INFOS DES TAGES (MONTAG, 7. SEPTEMBER 2026)
Wiener Staatsoper: Das „Opern-air“ als TV-Übertragung

Zum Video (2 Stunden/ 4 Minuten)
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Margarita Gritskova und Albin Fries am 20. September im Barockschloss Heiligenkreuz

Programm:
Gaetano Donizetti (1797-1848) “La ninna nanna”, “Le petit montagnard”
Franz Schubert (1797-1928) “An die Musik”, “Gretchen am Spinnrad” “Der Tod und das Mädchen”
Johannes Brahms (1833-1897) „Die Mainacht“
Peter Tschaikowsky (1840-1893) „Mein Genius, mein Engel, mein Freund“, “Es war im frühen Frühling”
Nikolai Rimsky-Korsakow (1844-1908) “Nicht der Wind, der von der Höhe weht“, “Östliche Romanze”, Sergej Rachmaninow (1873-1943). “Ich warte auf Dich”
Pause
Albin Fries (*1955): “Die Quelle”, “Im Nebel”, “Er ist gekommen in Sturm und Regen”, “Ich bin der Welt abhanden gekommen”, “Sein Lied”, “Verwachsen”, “August”, “Regentag in Herbst”
“Ich weiß wohl, was Du liebst in mir”
Geboren 1987 in Sankt Petersburg, absolvierte Margarita Gritskova ein Klavier-und Gesangsstudium und schloss an der Staatlichen Musikakademie bei Irina Bogatschewa ab. Bereits während des Studiums sang sie CARMEN unter der musikalischen Leitung von Mariss Jansons und gewann zahlreiche Preise bei den internationalen Gesangswettbewerben L. Pavarotti-in Modena, sowie in „Villa de Colmenar“ in Spanien.
Margarita ist regelmäßig bei renommierten Festivals eingeladen; darunter die Salzburger Festspiele, das Rossini Festival in Pesaro, die Opernfestivals auf Teneriffa sowie das Schleswig-Holstein Musik Festival.
Sie gastiert an Opernhäusern wie der Bayerischen Staatsoper München, dem Moskauer Bolschoi-Theater, der Hamburger Staatsoper, der Deutschen Oper am Rhein, dem Opernhaus Zürich sowie den Opernhäusern in Oslo und Valen- cia, Australien (Brisbane) u.a.
Ab 2012 gehörte sie dem Ensemble der Wiener Staatsoper an, wo sie sich rasch als Publikumsliebling etablierte. Dort sang sie CHERUBINO, IDAMANTE, ANNIO, SESTO, DORABELLA, BRADAMANTE, ROSINA, ANGELINA und ISA-BELLA und war als OLGA in „Eugen Onegin“, KRISTA in Janáčeks „Die Sache Makropulos“ sowie als MASHA in P. Eötvös’ „Drei Schwestern“ zu erleben. Er widmete ihr seine Romanze „Bitternis“
2018 sang sie ihre erste CARMEN in Wien an der Seite von Piotr Beczała als Don José. Als AMNERIS in „Aida“ sang sie am Nationaltheater Weimar, als JOHANNA SEYMOUR in „Anna Bolena“ am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, als ROSINA in „Il barbiere di Siviglia“ am Moskauer Bolschoi-Theater unter Tugan Sokhiev. 2022 Debüt als PREZIOSILLA in „La forza del destino“ beim Festival Klosterneuburg. Für ihre Interpretation der AMNERIS in der Weimarer Produktion von „Aida“ wurde Margarita Gritskova im Jahrbuch 2022 des
Magazins Opernwelt als „Sängerin des Jahres“ ausgezeichnet.
Albin Fries wurde 1955 in Steyr, Oberösterreich geboren. Er studierte Musikpädagogik und Konzertfach Klavier bei Alexander Jenner an der Wiener Musikhochschule. Außerdem absolvierte er einen Meisterkurs bei Jorge Bolet. 1977 gewann er den Österreichischen Jugend-Kompositionswettbewerb und 1981 erhielt er den Talentförderungspreis für Musik des Landes Oberösterreich. 1979- 1986 konzertierte er als Pianist u.a. im Wiener Musikverein und Brucknerhaus Linz (Tschaikowski-Klavierkonzert unter Franz Welser-Möst).
1982 erhielt Fries Kompositionsunterricht von Leonard Bernstein. In New York studierte er Klavier bei Sascha Gorodnitzki.
Nach Wien zurückgekehrt wurde er Korrepetitor und stellvertretender Studienleiter an der Wiener Staatsoper und übte diesen Beruf bis zu seiner Pensionierung 2020 aus. Außerdem war er Lehrer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und musikalischer Assistent von Lorin Maazel und Claudio Abbado bei den Salzburger Festspielen, Sir Georg Solti holte ihn als Assistent für Plattenaufnahmen.
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HÖHEPUNKTE IM SPIELPLAN DER OPER FRANKFURT IM OKTOBER 2026
Sonntag, 11. Oktober 2026, um 18 Uhr im Opernhaus
Premiere
OTTONE
Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Vaclav Luks. Copyright: Petra Hajska
Musikalische Leitung: Václav Luks; Inszenierung: Jetske Mijnssen
Mitwirkende: Yuriy Mynenko (Ottone), Monika Buczkowska-Ward (Teofane),
Paula Murrihy (Gismonda), Iurii Iushkevich (Adelberto), Cecelia Hall (Matilda),
Jonas Müller (Emireno)
Weitere Vorstellungen: 18. (18 Uhr), 24. Oktober, 1. (15.30 Uhr), 7., 12., 15. (18 Uhr), 21. November 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr.
Preise: € 16 bis 198 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Georg Friedrich Händels (1685–1759) Oper Ottone zählt zu den Meilensteinen des Barocktheaters. Das Werk, das im Januar 1723 in London uraufgeführt wurde, entstand in einer Phase, in der Händel als musikalischer Leiter der frisch gegründeten Royal Academy of Music den Starkult an der Themse auf ein neues Niveau hob. Auf seinen Casting-Reisen verpflichtete Händel die begabtesten Sänger Europas. In Ottone entfaltet der Komponist ein psychologisch dichtes Beziehungsgeflecht, das auf einer historischen Eheschließung des Jahres 972 basiert. Aus dem weltgeschichtlichen Stoff schufen die Librettisten jedoch ein fiktives, hochdramatisches Verwechslungsspiel. Händels Partitur besticht durch eine Ansammlung aus eleganten, innigen Arien, deren Melodien im Kopf bleiben. Bis heute gilt das Werk als einer der größten Kassenschlager des Komponisten, der zu seinen Lebzeiten nur noch von Rinaldo an Wiederaufführungen übertroffen wurde.
Zum Inhalt: Ottone soll die junge Teofane heiraten und mit ihr seine Überlegenheit gegenüber Adelberto besiegeln. Doch man hat die Rechnung ohne die ehrgeizige Gismonda gemacht. Sie
intrigiert im Hintergrund, um ihren Sohn Adelberto in Position zu bringen. Da Ottone und Teofane sich noch nie gesehen haben, ist es ein Leichtes, dass Adelberto sich als Teofanes gerade abwesender Bräutigam Ottone ausgibt. Doch der Schwindel fliegt bald auf…
Dirigent Václav Luks, ein wahrer Experte für Alte Musik, kehrt nach einer erfolgreichen Premierenserie von Amor vien dal destino zurück nach Frankfurt. 2005 gründete er das Prager
Barockorchester Collegium 1704 und das Vokalensemble Collegium Vocale 1704. Die Ensembles treten unter seiner Leitung bei renommierten Festivals und in namhaften europäischen Konzertsälen auf. 2022 wurde Václav Luks für seine kulturellen Leistungen der französische Ordre des Arts et des Lettres verliehen. Regisseurin Jetske Mijnssen debütiert mit ihrer Lesart von Händels Ottone an der Oper Frankfurt. In der vergangenen Spielzeit inszenierte sie unter anderem Ariodante am Royal Opera House Covent Garden in London, Dialogues des Carmélites an der Semperoper in Dresden und Simone Boccanegra an De Nationale Opera in Amsterdam. Weitere Arbeiten führten sie bereits zum Festival in Aix-en-Provence und nach Glyndebourne.
Yuriy Mynenko, der in der vergangenen Spielzeit als Cesare überzeugte, verkörpert die Titelpartie des Ottone. Die Rolle der Teofane singt Monika Buczkowska-Ward, die noch im Juni die Partie der Bellezza in Händels Der Triumph von Zeit und Erkenntnis gestaltete. Paula Murrihy (Gismonda) und Iurii Iushkevich (Adelberto) kehren als Gäste an die Oper Frankfurt zurück. Murrihy, bis 2017 Mitglied des Ensembles, sang am Haus bereits verschiedene Partien wie Dido in Purcell’s Dido and Aeneas, Octavian in Strauss’ Der Rosenkavalier, und zuletzt Dejanira in Händels Hercules. Iushkevich gastiert regelmäßig auf den großen Bühnen in Europa. Dass sein Repertoire von Barock bis hin zu modernen Opern reicht, wird er abermals unter Beweis stellen. In der vergangenen Spielzeit brachte ihm die Partie des Boy in Written on Skin große Anerkennung ein. Cecelia Hall verkörpert die Partie der Matilda, Jonas Müller komplettiert als Emireno die Besetzungsliste der ersten von drei Händel-Opern der Spielzeit 2026/27 in Frankfurt.
Freitag, 16. Oktober 2026, um 19 Uhr im Opernhaus
Erste Wiederaufnahme
TANCREDI
Melodramma eroico in zwei Akten von Gioachino Rossini

„Tancredi“. Copyright: Monika Rittershaus
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Giuliano Carella; Inszenierung: Manuel Schmitt
Mitwirkende: Theo Lebow (Argirio), Bianca Tognocchi (Amenaide), Kihwan Sim (Orbazzano), Cláudia Ribas (Tancredi), Ruby Dibble (Isaura), Daniela Zib (Loredana)
Weitere Vorstellungen: 23., 25. (18 Uhr), 31. Oktober, 5. November 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr.
Preise: € 16 bis 127 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Tancredi von Gioachino Rossini (1792–1868) entstand 1812/13 als Auftragsarbeit für das venezianische Teatro La Fenice und markierte einen Wendepunkt in seiner Karriere hin zur Gattung
der Opera seria. Nach der Uraufführung in Venedig 1813 wurde Tancredi schon bald an der Mailänder Scala gespielt. Im Jahr 1817 stand das Werk zum ersten Mal in Frankfurt auf dem
Spielplan. Die Partitur ist geprägt von Rossinis charakteristischer melodischer Inspiration und virtuosen vokalen Anforderungen, die den Übergang von der Opera seria des 18. Jahrhunderts zum Belcanto des 19. Jahrhunderts markieren. Besonders berühmt wurde die Cavatine des Tancredi „Di tanti palpiti“, die zu Rossinis Lebzeiten zu einer Art Gassenhauer avancierte. Die Oper vereint heroische Leidenschaft mit tief empfundener Lyrik und zeigt bereits Rossinis Meisterschaft in der Gestaltung großer dramatischer Szenen.
Das Libretto von Gaetano Rossi basiert auf Voltaires Tragödie Tancrède aus dem Jahr 1760: Unter dem Eindruck einer Bedrohung von außen beschließt der Senat von Syrakus ein drakonisches Gesetz, das jeden, der mit dem Feind konspiriert, mit dem Tode bestraft. Argirio und der rivalisierende Orbazzano legen einen alten Zwist bei; als Pfand des neuen Bundes verspricht Argirio ihm die Hand seiner Tochter Amenaide. Diese liebt jedoch insgeheim Tancredi, der vor langer Zeit aus der Stadt verbannt worden war. Ein abgefangener Brief von ihr wird missdeutet, und der eigene Vater unterschreibt ihr Todesurteil …
Die musikalische Leitung der ersten Wiederaufnahme liegt wie auch bei der Premierenserie der vergangenen Spielzeit bei Giuliano Carella, der an den bedeutendsten Opernhäusern weltweit
arbeitet. In Frankfurt dirigierte er bereits Stiffelio, I vespri siciliani, Anna Bolena (konzertant), La traviata und Bianca e Falliero. Sein Repertoire reicht von Giovanni Paisiello bis Lorenzo Ferrero und umfasst neben den wichtigsten auch zahlreiche weniger bekannte Werke der italienischen Oper. Inszeniert wurde Tancredi im Mai und Juni 2026 von Manuel Schmitt. In Frankfurt erarbeitete er zuvor Benjamin Brittens Doppelabend The Prodigal Son / The Burning Fiery Furnace im Bockenheimer Depot. Weitere Arbeiten führten ihn unter anderem an die Bayerische Staatsoper in München und ans Staatstheater Nürnberg. In dieser Spielzeit wird Schmitt an der Oper Frankfurt Ernest Chaussons Oper Le roi Arthus in Szene setzen. Die Besetzung der Wiederaufnahme gleicht zum großen Teil jener der Premierenserie. Abermals gestaltet Theo Lebow die Partie des Argirio. In dieser Spielzeit ist das Ensemblemitglied außerdem in den Produktionen Warten auf heute, Die Liebe zu den drei Orangen und in Das Rheingold zu erleben. Mit großem Erfolg trat er in der vergangenen Saison als Amme Nicea in der selten gespielten Barockoper Amor vien dal destinvon Agostino Steffani auf. Bianca Tognocchi ist wieder als Amenaide mit von der Partie. Die Sopranistin singt in dieser Spielzeit noch die Rollen der Despina (Così fan tutte), des Lenio (The Greek Passion) und der Sœur Constance de St. Denis (Dialogues des Carmélites). Die Partie des Orbazzano wird von Ensemblemitglied Kihwan Sim gesungen. Der in Seoul und Hamburg ausgebildete Sänger ist seit der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. In der Saison 2026/27 übernimmt er Partien wie Merlin (Le roi Arthus), König Treff (Die Liebe zu den drei Orangen) und Priester Grigoris (Greek Passion) sowie erneut Ramfis (Aida). Die portugiesische Mezzosopranistin Cláudia Ribas singt die Titelpartie des Tancredi. Als neues Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt ist sie des Weiteren in Händels Flavio und Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen zu erleben. Opernstudio-Mitglied Ruby Dibble übernimmt abermals die Partie der Isaura, Daniela Zib ist als Loredana – ehemals Roggiero – mit dabei; eine weibliche Partie, die es nur im Frankfurter Tancredi gibt.
Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
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ORF: ERLEBNIS BÜHNE
DAS GESAMTE SEPTEMBER-PROGRAMM AUF EINEN BLICK:
SO 13.9. 2026 IN ORF III
08:45 OBERTÖNE – DAS ABSCHLUSSKONZERT 2025
20:15 ASMIK GRIGORIAN IN GRAFENEGG
SO 20.9.2026 AUF 3SAT
10:15 EIN HOCH AUF HARNONCOURT!
11:30 MAHLERS ZWEITE VON DER STYRIARTE 2026
SO 20.9.2026 IN ORF III
20:15 GEBURTSTAGSFEST DER OPERNSTARS
SO 27.9.2026 IN ORF III
20:15 DIE WIENER SYMPHONIKER MIT POPELKA & AVDEEVA
Programmänderungen vorbehalten.
Sollten Sie Freunde, Verwandte und Bekannte haben, die an der Zusendung unserer monatlichen Erlebnis-Bühne-Vorschau interessiert sind, können sich diese mit einem kurzen E-Mail an erlebnisbuehne@orf.at anmelden
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Rondo, das Klassik-Magazin

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„London Symphony Orchestra opens Beethoven Festival 2026 in Bonn after historic hall renovation.“
This writer’s Vedic astrology predictive inputs on the topic are available for visiting at medium.com/@kushal1948 published on 5 September 2026.
kushal kumar
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