INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 20. JUNI 2026)
Wiener Philharmoniker: Das Sommernachtskonzert als ORF-Video (1 Stunde, 30 Minuten
Vor der barocken Kulisse Schönbrunns entfaltet das Sommernachtskonzert seine magische Atmosphäre. Lorenzo Viotti gibt sein Debüt am Pult, Bryn Terfel erfüllt die Nacht mit Arien und warmem Klang. Beliebte Werke aus Oper, Ballett und Symphonie verweben sich zu einem schimmernden Klangteppich, bevor Strauss’ Wiener Blut die sommerliche Szenerie in funkelnde Leichtigkeit taucht. Durch den Konzertabend führt Teresa Vogl.

https://on.orf.at/video/14327529/sommernachtskonzert-2026
________________________________________________________________________________________________________________________
STAATSOPER BERLIN/ Tagestipp: Samson et Dalila, Oper in drei Akten (1877/1892)

Foto-Copyright: Matthias Baus
Camille Saint-Saëns‘ Oper Samson et Dalila erzählt die Geschichte des Hebräers Samson, der sich gegen die Herrschaft der Philister auflehnt und sein Volk befreien will. Durch seine von Gott verliehene Kraft gilt er als nahezu unbesiegbar. Als er sich jedoch in die Philisterin Dalila verliebt, wird er verwundbar, denn sie erfährt das Geheimnis seiner Stärke. So entsteht eine dramatische Geschichte über Liebe, Verrat, Glauben und den Verlust der eigenen Identität.
Besetzung
Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Inszenierung: Damián Szifron
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Marcin Łakomicki
Bühne: Etienne Pluss
Kostüme: Gesine Völlm
Licht: Olaf Freese
Video: Judith Selenko
Choreographie: Tomasz Kajdański
Einstudierung Chor: Gerhard Polifka

Foto-Copyright: Matthias Baus
Samson: Roberto Alagna
Dalila: Aigul Akhmetshina
Oberpriester des Dagon: Łukasz Goliński
Abimélech: Carles Pachon
Ein alter Hebräer: Nicolas Testé
Erster Philister: Álvaro Diana
Zweiter Philister: Hanseong Yun
Chor: Staatsopernchor
Orchester Staatskapelle Berlin
Termine
- Juli 2026, 19.00 Uhr
7. Juli 2026, 19.00 Uhr
10. Juli 2026, 19.00 Uhr
12. Juli 2026, 18.00 Uhr
Dauer: ca. 2:40 h inklusive einer Pause nach dem 2. Akt

Foto-Copyright: Matthias Baus
Sprache: In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 15 Jahren
__________________________________________________________________________________________________________
Auszug aus „News: HEINZ SICHROVSKY verteidigt Kunst und Kultur – das Wichtigste in Kürze
Festwochen: Oper ohne Anlass
Da hämmert das Herz des Opernirren wieder vor Ärger, diesmal aus Anlass des „Parsifal“, den die Wr. Festwochen aus Flandern eingeladen haben. Den Grund kann ich nur vermuten, denn mit dem Standard, der für solch eine Ehre einmal obligat war, hatte das Ganze nichts zu tun. Eher hatten die programmplanenden Amateure gehört, dass die Regisseurin Susanne Kennedy einen KI-Künstler verpflichtet hat, der Wagners Fünfeinhalbstünder in durchgängig formatfüllendem Videoschwulst (Hirsch, Krieg der Sterne, Spiel mir das Lied vom Tod) ersäuft.
Von einem Videospiel unterscheidet sich das Ärgernis nur insofern, als man dort die Figuren bewegen kann. Das wäre hier nötig gewesen, denn die Sänger liegen, sitzen, starren unbeweglich, nur ein paar Statistinnen treiben Rückengymnastik. Dass sich das Gelingen im Orchestergraben entscheidet, weil die Partitur das Ganze auf die Flügel nimmt? Kein Thema, auch die chinesische Dirigentin Yi-Chen Lin scheint eher zufällig ans Pult des RSO gelangt. Anfangs klingt das arg buchstabiert, dann diszipliniert es sich sedierend. Um aber – das Phänomen solcher Umschaltmomente ist geläufig – im dritten Akt plötzlich ein Stück Richtung Himmel abzuheben. Gesanglich? Der überforderte Russell Thomas schreit den Titelerlöser in Einheitsfarbe und -lautstärke, Dshamilja Kaiser ist eine tolle Kundry, Albert Dohmen hat immer noch Gurnemanz-Format, Amfortas und Klingsor gefallen. Aber mit Nebensächlichkeiten wollen wir uns doch nicht aufhalten.
Heinz Sichrovsky in „News“
______________________________________________________________________________________________________________________________
Heute Ausstellung / Vernissage in Ried/Oberösterreich
Ceculv Maybach/ Manuela Miebach: Die Wenigsten wissen ja das ich auch vor vielen Jahren einmal gemalt habe. Nach einem intensiven Studium (1.Semester 1997 an der Akademie der Künste Wien und 4.Semester an der künstlerischen VHS) präsentierte ich meine 1.Großausstellung in der WIFI wo Wolfram Marboe die Laudatio hielt. In dieser Zeit der Ausstellungen wurden bereits ein großer Teil der Gemälde und Zeichnungen bereits verkauft.
Nun bestand noch ein Restbestand von Exponaten die nun in einer Gemeinschaftsausstellung präsentiert werden. Die Ausstellung wird dann bis Ende Juli 2026 der Öffentlichkeit zugänglich sein.


Herbert Weinmüller, Vizepräsident des Zetralverbandes der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs

Ceclily Baybach/ Manula Miebach bei einer Ausstellung von ihr, bei der Ernst Wolfram Marboe die Laudatio hielt!
_______________________________________________________________________________________________________________________________
Strauss 2225: Dances for the Future, Vienna Ballet Academy, June 12th, 2026 (London). Attitude Devant 2
Ballet Academy of the Vienna State Opera
Part of Next Generation Festival 2026

Having watched and enjoyed this particular performance very much last October 18th at Vienna’s “NEST”, I took the liberty of publishing this wonderful review by Miss Vera Liber (London). Good and visionary work like this should always be promoted, even if only during a short tournée!
Changes like this are precisely what Vienna has needed , alarmingly and urgently, for years. And I can say that I know what I am talking about when I tell you that I understand how difficult it is to change things in a “climate” of “Oh, but we have been doing this, exactly like this, for years!”.
The Season, the first one of Miss Ferri and her team in Vienna, is coming to an End – and what a year it was – but I am still repeating my “Credo” since last September:
HAPPY DAYS ARE HERE AGAIN!
It makes so much sense…
Here is Miss Liber’s original text!
Ricardo Leitner
https://www.attitude-devant.com/blog/2026/6/19/nvaqffhq9qe684w8f77jp1tml94jrw
_____________________________________________________________________________________________________________
Agentur Balmer & Dixon: Künstlernachrichten: Ausgewählte Nachrichten für Juli und August 2026 (in alphabetischer Reihenfolge):
Stefan BLUNIER dirigiert am 3. Juli 2026 im Schwelgernpark Duisburg im Rahmen des Marxloh Music Circus ein abwechslungsreiches Programm mit zwei Uraufführungen und einem beliebten Orchesterklassiker. Zur Aufführung gelangen Bickram Ghoshs HOME AND THE INFINITE – A TAGORE SONG CYCLE FOR VOICE AND ORCHESTRA mit Kamalini Mukherji, sowie Koray Berat Saris THE BEARERS OF LIGHT mit Karsu Dönmez. Ergänzt wird das Programm durch Bizets SUITE NR. 1 aus der Oper CARMEN.
Anna EL-KHASHEM ist beim Verbier Festival gleich in zwei Konzerten zu erleben: Am 18. Juli singt sie die Despina in einer konzertanten Aufführung von Mozarts COSÌ FAN TUTTE in der Salle des Combins. Es musizieren das Verbier Festival Chamber Orchestra unter der Leitung von Gábor Takács-Nagy; zu den weiterenolisten gehört u.a. Sir Bryn Terfel. Am 21. Juli gestaltet die Künstlerin in der Église de Verbier einen Liederabend mit Werken u.a. von Robert und Clara Schumann. Am Flügel sitzen James Baillieu und Caroline Dowdle.
Cornel FREY wird am 1. Juli in der Wiederaufnahme von Bergs WOZZECK an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf ein letztes Mal in dieser Spielzeit die Rolle des Hauptmanns singen. Die Inszenierung stammt von Stefan Herheim, am Pult steht Roland Kluttig.
Äneas HUMM tritt am 22. August 2026 als Baritonsolist beim Mozart-Konzert EINE KLEINE NACHTMUSIK im Rahmen der Brandenburgischen Sommerkonzerte auf dem Rittergut Stechau auf. Weitere Mitwirkende sind die Kammerphilharmonie Berlin-Brandenburg, die Sopranistin Agnes Selma-Weiland sowie Nachwuchs-Preisträgerinnen und -Preisträger des Bundeswettbewerbs Jugend. Die Moderation übernimmt Wolfram Korr.
Torben JÜRGENS singt die Rolle des Angelotti in Puccinis TOSCA an der Deutschen Oper am Rhein. Die musikalische Leitung übernehmen Vitali Alekseenok, Katharina Müllner und Azim Karimov. Termine: 3./11./16. Juli 2026. Die Produktion von Dietrich W. Hilsdorf wird im kommenden Januar wieder aufgenommen.
Johannes KAMMLER wird am 25. Juli beim Verbier Festival in der Salle des Combins als Baritonsolist in Orffs CARMINA BURANA zu erleben sein. Es musiziert das Verbier Festival Junior Orchestra unter der Leitung von James Gaffigan. Am Flügel sitzt Bruce Liu, der zudem Prokofjews KLAVIERKONZERT NR. 3 IN C-DUR OP. 26 interpretieren wird. Der Künstler wird am 31. Juli in Wagners GÖTTERDÄMMERUNG die Rolle des Gunther übernehmen. Die konzertante Aufführung in der Villa Rufolo in Ravello wird von Kent Nagano dirigiert; es spielen das Dresdner Festspielorchester und Concerto Köln.
Michael KUPFER-RADECKY ist auch dieses Jahr wieder an den Bayreuther Festspielen zu erleben. Den Anfang macht er als Wotan/Wanderer in der Kinderoper DER RING DES NIBELUNGEN, inszeniert von Leonie Haupt. Azis Sadikovic wirkt als Dirigent des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt. Daten: 25./27./28./30./31. Juli, 2./3./4. August. In Wagners RIENZI übernimmt er gleich zwei Rollen, und zwar ist er Paolo Orsini (19. und 26. August) und Cecco del Vecchio (26. Juli, 3./8./14./17./22./24. August). Musikalische Leitung: Nathalie Stutzmann, Regie: Alexandra Szemerédy, Magdolna Parditka. Ausserdem singt der Künstler am 1./9./16. August erneut den Gunther in Wagners GÖTTERDÄMMERUNG. Marcus Lobbes ist als Kurator für das experimentelle Projekt «RING 10010110» an den Bayreuther Festspielen verantwortlich. Im Orchestergraben steht Christian Thielemann.
Lena KUTZNER wird ihr Debut an den Bayreuther Festspielen geben, und zwar als Brünnhilde in der Kinderoper DER RING DES NIBELUNGEN, inszeniert von Leonie Haupt. Azis Sadikovic leitet das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt. Daten: 25./27./28./30./31. Juli, 2./3./4. August.
Andrei MAKSIMOV singt die Titelrolle in Verdis RIGOLETTO an den Wiener Festspielen 2026. Termine: 17./19./25. Juli und 23./25./29. August. Toby Purser dirigiert das Vienna Sinfonia Orchestra. Die Inszenierung stammt von Tim Claydon.
Magnus PIONTEK feiert am 22. August Premiere als Eremit in von Webers FREISCHÜTZ am Burgplatz Open Air Braunschweig. Regie führt Philipp Moschitz. Die musikalische Leitung liegt bei Alexander Sinan Binder. Weitere Termine: 23./25./26./27./28./29./30. August und im September.
Rolf ROMEI ist ab 22. August in der Wiederaufnahme von AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY (Weill) am Theater Basel in der Rolle des Jim Mahoney zu erleben. In dieser Inszenierung von Benedikt von Peter steht Thomas Wise am Pult.
Marie SEIDLER präsentiert am 22. August einen Liederabend mit Werken von Brahms an der Schubertiade in Vilabertran, zusammen mit Elinor Martínez (Sopran), Santiago Sánchez (Tenor), Henk Neven (Bariton), sowie Pauliina Tukiainen und Victoria Guerrero am Flügel.
Jordan SHANAHAN ist auch dieses Jahr wieder an den Bayreuther Festspielen zu erleben. Er singt die Rolle des Klingsor in Wagners PARSIFAL. Regie: Jay Scheib. Dirigat: Pablo Heras-Casado. Termine: 31. Juli, 10./20./25. August 2026. Ausserdem singt er am 28. August im Rahmen des Grafenegg Festivals ein Konzert mit Auszügen aus Wagners PARSIFAL im Wolkenturm Grafenegg. Er singt die Rollen Amfortas und Klingsor unter der Leitung von Pablo Heras-Casado. Es spielt das Bayreuther Festspielorchester.
Bo SKOVHUS wird am 1. Juli an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf ein letztes Mal die Titelrolle in der Wiederaufnahme von Bergs WOZZECK singen. Die Inszenierung stammt von Stefan Herheim, am Pult steht Roland Kluttig. Am 18. Juli präsentiert er Frank Martins SECHS MONOLOGE AUS JEDERMANN im Rahmen der Salzburger Festspiele. Im Mozarteum spielt die Junge Philharmonie Wien unter der Leitung von Michael Lessky. Schliesslich ist der Künstler am 12. August noch einmal als Agamemnon in einer konzertanten Version von Glucks IPHIGENIE IN AULIS im Bayreuther Friedrichsforum zu erleben. Michael Hofstetter leitet die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.
Matthew TOOGOOD wird am 2. Juli am Tiroler Landestheater zum letzten Mal Tschaikowskys SCHWANENSEE dirigieren. Die Choreografie stammt von Marcel Leemann. Ausserdem leitet er das Orchester des Tiroler Landestheater in Massenets DON QUICHOTTE. Termine: 4. und 5. Juli. Die Inszenierung von Julia Burbach wird im Herbst wieder aufgenommen.
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________
NEUE CD von GRAMOLA Winter & CO: Wolfgang Amadeus Mozart; Serenade Nr. 10 in B-Dur KV 361 Gran Partita KV.361, Milan Turkovic/Bläser der Wiener Symphoniker


