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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 22. NOVEMBER 2025)

22.11.2025 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 22. NOVEMBER 2025)

Ausstellung »Zerstörung & Wiederaufbau« /

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© Wiener Staatsoper

Genau 70 Jahre nach der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde am 5. November 2025 im Haus am Ring am Balkonumgang die Ausstellung »Zerstörung und Wiederaufbau 1945 – 1955« eröffnet. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Ausstellung nun auch außerhalb eines regulären Opernbesuches an ausgewählten Tagen geöffnet sein, erstmals am Sonntag, 23. November. Der Eintritt kostet 5 €, Tickets können online oder vor Ort am Besuchstag an der Abendkassa gekauft werden. Es gibt keine geführten Rundgänge, Bilder und Objekte sind mit selbsterklärenden Informationstafeln versehen. 

Selten gezeigte Fotos und Objekte spannen die Erzählung von der Zerstörung des Hauses bis zur Wiedereröffnung mit Fidelio. Zu sehen sind unter anderem Bilder des Brandes, der zerstörten Staatsoper und der jahrelangen Baustelle. Aber auch Zeitungstitel am Tag der Wiedereröffnung, der Sitz- und Logenplan der feierlichen Fidelio-Vorstellung oder der zentrale, goldene Schlüssel der Wiener Staatsoper, der 1955 Direktor Karl Böhm überreicht wurde, sind ausgestellt.

Termine → Ausstellung »Zerstörung und Wiederaufbau 1945-1955«

23. & 29. November 2025
6. / 12. / 21. & 27. Dezember 2025
5. / 10. / 17. & 23. Jänner 2026

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Tiroler Landestheater Innsbruck: Es ist wieder Premierenzeit

Tiroler Landestheater & Orchester GmbH | Theapolis
Tiroler Landestheater. Foto: Wikipedia

Mit der Uraufführung Von Heimat und Tänzen am 22. November und der österreichischen Erstaufführung Meine geniale Freundin Teil 3 am 27. November stehen am Tiroler Landestheater erneut zwei besondere Premieren bevor.

Uraufführung | Tanzstück von Marcel Leemann & Simon Mayer

Von Heimat und Tänzen verbindet Tradition mit Moderne und vereint Tanzstile aus aller Welt. Zahlreiche Mitglieder des Tanzensembles des Tiroler Landestheaters bringen persönliche Geschichten und tänzerische Traditionen ihrer kulturellen Wurzeln in diese Produktion ein. Die beiden Choreografen Marcel Leemann und Simon Mayer formen daraus ein kraftvolles Tanzstück, in dem eigene Erinnerungen, unterschiedliche Bewegungen und kulturelle Prägungen zu einem neuen Ganzen verschmelzen.

Im Zentrum des Stücks steht ein internationales Fest, das aus Unterschiedlichkeiten, Reibungen und Zusammengehörigkeit erwächst und schließlich in einem völkerverbindenden Tanzritual gipfelt. Konstant angetrieben von virtuoser Livemusik entfaltet sich unter einem luftigen Festzelt das Geschehen auf einem Tanzboden, geschmückt mit traditionellen Objekten wie Bierbänken, Melkstühlen und Milchkannen.

Christof Dienz komponierte eigens für diesen Abend die Musik und begleitet gemeinsam mit Alexandra Dienz, Chris Norz und Walter Seebacher – drei Mitgliedern seiner Band „Die Knödel“ – die Aufführung live. Musiker:innen der Stadtmusikkapelle Amras setzen mit ihrem Special-Guest-Auftritt einen weiteren musikalischen Akzent.

Choreografie und Besetzung

Choreografie Marcel Leemann, Simon Mayer, Bühne Julia Neuhold, Kostüme Katia Bottegal, Komposition Christof Dienz, Dramaturgie Karoline Wibmer, Stefan Späti, Tänzer:innen Catarina Abreu, Antonietta Bajraktari, Eskil Dorrepaal, Giorgia Doria, MingXuan-Vincent Gao, Sarah Merler, Giorgos Mitas, Letizia Pignard, Franklin Jones Da Silva Santos, Elizabeth Shupe, Olivia Swintek, Antonio Tafuni, Iliano Tomasetto, Melissa Totaro, Yi Yu, Spyros Zikos, Livemusik Christof Dienz, Alexandra Dienz, Chris Norz, Walter Seebacher, mit Mitgliedern der Stadtmusikkapelle Amras

Termine

Uraufführung 22.11.25 / 19.00 Uhr Großes Haus (Dauer: ca. 1 h 40, eine Pause)

28.11.25 / 19.30 Uhr, 29.11.25 / 19.00 Uhr, 7.12.25 / 19.00 Uhr, 10.12.25 / 19.30 Uhr, 12.12.25 / 19.30 Uhr, 17.12.25 / 19.30 Uhr, 19.12.25 / 19.30 Uhr, 3.1.26 / 19.00 Uhr, 15.1.26 / 19.30 Uhr, 17.1.26 / 19.00 Uhr, 23.1.26 / 19.30 Uhr, 29.1.26 / 19.30 Uhr
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Österreichische Erstaufführung | Nach dem Roman von Elena Ferrante

In Meine geniale Freundin Teil 3 suchen Lila und Lenù auf den Straßen des neapolitanischen Rione, wo Armut und die Machtspiele der reichsten Familien den Alltag beherrschen, nach Wegen, die festzementierten sozialen Schranken zu überwinden. Doch im Versuch gesehen zu werden und nicht angesichts der an sie gestellten Ansprüche zu verblassen, gerät Lila immer tiefer in einen Strudel aus Kontrolle, familiären Pflichten und männlichen Besitzansprüchen. Lenù hingegen erlebt ein zaghaftes Aufblühen: Ihre schulischen Erfolge und damit die Zuwendung ihrer Lehrerinnen ermöglichen ihr einen ersten Blick auf eine Welt jenseits des Rione.

Wenngleich Lila und Lenù sich auch zeitweise aus den Augen verlieren oder geografisch getrennt sind, bleibt ihre Verbindung wie aus eisernem Guss. So begegnen sie sich mal zärtlich-tröstend, mal einnehmend, von leiser Eifersucht unterwandert und beinahe zerstörerisch – doch immer im stummen Einverständnis, nicht ganz zu verschwinden, solange die andere hinsieht.Die beiden Schauspielerinnen Daniela Bjelobradić und Julia Posch verleihen dieser Freundschaft eine Intensität, die lange nachhallt, und halten mit atemberaubender Stärke die Spannung zwischen Liebe, Gefahr und ambivalenter Nähe.

HINWEIS: Die ursprünglich für den Sonntag, 23. November 2025 geplante Premiere von Meine geniale Freundin Teil 3 muss aufgrund einer Erkrankung im Ensemble entfallen. Die erste Vorstellung findet nun am Donnerstag, 27. November statt.

Regieteam und Besetzung

Regie Edith Hamberger, Bühne & Kostüme Josef Grill Junior, Video Jennifer Lepschi, Dramaturgie Johanna Wildling, Lenù Daniela Bjelobradić, Lila Julia Posch

Termine

Österreichische Erstaufführung 27.11.25 / 20.30 Uhr [K2] (Dauer: ca. 1 h, keine Pause)

29.11.25, 30.11.25, 4.12.25, 5.12.25, 6.12.25, 7.12.25, 12.12.25, 13.12.25, 17.12.25, 18.12.25, 20.12.25, 21.12.25 jeweils um 20.30 Uhr

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 Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik an Werner Fritsch für sein Hörspiel „Mixing Memory and Desire“ 

Hier ist es zu hören: https://www.swr.de/swrkultur/hoerspiel/werner-fritsch-mixing-memory-desire-swrkultur-ohne-limit-bis-2-uhr-2025-05-10-100.html

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Jörn Florian Fuchs, Werner Fritsch, Schauspielchefin Antje Thoms, Schauspieler Clemens Maria Riegler (stammt aus der Steiermark). Foto: Peter Geiger

Laudatio:
Werner Fritsch
»Mixing Memory & Desire«
Angela Winkler, Ilse Ritter, Sylvester Groth, Nuri Singer u.a., Musik: Werner Cee. Regie: Werner Fritsch. Stream, SWR 2022

Werner Fritsch ist ein Meister der Vielfalt. In seinen blitzgescheiten, hochpoetischen, oft auch wunderbar skurrilen Arbeiten fürs Radio, für den Film, für die Bühne, entfaltet Fritsch ein Panoptikum rauschhafter Poesie, immer verbunden mit stark autobiografischen Zügen. »Mixing Memory & Desire« bringt mühelos die Suche nach dem Heiligen in der Askese mit der Verehrung für Jimi Hendrix, die Liebe zum Oberpfälzer Dialekt mit dem als traumatisch empfundenen Schul-Drill zum Hochdeutschen zusammen. Mal schneien wundersame, sanfte Bilder und Gedanken aus dem Ideenhimmel des Autors herab, dann wieder stürmt und hagelt es. Gewaltige Assoziationsblitze gehen durch Mark und Bein und in Herz und Hirn des Hörers. Ein Meisterstück! Für den Jahresausschuss: Jörn Florian Fuchs

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Auszug aus NEWS.at: Hoffen auf Babler und Scholten. Von Heinz Sichrovsky

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Ob die österreichische Erstaufführung der Oper „Alice in Wonderland“ im Theater an der Wien ein Erfolg war, habe ich an anderer Stelle zu klären versucht. Unbestritten atemberaubend aber ist das, was das ORF-Orchester RSO und der Dirigent Stephan Zilias der Partitur der Koreanerin Unsuk Chin angedeihen ließen. Vermutlich gibt es in Österreich gar keinen anderen Klangkörper in der geforderten Symphonieorchesterstärke, der das Wahnsinnstück so bewältigen könnte. Das führt mich schon wieder zu Babler, der den Bestand des Orchesters bis 2029 per Weisung sichergestellt hat, ebenso den des Kultursenders ORF III. Wo man von ihm das Schlimmste befürchtet hat, nämlich im Kulturressort, zeigt er sich mittlerweile am kooperativsten und einsichtigsten. Ich bin ihm auf der Buch Wien begegnet und hatte den Eindruck, dass er mit der dort anzutreffenden Klientel zusammenzufinden beginnt. Und die Bestellung Rudolf Scholtens zum Berater weckt in mir die vielleicht naive Hoffnung, dass die Kunst das Budget-Inferno halbwegs überstehen wird. Für einen geerdeten Linken wie Babler wird es nicht leicht sein, das Gegeneinanderausspielen des Kultur- und des Sozialbudgets offen als miesen Analphabetenfang zu benennen. Aber hoffen wird man doch dürfen.

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Das Creatives Centrum Wien CCW bittet zu einem Kammerkonzert am Donnerstag den 27. November 2025, 19 Uhr im Musikquartier Feurich Acoustic Stage, Mariahilferstraße 51

Zeitgenössische Musik von Thomas Hlawatsch („Dumka“), Maximilian Kreuz, Meinhard Rüdenauer („Refreshing Empathy“), Paul Haselböck, Alejandro Geberovich und andere 
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Buchpremiere an der Oper Leipzig: »Gefeiert und vergessen? «

Lebensläufe jüdischer und im Nationalsozialismus verfolgter Künstler und Künstlerinnen an der Leipziger Oper 1890–1933

Erster Beitrag zu »Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur« im Freistaat Sachsen

Am Sonntag, 23. November 2025 um 11 Uhr präsentiert die Oper Leipzig im Konzertfoyer des Opernhauses eine neue Publikation, die zum ersten Mal Lebensdaten und Fakten von ihren kreativen Köpfen und Stimmen zusammenträgt, die mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 verstummt sind. Die Musikwissenschaftlerin Dr. Allmuth Behrendt hat sich in einer einzigartigen Recherchearbeit auf die Spuren von oftmals vergessenen Künstlerbiographien des Leipziger Musiktheaters begeben und daraus ein Buch zusammengestellt. Auf 448 Seiten skizziert sie die Lebensläufe von über 100 Ensemblemitgliedern und Gästen der Leipziger Oper – also am Alten Theater an der Ranstädter Bastei und am sogenannten Neuen Theater am Augustusplatz, das 1943 im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Die Matinée wird musikalisch umrahmt mit Liedkompositionen von Gustav Brecher und Wilhelm Rettich, gesungen von Gabrielė Kupšytė und Matthias Stier, am Flügel Samuel Emanuel.

Die umfangreiche Publikation der Musikwissenschaftlerin ist im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen und wurde nicht nur von der Oper Leipzig unterstützt, sondern dankenswerterweise auch von der Holger Koppe-Stiftung und dem Förderkreis der Oper Leipzig e. V.  Es entstand in Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig. Die Autorin Dr. Allmuth Behrendt, geboren 1962 in Leipzig, studierte Musikwissenschaft an der Universität Leipzig und promovierte mit einer Dissertation über den Komponisten Heinrich Marschner. Die langjährige Dramaturgin bei Sinfonieorchester und Chören des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) publizierte bereits zu verschiedenen Themen und Persönlichkeiten der Musikgeschichte Leipzigs des 19. und 20. Jahrhunderts, so auch zu Luise Reichardt, Younghi Pagh-Paan und Krzysztof Penderecki.

Aus dem Vorwort der Autorin: https://www.oper-leipzig.de/de/magazin/gefeiert-und-vergessen/188

Informationen des Verlages: https://www.hentrichhentrich.de/buch-gefeiert-und-vergessen.html
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Anita Giovanna Rosati gewinnt den Hans Staud Musikpreis 2025: Sie sichert sich auch den ersten Spezialpreis der Wiener Kaffeehausbesitzer.

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Die Preisträger des 4. Hans Staud Musikpreises: Taylor Haines (Platz 2 Jury), Markus Auerbach (Platz 3 Jury und Publikum), Anita Giovanna Rosati (Platz 1 Jury und Kaffeesieder), Verena Kronbichler (Platz 3 Jury) / Credit: Sabine Klimpt
 
Der Hans Staud Musikpreis gab bereits zum vierten Mal acht Nachwuchstalenten im exklusiven Rahmen des Josephinums eine Bühne. Die österreichische Sopranistin Anita Giovanna Rosati entschied die Jurywertung für sich. Sie gewann außerdem den Spezialpreis der Wiener Kaffeehausbesitzer, der als Novum im Rahmen des vierten Hans Staud Musikpreises vergeben wurde. Sie darf sich damit über ein Engagement beim Wiener Kaffeesiederball 2026 in der Wiener Hofburg freuen. Der deutsche Bariton Markus Auerbach holte sich die Publikumswertung.

Der von Staud’s Wien Gründer Hans Staud initiierte Preis genießt im vierten Jahr bereits ein hohes internationales Ansehen in der Branche. Mehr als 200 Talente aus 49 Nationen und allen fünf Kontinenten reichten 2025 ihre Bewerbungen ein, 40 qualifizierten sich für das Halbfinale. Beim Finalkonzert begeisterten schließlich acht junge Künstlerinnen und Künstler in zwei Durchgängen das Publikum wie auch die hochkarätig besetzte Jury. Auch hier gab es prominente Neuzugänge.

Unter dem Vorsitz von Künstlermanager Mario Stöckel (MACB) berieten sich: Opernsänger Günther Groissböck, Künstlermanagerin Johanna Herbst (Johanna Herbst Artist Management), Xenia Hofmann (Leiterin Casting und Planung Opernhaus Zürich), Katrin König (Operndirektorin Landestheater Salzburg), Christine Marquardt (Operndirektorin an den Städtischen Theatern Chemnitz), Claudia Visca (Universitätsprofessorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) und Anne Wieben (Intendantin von Opera on the Lake). Vom Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer wurde Dr.in Birgit Meyer von der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien entsandt.

Anita Giovanna Rosati durfte sich gleich doppelt freuen. Mit ihrer packenden Darbietung von „A trionfar mi chiama“, der Arie der Colonella aus „Il mondo alla rovescia“ überzeugte sie nicht nur die Jury. Auch der diesjährig erstmals verliehene Spezialpreis der Wiener Kaffeehausbesitzer ging an die gebürtige Osttirolerin. Die Sopranistin darf sich damit über einen Auftritt am Kaffeesiederball 2026 freuen. Auf dem zweiten Platz landete die amerikanische Sopranistin Taylor Haines, den dritten Platz teilten sich die Südtiroler Mezzosopranistin Verena Kronbichler und der deutsche Bariton Markus Auerbach. Dieser entschied auch die Publikumswertung vor Ort für sich.

Hans Staud, selbst begeisterter Musiker und immer schon Unterstützer von Wiener Kultur- und Kunstorganisationen, sieht Musik als sein Lebenselixier: „Die Musik war immer meine Begleiterin – ein Ausgleich zum Beruf, aber auch eine Quelle der Inspiration.“  Für die musikalische Leitung vor Ort zeichnete Mason Lubert verantwortlich. Durch den Abend führten Isolde Seer und Thomas Tellian von der Dkfm. Hans Staud Privatstiftung. Dass der Hans Staud Musikpreis als Sprungbrett für junge Talente gilt, zeigen zahlreiche Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre: So begeistern derzeit insgesamt zehn der Künstlerinnen und Künstler aus den letzten drei Finalkonzerten an bekannten Opernhäusern – darunter das Opernstudio der Wiener Staatsoper, die Staatsoper unter den Linden in Berlin, die Wiener Volksoper oder das Landestheater in Salzburg.
  
„Das Niveau war dieses Jahr erneut sehr hoch. Anita Giovanna Rosati überzeugte heuer mit eher seltenen Stücken aus dem Randrepertoire. Mit ihrer Virtuosität, ihrer packenden Interpretation und perlenden Koloraturen sang sie sich in die Herzen der Jury und der Wiener Kaffeesieder“, so Künstlermanager Mario Stöckel, Vorsitzender der Hans Staud Musikpreis-Jury.

„Kunst und Kultur sind untrennbar mit der Wiener Kaffeehauskultur verbunden, Mit der Stiftung des ,Spezialpreis der Wiener Kaffeesieder‘ im Rahmen des renommierten Hans Staud Musikpreises setzen wir ein wichtiges Zeichen. Der Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer wird damit seinen Leitlinien, Kunst und Kultur in den Wiener Kaffeehäusern zu entdecken, zu fördern und zu präsentieren einmal mehr gerecht. So möchten wir auch junge Künstlerinnen und Künstler zu Beginn ihrer Karriere unterstützen und ihnen eine Brücke in die Öffentlichkeit bauen. Zusätzlich zum Preisgeld erhält die Preisträgerin Anita Giovanna Rosati die Möglichkeit, im Rahmen des Wiener Kaffeesiederballs aufzutreten“, so KR Wolfgang Binder.

Unter den Gästen fanden sich u.a. im Josephinum ein: die Staud’s Geschäftsführer Stefan Schauer und Jürgen Hagenauer, künstlerischer Leiter des Wiener Kaffeesiederballs Christof Cremer, Delikatessen-Spezialist Hannes Winkelbauer, Kabarettist Thomas Strobl, Violinistin Barbara Helfgott, Chef des Österreichischen Markenartikelverbandes Günther Thumser, Ulrike Spann von den Vereinigten Bühnen Wien, Anna Karnitscher (Café Weidinger) uvm.

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NEUE CD: GRAMOLA Winter & CO: EDUARD KIPRSKY – FRIEDENSGEBET

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Friedensgebet
Gritskova/Mikhailov/Kiprsky
Eduard Kiprsky
1 CD, Gramola
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643993594
Bestellnummer: 99359

Der aus St. Petersburg stammende Pianist und Komponist Eduard Kiprsky wurde bereits mit unzähligen internationalen Kompositionspreisen ausgezeichnet. Seine Beschäftigung mit dem Kunstlied nimmt dabei seit jeher eine zentrale Stellung ein. Die Mezzosopranistin Margarita Gritskova, Ensemblemitglied und Publikumsliebling der Wiener Staatsoper, und Alexander Mikhailov, Tenor am Mariinsky Theater St. Petersburg, präsentieren mit dem Komponisten am Klavier auf dieser CD unter dem Titel „Friedensgebet“ Lieder aus seinen Liederzyklen von Dichtern wie Heinrich Heine, Eduard Mörike, Hermann Hesse, Joseph von Eichendorff oder Clemens Brentano mit Bezug zu Zweifel, Verlust und Leid, aber auch Liebe, Hoffnung und Zuversicht. Dazu gelangen als Umrahmung zwei Instrumentalwerke zu Gehör, nämlich das Arioso für Klavier, Geige und Cello sowie das preisgekrönte, titelgebende Streichquartett „Friedensgebet“. Eduard Kiprsky schreibt über seine Werke: „Meine Musik ist bestrebt, die empfindlichsten Seiten des menschlichen Daseins zu berühren. Auf der Suche nach Sinngehalten, Hoffnung und Glaube strebt sie nach der Kontemplation ewiger Wahrheiten, der Vollkommenheit der Natur und ihrer Harmonie.“
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