Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (MITTWOCH 22. APRIL 2026)

22.04.2026 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 22. APRIL 2026)

Staatsoper Unter den Linden Berlin: Zweimal in Wien 

Am Wochenende haben wir zwei wunderbare Konzerte im Wiener Musikverein gespielt. Am Pult der Staatskapelle Berlin stand Generalmusikdirektor Christian Thielemann. Auf dem Programm standen standen Orchesterlieder von Richard Strauss, interpretiert von den Solist:innen Julia Kleiter und Konstantin Krimmel sowie Beethovens Sechste Symphonie und die Egmont-Ouvertüre, op. 84.
Es war fantastisch!

tieli
Credit: Igor Ripak

ZU FACEBOOK

 ____________________________________________________________________________________
Internationalen Barocktage Stift Melk 2026 zu Pfingsten [er]warten. Große Stimmen & berührende Musik in Melk . 22. – 25. Mai 2026

Zum 35. Mal laden die Internationalen Barocktage Stift Melk 2026 zu Pfingsten in die prunkvollen Räumlichkeiten des Benediktinerstifts.

dang
Michael Schade. Foto: Daniela Matejschek

Der künstlerische Leiter Michael Schade stellt die Barocktage 2026 unter das Motto [er]warten und verbindet damit positive Spannung sowie erfreuliche Momente: „Manchmal ist die Ungewissheit, die das Warten bringt, wahnsinnig spannend. Man denke nur an den Adventkalender der Kinder oder an Schwangerschaften, in denen man >freudiger Erwartung< ist. Auch in der Musik hat das Warten eine große Bedeutung, sei es das Sich-Gedulden auf den Einsatz einer Stimme oder eines Instruments, eine dramatische Pause oder das gespannte Warten und Hoffen auf den wohlwollenden Applaus des Publikums.“

Freundinnen und Freunde barocker Klänge dürfen sich von Freitag, 22. Mai, bis zum Pfingstmontag, 25. Mai, auf hochkarätigen Musikgenuss und (inter)nationale Stars freuen. Auf Kinder und Familien wartet bereits am 21. Mai ein musikalisch-artistisches Abenteuer mit dem Musikzirkus Cantillo und dem Programm >Kopfüber und Landunter<. Wenn sich Akrobatik und Musik auf faszinierende Weise verbinden, wird das Ensemble Cantillo auf einen Schlag zum Musikzirkus Cantillo und der Barockkeller zur Manege. Die jüngsten Besucher:innen dürfen nicht nur staunen, sondern auch aktiv mitmachen.   

ERÖFFNUNGSKONZERT >IL TRIONFO DEL TEMPO<

Den Auftakt zum musikalischen Reigen gestaltet traditionell der Concentus Musicus Wien. In der Stiftskirche interpretiert das Residenzorchester – gemeinsam mit einem erlesenen Solist:innenquartett – unter der Leitung von Stefan Gottfried das erste Oratorium Georg Friedrich Händels. >Il Trionfo del Tempo e del Disinganno< (>Der Triumph der Zeit und der Wahrheit<) thematisiert die Vergänglichkeit irdischer Werte und widmet sich Fragen, die seit dem 18. Jahrhundert nicht an Bedeutung verloren haben. Tickets für die Generalprobe am 21.5. sind noch erhältlich.

AUF DER SUCHE … 

Eine besondere persönliche Beziehung zur Orgel in der Melker Stiftskirche hat Martin Haselböck, der das Nachtkonzert am 23. Mai gemeinsam mit dem Vokalensemble Vocalodie gestaltet: Im Jahr 1972 ging er als Sieger des Internationalen Orgelwettbewerbs Wien-Melk hervor und startete danach seine Karriere als international renommierter Organist und Kirchenmusiker.

Am Konzertprogramm stehen u.a. barocke Pasacaglien und eine der großen Toccaten von Georg Muffat für Orgel solo – zusätzlich erfüllt das Vokalensemble die nächtliche Stiftskirche mit besinnlichen Klängen.

Auf der Suche … | Samstag, 23. Mai, 22:30 Uhr, Stiftskirche Melk

ACADEMIA MELLICENSIS

Nach dem großen Erfolg vor drei Jahren geht die Academia Mellicensis in die nächste Runde und bietet auch 2026 Nachwuchsmusiker:innen die Möglichkeit, Teil eines jungen Barockorchesters zu werden und sich intensiv mit der Welt des Originalklangs auseinanderzusetzen. Die ausgewählten Nachwuchstalente erarbeiten gemeinsam mit renommierten Expert:innnen der historischen Aufführungspraxis an einem intensiven Wochenende ein spannendes Programm, welches sie am Abschlussabend der Internationalen Barocktage Stift Melk (25.5.) präsentieren: Mit dem Oratorium >Il Fonte della Salute< von Johann Josef Fux steht wieder ein geistliches Werk am Programm, quasi eine Reminiszenz an das Eröffnungskonzert. 
 
 Das Programm der Internationalen Barocktage Stift Melk nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise vom großen Orchesterkonzert zu nächtlichen Orgelklängen, von Chormusik bis zum Podiumsgespräch. Kammersänger Michael Schade, der auch selbst wieder auf der Bühne stehen wird, versammelt internationale Größen und aufstrebende Musiker:innen zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis, darunter Patricia Nolz, Martin Haselböck, Serge Falck, Giovanni Antonini und viele mehr. Zusätzlich zum Residenzorchester Concentus Musicus Wien werden u.a. die Barocksolisten München, Il Giardino Armonico, das L’Orfeo Barockorchester und die Company of Music in Melk zu erleben sein.

Die Internationalen Barocktage Stift Melk bieten auch wieder die Gelegenheit, das Stift Melk zu den unterschiedlichsten Tages- (und Nacht)zeiten zu erleben – neben der beliebten Frühstücksmatinee mit Michael Schade stehen auch spätabendliche Konzerte am Programm, bei denen das stimmungsvolle Ambiente der nächtlichen Stiftskirche oder des Gartenpavillons wunderbar zur Geltung kommt.

Karten sind online über die Website www.barocktagemelk.at sowie im Kartenbüro der Wachau Kultur Melk erhältlich.

Die Internationalen Barocktage Stift Melk im Überblick

Festival-Zeitraum: Freitag, 22. Mai, bis Montag, 25. Mai 2026
Barocktage für Kinder: Donnerstag, 21. Mai 2026
Rahmenprogramm: Frühstücksmatinee „Prima Colazione“, 
Vernissage „Die Barocktage-Galerie“ und Podiumsdiskussion „Warum später und nicht jetzt?“
Die Internationalen Barocktage Stift Melk werden nach den Vorgaben des Österreichischen Umweltzeichens als Green Event durchgeführt. 

Alle Infos:  www.barocktagemelk.at

Infos & Karten : Wachau Kultur Melk GmbH
Jakob-Prandtauer-Straße 11, A-3390 Melk
+43 2752 540 60
office@wachaukulturmelk.at
www.barocktagemelk.at

___________________________________________________________________________________

 Wiener Volksoper:  BundestheaterCard Spezial Angebot

50 % Ermäßigung  für die Vorstellungen des Musicals „Follies“ am 25, 30. April, 1., 7., 10., 13., 21. und 27. Mai 2026

Im Musicalhit Follies blicken die Figuren nostalgisch auf die Zeit zurück, in der sie als Showstars große Erfolge feierten und vom Publikum umjubelt wurden. Es ist im Musical nämlich so wie im Leben: Oft weiß man eine schöne Zeit erst im Nachhinein zu schätzen, und noch öfter denkt man sich: Was habe ich früher alles verpasst!

Damit Sie die allerletzten Vorstellungen dieses wunderschönen, berührenden und mitreißenden Musicals also nicht verpassen – und sich später nicht ärgern müssen, es nicht miterlebt zu haben – können wir Ihnen als Besitzer:innen der BundestheaterCard ein ganz besonderes Angebot machen.
 
„Wenn Musical, dann so! Die österreichische Erstaufführung von Stephen Sondheims bekanntem Musical gelingt furios dank eines starken Ensembles.“ (Die Presse)

Stephen Sondheims Follies vereint Ehedrama mit großen Shownummern: Die Stars einer großen Revue treffen nach vielen Jahren wiederaufeinander, und erinnern sich an Erfolge, Enttäuschungen und Liebesgeschichten.  Auf der Bühne erleben Sie ein Musicalensemble der Sonderklasse, an der Spitze: Sona MacDonald, Ruth Brauer-Kvam, Bettina Mönch, Stefanie Dietrich, Drew Sarich, Peter Lesiak und viele, viele mehr!
 
 So kommen Sie zu Ihren Karten:

Im Internet 

Wählen Sie Plätze aus und legen Sie die gewünschte(n) Karte(n) in den Warenkorb. 

Geben Sie dann im Warenkorb bitte Ihre Kundennummer im Feld „KUNDENNUMMER/AKTIONSCODE“ ein und klicken auf einlösen. Sie finden Ihre Kundennummer auch auf Ihrer BundestheaterCard.  Der Preis der Karten reduziert sich dann automatisch.

Wenn Sie bereits Karten für eine der Aufführungen gekauft haben, nutzen Sie doch das Angebot, um jemanden mitzunehmen und so eine Freude zu bereiten! Maximal 4 Karten, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar und nicht auf bereits getätigte Bestellungen und Käufe anwendbar.
 
 Jetzt Angebot in Anspruch nehmen
  _____________________________________________________________________________________________
 Haydnegion Niederösterreich: Programm-Steckbrief von 12. Juni bis 23. August 2026

tchak
Mira Alkhovic. Copyright: Maria Tchachuk

  • Die Beethoven Philharmonie, der Stratus Choir und ein hochkarätiges Solisten-Ensemble mit Mira Alkhovik (Sopran), Maria Hegele (Mezzosopran), Ilker Arcayürek (Tenor) und Rafael Fingerlos (Bariton) unter Dirigent Thomas Rösner garantieren am 12. Juni bei „Vom Requiem zum Lobgesang“ mit sakralen Werken von Wolfgang A. Mozart, Joseph Haydn und Sergej Prokofjew einen Abend voller himmlischer Feierlichkeit und großer Emotionen in der Pfarrkirche Schwechat.
  • pewal
    Rafael Fingerlos. Cpyright: Theresia Pewal

  • Unter dem Titel „Im Anfang war der Klang“ erklingt in der freskengeschmückten gotischen Schlosskapelle von Ebergassing am 28. Juni Joseph Haydns einzigartiges Oratorium „Die Schöpfung“ in einem Arrangement für Streichquintett von Anton Wranitzky, Zeitgenosse und Weggefährte Haydns — eine Bearbeitung, die den vertrauten Klangkosmos in feinste kammermusikalische Nuancen übersetzt – mit dem Pandolfis Consort Wien und Julian Loidl als Erzähler.
  • Nach der Sommerpause kreiert das Instrumental-Duo Fuss-Leichtfried bei „Crossing Borders“ am 9. August im Innenhof des Haydn Geburtshaus Rohrau ein einzigartiges Klanguniversum zwischen Jazz, Neuer Musik und Klassik und präsentiert außerdem die Uraufführung von Jörg Leichtfrieds Paraphrase auf Kompositionsthemen von Joseph Haydn.
  • Unter dem Titel „Himmel, Haydn, Heuriger“ spannen das Agnes Palmisano Trio und Aliosha Biz am 23. August beim Heurigen 20er Schulz in Göttlesbrunn einen faszinierenden Bogen vom Wiener Dudler bis zu Haydns Kunstlied. [Das Konzert ist bereits ausverkauft.]
  • _______________________________________________________________________________________________
  •  

Servus TV: Die Gruaberin – Mit Monika Gruber und Olympia-Sieger Benjamin Karl

aton

Bei Milano Cortina 2026 schloss sich für Benjamin Karl der Kreis: Der Snowboard-Star durfte Österreichs Fahne bei der Eröffnungsfeier tragen und gewann sein zweites olympisches Gold. Damit zählt Karl zu den erfolgreichsten österreichischen Snowboardern aller Zeiten. Monika Gruber staunt über den unbedingten Siegeswillen des 40-jährigen Ausnahmesportlers.
 Die Gruaberin – Mit Monika Gruber und Olympia-Sieger Benjamin Karl

vorab Streamen bei ServusTV On ab 22.04.; im Free-TV ab Fr., 24.04., ab 22:15 Uhr

Die neue Sendung „Die Gruaberin“ bei ServusTV ist als Vodcast und Podcast immer bereits am Mittwoch online bei ServusTV On verfügbar.

Highlight-Zitate:

„Seit ich 10 Jahre alt bin, wollte ich unbedingt Olympia-Sieger werden.“
„Bewegung ist mir wichtig. Wir als Familie fahren zum Beispiel so gut wie es geht nicht mit dem Lift (…) ich sage meinen Kindern immer, es sind ganz viele Leute im Rollstuhl, die würden sich wünschen dass sie die Treppe jetzt nehmen könnten; und wir können es (…) damit sie es auch schätzen, was sie haben, die Beweglichkeit, einen gesunden Körper wollen.“
Die Gruaberin is back! In ihrem Vodcast trifft Monika Gruber spannende, interessante, lustige und unterhaltsame Menschen, die etwas zu sagen haben. Gemeinsam sprechen sie über Persönliches und ihre Lebenswege: witzig, ehrlich, unterhaltsam. Denn wie sagte ihre Oma immer? „Reden macht a Sach aus und bringt d’Leid zamm.“ Der Kabarettistin geht es um die hohe Kunst des Plauderns und Geschichtenerzählens und um menschliche Begegnungen. Thematisch ist es offen, nur langweilen darf es nicht und Tiefgang muss es haben.
Zu dieser Medienmitteilung stehen folgende Dateien zur Verfügung:
7 Bilder.
» Zur Medienmitteilung

__________________________________________________________________________________________

An der Semperoper in Dresden gibt die Sopranistin Clara Nadeshdin ihr Rollendebut als Christine Storch in Strauss‘ Intermezzo:

kar
Clara Nadeshdin. Foto: Karpati & Zarewicz

Strauss: Intermezzo Christine Storch
Dirigent: Patrick Hahn
Regie: Axel Ranisch

Semperoper Dresden

23., 26., 30. April 2026

www.semperoper.de/spielplan/stuecke/stid/intermezzo/62474.html#ni_ev_32641

www.artistainternational.com/sopran/clara-nadeshdin

_______________________________________________________________________________________________________

 schoepfblog – Programm der 17. Kalenderwoche vom 20.04.2026 bis zum 26.04.2026

Montag:
Apropos: E-Autos sind unausgegorene Produkte, von deren Verkauf man nur abraten kann. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Literatur: Die 28 Erzählungen von Justus Zeitstein „Auf Marterpfaden“ führen in das Reich von Fantasie, Märchen, Kunst und Traumwelt. (Helmuth Schönauer)
Film: Der Tiroler Dokumentarfilmregisseur Daniel Pöhacker beschäftigt sich in seinem einfühlsamen Filmporträt mit dem Maler und Zeichner Peter Prantstetter. (Helmut Schiestl)

Mittwoch:
Literarische Korrespondenz: Es gibt auch eine innere Mobilität. Und um Neues zu entdecken, muss man nicht immer weit wegfahren. (Christoph Schmarl)
Wintertourismus: Günther Aigners neueste Analyse über die technische Beschneiung in Österreich, ihren Wasserbedarf, ihren Energieverbrauch und über CO2-Emissionen.

Donnerstag:
Endzeit 1:  „Ich frönte dem Richtigen inmitten des Falschen.“ Klage und Selbstbezichtigung. (Diethard Sanders)
Endzeit 2: Die aktuellste Vision: Die Lösung aller Probleme kann nur in der  Verwandlung des Menschen in eine allwissende Maschine sein. (Reinhold Knoll)

Freitag:
Medien: Nur die von den Qualitätsmedien zutiefst Verachteten machen gegen die Missstände im ORF mobil. Die meisten anderen sind mit dem ORF verhabert. (Alois Schöpf)

Samstag:
Politik: Was ist das für eine Sozialdemokratie, die einen Georg Dornauer nicht aushält? (Elias Schneitter)

Sonntag:
Bürokratie: Weil sich für einen aus der Zeit gefallenen Redewettbewerb fast niemand mehr meldet, muss ein neues Amt geschaffen werden. (Helmuth Schönauer)

Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/
 _______________________________________________________________________________________

 

Diese Seite drucken