INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 9. SEPTEMBER 2026)
Die Preisträger des Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 stehen fest –


Vor Beginn der Veranstaltung: Besucher vor der Votivkirche. Foto: Klaus Billand
Ein Fest für die heimische Bühnenkunst: Beim Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 werden unter anderem Asmik Grigorian, Anja Silja, Leo Nucci, Nils Strunk und Markus Hinterhäuser ausgezeichnet. Die großen Gewinner des Abends sind mit je drei Auszeichnungen die Salzburger Festspiele und die Volksoper Wien.
Wien (LCG) – Der Österreichische Musiktheaterpreis 2026 hat seine Preisträger gekürt: In einer facettenreichen Bilanz der abgelaufenen Saison zeichnete die Jury um Heinz Sichrovsky (News/ORF III) und Joachim Leitner (Tiroler Tageszeitung), bestehend aus Miriam Damev (Der Standard/Falter), Boris Priebe (Verlag Felix Bloch Erben Berlin), Stefan Musil (Kronen Zeitung), Jörn Florian Fuchs (Deutschlandradio/Salzburger Nachrichten), Martin Fichter (APA), Daniel Lohninger (NÖN), Michael Wruss (Oberösterreichische Nachrichten), Susanne Zobl (Kurier) sowie Walter Weidringer (Die Presse), herausragende Leistungen aus Oper, Operette, Musical und Tanz aus – von der Wiener Staatsoper über die Salzburger Festspiele bis zur Volksoper Wien. Neben den Hauptkategorien wurden auch mehrere Sonderpreise vergeben, unter anderem der „Große Preis der Jury“ an Markus Hinterhäuser und der „Lebenswerk“-Preis an Anja Silja.
„Der heurige Jahrgang des Österreichischen Musiktheaterpreises zeigt einmal mehr die enorme künstlerische Bandbreite und Qualität, die unser Land auf den Bühnen zu bieten hat“, sagt Karl-Michael Ebner, Präsident des Österreichischen Musiktheaterpreises. „Von den großen Häusern in Wien und Salzburg bis zu mutigen Produktionen abseits des Mainstreams freuen wir uns sehr, jene kreativen Menschen zu würdigen, die das Musiktheater in Österreich lebendig halten.“
Die meisten Österreichischen Musiktheaterpreise gingen an die Salzburger Festspiele und die Volksoper Wien, die jeweils drei Auszeichnungen erhielten. Mit zwei Preisen bedacht wurden sowohl die Wiener Staatsoper als auch das Tiroler Landestheater Innsbruck. Je einen Schikaneder konnten das Theater an der Wien, Johann Strauß 2025, die Kammeroper Wien, Bronski & Grünberg, die Tiroler Festspiele Erl und die Oper Graz für sich verbuchen.

Die geehrte Asmik Grigorian. Foto: Klaus Billand

Der geehrte Michael Spyres. Foto: Klaus Billand

Der geehrte Klaus Guth
Die Preisträger des Österreichischen Musiktheaterpreises 2026
Beste weibliche Hauptrolle Asmik Grigorian als Norma in „Norma“ am Theater an der Wien
Beste männliche Hauptrolle Michael Spyres als Giovanni Pierluigi Palestrina in „Palestrina“ an der Wiener Staatsoper
Beste weibliche Nebenrolle Patricia Nolz als Silla in „Palestrina“ an der Wiener Staatsoper
Beste männliche Nebenrolle Jörg Schneider als Doktor in „Drei Schwestern“ bei den Salzburger Festspielen
Beste Gesamtproduktion Oper „Zaide“ bei den Salzburger Festspielen
Beste Gesamtproduktion Operette „Waldmeister“ bei Johann Strauß 2025 Wien
Beste Gesamtproduktion Musical „Briefe von Ruth“ an der Kammeroper Wien
Beste Ur-/Erstaufführung „Alma“ an der Volksoper Wien
Beste Off-Produktion „Eurobronski“ bei Bronski & Grünberg
Beste musikalische Leitung Maxime Pascal für „Drei Schwestern“ bei den Salzburger Festspielen
Beste Regie Claus Guth für „Blaubart“ und „Die menschliche Stimme“ bei den Festspielen Erl
Beste Ausstattung Christian Schmidt für „Tannhäuser“ an der Oper Graz
Beste Gesamtproduktion Jugend „Brundibár“ am Tiroler Landestheater Innsbruck
Beste Gesamtproduktion Tanz „Kaiserrequiem“ an der Volksoper Wien
Bester Nachwuchs Jasmin White für ihre Gesamtleistung der Saison 2024/25 an der Volksoper Wien
Benjamin Chamandy als Er in „Liebesgesang“ und als Ehemann in „Von Heute auf Morgen“ am Tiroler Landestheater Innsbruck
Die Sonderpreise im Überblick

Markus Hinterhauser. Foto: Klaus Billand

Leo Nucci. Foto: Klaus Billand

Anja Silja vor der Votivkirche. Foto: Klaus Billand

Anja Silja mit Juryvorsitzenden Heinz Sichrovsky. Foto: Klaus Billand
Sonderpreis „Publikumspreis“ Leo Nucci
Sonderpreis „Verdienste um das Musiktheater – Fotografie“ Axel Zeininger
Sonderpreis „Internationales Kulturengagement“ Qin Wenchen
Sonderpreis „Großer Preis der Jury“ Markus Hinterhäuser
Sonderpreis „Cross Over“ Nils Strunk
Sonderpreis „Lebenswerk“ Anja Silja
Weitere Informationen auf musiktheaterpreis.at

Christoph Wagner-Trenkwitz. Foto: Klaus Billand

Gruppenfoto. Foto: Klaus Billand
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Budapest
Russische Sopranistin gewinnt den 7. Internationalen Éva Marton Gesangswettbewerb

Arpi Sinanyan, Valentina Pravdina, Éva Marton, Seokjun Kim und Tata Razmadze (v.l.n.r.) nach der Siegerehrung beim 7. Internationalen Éva Marton Gesangswettbewerb
Die russische Sopranistin Valentina Pravdina ist die Siegerin des 7. Internationalen Éva Marton Gesangswettbewerbs, wie die Franz-Liszt-Musikakademie bekanntgab. Beim Finale im Großen Saal der Musikakademie sicherte sich die Künstlerin am Samstagabend nicht nur den mit 30.000 Euro dotierten ersten Preis, sondern räumte gleich dreifach ab. Neben dem Hauptpreis gingen auch der Sonderpreis für die beste Interpretation eines Liszt-Liedes (5.000 Euro) sowie der Publikumspreis an die Sängerin.
Russische Sopranistin gewinnt den 7. Internationalen Éva Marton Gesangswettbewerb ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏

Valentina Pravdina. Foto: Internationaler Eva Marton-Wettbewerb
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Liebe Leser Wenn ich von meiner Fahrprüfung erzähle, lacht mein Gegenüber meistens etwas zu laut. Heute kann auch ich darüber lachen. Damals, vor etwa zehn Jahren, habe ich fast die Nerven verloren.
Der Tag meiner praktischen Fahrprüfung war auch der Tag, an dem mein Lernfahrausweis ablief. Ich war entsprechend nervös. Als Erstes wollte der Prüfer wissen, wie ich einen Kindersitz installieren würde. Ich hatte keine Ahnung und verwies auf die Bedienungsanleitung. Danach sind wir losgefahren. Die Kurzfassung: Seitlich einparkieren klappte beim dritten Versuch – in einer Parklücke, in der auch drei Autos Platz gehabt hätten. Die Vollbremsung brauchte zwei Anläufe. Nur die Stopplinien habe ich mit Bravour gemeistert.
Am Ende war ich überzeugt, hochgradig durchgefallen zu sein. Aber: Ich hatte bestanden.
Offenbar geht es vielen Prüflingen ähnlich. Meine Kollegin Barbara Klingbacher hat mit Michel Baumann gesprochen, der seit mehr als zwanzig Jahren Fahrprüfungen abnimmt. Er erklärt, weshalb manche ihre eigene Leistung erstaunlich falsch einschätzen und wann ein einziger Fehler reicht, um durchzufallen.
Ich wünsche Ihnen eine gute Lektüre.
Fahrprüfung: «Sobald ich ins Lenkrad fassen muss, ist die Sache gelaufen»
Der langjährige Verkehrsexperte Michel Baumann erklärt, warum bei der Fahrprüfung «knapp genügend» nicht genügt, welche Fehler er verzeiht – und weshalb manche Kandidaten nicht einmal merken, dass sie gerade durchgefallen sind.
Fahrprüfung Schweiz: Insider-Tipps vom Experten Michel Baumann
Yasmin Müller
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