INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 21. MÄRZ 2026)
HEUTE in den Kinos: TRISTAN UND ISOLDE aus der Metopera (Nezet-Seguin; Lise Davidsen, Michael Spyres) Beginn: 17 h


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Wiener Staatsoper. Für »DIE VERKAUFTE BRAUT« am Montag, 23.03.2026 steht ein Kontingent von 80 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.
Dieses Angebot kann ab Sonntag, 22.03.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar. Zur Info: an Sonntagen haben unsere Kassen nur von 10 – 13 Uhr geöffnet.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper
PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.
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BERLIN/ DEUTSCHE OPER: „NUREJEW: BALLETT VON YURI POSSOKHOV, KIRILL SEREBRENNIKOV UND ILYA DEMUTSKY
Premiere: «Nurejew»
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David Soares und Ensemble in Nurejew Foto: Carlos Quezada
Berlin, 19. März 2026 — Am 21. März 2026 kommt das Ballett Nurejew in der Choreographie von Yuri Possokhov, inszeniert von Kirill Serebrennikov und mit Musik von Ilya Demutsky erstmals außerhalb Russlands zur Premiere. Als Gesamtkunstwerk verbindet die Produktion Ballett, Oper und Schauspiel und ist eine Hommage an einen Ausnahmekünstler und Rebell.
Das Staatsballett Berlin präsentiert mit der Premiere von Nurejew am 21. März 2026 in der Deutschen Oper Berlin ein preisgekröntes Ballett, choreographiert von Yuri Possokhov, in der Inszenierung von Kirill Serebrennikov, mit eigens dafür komponierter Musik von Ilya Demutsky. Mit 141 Darsteller*innen, darunter Tänzer*innen, Statist*innen, Gesangsolist*innen, der Vokalconsort, eine Jazz-Band, ein Harfenist und ein Schauspieler verschmelzen Ballett, Oper und Schauspiel in diesem groß angelegten Gesamtkunstwerk zu einer eindrucksvollen Hommage an das Leben und die Karriere von Rudolf Nurejew, einem der größten Tänzer des 20. Jahrhunderts.
Choreograph Yuri Possokhov möchte hierbei nicht nur den Star, sondern auch den Menschen hinter der Fassade darstellen: «Nurejew ist eine monumentale Figur für das Ballett, die die Rolle des männlichen Tänzers grundlegend verändert hat. Ich wollte sowohl sein Genie als auch seine Menschlichkeit in den Mittelpunkt stellen und zugleich seine Verletzlichkeit zeigen.»
Regisseur Kirill Serebrennikov betont Nurejews Intensität und seinen Drang nach Freiheit: «Mir war es wichtig, Nurejews intensives Lebensgefühl hervorzuheben. Er war vom Tanz geradezu besessen und arbeitete fast jeden Tag des Jahres ohne Unterbrechung. (…) Für mich verkörpert Rudolf Nurejew wahre Hingabe an die Kunst und echte künstlerische Freiheit.»
Komponist Ilya Demutsky erschuf eine Musik, die verschiedenste Stile vereint, so erklingen u.a. Musikzitate aus Ballettklassikern und Choreographien, die Nurejew getanzt und inszeniert hat, eine Jazz-Gruppe entführt in das Pariser Nachtleben und ein Chor zitiert ein tatarisches Wiegenlied: «In Nurejew gibt es Momente, in denen Musik aus verschiedenen Balletten gleichzeitig erklingt, ohne dass ich eine einzige Note verändert oder auch nur die Tonarten angepasst hätte.»
David Soares verkörpert zur Premiere den Ausnahmekünstler in eindringlichen Szenen aus Nurejews Leben: von seiner außergewöhnlichen Karriere in der Sowjetunion über seine spektakuläre Flucht in den Westen bis hin zu seinem prägenden Einfluss auf die westliche Ballettszene. Nach der gefeierten Uraufführung in Russland 2017 verschwand das Werk im Zuge der 2022 verschärften LGBTQ-Gesetze aus dem Programm des Bolschoi-Theaters, mit der Begründung, das Stück verstoße gegen das Verbot von Propaganda «nicht traditioneller Werte».
ARTE überträgt die Premiere live auf arte.tv, wo die Produktion im Anschluss fünf Jahre europaweit abrufbar bleibt. Im linearen Fernsehen wird das Programm am Samstag, 11.04.2026 um 22.35 Uhr ausgestrahlt.
PREMIERE
Nurejew
Choreographie von Yuri Possokhov ‚
Inszenierung von Kirill Serebrennikov ‚
Musik von Ilya Demutsky
Choreographie Yuri Possokhov‘
Inszenierung, Libretto und Bühne Kirill Serebrennikov‘
Musik Ilya Demutsky‘
Kostüme Elena Zaytseva‘
Video Ilya Shagalov
Licht Daniil Moskovich‘
Einstudierung (Tanz) Dana Genshaft / Tiit Helimets‘
Einstudierung (Regie) Evgeny Kulagin / Ivan Estegneev
Musikalische Leitung Dominic Limburg‘
Vocalconsort Berlin / Orchester der Deutschen Oper Berlin
Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin
Schauspieler Odin Lund Biron‘
Mezzosopran Aleksandra Meteleva‘
Bariton Navasard Hakobyan‘
Countertenor Iwan Borodulin‘
Harfenspieler Alexander Boldachev
Premiere ‚
21. März 2026, 19.30 Uhr
Aufführungen : 24., 25., 30. März 2026′
01., 04., 06., 07., 12., 18., 24., 26. April 2026 ‚
Deutsche Oper Berlin
Tickets: 30 – 184 Euro
Ticketservice‘
TELEFON +49 (0)30 20 60 92 630′
E-MAIL tickets@staatsballett-berlin.de‘
FAX +49 (0)30 20 35 44 83
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Oper Frankfurt: Sonntag Erste Wiederaufnahme TRISTAN UND ISOLDE
Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner
Text vom Komponisten nach dem Versroman Tristan (um 1210) von Gottfried von Straßburg
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Marco Jentzsch, Miina-Liisa Värelä. Foto: Barbara Aumüller
Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Katharina Thoma
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Irina Bartels
Licht: Olaf Winter
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Mareike Wink

Claudia Mahnke, Miina-Liisa Värelä. Foto: Barbara Aumüller
Tristan: Marco Jentzsch
Isolde: Miina-Liisa Värelä
König Marke: Andreas Bauer Kanabas
Brangäne: Claudia Mahnke
Kurwenal: Nicholas Brownlee
Melot: Taehan Kim
Hirte / Ein junger Seemann: Theo Lebow
Steuermann: Pete Thanapat
Herrenchor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Tristan und Isolde gilt als einer der Höhepunkte im Schaffen Richard Wagners (1813–1883) und markiert einen Meilenstein auf dem Weg in die musikalische Moderne. Der Komponist war sich der außergewöhnlichen Herausforderungen seiner anspruchsvollen Handlung in drei Akten bewusst – „Nur mittelmäßige Aufführungen können mich retten“, schrieb Wagner einst an Mathilde Wesendonck. Die Uraufführung am 10. Juni 1865 im Münchner Nationaltheater, veranlasst von König Ludwig II., wurde begeistert aufgenommen.

Miina-Liisa Värelä, Marco Jentzsch. Foto: Barbara Aumüller.
Der Tenor Marco Jentzsch (Tristan) war in der Spielzeit 2023/24 als Tannhäuser an der Oper Frankfurt zu Gast. Weitere Engagements führen Jentzsch in der aktuellen Spielzeit unter anderem an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Miina-Liisa Värelä singt die Partie der Isolde. Die gebürtige Finnin debütierte im vergangenen Jahr unter Christian Thielemann als Ortrud (Lohengrin) bei den Bayreuther Festspielen. Auch indiesem Jahr wird sie als Kundry (Parsifal) in Bayreuth auftreten. Die weiteren Partien sind aus dem Frankfurter Ensemble besetzt: König Marke wird von Andreas Bauer Kanabas gesungen. Der Bass begeisterte in dieser Spielzeit bereits als Pimen in der Premierenserie von Boris Godunow und auch als Adahm in Rudi Stephans selten aufgeführten Werk Die ersten Menschen. Die gefragte Mezzosopranistin Claudia Mahnke ist als Brangäne zu erleben. Neben ihren Partien in Boris Godunow und in Wolfgang Fortners Bluthochzeit an der Oper Frankfurt, gastiert Mahnke in dieser Spielzeit unter anderem an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Nicholas Brownlee, 2026 auch als Holländer bei den Bayreuther Festspielen zu hören, singt die Partie des Kurwenal. Der Bassbariton gestaltete in dieser Spielzeit u.a. bereits Scarpia in Puccinis Tosca und Captain Balstrode in Peter Grimes von Benjamin Britten. Taehan Kim (Melot) und Pete Thanapat (Steuermann), beide sind seit dieser Spielzeit Teil des Ensembles der Oper, debütieren in ihren Partien. Theo Lebow als Hirte und Ein junger Seemann komplettiert die Besetzung dieser ersten Wiederaufnahme unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Thomas Guggeis.

Foto: Barbara Aumüller
Wiederaufnahme: Sonntag, 22. März 2026, um 17 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 28. März; 3., 6. (15.30 Uhr), 11. April 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 17 Uhr.
Preise: € 16 bis 132 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
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Nationaltheater Mannheim: Premiere von Giuseppe Verdis Drama lirico »Nabucco« am So, 25.04.2026 um 19.00 Uhr im OPAL .

Regisseur Christian von Götz stellt sich mit dieser Inszenierung erstmalig dem Mannheimer Publikum vor. Die Produktion »Nabucco« ist zudem nach Ludwigsburg eingeladen, wo sie am 14.06.2026 in einer konzertanten Version die Schlossfestspiele eröffnen wird.
Wie klingt der Ruf nach Freiheit, der ein ganzes Volk bewegt? Mit »Nabucco« erschuf Verdi ein Meisterwerk, das historische Konflikte, familiäre Dramen und die Sehnsucht nach Erlösung in unvergessliche Musik verwandelte.
Verdi beschloss im Alter von 27 Jahren, nie wieder eine Oper zu schreiben. Er befand sich in einer beruflichen wie auch privaten Krise: Seine komische Oper »Un giorno di regno« war ein Misserfolg, während er gleichzeitig seine beiden kleinen Kinder und schließlich auch seine Frau zu Grabe tragen musste. Erst auf Drängen seines Agenten las er das Libretto von Temistocle Solera – den »Nabucco«. Die musikalische Inszenierung von Soleras Libretto brachte dem Komponisten 1842 den langersehnten großen Durchbruch. Nicht zuletzt die emotionale Bandbreite und die starken Chorpartien, wie der berühmte Gefangenenchor »Va, pensiero«, machen »Nabucco« zu einer der beliebtesten und meistgespielten Opern weltweit.
Im Mittelpunkt der Oper steht ein historischer Epochenwechsel: Die Wertevorstellungen verändern sich und das Leben wird von anderen Zusammenhängen bestimmt als zuvor. Im Kreuzfeuer des Konflikts zwischen Babyloniern und Hebräern entfaltet sich ein Familiendrama, in dem die Musik des italienischen Meisters den Zuschauer über die gesamte Bandbreite der Gefühle hinwegführt.
Regisseur Christian von Götz schafft emotional mitreißende Opernabende, indem er den einzelnen Menschen in den Fokus nimmt, der im Räderwerk von Geschichte und Gegenwart unterzugehen droht. »Nabucco« inszeniert er als bildgewaltige Antikriegsoper und stellt das Werk auch in Bezug zur verlorenen Welt der jiddischen Kultur Osteuropas, die durch den Holocaust nahezu komplett ausgelöscht wurde.
Christian von Götz studierte Regie und Musiktheaterregie in Wien und Berlin. Er inszenierte an zahlreichen Häusern in Deutschland und Eurpoa, unter anderem an der Komischen Oper Berlin, der Oper Leipzig, der Oper Köln, der Hamburgischen Staatsoper, der Königlichen Oper Kopenhagen, dem Gärtnerplatztheater München, den Staatsopern in Lissabon und Odessa und beim Edinburgh International Festival. Außerdem ist Christian von Götz als Wiederentdecker verschiedenster Musiktheaterwerke bekannt. Darunter Werke von Michael Krasznay-Krausz, Hugo Hirsch oder Michael William Balfe.
Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli/Jānis Liepiņš
Regie: Christian von Götz‘
Bühne: Lukas Noll‘
Kostüm: Sarah Mittenbühler
Licht: Florian Arnholdt‘
Chordirektor: Alistair Lilley‘
Dramaturgie: Eszter Orbán
Theo Magongoma/Evez Abdulla (Nabucco)‘
Sung Min Song (Ismaele)‘
Sung Ha (Zaccaria)
Csilla Boross (Abigaille)
Julia Faylenbogen/Marie-Belle Sandis (Fenena)
Bartosz Urbanowicz/Renatus Mészár (Il Gran Sacerdote)
Christopher Diffey/Dominic Lee (Abdallo)
Zinzi Frohwein (Anna)
Nationaltheater-Orchester, Opernchor des Nationaltheaters, Extrachor des Nationaltheaters, Statisterie des Nationaltheaters
Weitere Termine
Di, 28.04.2026, 19.00 Uhr
Do, 07.05.2026, 19.00 Uhr‘
Sa, 09.05.2026, 19.00 Uhr
Do, 14.05.2026, 18.00 Uhr
Mi, 20.05.2026, 19.00 Uhr‘
Sa, 23.05.2026, 19.00 Uhr
So, 31.05.2026, 15.00 Uhr
Mit freundlicher Unterstützung von Deloitte
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4. LiedkonzertInternationale Hugo Wolf-Akademie

Donnerstag, 9. April 2026, 19.30 Uhr
Vortragssaal, Staatsgalerie Stuttgart
ESTHER DIERKES Sopran
BJÖRN BÜRGER Bariton
CORNELIUS MEISTER Klavier
Lieder von Robert und Clara Schumann
In der Neuproduktion von Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Staatsoper Stuttgart begeistern Esther Dierkes und Björn Bürger derzeit als Eva und Beckmesser das Stuttgarter Opernpublikum. Ein gemeinsames Happy End ist ihnen in dieser Oper nicht vergönnt. Dieses gab es aber sehr wohl für Clara und Robert Schumann, die 1840 endlich (nach langem Kampf) vor den Traualtar treten durften. Wer könnte Robert Schumanns einzigartige Liebeserklärung an seine Clara besser interpretieren als Esther Dierkes und Björn Bürger, die zwar nicht immer auf der Bühne wohl aber im wahren Leben ein glückliches Paar sind! Opern-GMD Cornelius Meister beschließt mit diesem 4. Liedkonzert der Saison am Donnerstag, den 9. April 2026 seine kleine dreiteilige Schumann-Reihe und verabschiedet sich damit auch als Liedpianist von seinem Stuttgarter Publikum (was jedoch hoffentlich kein Abschied für immer ist).
Eine Kooperation der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie und der Staatsoper Stuttgart
Das ausführliche Konzertprogramm finden Sie hier: https://issuu.com/hugo-wolfacademy/docs/programm_4tes_liedkonzert_dierkes_buerger?fr=xKAE9_zMzMw
KARTEN & INFOS
www.ihwa.de, Tel. 0711.72233699
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Die Wunder von Österreich (Video/ Dokumentation (52 Minuten) Gefunden von Peter Bilsing/ „Der Opernfreund“

Die Wunder von Österreich https://www.youtube.com/watch?v=YljsXkLulfw
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