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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 26. NOVEMBER 2025)

26.11.2025 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 26. NOVEMBER 2025

Salzburg: Stadtsenat regelt Freikarten für Festspiele neu

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Der Salzburger Stadtsenat hat am Montag mit großer Mehrheit neue Richtlinien für die Freikarten der Stadt für die Salzburger Festspiele, die Osterfestspiele sowie Fremdveranstaltungen und Aufführungsserien beschlossen. Ziel ist eine klarere Verwaltung und gerechtere Verteilung, wie auch der Stadtrechnungshof empfohlen hatte. Künftig gibt es vier statt bisher acht Karten pro Aufführung. Diese werden vom Bürgermeisterbüro verwaltet und sollen an Gäste der Stadt aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie an Personen gehen, die aus Sicherheits-, dienstlichen oder beruflichen Gründen die Aufführung verfolgen. Nicht genutzte Karten kommen in den Verkauf.

Stadtsenat regelt Freikarten für Festspiele neu – salzburg.ORF.at

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SCHLOSS HOF: LEISE RIESELN DIE PREISE!❄️

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 Adventzauber am Weihnachtsmarkt
 
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Tipp: Mit dem Schloss Hof Ticket können Sie die Weihnachtsausstellung und die Prunkräume im Schloss entdecken, festlichen Geschichten lauschen und in die Adventtradition eintauchen.

ZUM WEIHNACHTSPROGRAMM

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 Placido Domingo am vergangenen Sonntag in einer Gala in Bonn mit dem Beetoven-Orchester Bonn.  Videos

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ZU FACEBOOK mit Videos

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HÖHEPUNKTE  IM SPIELPLAN DER OPER FRANKFURT IM DEZEMBER 2025

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Mitridate, re di ponto. Foto: Monika Rittershaus

Sonntag, 7. Dezember 2025, um 18 Uhr im Opernhaus
Premiere / Frankfurter szenische Erstaufführung
MITRIDATE, RE DI PONTO
Opera seria in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Leo Hussain; Inszenierung: Claus Guth
Mitwirkende: Robert Murray (Mitridate), Bianca Tognocchi (Aspasia), Monika Buczkowska-Ward (Sifare), Franko Klisović (Farnace), Jihun Hong (Marzio), Kudaibergen Abildin (Arbate), Philippe Jacq (Majordomus) u.a.
Weitere Vorstellungen: 11. (19 h), 14., 20., 22. (19 h), 28. Dezember 2025, 4., 10. Januar 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 18 Uhr.
Preise: € 16 bis 190 zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr
In Koproduktion mit dem Teatro Real, Madrid, dem Teatro di San Carlo, Neapel, und dem Gran Teatre del Liceu, Barcelona
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
Mit gerade einmal 14 Jahren schrieb Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Mitridate, re di Ponto. Das Werk komponierte er für das Mailänder Opernhaus, dessen höfisches Umfeld dem jungen Komponisten anfänglich große Skepsis entgegenbrachte. Doch die Kritik sollte schon während der Proben verstummen. Mozart ist in seiner ersten Opera seria auf der Suche nach angemessenen musikalischen Darstellungsweisen für die komplexen und widersprüchlichen Seelenlagen seiner Charaktere. Der Text der im Jahr 1770 am Teatro Regio Ducale in Mailand uraufgeführten Oper stammt von Vittorio Amedeo Cigna-Santi nach Jean Baptiste Racine. Mozarts Mitridate ist viel mehr als ein Jugendwerk, bricht er doch musikalisch klassische Konventionen seiner Zeit. Die Arien sind geprägt von sich entwickelnder emotionaler Intensität, die affektive Eindeutigkeit tritt in den Hintergrund.

Die zweite Premiere einer Mozart-Oper in dieser Frankfurter Spielzeit – nach Così fan tutte – wird von Leo Hussain geleitet, der in dieser Saison auch Weinbergs Die Passagierin dirigiert. Verantwortlich für die Inszenierung, eine Koproduktion mit Opernhäusern in Madrid, Neapel und Barcelona, ist Claus Guth. Er inszenierte in Frankfurt zuletzt im Jahr 2023 Elektra. Zuvor gewannen seine hier entstandenen Inszenierungen von Daphne und Pelléas et Mélisande jeweils den Theaterpreis DER FAUST. In der höchst anspruchsvollen Titelpartie des König Mitridate ist der britische Tenor Robert Murray zu erleben, der in Frankfurt debütiert. Mitridate interpretierte er bereits an der Hamburgischen Staatsoper. Darüber hinaus gastiert er regelmäßig international, zum Beispiel bei den Salzburger Festspielen, in London oder Oslo. Der Schauspieler Philipp Jacq – dem Frankfurter Publikum bekannt als Zeremonienmeister / Duc de Bedford in Jeanne d’Arc au bûcher und als Dr. Crabbe in Brittens Peter Grimes – sowie Mitglieder des Ensembles und des Opernstudios ergänzen die Besetzung der szenischen Frankfurter Erstaufführung von Mozarts Werk.

Donnerstag, 11. Dezember 2025, um 19 Uhr im Bockenheimer Depot
Premiere / Frankfurter Erstaufführung
PUNCH UND JUDY
Oper in einem Akt von Harrison Birtwistle
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Alden Gatt; Inszenierung: Wolfgang Nägele
Mitwirkende: Danae Kontora (Pretty Polly / Witch), Cecelia Hall (Judy / Fortune-Teller), Sven Hjörleifsson (Lawyer), Jarrett Porter (Punch), Liviu Holender (Choregos / Jack Ketch), Alfred Reiter (Doctor)
Weitere Vorstellungen: 14., 18., 20., 22., 28., 30. Dezember 2025
Alle diese Vorstellungen beginnen um 19 Uhr.
Preise: € 20 bis 80 zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Eine tragische Komödie oder eine komische Tragödie? Die einaktige Oper Punch and Judy von Harrison Birtwistle (1934-2022) ist beides. Musik und Handlung sind von Anfang bis Ende hochkonzentriert und verdichten auf engstem Raum existenzielle Themen: Geburt, Tod, Gewalt, Wahnsinn. Das Mordsspektakel steckt voll von typisch schwarzem britischen Humor. Die Figuren aus Punch and Judy entstammen alle dem traditionellen englischen Puppenspiel. Titelheld Punch ist ein englischer Kasperl, der seine Wurzeln im Handpuppentheater Italiens hat. Das Werk Birtwistles bricht mit Konventionen, es folgt keiner erzählenden Handlung und überzeichnet das Geschehen. Zugleich ist Birtwistles Musik hoch originell, witzig, frech und zeigt sich auch offen für Skurrilitäten und Abgründe. Die durch das Puppenspiel erzeugte theatrale Welt erscheint wirklicher als die Realität. Es ist hörbar, dass Punch and Judy das Werk eines Künstlers der britischen Avantgarde ist. Er war Teil einer neuen Generation britischer Komponisten, die sich bewusst vom tonalen Stil eines Benjamin Britten und dessen Generation distanzieren wollten. Stattdessen orientierten sie sich an europäischen Avantgardebewegungen und suchten nach radikal neuen Formen des Musiktheaters.

Zum Inhalt: Der Puppenspieler Choregos sieht zu, wie seine Puppe Punch ein anarchisches Spiel inszeniert. Nach den Morden an seiner Familie und weiteren Figuren tötet Punch auch den Puppenspieler und den Henker. Nach einer erfolglosen Umwerbung von Pretty Polly kehrt Punch in sein Theater zurück, als hätte nichts stattgefunden. Alles ist ein Spiel.

Musikalisch wird die Frankfurter Erstaufführung geleitet von Kapellmeister Alden Gatt, der in dieser Saison auch die Wiederaufnahme von Macbeth dirigieren wird. Regisseur Wolfgang Nägele inszenierte zuletzt Falstaff am Theater Bielefeld, Il trittico am Saarländischen Staatstheater und A Midsummer Night’s Dream an der Korean National Opera Seoul. Von 2007 bis 2016 verband ihn eine enge Zusammenarbeit mit Hans Neuenfels. In der Rolle von Pretty Polly ist die griechische Koloratursopranistin Danae Kontora zu erleben. In Frankfurt stellte sie sich schon als Königin der Nacht vor (Die Zauberflöte) und im Rahmen des Oratoriums Elias unter der Leitung von Sebastian Weigle. Judy wird interpretiert von Cecilia Hall, Punch singt Bariton Jarrett Porter.
Beide sind Mitglieder des Ensembles der Oper Frankfurt.

Samstag, 13. Dezember 2025, um 19 Uhr im Opernhaus
Sechste Wiederaufnahme
CARMEN
Opéra comique in drei Akten von Georges Bizet
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Jader Bignamini / Takeshi Moriuchi; Inszenierung: Barrie Kosky
Mitwirkende: Bianca Andrew / Zanda Švēde (Carmen), Joseph Calleja / AJ Glueckert / Abraham Bretón (Don José), Alyona Rostovskaya / Nombulelo Yende (Micaëla), Erik van Heyningen / Kihwan Sim (Escamillo), Taehan Kim / Mikołaj Trąbka (Moralès, Dancaïro), Andrew Bidlack (Remendado), Anna Nekhames (Frasquita), Ruby Dibble (Mercédès), Aleksander Myrling / Thomas Faulkner (Zuniga) u.a.
Weitere Vorstellungen: 19., 21. (18 Uhr), 27. (18 Uhr) Dezember 2025, 9., 16., 18. (18 Uhr),
24. (18 Uhr), 31. Januar 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr.
Preise: € 16 bis 132 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Carmen von Georges Bizet (1838-1875) in der Sicht von Barrie Kosky gehörte zu den Höhepunkten der Spielzeit 2015/16. Kosky, der von 2012 bis 2022 Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin war, ist dort seit Sommer 2022 nur noch in der zuletzt genannten Position sowie als freischaffender Regisseur tätig. Die Frankfurter Carmen ist in einer von Kosky, dem Dirigenten der Premierenserie Constantinos Carydis sowie dem Herausgeber der kritischen Ausgabe, Michael Rot, eigens erstellten Fassung zu erleben. Diese kombiniert Elemente der „großen Oper“ mit denen des Varieté und der Revue im Geiste Offenbachs und ist zudem mit atemberaubenden Tanzszenen angereichert. Die Inszenierung riss das Publikum förmlich von den Sitzen. Viele, die das populäre Werk gut zu kennen glaubten, sahen es plötzlich in völlig neuem Licht. Auch die Pressevertreter waren begeistert, was sich nach der Premiere am 5. Juni 2016 in Kritiken mit Schlagworten wie „kultverdächtig“ (www.musik-heute.de), „brillant und böse“ (Der Tagesspiegel), „Weltklasseproduktion“ (Rhein-Zeitung) und „Höhepunkt der Saison“ (www.concerti.de) entlud.

Es handelt sich um die bereits sechste Frankfurter Wiederaufnahme dieser Erfolgsproduktion, welche 2018/19 mit großem Publikumszuspruch auch leihweise am Royal Opera House Covent Garden in London zu sehen war. Die Musikalische Leitung übernimmt nun der italienische Dirigent Jader Bignamini. Er leitete zuletzt in Frankfurt die Premierenserie von Verdis La forza del destino, 2022 dirigierte er ein Museumskonzert. Des Weiteren ist Bignamini Musikdirektor des Detroit Symphony Orchestra und stets auch an namhaften Opernhäusern als Gastdirigent im Einsatz, beispielsweise in Paris, Berlin, New York oder São Paulo. In der Titelpartie der Carmen wird das Frankfurter Ensemblemitglied Bianca Andrew debütieren. Neben zahlreichen Rollen an der Oper Frankfurt führten sie Gastengagements zu den Bregenzer Festspielen und als Fricka (Wagners Ring) zu den Tiroler Festspielen in Erl. An ihrer Seite kehrt Startenor Joseph Calleja (Don José) als Gast zurück nach Frankfurt. In den Januar-Vorstellungen interpretiert Zanda Švēde die Partie der Carmen. Sie ist Mitglied des Ensembles und hat die Rolle bereits am Frankfurter Opernhaus gesungen. Auch in den übrigen Partien sind vorwiegend Mitglieder des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt, die bereits teilweise in der Inszenierung aufgetreten sind.

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Franz Josef Selig. Foto: Marion Koell

Dienstag, 16. Dezember 2025, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Liederabend FRANZ-JOSEF SELIG, Bass, GEROLD HUBER, Klavier
Lieder von Hugo Wolf, Rudi Stephan, Richard Strauss und Dmitri D. Schostakowitsch
Preise: € 16 bis 109 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Mit seinem sonoren Bass zählt Franz-Josef Selig zu den international renommiertesten Vertretern seines Faches. Als Gurnemanz, König Marke, Sarastro, Rocco, Osmin und Fiesco gestaltet er regelmäßig Rollenporträts, die ebenso einfühlsam wie eindrücklich sind. Kein Wunder also, dass Franz-Josef Selig nicht nur bei den Festivals in Salzburg, Bayreuth und Aix-en-Provence, sondern auch an Häusern wie der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala und der Metropolitan Opera in New York ein gern gesehener Gast ist. Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Sir Simon Rattle und Zubin Mehta runden sein musikalisches Profil ab. An der Oper Frankfurt war Franz-Josef Selig zuletzt 2019 als Marchese / Padre Guardiano in Verdis La forza del destino zu erleben. Bereits im Jahr 2014 gestaltete Selig gemeinsam mit Gerold Huber einen Liederabend, der von den Kritikern hochgelobt wurde. Zu Beginn seiner Karriere studierte er zunächst Kirchenmusik und anschließend Gesang an der Musikhochschule Köln.

Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich

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GRAZ/ Musikverein für Steiermark: Klangeleganz fein ausgestattet Zweite Philharmonische Soirée mit italienischer Klassik plus Mozart.

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Foto: Musikverein Graz

MUSIKVEREIN GRAZ
Klangeleganz fein ausgestattet

Zweite Philharmonische Soirée mit italienischer Klassik plus Mozart.

Mit kleiner Streicherbesetzung und einer guten Handvoll Bläsern war auch die zweite heurige „Philharmonische Soirée“ bestückt – der Kammermusiksaal mit seiner prächtigen Akustik eignet sich ganz vorzüglich für diese Art von instrumental gemischter Kost.

Gerne entsinnt man sich des aus Bulgarien stammenden Svetoslav Borisov, dem Gründer des Grazer Kammerorchesters „con fuoco“. Der heute am „Anhaltischen Theater Dessau“ tätige Maestro ist im Musikverein kein Unbekannter mehr und bot mit feinem Schwung und lebendiger Gestik ausgewählten Mitgliedern der Grazer Philharmoniker so manche Gelegenheit, beeindruckende Soli auszupacken.

Das außer einer Mozart-Sinfonie (Nr. 33, KV 319) Italienische, mit Verdis Traviata-Vorspiel eingeläutete Programm erfüllte fünf spannungsgeladene Viertelstunden und schloss so manche Rarität wie zum Beispiel Giovanni Paisiellos Ouvertüre zu dessen Oper „Il Barbiere“ mit ein. Kaum bekannt ist auch Bellinis Oboenkonzert, dem Kamen Nicolov, 1.Oboist der Grazer Philharmoniker, ein feinsinnig austarierender, virtuoser Solist war.

Walther Neumann (Kleine Zeitung)
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Wolfgang Dosch lädt in das Lehár-Schlössl (Hackhofergasse 18)

am Montag, 8. Dezember 2025, 16. 00 Uhr veranstaltet die Projektleitung „Lehár-Schikaneder-Schlössl“ der Kerbler Holding GmbH einen „Operetten-Salon“, bei dem vor allem auch über den derzeitigen Stand der Planungen für das neu zu entstehende Museum und Veranstaltungszentrum „Das Lehár“ informiert werden soll.

Als Generalsekretär der Internationalen Franz Lehár Gesellschaft und unserer Präsidentin Helga Papouschek darf ich Sie Namen der Projektleiterin Miriam Probst sehr herzlich dazu einladen. Wir freuen uns sehr, wieder im „Schlössl“ zusammenkommen zu können!

Wir hoffen auf Ihr Interesse und ersuchen um persönliche Anmeldung:

Telefon: 0664/ 525 60 17

probst@kerblerholding.at

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ARTE TV: Zum Tod von Udo Kier: 

Ab sofort auf arte.tv die Doku „Der wunderbare Udo Kier“ und „Ein Gespräch mit…Udo Kier“ – der Spielfilm „AEIOU-Das kleine Alphabet der Liebe“ im TV am Mittwoch, 26/11/2025, ab 23.20 Uhr

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 Udo Kier ist am Samstag mit 81 Jahren verstorben. Er hat noch an der Seite Al Pacinos in der Serie „Hunters“ (2023) Adolf Hitler gespielt, für seine Hauptrolle in „Swan Song“ (2021) wurde er mit vielen Preisen ausgezeichnet. Der japanische Videospielentwickler Hideo Kojima hat Kier in seinem von Millionen Fans weltweit gespannt erwarteten neuesten Spiel „OD“ besetzt.

Er spielte weltweit in Kunstfilmen, Indie-Klassikern und Blockbustern. Aufgewachsen ohne Vater in den Kölner Nachkriegsruinen, träumte Kier davon, die Enge der damaligen Zeit hinter sich zu lassen – dieser Traum wurde wahr. Er wurde in London entdeckt, drehte in Rom mit Andy Warhol, lebte und arbeitete in Paris, gehörte zur Clique um Rainer Werner Fassbinder und war Teil der Kölner Kunstszene, als diese zu den spannendsten der Welt zählte.

Zu seinen Ehren widmet ARTE dem Ausnahmenschauspieler eine Hommage:

Auf arte.tv ab sofort:

Der wunderbare Udo Kier
Dokumentation von Jobst Knigge
WDR/ARTE, Broadview TV
Deutschland 2024, 52 Min.

Gus Van Sant verhalf Kier in Hollywood zu einer Karriere als ungekrönter König der Nebendarsteller. Er spielte an der Seite von Madonna, Pamela Anderson, Nicole Kidman, Joaquin Phoenix und Matt Damon, wurde zur Muse Lars von Triers.

Über 30 Jahre lebte Udo Kier in Kalifornien, für diese Dokumentation ließ er erstmals ein Kamerateam in sein Haus in Palm Springs, zeigte seine beeindruckende Kunstsammlung, seinen Palmengarten und die Riesenschildkröte Hans Solo – und erzählte aus seinem Leben. Auch enge Freunde, Regisseure und Schauspieler teilten ihre Erlebnisse mit dem wunderbaren Udo Kier.

Link zur Doku auf arte.tv

Ein Gespäch mit … Udo Kier

Gespräch geführt von Olivier Père
ARTE France cinéma
Frankreich 2022, 52 Min

Schauspieler Udo Kier hat uns mit 81 Jahren verlassen. Im Interview spricht er über seine Filmkarriere, seinen familiären Hintergrund und prägende Begegnungen, unter anderem mit den Kultregisseuren Paul Morrissey, Lars von Trier oder Rainer Werner Fassbinder. Er erklärt auch,warum man gut sein muss, wenn man das Böse und insbesondere Hitler verkörpert. Außerdem kommt er auf Dracula, Frankenstein, Madonna und natürlich Deutschland zu sprechen.

Link zum Gespräch auf arte.tv

ARTE zeigt am Mittwoch, den 26/11/2025 ab 23.20 Uhr: 

Der wunderbare Udo Kier
Dokumentation von Jobst Knigge
WDR/ARTE, Broadview TV
Deutschland 2024, 52 Min.

und im Anschluß:

AEIOU – Das schnelle Alphabet der Liebe

von Nicolette Krebitz

SWR/ARTE, Komplizenfilm, Kineo
Mit: Udo Kier, Sophie Rois, Milan Hermes, Nicolas Bridet u.a.
Die einstigen Glanzzeiten von Anna, einer 60-jährigen Schauspielerin, sind vorbei. Sie lebt seit dem Tod ihres Mannes allein und hat nur wenige Freunde. Ihr einziger Vertrauter ist ihr Vermieter Michel, der ihr größter Fan ist und dem sie gern ihre Erlebnisse erzählt. –  Vierter Spielfilm (2022) von Regisseurin und Schauspielerin Nicolette Krebitz

Online verfügbar ab 26/11/2025 bis Ende November.
„Die Seefahrerin“ und Folgeprogramme entfallen.

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 schoepfblog – Programm der 48. Kalenderwoche vom 24.11.2025 bis zum 30.11.2025

Rückblick auf Samstag:
Musik: „Süßer Traum“, ein Konzertabend zwischen Sehnsucht, Erinnerung und Verklärung. Das 2. Symphoniekonzert des TSOI der Saison 2025/26 im Congress Innsbruck. (Bernhard Schlögl)

Montag:
Apropos: Den Erfolg eines Unternehmens bestimmt nicht so sehr der Fleiß der Mitarbeiter, sondern die Idee eines Angebots, dass die Menschen brauchen. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Literatur: Andreas Pargger nutzt in seiner Gedichtsammlung „Wie wir leben wollen“ den Formenschatz der Lyrik geschickt durch jähe Anwendung aus dem Alltag heraus.  (Helmuth Schönauer)
Tierschutz: Der Igel ist das beliebteste Tier der Österreicher. Dennoch ist er durch Insektenschwund gefährdet. Inzwischen hat er seinen Winterschlaf angetreten. (Nicole Staudenherz)

Mittwoch:
Werbung: Die Werbeclips im Fernsehen bestehen fast nur noch aus einer dysfunktionalen Familie und Leuten mit Potenzproblemen. Eine nostalgische Rückschau auf bessere Zeiten. (Bettina König)

Donnerstag:
Philosophie: Egyd Gstättner empfiehlt auch den Herrn Abdalarhman, Mohamed, Erkan, Kujtim, Beran, Emrah, Taleb und Abdul die Lektüre des kant´schen Aufsatzes „Was ist Aufklärung“.

Freitag:
Medien: Die privaten Medien fordern staatliche Förderung. Dies ist der beste Weg in einen neoabsolutistischen Meinungsterror von der Wiege bis zur Bahre. (Alois Schöpf)

Samstag:
Geistesgeschichte: Elias Schneitter fand im Alten Testament eine überraschend gewichtige Aussage über unsere Digitalen Technologien.

Sonntag:
Mobilität: Die NEOS wollen den Innsbrucker Flughafen privatisieren, damit ihre Abgeordneten schneller nach Wien kommen. (Helmuth Schönauer)

Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/
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