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INFOS DES TAGES (MONTAG, 27. APRIL 2026)

27.04.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 27. APRIL 2026)

WIENER STAATSOPER: KARTEN  FÜR DIE SPIELZEIT 2026/27 AB HEUTE 10 h  IM VORVERKAUF

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Sehr geehrte Damen und Herren, 

liebes Publikum,

heute, am Montag, den 27. April um 10 Uhr startet der allgemeine Verkauf für alle Vorstellungen im September und Oktober 2026. Vorstellungen von 1. November 2026 bis Ende Juni 2027 sind – ebenfalls ab heute – aktuell nur vorzubestellen. 

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Ballett-Stream aus der Wiener Staatsoper (noch 3 Tage)

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https://play.wiener-staatsoper.at/event/dd5d0d41-fb81-4f75-9530-b32843401e87

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Wien: KONZERTE IM ACHTEN (Albert-Hall, Albertgasse 35, 1080)

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Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde,

Am 20. und 21. Mai spielen wir das letzte Konzert der Saison 2025/26: einen wunderschönen Kammermusikabend mit Musik für Streichtrio und Klavierquartett.

Anna Volovitch am Klavier und Rafael dos Santos an der Violine musizieren mit Nikita Gerkusov, Solobratschist des Tonkünstler-Orchesters, und Maddalena del Gobbo, internationaler Cellosolistin, gemeinsam.

Das erste Stück im Programm ist der liebliche Streichtriosatz in B-Dur von Franz Schubert. In den Jahren 1816/17 schrieb Schubert zwei Streichtrios. Sie waren, wie die frühen Streichquartette, für das Familien-Streichquartett bestimmt, in dem seine Brüder und sein Vater Violinen und Cello, er selbst die Bratsche spielte. Das erste dieser Trios (B-Dur, D 471) blieb unvollendet: An seinen vollständigen ersten Satz, Allegro, schließen sich 39 Takte eines unvollendeten Andante an. Wie in vielen anderen Fällen – man denke nur an die “Unvollendete” und den Quartettsatz c-Moll – ist der Grund für den Abbbruch des Stückes rätselhaft. Vielleicht enthielten die beiden Sätze dem damals nach Eigenständigkeit strebenden Schubert zu viele und zu deutliche Reminiszenzen an Mozart und Haydn (etwa an Haydns Quartett, op. 76, 4). Trotz dieser Anklänge, die für Schuberts Schaffen in jenen Jahren charakteristisch sind und die von einem Schubert-Forscher als “Klassik-Imitation” bezeichnet wurden, gehört der Streichtrio-Satz zu den reizvollsten Miniaturen in Schuberts Kammermusik.

Weitere Infos und Tickets:
Karten bestellen

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VIVA LA CLASSICA: Mit einem glanzvollen Finale starten wir in die dritte und letzte Festivalwoche:

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Mit einem glanzvollen Finale starten wir in die dritte und letzte Festivalwoche: Am 28. April erwartet Sie im Kosmos Theater ein Kammermusikabend mit Julitta Dominika Walder, Mateusz Kasprzak-Łabudziński, Piotr Lato und Dominika Peszko – der Eintritt ist frei.

Den krönenden Abschluss bildet unser Orchesterkonzert am 29. April mit dem Radiosinfonieorchester Warschau unter der Leitung von Michał Nesterowicz und Marek Bracha am Klavier.

Programm
In der finalen Festivalwoche präsentieren wir am 28. April ein facettenreiches Programm mit Werken von Alexandre Tansman, Vally Weigl, Józef Koffler, Egon Wellesz, Walter Arlen, Karol Rathaus, Viktor Ullmann, Mieczysław Weinberg, Rosy Wertheim und Erich Zeisl. 

Zum krönenden Abschluss am 29. April erwarten Sie Meisterwerke von Władysław Szpilman, Mieczysław Weinberg und Alexander Zemlinsky.

Alle Details zum Programm sowie Informationen zu den Mitwirkenden finden Sie unter: www.fremde-erde.at

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

Herzlichst,

Julitta Dominika Walder & Gerald Buchas
Festival Verfemte Musik FREMDE ERDE
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Wien/ Porgy and Bess in der Riemergasse, 1010 Wien

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Am Anfang war das Wort

  • »Saudi Arabien, ich verstehe mich mit allen von denen. Sie kaufen Apartments von mir. Sie geben 40 Millionen Dollar aus, 50 Millionen. Warum sollte ich sie nicht mögen? Ich mag sie sehr gerne.«

Donald Trump, seit 2017 Präsident der USA (The Washington Post, 20.11.2016)

  • »Ich habe das allergrößte Vertrauen in König Salman und den Kronprinzen von Saudi-Arabien, sie wissen genau was sie tun…«

Donald Trump, seit 2017 Präsident der USA (Twitter vom 07.11.2017)

Saudi Arabien:

  • Die Behörden schränkten die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit 2017 weiterhin empfindlich ein.
  • Zahlreiche Menschenrechtsverteidiger und Regierungskritiker wurden in unfairen Gerichtsverfahren zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt.
  • Mehrere schiitische Aktivisten wurden hingerichtet; gegen viele weitere ergingen Todesurteile nach grob unfairen Gerichtsverfahren vor dem Sonderstrafgericht für terroristische Straftaten.
  • Folter und andere Misshandlungen von Gefangenen waren weiterhin an der Tagesordnung.
  • Trotz zaghafter Reformen wurden Frauen durch Gesetze und im Alltag systematisch diskriminiert und nicht ausreichend vor sexualisierter Gewalt und anderen Gewalttaten geschützt.
  • Die Todesstrafe wurde häufig angewandt, und es gab zahlreiche Hinrichtungen.
  • Die von Saudi-Arabien geführte internationale Militärallianz verübte im Jemen schwere Verstöße gegen das Völkerrecht.

 

Der UN-Sonderberichterstatter über die Förderung und den Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten bei der Bekämpfung des Terrorismus erklärte im Mai 2017, dass Saudi-Arabiens Antiterrorgesetz nicht den internationalen Standards entspreche.

Er forderte die Regierung auf, „die strafrechtliche Verfolgung von Menschenrechtsverteidigern, Schriftstellern, Bloggern und anderen Personen, die lediglich friedlich von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht haben, zu beenden“.

AMNESTY UNTERNATIONAL REPORT 2017/18 (Auszug)

aus Newsletter von Renald Deppe Januar 2019

Die Strenge Kammer im Mai 2026

Editorial – Nachrichten aus dem Inneren
Programmfolder – als pdf zum Download

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Freie Szene: ‚DAS Margareten‘ – ein neuer Raum für gelebtes (Tanz) Theater am 24.4.2026

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Naja Puttner in „Treibgut“.     Credit: DAS Margareten

‚DAS Margareten‘, vor kurzem im früheren geräumigen VOLX-Studio des Volkstheaters eröffnet, wirbt nun um einen Freundeskreis, sucht sein Publikum, sucht nach seiner Programmlinie. Definiert sich: Ein ‚Raum für lebendiges Theater‘ soll es werden, ein ‚Kreis für Zugewandte, Mitdenkende und Ermöglicher*innen‘. Tänzerin Nadja Puttner, Gründerin und treibende Kraft, legt wohl das Schwergewicht auf Tanz, auf eine ausdrucksvolle Körpersprache in zeitgemäßer Aktualität. Zum Einstieg wird aber auch an Sonntagen zu nachmittäglichem ’Teatime im DAS Margareten’ gebeten. Interessante Themen werden bei diesen den Austausch von Gedanken angeschnitten. Chris Lohner etwa liest da aus ihrer Autobiographie „Ich bin ein Kind der Stadt. Wienerin seit 1943“. Und um ein Mitreden wird auch in der Reihe Margareten spricht gebeten.

Und: Performances sind zum Auftakt angesetzt. In zwei Programmen haben vier Damen jeweils in Soloauftritten ihre persönlichen Ausdrucksfähigkeiten erprobt. Motto: ‚Der weibliche Körper als Motor von Bewegung und Wandel‘. Kleine Darstellungen zu leiernder Elektronik, stark introvertierte, ohne allzu große Affekte anzusteuern. Andrea Nagl scheint in „becoming (stone)“ zwischen Steinen gefangen zu sein. Bianca Anne Braunesberger versteckt sich in ihrem undefinierbaren „Inter-Space“. Adi Hanan, zuvor Mitglied des Wiener Staatsballetts, merkt höchst professionell „Everybody Needs a Home“ an. Die drei Performerinnen erheben sich nicht stolz in die Lüfte, sondern suchen lieber erdigen Kontakt, lassen sich schon sehr gern auf dem Boden nieder.

„Treibgut“ betitelt Nadja Puttner ihr ausgefeiltes Tanz-Theater-Stück über Erinnerungen, Identitätssuche, verstörende Traumata über Generationen hinweg. Sie bindet Tanz mit gesprochenen Texten, drückt mit expressiver Körpersprache Emotionen aus. Und als DAS Margareten-Chefin und Tanz-Pädagogin in den ersten Wochen dieses ‚lebendigen Theaters‘ weist sie auf die bereits fein angenommenen Stunden ‚Ballett für Erwachsene‘ hin: Von den Teilnehmern zwischen 19 und 65 Jahren wird eifrig trainiert. Nicht nur irgendwie so, sondern sehr seriös!

Info: office@dasmargareten.at  /  margaretenspricht@gmail.com / www.dasmargareten.at

Meinhard Rüdenauer

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