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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 8. APRIL 2026)

08.04.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 8. APRIL 2026)

Logo der Salzburger Festspiele – SALZBURGWIKI

Salzburg
Karin Bergmann wird neue Festspielintendantin
Die Salzburger Festspiele bekommen erstmals eine Intendantin: Karin Bergmann soll interimistisch die Nachfolge von Markus Hinterhäuser antreten. Das gab das Kuratorium der Salzburger Festspiele am Dienstagnachmittag bekannt. Der Beschluss im Kuratorium war einstimmig. Bergmann wird damit ab sofort zur Interimsintendantin bestellt. Dem Beschluss gingen laut Aussendung des Kuratoriums in der Karwoche und über die Osterfeiertage vertrauliche Gespräche voraus. Der Beschluss im Kuratorium war einstimmig. Bergmann wird damit ab sofort zur Interimsintendantin bestellt. Dem Beschluss gingen laut Aussendung des Kuratoriums in der Karwoche und über die Osterfeiertage vertrauliche Gespräche voraus.
Bergmann wird neue Festspielintendantin – salzburg.ORF.at

Es ist eine Interimslösung – aber Provisorien halten sich in Österreich besonders lang. Hat sie sich diesmal ordnungsgemäß beworben?  Oder gilt diese Bedingung für das Kuratorium nicht? Oder wäe eine Bewerbung auch als Schauspielchefin nicht zwingend erforderlich gewesen? Eine Kabarettnummer?

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Wiener Staatsoper: Kartenaktion für „Wozzeck“ am Donnerstag, 9.4.2026

Für »WOZZECK« am Donnerstag, den 09.04.2026 steht ein Kontingent von 50 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.

Dieses Angebot kann ab Mittwoch, den 08.04.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper

PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.

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Bilanz der zweiten Ostersaison der Tiroler Festspiele Erl unter Intendant Jonas Kaufmann

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• Wiederaufnahme des Parsifal begeistert aufgenommen
• Über 3.500 Besucher:innen in Oper und Konzert, 96 Prozent Auslastung
• Insgesamt rund 4.000 Karten verkauft
Erl, am 7. April 2026
Einen großen Publikumserfolg verzeichnete auch die zweite Ostersaison unter der Intendanz von Jonas Kaufmann, die am gestrigen 6. April 2026 zu Ende ging. Die beiden Opernvorstellungen und die drei Konzerte wurden von über 3.500 Personen besucht und waren somit zu 96 Prozent ausgelastet.
Auch das Familienkonzert Wagnis Wagner lockte viele Zuschauer:innen an: Rund 500 Kinder und Erwachsene besuchten am Ostermontag die unterhaltsame musikalische Reise durch das Leben des Komponisten. Insgesamt wurden rund 4.000 Karten verkauft.
In der Wiederaufnahme der Parsifal-Produktion von Regisseur Philipp M. Krenn aus dem Vorjahr überzeugte die nahezu komplett neue Solistenbesetzung. Jamez McCorkle gab sein gefeiertes
Rollendebüt als Parsifal. Ricarda Merbeth erntete für ihre energiegeladene, erste szenische Darstellung der Kundry großen Applaus. Umjubelt wurden die Rollendarstellungen von René Pape als Gurnemanz, Michael Nagy als Amfortas und Audun Iversen als Klingsor sowie die musikalischen Leistungen des Orchesters der Tiroler Festspiele Erl und ihres Chefdirigenten Asher Fisch.

Barockmusik begeisterte mit unterschiedlichen Interpretationsansätzen in zwei Orchesterkonzerten. In der Benefiz-Matinee zugunsten von CONCORDIA Sozialprojekte war Händels Oratorium Israel in Egypt in der feinsinnigen Klangästhetik historisch informierter Musizierpraxis zu erleben. Heinz Ferlesch leitete das Ensemble Barucco, den Chor Ad Libitum sowie eine exquisite Solisten besetzung. In der Johannes-Passion unter der engagierten Leitung von Tobias Wögerer musizierten das hauseigene Orchester und der Chor der Festspiele sowie ein ideal besetztes Solistenensemble, angeführt von „Evangelist“ Christopher Willoughby, der die Partie kurzfristig übernommen hatte.

Ganz andere Musik wurde am Karsamstag im Festspielhaus Erl geboten, und sie motivierte 260 Personen, zum ersten Mal überhaupt ein Ticket bei den Tiroler Festspielen zu buchen. Der Bachchor
Salzburg und die Bigband der Universität Mozarteum Salzburg brachten ihr Projekt Sacred Concert nach Erl mit. Duke Ellingtons geistliche Jazz-Suite bewegte mit ihren musikalisch verarbeiteten
Glaubens- und Freiheits-Botschaften wie ihrem mitreißenden Sound die Zuhörerinnen und Zuhöer.

Intendant Jonas Kaufmann: „Wir freuen uns über den großen Erfolg unseres diesmal besonders breit aufgestellten Osterprogramms, mit dem wir offenkundig viele Menschen erreichen konnten.
Zahlreiche Besucher:innen waren zum ersten Mal bei uns, teilweise auch von weit her, und wenn wir ihre Reaktionen richtig deuten, dann werden sie nicht zum letzten Mal gekommen sein. Die Tiroler Festspiele Erl bieten zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes. Schön, dass sich das herumspricht.“
Die die Sommersaison 2026 der Tiroler Festspiele Erl beginnt am 2. Juli und dauert bis 26. Juli.
Detailinformationen und Karten:
https://www.tiroler-festspiele.at/#kalender|Sommer%2026

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Andris Nelsons und die Wiener Philharmoniker machen den Auftakt zu ihrem Mahler Symphonien-Zyklus

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Nach seinem gefeierten Schostakowitsch-Zyklus mit dem Boston Symphony Orchestra – einem monumentalen Projekt, das jüngst mit dem fünften GRAMMY® Award ausgezeichnet wurde – und dem soeben erschienenen Mendelssohn-Zyklus mit dem Gewandhausorchester widmet sich Andris Nelsons nun Gustav Mahler. Gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern – Mahlers eigenem Orchester – hat er alle zehn Symphonien des Komponisten eingespielt. Vorab veröffentlicht Deutsche Grammophon bereits am 1. Mai 2026 die Symphonie Nr. 5 digital und als Doppel-LP. Das berühmte Adagietto ist ab dem 3. April als Stream und Download erhältlich.

Die Symphonien Nr. 3 und 8 werden von Deutsche Grammophon noch in dieser Saison aufgenommen, wenn Nelsons und die Wiener Philharmoniker die Werke im Wiener Musikverein (Nr. 3; 1.–3. Mai) und im Konzerthaus (Nr. 8; 9.–11. Mai 2026) aufführen. Hier finden Sie die gesamten Konzertdaten.

Hören Sie hier vorab Mahlers Symphonie Nr. 5 und lesen Sie das Booklet:

https://landing.studiocdn.com/studiocdn-web/parcels/54069a16-a08b-41ff-966e-08ade2e79be9

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Der Mailänder Marco Medved tritt zum Saisonstart 2026/27 sein Amt als Chordirektor der Deutschen Oper Berlin an

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Marco Medved. Foto: Max Zerrahn
 
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Marco Medved die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten wird.  
 
Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb. Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Gustav Kuhn, Stefano Montanari, Wayne Marshall und Fabio Luisi haben weitere wichtige musikalische Impulse gesetzt.  
 
Marco Medved: „Es ist mir eine große Ehre, diesen vielfach ausgezeichneten Chor mit seinem breiten, exzellent einstudierten Repertoire ab der kommenden Spielzeit leiten und mit meinen Ideen und Erfahrungen bereichern zu dürfen. Und natürlich bin ich gespannt auf die Kulturmetropole Berlin mit ihrem herausragenden musikalischen Angebot, zu dem beizutragen mir ein großer professioneller Ansporn ist.“  
 
Jeremy Bines, der an die Staatsoper Stuttgart wechseln wird, übernimmt zuvor noch die Einstudierung des Chors für die erste Neuproduktion der Saison 2026/27 unter der Intendanz von Aviel Cahn. 
 
Biografie Marco Medved in Deutsch and in English. 
 
 We are pleased to inform you that Marco Medved has accepted the position of Chorus Director of the Deutsche Oper Berlin and will start his tenure in August 2026, succeeding Jeremy Bines.  
 
Marco Medved, a native of Milan, is an outstanding graduate of the Conservatory Giuseppe Verdi, where he studied piano, composition, choral and orchestral conducting. Since then, he has held leading positions at the Tiroler Festspiele in Erl, at the National Centre for Performing Arts in Beijing, the Festspiele Südtirol in Toblach, the Opera Houses in Cologne and Bonn and most recently at the Teatro Petruzzelli in Bari, gathering a broad range of experiences as a chorusmaster in the opera world. Working with conductors such as Gustav Kuhn, Stefano Montanari, Wayne Marshall and Fabio Luisi gave him further important musical impulses. 
 
Marco Medved: “It is a great honour to be able to lead this multiple award-winning chorus with its broad and excellently prepared repertoire from the coming season onward, bringing my ideas and experience to the table. Of course, I am also looking forward to living in the cultural metropolis of Berlin with its outstanding musical offerings. It is my professional ambition to contribute to its musical life.” 
 
Jeremy Bines, who is moving on to the Stuttgart State Opera, will prepare the chorus for the first new production of the 2026/27 season, in which Aviel Cahn is general director of the Deutsche Oper Berlin. 
 
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Vorarlberger Landestheater: WAX TRADERS // Uraufführung am Donnerstag, 9. April 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus

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Foto: Anja Köhler

­WAX TRADERS
Eva-Maria Bertschy und Kojack Kossakamvwe | Uraufführung

Regie Eva-Maria Bertschy
Musikalische Leitung und Komposition Kojack Kossakamvwe
Text Eva-Maria Bertschy und Edwige Dro
Bühne Percy Nii Nortey 
Kostüm Austin Nortey
Licht Sylvain Faye
Produktionsleitung Camille Florence Jamet
Dramaturgie Luca Maier

Mit Araba Dansowaa Agyare, Jahelle Bonee, Kojack Kossakamvwe, Martina Momo Kunz, Jonathan Tshimbombo
 
Premiere Do, 9. April, 19.30 Uhr, Großes Haus
Vorstellungen So, 12. | Di, 14. April sowie Mi, 27. | Fr, 29. und Sa, 30. Mai, 19.30 Uhr, Großes Haus
 
­WAX TRADERS erzählt aus den Leben von zwei waghalsigen Frauen an der Westküste Afrikas, die sich in Zeiten politischer Umbrüche geschickt auf globalen Märkten behaupten, durch koloniale Strukturen bewegen und krassen Ungleichheiten trotzen. Sie treffen auf zwei Handelsreisende, die im Auftrag der Basler Handelsgesellschaft an der sogenannten “Goldküste” ihr Glück suchen. Gemeinsam schaffen sie einen Markt für “African Wax Prints” – farbig bedruckte Baumwollstoffe, die holländische und Schweizer Textilunternehmen entwickeln, indem sie indonesische Muster und Drucktechniken kopieren. 

In ihrem neuen Musiktheaterstück arbeiten Bertschy und Kossakamvwe mit einem wahrhaft transnationalen Ensemble von Künstler:innen aus Ghana, Côte d’Ivoire, D. R. Kongo und der Schweiz. Inspiriert von traditionellen Erzählformen, getragen von einem Chor dreier Frauen, schaffen sie eine üppig mäandernde Ballade über die jahrhundertealten Handelsbeziehungen zwischen der europäischen Textilindustrie und ihren Kundinnen in Westafrika und erzählen ein Stück Kolonialgeschichte.

WAX TRADERS ist eine Produktion der GROUP50:50 und des Vorarlberger Landestheaters, in Koproduktion mit der Kaserne Basel.
Finanziert durch: Fachausschuss Tanz & Theater Basel-Stadt / Basel-Landschaft, Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, Ernst Göhner Stiftung, Landis & Gyr Stiftung und Anne-Marie Schindler Stiftung. 
Mit der Unterstützung von: Oskar Hämmerle Gmbh und HOH Hoferhecht Stickereien in Lustenau. 

Hier gelangen Sie zu mehr Informationen

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  CD-Neuerscheinung bei SONY CLASSICAL: RETURN TO WARSAW/ Martin Stadtfeld

+Polonaise Nr. 11 g-moll; Largo Es-Dur; Nocturne Nr. 2; Walzer Nr. 6; Berceuse op. 57; Nocturne Meditation (nach Nocturne Nr. 12); Funeral March Meditation (nach Marche funebre aus Klaviersonate Nr. 2); Violoncello Meditation (nach Largo aus Cellosonate op. 65); Spring Meditation (nach Polnisches Lied op. 74 Nr. 2); Mazurken Nr. 34 & 41 für Violine & Klavier

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Martin Stadtfeld wirft mit einer Rekonstruktion von Chopins Drittem Klavierkonzert, eigenen Arrangements und originalen Werken neues Licht auf den polnischen Romantiker. 

Wie würde sich Frédéric Chopins nie vollendetes Drittes Klavierkonzert anhören? Vielleicht so, wie es sich Pianist Martin Stadtfeldgemeinsam mit dem Dirigenten und Arrangeur Timo Jouku Herrmann vorstellt. Das ursprünglich als groß angelegte Konzert konzipierte „Allegro de Concert“ op 46 erklingt auf dem Album Chopin: Return to Warsaw, das am 3. April 2026 bei Sony-Classical erschienen ist, in einer Orchesterfassung, die Chopins Klangsprache mit größter stilistischer Sensibilität nachempfindet. Schon Robert Schumann schrieb: Das Concert-Allegro hat ganz die Form eines ersten Concertsatzes und ist wohl ursprünglich mit Orchesterbegleitung geschrieben“

 

Wie würde sich Frédéric Chopins nie vollendetes drittes Klavierkonzert anhören? Vielleicht so, wie es sich Pianist Martin Stadtfeld gemeinsam mit dem Dirigenten und Arrangeur Timo Jouko Herrmann vorstellt. Das ursprünglich als groß angelegtes Konzert konzipierte »Allegro de concert« op. 46 erscheint auf dem Album »Chopin: Return to Warsaw« in einer Orchesterfassung, die Chopins Klangsprache mit größter stilistischer Sensibilität nachempfindet. Als perfektes Gegenstück erklingt Chopins selten gespielter »Bolero« op. 19 in einer ebenso behutsamen wie farbreichen Orchestrierung. Zusammen bilden sie das rekonstruierte Konzert in A-Dur, gespielt von Martin Stadtfeld und begleitet von den Heidelberger Sinfonikern unter T. J. Herrmann. Ergänzt wird das Programm u. a. durch bekannte Nocturnes, Walzer, die »Berceuse« und Stadtfelds eigene Bearbeitungen Chopin’scher Stücke.

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