INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 25. MÄRZ 2026)
Wiener Staatsoper: Am Sonntag, den 12. April um 11 Uhr wird Direktor Bogdan Roščić im Rahmen einer → Matinee die Spielzeit 2026/27 vorstellen.

Wiener Staatsoper: Foto: Andrea Matzker
Dabei werden Ekaterine Buachidze, Ivan Gyngazov, Christopher Maltman, Vida Miknevičiūtė, Marina Rebeka sowie Andreas Schager vom Orchester der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Axel Kober begleitet. Auch eine Tanzperformance von Margarita Fernandes und António Casalinho, Solotänzerin und Erster Solotänzer des Wiener Staatsballetts, wird zu sehen sein. Als Gesprächspartner zu Gast sind die Direktorin des Wiener Staatsballetts, Alessandra Ferri, Bertrand de Billy, Franz Welser-Möst, Nikolaus Habjan, Barrie Kosky sowie Evgeny Titov. ORF III überträgt live.
Kostenlose → Tickets zur Matinee gibt es ab heute, Mittwoch, den 25. März, um 10 Uhr.
Der Verkauf bzw. die Vorbestellmöglichkeit für die Saison 2026/27 startet offiziell am 27. April. Abos und Zyklen, sowie ausgewählte Vorstellungen im Rahmen des Vorkaufsrechts für unsere → Freundeskreise können bereits ab 13. April erworben werden. Wir werden Sie darüber detailliert informieren.
ORF III – ERLEBNIS BÜHNE LIVE
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Tiroler Festspiele Erl 2026/Ostern: Umbesetzung „Parsifal“ (Rolle des „Titurel“)
Aus gesundheitlichen Gründen musste James Platt seine Mitwirkung als Titurel in der Parsifal-Produktion der Tiroler Festspiele Erl zu Ostern 2026 zurücklegen. Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, Falk Struckmann für die Übernahme der Partie in beiden Vorstellungen am 2. und 5. April zu gewinnen.
Falk Struckmann ist einer der gefragten Bassbaritone unserer Zeit. Er ist insbesondere bekannt für seine Interpretationen von Wagner-Partien wie Holländer, König Heinrich (Lohengrin), König Marke (Tristan und Isolde) sowie weiterer im Ring des Nibelungen. Sein Repertoire umfasst darüber hinaus Jochanaan (Salome), Orest (Elektra) und Barak (Die Frau ohne Schatten), Scarpia (Tosca) und Iago (Otello); kürzlich hat er es um bedeutende Basspartien erweitert, wie etwa Doktor (Wozzeck) in Tokio und Hamburg. Er stand u. a. an der Metropolitan Opera in New York, am Teatro alla Scala in Mailand, am Royal Opera House Covent Garden in London, bei den Bayreuther Festspielen, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und der Wiener Staatsoper auf der Bühne. Er ist Berliner und Österreichischer Kammersänger.
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SALZBURG/ Osterfestspiele 2027 – Vorschau
One week before this year’s Easter Festival begins, here is an early preview of the 2027 programme:
Together with the Berliner Philharmoniker and their Chief Conductor Kirill Petrenko, the new production of Richard Wagner’s tetralogy »Der Ring des Nibelungen« will continue with »Die Walküre«, staged by Kirill Serebrennikov. Lise Davidsen will make her international role debut as Brünnhilde. Kirill Petrenko will also conduct Ludwig van Beethoven’s Missa solemnis. Additional concerts will feature artists such as Martha Argerich, Emmanuelle Haïm, and Lahav Shani.
19.04.2026, 20.00 Uhr, Philharmonie Berlin: „Debüt im Deutschlandfunk Kultur“ / Nil Venditti am Pult des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin mit Leonid Surkov (Oboe) und Benjamin Herzl (Violine) als Solisten
im kommenden Konzert der Reihe Debüt im Deutschlandfunk Kultur am Sonntag, 19. April um 20.00 Uhr in der Philharmonie Berlin präsentieren sich einmal mehr drei spannende junge Musikerinnen und Musiker dem Berliner Publikum:
Dirigentin Nil Venditti steht am Pult des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Als Solisten mit dabei sind Leonid Surkov (Oboe) und Benjamin Herzl (Violine).
Die Ausstrahlung des Konzertes im Programm von Deutschlandfunk Kultur erfolgt am Freitag, 24. April, um 20.00 Uhr.
Wir freuen uns über Ihre Ankündigungen und laden Sie herzlich zum Konzertbesuch ein!
Infos zu diesem Konzert inklusive der Biografien der Debütanten finden Sie hier zum HERUNTERLADEN.
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Zürich im März 2026: Gespräch mit dem Präsidenten des «Zusatzchor der Oper Zürich», Paul Votruba
«Grenzenlose Liebe zum Musiktheater»
In der aktuellen Produktion von Georg Friedrich Händels «Giulio Cesare» am Opernhaus Zürich übernimmt der «Zusatzchor der Oper Zürich» die Chorpartie, da der «Chor der Oper Zürich» während des Festivals «Zürich Barock» (https://www.opernhaus.ch/spielplan/zuerich-barock/) mit dem Orchester der Oper Zürich auf Tournee ist. Jan Krobot hat anlässlich der Eröffnung von «Zürich Barock» mit dem Präsidenten des «Zusatzchores der Oper Zürich», Paul Votruba, gesprochen.

Zusatzchor der Oper Zürich und Ensemble in «Giulio Cesare»; Foto © Monika Rittershaus
Wer sind die Mitglieder des Zusatzchores?
Der «Zusatzchor der Oper Zürich» (ZOZ) vereint Sängerinnen und Sänger, die sich aus purer Leidenschaft dem Opernhaus Zürich widmen Es sind Menschen mit den unterschiedlichsten beruflichen und biografischen Hintergründen. Die einen haben ein Musik- und Gesangsstudium absolviert, jedoch aufgrund ihrer persönlichen Lebenssituation die musikalische Laufbahn nicht weitergeführt. Andere wiederum pflegen den Gesang neben ihrem Berufsalltag als äusserst anspruchsvolle Tätigkeit. Aber alle verbindet eines: die grenzenlose Liebe zum Musiktheater. Sie widmen ihre gesamte Freizeit dem Theater. In dieser Form als «semiprofessionelles» Ensemble ist der Zusatzchor einzigartig.
Wer kann Mitglied des Zusatzchores werden?
Voraussetzung für die Aufnahme im Chor ist eine stimmliche Grundausbildung, sowie ein Vorsingen, bei welchem beurteilt wird, ob die Stimme den professionellen Anforderungen der Chortätigkeit am Opernhaus Zürich genügt und sich gut ins Ensemble einfügt. Das Vorsingen wird von der Chordirektion des Opernhauses geleitet; zusätzlich anwesend sind Vorstandsmitglieder des Berufschores sowie des Zusatzchores. Diese Stimmprüfung ist von zentraler Bedeutung, da unsere Mitglieder gemeinsam mit Berufssängerinnen und -sängern auf der Bühne stehen und sind somit Teil eines professionellen Gesamtklangs bilden. Entsprechend hoch ist die musikalische Verantwortung jedes Einzelnen.
Wie ist dieser Verein entstanden?
Der Zusatzchor wurde am 5. April 1993 gegründet. Seine eigentliche Geschichte beginnt jedoch bereits rund 90 Jahre früher: Im Jahre 1904 rekrutierte das damalige Stadttheater für eine Serie von Wagner-Aufführungen («Lohengrin») zusätzliche Sänger aus dem Lehrergesangsverein. Aus diesen Anfängen entwickelte sich im Laufe der Zeit ein Verein, der sogenannte Theater-Lehrerchor. Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Chöre am Opernhaus Zürich war Gründung einer hauseigenen Chorschule nach dem Zweiten Weltkrieg. Daraus ging der «Extrachor» hervor, der neben der Mitwirkung in einigen Opernproduktionen vor allem ein immenses Repertoire an Operetten (die damals fast die Hälfte des Spielplans ausmachten) bewältigte. In diesen Operetten trat der Extrachor (wie dann auch der Zusatzchor) häufig auch als selbständiges Ensemble auf.
Während der Intendanzen von Drese [Dr. Claus Helmut Drese, 1975-1986] und Groszer [Christoph Groszer, 1987-1991] wurden die beiden Chöre durch Auftritte in Tourneen und in Grossproduktionen – unter anderem im Kongresshaus und im Hallenstadion [während des Umbaus des Opernhauses von 1982-1984] – deutlich aufgewertet und erfreuten sich eines grossen Zustroms neuer Sängerinnen und Sänger. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, setzten sich die damaligen Chor-Direktoren Karl Kamper und dann Jürg Hämmerli dafür ein, die Proben-Bedingungen und die musikalisch-qualitative Weiterbildung der Laienchöre zu verbessern. Seitens der beiden Vereine erfolgten ebenfalls Vorstösse, um einfacher und zielführender arbeiten zu können. Nach gut zwei Jahren intensiver Verhandlungen sowohl der Vereine unter sich als auch mit dem Haus, hatte man sich auf eine Neuorganisation geeinigt und der Gründung des neuen Vereins, des «Zusatzchor der Oper Zürich», stand nichts mehr im Wege.
Mit Beginn der Intendanz Pereira wuchs der Spielplan und damit auch die Anforderungen an die Chöre nochmals ganz erheblich. Produktionen, in denen der Zusatzchor nur mit wenigen Mitgliedern des Berufschores zu erleben war, nahmen zu.
Wie gestaltet sich Eure Zusammenarbeit mit dem Haus und dem Berufschor?
Hier darf ich aus dem Schreiben von Andreas Homoki [Intendant von 2012 bis 2025] zu unserem 25jährigen Jubiläum zitieren: «Ohne den ZOZ wäre es uns als Opernhaus von internationaler Ausstrahlung nicht möglich, unserem Publikum einen so umfangreichen und abwechslungsreichen Spielplan zu bieten. Schliesslich unterstützt uns der ZOZ in zahlreichen Produktionen unseres weitgefächerten Repertoires. Nicht allein als vielfältige Unterstützung unseres Hauschors, sondern nicht selten auch bei Produktionen, in denen der Hauschor aus dispositionellen Gründen nicht zu Verfügung steht und die Chorpartie in einer Oper sogar vollständig vom ZOZ übernommen wird».
Wenn dem Zusatzchor also Opernproduktionen ohne Mitwirkung oder nur mit einzelnen Mitgliedern des Berufschors und/oder mit externen Zuzügern anvertraut werden können, zeigt dies seine hohe künstlerische Bedeutung und die gewachsene Rolle innerhalb des Opernhauses.
Welche Aufgaben übernehmt Ihr?
Der Zusatzchor wird im Normalfall als Verstärkung des Berufschors eingesetzt; das ist unser Hauptauftrag. Das Repertoire umfasst Werke aller Epochen und Sprachen. Darüber hinaus werden die Mitglieder aber auch in kleineren Formationen, hinter der Bühne oder in ausgewählten Szenen eingesetzt. Der Zusatzchor übernimmt aber gelegentlich – wie aktuell in «Giulio Cesare» – auch eigenständig Chorpartien (unter Mitwirkung von einigen Zuzügern und den SoprAlti). Dies ist ein besonderer Vertrauensbeweis und unterstreicht die künstlerische Wertschätzung, die dem Zusatzchor seitens des Opernhauses entgegengebracht wird.
Wir haben viel von der Vergangenheit gesprochen – wie siehst Du die Zukunft des Zusatzchors?
Der Zusatzchor hat sich über viele Jahre hinweg im Einklang mit den Bedürfnissen des Opernhauses weiterentwickelt. Seine Stärke als bewährte Stütze des Opernhauses liegt gerade in dieser Flexibilität und in seiner künstlerischen Vielseitigkeit. Darum wird es auch in Zukunft gehen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zeigen, dass diese Zusammenarbeit wesentlich zur Vielfalt und Leistungsfähigkeit des Hauses beiträgt.
20.03.2026, Jan Krobot/Zürich
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Brühler Schlosskonzerte. Programmänderung

Trio Jean Paul. Foto: Irene Zandel
Für das Konzert am 29. Mai hat sich eine Besetzungs- und Programmänderung ergeben: Das ursprünglich für diesen Termin angekündigte Trio Gaspard musste leider sein Kommen absagen. Mit dem Trio Jean Paul konnte jedoch ein hochkarätiger Ersatz gewonnen werden.
Die bereits für das Konzert des Trio Gaspard verkauften Tickets behalten ihre Gültigkeit für das Konzert des Trio Jean Paul. Wer aufgrund der Besetzungsänderung seine Tickets zurückgeben möchte, kann sich dafür an die Geschäftsstelle der Brühler Schlosskonzerte unter info@schlosskonzerte.de oder 02232-941884 wenden.
Fr 29. Mai
20 Uhr | Schloss Augustusburg, Gardensaal
Preis: 35 €, Tickets über KölnTicket: 0221-2801
Infos Brühler Schlosskonzerte: 02232-941884, www.schlosskonzerte.de
NEUER TRIO-STANDARD
Trio Jean Paul
Joseph Haydn Klaviertrio F-Dur Hob. XV:2
Wolfgang Rihm 3. Fremde Szene
Joseph Haydn Klaviertrio e-Moll Hob. XV:12
Ludwig van Beethoven Klaviertrio Nr. 6 Es-Dur op. 70 Nr. 2
Das Trio Jean Paul gehört zu den profiliertesten Kammermusik-Ensembles der Gegenwart und begeistert sein Publikum seit über zwei Jahrzehnten auf den internationalen Konzertpodien. Bei aller Präzision im Zusammenspiel bewahrt es sich eine lebendige Frische, die sich in klug konzipierten Programmen widerspiegelt. Im Zentrum des Programms für das Haydn-Festival in Schloss Augustusburg steht – natürlich – das Klaviertrio-Schaffen von Joseph Haydn, der die Gattung entscheidend geprägt hat. Mit zwei Werken aus seiner Feder zeigt das Trio Jean Paul die Bandbreite seines Einfallsreichtums zwischen Eleganz, Witz und formaler Raffinesse. Flankiert werden diese Werke von einem bedeutenden Beitrag Ludwig van Beethovens, der das Klaviertrio in neue expressive Dimensionen führte. Eine klanglich markante Perspektive der Gegenwart eröffnet Wolfgang Rihms „3. Fremde Szene“, die als pointierter Kontrast den Bogen in die Moderne schlägt.
Geschäftsstelle Brühler Schlosskonzerte e.V. • Bahnhofstraße 16 • 50321 Brühl
Telefon +49.(0)2232.94 18 84 • Fax +49.(0)2232.94 18 85
www.schlosskonzerte.de
Vorsitzender des Vorstands Alexander Wüerst
Geschäftsführung Lena Hug
Registergericht Amtsgericht Köln
Nummer des Vereinsregisters VR 700132
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schoepfblog – Programm der 13. Kalenderwoche vom 23.03.2026 bis zum 29.03.2026
Rückblick – Donnerstag 19.03.2026
Musik: Jazz der Spitzenklasse: der Pianist Gonzalo Rubalcaba im Haus der Musik. (Thomas Nußbaumer)
Montag:
Apropos: Das anonyme Gekotze und Gerotze im Internet treibt die Gesellschaft auseinander. Eine Klarnamenpflicht ist das Gebot der Stunde. (Alois Schöpf)
Dienstag:
Literatur: Auf Amazon steht Ulf Poschardts Polemik „Shitbürgertum“ noch immer in den Top 20 der Rubrik „Gesellschaftskritik“. Nicht ganz verständlich! – diagnostiziert Walter Schandor
Literatur: Ein Buch ist keine Wurstsemmel: Über den verfahrenen Karren “Autor-Verlag-Leser”. Notizen anlässlich der Leipziger Buchmesse. (Hans Augustin)
Mittwoch:
Ethik: Bewusstseins-Evolution und Religion: In welchem Umfeld ist Sterbehilfe möglich und erlaubt? Die Bilanz des Sterbebegleiters Rolf Kaufmann.
Donnerstag:
Soziologie: Auch Begriffe altern. Was früher „Gesellschaft“ war, gilt heute nicht mehr. (Reinhold Knoll)
Freitag:
Musik: Die Programme der laufenden Frühjahrskonzerte der heimischen Blasmusikkapellen sind ein Desaster. Schafft den Musikunterricht ab, er bringt es nicht. (Alois Schöpf)
Samstag:
Literatur: Über „scroll“, die Schriftrolle von Jack Kerouac, die kürzlich um 12 Millionen Dollar bei Sotheby‘s versteigert wurde. Kerouac starb 1969 mit 47 Jahren und mit 87 Dollar in der Tasche. (Elias Schneitter)
Sonntag:
Tourismus: Die neueste Nicht-Nachricht aus der Sportprovinz: Ein Tiroler Schwimmer muss nach Malaysia trainieren fahren, weil es in Tirol kein 50-Meter Becken gibt. (Helmuth Schönauer)
Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/
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