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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 15. MÄRZ 2026)

14.03.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 15. MÄRZ 2026)

Wiener Staatsoper: Für folgende Vorstellungen gibt es ein Kontingent für Kurzentschlossene:

»LE GRAND MACABRE« am Sonntag, 15.03.2026: ein Kontingent von 80 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€.

Dieses Angebot kann ab Samstag, 14.03.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team der Wiener Staatsoper

PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.

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 Bayerische Staatsoper: Umbesetzungsmeldung „Elektra“ am 18,/21,/27. Mäz
 
Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzung informieren: In den Vorstellungen von Elektra am 18., 21. und 27. März 2026 übernimmt Violeta Urmana die Partie der Klytämnestra anstelle von Nina Stemme.
 
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Violeta Urmana. Foto: Bayerische Staatsoper
 
 Violeta Urmana
Violeta Urmana studierte Gesang in Vilnius und München. Von 1991 bis 1993 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an. Sie gastierte u. a. an der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Staatsoper, dem Teatro Real in Madrid, dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona, der Opéra national de Paris, dem Teatro alla Scala in Mailand, dem Royal Opera House Covent Garden in London, der Metropolitan Opera in New York sowie bei den Festspielen in Salzburg, Bayreuth, Edinburgh und Aix-en-Provence. Zu ihrem Repertoire gehören sowohl Sopran- als auch Mezzosopran-Partien, darunter Aida / Amneris (Aida), Isolde / Brangäne (Tristan und Isolde) sowie Laura und die Titelpartie in La Gioconda; außerdem u. a. Azucena (Il trovatore), Odabella (Attila), Lady Macbeth (Macbeth), Santuzza (Cavalleria rusticana) sowie die Titelpartien in Ariadne auf Naxos, Tosca, Norma und La Wally. Sie ist mit dem Royal Philharmonic Society Award sowie den höchsten Orden Litauens und Italiens ausgezeichnet worden und ist außerdem Österreichische Kammersängerin, Ehrendoktorin der Hochschule für Musik und Theater in Vilnius und Artist for Peace bei UNESCO. An der Bayerischen Staatsoper war sie als Fenena (Nabucco), Kundry (Parsifal), Eboli (Don Carlo), Fricka / Sieglinde (Die Walküre), Leonora (La forza del destino), Klytämnestra (Elektra), Marija Dmitrijewna Achrossimowa (Krieg und Frieden), Die Gräfin (Pique Dame) und Kabanicha (Káťa Kabanová) zu erleben. In der Spielzeit 2025/26 kehrte sie als Die Zarin in der Neuproduktion von Die Nacht vor Weihnachten zurück.
 
ZU DEN VORSTELLUNGEN
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Staatsoper Berlin/ Unter den Linden: SAisonvorschau 2026/2027 online

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Liebes Publikum,
der Spielplan der Saison 2026/27 ist online! Entdecken Sie ein Programm voller Höhepunkte: sechs Opernpremieren, Werke aus vier Jahrhunderten Operngeschichte, symphonische und kammermusikalische Konzerte sowie ein vielfältiges Angebot für unsere jungen Gäste.

Die traditionsreichen Barocktage kehren mit vier Opern und Konzerten international renommierter Ensembles der Alten Musik zurück. Und zu den Festtagen 2027 wird Generalmusikdirektor Christian Thielemann sowohl in Opernaufführungen als auch bei einem Konzert am Pult der Staatskapelle Berlin zu erleben sein. 
Programm entdecken

Zum Trailer

Tauchen Sie ein in die Vielfalt der Musik, teilen Sie Gefühlswelten und Gedanken mit anderen im Publikum und lassen Sie sich von den außergewöhnlichen Momenten der neuen Saison verzaubern.
Wir freuen uns darauf, Sie in der Saison 2026/27 bei uns zu begrüßen!

Mit einem herzlichen Willkommen und herzlichen Grüßen

Ihre Staatsoper Unter den Linden
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Deutsche Oper am Rhein: Gemeinsame erfolgreiche Jahre – Chefdirigent Vitali Alekseenok verabschiedet sich nach der Saison 2026/27

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Vitaly Alekseenok. Copyright: Elza Kherebchuk

 Der Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein, Vitali Alekseenok, wird sich nach Erfüllung seiner Vertrags­­laufzeit ab der Spielzeit 2027/28 neuen Aufgaben zuwenden. Der 35-jährige Dirigent aus Belarus war zur Spielzeit 2022/23 zunächst als Kapellmeister an die Deutsche Oper am Rhein gekommen. Nach nur einem Jahr in dieser Position wurde er zum Ersten Kapellmeister und Stellvertretenden Generalmusik­direk­­tor berufen und unterschrieb zur Saison 2024/25, mit dem Weggang von Generalmusikdirektor Axel Kober, einen Dreijahresvertrag als Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein, der zur Saison 2027/28 endet.

Vitali Alekseenok: „Es war und ist mir eine große Freude, an diesem wunderbaren Haus zu arbeiten und Teil eines Teams zu sein, das in den vergangenen Jahren mit großem Engagement viele spannende Projekte realisiert hat. Von Anfang an haben wir eine gemeinsame künstlerische Sprache gefunden, die sich in ganz unterschiedlichen musiktheatralen Arbeiten entfalten konnte. Ich bin sehr dankbar für die Zusammen­arbeit mit den Düsseldorfer Symphonikern und den Duisburger Philharmonikern, mit Chor, Solist*innen, dem Ballettensemble und dem gesamten Team hinter den Kulissen. Auch wenn meine Zeit als Chefdirigent in absehbarer Zeit zu Ende gehen wird und ich mich neuen künstlerischen Erfahrungen und Heraus­for­derungen zuwenden möchte, wird die Deutsche Oper am Rhein für mich immer ein besonderer Ort bleiben. Dem Haus und seinem Publikum fühle ich mich auch zukünftig verbunden.“ 

„Wir dürfen uns überaus glücklich schätzen, mit Vitali Alekseenok bis Ende der Saison 2026/27 einen herausragenden Künstler in der wichtigen Position des Chefdirigenten an unserer Seite zu haben, der für die Musik nicht nur brennt, sondern sie auch exzellent vermittelt“, so der kommissarische Künstlerische Leiter der Deutschen Oper am Rhein, Marwin Wendt. Am 12. April 2026 wird Vitali Alekseenok im Opernhaus Düsseldorf die Premiere von Richard Strauss‘ Elektra in einer Neuin­szenierung von Stephan Kimmig dirigieren und das Publikum zwei Wochen zuvor mit seinem Gesprächsformat Fokus Musik durch die Opernpartitur führen. In der Spielzeit 2026/27 wird Vitali Alekseenok zwei hochkarätige Opern­premieren und mehrere Wiederaufnahmen musikalisch leiten. Das Programm der kommenden Saison wird am 12. Mai 2026 veröffentlicht.

Mit der künftigen Generalintendantin Ina Karr, die zur Saison 2027/28 die künstlerische Leitung der Deutschen Oper am Rhein übernehmen wird, steht Vitali Alekseenok bereits in einem ersten Austausch über mögliche künstlerische Perspektiven. Sie sagt: „Vitali Alekseenok ist ein hervorragender Dirigent, der derzeit wesentlich zum hohen musikalischen Niveau von Ensemble und Orchester an der Deutschen Oper am Rhein beiträgt. Ich schätze seine Arbeit sehr und freue mich auf künftige Begegnungen und mögliche gemeinsame Projekte in den kommenden Spielzeiten.“

An der Deutschen Oper am Rhein hat Vitali Alekseenok als Chefdirigent die musikalische Leitung mehrerer Opern­produktionen übernommen, darunter die Uraufführung von Manfred Trojahns Septembersonate, Tschaikowskys Eugen Onegin, Verdis Nabucco, Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk und die konzertante Opernaufführung von Beethovens Fidelio. Feinfühlig begleitete er auch das Ballett am Rhein, u. a. mit Tschaikowskys Der Nussknacker und Heiner Goebbels Surrogate Cities. Innerhalb des großen Opernrepertoires stehen Tschaikowskys Jungfrau von Orléans, Mozarts Zauberflöte sowie Das Rheingold und Die Walküre von Richard Wagner beispielhaft für das große Spektrum des Repertoires, das Vitali Alekseenok in Düsseldorf und Duisburg zusammen mit den Düsseldorfer Symphonikern, den Duisburger Philharmonikern, dem Ensemble und Chor der Deutschen Oper am Rhein zur Aufführung brachte.

Neben seinem Engagement an der Deutschen Oper am Rhein ist Vitali Alekseenok auch international als Opern- und Konzertdirigent gefragt: Mit der Premiere von Boris Godunow gab er im Herbst 2025 sein Debüt an der Opéra National de Lyon; an der Semperoper Dresden dirigierte er die Wiederaufnahme von Madama Butterfly. Konzertdebüts gab er in jüngster Vergangenheit mit der Dresdener Philharmonie, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Orchestre National de Montpellier und dem Maggio Musicale Florenz. Im Mai 2026 steht er erstmals am Pult der Philharmonie Zuidnederland und der Wiener Symphoniker.

 

Pressefoto im Anhang: Vitali Alekseenok (FOTO: Liliya Namisnyk). Weitere Portraits von Vitali Alekseenok stehen im Pressebereich unserer Website zum Download bereit.

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TTT Kulturkommentar + Theaterdenken: „Über das Frühjahr“, Bertolt Brecht zu Entfremdung, schwindender Selbstbestimmung! Synchronizität Musiktheater (nach C.G. Jung)!

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Warnende gesellschaftskritische Parabel (1928) zu zivilisatorischen Auswüchsen. Ist moralischer Kompass tot?

Fortsetzung zu: „Stabilisiert „Regietheater“ heute politische Tyrannei? Ja!!!“ 21.2.2026

Ausblick auf: „Pornosozialisation unserer Kinder! Kanzler + Regierung = schriller Frühstücksdirektor + Co.?  In Kürze

Brecht zeigt tiefgreifende Sorge über Verlust unmittelbarer, sinnlicher Wahrnehmung des Frühlings – ein Ereignis, das früher als selbstverständlich und lebendig erlebt wurde, heute auch im Musiktheater vernichtet wurde. Statt sich in Traurigkeit zu verlieren, vermittelt er nüchterne, fast dokumentarische Analyse gesellschaftlicher Veränderungen. Die Sprache ist rational, distanziert, ohne romantische Idealisierung. 

Für die Metapher wählt er eine Sprache, die tiefere, symbolische Bedeutung trägt. Anstatt etwas direkt zu benennen, wird durch den Frühling indirekt auf Prozesse wie Erwachen, Liebe Neuanfang,  politischer Wandel, jugendliche Entwicklung, Wachstum oder Veränderung hingewiesen. Kraft liegt in Hoffnung und unaufhaltsame Veränderung – ein Bild, das in Literatur, Politik und Alltag tief verankert ist.

Brecht entwickelt zeitlose Kritik, keine bloße Nostalgie, zeigt gesellschaftliche Blindheit. Statt offensivem Echo und Resonanz, umschreibt er nahezu suizidale Gleichgültigkeit der Menschen. 

Natur, Naturgesetz, menschliches Erleben jenseits aller Intellektualität / Rationalität im Fühlen, Erleben, in emotionaler Intelligenz geht unter. Allegorie weist auch nach 98 Jahren auf weltweiten Makrokosmos deformierter Humanität, nicht nur in autokratischen Tollereien (s. Theater – Orga).

Mikrokosmos Musiktheater pflegt synthetische Konsensrealitäten, dekonstruierte Auswüchse, anspruchslos inszeniert im „Regietheater“ gem. Parabel, als Phänomen laut  Feuilleton in ehemals bedeutendsten und immer noch traditionsreichsten Häusern, s. Wien, die zu touristischer Bespaßung, Stippvisiten verkommen, … und die Gebäude sind ja auch recht schön…

Weiterlesen unter: https://onlinemerker.com/ttt-kulturkommentar-theaterdenken-ueber-das-fruehjahr-bertolt-brecht-zu-entfremdung-schwindender-selbstbestimmung-synchronizitaet-musiktheater-nach-c-g-jung/

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Wien/ Ehrbar-Saal: Spüren Sie ihn schon – den Frühling?
Den zarten Duft der ersten Blüten, das leise Erwachen der Natur, das mit jedem Sonnenstrahl auch unsere Emotionen zum Klingen bringt?

Ja? Ich auch!

Diese Woche bin ich wieder – wie (eh fast) immer – erfüllt von vielen, wundervollen Klängen:

Den Auftakt bildet das Schlusskonzert der Vienna Classic Piano Academy, gefolgt vom Liederabend der mdw mit Studierenden aus den Klassen von Florian Boesch, Markus Hadulla und Angelika Kirchschlager. Von dort spannt sich der musikalische Bogen zu den Sinfonien der Bach-Söhne – ein Freude von und für die ganze Familie, sozusagen! Manoush Ruken Toth spielt Stücke von Brahms & Co auf meinem wundervollen Ehrbar-Flügel.

Ganz besonders freue ich mich auf das Jubiläumskonzert zum 100. Geburtstag von Hans Werner Henze mit der Jungen Philharmonie Wien!
(Psst: Wer sich besonders für Richard Wagners Leben in Wien interessiert, kann sich außerdem für eine Führung anmelden.)

Dazu treten die Kompositionen von Leopoldine Blahetka und Louise Farrenc, musikalische Farben aus Spanien und Amerika sowie unvergessliche Melodien der großen Meister der Filmmusik: Ennio Morricone und Nino Rota in mir auf.

Im Kleinen Ehrbar Saal verbirgt sich zudem eine – mir bereits bekannte – versteckte Perle … gleich zwei Mal!

Den Abschluss meiner aufregenden Frühlingswoche bildet schließlich der Operetten-Salon von Wolfgang Dosch (mit Künstlergespräch!) und dem VOCAL POP³.

Vielleicht ist es ja gerade diese Vielfalt, die den Frühling auch musikalisch spürbar macht. Ich bin mir sicher: Diese Woche findet jeder einen Moment zum Lauschen und Genießen.

Schauen Sie doch bei mir vorbei – Es würde Sie sicher freuen!

Herzlich,
Ihr
Ehrbar Saal
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