INFOS DES TAGES (Samstag, 10. Jänner 2026)
Barcelona: TRISTAN UND ISOLDE
In der Neuinszenierung von Bárbara Lluch sind Tristan und Isolde zwei Menschen, die mit unerfülltem Verlangen versuchen, den ihnen zugewiesenen Rollen zu entkommen und den alltäglichen Lügen zu entfliehen. Sie sind zwei Menschen, die leiden und in der Liebe die Wiederherstellung ihres Lebens finden. Sie erheben sich und stellen den Status quo in Frage, doch da sie den Bezug zur Realität verlieren, scheitern sie letztendlich.
Weitere informationen finden sie auf der offiziellen Webseite der Opernhaus.
Montag, 12. Januar 2026, 18:30 Uhr
Donnerstag, 15. Januar 2026, 18:30 Uhr
Montag, 19. Januar 2026, 18:30 Uhr
Freitag, 23. Januar 2026, 18:30 Uhr
Sonntag, 25. Januar 2026, 17:00 Uhr
Dienstag, 27. Januar 2026, 18:30 Uhr
Samstag, 31. Januar 2026, 19:00 Uhr

ZU INSTAGRAM mit mehreren Szenenfotos
Dirigentin: Susanna Mälkki
Tristan: Clay Hilley/ Brian Register
Isolde: Lise Davidsen
Brangäne: Ekaterina Gubanova
König Marke: Brindlay Sheratt
Kurwenal: Tomasz Konieczny
Melot: Roger Padulles
______________________________________________________________________________________
Elektro bei den Osterfestspielen Salzburg 2026. “ Heartbroken« mit Anja Schneider und Sven Marquardt

Anja Schneider und Sven Marquardt. Foto: Osterfestspiele Salzburg
Die Osterfestspiele Salzburg bringen 2026 im vierten Jahr ein Elektro-Projekt zur Aufführung. Mit »Heartbroken« wird die Musikerin Anja Schneider gemeinsam mit Fotograf Sven Marquardt eine elektronische Berliner Neuinterpretation von Richard Wagners »Ring« erarbeiten.
»Wir wollen Wagners Klangwelten in einen modernen Kontext überführen – dazu schwebt mir ein urbaner, technoider, dubbiger Sound vor, der dunkel und geheimnisvoll sein wird – ganz wie die von Wagner neuinterpretierten Geschichten des mittelalterlichen Nibelungenlieds«, sagt Anja Schneider. Als ideale Location für den Elektro-Abend dient wieder die Felsenreitschule – also dieselbe Bühne, auf der Regisseur Kirill Serebrennikovs Neuinszenierung des »Ring des Nibelungen« mit »Das Rheingold« die Festspiele 2026 eröffnen wird.
Dieser Raum soll in Verbindung mit Schneiders DJ-Set und den Visuals von Sven Marquardt zu einem Gesamterlebnis werden. Dazu hat der Berliner Fotograf eigens Werke geschaffen, die – so düster und atmosphärisch wie der Sound – Wagner neu erlebbar machen sollen. »Mich reizt besonders, eine Brücke zwischen Festspieltradition und Clubästhetik zu schaffen«, sagt Marquardt, dessen Arbeiten seit jeher von seiner Faszination für das Thema »Nacht« erzählen.
Elektro
Heartbroken – eine elektronische Berliner Perspektive auf Wagners »Ring«
ANJA SCHNEIDER / SVEN MARQUARDT
Do, 2. April 2026, 22.00 Uhr
Felsenreitschule
EUR 40 / U27 EUR 10
Karten ab sofort erhältlich über osterfestspiele.at und das Kartenbüro der Osterfestspiele (Wiener-Philharmoniker-Gasse 3, 5020 Salzburg):
U27-Tickets über die Ticket Gretchen App
____________________________________________________________________________________
GRAZ: Erinnerungen an Intendant Carl Nemeth (1926 – 2002) Sonntag 11.1. oe 1 orf.at (15.05 h
Die „Nemeth-Ära“ an der Grazer Oper | SO | 11 01 2026 | 15:05
oe1.orf.at

Dr. Carl Nemeth. Foto: Oper Graz
Fast zwei Jahrzehnte lang – von 1972 bis 1990 – hat der 2002 verstorbene Wiener Dr. Carl Nemeth die Geschicke der Grazer Oper gelenkt und dem Haus eine bis heute unvergessene Blüteperiode beschert.
In diesem Monat jährt sich der Geburtstag des Musikwissenschafters und Germanisten zum 100. Mal. Aus diesem Anlass präsentiert Ö1 unveröffentlichte Tonbeispiele, die an Höhepunkte seiner Ära als Grazer Opernintendant erinnern.
Apropos Oper mit Michael Blees
OPER ABSEITS DER ROUTINE: DIE ÄRA CARL NEMETH
Wenn in Österreich von Oper die Rede ist, dann meistens von der Wiener Staatsoper, eventuell noch von den Salzburger Festspielen und sozusagen außer Programm spricht man in diesen Tagen auch noch vom Theater an der Wien. Aber es gibt und gab selbstverständlich auch außer diesen Zentren wichtige und interessante Stätten in Österreich, wo gut, ja teilweise hervorragend und weit über die Grenzen unseren Landes anerkannt, höchst erfolgreich Oper bzw. Musiktheater gepflegt wurde und auch weiterhin wird. Eine jener Institutionen, die in dieser Beziehung einen ganz besonderen Platz einnimmt, ist die Grazer Oper.
Und als eine besonders erfolgreiche, ja bereits legendäre Periode in ihrer Geschichte gilt die Ära von Carl Nemeth, der das Haus von 1972 bis 1990 fast zwei Jahrzehnte lang führte. Dem 2002 verstorbenen Intendanten, der am 11. Jänner seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte, trauern zahlreiche Opern-Enthusiasten – und nicht nur jene aus Graz – bis heute nach.
Das Spezifische der Ära Nemeth
Was war das Spezifische an der Ära von Carl Nemeth, die immerhin die längste in der Geschichte des Hauses war? Wohl kaum die Tatsache, dass in dieser Zeit mehr als 3.000 Vorstellungen stattfanden. Interessanter ist schon die Anzahl seiner Premieren zwischen 1972 und 1990, die trotz eines nicht gerade überdotierten Budgets stattfanden: das waren nämlich immerhin 165 in den Sparten Oper, Operette, Musical und Ballett.
Das Auffallendste in dieser Intendanten-Ära war die ganz besondere Mischung, die die Grazer Oper auch zu einem Anziehungspunkt für Musik-Enthusiasten weit über die Grenzen von Graz und Österreich hinaus gemacht hat. Denn man konnte hier Raritäten erleben, die bei uns entweder nochnie oder zumindest seit langem nicht mehr gespielt wurden
Start mit Bellinis „Puritanern“
Carl Nemeth hat sein Wirken in Graz mit Vincenzo Bellinis Belcanto-Rarität „Die Puritaner“ am 6. Oktober 1972 begonnen, und das trotz ernsthafter Bedenken etwa von Marcel Prawy. Aber Nemeth ließ sich nicht abschrecken – und der Erfolg gab ihm Recht.
Und ein weiteres dieser so melodienreichen Werke, Bellinis „La Somnambula“ (Die Nachtwandlerin), brachte Nemeth 1975 heraus. Und für dieses Fach brachte er Maestro Argeo Quadri, den er noch von seiner Tätigkeit in der Wiener Volksopern-Direktion bestens kannte, nach Graz. In den Hauptpartien waren damals Sona Ghazarian und Adolf Dallapozza zu hören – in einer Inszenierung des späteren Bregenzer Festspielchefs Alfred Wopmann.
Erste „Lucia“ Gruberovas in Graz
Der italienische Belcanto feierte mit Opern von Bellini, Donizetti und Rossini in Graz also eine Renaissance, wenn natürlich auch nicht jede Produktion ein gleich hohes Niveau hatte.
Donizettis „Lucia di Lammermoor“ im Juni 1974 geriet jedenfalls zu einem Triumph und auch nachfolgende Reprisen boten herausragende Leistungen. So etwa im Dezember 1975, als Carlo Bergonzi als Edgardo gastierte und dabei Edita Gruberova als Partnerin hatte, die damals in dieser Rolle ihr Debüt feierte. Was übrigens eine alte Tradition war, dass angehende Weltstars gerade in Graz oft ihre späteren Glanzrollen sozusagen ausprobierten.
Sternstunden mit Taddei und King
Zu einer wahren Sternstunde in der Grazer Operngeschichte entwickelte sich auch ein Gastspiel von Giuseppe Taddei am Ende der Spielzeit 1982/83 in seiner Lieblingspartie als Simon Boccanegra. Damals wollte der Applaus noch lange nach dem Fallen des Eisernen Vorhangs nicht enden, so dass Taddei sich halb abgeschminkt in einer Loge schließlich noch einmal dem Publikum zeigen musste.
Großen Eindruck als packender Verdi-Interpret machte ebenso James King bei seinem „Othello“-Gastspiel im Oktober 1973 zusammen mit der ebenfalls gastierenden Schwedin Siw Wennberg.
Internationale Stars
Viele internationale Stars haben in der Ära von Carl Nemeth in Graz gastiert: So z. B. Birgit Nilsson, die mit dem Met-Tenor Barry Morrell 1974 in Puccinis „Tosca“ gastierte. Als Scarpia war Thomas Tipton zu hören, der sich dann in München niederließ.
Auch mit Musicals erfolgreich
Und ebenso war Nemeth auf dem Gebiet der Operette sowie des Musicals erfolgreich. Einer der herausragendsten in diesem Genre war 1973 die Grazer Erstaufführung von „Anatevka“ mit dem leider schon verstorbenen Oskar Czerwenka als Milchmann Tevje.
Carl Nemeth (1926-2002)
Carl Nemeth wurde am 11. Jänner 1926 in Wien geboren, wo er Musikwissenschaft und Germanistik studierte und zum Doktor der Philosophie promovierte. Bald danach führte ihn sein Berufsweg 1964 ins Betriebsbüro der Wiener Volksoper, wo Albert Moser Direktor war.
Mit den Erfahrungen aus dieser Zeit konnte er schließlich 1972 die Grazer Oper übernehmen – und zwar etwas überstürzt, weil sein Vorgänger überraschend um vorzeitige Entlassung aus seinem Vertrag bat.
Mozart, Wagner und Alte Musik
Ebenso vorbildlich war Nemeths Mozart- und Wagner-Pflege in seiner Direktionszeit. Aber auch auf dem Spezialgebiet Alte Musik hat Carl Nemeth in Graz Pionierarbeit geleistet: So etwa mit Händels „Alcina“, die im März 1980 ihre Grazer Erstaufführung in einer Inszenierung von Harry Kupfer erlebte. Damals konnte man im Wiener „Kurier“ von einer „musikalischen Offenbarung“ und von einem „Triumph für Harry Kupfer“, der dem Grazer Opernhaus, wo er in der Saison 1973/74 mit „Elektra“ seine erste Regie im Westen führte, seither verbunden war.
Quelle: Text: Ö1, G. Cervenka, 2017, basierend auf der Dissertation „Oper abseits der Routine: Die Intendanz Carl Nemeth“, Michael Nemeth, Uni Wien 2005
_______________________________________________________________________________________________
FRANKFURT: Großer Kostümverkauf von Oper und Schauspiel


Fotos: Monika Rittershaus
Tausende Kostüme von wandelnden Kakteen, Prinzessinnen, Aliens, Gorillas im Tutu, Wikingerkönigen bis hin zu Haute Couture aus den Kostümwerkstätten von Oper und Schauspiel stehen zum Verkauf. Ob Second Life Fashion, das besondere Kostüm zu Fasching, das coolste Kostüm für die nächste Mottoparty oder einfach nur ein Stück Theatergeschichte … wir haben für jede*n das passende Outfit. Auch allerlei Zubehör aus den Bereichen Maske und Schneiderei steht zur Auswahl. Kommen, stöbern, mitnehmen!
Samstag, 31. Januar 2026 von 10 bis 16 Uhr im Bockenheimer Depot (Carlo-Schmid-Platz 1, 60325 Frankfurt am Main)
Wichtiger Hinweis: Noch Fragen? Aktuell klären wir weitere Details rund um Ablauf, Größen, Zahlungsoptionen etc. Diese veröffentlichen wir spätestens am 16. Januar 2026 auf dieser Seite (siehe oben). Bis dahin bitten wir, von Nachfragen abzusehen.
https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/grosser-kostuemverkauf/?id_datum=4739
__________________________________________________________________________________________________
Wien/ Das MuTh: FRAUEN IM FOKUS
Mit „MAGIE“ (20.01.) widmet sich Gerti Drassl, bekannt aus Film und Fernsehen, dem poetischen Kosmos Rainer Maria Rilkes. Ihre Lesungen verschmelzen mit den eigens komponierten Klängen der Wladigeroff Brothers, die mit Trompete, Flügelhorn, Klavier, Klarinette und Kolleg:innen eine musikalische Hommage an den großen Dichter gestalten.
Ursula Strauss liest in „BRIEF EINER UNBEKANNTEN“ (12.02.) Stefan Zweigs berühmte Novelle. Strauss, eine der profiliertesten Schauspielerinnen des Landes, fesselt mit ihrer Sensibilität und Intensität, die sie auf Bühne, Leinwand und im Fernsehen längst zu einem Publikumsliebling gemacht haben.
In „MARIA RADUTU UND LYLIT FEAT. PHOEBE VIOLET“ (17.2.) treten gleich drei Frauen in kreativen und musikalischen Dialog: Soul, Pop und Klassik entfalten ein intensives Spiel der Emotionen.
Zum Abschluss stürzen wir uns mit Sona MacDonald bei „DEM HERZEN ZU LAUSCHEN“ (20.5.) in das wilde Nachtleben der 1920er Jahre: Die Musik Kurt Weills trifft auf F. Scott Fitzgeralds Literaturklassiker „Der große Gatsby“.
20.1.2026 | 19:30 Uhr – MAGIE | Kammerstück
Ein Fest für Rilke mit Gerti Drassl & den Wladigeroff Brothers: eine musikalische Hommage mit Klavier, Klarinette, Trompete, Flügelhorn und Gesang, in eigenen Kompositionen und Arrangements.
Gerti Drassl, Alexander Wladigeroff & Konstantin Wladigeroff (Wladigeroff Brothers)
Aleksandra Szmyd, Tomasz Wabnic, Jan Łomozik
12.2.2026 | 19:30 Uhr – BRIEF EINER UNBEKANNTEN | Zweig – Lesung von Ursula Strauss
Stefan Zweig erweist sich in der ausdrucksstarken Stimme von Ursula Strauss als Entdecker von weiten Seelen und Gefühlslandschaften, die die Schauspielerin mit sensibler Intelligenz greifbar macht.
Ursula Strauss
17.2.2026| 19:30 Uhr – MARIA RADUTU UND LYLIT FEAT. PHOEBE VIOLET | Kammerklänge
Klassik, Soul & Pop im Dialog: Die Pianistin Maria Radutu liebt Grenzüberschreitungen und tut sich mit der Sängerin und Violinistin Phoebe Violet zusammen, um in Dialog mit der Soulstimme von LYLIT zu treten.
Maria Radutu, LYLIT, Phoebe Violet
20.5.2026| 19:30 Uhr – DEM HERZEN ZU LAUSCHEN | Kammerklänge
Der große Gatsby zur Musik von Kurt Weill: Eine musikalisch-literarische Reise durch die 20er Jahre in Zeiten von Aufbruch und Wandlung.
Sona MacDonald, Sophie Heinrich, Miloš Todorovski
________________________________________________________________________________________________
Wien/ Belvedere: Erfolgreichstes Jahr 2025 und Programm-Highlights 2026

Foto: Johannes Stoll/ Belvedere Wien
Nach dem erfolgreichsten Jahr seiner Geschichte blickt das Belvedere auf 2026: An seinen drei Standorten präsentiert das Museum insgesamt 14 neue Ausstellungen, die ein breites Spektrum historischer und zeitgenössischer künstlerischer Positionen eröffnen.
Generaldirektorin Stella Rollig: Zu den Höhepunkten im Unteren Belvedere zählen Ausstellungen zu Ferdinand Georg Waldmüller, Anni Albers, Erna Rosenstein und Erika Giovanna Klien. Im Belvedere 21 prägen zwei große Themenausstellungen das Jahr: Stellprobe rückt ab Juni die Neuerwerbungen der vergangenen Dekade ins Zentrum und zeigt, wie sich die Sammlung weiterentwickelt, während Feminist Futures Forever ab November vergangene und gegenwärtige feministische Perspektiven zusammenführt und in visionäre Zukunftsbilder übersetzt.
Im UNTEREN BELVEDERE beleuchtet die Ausstellung Ferdinand Georg Waldmüller. Nach der Natur gemalt (27.2.–14.6.2026) die Landschaftsmalerei des Biedermeiermeisters im europäischen Kontext. Anni Albers. Constructing Textiles (30.4.–16.8.2026) ist die erste umfassende Präsentation der bedeutenden Künstlerin in Österreich. Mit Erna Rosenstein (3.7.2026–10.1.2027) folgt eine Schau zum vielgestaltigen Werk der zentralen Protagonistin der polnischen Nachkriegsavantgarde. Erika Giovanna Klien (18.9.2026–31.1.2027) ist der herausragenden Vertreterin des Wiener Kinetismus gewidmet.
Im OBEREN BELVEDERE untersucht die Reihe IM BLICK zwei Arbeiten von Johann Baptist Lampi d. Ä. und seinem Sohn Johann Baptist Lampi d. J. (13.5.–11.10.2026), deren Bedeutungsgeschichte durch Übermalungen bisher im Verborgenen gelegen war. Die Serie CARLONE CONTEMPORARY bringt Werke von herman de vries (26.3.–13.9.2026) und Asta Gröting (ab 24.9.2026) in den barocken Kontext.
Das BELVEDERE 21 startet mit Sandra Mujinga. Skin to Skin (29.1.–31.5.2026) ins neue Jahr. Die eindrucksvolle Installation wird von den charakteristischen riesenhaften Figuren der norwegischen Künstlerin beherrscht. Es folgen eine große Werkschau zur feministischen Malerei der US-amerikanischen Künstlerin Sue Williams (20.2.–7.6.2026) sowie die Ausstellung Friedl Kubelka / vom Gröller. Nicht daheim und doch zu Hause (13.2.–7.6.2026), die erstmals das zeichnerische und malerische Werk der einflussreichen österreichischen Künstlerin präsentiert. Mit Miao Ying. Come, Sit, Stay (26.6.–4.10.2026) rücken Fragen zu KI und künstlerischer Autor*innenschaft ins Zentrum, während die groß angelegte Ausstellung Stellprobe (26.6.–4.10.2026) die Sammlungszugänge der letzten Dekade vereint – in einem von Heimo Zobernig entwickelten Präsentationsformat. Im Herbst findet zum sechsten Mal das Medienkunstfestival Civa (ab 13.11.2026) im Belvedere 21 statt – mit Ausstellung, Diskursen, Film und Performance. Den Abschluss des Jahres bildet die Schau Feminist Futures Forever (5.11.2026–7.3.2027), die ausgehend von der Ausstellung Kunst mit Eigen-Sinn (1985) internationale und intergenerationelle feministische Positionen in Dialog setzt.
Das Ausstellungsprogramm wird von zahlreichen Publikationen, Veranstaltungen, Workshops und partizipativen Projekten sowie von kostenlosen Kunstvermittlungsangeboten speziell für das Wiener Publikum begleitet.
Zugleich erweitert das Belvedere kontinuierlich seine Sammlung: Im Jahr 2025 gelang dies mit zwei umfangreichen Konvoluten zur österreichischen Gegenwartskunst. Darunter befinden sich Werke aus dem Nachlass von Alfons Schilling sowie dem Vorlass von Maria Hahnenkamp. Die Sammlung wurde zudem durch zahlreiche Ankäufe und Schenkungen bedeutender Künstler*innen ergänzt.
Mit den Belvedere Games bringt das Museum seine Inhalte auch in den digitalen Raum und erschließt neue spielerische Zugänge zur Sammlung – im Museum, im Schlossgarten und online. Damit erreicht es insbesondere ein junges, internationales Publikum.
ERFOLGREICHSTES JAHR 2025 UND AUSBLICK AUF GROSSPROJEKTE
Mit rund 1,6 Millionen Besucher*innen verzeichnete das Obere Belvedere im Jahr 2025 einen neuen Rekord und bleibt mit großem Abstand das meistbesuchte Kunstmuseum Österreichs. Seit 2016 hat sich die Zahl der Besucher*innen damit verdoppelt. Über alle drei Standorte – Oberes und Unteres Belvedere sowie Belvedere 21 – wurde erstmals die Marke von zwei Millionen Besucher*innen überschritten.
Wir freuen uns, dass wir 2025 rund 9 Prozent mehr Besucher*innen begrüßen durften als im Vorjahr – so viele wie nie zuvor, erklärt Wolfgang Bergmann, wirtschaftlicher Geschäftsführer des Belvedere. Um die Aufenthaltsqualität langfristig sicherzustellen, ist die rasche Umsetzung des Visitor Centers von zentraler Bedeutung.
Die Vorbereitungsarbeiten für das Visitor Center laufen mit Hochdruck, mit dem Ziel, im Jahr 2027 mit dem Bau zu beginnen. Derzeit finden Widmungsverfahren sowie technische Voruntersuchungen statt. Der Rohbau von Salzburg Museum NEU und Belvedere Salzburg soll bis Sommer 2026 abgeschlossen sein; die Eröffnung ist für Herbst 2027 geplant.
_____________________________________________________________________________________
Theater Phönix / Linz- Programm Jänner

Theater Phönix
Wiener Straße 25
-4020 Linz
Zum Jahresbeginn wünschen wir ein gutes neues Jahr und geben einen Ausblick auf das Programm im Jänner 2026.
Auf dem Spielplan stehen mehrere Gastspiele, darunter die musikalische Lesung Böse Hoffnung von Thomas Baum und ANDAKAWA, sowie das Jazz-Konzert von PILLOWTALK. Ein besonderes Highlight des Programms ist das nestroynominierte Stück Boji – In the State of Fire and Miracles vom Theater am Lend, das im Rahmen der Theaterallianz zu Gast ist. Am 30.01. findet die Performance mit Live-Musik mit Schauspieler:in Zeynep Alan in türkischer Sprache um am 31.01. mit Ensemblemitglied Karina Pele in rumänischer Sprache statt.
Ab dem 16. Jänner folgen noch einmal vier Vorstellungen von Das Drei Sekunden Phänomen. Außerdem sind die Produktionen Kasimir und Karoline sowie Tell Me About It weiterhin im Phönix:Saal und Phönix:Studio zu sehen.
Die Lesung Frauen und Revolution von Shila Behjat am 9. Jänner muss leider kurzfristig abgesagt werden, derzeit arbeiten wir an einem Ersatztermin.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Anhang, Fotos in Druckauflösung stehen auf unserer Website unter www.theater-phoenix.at/presse zum Download bereit.
_______________________________________________________________________________________

