INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 11. JULI 2026)
Bayerische Staatsoper/Umbesetzung OF ONE BLOOD am 3.10
hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzung informieren:
OF ONE BLOOD
In der Vorstellung von Of One Blood am 3. Oktober 2026 übernimmt Louise McClelland Jacobsen die Partie der Mary Stuart, Queen of Scots anstelle von Vera Lotte Boecker.
Herzliche Grüße
Ihr Team der Bayerischen Staatsoper

Louise McClelland: Foto: Byerische Staatsoper
Louise McClelland Jacobsen
Die dänisch-neuseeländische Sopranistin Louise McClelland Jacobsen studierte an der Königlich-Dänischen Opernakademie, dem Königlich-Dänischen Musikkonservatorium und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Außerdem besuchte sie u. a. Meisterkurse von Anne Sofie von Otter, Bo Skovhus und Linda Watson. 2018 debütierte sie mit dem Danish National Orchestra. Ihr Operndebüt gab sie 2023 an Det Kongelige Teater in Kopenhagen im Rahmen der Opernakademie. Sie gewann u. a. 2021 den ersten Platz im Rued-Langgaard-Wettbewerb, 2022 den Nielsen-Talentwettbewerb, 2023 den Léonie-Sonnings-Talentwettbewerb und 2025 den Aalborg Opernpreis. 2025 schloss sie das Young Artists Programme an Det Kongelige Teater ab. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Gerda (The Snow Queen), La Contessa di Almaviva (Le nozze di Figaro), Eine Priesterin (Aida), Eine Liebende, Suor Genovieffa (Suor Angelica) und Lauretta (Gianni Schicchi), Fünfte Magd (Elektra) und Aase (Peter Heises Drot og Marsk). Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied im Ensemble der Semperoper Dresden. 2025 gab sie als Eine Stimme in Die Liebe der Danae ihr Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper und kehrte 2025/26 als Barbarina hierher zurück.

Foto: Bayerische Staatsoper
OF ONE BLOOD
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3.7.2026- Pressegespräch mit Intendant KS Tomasz Konieczny im Hotel Focus Premium Gdańsk und Podiumsdiskussion zum Thema „Kultur und Wirtschaft- Globale Sponsoring-Modelle und polnische legislative Perspektiven“ in der Opera Baltycka Gdańsk – BALTIC OPERA FESTIVAL 2026 – Polen.

Foto: Krzysztof Mystkowski
Packende Gespräche mit Intendant KS Tomasz Konieczny!!!
Im Rahmen seines Baltic Opera Festivals lud Intendant KS Tomasz Konieczny, neben den herausragenden und hochkarätigen, künstlerischen Veranstaltungen, zu einem Pressegespräch und zu einer Podiumsdiskussion, um den Medienvertretern die Möglichkeit zu geben sich mit ihm über unterschiedliche Themen, das Festival betreffend, auszutauschen.
Der weltbekannte Star-Bassbariton Tomasz Konieczny hat das Baltic Opera Festival im Sommer 2023 ins Leben gerufen, um die historische Waldoper im polnischen Sopot wieder als feste Größe für internationale Opernproduktionen zu etablieren. In Rekordzeit hat sich das Festival als das „Bayreuth des Nordens“ an der polnischen Ostseeküste durchgesetzt und verbindet internationale Spitzenkünstler mit Ensembles der Baltischen Oper Danzig.
Wie er beim Pressegespräch im Hotel Focus Premium Gdańsk betonte sieht Tomasz Konieczny es als seine Mission an die geschichtsträchtige Waldoper in Sopot wiederzubeleben und die Musik Richard Wagners nach Polen zurückzubringen.
Bei dieser Gelegenheit stellte er das Buch „Die Zoppoter Waldoper“- „Das Bayreuth des Nordens“ von Einhard Luther vor.
Wer sich für die geschichtlichen Zusammenhänge der ausgelöschten Jahre zwischen 1909 und 1944 interessiert, ist auf das angewiesen, was Einhard Luther zum hundertjährigen Jubiläum der Waldoper in fünfzig Jahren erforscht und in diesem Buch festgehalten hat. Es gibt kein anderes Dokument über dieses eigenartige und einzigartige Kulturphänomen.
Tomasz Koniecznys unermüdlichem Einsatz, seinem Charisma, seiner Persönlichkeit sowie seiner enormen Fachkompetenz ist es zu verdanken, dass das Baltic Opera Festival bereits zu einem international hochanerkannten und hochkarätigen Festival avancierte und etabliert ist.

Foto: Krzysztof Mystkowski
Für das Jubiläumsjahr, der 5. Ausgabe des Baltic Opera Festivals, das vom 4. bis 8. Juli 2027 in der Waldoper in Sopot (Opera Leśna) sowie in Danzig (Gdańsk) stattfinden wird, hat Tomasz Konieczny bereits hochkarätige Programmpunkte angekündigt:
„Fidelio“ von Ludwig van Beethoven wird als konzertante Open-Air-Aufführung direkt zum Festspielauftakt am 4. Juli 2027, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, präsentiert. Mit dem US-amerikanischen Star-Tenor Michael Spyres in einer Hauptrolle setzt das Festival an diesem Datum ein bewußtes, politisch subtiles Zeichen für die Freiheit.
Weltstar und Intendant Tomasz Konieczny wird als Don Pizarro zu erleben sein.
„Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber wird als szenische Produktion auf die legendäre Waldbühne in Sopot gebracht. Die Regie der deutschen Nationaloper übernimmt der renommierte Schweizer Regisseur Andreas Homoki. Die dichten Wälder rund um die Bühne bieten hierfür die perfekte, authentische Festspiel-Kulisse.
„Andrea Chenier“ von Umberto Giordano
Die packende Verismo-Oper steht als Kontrast zum deutschen Repertoire in der Opera Baltycka Gdańsk auf dem Programm.
Ein enorm spannendes und aufschlussreiches Pressegespräch mit Intendant KS Tomasz Konieczny!!!
Direkt im Anschluss daran folgte die Podiumsdiskussion in der Opera Baltycka Gdańsk zum Thema „Kultur und Wirtschaft- Globale Sponsoring-Modelle und polnische legislative Perspektiven“ .
Hochkarätige Persönlichkeiten aus Kultur und Wirtschaft äußerten ihre Meinung zum Thema aus ihrer jeweiligen beruflichen Perspektive, gebührend ihrer persönlichen sowie geschäftlichen Expertise und brachten wertvolle Fakten und Details aus ihrem reichen Erfahrungsschatz in die Diskussion ein.
Ioan Holender– Langjähriger Direktor der Wiener Staatsoper
Diana Paine– Mitglied des Sponsorenbeirats der Metropolitan Opera
Grazyna Kulczyk– Polnische Unternehmerin und Kunstmäzenin. Gründerin der Art Stations Foundation.
Jakub Hryciuk– Gründer und Geschäftsführer Onex Group (Polen)
TBC- Ministerium für Kultur und nationales Erbe
Tomasz Konieczny- Künstlerischer Leiter des Baltic Opera Festivals
Michal Adel-Józwiak– Stellvertretender Direktor des Nationalen Kulturzentrums
Die überaus spannende Diskussion wurde in polnischer und englischer Sprache geführt und eröffnete relevante Perspektiven zum Thema der Podiumsdiskussion.

Foto: Privat
Weltstar und Intendant KS Tomasz Konieczny bewies auch in der vierten Ausgabe seines Baltic Opera Festivals seine enorme, charismatische Führungsqualität, atemberaubende, künstlerische Fachkompetenz und seinen überragenden, energiegeladenen Enthusiasmus!!!
Marisa Altmann-Althausen
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Richard Wagner: Tannhäuser • Opernhaus Zürich • Vorstellungen: 02.07.2026 und 08.07.2026
(5. und 7. Vorstellung • Premiere am 21.06.2026)
Weitgehende, aber nicht uneingeschränkte Zustimmung
Der neue Zürcher «Tannhäuser» erfährt vom Publikum weitgehende, aber nicht uneingeschränkte Zustimmung.

Foto © Herwig Prammer
Thorleifur Arnarssons Inszenierung von «Tannhäuser» bietet zweifelsohne eindrückliche Bilder (Bühnenbild: Erna Mist; Kostüme: Teresa Vergho; Lichtgestaltung: Martin Gebhardt), es fehlt ihr aber das grosse Ganze, das Verbindende. Die Idee Tannhäuser als rastlos Suchenden im Fiebertraum zu schildern, ist ohne Frage plausibel, reduziert sich hier aber auf einzelne Bilder, bei denen das Inszenierungskonzept als «Kitt» zu schwach ist. Der Auftritt der Minnesänger im Leichenwagen verpufft (bei den Sehgewohnheiten des heutigen Publikums) als Provokation und passt kaum zu der bemüht bunten, im zweiten Aufzug gezeigten Hofgesellschaft. Bestechend gelingt Arnarsson hingegen die Zeichnung der Figur der Elisabeth, die von der Statue (im Kofferraum des Leichenwagens, mit dem die Minnesänger Tannhäuser abholen; 1. Aufzug) zur Menschen (2. Aufzug) und wieder, als sie Tannhäuser nicht im «Chor der Pilgernden» (Formulierung des Programmhefts) findet, zur Statue wird (3. Aufzug). Für die Venus allerdings fehlt ein solches Bild.
Das Orchester der Oper Zürich agiert, in allen Registern, weiter in grosser Form. Für diesen rauschhaften Wohlklang wählt Tugan Sokhiev (musikalische Leitung) eher gemächliche Tempi, die nicht unbedingt zur Stabilität der Spannungsbögen beitragen. Immer wieder wird der Rausch zu gross und die Lautstärke überbordet. Klaas-Jan de Groot hat den Chor der Oper Zürich und die SoprAlti der Oper Zürich (Edelknaben) einstudiert. In Sachen Textverständlichkeit gibt es durchaus noch Luft nach oben.
Christof Fischesser als Hermann, Landgraf von Thüringen, überzeugt wie schon in der Premiere mit sauberem, wohlklingendem Bass, bester Textverständlichkeit und überragender Bühnenpräsenz. Eric Cutler kann als Tannhäuser leider nur bedingt überzeugen. Einer klugen Einteilung der Kräfte des hellen, farbenreichen Tenors stehen ein deutliches Vibrato und mangelnde Textverständlichkeit gegenüber. Christina Nilsson gibt die Elisabeth mit klarem, sauber fokussiertem Sopran. Nilsson geht desöfteren an die Grenze der Lautstärke, wo ihre Stimme zu Schärfen zu neigen beginnt. Emotionen zeigt sie, rollendeckend, eher diskret. Rachael Wilson zeigt als Venus eine solide Leistung. An der Textverständlichkeit liesse sich noch arbeiten. Schlicht sensationell, ja Weltklasse ist der Wolfram von Eschenbach des Christian Gerhaher. Nicht nur dank seiner Erfahrung als Liedsänger werden seine Auftritte mit überragender Technik und perfekter Diktion zum unumstrittenen Höhepunkt des Abends. Die ausgiebige Nutzung des Piano kann manieriert wirken und ist Geschmackssache. Andrew Moore als Biterolf, Johan Krogius als Walther von der Vogelweide, Nathan Haller als Heinrich der Schreiber und Brent Michael Smith als Reinmar von Zweter überzeugen mit gut fokussierten Stimmen und überragender Spielfreude. Yewon Han gibt einen ansprechenden als jungen Hirten.
Musikalisch ist noch Luft nach oben.
Weitere Aufführung der Saison 2025/2026:
Sa. 11. Juli 2026, 17.30.
Weitere Aufführungen der Saison 2026/2027:
Sa. 26. Sept. 2026, 18.30; So. 04. Okt. 2026, 17.00; Fr. 09. Okt. 2026, 18.00; Di. 13. Okt. 2026, 18.00.
10.07.2026, Jan Krobot/Zürich
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Wien/ Rathauskeller: Das Kriminal Dinner 2026: Neue Fälle. Neue Tatorte. Nervenkitzel garantiert.

Copyright: Rathauskeller
Das beliebte Kriminal Dinner-Format geht 2026 in die nächste Runde – mit brandneuen, fesselnden Fällen, die Spannung, Spaß und überraschende Wendungen versprechen. In über 600 Spielstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde bereits erfolgreich ermittelt – jetzt wird auch der Wiener Rathauskeller in Wien zum Schauplatz eines mysteriösen Verbrechens.
Am 10.09.2026 um 19:00 Uhr beginnt die Spurensuche: Ein interaktiver Kriminalfall, professionell inszeniert von erfahrenen Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert mit einem köstlichen Dinner wird dieser Abend garantiert unvergesslich.
Tickets und Infos unter: www.das-kriminal-dinner.de
Wiener Rathauskeller
Das Kriminal Dinner 2026 in Wien: Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den Gästen
Willkommen bei Das Kriminal Dinner – der raffinierten Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem Genuss! Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein packender Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe!
Gemeinsam mit einem professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige sind gefragt.
Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das Wiener Rathauskeller in Wien in einen Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.
Termin:
Donnerstag, 10. Septemberr 2026
Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Tickets ab 94,90 € – erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter https://www.das-krimin…hauskeller
Jetzt die letzten Tickets sichern!
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WIEN/ ImpulsTanz: Zehn Tanzende im KI-Zehnerpack (7.7.2026)

Foto: Jean Marie Chabot
Groß aufgezogen, willkommen geheißen vom speziellen Publikum! Die sommerliche Wiener ImpulsTanz-Veranstaltungsreihe, nun seit 1984 bereits in einer stolzen Ausgabe angekommen, trumpft bis 9.August mit einer Fülle von kleineren Performances, von zahlreichen Workshops und den Auftritten einiger renommierter gastierender Ensembles auf. Es sind zumeist kurze Abende, welche von den nicht allzu kritisch mitgehenden Zuschauern sehr positiv angenommen werden. Auftakt im Wiener Volkstheater mit der aus Griechenland angereisten zehnköpfigen Gruppe des Choreographen Christos Papadopoulos. Es ist eine Koproduktion von acht europäischen modernen Tanzevents und somit auch mit einem englischen Titel versehen: „My Fierce Ignorant Step“.
Fünf Frauen und fünf Männer sind an die fünfzig Minuten im völligen Gleichklang und einem mit sich andauernd mit feinen Varianten wiederholendem Bewegungsfluß in einem Zehnerpack eng miteinander verschmolzen. Simpler Elektrosound gibt den Rhythmus vor. Der Klang steigert sich ohne an Substanz zu gewinnen, und die Gleichförmigkeit von Untermalung und den oftmals blitzschnell wechselnden Gruppenformationen mit durchaus reizvollen Tanzposen zieht sich konsequent durch. Und es fasziniert, mit welcher Disziplin und Exaktheit die Tanzenden sich diesem fortwährend fordernden Drill unterwerfen. Hat dabei KI dem Choreografen bei dem Entwurf seines Repetitionskonzeptes geholfen? Mit barocken Fanfaren endet dieses intensive Spiel, welches als „Performance über die Euphorie, am Leben zu sein“ vorgestellt wird und „allmählich zu einem gemeinsamen Rausch“ führt. Dies vermag auch ohne Tiefgang starke Wirkung zu erzielen. Heute im künstlerischen Trend gestaltet. Vor hundert Jahren hatte Maurice Ravel mit seinem Boléro so ähnliches vorgegeben. Mit Musik, welche sich zutiefst einprägt.
Meinhard Rüdenauer
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