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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 15. AUGUST 2026)

15.08.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 15. AUGUST 2026)

HEUTE AUF 3 SAT: ARIADNE AUF NAXOS von den Salzburger Festspielen

Oper von Richard Strauss von den Salzburger Festspielen 2026

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Angeblich „Ariadne auf Naxos“: Foto: Salzburger Festspiele/ Thomas Aurin

https://www.3sat.de/kultur/musik/ariadne-auf-naxos-salzburger-festspiele-2026-100.html

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HEUTE AUF „ARTE“: DAS RHEINGOLD

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Foto: ARTE

„Das Rheingold“ wird am Samstag, den 15. August 2026, um 23:35 Uhr auf ARTE im Fernsehen ausgestrahlt. 

Es handelt sich um die deutsche TV-Premiere der spektakulären Neuinszenierung von den Osterfestspielen Salzburg 2026
Oper Kirill Serebrennikov inszeniert „Das Rheingold“ als globale Postapokalypse für die Osterfestspiele 2026. Serebrennikov gilt als einer der kompromisslosesten Regisseure der Gegenwart. In seinem Neuansatz verwandelt er den Stoff in ein symbolgeladenes Welttheater. Zum Ereignis wurde die musikalische Umsetzung des „Rheingold“ unter der Leitung von Kirill Petrenko.
Mit Christian Gerhaher, Thomas Atkins, Gihoon Kim, Leigh Melrose, Brenton Ryan, Thomas Cilluffo, Le Bu, Patrick Guetti, Catriona Morison, Sarah Brady, Jasmin White, Louise Foor, Yajie Zhang, Jess Dandy
 
Sendungsinfos
Darsteller: Christian Gerhaher, Thomas Atkins, Gihoon Kim, Leigh Melrose, Brenton Ryan, Thomas Cilluffo, Le Bu, Patrick Guetti, Catriona Morison, Sarah Brady, Jasmin White, Louise Foor, Yajie Zhang, Jess Dandy Regie: Michael Beyer Kostüme: Slavna Martinovic Fernsehregie: Michael Beyer Choreographie: Ivan Estegneev, DeLaVallet Bidiefono Dirigent: Kirill Petrenko Stereo

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TTT: Kulturkommentar + Musiktheaterdenken Traditioneller Realismus + Alltäglichkeiten + KI? Metaphysische Visionen, künstlerische Transformationen, Quantenphänomene, Parallelwelten?

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Musiktheater muss aus aktueller Krise mit Ermüdungserscheinungen, Akzeptanzkrisen  zu lebendiger, sinnstiftend unterhaltender Kunst reaktiviert werden, im Umschwung / Aufschwung und Sinnlichkeit statt Stagnation tradierter Unverständlichkeit, geringem Erkenntnisgewinn überlebter Stereotypen.

 Stattdessen rennt man in die nächste Sackgasse des toten Mediums „Künstliche Intelligenz“!

Vergisst auch z. B. nach Peter Zadek  „den nötigen Schuss Entertainment“, um Qualität mit Unterhaltung als Balance zwischen ästhetischer Tiefe und Zugänglichkeit zu verbinden, als integraler Bestandteil zur Qualität jenseits elitärer Strömungen im Musiktheater!

TTT Selbstverständnis: Synthese aus Intellekt und Praxis, künstlerisches Handeln mit tiefgründiger Reflexion verbindend.Wissenschaft dienst als Inspirationsquelle nicht als Forschungsgegenstand exakter Wissenschaft. Betrachtungen gehen von Fakten und deren  fiktiven, hypothetischen Möglichkeiten aus, bei dem das Kleinste (Mikrokosmos/Teilchen) das Größte (Makrokosmos/Universum) spiegelt.

Vorliegende Strategie bietet gegliederte Revitalisierung ohne „Rübenrauschen“, Potenzial für erneuertes, tieferes Erleben, essenzielle Werkzeuge zu tieferen Wahrhaftigkeiten!

„Rübenrauschen“: Metapher für inhaltliche Leere und bedeutungslosen „Lärm“, ohne substanzielle Aussagekraft oder semantische Tiefe durch defizitäres Analysevermögen, z. B. Missdeutung von Relevanz / Irrelevanz. Im Ergebnis fehlt dann z. B. im Regietheater „roter Faden“, Kohärenz, Sinnhaftigkeit („Weil da nur was durch die Rüben rauschte!“)…

Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/ttt-kulturkommentar-musiktheaterdenken-traditioneller-realismus-alltaeglichkeiten-ki-metaphysische-visionen-kuenstlerische-transformationen-quantenphaenomene-parallelwelten/

TTT
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­Heinz Sichroysky rettet (Wie jede Woche) die Kultur! (Auszug aus seinem Newsletter)

Brechts schwarzer Freudentag

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Der 1. Jänner 2027 wird für die Bühnen ein schwarzer Freudentag: Da Bert Brecht am 14. August 1956 in Ost-Berlin verstorben ist, laufen 70 Jahre nach Beginn des Folgejahres die Rechte für sein Werk aus. Heißt: Jeder darf in viereinhalb Monaten „Mutter Courage“, „Der gute Mensch von Sezuan“ oder den „Kaukasischen Kreidekreis“ spielen, ohne dafür dem Suhrkamp-Verlag (und über ihn den letzten Brecht-Erben) Tantiemen bezahlen zu müssen. Das ist gut, denn seit ein paar Schurkendiktatoren mit einer Bande apokalyptischer amerikanischer Fresskapitalisten um den globalen Endsieg raufen, ist Brechts dezidiert linke Einordnung der Welt kenntnisnahmebedürftig, wenn nicht unentbehrlich.

Die schlechte Nachricht ist: Ab 1. 1. 2027 darf sich auch jeder Trottel von Dramaturg und Regisseur an Brechts fabulöser Stück-Architektur zu schaffen machen. Hat man die Erben lang für ihre oft kleinkarierte Verbotspolitik verflucht, so sehe ich mit Grauen das Kommende: Mutter Courage, mit Wikipedia-Einschüben und Live-Kamera auf vier Herren in Strapsen verteilt, kann ich mir vorstellen, will es aber nicht.

Zum Glück allerdings war Brecht ein in Erotik-Belangen hemmungs- bis gewissenloser Mensch, weshalb in Einzelfällen mehrere seiner Geliebten als Ko-Autorinnen eingetragen sind. Elisabeth Hauptmann vor allem, die ihr langes Leben erst 1973 in Ost-Berlin beendet hat. Heißt: Wer Gestaltungsbedarf an der „Dreigroschenoper“ oder der „Heiligen Johanna“ verspürt, wird sehen müssen, ob er 2043 überhaupt noch in der Branche ist. So ändern sich die Zeiten.
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­Barrie Kosky spricht
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In dieser News-Ausgabe finden Sie ein Interview mit dem Regisseur Barrie Kosky, auf das ich Sie besonders hinweise. Besteht doch unter halbwegs Kundigen fast Konsens: Den sinnlos abmontierten Intendanten Hinterhäuser zu ersetzen, ist aussichtslos. Aber man kann die Folgen des politischen Kampfdilettierens zumindest in Grenzen halten. Und da wäre der Kosmopolit Kosky mit seinen jüdisch-osteuropäisch-australischen Diaspora-Wurzeln und seiner reichen Opern- und Theaterbiografie einer, dem man sich nähern kann. Auch, weil er biografisch und stilistisch vom Festspielgründer Max Reinhardt nicht zu weit entfernt ist. Zu einer allfälligen Bewerbung entkommt ihm im News-Interview klugerweise kein Wort, aber er skizziert klare Vorstellungen eines Festivals, das Gestern und Heute ineinander spiegelt. Auch aus der Findungskommission hört man teils Ermutigendes in seine Richtung.

Das Problem sind die letztentscheidenden Kulturpolitiker von Land und Stadt Salzburg und dem Bund. Ihr vergangenes Agieren lässt befürchten, dass sie in der hochsensiblen Causa Intriganten, Einsagern, Eigeninteressenten und Radaubrüdern aus dem semiprofessionellen Blogger-Segment als leichte Beute zur Verfügung stehen.

An uns Profis ist es, all diesen Gestalten belastbares Wissen und die schnell schwindende Macht seriöser Medien entgegenzusetzen.

Auszug aus „News
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NEUE CD von GRAMOLA Winter & CO: OPHELIA – Lieder von Richard Strauss. Miriam KUTROWATZ (Sopran)/ Andreas Fröschl (Klavier)

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Ophelia
Miriam Kutrowatz/Andreas Fröschl
Richard Strauss
1 CD, Gramola
€ 19.90
Veröffentlichungsdatum: 05.06.2026
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643993655
Bestellnummer: 99365
 
Ophelia
„Ich wollt ein Sträußlein binden, und dies haben wir aus 21 Liedern gebunden.“ Neben „blumigen“ Liedern wie dem soeben erwähnten und den „Mädchenblumen op. 22“ schöpfen die junge österreichische Sopranistin Miriam Kutrowatz und der Münchner Pianist, Liedbegleiter und Kabarettist Andreas Fröschl aus dem großen Fundus der zahlreichen Liedkompositionen Richard Strauss’. Dabei finden sich einerseits weitere eher jugendlich-unbekümmerte, unbeschwerte Gefühle wie im „Rosenband“, „Amor“ oder „Säusle, liebe Myrthe“, aber auch expressionistisch-schwere Lieder, die Schmerz, Verwirrung, Verzweiflung oder auch Wut ausdrücken, wie die titelgebenden „Drei Lieder der Ophelia op. 67“. Diese und weitere Lieder wie „Allerseelen“, „Ständchen“ oder „Nichts“ präsentiert die bereits auf den bedeutendsten Konzert- und Opernbühnen Europas präsente Miriam Kutrowatz auf dieser Debüt-CD.
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Künstlernachrichten für September 2026  (Agentur Badix/ Zürich)

Ausgewählte Nachrichten für September 2026 (in alphabetischer Reihenfolge):

 Simon BAILEY feiert am 11. September Premiere von Wagners MEISTERSINGER VON NÜRNBERG am Stadttheater Minden. Er singt sein Rollendebüt als Hans Sachs. Dirigat: Frank Beermann, Regie: Jakob Peters-Messer. Weitere Termine: 13./18./20./25./27. September.

 Stefan BLUNIER tritt seine neue Position als GMD an und dirigiert die Duisburger Philharmoniker am Hanel Klassik Open Air (11. September). Der Grossanlass findet vor dem Opernhaus Duisburg statt. Präsentiert werden populäre Werke aus LES CONTES D’HOFFMANN, RUSALKA, MY FAIR LADY u.a. Am 18. und 20. September leitet er das Konzert «Trip to Italy» am Casa da Música Porto. Auf dem Programm stehen HAROLD EN ITALIE (Berlioz) und SINFONIE IN D-MOLL (Franck). Bratschensolist ist Mateusz Stasto. Ebenfalls am Casa da Música dirigiert er am 26. September Strauss’ ALSO SPRACH ZARATHUSTRA. Dazu werden Brahms’ AKADEMISCHE FESTOUVERTÜRE und Bergs DREI ORCHESTERSTÜCKE aufgeführt.

 Claude EICHENBERGER ist am 12. und 13. September in Glucks ORFEO ED EURIDICE in konzertanter Aufführung in der Reitschule Bern als Orfeo zu erleben. Unter der musikalischen Leitung von Bernhard Pfammatter musiziert sie gemeinsam mit dem Orchester La Banda Storica.

Dimitry IVASHCHENKO feiert am 18. September sein Rollendebüt als König von Frankreich in Reimanns LEAR an der Komischen Oper Berlin. Die Inszenierung stammt von Barrie Kosky, die musikalische Leitung übernimmt Nicholas Carter. Weitere Termine: 20./22./24./26./29. September bis im Oktober. Die Vorstellungen sind am Hangar 4 des Flughafen Tempelhof.

Marco JENTZSCH kehrt am 5. September als Herodes in Richard Strauss’ SALOME an die Latvijas Nacionālā opera in Riga zurück. Regie: Alvis Hermanis, Dirigat: Mārtiņš Ozoliņš.

 Johannes KAMMLER ist am 10. September beim Lucerne Festival und am 13. September im Théâtre des Champs-Élysées Paris als Gunther in Wagners GÖTTERDÄMMERUNG in konzertanter Aufführung zu erleben. Unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano wird die Produktion an beiden renommierten Konzertorten präsentiert. Es spielt das Dresdner Festspielorchester.

Michael KUPFER-RADECKY singt am 16. und 19. September den Kurwenal in Wagners TRISTAN UND ISOLDE am Taipei Performing Arts Center Grand Theatre. Die Inszenierung stammt von Christian Räth, die musikalische Leitung übernimmt Alexander Liebreich, der das Taipei Symphony Orchestra dirigiert.

 Lena KUTZNER ist ab dem 23. September in Wagners TANNHÄUSER im Festsaal der Wartburg wieder als Elisabeth und erstmals auch als Venus zu erleben. Die Regie stammt von Ansgar Haag, vor der Meininger Staatskappelle steht Killian Farrell. Weitere Vorstellungen finden am 26. und 30. September sowie im Oktober statt.

Matthias LIKA singt am 26. September den Bass-Solopart in Haydns SCHÖPFUNG in der Basilika St. Ulrich und Afra. Unter der Leitung von Peter Bader musiziert er gemeinsam mit der bayerischen Kammerphilharmonie.

Polina PASTIRCHAK feiert am 20. September Premiere als Contessa in Mozarts NOZZE DI FIGARO an der Hungarian State Opera in Budapest. Die Inszenierung stammt von Judit Galgóczy, im Orchestergraben steht Gábor Kali. Weitere Vorstellungen finden am 22./24./27./30. September sowie im Oktober statt.

Magnus PIONTEK singt den Eremiten in Webers FREISCHÜTZ beim Burgplatz Open Air in Braunschweig. Regie führte Philipp Moschitz, das Dirigat liegt bei Friedrich Praetorius. Vorstellungen finden am 1./2./3./4./5./6./8. September statt.

Rolf ROMEI ist erneut als Jim Mahoney in Weills AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY am Theater Basel zu erleben. Die szenische Gestaltung übernimmt von Benedikt von Peter, die musikalische Leitung Thomas Wise. Vorstellungstermine: 5./12.719./27. September.

Marie SEIDLER singt am 9./11./13. September die Partie der 3. Dame in Mozarts ZAUBERFLÖTE im Müpa Budapest. Iván Fischer hat die musikalische und szenische Leitung. Im Oktober und Dezember ist diese Produktion auch am Vicenza Opera Festival sowie an den Winterfestspielen Baden-Baden zu sehen.

Jordan SHANAHAN feiert am 12. und 27. September sein Hausdebüt an der Oper Leipzig als Holländer in Wagners FLIEGENDER HOLLÄNDER. Regie: Michiel Dijkema, Dirigat: Yura Yang und Christoph Gedschold. Weitere Vorstellungen gibt es im Mai und Juni 2027.

 Bo SKOVHUS singt die Bariton-Partie in Brittens WAR REQUIEM an der Mailänder Scala (6. September) sowie im Auditorium Rai Arturo Toscanini Turin (7. September). Unter der musikalischen Leitung von Simone Young spielt das Rai National Symphony Orchestra. Ausserdem wird er ab 29. September am Opernhaus Zürich als Gabriel von Eisenstein in Strauss’ FLEDERMAUS zu erleben sein. Die Inszenierung stammt von Anna Bernreitner, die musikalische Leitung übernimmt Jonathan Bloxham. Weitere Vorstellungen finden im Oktober statt.

 Alma Ruoqi SUN gastiert am 5. und 20. September als Königin der Nacht in Mozarts ZAUBERFLÖTE an der Semperoper Dresden. In der Inszenierung von Josef E. Köpplinger steht sie unter der musikalischen Leitung von Michael Zlabinger auf der Bühne.

 Oleg VOLKOV feiert am 29. September sein Debüt als Gregorio in Gounods ROMÉO ET JULIETTE an La Monnaie / De Munt in Brüssel. Regie führt Julia Burbach, im Orchestergraben steht Valentina Peleggi. Weitere Vorstellungen finden bis in den Oktober hinein statt.

 Junho YOU singt am 11. und 16. September die Rolle des Alfred in Strauss’ FLEDERMAUS an der Volksoper Wien. Musikalische Leitung: Michael Papadopoulos. Die Produktion basiert auf einer Inszenierung von Robert Herzl und steht bis 2027 auf dem Spielplan.

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