INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 11. APRIL 2026)
Wiener Staatsoper. Saison 2026/2027 liegt bereits vor


Saison 2026/27 by Wiener Staatsoper GmbH – Issuu
Renate Wagner zum Programm
3. Oktober 26
ein Doppel aus
Alexander Zemlinskys “Eine florentinische Tragödie” und Béla Bartóks “Herzog Blaubarts Burg”,
das von Hausdebütant Vasily Barkhatov inszeniert wird. Im Zemlinsky-Stück feiert Sopranstar Asmik Grigorian ihr persönliches Rollendebüt als Bianca, während ihr bei Bartóks Stück Florian Boesch als Spielpartner gegenübersteht
22. November 26
Altvertraut ist hingegen Richard Strauss’
“Ariadne auf Naxos”,
die am 22. November zur Premiere kommt. Barrie Kosky inszeniert nach seinem Da Ponte-Zyklus das Stück, wobei ihm in ihrer erstmaligen Zusammenarbeit mit Franz Welser-Möst im Graben ein Strauss-Experte zur Seite steht. Exquisit gestaltet sich hier nicht nur die anfängliche bühnenbildnerische Anspielung auf die (soeben frisch renoviert dem Publikum zugänglich gemachte) Villa Beer, sondern auch die Besetzung rund um Kate Lindsey, Daniel Behle und Golda Schultz.
17. Dezember 26
Den premierentechnischen Abschluss des Jahres bildet am Hector Berlioz’ “La Damnation de Faust”,
die von “Tannhäuser”-Regisseurin Lydia Steier gestaltet wird, der mit Bertrand de Billy ein Kenner des Fachs am Pult beigeordnet ist.
21, Feburar 17
Mit einem “allerzentralsten Verdi” (Roščić) startet man dann im neuen Jahr, wenn am 21. Februar Puppenmagier Nikolaus Habjan (!!!!!!!!!!!) ohne Puppen den
“Ballo in Maschera”
zur Premiere bringt und für diese Koproduktion mit der Dutch National Opera auf ein Starensemble um Freddie De Tommaso, Marina Rebeka und in der zweiten Aufführungsserie Anna Netrebko zurückgreifen kann.
15, März 27
Tschaikowskys “Pique Dame”
folgt am 15. März, gestaltet von Evgeny Titov, der zuletzt die “Iolanta” des Komponisten am Haus inszenierte. Am Pult steht mit Alexander Soddy “ein Dirigent, der zu einem Liebling nicht nur des Orchesters geworden ist”.
11. Juni 27
Bellinis “I Capuleti e i Montecchi”
von Tatjana Gürbaca (!!!!!!!!!!!!) neu interpretiert werden. Auch dieses ebenfalls mit den Niederländern koproduzierte Stück
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Bayerische Staatsoper: Uraufführung auf der Bühne de Bayerischen Staatsoper: Brett Deans Oper“ Of One Blood“

Foto: Bayerische Staatsoper
wollten Sie schon immer erleben, wenn im Nationaltheater zum ersten Mal eine neu komponierte Oper erklingt? Am Sonntag, 10. Mai 2026, bietet sich Ihnen diese seltene Gelegenheit: Die kommenden Wochen an der Bayerischen Staatsoper stehen ganz im Zeichen der Uraufführung von Brett Deans Oper Of One Blood, in deren Zentrum der folgenreiche Konflikt der beiden Herrscherinnen Elizabeth Tudor und Mary Stuart steht. Zusätzliche Formate greifen den thematischen Leitfaden auf und führen ihn weiter: das Stelldichein! im Literaturhaus mit Musik von Brett Dean und Techno Queen in der Brainlab Firmenzentrale – ein Electro-(Melo)Drama, das Auszüge aus Opern Gaetano Donizettis mit Techno-Musik verbindet.
Uraufführung: „Of One Blood“
Die komplexe Beziehung zwischen Elizabeth Tudor und Mary Stuart fasziniert die historische Forschung und die Welt der Kunst seit Jahrhunderten. „Of One Blood“, also desselben Blutes, waren die beiden verwandten Königinnen, die gegensätzliche Lebensentwürfe verkörperten: Mary, Königin von Schottland, mehrfach verheiratet und kurzzeitig Königin von Frankreich; Elizabeth, die sich ganz ihrem Reich verschrieb, kinderlos blieb und nach der das Elisabethanische Zeitalter benannt wurde. Ihr Konflikt um Macht, Religion und den englischen Thron endete mit Marys Hinrichtung.
Der australische Komponist Brett Dean behandelt diesen Stoff in seiner Oper, einem Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper. Die beiden Königinnen werden von Johanni van Oostrum und Vera-Lotte Boecker verkörpert. Das Libretto von Heather Betts basiert auf historischen Quellen wie Briefen und Gedichten, die Dean in eine vielschichtige, moderne Klangsprache überführt.
In der Inszenierung von Claus Guth, unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski, wird der Stoff als lebendige Spurensuche erfahrbar. Ausgehend von den Grabstätten der beiden Königinnen entfaltet sich im Nationaltheater ein laborartiger Zugriff, der Geschichte neu befragt und ihre anhaltende Faszination sichtbar macht.
MEHR DAZU
KARTEN
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WIEN/ Burgtheater: HEUTE „TAG DER OFFENEN TÜRE“. PROGRAMM & 250 Jahre HIGHLIGHTS April
Das Programm für den TAG DER OFFENEN BURG diesen Samstag, den 11. April, steht fest – die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!
Im Rahmen seines 250-jährigen Bestehens als Nationaltheater öffnet das Burgtheater am 11.April von 11:00 bis 15:00 Uhr seine Türen und lädt das Publikum ein, das Haus und all seine bekannten und weniger bekannten Orte zu entdecken. Von der Probebühne unter dem Dach bis hinunter in den Keller – überall können Besucher:innen etwas erleben.
Das vielfältige Programm richtet sich an alle Generationen: Besucher:innen können Ensemblemitgliedern persönlich begegnen und die zahlreichen Gewerke des Theaters kennenlernen. Besondere Highlights sind unter anderem die Technik-Show, Einzelgespräche mit Ensemblemitgliedern und Mitarbeiter:innen, bei denen Raum für alle Fragen geboten wird, sowie Einblicke in die Kunst der Verwandlung durch die Maskenabteilung des Hauses. Darüber hinaus gewährt die Requisite spannende Einblicke in ihre Arbeit, während verschiedene Workshops zum Mitmachen einladen. Exklusive Führungen führen durch den Lufttunnel in den Keller des Hauses bis hin zur Begehung der berühmten Klimtgemälde eröffnen neue Perspektiven auf das traditionsreiche Theater.
Auch für Familien gibt es ein abwechslungsreiches Angebot: Kinderschminken und Lesungen von Kindergeschichten durch Ensemblemitglieder warten auf die jüngsten Besucher:innen.
Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist frei. Einen detaillierten Ablaufplan finden Sie im Anhang.
TAG DER OFFENEN BURG
11. April, 11:00–15:00 Uhr
Burgtheater
Eintritt frei
https://www.burgtheater.at/veranstaltungen/tag-der-offenen-burg/2026-04-11
Im Rahmen des Jubiläumsjahres finden im April zwei weitere Veranstaltungen statt:
Die Veranstaltung „Sehnsuchtsort Burgtheater: Erinnerungen an die Schicksalsjahre 1938–1945–1955“ verbindet eine Lesung aus historischen Texten mit einer anschließenden Diskussion über die Geschichte der BURG und die Rolle des Theaters. Im Fokus stehen die Jahre nach der Wiedereröffnung 1955 sowie die Frage, welche Bedeutung Kunst und Kultur heute für ein demokratisches und solidarisches Zusammenleben haben.
Es diskutieren: Schriftstellerin Maja Haderlap, Autor Michal Hvorecký, Historiker Oliver Rathkolb und künstlerischer Direktor der BURG Stefan Bachmann, Moderation: Gerald Heidegger.
Es lesen: Regina Fritsch, Barbara Petritsch und Nicholas Ofczarek.
Sehnsuchtsort Burgtheater
Erinnerungen an die Schicksalsjahre 1938-1945-1955
12. April, 18:00 Uhr
Burgtheater
https://www.burgtheater.at/veranstaltungen/sehnsuchtsort-burgtheater-erinnerungen-die-schicksalsjahre-1938-1945-1955/2026-04
Gerne reservieren wir Ihnen eine Karte für die Veranstaltung. Bitte schreiben Sie uns hierfür eine Mail an presse@burgtheater.at
Eine Woche nach dem TAG DER OFFENEN BURG, am Samstag, den 18.April, veranstaltet die BURG einen großen FLOHMARKT in der Probebühne der BURG im Arsenal. Besucher:innen erwartet eine große Auswahl an Kostümen aus den vergangenen Jahren – von aufwendigen Bühnenkreationen bis hin zu vielseitigen Basics.
KOSTÜMFLOHMARKT
18.April, 10:30 – 15:00 Uhr
Ghegastraße Objekt 19, 1030 Wien
Arsenal
Probebühne der BURG (neben Foto Arsenal Wien)
Liebe Grüße aus der BURG
Eva Ludwig-Glück & Enna Zagorac
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Bayerische Staatsoper: Umbesetzung L’elisir d’amore am 19., 21. und 24. April
hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzung informieren:
In den Vorstellungen von L’elisir d’amore am 19., 21. und 24. April 2026 übernimmt Levy Sekgapane die Partie des Nemorino anstelle von Bekhzod Davronov.
Foto: Facebook
Levy Sekgapane
Levy Sekgapane, geboren in Kroonstad (Südafrika), studierte Gesang am South African College of Music der Universität Kapstadt. Während des Studiums wirkte er an verschiedenen Opernaufführungen in Südafrika mit, u. a. in La bohème, The Rake’s Progress und Les Contes d’Hoffmann. In der Spielzeit 2015/16 war er Mitglied im Jungen Ensemble der Semperoper Dresden. Nachdem er 2017 den Operalia-Wettbewerb gewann, führten ihn Gastengagements an die Hamburgische Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, die Wiener Staatsoper, das Opernhaus Zürich, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die Opéra national de Paris und die Los Angeles Opera sowie zum Rossini Opera Festival in Pesaro, zum Donizetti Festival Bergamo, zum Glyndebourne Festival und zu den Salzburger Festspielen. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Conte di Libenskof (Il viaggio a Reims), Ernesto (Don Pasquale), Albazar/Don Narciso (Il turco in Italia) und Nemorino (L’elisir d’amore). An der Bayerischen Staatsoper debütierte er in der Spielzeit 2019/20 als Don Ramiro in einer Vorstellungsserie von La Cenerentola. Außerdem wirkte er an Axel Ranischs Opernfilm Orphea in Love mit. 2026 kehrt er als Nemorino zurück an die Bayerische Staatsoper, in der Spielzeit 2026/27 wird er hier als Graf Almaviva zu erleben sein.
ZU DEN VORSTELLUNGEN
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IPG:Pleyel-Gesellschaft Ruppersthal/NÖ: Absage für Sonntag, 12.4.
ABSAGE! des Konzerts am kommenden Sonntag, 12. April 2026
Aufgrund von mangelnden Voranmeldungen für das Konzert am kommenden Sonntag, dem 12. April 2026 mit Eva Maria Neubauer müssen wir die Veranstaltung leider absagen!
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Zur gestigen Premiere im MusikTheater an der Wien ein Video aus Bayreuth
Leonardo Vinci – Alessandro nell‘ Indie | Bayreuther Barockfestspiele 2022

Die gesamte Aufführung (etwa 3,5 Stunden)
https://www.youtube.com/watch?v=xfkOXvZ6kPU
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Musikverein für Steiermark/ Graz: wir dürfen Sie auf unseren kommenden Liederabend am Mittwoch, 22.04.2026 hinweisen:

Andrè Schuen. Foto: Guido Werner
• Veranstalter: Musikverein Graz
• Was: Andrè Schuen (Bariton), Daniel Heide (Klavier)
• Wann: Mittwoch 22. April 2026, Beginn 19.30 Uhr
• Wo: Musikverein Graz, Stefaniensaal (Congress Graz)
• Tickets: Musikverein Graz, tickets@musikverein-graz.at, +43-316-822455,
Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
• Rubrik: Klassik, Liederabend
• Programm: Träume – Alpträume
Richard Strauss:
-Frühlingsgedränge (op. 26 Nr.1)
Aus den Liedern der Trauer (op. 17 Nr.4)
-Freundliche Vision (op. 48 Nr.1)
Nachtgang (op. 29 Nr.3)
-Traum durch die Dämmerung (op. 29 Nr.1)
Ständchen (op. 17 Nr.2)
Richard Wagner:
Wesendonck-Lieder (op. 91)
-Der Engel
-Stehe still
-Im Treibhaus
Schmerzen
Träume
Alexander Zemlinsky:
Turmwächterlied und andere Gesänge (op.8)
-Turmwächterlied
-Und hat der Tag all seine Qual
Mit Trommeln und Pfeifen
Tod in Ähren
Richard Strauss:
-Allerseelen (op.10 Nr.8)
-Breit‘ über mein Haupt (op. 19 Nr.2)
Vier Lieder op. 27
-Ruhe meine Seele
-Cäcilie
-Heimliche Aufforderung
-Morgen!
• Information zum Musikvereins-Konzert: Bariton Andrè Schuen, heute auf den Opern-, Konzert- und Liedbühnen weltweit zu Hause, verbrachte die ersten Jahre seiner Karriere als Ensemblemitglied an der Oper Graz. In Graz ist er regelmäßig im Musikverein Graz zu Gast. So auch heuer: mit seinem langjährigen Klavierpartner Daniel Heide präsentiert er ein Programm der Träume /Albträume mit Wagners Wesendonck-Liedern und Zemlinskys an Brahms gemahnendem Turmwächterlied und andere Gesänge, op. 8.
Künstlerfotos in hoher Qualität: https://www.swisstransfer.com/d/91cdde21-e0a1-435a-b1ce-cf56e73c4512
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Hessisches Staatstheater Wiesbaden: Deutsche Erstaufführung: Über die Notwendigkeit, dass ein See verschwindet:
Das Hessische Staatstheater Wiesbaden bringt am Freitag, den 17. April 2026 um 19:30 Uhr die deutsche Erstaufführung des satirischen wie eindringlichen Schauspiels „Über die Notwendigkeit, dass ein See verschwindet“ der österreichischen Schriftstellerin Anna Neata auf die Bühne des Kleinen Hauses. In der trügerischen Idylle eines malerischen Urlaubsortes geht Regisseurin Theresa Thomasberger einem dunklen Kapitel kollektiv verdrängter gesellschaftlicher Realität auf den Grund und trifft mit der Thematik einen wichtigen Nerv der Zeit. Auf einer stetig rotierenden Drehbühne in Gestalt eines Wetterhauses von Anna Bergemann nimmt die Dynamik der Dorfgemeinschaft ihren Lauf, in der einige ihr ganz persönliches Motiv für den Erhalt der Schönwetterfassade haben. Durch den Sound von Oskar Mayböck entsteht eine Atmosphäre, die vom Alpenglühen bis hin zum Schrecken alle Facetten des spannenden Theaterabends verstärkt.
Hier geht’s zum Stück und den Terminen (es werden noch weitere veröffentlicht): www.staatstheater-wiesbaden.de/spielplan/kalender/ueber-die-notwendigkeit-dass-ein-see-verschwindet-4975/1042/
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