INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 22. AUGUST 2026)
Markus Hinterhäuser erhält „Großen Preis der Jury“ beim Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 –
Für sein Schaffen als Pianist, Festivalleiter und Kulturmanager wird Markus Hinterhäuser im Rahmen der Gala des 14. Österreichischen Musiktheaterpreises am 8. September 2026 mit dem „Großen Preis der Jury“ ausgezeichnet.

Wien (LCG) – Mit dem „Großen Preis der Jury“ prämiert der Österreichische Musiktheaterpreis in diesem Jahr eine der prägendsten Persönlichkeiten der österreichischen Musiklandschaft: Markus Hinterhäuser. Der Pianist und langjährige Intendant der Salzburger Festspiele hat das heimische Musiktheater über Jahrzehnte hinweg entscheidend mitgeformt sowie international sichtbar gemacht und kann zurückblicken auf eine Karriere, die künstlerische Exzellenz mit programmatischer Offenheit und nachhaltiger Kulturarbeit verbindet. Verliehen wird die Auszeichnung im Rahmen der Gala in der Votivkirche Wien am 8. September 2026.
„Markus Hinterhäuser hat das Musiktheater nicht nur geprägt, sondern auch immer wieder dazu ermutigt, über eigene Grenzen hinauszudenken. Mit seinem Mut zum Ungewöhnlichen, seiner programmatischen Weitsicht und seinem untrüglichen Gespür für außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeiten hat er neue Räume für Begegnung, Diskurs und künstlerische Erfahrung geschaffen und damit entscheidende Impulse für die Entwicklung des Musiktheaters gesetzt. Der ‚Große Preis der Jury‘ würdigt dieses herausragende und nachhaltige Wirken“, so Präsident Karl-Michael Ebner.
Eine beeindruckende Karriere im Rampenlicht
Geboren in La Spezia (Italien), studierte Hinterhäuser Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie am Mozarteum Salzburg – geprägt von renommierten Lehrenden wie Elisabeth Leonskaja und Oleg Maisenberg. Als Solist und Kammermusiker gastierte er im Laufe seiner Karriere in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt, von der Carnegie Hall über den Wiener Musikverein und das Konzerthaus bis zur Mailänder Scala, sowie bei internationalen Festivals von den Salzburger Festspielen über das Lucerne Festival bis zu den Berliner Festspielen.
Parallel zu seinem Wirken als Musiker entwickelte sich Hinterhäuser außerdem zu einem prägenden Festivalmacher. Als Mitbegründer und Künstlerischer Leiter von „Zeitfluß“ bei den Salzburger Festspielen sowie „Zeit-Zone“ bei den Wiener Festwochen setzte er früh richtungsweisende Akzente für die zeitgenössische Musik. Von 2007 bis 2011 verantwortete er das Konzertprogramm der Salzburger Festspiele, 2011 leitete er die Saison als deren Intendant. Von 2014 bis 2016 stand er als Intendant an der Spitze der Wiener Festwochen, ehe er 2016 die Leitung der Salzburger Festspiele übernahm.
Über ein Jahrzehnt hinweg prägte Hinterhäuser als Intendant maßgeblich das künstlerische Profil der Salzburger Festspiele und setzte mit außergewöhnlichen Opernproduktionen, anspruchsvollen Konzertprogrammen und der „Ouverture spirituelle“ international Maßstäbe. Für sein Wirken wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der französische „Ordre des Arts et des Lettres“, die „Trophée Radio Classique“ und das Ehrenzeichen des Landes Salzburg.
Weitere Informationen auf musiktheaterpreis.at
Wien
Musiktheaterpreis für Hinterhäuser
Markus Hinterhäuser, bis März Intendant der Salzburger Festspiele, erhält den Großen Preis der Jury des Österreichischen Musiktheaterpreises. Die Auszeichnung für sein Wirken als Pianist, Festivalleiter und Kulturmanager kommt in einer Phase, in der sein abruptes Aus in Salzburg noch für Diskussionen sorgt.
BR.Klassik.de.news.aktuell.musiktheaterpreis
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Zürich/ Tonhalle: Blasengesundheit aus der Tabuzone holen

Sonya Yoncheva, Piotr Bezala. Foto: Ken Howard, Metropolitan Opera, «Fedora»
Benefizkonzert setzt Zeichen für die Blasengesundheit: Weltstars der Oper engagieren sich für die Blasengesundheit
Wenn Gesundheit zum Tabu wird – Benefizkonzert in der Tonhalle Zürich
Tabu Blasengesundheit: Benefizkonzert mit Sonya Yoncheva
und Piotr Beczała in Zürich
Über Blasengesundheit wird selten gesprochen – obwohl statistisch jede zweite Person im Laufe ihres Lebens mindestens einmal von einer Blasenerkrankung oder Blasenfunktionsstörung betroffen ist. Viele leiden wiederholt darunter, häufig verbunden mit Scham und gesellschaftlicher Stigmatisierung. Die Kampagne «BLASE GUT. LEBEN GUT.» möchte dieses Tabu durchbrechen und gleichzeitig auf die Bedeutung von Forschung und medizinischer Versorgung aufmerksam machen.
Den Auftakt bildet am 30. August 2026 ein Benefizkonzert in der Tonhalle Zürich. Der Erlös kommt der Förderung der klinischen und wissenschaftlichen Forschung im Bereich der Blasengesundheit zugute. Denn jeder medizinische Fortschritt beginnt mit der Grundlagenforschung – sie schafft die Basis für neue Diagnoseverfahren und Therapien.
Für die Benefiz-Gala engagieren sich zwei der bedeutendsten Opernstars unserer Zeit: die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva und der polnische Tenor Piotr Beczała. Gemeinsam mit dem Swiss Orchestra unter der Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer präsentieren sie ein festliches Programm mit berühmten Opernarien und Duetten.
Mit der Kampagne soll ein Thema ins öffentliche Bewusstsein rücken, das Millionen von Menschen betrifft, über das jedoch noch immer zu wenig gesprochen wird. Gesundheit ist nicht selbstverständlich – und medizinischer Fortschritt braucht Forschung und Unterstützung.
Weitere Informationen:
www.blasengesundheit.ch | beiliegende Flyer

Helfen Sie, damit geholfen werden kann – danke.
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CD: GRAMOLA präsentiert DER ROSENKAVALIER (KarajaN, Schwarzkopf, Ludwig, Stich-Randall; Edelmann, Wächter
Release date: 2nd Oct 2026
Label: Gramola
Catalogue number: GRAMOLA92013
Genre: Opera

About
If there was a good reason to buy expensive stereo equipment in the 1950s and 1960s, it was the excellent recordings of the European Decca, the RCA Living Stereo recordings, the Mercury Living Presence recordings and the Columbia recordings from the USA. The early recordings of the Deutsche Grammophon Gesellschaft, many of which were recorded in the Gedächtniskirche in Berlin, should not be forgotten in this context either. The term “high fidelity”, coined back in the 1930s, only really came into its own with these excellent recordings, which is why these recordings retained their significance as a quality benchmark for decades. Here, both artistic and technical demands were met at the highest level. Since then, artistic and technical qualities have been judged separately as evaluation criteria in reviews. In our small series, we have brought together only recordings that deserve top marks in both criteria.
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Ludwig van Beethoven: Violinkonzert op. 63
Johannes Brahms: Violinkonzert op.77
Jascha Heifetz
London Sy,phony Orchestra Charles Münch
Chicago Symphony-Orchestra: Fritz Reiner
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