlich in bar – und es empfiehlt sich, eine eigene Tasche mitzubringen.
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Album „Bezaubert“ – Musikalische Hommage zum 150. Geburtstag von Hermann Hesse | Diana Schnürpel & Staffan Liljas | Referenz Dr. Stephan Kohler“
Wir freuen uns, Ihnen heute ein außergewöhnliches Aufnahmeprojekt vorstellen zu dürfen, das eine historische Lücke im Werk von Richard Strauss schließt: Das Album „Bezaubert“ der Sopranistin Diana Schnürpel und des Komponisten Oliver Gruhn.

Diana Schnürpel in Le Grand Macabre. Foto: Ingo Höhn
Dieses Projekt markiert einen künstlerischen Meilenstein und vereint internationale Größen der Klassikwelt:
- Die Sensation: Oliver Gruhns philologisch fundierte Vervollständigung des Strauss-Fragments „Nacht“ (AV 303) sowie die Erweiterung zum Zyklus „Sieben letzte Lieder“.
- Internationale Auszeichnung: Gekrönt mit dem Absolute Platinum Award (CIMC 2025)
- Wissenschaftliches Siegel: Der renommierte Strauss-Experte Dr. Stephan Kohler (ehem. Richard-Strauss-Institut) würdigte das Schaffen mit höchster Anerkennung.
- Herausragende Besetzung: Die mehrfache Preisträgerin Diana Schnürpel – bekannt als „Königin der Nacht“ (u. a. Berlin, Prag, Hamburg, Bern, Basel, Bremen) – und der schwedische Bassbariton Staffan Liljas interpretieren diese Werke gemeinsam mit den Symphonikern Hamburg unter Sebastian Lang-Lessing.
- Audiophile Qualität: Produziert vom mehrfachen Grammy-Gewinner Chris Alder.
Diana Schnürpel, die an führenden Häusern wie der Deutschen Oper Berlin oder der Staatsoper Hamburg brilliert, beweist hier eine beeindruckende Wandlungsfähigkeit. Sie ist zudem erste Preisträgerin von mehr als 20 internationalen Wettbewerben.
Digitale Pressemappe & Hörproben:
- Audio-Streaming/Download: https://music.apple.com/de/album/bezaubert-orchesterlieder-von-richard-strauss-und-oliver/1840130517
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