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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 13. JUNI 2026)

13.06.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 13. JUNI 2026)

WIEN/ Die Freie Bühne lädt ein: sollten Sie sich heute MITTAG bei der PRIDE-PADADE witterungsbedingt nasse Füße geholt haben, 

so besteht heute ABEND für Sie die Gelegenheit, Ihren Bericht in trockene Tücher zu bekommen.

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Kommen Sie in die FREIE BÜHNE WIEN und nehmen Sie an unseren KÜNSTLERGESPRÄCHEN teil:

Produktion        THIRD SEX (Europäische Erstaufführung)

Termine:                             Sa., 13. 6.           18:30                                   MEET AND GREED bei Kaffee und Kuchen, Brötchen und Sekt
 19:30                                   VORSTELLUNG THIRD SEX, IM ANSCHLUSS   PUBLIKUMSDISKUSSION mit unseren Künstlerinnen und Künstlern

 So., 14. 6.           19:30                                   VORSTELLUNG  THIRD SEX

IM ANSCHLUSS               PUBLIKUMSDISKUSSION mit unseren Künstlerinnen und Künstlern
Wir freuen uns auf Ihren Besuch – UAWG – 0664 372 32 72 – office@fbw.wien

Gernot Kranner und sein Team
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Bayerische Staatsoper: Die Regisseurin und Faust-Preisträgerin Johanna Wehner inszeniert mit „Alcina“ von Georg Friedrich Händel zum ersten Mal an der Bayerischen Staatsoper

Am Montag, dem 13. Juli 2026, findet mit Georg Friedrich Händels Oper Alcina im Prinzregententheater die siebte und letzte Premiere der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2025/26 statt. Die Regisseurin und Faust-Preisträgerin Johanna Wehner inszeniert zum ersten Mal an der Bayerischen Staatsoper, die Musikalische Leitung übernimmt Stefano Montanari.
 
Jeanine De Bique gibt ihr Hausdebüt in der Partie der Alcina. John Holiday debütiert in der Partie des Ruggiero, Julian Prégardien in der des Oronte. Elsa Benoit kehrt als Morgana an die Bayerische Staatsoper zurück, Carine Tinney wird als Oberto zu erleben sein. Ensemblemitglied Avery Amereau singt die Rolle der Bradamante, Gerrit Illenberger debütiert an der Bayerischen Staatsoper als Melisso.
 
Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR Klassik übertragen.

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Copyright: Bayerische Staatsoper

Das Werk
 
Es war Georg Friedrich Händels letzter großer Opernerfolg: die Zauberoper Alcina. Geschrieben für das noch junge Theatre Royal in Covent Garden, bot sie dem anspruchsvollen, sensationslustigen Londoner Publikum alles, was ein guter Opernabend bieten musste: spektakuläre Bühneneffekte, Ballette, Chöre, eine umfangreiche Kastratenpartie und vor allem viele Emotionen. Die Geschichte war dem Publikum nicht neu, basiert die Oper doch auf der Alcina-Episode aus Ludovico Ariostos Epos Orlando furioso, die schon viele Komponist:innen vor Händel zu Vertonungen inspiriert hatte. Doch Händels Alcina ist anders als ihre Vorgängerinnen: Während die legendäre Zauberin, die auf einer abgeschiedenen Insel lebt, immer wieder Männer zu sich lockt und diese dann in wilde Tiere, Flora oder Fauna verwandelt, in den Opernadaptionen bis dato als sehr negative Figur ausgelegt wurde, zeigt uns Händel hier mehr als die typische „böse Hexe“. Alcinas Bosheit verbannt er nahezu komplett in die Rezitative; in den Arien aber zeigt er uns eine vielschichtige und letztlich sehr einsame und verletzliche Frau – ein ausdifferenzierter Charakter, der deutlich über die für die Opera seria eigentlich übliche Figurentypisierung hinausweist. Dabei schenkt er ihr – und den Figuren, die sie umgeben – eine facettenreiche und himmlisch schöne Musik. Alcina gehört ohne Zweifel zu seinen meisterhaftesten Partituren. Kein Wunder also, dass Joseph Haydn 1791 über Händel urteilte: „Er ist unser aller Meister!“
 
ZUM WERK

 Die Inszenierung
 
Alcina hat alles – Macht, Schönheit, magische Kräfte, ein Königreich, treue Untergebene und einen Ruf, der weit über ihre Insel hinausreicht. Doch was, wenn das nicht reicht? Nicht reicht, um geliebt zu werden? Um wirklich gesehen zu werden? Immer wieder gelangen Männer auf ihre Insel, ihrem Ruf folgend; immer wieder glaubt sie an die wahre Liebe. Und immer wieder wird sie schwer enttäuscht. Was passiert, wenn mächtige Menschen verletzt werden? Was ist nötig, um dennoch den Schein zu wahren? Den Glanz? Die Perfektion? Die Unantastbarkeit? Regisseurin Johanna Wehner setzt genau hier an: Sie sieht Alcina nicht bloß als Herrscherin und Zauberin, sondern auch als Mensch, fehlbar, gekränkt und im ständigen Zwang, einem Bild gerecht zu werden. Eine Frau, die funktionieren muss, sich aber nach wahrer Liebe sehnt – und ständig verletzt und enttäuscht wird. Und so steht für Wehner ganz besonders eine Frage im Zentrum: Wie viel muss ich sein, damit ich genug bin?
 
Mit Alcina liegt nach Agrippina und Semele wieder eine Barockoper auf den Pulten des Bayerischen Staatsorchesters. Unter der Musikalischen Leitung Stefano Montanaris, ausgewiesener Experte für dieses Repertoire, begibt sich das Bayerische Staatsorchester auf die Pfade der historisch informierten Aufführungspraxis. Nach der langjährigen Händel-Tradition in der Intendanz Sir Peter Jonas’ kommen nun erstmals u. a. auch historische Instrumente in barocker Stimmung sowie Barockbögen, Darmsaiten und barocke Spieltechniken zum Einsatz.

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Am 25.6. in der Galerie/ Redaktion  des ONLINE-MERKER. Maryna Lopez singt die Kindertotenlieder von Gustav Mahler (am Klavier Adolfo Lopez-Gomez)

Die Mezzosopranistin Maryna Lopez, derzeit am Theater Erfurt engagiert, lädt gemeinsam mit dem mexikanischen Konzertpianisten Adolfo Lopez Gomez zu einem besonderen Sommerkonzert ein.

📅 25. Juni 2026, 19:00 Uhr

📍 Galerie Online Merker

Zeleborgasse 20/Ecke Vivenotgasse, 1120 Wien

Auf dem Programm stehen die berührenden „Kindertotenlieder“ von Gustav Mahler.
Der Eintritt ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten.

Nutzen Sie diese besondere Gelegenheit, einen eindrucksvollen Konzertabend mit hochkarätigen Künstlern zu erleben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Online-Merker: Ecke Vivenotgasse/ Zeleborgasse in 1120 Wien. Erreichbar U 6, Station Bahnhof Meidling (Ausgang Wilhelmstraße, dann Vivenotgasse ca. 3 Minuten runtergehen)

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Bitte Termin vormerken. Eintritt und Büffet frei
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Das Danish Philharmonic Orchestra präsentiert in Zusammenarbeit mit der Agentur Nordic Artists Management einen neuen internationalen Cello-Wettbewerb in 2027.

Ausgerichtet vom Orchester findet die Danish International Cello Competition (DICC) zum ersten Mal vom 26. Juni bis zum 3. Juli 2027 in der Alsion-Konzerthalle in Sønderborg statt und ist in seiner Austragung in einem 3-Jahres-Rhythmus angelegt.

Die DICC ist nicht nur Wettbewerb, sondern auch eine internationale Plattform für junge Cellist*innen und ein Forum, in dem die jungen Talente einige der weltbesten Musiker*innen treffen, Rat und Anleitung erhalten und die Möglichkeit haben, ein Netzwerk mit anderen talentierten Kolleg*innen aufzubauen.

Die Bewerbungsfrist für Cellist*innen aller Nationalitäten (geboren am oder nach dem 27. Juni 1996) beginnt am 15. August 2026 und endet am 24. Oktober 2026.

24 ausgewählte Teilnehmer*innen treten in drei Vorrunden und einem Finale gegeneinander an.

Die Wettbewerbswoche beginnt am 26. Juni 2027 mit einem Eröffnungskonzert des Danish Philharmonic Orchestra und endet mit der Finalrunde und der Preisverleihung am 3. Juli 2027.

Alle Runden sind für das Publikum zugänglich und finden in der Alsion-Konzerthalle in Sønderborg statt.

Der Wettbewerb wird zudem international gestreamt, sodass Publikum und Musikfachleute in Echtzeit am Geschehen teilhaben können.

Adam Stadnicki, Künstlerischer Leiter des Orchesters und Gastgeber des Wettbewerbs, sagt: „Dänemark hat eine stolze Cello-Tradition und mit Larsen Strings haben wir in Sønderborg einen der weltweit besten Saitenhersteller.
Die Infrastruktur der Stadt verbindet uns eng mit dem Rest Europas und ist somit die perfekte Wahl für den Wettbewerb, der Dänemark hoffentlich noch stärker in den Fokus der internationalen Musiklandschaft rückt.“

Künstlerisch nachhaltige Entwicklung und Netzwerk – CelloBridge

Als integraler Bestandteil des Wettbewerbs findet das Mentoring-Programm CelloBridge statt, das darauf ausgelegt ist, die ausgewählten Cellist*innen während der Wettbewerbstage zu unterstützen – auch nachdem sie möglicherweise aus dem Wettbewerb ausgeschieden sind.
Verantwortlich für die Leitung und Ausführung von CelloBridge ist die ehemalige Tournee- und Projektleiterin von Harrison Parrott – Trudy Wright:

„Für den gesamten Zeitraum des Wettbewerbs werden alle 24 teilnehmenden Cellist*innen die einmalige Gelegenheit haben, erfahrene Musiker*innen und Branchenkenner im Rahmen von informellen (Einzel-)Gesprächen, Podiumsdiskussionen und Workshops kennenzulernen. So können ihnen die Feinheiten und zum Teil komplexen Umstände des aktuellen Musikgeschäfts erläutert und Wege aufgezeigt werden, um solide Entscheidungen für die eigene Karriere treffen zu können. Cellobridge hat es sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen eines hochkarätigen internationalen Wettbewerbs eine Gemeinschaft und Verbindungen für die nächste Generation von Cellist*innen aufzubauen.“

Der Wettbewerb und die Preise
Die Danish International Cello Competition wird vom international anerkannten Cellisten Daniel Müller-Schott als Juryvorsitzenden geleitet.
Ein Musiker, der mit den besten Orchestern der Welt auftritt und gleichzeitig Meisterkurse als elementaren Bestandteil seiner Tätigkeit betrachtet.

Weitere Jury-Mitglieder sind Andreas Brantelid (Cellist), Amelia Jakobsson (Artist Manager, Nordic Artist Management), Tatjana Vassiljeva-Monnier (Erste Solo-Cellistin Royal Councertgebouw), Alex Taylor (Künstlerischer Leiter Oslo Philharmonic), Kathryn Stott (Pianistin) und Niklas Walentin (Konzertmeister Danish Philharmonic Orchestra).

Der erste Preis – The Larsen Strings Prize – umfasst einen geschätzten Gesamtwert von 80.000 Euro:

  • 14.000 Euro Preisgeld
    •  10 Konzerte mit europäischen Orchestern 
    •  Album-Aufnahme und -Veröffentlichung mit dem Danish Philharmonic Orchestra bei PENTATONE                                    
    •  Mentoring mit Daniel Müller-Scott und Trudy Wright
    •  dreijährige Zusammenarbeit mit Nordic Artists Management
    • Option Larsen Performing Artist

Zudem werden ein zweiter Preis in Höhe von 8.000 Euro und ein dritter Preis in Höhe von 5.000 Euro Preisgeld, sowie Sonderpreise für herausragende künstlerische Leistungen und Interpretationen vergeben.

Für weiterführende Informationen:

Danish International Cello Competition (DICC)
https://www.instagram.com/danishcellocompetition
Danish Philharmonic Orchestra
Nordic Artists Management
Larsen Performing Artists Cello
Pentatone

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Heinz Sichrovsky in „NEWS“: : Bildungsbarbaren – Offenbach zum Abgewöhnen

Als sich im Herbst 2024 die pinke Regierungsbeteiligung abzeichnete, war ich erleichtert: Die Mehrheitsbeschaffung schien mir bei den Neos eine Spur besser aufgehoben als bei den Grünen. Heute könnte sich mit einer nicht unrealistischen Stimmenverschiebung ein hauchzartes schwarz-rot-grünes Bündnis gegen Kickl ausgehen. Die Neos hingegen stabilisieren sich im demoskopischen Nichts. Das freut mich. Ich habe im Herbst 2024 nämlich zwei Vorbehalte angebracht: Das Außenamt dürfe man den pinken Nato-Euphorikern nicht ausliefern. Und die Bildung sei von Wiederkehr fernzuhalten, der diesbezüglich in Wien eine Katastrophe hinterlassen habe.

Jetzt können wir nur hoffen, dass die Außenministerin dauerhaft in New York unabkömmlich ist. Und die Bildungspolitik erfordert Fundamentalopposition, die sich schon gegen Wiederkehrs Latein-Strategie bewährt hat. Die Situation verschärft sich nämlich: Wie zwei unterschiedlich designte Bots desselben Auftraggebers führen Wiederkehr und sein rotes Pendant Holzleitner ihre Zerstörungkampagne. Die Wissenschaftsministerin hatte dem Bildungsminister schon Zustimmung in Sachen Latein signalisiert und befürwortet wie er die Eselsbank als Fundament sechsjähriger Volksschulhaft. Zum Dank faseln die Neos angesichts der Budgetkürzung etwas von Universitätenzusammenlegen und Orchideenausreißen. Das ist neoliberales Ausbildungsziel: funktionierende Analphabeten statt Gebildeter, die sich im grenzenlosen Fundus des Wissens gegen den Schwachsinn der Zeit bewaffnen.

Auszuz aus „News“/Heinz Sichrovsky
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Stuttgarter Ballett: „DORNRÖSCHEN“ 10.6.2026 – mit einem strahlend souveränen Hauptpaar

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In Bestform vereint: Elisa Badenes (Aurora) und Adhonay Soares (Prinz Desiré). Copyright: Roman Novitzky / Stuttgarter Ballett

Bei den letzten Wiederaufnahmen rangierten sie noch als erste Besetzung. Diesmal sind Elisa Badenes und Adhonay Soares aus dispositionellen Gründen an den Schluß der Aufführungsserie gerückt. Mit der Wertung hat dies keineswegs zu tun. Im Gegenteil: was die beiden in dieser letzten Vorstellung gezeigt haben, weist sie erste, ja vorbildliche Meister ihrer Rollen aus. Die Spanierin hat gut zehn Jahre nach ihrem Rollendebut eine solch starke Souveränität erreicht, dank der sie die Partie in allen ihren Spitzen-Herausforderungen wie selbstverständlich beherrscht und mit feinem Gespür für Phrasierungen ausfüllt und so auch ihre Körpersprache ganz in den Dienst der jungen und dann reifenden Aurora zu stellen vermag. Nur ein Beispiel:  im Rosen-Adagio balanciert sie ihre lange Position auf einem Bein mit den von allen vier Prinzen der Reihe nach geführten Drehungen so locker, dass sie mit diesen gelöst und aufmunternd per Blickkontakt kommunizieren kann.

In ebenso guter Form präsentierte sich ihr erweckender Prinz, dessen spezielle technische Fähigkeiten an diesem Abend in aller Großzügigkeit zur Geltung kamen und ihn in diesem Glücksgefühl nach nachdenklichen Momenten zu einem strahlenden Prinzen machten. Geschmeidig im Springen, federnd leicht und gleichmäßig im Drehen, deutlich gewachsen im Geschick am Partnern und bestechend musikalisch dynamisch im Verlangsamen und Wiederanziehen von Tempi – da stimmte alles! Eine Sternstunde des brasilianischen Ersten Solisten!

Jason Reilly, der in Kürze für sein umfassendes erfolgreiches Wirken in John Crankos Choreographien mit dem nach diesem benannten Preis ausgezeichnet wird, wiederholte seine vor allem charakterlich schillernde androgyne Studie als Inkarnation des ewig existenten Bösen in Gestalt der bitter gedemütigten Fee Carabosse.

Die nach ihrem Aurora-Debut im Mai übereilig zur Ersten Solistin beförderte Abigail Willson-Heisel  lenkte die Geschicke als wieder mild lächelnd gebietende und in klassischer Form versierte Fliederfee.

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Funkelnd virtuoses Blaues Vogel-Paar: Riccardo Ferlito und Irene Yang. Copyright: Roman Novitzky / Stuttgarter Ballett

Wie so oft in letzten Vorstellungen drehen Künstler da noch zu besonders großer Form auf. Das gilt hier für Riccardo Ferlito und Irene Yang als Blaues Vogel-Paar. In ihrem vierteiligen Pas de deux läuft jetzt das Rädchen durch alle solistischen und als Paar geforderten Verzierungs-Akzente der Choreographie ohne Ecken und Kanten, die beiden Nachwuchstänzer brachten diese sehr anspruchsvolle Einlage bei der Märchenhochzeit in ihren türkisblau glänzenden Gewändern richtig zum Funkeln.

Von den stets ein gewisses Aufsehen erregenden vier prinzlichen Bewerber aus den verschiedenen Himmelsrichtungen tat sich Adrian Oldenburger als Gesandter des Ostens mit raumgreifend hohen Sprüngen und selbstbewußter Mimik wieder besonders hervor. Der Halbsolist hätte sich spätestens jetzt einen Aufstieg zum Solisten und außer der alternativ mit Bravour verkörperten Carabosse weitere Hauptrollen (z.B. Petrucchio, Basilio) verdient.

Alles in allem ist die Compagnie nun gut gerüstet und in mehrfachen Besetzungen aufgestellt für die nächsten Aufführungen beim Gastspiel im Oktober in Australien.

Nach dieser vorläufigen Derniere zuhause, von Wolfgang Heinz am Pult des Staatsorchesters Stuttgart  herzhaft und mit gelegentlichen Tempo-Differenzen mit den Tänzern geleitet, wurde sogar die Choreographin Marcia Haydée wieder auf die Bühne geholt und in den Jubel für die Tänzer einbezogen.

 Udo Klebes

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