INFOS DES TAGES (MONTAG, 23. FEBRUAR 2026)
Wien/ Volksoper: „Spring.Awakening“. Kurzer Trailer

Fünf gute Gründe für Spring Awakening
Werfen Sie einen neuen Blick auf ein Stück, das wirklich alle betrifft
Auch wer längst erwachsen ist, erinnert sich an diese Jahre, in denen die Worte fehlen und alles zum ersten Mal passiert: erste Liebe, erstes Begehren, erster Liebeskummer. In der Inszenierung von Frédéric Buhr trifft ein historischer Stoff auf die Energie eines Musicals. Erzählt wird von Jugendlichen aus einer vergangenen Zeit, deren Geschichte heute noch ganz genauso berührt.
Kommen Sie ins Gespräch und erinnern sie sich gemeinsam
Wie war das noch damals in der Schule? Wie hieß noch gleich mein erster Schwarm? Warst du Klassenclown oder Vorzeigeschülerin? Wie war es, wenn ich eine schlechte Note nach Hause bringen musste? Waren die Eltern streng? Gab es Hausarrest? Was war verboten? Wer hat dir erklärt, was mit deinem Körper passiert? Hat es überhaupt jemand erklärt? Was hat uns Schule beigebracht über Leistung und Wert? Was hat sie uns abgewöhnt?
Erleben Sie Musik, die erzählt, was Worte nicht können
Die Songs in Spring Awakening funktionieren wie ein Ventil: Wenn den Jugendlichen alles zu eng wird, öffnet sich die musikalische Tür nach außen, mit echtem Ohrwurm-Potenzial. In der strengen Welt des 19. Jahrhunderts bekommt alles eine Stimme, was sonst im Hals stecken bleibt: Wut, Sehnsucht, Scham, Hoffnung, Neugier. Nicht ohne Grund hat diese Musik Geschichte geschrieben: Spring Awakening wurde 2007 mit acht Tony Awards (den Oscars der Musical-Welt) ausgezeichnet, das Album gewann einen Grammy.
Entdecken Sie ein ganz besonderes Bühnenbild
Das Bühnenbild von Agnes Hasun ist inspiriert von Spielplätzen rund um die Jahrhundertwende: kühne Konstruktionen und Anlagen, die heute an jeder Sicherheitsprüfung scheitern würden. Diese Orte standen für eine Idee von Jugend, die stark von Ertüchtigung, Training und Disziplin geprägt war. Der Körper sollte geformt werden, vor allem funktionieren. Das Bühnenbild öffnet dazu noch einen weiteren Raum: Jugend als Kraftquelle, als Hunger nach Leben, als Energie, die sich kaum bändigen lässt.
Lernen Sie neue Stimmen kennen
Spring Awakening bringt eine junge Generation von Sängerinnen und Sängern auf die Bühne, Stimmen, die viele Zuschauerinnen und Zuschauer zum ersten Mal live erleben werden. Neue Bühnenpersönlichkeiten mit neuer Energie tragen die großen Gefühle der Geschichte und machen aus dem bekannten Musical eine Entdeckung im Jetzt.

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Das französische Kulturministerium ehrt Alessandra Ferri
Frankreich zeichnet die Direktorin des Wiener Staatsballetts aus – für ihre Karriere und ihr Engagement im Tanz.

Alessandra Ferri. Foto: The Guardian
Am 19. Februar wurde die Direktorin des Wiener Staatsballetts Alessandra Ferri, gefeierte Künstlerin und prima ballerina assoluta, im Namen des französischen Kulturministeriums zur Offizierin im Orden für Kunst und Literatur ernannt. Die Ehrung wurde vom französischen Botschafter in Österreich Matthieu Peyraud in der Französischen Botschaft am Schwarzenbergplatz vorgenommen. Der Orden der Künste und der Literatur ist die wichtigste kulturelle Auszeichnung in Frankreich und ehrt »Personen, die sich durch ihr Schaffen im künstlerischen, kulturellen oder literarischen Bereich oder durch ihren Beitrag zur Ausstrahlung der Künste und der Literatur in Frankreich und in der Welt ausgezeichnet haben«. Diese Auszeichnung würdigt nicht nur Alessandra Ferris außergewöhnliche Karriere, sondern auch ihr Engagement für die Tanzkunst und deren Vermittlung.

Foto: attitude devant/Ricardo Leitner
Weiterlesen Website der Wiener Staatsoper
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BAYERISCHE STAATSOPER: Umbetzung „Elektra“ am 18./21./27. März
Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzung informieren:
In den Vorstellungen von Elektra am 18., 21. und 27. März 2026 übernimmt Elena Pankratova die Partie der Elektra anstelle von Christine Goerke.

Elena Pankratova. Foto: Bayerische Staatsoper
Elena Pankratova
Elena Pankratova, geboren in Jekaterinburg (Russland), studierte Gesang u. a. am Rimski-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg. 2010 gelang ihr der internationale Durchbruch als Färberin (Die Frau ohne Schatten) am Teatro Maggio Musicale Fiorentino unter Zubin Mehta. In dieser Partie debütierte sie u. a. auch am Teatro alla Scala in Mailand, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und am Royal Opera House Covent Garden in London. Sie war als Kundry (Parsifal) und Ortrud (Lohengrin) bei den Bayreuther Festspielen, 2022 als Ortrud auch bei den Salzburger Osterfestspielen zu erleben. Weitere Gastengagements führten sie u. a. an die Opernhäuser von Dresden, Wien, Brüssel, Barcelona, Lyon, Paris, Genf, Neapel, Amsterdam, St. Petersburg, New York und Tokio. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Brünnhilde (Siegfried), Sieglinde (Die Walküre), Isolde (Tristan und Isolde) und Santuzza (Cavalleria rusticana) sowie die Titelpartien in Tosca und Ariadne auf Naxos. An der Bayerischen Staatsoper debütierte sie 2011 als Abigaille (Nabucco) und sang hier seitdem u. a. Färberin, Venus (Tannhäuser) sowie die Titelpartien in Turandot und Elektra.
ZU DEN VORSTELLUNGEN
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MINA ALBICH: Aus Minas Krimi-Werkstatt

FÜHRUNG UND LESUNG im WIENER KRIMINALMUSEUM

Was ist ein Leben wert? Und wer darf darüber entscheiden?
Erlebt eine eindrucksvolle Führung von Karin Sedlak zum Thema „Ehren- und Todesstrafe – und eine Lesung aus meinem neuesten Kriminalroman „Wienerberg“.
Nähere Infos →
WEINVERKOSTUNG und LESUNG
In die schöne Steiermark – genau gesagt, um Weingut POSCH – zieht es mich zu meiner Lesung im April. Wer meine Krimireihe kennt, der weiß: Ich habe meinen Protas die Liebe zu kulinarischen Genüssen mitgegeben. Unter anderem ist „Nathan der Weiße“ eine echte Entdeckung. Nicht nur für Felix.
BIERVERKOSTUNG und LESUNG
Im Juni geht’s dann nach Liesing zu den „Holzträumen“. Wo ich gemeinsam mit der Buchhandlung Lesezeit und der Rodauner Biermanufaktur der Vorliebe zur „Hopfenblütenkaltschale“ fröne. Ich sag nur so viel: Den „Rodauner Strizzi“ muss man einfach mögen.
Genaue Infos folgen!
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