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INFOS DES TAGES (MONTAG, 26. JÄNNER 2026)

26.01.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 26. JÄNNER 2026)

Wien/ Staatsoper
Luisa Miller | Einführungsmatinee

luis

Einführung zur nächsten Staatsopernpremiere (Dauer 1 Stunde, 53 Minuten)
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tgb
George Petean (Miller), Marko Mimica (Wurm), Bogdan Roscic und Roberto Tagliavini (Walther)
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Salzburg/ Mozartwoche, Villazon  begrüßt königlichern Besuch. Die Medien bedient er umfassend!

syl
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WIEN/ Konzerthaus (18.1.2026: Auszeichnung für Placido Domingo

Deeply moved and eternally grateful for this magnificent award that was created with so much love by all of you. My love for singing and opera is only equaled or even surpassed by the loyalty and the unwavering support you have shown me for many decades. Without you, the fans and the amazing public it would seem like just a day at the office. Thank you once again for having given me so many innumerable satisfactions over the years. I only hope I was able to repay you as much. I love you all and God bless. Sincerely. Plácido. Thank you dear @savi_bay for your beautiful speech which took place on January 18th, 2026 at the @wienerkonzerthaus in Vienna.

domin

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Das Rondo-Magazin

ron

RONDO Newsletter 2.2026

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Wiener Volksoper: Die nächste Premiere

vopo

Spring Awakening
Rock-Musical von Duncan Sheik und Steven Sater
Premiere am 21. Februar 2026

Am 21. Februar 2026 feiert Spring Awakening Premiere an der Volksoper Wien: ein intensives Rockmusical über das Erwachsenwerden, den Druck einer leistungsorientierten Gesellschaft und das verzweifelte Bedürfnis, gehört zu werden. Basierend auf Frank Wedekinds Frühlings Erwachen verbindet das Stück einen historischen Stoff mit moderner Rockmusik und gibt dem unausgesprochenen Inneren der Jugendlichen eine Stimme. Regie führt dabei Frédéric Buhr, die musikalische Leitung liegt bei Christian Frank, gespielt wird mit Live-Band. Getragen wird die Produktion von einem jungen Ensemble, das den Themen des Stücks besondere Authentizität verleiht. In den Hauptrollen sind Paula Nocker als Wendla, Paul Aschenwald als Melchior und Teodor Pop als Moritz zu erleben.

„ICH FÜHLE ETWAS – ABER ICH WEISS NICHT, WAS.“

Spring Awakening erzählt die Geschichte von Wendla, Moritz und Melchior – drei Jugendliche, die in einer strengen und leistungsorientierten Welt nach Liebe, Wahrheit und Selbstbestimmung suchen: Wendla tastet sich ahnungslos an ihre erwachende Sexualität heran und gerät in eine Situation, die sie nicht begreift. Moritz, sensibel und klug, zerbricht am Druck der Schule, am Zwang, zu funktionieren. Melchior stellt alles in Frage – die Autorität der Lehrer, die Moral der Eltern, die Regeln der Kirche – und bezahlt mit Einsamkeit. 

Das Musical basiert auf Frank Wedekinds Drama Frühlings Erwachen von 1891 und verbindet den Geist der damaligen Zeit mit der Energie moderner Rockmusik. Seit Wedekinds Zeiten ist die Welt eine vollständig andere geworden, vermeintlich offener und selbstbestimmter. Aber warum ist es dann bis heute so schwer, über sich, den Körper und das Erwachsenwerden zu sprechen? Mehr als hundert Jahre nach der skandalumtosten Uraufführung würde Wedekind seine Figuren vielleicht Emilia, Paul und Elias nennen – doch ihre Fragen wären letztlich die gleichen: Wie leben, wie lieben, wie denken, wenn dir niemand wirklich zuhört? 

In Spring Awakening fühlen die Jugendlichen alles, aber finden niemanden, der sie auf dem Weg zu sich selbst unterstützt. Musikalisch spiegelt sich das in einem Stilbruch wider: Rockmusik in einem historisch gesetzten Stoff. Wenn die Figuren singen, tritt ihr Inneres hervor, das, was sie in der äußeren Handlung nicht aussprechen dürfen, weil schulische Autorität, moralische Strenge oder religiöse Schuldgefühle sie daran hindern. Auch wenn die Welt sich verändert hat, das Bedürfnis gehört zu werden, das Bedürfnis zu erwachen, bleibt.

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TTT – Musiktheater 2026: Potenz, Präsenz, Potenzial

zinn

Potenz: Fähigkeit nicht Realisiertes zu entfalten. Innovatives Talent zum Ausblick neuer Präsenz, z. B. surreal statt schnöder Aktualität der Gegenwart (Regietheater).

„La surréalité“ (surreal) = jenseits der gewöhnlichen Realität, unwirklich, wie ein Traum, über das Wirkliche zu Unbewusstem, Träumen, Fantasien. Grenzen zwischen Realität und Phantasie verwischen in „höherer Wirklichkeit“ mit tieferen menschlichen Sehnsüchten, Ängsten und unbewussten Wünschen.

Im Musiktheater sind üblichKonsens-Realitäten, konventioneller Realismus in Inszenierungen, im Regietheater schnöde Aktualität. Diese Epoche ohne Phantasma stagniert seit über 50 Jahren.

Theaterleiter meiden Phantasma, festigen Epoche der Konformität, Nachmacherei, Anpassung – wie es alle machen – in Kontinuität. „Cosi fan tutte“ fand Mozart schon fragwürdig, gegen alle guten Sitten. Energetische Sicht begründet neue Werte und Moral.

Das mag Wirtschaft / Industrie temporäre Erfolge generieren, musiktheatral taugt es zu Siechtum / Verlöschen.

Irrglaube: „Wer nichts  macht, macht nichts falsch!“ Wahrheit begründet Stillstand als Rückschritt ohne Sicherheit. Wer nichts tut, verhindert Fehler um den Preis verpasster Chancen. Nur Bereitschaft zu eigener Potenz ist Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg.

  • Fehlende Eigenverantwortung: „das machen doch alle“, räumt Fehlen eigenen moralischen Urteilsvermögens ein, da man sich fremdbestimmt orientiert.
  • Fragwürdige Annahme, dass „alle“ tatsächlich dasselbe tun, führt zur fragwürdigem Multiplikator bis zur Potenzierung von Irrtümern und Fehlentwicklungen.
  • Fehlende Kritikfähigkeit (s. „revolvierende Autogamie“blockiert kritische Reflexion. Aktuelle Inszenierungen belegen wenig als richtig und sinnvoll.

Musiktheater fehlt verantwortungsvolles Agieren. Jeder Intellekt schätzt Veränderung mit  Innovation, Erfolg, Metaphorik zu großen Erfolgen aus kleinen, konsequenten Schritten:

 „Wer ersten Stein entfernte, war derselbe, der Berge beseitigte!“ (Konfuzius)

 Aktivierung eigener Potenz weckt potenzielle, nicht verwirklichte Leistungsfähigkeit!  Achtung: Musiktheater ohne „Dornröschenschlaf“ nützt Menschen!

Präsenz ist kein direktes philosophisches Korrelat für Potenz im Kontext aristotelischer Metaphysik als Fähigkeit z. B.  der Potenz in musikdramatisch neuen Kontexten, die noch nicht aktiviert ist. 

 Entfaltete Potenz inszenatorischer Neufindung z. B. gem. TTT – Doktrin schafft phänomenologisch zukunftsträchtige Wirkung / Bedeutung von Musiktheater 2026.

Potenzial der Musiktheater ist Gesamtheit aller Möglichkeiten, Fähigkeiten, Ressourcen, das Leistungspotenzial sämtlicher kognitiv, physisch, emotional, sinnlich obligatorischen Instrumente, um Potenzial zur Potenz in Präsenz der Inszenierungen im Musiktheater zu wecken.

 Philosophische Dialektik von Potenz und Aktualität beschreibt z. B. wie Potential der TTT – Doktrin durch Aktualisierung zur Musiktheater – Wirklichkeit werden kann.

 Grundlegend ist Aristoteles Erklärung von Bewegung, Veränderung und Sein.

 Musiktheater hat Handhabe neuer Zukunftsfähigkeit mit künstlerischen Universen zersetzenden Konsensrealitäten zu trotzen.

 Tim Theo Tinn 24. Jan. 2026

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