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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 5. NOVEMBER 2025)

05.11.2025 | Aktuelles

INFOS DES TAGES  (MITTWOCH, 5. NOVEMBER 2025)

OPERA AWARDS: Theater Regensburg ist „Bestes Opernhaus“
Preisverleihung am 23. Februar 2026 im Theater Regensburg

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Theater Regensburg. Foto: Pawel Sosnowski
 
Berlin – Das Theater Regensburg erhält den OPER! AWARD 2026 und ist damit das beste Opernhaus des Jahres 2025. Das teilte die Jury der OPER! AWARDS heute vorab in Berlin mit. Die Auszeichnung wird am 23. Februar 2026 im Rahmen einer Preisverleihung im Theater Regensburg vergeben. Ebenso werden an diesem Abend die Preisträger der übrigen 19 Kategorien der OPER! AWARDS bekanntgegeben und persönlich geehrt.

Die OPER! AWARDS sind Deutschlands einziger öffentlich verliehener internationaler Opernpreis. Er wird jährlich im Rahmen einer Preisverleihungsgala an die weltweit besten Künstler und Akteure auf und hinter der Bühne vergeben. Über die Awards in insgesamt 20 Kategorien entscheidet die Jury aus Fachjournalisten. Bewertungszeitraum ist spielzeitübergreifend das Jahr 2025. Das Gewinnerhaus des vergangenen Jahres war das Brüsseler Opernhaus La Monnaie / De Munt.

„Mehr Neues als Bekanntes, umarmende Offenheit statt programmatischer Vorsicht und der unerschütterliche Glaube an die Existenzberechtigung des Musiktheaters in allen seinen Formen, Farben und Ausprägungen: Die Risikobereitschaft des Theaters Regensburg unter seinem Intendanten Sebastian Ritschel ist groß, seine Trefferquote aber enorm. Der Qualität folgt das Publikum, das Vertrauen, der Zuspruch – regional und längst auch bundesweit darüber hinaus. Die stets geforderte, selten konsequent realisierte Erweiterung des immer gleichen Repertoires – in Regensburg findet sie statt! Immer wieder begeisternd auch dank des hervorragenden Ensembles. Innovationen in den Bereichen Partizipation, Zugänglichkeit, Community-Bildung und Nachhaltigkeit zeigen darüber hinaus, wie sich ein Theater unverzichtbar in der Stadtgesellschaft verankern sollte. Keine Frage: Das beste Opernhaus befindet sich unter dem Dach des Theaters – künftig: Staatstheaters – Regensburg!“, so Ulrich Ruhnke, Jury-Vorsitzender der OPER! AWARDS. „Wir freuen uns, das Theater Regensburg am 23. Februar 2026 in seinem eigenen Haus mit dem OPER! AWARD als ‚Bestes Opernhaus‘ zu ehren.“

gez. Ulrich Ruhnke
Jury-Vorsitzender der OPER! AWARDS
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Der Concours de Genève – Dirigierwettbewerb 2025–2026 gibt die Halbfinalistinnen und Halbfinalisten bekannt.

Nach zwei spannenden Runden mit Auszügen aus Werken von Beethoven, Schubert, Strawinsky, Tschaikowsky und Wagner haben sich die vielversprechendsten Kandidatinnen und Kandidaten für die nächste Etappe qualifiziert.

Weitere Informationen finden Sie hier

Zwischen 2025 und 2026 nehmen die sechs Halbfinalistinnen und Halbfinalisten an einem umfassenden Förderprogramm teil, das Meisterkurse, Workshops und Begegnungen mit Orchestern umfasst, bevor sie im Halbfinale 2026 mit drei unterschiedlichen Ensembles in öffentlichen Proben auftreten.

Die Finalrunden finden vom 10. bis 13. November 2026 in der Victoria Hall, Genf, statt. Dort dirigieren die drei Finalistinnen sowohl Uraufführungen neuer Werke als auch große sinfonische Kompositionen aus der Musikgeschichte – von Debussy über Mahler bis Strawinsky.

Der Wettbewerb kehrt damit erstmals seit 1994 zurück und feiert 2026 sein 80-jähriges Jubiläum.

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Kammersängerin Brigitte Eisenfeld – zum 80. Geburtstag zurück auf die große Bühne!

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Brigitte Eisenfeld. Foto: Agentur

Seit 1995 ist Brigitte Eisenfeld als Gesangspädagogin tätig und betreut eine Vielzahl international bekannter und erfolgreicher Sängerinnen.     

Wenn man Brigitte Eisenfeld heute beim Unterrichten erlebt, im Kreis ihrer Gesangsschülerinnen, mag man nicht glauben, dass diese attraktive und lebhafte Sängerin am 19. September unglaubliche 80 Jahre geworden ist! Viel besser kann man sich vorstellen, dass sie ab dem 16. November 2025 wieder auf der Bühne ihres Stammhauses, der Deutschen Staatsoper Unter den Linden stehen wird.

Mit der Schauspiel-Rolle der „alten Dame“, die sich durch die gesamte Inszenierung von Lydia Steiers Inszenierung von „Hoffmanns Erzählungen“ zieht, kehrt sie zurück an das Haus, das fast 40 Jahre lang ihre künstlerische Heimat war. Auch in „Hoffmanns Erzählungen“ stand sie hier auf der Bühne – damals noch in der Partie der Olympia.

Als gebürtige Vogtländerin trat Kammersängerin Brigitte Eisenfeld 1970 ihr erstes Engagement im heutigen Chemnitz an. Schon zwei Jahre später debütierte sie an der Deutschen Staatsoper Berlin Unter  den Linden, wo sie von 1974 bis 2008 fest und bis 2010  als Gast engagiert war. Hier sang sie alle großen Partien ihres Fachs wie Zerbinetta, Olympia, Gilda, Violetta, Nedda, Adele, Rosalinde, Blonde, Konstanze und viele mehr.

Brigitte Eisenfeld war häufig Gast bei über 150 Rundfunk- und Fernsehproduktionen.

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Brigitte Eisenfeld als „Olympia“ (Hoffmanns Erzählungen)

Erst nach der Wiedervereinigung waren für die Künstlerin internationale Gastspiele möglich, wie an die  Wiener Staatsoper.

Seit 1995 ist Brigitte Eisenfeld als Gesangspädagogin tätig und betreut eine Vielzahl international bekannter und erfolgreicher Sängerinnen.     

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Wien/ Kunsthistorisches Museum: Donnerstagabend im Museum  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌

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Michaelina Wautier, Der Triumph des Bacchus (Detail), 1655/59.  © KHM-Museumsverband

 Donnerstagabend im Museum: Michaelina Wautier: Eine Barockmalerin im intellektuellen Dialog mit der römischen Antike

Vortrag von Charlotte Roosen, Kunsthistorisches Museum

13. November 2025, 19 Uhr Kunsthistorisches Museum

Bassano Saal

Michaelina Wautier (um 1614–1689) brach im Brüssel des 17. Jahrhunderts mit den Konventionen ihrer Zeit. Ihr vielfältiges Œuvre – Stillleben, Porträts, Allegorien und Historiengemälde – zeugt von einer außergewöhnlichen intellektuellen und künstlerischen Bildung. Neue Forschungen werfen Licht auf ihr intellektuelles Umfeld und ihre Auseinandersetzung mit der römischen Antike. Ihre einzige bekannte Zeichnung zeigt die Skulptur des Ganymed Medici, die sich damals in Rom befand, und auch ihr Hauptwerk, Der Triumph des Bacchus, sowie ihre Blumengirlanden sind deutlich von der römischen Antike inspiriert. 

Kannte sie die Skulpturen durch eine Reise mit ihrem ebenfalls malenden Bruder Charles nach Italien – oder durch die Antikensammlungen in Brüssel und Antwerpen? Und in welcher Beziehung stand Michaelina Wautier zu Zeitgenossen wie Peter Paul Rubens, die sich ebenfalls intensiv mit der Antike auseinandersetzten?

Der Vortrag von Charlotte Roosen im Rahmen der Sonderausstellung Michaelina Wautier, Malerin begibt sich auf eine spannende Spurensuche!

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 Begrenzte Teilnehmerzahl.
Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist ein gültiges Museumsticket notwendig.
Für Jahreskartenbesitzer*innen, Members, Ambassadors sowie ICOM-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Aus Umweltschutzgründen ersuchen wir Sie, die Anreise zur Veranstaltung in öffentlichen Verkehrsmitteln zu bevorzugen.
 

Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto- und Videoaufnahmen zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation angefertigt werden (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Sie können gemäß Art. 21 DSGVO jederzeit der Verarbeitung widersprechen. Teilen Sie Ihren Wunsch bitte idealerweise vor Ort unserem Personal mit. Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

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Neu bei Janotta ARTS MANAGEMENT: Saxophonist Carlos Gimenez 

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Der spanische Saxophonist Carlos Gimenez ist neu in meiner Agentur vertreten! Mit 19 Jahren debütierte er 2012 als Solist mit Orchester in Valencia. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe.

Seit 2023 lebt er in Deutschland und ist international als Solist, Kammer- und Orchester­musiker aktiv, z. B. mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, der Staats­kapelle Berlin, dem hr-Sinfonieorchester, dem DSO Berlin, der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen oder dem Nederlands Philharmonisch Orkest.

Als Kammermusiker spielt Carlos Gimenez in diversen Ensemble-Formaten und und deckt ein breites Repertoire ab. Seit 2023 ist er Sopransaxophonist des Clair-obscur Saxophonquartetts. Er wird gelobt für seine lyrische Phrasierung, Expressivität und technische Brillanz.

Konkret möchte ich Ihnen sein neues Rezital-Projekt „Cantar del Alma” (Gesang der Seele) mit Klavier anbieten: Vokalmusik von Wagner (inkl. Isoldes Liebestod!), Rachmaninow und aus Spanien – neu gedacht für das Saxophon. Kürzlich in der Philharmonie Berlin gespielt, wird das Programm 2026 seine Debüt-CD bei Dabringhaus & Grimm.

Infos:   ►Carlos Gimenez   ►Überblick & Programme   ►Künstler-Website

Cantar del Alma:   ►Video-Trailer   ►Detailprogramm

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CD: LOST & FOUND. Ursula Erhart Schwertmann (Violoncello); Eilisabeth Aigner-Monarth (Klavier); Hilda Sehested, Ingeborg Bronsart von Schellendorf, Ethel Barns, Amy Beach, Mel Bonis, Marie Clémenze de Grandval. GRAMOLA

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lost & found
Erhart-Schwertmann/Aigner-Monarth
Bonis/Beach/Barns/Harraden/Sehested
1 CD, Gramola
Veröffentlichungsdatum: 05.10.2025
 
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643993556
Bestellnummer: 99355

lost & found
Frauen war es nicht immer gestattet, zu komponieren – oftmals aufgrund von Verboten seitens ihrer Familien oder aus gesellschaftlichen Gründen. Ursula Erhart-Schwertmann, Violoncello, und Elisabeth Aigner-Monarth, Klavier, veranschaulichen unter dem Titel „lost & found“ die Kompositionstätigkeit von Frauen jener Epoche, in der das Komponieren für Frauen zunehmend Anerkennung fand. Vornehmlich kurze kammermusikalische Stücke sind in deren Werklisten zu finden, seltener großangelegte Orchesterwerke. Diesem Umstand trägt auch die vorliegende Werkauswahl Rechnung und bietet eine Zusammenstellung aus Charakterstücken des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Komponistinnen aus Frankreich, Großbritannien, Dänemark und dem nordosteuropäischen Raum wie Mel Bonis, Amy Beach, Ethel Barns, Hilda Sehested oder Marie Clémence de Grandval kommen zu Wort und dokumentieren die musikalische Bandbreite dieses Genres.
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 schoepfblog – Programm der 45. Kalenderwoche vom 03.11.2025 bis zum 09.11.2025

Neu in der schoepfblog-Galerie: Kurator: Erich Hörtnagl

Peter Demetz – ein Star aus Südtirol

Peter Demetz wurde 1969 in Bozen geboren und lebt und arbeitet in St. Ulrich in Südtirol. Nach Abschluss seines Studiums am Kunstinstitut St. Ulrich begann Demetz eine Lehre bei Meister Heinrich Demetz und erwarb den Meistertitel in Bildhauerei. In den folgenden Jahren hat er an zahlreichen Ausstellungen in Italien und im Ausland teilgenommen, darunter in Österreich, Deutschland, den Vereinigten Staaten, Belgien und der Türkei. Demetz gilt als einer der interessantesten zeitgenössischen Bildhauer seiner Generation und wurde von Organisationen wie dem Swarovski Design Center Wattens, dem LKJ-Sachsen Leipzig und dem Daetz-Centrum in Lichtenstein unterstützt.

Montag:
Apropos: Vor 200 Jahren wurde Johann Strauß geboren. Unter den Klängen seines Donauwalzer und Radetzkymarsches erleben die Österreicher ein letztes Wir-Gefühl. (Alois Schöpf)
Zur Musik: Thomas Nußbaumer bespricht „Die Ausflüge des Herrn Broucek“ von Leoš Janácek, eine glänzende Premiere am Tiroler Landestheater vor vielen leeren Plätzen. Was ist los?

Dienstag:
Literatur: Martin Maders Roman „Am Anfang wieder die Nacht“ ist eine Therapie, die bösen Geister der eigenen Zukunft aus der Realität zu vertreiben. (Helmuth Schönauer)
Philosophie: Die Krise ist unsere ständige Begleiterin. Sie kann überwunden werden durch die Betrachtung einfacher Gegenstände und ihrer Schönheit. (Reinhold Knoll)

Mittwoch:
Wirtschaft: Die Steuern steigen, die Subventionen sprudeln, die Kettensäge fehlt. Über den räuberischen Staat und seine bedürftigen Bürger. (Reinhard Kocznar)

Donnerstag:
Literarische Korrespondenz: Bernhard Kathan an Integrationsministerin Claudia Plakolm. Betrifft: Spielen Sie bitte nicht am Katzenklavier! Über richtige und falsche Integration.

Freitag:
Kultur: Zu viele leere Plätze im Symphoniekonzert. Zu viele leere Plätze in der Oper. Wann erwachen endlich unsere verantwortlichen Kultur-Dilettanten? (Alois Schöpf)

Samstag:
Politik: Was ist von den wöchentlichen Politik-Umfragen auf oe24 TV zu halten? Und was erwarten sich die Befragten von der Politik? (Elias Schneitter)

Sonntag:
Bürokratie: „Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.“Dieses Sprichwort passt bestens auf die neue Homepage unseres Entbürokratisierungsstaatssekretärs Sepp Schellhorn. (Helmuth Schönauer)

Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/
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