INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 7. JÄNNER 2026)
MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK/ GRAZ: Zu Beginn des neuen Jahres dürfen wir Sie auf ein besonderes Festkonzert am Mittwoch, dem 14. Jänner, hinweisen:
Kammersänger Jonas Kaufmann kehrt gemeinsam mit Musikvereins-Ehrenmitglied Helmut Deutsch in den Musikverein Graz zurück!

Jonas Kaufmann, Helmut Deutsch. Foto: Lena Wunderlich/ Sony music
Am Mittwoch, dem 7. Jänner, startet der Vorverkauf für unsere Programmpräsentation der Saison 2026/27 (Mittwoch, 18. März 2026).
Festkonzert
Mittwoch, 14. Jänner 2026
19.30 Uhr – ca. 21.30 Uhr
Stefaniensaal, Congress Graz
Jonas Kaufmann, Tenor
Helmut Deutsch, Klavier
Robert Schumann: Dichterliebe. Liederzyklus nach Gedichten von Heinrich Heine op. 48
Franz Liszt
Tre Sonetti di Petrarca S 270/2 (Zweite Fassung)
Im Rhein
König in Thule
Die drei Zigeuner
O lieb
Die Glocken von Marling
Die Loreley
Geburtstagskonzert für Helmut Deutsch
Startenor Jonas Kaufmann, der rund um den Jahreswechsel als Eisenstein in der Wiener Staatsoper brillierte, war zuletzt 2014 mit einem Liederabend im Musikverein zu Gast. Jetzt kehrt er mit Liedern von Liszt und Schumann in den Musikverein Graz zurück. Sein Partner am Klavier ist Prof. Helmut Deutsch, mit dem Kaufmann seit Studientagen verbunden ist. Am Programm stehen Schumanns romantischer Liederzyklus „Dichterliebe“ sowie Lieder von Franz Liszt, darunter die „Tre Sonetti di Petrarca“, welche als Teile des Klavierzyklus „Années de Pélerinage“ Bekanntheit erlangten. Wir wünschen unserem Ehrenmitglied zum Geburtstag das Allerbeste!
Programmpräsentation 2026/27 mit Mitgliedern des Opernstudios der Wiener Staatsoper
Mittwoch, 18. März 2026 um 18 Uhr
Stefaniensaal, Congress Graz
Entdecken Sie die neue Saison des Musikvereins!
Der Musikverein präsentiert das Programm der neuen Saison 2026/27.
Um 18 Uhr lädt Intendant Michael Nemeth zur Saisonvorschau mit Musik in den Stefaniensaal. Für die musikalische Umrahmung sorgen Mitglieder des Opernstudios der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Prof. Michael Kraus. Freuen Sie sich auf ein musikalisches Feuerwerk der besten Nachwuchssänger der Staatsoper und viel Neues über die kommende 212. Saison!
Karten sind ab 7. Jänner 2026, 9.00 Uhr erhältlich!
(Premium-Förderer: Eintritt frei, Mitglieder: € 10, Normalpreis: € 15)
Information, Karten und Abonnements
Konzertkasse, Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
Tel. 0316 82 24 55
tickets@musikverein-graz.at
www.musikverein-graz.at
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NEUJAHRSKONZERTE 2026 „Wo die Citronen blüh‘n…“
Sonntag, 11. Jänner 2026, 16:00 Uhr
Akademisches Gymnasium Wien / Festsaal
Beethovenplatz 1, 1010 Wien
SALONORCHESTER des ENS (Ensemble Neue Streicher)
KATHARINA LINHARD (Sopran)
GEORG ILLE (Solovioline)
Gastchor: MARGARETNER STIMMEN
Moderation: BIBIANA NWOBILO
Dirigent: AZIS SADIKOVIC
Am Sonntag, 11. Jänner 2026 spielt das SALONORCHESTER des ENSEMBLE NEUE STREICHER im Rahmen seiner bereits 24. Serie an Neujahrskonzerten um 16.00 Uhr im Akademischen Gymnasium Wien.
Das Programm „Wo die Citronen blüh’n“ kreist um diesen berühmten Walzer von Johann Strauss, den der Komponist 1874 für seine Italienreise komponierte und bringt unvergängliche Melodien der Strauss-Familie wie: Rosen aus dem Süden, Ouvertüre zu „Eine Nacht in Venedig“, An der schönen blauen Donau…… KATHARINA LINHARD spielt als Adele die Unschuld vom Lande und GEORG ILLE packt seine Teufelsgeige aus um auf den Spuren von Paganini zu wandeln.
Wie in den letzten Jahren dirigiert AZIS SADOKIVIC auch 2026 diese Serie an Neujahrskonzerten, bei denen BIBIANA NWOBILO charmant durch das Programm führen wird und die MARGARETNER STIMMEN einen Gastauftritt haben werden.
Karten: OE-Ticket, Wien-Ticket, Konzertkassa
Infos: ensemble@neuestreicher.at Tel: 0650 26 43 357

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Griechische Nationaloper: Vierte Amtszeit für Giorgos Koumendakis

Giorgos Koumendakis. Foto: Andreas Simopoulos
Athen/Berlin, 5. Januar. Mit Beschluss der Kulturministerin Lina Mendoni und des stellvertretenden Kulturministers Jason Fotilas vom 18. Dezember 2025 wurde der Komponist Giorgos Koumendakis für eine vierte, dreijährige Amtszeit als Künstlerischer Direktor der Griechischen Nationaloper bestätigt. Die neue Amtszeit beginnt am 13. Januar 2026 und endet am 12. Januar 2029. Giorgos Koumendakis, der die Künstlerische Leitung der Griechischen Nationaloper im Jahr 2017 übernommen hat, blickt inzwischen auf neun Jahre in dieser Position zurück und ist damit der erste Künstlerische Direktor in der 85-jährigen Geschichte des Hauses, dem eine vierte Amtszeit in Folge übertragen wurde.
Giorgos Koumendakis erklärt: Nach drei Amtszeiten als Künstlerischer Direktor der Griechischen Nationaloper fühle ich mich zutiefst geehrt und bin mir zugleich der großen Verantwortung bewusst, die mit der Entscheidung der Kulturministerin Lina Mendoni einhergeht, meine Amtszeit ein viertes Mal – bis 2029 – zu verlängern. Als ich 2017 die künstlerische Leitung der GNO übernahm, eröffneten sich für Griechenlands einziges Opernhaus, das nach dem Umzug in das SNFCC gerade in eine neue Ära eingetreten war, große Herausforderungen ebenso wie seltene Chancen.
Heute, neun Jahre später, bin ich stolz auf all das, was wir durch harte Arbeit, Teamgeist, Hingabe und die Umsetzung unserer Ziele erreicht haben: die zahlreichen neuen Werke griechischer Komponistinnen und Komponisten, die im Auftrag der GNO entstanden sind; die neuen Produktionen, die wir realisiert haben; das deutliche Wachstum unseres Publikums; die internationale Sichtbarkeit unserer künstlerischen Identität; die Koproduktionen und Kooperationen mit Opernhäusern in Europa und den USA; die Tourneen unserer Produktionen in ganz Griechenland sowie in Europa, Asien, Afrika, Australien und Amerika; die weltweite Ausstrahlung vieler unserer Produktionen über GNO TV; die bedeutende Weiterentwicklung unserer Alternative Stage; die nachhaltige Wirkung unserer hunderten Bildungs- und Partizipationsprogramme in ganz Griechenland; die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler; unsere Online-Festivals; die drei Festivals für Sakrale Musik; sowie die Leitung der groß angelegten Initiative des Kulturministeriums „All of Greece, One Culture“ über fünf aufeinanderfolgende Jahre hinweg.
Zu Beginn des Jahres 2026 stehen wir vor neuen Herausforderungen – sowohl auf künstlerischer als auch auf organisatorisch-administrativer Ebene. Mit der kontinuierlichen und verlässlichen Unterstützung des Kulturministeriums und ganz persönlich der Ministerin Lina Mendoni sind wir jedoch überzeugt, dass sich unser Haus auf einem sicheren und stabilen Weg befindet.
Zugleich ermöglicht uns die Förderung durch die Stavros-Niarchos-Stiftung sowie das Vertrauen ihres Co-Präsidenten Andreas C. Dracopoulos, unsere künstlerische Identität konsequent weiterzuentwickeln und unsere Vermittlungsarbeit deutlich auszubauen. Die Unterstützung unserer privaten Förderer, mit denen uns langjährige Partnerschaften verbinden, sichert die hohe Qualität unserer Produktionen.
Ich danke allen von Herzen für ihr Vertrauen.
Für die täglichen gemeinsamen Erfahrungen, den konstruktiven Umgang mit Herausforderungen und die inspirierte Umsetzung unserer künstlerischen Vision danke ich dem herausragenden Team meiner engsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie dem gesamten künstlerischen, technischen, administrativen und unterstützenden Personal der Griechischen Nationaloper. Ebenso gilt mein Dank dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats, Hary Stavropoulos, sowie den Mitgliedern des Verwaltungsrats für ihre substanzielle Unterstützung meiner Arbeit.
An erster Stelle aber möchte ich meine tiefe Dankbarkeit gegenüber den tausenden griechischen und internationalen Besucherinnen und Besuchern zum Ausdruck bringen, die unsere Arbeit schätzen und honorieren.
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CD: Christian Immler & Anne Le Bozec
Alina Wunderlin

Hugo Wolfs ‘Mörike-Lieder’
Selten wurden Selbstreflexion, religiöse Inbrunst, erotische Untertöne und komisches Pathos so harmonisch miteinander verbunden wir in Hugo Wolfs ‘Mörike-Liedern’. Die Aufführung dieser Liederperlen scheint eine fast obsessive Faszination für „Millimeterarbeit“ in Kombination mit einem ausgeprägten Sinn für Humor und einer groß angelegten, die Seele befreienden, opernhaften Gestik zu erfordern.
Was die Welt in ihrem Kern zusammenhält, wird durch eine „emotionale Lupe“ offenbart, die die Sinne schärft und den Zuhörer oft in einen merkwürdigen Zustand versetzt, in dem Zweifel und Überzeugung im Gleichgewicht scheinen.
Zu den fünf ‘Frauenliedern’ gesellt sich die Sopranistin Alina Wunderlin zu uns. Hier und da gibt es ein paar gewagte Akzente … wir dachten uns, dass das Lied ‘Rat einer Alten’ ja auch einmal von einem ‘welterfahrenen’ Mann im stimmlichen Falsett gesungen werden kann. Lassen Sie sich überraschen! Christian Immler und Anne Le Bozec
Trailer / Video https://youtu.be/hC6GatVQ11A?si=fdgd8kpAv5DzK9MV
Link Musik https://open.spotify.com/album/2dbFhQJh4CmImeOrEA04gF?si=4gfWLkOzQNeOP-08ziguqg
und https://classical.music.apple.com/gb/recording/hugo-wolf-1860-pp67-1834912745
Fotos https://www.dropbox.com/scl/fo/353k3cskyua1bkj1ylyy1/AKkJyioomd7S_NQJbzT-
5DE?rlkey=uvbug48rdcj7r1iwz8giqj22k&st=lll26y8k&dl=0
Kritik Rezital Oxford International Song Festival
This excellent duo brings a terrific sense of light and shade to an expertly curated selection of Hugo Wolf’s extensive cycle. Super, playful fun, Christian Immler enjoying the drama, too. As the text in ‚Begegnung‘ suggests ‘she whisks round the corner’, Immler chases his pianist from the stage!
Immler’s presence on the platform is immense; his generously lyrical tone is supportive of his tirelessly intelligent interpretations of Mörike’s texts. His gentleness with ‚An den Schlaf‘ and his extremely thoughtful presentation of ‚Zur Warnung‘ were exemplary.
Clive Peacock, Seenandheard-International, Oct 2025
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Biel/ Kongresshaus: Sinfoniekonzert «Österreich-Ungarn» am 21.01.2026
Wir laden Sie herzlich zum Sinfoniekonzert «Österreich-Ungarn» am 21.01.2026 im Kongresshaus Biel ein. In diesem Konzert voller Vielfalt lassen Kodálys schwungvolle Marosszéker Tänze und Bartóks leidenschaftliches 1. Violinkonzert ungarische Farben aufleuchten, während Mozarts Prager Sinfonie in die Wiener Klassik entführt, an die auch eine Ouvertüre von Emilie Mayer mit Eleganz anknüpft. Eine Reise durch verschiedene Stile und Zeiten – ein Abend, der Kontraste und musikalische Raffinesse vereint.
Nous avons le plaisir de vous inviter au concert symphonique «Österreich-Ungarn» le 21.01.2026 au Palais des Congrès de Bienne. Un concert riche de diversité: pleines d’entrain, les danses de Marosszék de Zoltan Kodály et le 1er Concerto pour violon enflammé de Béla Bartók rendent hommage aux couleurs hongroises, tandis que la Symphonie n° 38 «Prague» de Mozart nous transporte dans le classicisme viennois, auquel une ouverture d‘Emilie Mayer fait également écho avec élégance. Un voyage à travers les styles et les époques, pour une soirée marquée par les contrastes et le raffinement musical.
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schoepfblog – Programm der 02. Kalenderwoche vom 05.01.2026 bis zum 11.01.2026
Montag:
Apropos: Mit Brigitte Bardot entdeckten wir die Sexualität als Befreiung und landeten in der Neo-Prüderie der Gegenwart. (Alois Schöpf)
Dienstag:
Literatur: „Sprachmann“ ist das Vermächtnis des Sprachphilosophen Manfred Moser, an dem er wohl über Jahrzehnte gearbeitet hat. (Helmuth Schönauer)
Politik: Die neuen Herrscher der Welt gleichen zunehmend König Ubu, dem prominentesten Monster des absurden Theaters. (Reinhold Knoll)
Mittwoch:
Reisen: Der 2. Brief Ronald Weinbergers aus China: Diesmal über die dortigen Verkehrsteilnehmer und ihre (Un-)Sitten.
Donnerstag:
Reisen: Regina Hilber wollte „Weihnachten“ durch einen Aufenthalt in Bad Gastein entfliehen. Es ist ihr gelungen. Allerdings anders als gedacht.
Freitag:
Musik: Das Dreikönigskonzert des Salzburg Symphonic Wind Orchesters im Großen Festspielhaus: Auf der Suche nach der wahren Romantik. (Alois Schöpf)
Samstag:
Reisen: Der erste Amerika-Aufenthalt Elias Schneitters als Betreuer Jugendlicher in Minnesota und seine erste Begegnung mit Beat-Autoren in New York.
Sonntag:
Gesetze: Kaum passiert etwas Schreckliches, wird ein Gesetz beschlossen, damit es nicht noch einmal passiert. (Helmuth Schönauer)
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